Sersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
«»••■•»••eeeaewBewBweeweeBmmMmratNeowoeaa «wab»*® ■”* eacmeaeaiea eoee «Miiiiiii»»Hii8iiiuaMMaMMiiiiiaNiiiiiimiimniiiiHiMiiniianMmiM
BMgspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 HMark, durch die Post be- | Amtlicher Anzeiger • Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im |
zogen 2.82 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Vuchdruckerei : : amtlichen Teile .Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 'Pfennig.
Kersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. | sur den rrrers Hersfeld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8. |
MMMnBa^BaaMMaBMBMBanMaasaraBBaBaaBMaBa^BBiuiaBaBBaMaBBMaBnaBaBBeaaaaeHaeira '" miiuimM»HM...mMMM..MmMiMiB»MMm^MMiumMiM.».i...«MmM|
«fi»?.HiB8aMMsgiia8BaBuaMMNaaHaaBBaaBaa»aBaB88miBuan8BBi»8BaBanaBanMmBM
? Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im j amtlichen Teile . Pfennig, Reklamen kosten die Zeile " Pfennig.
Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.
?£R«8aBßaaBBaBaaa8BaBBaaBe«883BflUBsa8aBBflMKaaBBa8aaBBaK',a«SBRBa8aBBaaBaBaBaBBaaaBaBBa
Nr. 314 SonKabend- bm 13. September 1919
s ’ Me emeweatie 8 der WWMge.
4, Die Ententenote über die Streichung des Artikels 61 betreffend den Anschluß Deutsch-Oesterreichs au Deutschland :var bis gestern abend in Berlin noch nicht einge- rroffen. Nach den vorliegenden Meldungen ist eine Um- arbettung der Note im Obersten Rat erfolgt, wodurch auch die Verzögerung der Note entstanden ist. Ob und inwieweit Sie ursprünglich gemeldeten Forderungen der Entente und ihre Drohung mit militärischen Maßnahmen im Falle der Ablehnung der Note durch Deutschland abgeändert und ermäßigt worden sind, muß abgewartet werden. Nach den vorliegenden Meldungen scheint es, als wenn die Entente militärisch: MaßnÄMen nutzt androhen wird und zunächst VerhMdlungen in Versailles stattfinden werdem Es liegen folgende Drahtmeldungen vor:-
Der Beschluß des Obersten Rates.
1 ^ Berlin, 12. September. (S. C.i Das RenteroKro
meldet aus Baris wir 10. SeVLsmber, baß der Oberste Rat über die RntwWt auf Sie deutsch a Note bezüglich der Fsrber«Ks «ach ©istfei^w -rs Artikels 61 See deutschen Berfassuna berate« - w. Er kam z« der Ansicht, daß die deutfchM Büx- schafte« UttznlänAsch sind und daß die -eMche Regieruu wsLmLKtiete Ber.re- ter nach Paris e«tse«Le« müsse, die ein Vrotskoll mr- terzeichnen, in dem alle '-irirkel i : entschen Berfas- s««g, die mit dem B^rtrag n iersai. s ««veretr. 'er find, für ««8 «ub Nichtig eAst I n-extze«. Diese Pre- tokoile müssen c 'üss r.n ' ri" svertreg v»« der NationMersammlerug ratäst" L werde«.
t-o Bern, 12. eptsu .er. lT. All Der Oberste Rat hat die Antwort auf die oeu; 3 Note wegen des Artikels 61 der Aeichsverfesnmg heenbef. Sie sollte am Donnerstag abend der oeut en Abordnung übergeben und dann veröffentlicht werden.
Die Umarbeitung der Note.
>* Rotterdam. 12. September. S. Ell Reilter meldet am Donnerstag mittag aus Paris, der Rat der Alliierten ist auf timiw Englands und Fror "E in
Marschall Foch nach Koblenz abgereift.
Denf, 11. September. lS. Cst Havas meldet, Marschall Joch ist nach Koblenz abaereist. um die ntilte «arischen Maßnahmen gegen Deutschland zu leiten. Der „Temps" meldet, drei französische Armeekorps stehen zur Durchführung der Maßnahmen zur Verfügung des Marschalls Foch am Rhein.
