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Hersfel-er Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Bezvgspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 HMark, durch die Post be- : zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei | Hersfeld. Für die Schnstleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. | ilhe»aeKBaB6ameeMseBeaeaaBaeeBeeBar.eeaBesBBaBBeeeseee»eBHeeeBeBBe«aaeeeeaHBeB**eeaeB*

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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j Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' Pfennig, im

5 amtlichen Teile. -Pfennig, Reklamen kosten die Zeile APfennig.

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 318

Donnerstag, den 18. September

1919

Ae »Mehr der gtiegsgefangeiien.

Erhöhung der Gefangenentransporte a«s England.

** Rotterdam, 17. September. (S. C ) DieTi- BteS" melde«, England hat die Erhöhnng der Zahl der heimznbefördernden Kriegsgefangenen auf 6000 Mann vom nächsten Montag an angeordnet. Bon nächster Woche an wird ein Teil -er Kriegsgefangenen über Holland und deutsche Häfen nach Deutschland geleitet.

** Genf, 17. September. (S. C) DerHergld" meidet, der Abtransport der deutsche:: Kriegsgefangene« <ms den amerikanischen Gesangeuenlagern nach Deutsch­land soll bis zum 15. Oktober beendet sein. An diesem Tage werden die Gefangenenlager Anwrikas in Frank­reich aufgelöst wer dem In den amerikanischen Ge- stmgenMlagern in Frankreich befinden sich 32 000 Kriegsgefangene.

Anch Belgien will die Gefangenen entlassen.

_ Die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilge- ^ie belgische Regierung hat ihr grundsatzl:ches Emveritändnis erklärt, mit dem Abtrans- §vrt der deutsche« Kriegsgefa«ge«en aus Belgien zu beginne«. Zur Dlrrchflihrung des beschleunigten Ab­transportes finden Mittwoch unmittelbare Verhand­lungen in Köln statt.

Die Friedensheratungen in Washington.

Wie derNieuwe Courant" aus Washington mel­det, hat das frühere Mitglied der muerikauischen Frie- densdelegatton in Paris, William Bnllit, im Senats- ansschuß für auswärtige Angelegenheiten erklärt, daß Lenin einen Waffenstillstand vorgeschlagen habe. Lloyd George habe die Absicht gehabt, das Angebot der Sow- Wtregierung zu befürworten: aber er' habe erfahren, daß Northelisfe und Churchill die Absicht hätten, seine Polttik zu dnrchkrenzen, wenn er das Slttgcbot cm- nehme. Die beabsichtigte Zusammenkunft auf der In­sel Prmkipo sei unter diesen Umständen als unmöglich fallen gelassen worden.

Neivyork Sun" schreibt, die Erklärung Bulltts habe dem Friedensvertrag einen schreckt«

,, . ________ . riedensvertrag nicht verworfen werde, würden drastische Aenderungen angenommen werden, daß der PräsideM sich weigern werde, ihn an die Alliierten zu schicken.

Im Origtnalenttvurf des Völkerbundes ist der Grundsatz -es Selbstbestimmungsrechts der Völker zur Mottviernnq von Gebietsveränderungen eingefaßt morden. In den Originalentwurf ist auch ein Arttkel ausgenommen worden, worin das Recht zur freien

Friedensdebatte im amerikanischen Senat.

Berlin, 16. September. (8. A.) Die Besprechung des Friedensvertrages im amerikanischen Senat hat be­gonnen.

Antonomisttsche Bewegung in Elsatz-Lochringen.

»»Straßb«rg,16. September. (B. T.) I» Miil- Hansen, Straß burg und Gebweiler haben Demonstra­tionen der Arbeiter für die Autonomie von Elsatz- Lothringe« stattgefunden. Französisches Militär hat verschiedene Umzüge gewaltsam aufgelöst. In zahl­reichen Gemeiuden und Landorte« des Ober- und U«- terelsaß wird die antonomisttsche Bewegmng unter der Bevölkerung größer. Bisher sind mehr als 40 Personen wegen autonomisttscher Bestrebungen von den franzö­sische« Behörden verhaftet worden. Die Franzosen machen bekannt, daß nachweisbare Agitation und För­derung der antonomistischeu Bewegung innerhalb El- katz-Lochringens als Landesverrat betrachtet ««d ent­sprechend bestraft wird.

Unterdrückung der Bolksmeivnng in der Pfalz.

e-t Lndwigshafen, 16. September. (B. T.) Die stanzösischen Behörden in der Rheinpfalz haben die Redefreiheit in den von ihnen gestatteten Volksver­sammlungen neuerdings eingeschränkt und angedrvht, daß ein abermaliges VersammluNjssverbot zu erwarten sei, falls in zukünftigen Volksversanrmlungen die Red­ner gegen den Friedensvertrag und gegen die Besat- zungsbeüörden Stellung nehmen würden. Die ange­kündigten Versammlungen in Zweibrücken, Speyer und Kirchbeimbolanden wtlrden abgesagt, weil es den ivzial- demokratischen Rednern von der französischen Behörde in letzter Minute verboten wurde, aufzutreten.