Der Wiederaufbau Nordfraubreichs.
■ der in irgend einem Lande entstehen könnte, zu intervenieren, und werden auf Grund des Artikels 22, erster Absatz, des Friedensvertrages mit Deutschland keinerlei Mandat übernehmen, außer wenn dies der Kongreß durch besonderen Erlaß bestimmt.
3) Die Bereinigten Staaten behalten sich das aus- schlietzlirhe Recht vor, darüber zu beschließen, welche Fragen in den Rahmen ihrer eigenen Rechtsprechung fallen, und erklären, daß alle itmerpolitifcben Fragen im Zusammenhang mit den Angelegenheiten der Bereinigten Staaten einschließlich der Einwanderung, der Kü- üenübiffobrt, der Tarife, des Harrdels wie itberhau.pt aller inneren Angelegenheiten ausschließlich der Rechts- Hoheit der Bereinigten Staaten unterstehen und nicht, wie der Friedensvertrag es versieht, einer anderen Regelung unterworfen werden können, sei es einem Schiedsgericht, sei es einem allgemeinen Beschluß des BolkerbuuSsrates oder der Verfammlung des Völkerbundes, oder sei es dem Beschlusse oder Borschlag irgendeiner anderen Macht.
4) Die Vereinigten Staaten lehnen es ab, irgerrd- welctze Fragen dem Schiedsspruch des Parlaments oder des Rats des Völkerbundes in unterwerfen oder von diesen beiden Köperschaften untersuchen zu lassen, die nach den: Urteil der Vereinigten Staaten at hängen von oder aber haben zu der fangbewahrten Politik, ,
die als Monr-ev Ast? allgenrein bekannt ist. Diese Befükrrg««K des Gcfarrgeae»aagers von Bologve.
kann nur von den Vereints en S mten gehandhabt wer- ^ BersaUles, 12 September. (X. U.) Ma
1 den und wird hierdurch als vollkommen außerhalb der “ * "
ReÄtspvechuirq des Bölkerbm-deZ stchsnd und gänzlich unabhängig von irgendein^ :i' str .mmm erklärt, dre
' der Friedensverträg mit De: .. r nd cn'hhtt.
Diese Vorbeka ’ imö i nde^nugZant'nge sind von : der Art, .daß die w ■ wie so ziemlich ’^ej einzelnen . von ihnen in der Tat den ganzen striereusvertrag über den Haufen werfe; müßte, wöbTe-b der dritte Abände- rungsantrag f w":?. '
■ - = bunduisver- trag illusorisch machen würde.
^ Bersailles, 11, September. (WTBll Europa Preß erfährt, bei den Mrha«-l««qen über den Wiederaufbau Frankreich ist zwiMe« sKtn deutschen Vertreter Widerschmidt und dem französischen Vertreter Lo«- ctzenr in zwei Kardinalpnnkten ein grundsätzliches Einverständnis erzielt worden: 1.) Deutsche Arbeiter werde« nicht als Sappeurbataillone nach Nordfrankreich kommen, sondern auf ennti eines völlig freien, in der Heimat geu-ohnten Ar. eitervertraqes, 2.) die Slrbelt des WtederaRsbaues Wird der deutfchen Regierung übertragen. Die deutsche ' Agierung hat das Recht, sich «ach Beliebeu der Unternehmer zu bediene«. Wie Europa ! Preß ferner erfährt, liegt es im örtttgensen Interesse her französische« als mav der deutsche« Regierung, die Arbeit sofort zu beginnen. Zur Behandlung der Frage des Wortigen BeO« us wurde eine Unterkommissto« i in Versailles eingesetzt.
Drandt, der Borst neu der deutschen Mission für Kriegsgefangene, hat der Friebensöelegation in Versailles gestern in Begleitung des englischen Hauptmanns Hinchley Cook von der a ievten Militäi Mission in Ver- kailles dem KrieosgeRugaenlager Bologne für Mcufe erstmalig einen Besuch abgestattet. Major Drandt fand unsere Kriegsgesauaere; w guter Verfassung, gut aussehend und zufriedenstellend aekleiSet. Das erste Wiedersehen der Knegsee ; aer.n mit einem Vertreter der
Die Autwo
BM
AbärrkeritOssÄmLAiss im • ^sr-a
DeM zurüK-
deutschen Heivmt hat sie wehmütig gestimmt, jedoch fand Major Drandt unendlich viel Interesse bei den KryrsS»
1 gesang
ste st
gauM konnte in kurzen
•* Basel, 12. September. lT U j Der. oersAMK^ amerikanische Standpunkt in der 7 rage der e ändern ; = der deutschen Verfassung ist umnnehr er/. 1/r durch- gedrunaen. Nach einer Meldung des „Neutzorrer Herold" hat der Rat der Fünk mit vier gegen eine. Stimmt den französischen Vorschlag auf Borurarsch der Allt-er-
- . - * - -— Ent- :
&Äti81
ten nach dem Ablauf des Ultimatums abgelehnt, sprechend dem amerikanischen Anträge wird int eine versöhnliche Antwort abgefaßt. Das RedaktiMs- komitee wird eine Note, die von dem ameri manischen Delegierten Polk verfaßt wurde, als Grundlage für die
NUNMSW
Lanffugs W _ ...
me dre Aufnahme Dentschlarcös in • - st? ’ ' sttuerhalb »er bestimmt«* Frist ««- einen (.' .. ?? m ?;:«EaS n?ii Dent?Msrr5 bezweSesi. Der n . / e. Seht her „Times" versichert, daß der st - ' m Senat
unter alle» Umständen zur Uw;\..nr;: rsmM^t wird.
UWe Zirkünft unseres Vaterlandes den meisten, regsgefat-aencn am Herzen lag. Das^ab ihm den Mut, die Hoffnung auszusprechen. daß die deutsche Jugend, die in Dindeslano gekämpft und gelitten, auiücifei end in die Heimast das ernste Bestreben habe, an dein wirtschaftlichen Wiederaufbau Temsch- lands mitzuarbeiten.
MĻM
' Sie GMKNßLK TranL?sLchs.
Slntwort benutzen.
♦* Rotterdam, 12. Sepien; er. (S C ) ,-.?RorniUg- post" erfährt, daß eng-ist e Trupp::: i ■ rituellen Maßnalmieir gegen Teurschtand ans Anst ' des neixn Entente-Mtim'c-Lmns nicht best st ge r1 n.
Die Ententenote noch rr-Hj tu Berlin.
w Berlin, 12. September. (T. U.) Bei der Reichs- regietung war die Note der Entente gestern zu später Nachtstunde noch nicht eingetansen. Im Wufe des hen- tigen Taaes dürfte das Gutachten der Ententekommlsston für Oberschlesien vom Auswärtigen Zimt veröfsentticht werden.
Sie Batbc
Der Auswärtige Ausschutz des amerikanischen Senats hat den Friedensvertrag mit Deutschland, dem Plenum mit einer Reihe von Vorbehalten und Zlban- berungSvorfcbtägen zurückgegeben. Die Vorbehalte und folgend^ $cieilti^tcn Staaten erhalten im Völkerbund sechs Stimmen, also ebensoviel wie das VrNische Reich mit seinen Dominions und Kolonien.
2) Die Vereinigten Staaten nehmen an den verichie- öenen Kommissionen, die vom Völkerbund eingesetzt werden, nicht teil, mit Ausnahme der Wiederhetstelumgs- küMMissien, wo aber die amerikanische TeccuMyte nur auf solche Angelegenheiten beschränkt wird, die mit der Schisfahrt zu tun haben.
3) Die ganzen Ansprüche in Schautung sind an stelle von Japan China zuzuerkennen. ,
4) Es ist zu verhindern, imü ein Land, welches an einem politischen Zwischeufall interessiert ist, der dem Völkerbund zur Entscheidung vorgelegt wird, als Richter in dem Schiedsgericht sitzt.