Auch Auslieferung von Kriegsgerichtsräten.

** Genf, 17. September. (S. C.) Der Brüsseler Soir" meldet, daß die belgische Regierung das Ans- tieferungsbegehren gegen 67 Deutsche beschlosien hatx, die als Kriegsgerichtsräte und Mitglieder eines Stand­gerichts Todesurteile gegen Belgier gefällt habe«. Dem Soir" zufolge sind während der Besetzungsdauer über 6000 Belgier erschösse« worden

Deutsches Dampfpflnglehrpersonal für Frankreich.

Die französische Regierung ist au die deutsche Re­gierung mit der Bitte herangetreten, für die von Deutschland auf Grund des Waffenstillstandes geliefer­ter: Dampfpflüge Lehrpersonal zur Einarbeitung fran- «:r Daurpfpflugführer zur BerMguna,zu stellen.

igt werden zunächst etwa 35 Mann, die in Sois- sons unter einem Vertreter der deutschen Waffenstttl- UMröskommission geschlossen arbeiten sollen. Für völ­lige Bewegungsfreihett, gute Bebandlmra und ^Schutz gegen jede Belästigung hat die französische Regierung alle Garantien übenumunen. Tagelohn bei freier Wohnung und Verpflegung 20 französ che Kraue, gleich heute etwa 60 Mark. Dauer der mtwhektMS zwei Monate, Eintritt lokort.

an die Wafsenstillstaudskommsston Abteilung 11V Ber­lin zu richten.

*

Diplomatischer Lagebericht.

Der Oberste Rat hat hinsichtlich der Besetzung Fiumes durch d'Annunzio beschlossen, der italienische« Regierung die Sache zu überlassen. Eine endgiltige Lö­sung der Fiumer Frage ist" noch nicht möglich, da die amerikanische Abordnung noch immer ohne Anweisung ihrer Regierung ist. Der Rat beschäftigte sich ferner mit der Lage in den baltischen Provinzen, die durch Mar­schall Foch dargelegt wurde. Er beschloß Maßnahmen wegen Räumung des Gebietes durch die Truppen des Grafen v. d. Goltz und der russisch-deutschen Korps. Der Rat hieß die zwischen Lloyd George und Clemen- ceau getroffenen Abmachungen über dte vorläufige Re­gelung der Lage in Syrien gut. Sie sollen in Stoff blei­ben bis die Vereinigten Staaten sich bereit erklären, die türkische Frage zu behandeln.

Rückgabe der deutschen Lokomotiven?

** Berlin, 16. September. (B. Z.) DerMa­tt«" berichtet, daß die französische Regierung beschlossen habe, die deutschen Lokomotiven bis auf einen kleinen Teil zurückzugeben. Nach seiner Mitterltt«g können die meiste« deutschen Lokomotiven in Frankreich nicht be­nutzt werde«. DemMatin" zufolge hätte Deutschland statt der im Waffenstillstandsabkcmme« zvgesagteu 5000 Lokomotiven ««r 2000 abgeliefert, und von diese« wolle Frankreich 1700 znrnckgcben. Die Rückgabe werde, so versichertMatin", i« nächster Zeit erfolge«. Nach den Erkundigungen derBossischeu Zeitung" liegt Grund zu der Annahme vor, daß die Nachricht des Matin" zutrifft. Die Zahl der von Deutschland abge­lieferte« Lokomotiven wird von item Pariser Blatt allerdings falsch angegeben. Sie ist üedentend höher «nb erreicht die im Waffenstillsta«dsvertrag bestimmte Ziffer.

Berlin, 17. September. (T. ist Zu derMattn- Meldung von einer Rückgabe deutscher Lokomotiven stellt dieDeutsche Allgen - -^-

die volle i . _____ _______ un­

serer Lokomotiven, und zwar die schwersten unter ihnen für die französifchen Eisenbahnen infolge ihres leichten Unterbaues und ganzen Handhabung des Betriebes sich nicht eignet, wurde sofort nach Ablieferung der Ma­schinen wiederholt in der französischen Presse besprochen. Für eine Rückgabe -er Lokomottveu sind aber damals keine Schritte unternommen. Wie das Blatt unterrich­tet ist, ist auch bisher in den amtlichen deutschen Stellen von einer jetzt veabsichttgte« Rückgabe dieser Maschinen nichts bekannt. Daß Frankreich die Absicht einer solchen Riickggbe hat, läßt sich zurzeit nicht feststellen.