Die Abttudermigsanträge lauten folgendermatzen:
1) Die Vereinigten Staaten behalten sich das Recht vor, aus dem Völkerbund auszutreten, und swar nach vorheriger Kenntnisgabe auf Grund des Artlkelo 1 des Friedensvertrages mit Deutschland. „ .
2) Die Vereinigten Staaten lehnen es ab, irgendwelche Verpslikhtnnge« auf sich zu nebmen, die aus dem Artikel 10 oder einem anderen Artikel hervorgehen und auf Grund deren die terrelvriKe Integrität oder vie politische UnaJbbängigfen irgend eines Landes verbürgt wird, und lehnen es ferner ab, sich in irgendwelche «trer- tiafeiten anderer Länder einzmmschen, die Lano-^uuo SeeftreiUräfie der Vereinigten Staaten für solche streit rigkeiten zur Verfügung m stellen oder wirtschaftliche Maßnahmen zum Schutze iraend eines Staates, sei er unn Mitglied des Bundes oder nicht, zu ergreifen, um ihn gegen Angriffe von außen her zu fiebern, oder ein anderes Land zu zivingen, sich den Bestimmungen des Völkerbundes zu unterwerfen. Ferner lehnen e» die Bereinigten Staaten ab. in einem Konflikt oder Streit,
w Genf, 11. September. (S. C.) I« Friedelts- anSschus; des französische« Ss«si-r f: ■ ■ > f temeneeon, der fei vo« aste« aLir§Lleu Möchte« Fra«kreichs garmiiert worden. Eine Rta,-er:äS««g oder Verletzung des Vertrages sei- ' teus DeMchkaurs würde auch Matz»ahmsu aller alliierten und astrAierien Gtastsn . geae» Dsstfchlaud von selbst «ach fit« ziehe«.
Aus den Auslassungeü Clemeneeaus, wie sie in atzu- i lieber Form seit der Unterzeichuung des Versailler Friedensvertrages schon oft zu uns hernoergedrnngen sind, spricht rr? Sie ArrastFrankreiKs vor einem wieder- erstarkten Deutschland, das dann für die Schmach von Versailles Sühne fordern könnte. Ferner ist daraus aber auch die Sorge zu ersehen, die heute üben wegen eines Bruches zivWen den Alliierten die Regierungs- freife in Frankreich bedrückt. Frankreich weiß ganz ge- imit, daß dieser Bruch wegen der Interessengegensätze i einmal kommen muß. Es ist aus dem Kriege nicht als i Sieger, sondern nur als Vasall Englarids hervorgegan- ; c cn. Es wird später einstmals wie heute Deutschland allein auf weiter Flur dastehen, wenn ja auch noch eine geraume Zeit bis dahin vergehen kann. Bei dem Ge- danken daran wird ihm aber schwül, denn es könnte dann die Abrechnung für seine Verbrechen von Versailles kommen Um diesen Alpdruck zu verscheuchen, wird von Zeit zu Zeit von maßgebender Seite die gal- : lische und angelsächsische Einigkeit benutzt, die ebenso-
। inmc unu nuaeiimviuwc '^«viui, wiui-m, uiv cvum^ wenig in Znkw st bestehen bleiben wird, wie sie vor dem Kriege möglich war, und die nur in dem Gedan- : kcn entstanden ist, das allzu stark gewordene Dentsch- ! land niMrzurjngen.
Die Rnsführn^g Bestimmungen zum Friedensvertrag.
Rotterdam., 12. September. fS C.) „Daily Mail" meldet aiu3 Pnris, Satz die AnSführnngsSestmt- Mnuaen zum M^eusMktMtz mit Deutschland im Rate der Alliierten -"ch :; ran AbiSluß nämen. Die endgnl- tige Fassung der R' Mirunasbestiinmungen wird ge- meinsam mit Deutschland festgelegt werden, ^doch wird auch hier über die Ornndziiae des Vertrages kernerle, Erörterung zugenfserr werdem
ad festgelegt werden, doch nnro ndzitae des Vertrages keinerlei verdem
^? neuen Anruhen in Oberschlesien.