Die Lage in Oberschlesien.

Wiederaufnahme der Arbeit im

** Bresla«, 17. September, missar Hörsing weilte gestern in durch Verhandlungen mit den

Waldenhurser Bezirk.

(T. U.) Reichskom- Walderkburg, um dort Vertrauensleuten der

Arbeiterschaft den Ansbruch des Generalstreiks zn ver­hüten. 9lls Ergebnis der Verhandlungen kann mitge­teilt werden, daß die Arbeiterschaft jetzt ruhig ist. Heute ist die Arbeit wieder in vollem Umfange anfgenommen worden. Die Arbeiterschaft hat gleichzeitig ihren Wi­derstand gegen den Eintritt in die aus allen Parteien gebildete Einwohnerwehr aufgegeben.

Kein Rücktritt Hörsings.

** Berlin, 17. September. (T. U.) Von verschie­denen Seiten wird die Nachricht von einem bevorstehen­den Rücktritt des Staatskomunssars Hörsing verbreitet. Wie von berufener Seite verlautet, entbehrt diese Nach­richt jeglicher Begründung. Die dem Staatskommissar Vorgesetzte Stelle fei, wie schon wiederholt mttgeteilt worden ist, auch bei sorgfältiger Nachprüfung der Maß­nahmen des Staatskomunssars bisher stets zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Tätigkett des Staats- kommifsars Hörsing für die ihm anvertraute Sache nur vorteilhaft gewesen sei.

Zur polnische» Frage

wird in derDeutschen Allgemeinen Zeitung" ausge­führt, daß die polnische Regierung in nicht leichter vage sei, weil sie den nationalistischen Parteien, besonders der Posener Richtung, in der Vertretung nationalistt- scher Interessen nicht stark genug erscheine. Deutsch­land brauche seine Haltung gegenüber Polen wohl nicht zu rechtfertigen. Es wolle nichts anderes als das in: Friedensvertrag Zngesagte, den Deutschland und Po­len unterzeichne! haben. Wenn anstelle von Streit­sucht und fortgesetzter Hetzerei ruhige Erwägung und der Wunsch nach sachlicher Erledigung aus polnischer Sette vorwalte, so werde Polen auch Deutschland bs- rett fiNderc, Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Das deutsche Schulwesen in den abgetretene« Ostgebieten.

* Bromberg, 16. September. (WTB.) Führende Männer aus den Verbänden der Lehrer und Ober­lehrer, Vertreter aller Schulgattungen, der Geistlichkett und des Laienelementes aus Westpreußen und Posen, haben am Sonntag der Einladung des Vereines des deutschen Volkstums in Polen folgend, nach einem Bor- trag des Lyzealdirekiors Kreut einen Verein zur Pflege des deutschen Schulwesens in de« an Polen abgetre­tenen Gebieten gegründet. Der Verein wird seine- tigkeit über das ganze abgetrennte Gebiet ausdehnen und allenthalben Ortsgruppen ins Leben rufen. In den nächsten Tagen wird er mit einem deutschen Schnl- rmogwmul tu Äe Öffentlichkeit tasten. Damit wird

endlich die für die Beteiligung der deutschen Bevölke­rung an der Umgestaltung des deutschen Schulwesens so dringend notwendige Organisation geschaffen.

Sie offensive gegen Sowjeltnälan».

Bon unserem militärischen Mitarbeiter wird uns geschrieben:Vor wenigen Tagen hat ein englisches Geschwader den Sattegat -urchsahren, um zu der vor Kronstadt liegenden englischen Flotteuabteiluug zu stoßen. Das lenkt den Wirt erneut auf die Lage Süun jetrußlauds. Wie diese Lage wirtschaftlich und inner« politifch sich gestaltet hat, darüber geben Eingaben deS sozialrevvtuttvnären Blattes .,Djelo naroda" (Die Sache des Volkes) hinreichend Aufschluß. Das Blatt konsta­tiert deu völligen Verfall des Wirtschaftslebens, den das Stillegeri des Eisenbahnverkehrs teils hervorgerufen hat, teils in einem cireulus virtiosus immer mehr stei­gert. Bedenkt matt die Wichtigkeit des ohicehin schon dünnen Bahnnetzes für ein überwiegend agrarisches, jedoch mit einzelnen übervölkerten Städten versehenes Land, wie Rußland, in dem überdies >vechselnüe En­tenteverhältnisse wirtschaftliche Ausgleiche mit Hilfe der Bahnen ganz besonders nötig machen, so ist dem sozial­revolutionären Blatt gelotst zuzustimmen, wenu es die wirtschaftliche Lage als hoffmmgslos bezeichuet.

Diese wirtschaftliche Lage aber nun hat augenschein­lich denn doch bei beträchtlichen Teilen deS russischen Volkes recht erhebliche Zweifel biufidttlid) der Segnun­gen der bisher von öem Dreigestirn Lenin, Trotzt: und Tschitscherin beherrschten Bolschewisnms hervorgerufen. Die sozialrevolutionäre Partei, die dem BolschewisuruS etwa gegenübersteht die die S. P. D. der K. P., hat ge­waltig an Boden gewonnen. Wiästiger vielleicht noch ist die Halrung, die innerhalb des Bolschewismus selbst hervorgetretcu ist. Der große Judustriebezirk Trer -nördlich Moskau) hat sich von der augenblicklichen bok- schewisttschen Regierung losgesagt, in bereit Schoß aber ebenfalls Zwistigkeiten zu herrschen ttttb ihren Ausdruck im Hervortreten Biershinskis an Stelle Tschttschersi zu finde *

niste in Rußland gerade jetzt Eugland, den erklärte« Feind der Sowjetrepublik, zu schärferen militärischem Borgehen veranlaßt. Die Sowjetrepublik ist nun zwar schon seit geraumer Zeit gewissermaßen umzingelt. Im Südwesten, in der Ukraiue, waren die Petljura-Trusch- ten gerade in den letzten Tagen ersolgreich. Vom Schwarzen Meer her greift Denikin, von Sibirien her Koltschak an, von Archangelsk her gehen von englische« Kräften uniersttitzte Weißgarden in Richtung auf die Bahnlinie PetersburgTrerMoskau vor, Esthen uttb Finnen suchen Verbindung mit ihnen. So richtig aber auch solcher Abschluß Rußlands von allen Meeren und von aller Welt ist, so hat England in dem Weltkriege doch gelernt, daß solche mehr wirtschaftlich und mora­lisch wirkende Alstchließmig zur Vernichtung eines Fein­des noch nicht genügt, wenn nicht bei Beibehaltung des Druckes von allen Seiten gerade in der wichtigsten und für den Feind gefährlichsten Richtuim -er Druck be­sonders stark gemacht wird. Mit richtigem Blick hat England erkannt, daß die Linie PetersburgTrer Moskau gewissermaßen das Rückgrat Rußlands ist. Daher steht eine englische Flotte zum Druck auf diese Linie vor Kronstadt. Die Eutscheiduuq aber soll augen­scheinlich das flaukiereude Vorgehen englifch-weitzrus- sischer Truppen von Archangelsk her über Wolagda in Richtung Moskau bringen.

Einst führte Euglaud über Archangelsk Rußland die Mittel zum Kampfe gegen Deutschland zu. Jetzt braucht es den ihm wohlbekannten Weg, auf dem Lord Kitchener den Tod faud, zur Vorbereitung des Fang­stoßes gegen Rußland, und beabstchttgt, sogar Teile der Truppen Denikins vom Schwarzen Meere her nach Ar­changelsk zur See zu überführen, um an entscheidender Stelle möglichst stark zu sein. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Sowjetrepublik einem wirklich kräftig geführten, von England ausreichend durch Zuführung -von Sriegömatertal unterstützten Angriff gerade von Archangelsk her schwerlich standhalten würde. Ein gro­ßes Bedenken jedoch muß ®itglanb haben: die Jahres­zeit ist für eine solche Operation schon viel zu iveit vor­geschritten. Ob dernnach der geplante Angriff noch in diesem Jahre staitfinden wird, oder ob es sich in der Hauptsache nur um Vorbereitung eines solchen Angriffs für das nächste Jahr handelt, bleibt abzuwarten.

Bevorstehe«der Augriff auf Petersburg.

Rotterdam. 16. September. «S. C.)Daily Mall" meldet aus Helstirgsors, über finnisches Gebiet stnb mehrere Tausend Mann esthnischer Truppen der Alli­ierten abgegangen, um die Umzingelung Petersburgs zu vollende«. Der gemeinsame Angriff der Alliierten auf Petersburg und in Nordrußland ist täglich zu er» warten.

- Kämpfe in der Ukraine.

Berlin, 16. September. tL. 9U Nach in Wien vorliegenden Funksprüchen aus'Kiew wird zwischen den Truppen Denikins und den ukrainische« Truppe«, unter denen sich auch ein galizisches Korps befindet, schwer gekämpn.

Volksabstimmung in Ostgalizie«.

w Berlin, 16. September. (8. A l Ostgalizie« wird nach einer Entscheidung des Viererrates den: polnischen Staate vorläufig nicht eiuvcrleibt. Die endgültige Ent­scheidung soll eine Volksabstimmung bringen.

Der Konflikt zwischen der Entente «nd Rmmänie«.

ü* Rotterdam, 16. September. (S. 6.) DieTimers melden aus Paris, der Rat der Alliierten bot die nach»