^ Berlin, 12/ September. lS. Cst Nach Meldungen aus Oberschlesien t im ganzen Grenzgebiet eine i neue allgemeine Am' taukobewegnug eingesetzt. Unzählige deutsche Fav-iliep verlassen Oberschlesien. Die behördlich zugesagte Vers "rknrrg des Grenzschutzes war bis Donnerstag früh nicht wahrnehmbar. Oestlich der SKrinitze und bei Wojschnick sah man avkgefahrene pol- nische SirtiUcrie.
Kabiirettsfitznug über die oberschlesische Frage.
** Berlin, 12. September. (T. U.) Wie die „Deutsche Allgemeine Zeitung" erfährt, hat gestern unter.Zuziehung des preußischen Vtinisterpräsidenten und der beteiligten Ressorts, so insbesondere einem Vertreter des Auswärtigen Amtes, eine Kabinettssitzung stattgefun- den, in der die oberschlesische Frage eingehend beraten wurde. Im Vordergrund der Beratungen dürfte die Note gestanden haben, die der Vorsitzende der Entente- ko-nmisüon für Oberschlesien. General Dupont, dem Auswärtigen Amte hat machen lassen.
Eine Euteutekommission von polnische» Bande» beschossen.
»* Gleiwitz, 12. September. (T. tt.) Mittwoch nachmittag wurde die nach Klein-Gorschütz übergesiedelte Ententekommissiou in der Stütze des Schlosses vor: polnischen Banden jenseits der Grenze beschossen. Es wurde jedoch niemand verletzt. Abends griffen Banden Ufjte leko an. Sie wurden durch Feuer vertrieben. Wir hatten keine Verluste.
IudenverfolgRKg durch die Rumänen.
♦* Ha g, 12- September. lT. IL) Aus London wird gemeldet: „Daily H rald" erfährt ans Paris, daß laut dort - eingetrüfseuer Privatnachrichten über 100 000 ich Juden, von den Rnmäve« aus den Gebieten, -er bereu StaatszugShörigkeit mit Un, garu eine Einigung nickt zu erzielen war, vertriebe« wurden. Die Ru«-ä«e» si»A -er Ansicht, daß die I«de» im alle einer B -absummtMg jede andere Rcaicruvg der rnmälliichen HerrsHaft vorziehe« würden
WiWatts« dntc > die südafrikauifchs Union.
inet Rotterdam, 12. September. (S, ®.) „Daily meldet eus Kapstadt: Das Abgeordnetenhaus ’
Mail" ...^.-. —^ ---------- ---- —------
der lüdasrilgu!scheu Union ermächtigte den Premiermr- nister zur Ratifikation des Iriedeusvertrages mit Deltttchland. Es waren keine Gegenanträge erngebracht.
Die Erhöhung der französischen Besatzung.
o Genf, 11. September. lS. C.i am französischen Heeresausschuß ist am Ntontaa ^von Clemenceau mitgeteilt worden, daß die s anchsrschcn TrnpNen im besetzten Gebiet seit dem 1. August um 70<w Man vermehrt worden sind. Im ganzen besetzten deutschen Gebiet waren am 1. August 156 Städte und Ortschaften mit französischen Garuuvne» belegt.
Sechsstündige Arbeitszeit im Bergbau?
m. Berlin, 11. September. lS. Ell In unterrich- 'taten Kreisen ist man der anficot, daß die Arbeit im Bergbau unbedingt auf 6 Stunden verkürzt werden muß. Dagegen sollen für besondere Mehrleistungen der Bergardeiwr Arbeitspramie« eingesetzt werden. Diese Prätnien sollen vm Teil in Geld und zum Teil in Lebensmitteln bestehen.
Kelfferich auch vor dem Staatsgerichtshof.
►4 Berli«, 11. September. sS. Cll ^Der frühere Staatssekretär Dr. Helfferich soll, wie mir hören, autzer-
her
halb des gegen ihn emaeleiteten Strafverfahrens vor den StaatsgerichtShes aes.ellt werden. Wie verlautest liegt ausführliches Material über die frühere bedeuk- liche Tätigkeit Dr. Helsferichs in der Reichsregierung
vor.