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Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 J Mark, durch die Post be- zogenLHL Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei HersfAd. Für die Schriftleitung verantwottlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' Pfennig, im | amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ' Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 193

Dienstag, den 19. August

1919

Die «shieNgSliesemnN an die Enlenie

Wie wir Sonnabend mitteilen konnten, hat Reichs- Wirtschaftsminister Schmidt in der Nationalversamm­lung mitgeteilt, daß die Entente mit Rücksicht auf die außerordentlich kritiiche Lage, in die Deutschland durch die Kohlennot gerät, ihre Forderungen betreffend Ablie­ferung von 40 Millionen Tonnen Kohlen an Frankreich aus 21 Millionen Tonnen ermäßigte. Auch Berliner : Blätter mieten, daß die deutschen Unterhändler aus Versaclles Hie Nachricht brachten, die Ententekommission habe eingewilligt, daß die monatlichen Kohlenlieferuugen von 3% Millionen Tonnen auf 1% Millionen ermäßigt würden, allerdings nur auf Widerruf. Ikun kommt, tt:otz der Mitteilung des Reichswirtschaftsministers in der Nationalversanrmlunq WTB. mit einem De­menti, in dem es schreibt:

Die Meldung von einer angeblichen Herabsetzung der an Sie Entente z« liefernden Kohlenmenge ist offen­bar r« einem Teil der Presse mißverstanden worden. Seitens der alliierten Regierungen ist eingesehen mor­sen, Satz Deutschland mindestens gegenwärtig das ge­forderte Ouantum nicht liefern kann, und es schweben zurzeit KerhanSlnugen über ein für beide Teile annehm­bares Kompromiß. Eine zahleumätzige Feststellnug ist «och nicht erfolgt und die Forderungen, Sie Sie Mgner zurzeit noch in Versailles erheben, bedrohen unser ge-- samtes Wirtschaftsleben immer noch mit den schwersten Gefahren.

Wir wollen hoffen, daß die Ententekommissionen zu der Ueberzeugung kommen, daß es auch im Interesse der Entente selbst liegt, gerade in der Kohlenfrage den Bogen nicht zu überspannen, da die Zerrüttuna des

. - ,-.-. -----wannen, da die Zerrüttung des

deutschen Wirtschaftslebens auch für die Erfüllung der übrigen Friedensbedingungen Folgen haben müßte, die durch ein paar Millionen Tonnen Kohlen nicht aufge­wogen werden.

Forderung eines neneugMIliarKenkrediles

»-» Weimar, 17. August. iT. U.) Der National­versammlung ist der Entwn eines Gesetzes betreffend

ermächtigt, zur Bestreitung ei«maltger allße ütkkMr Ausgaben die Summe von 9 Milliarden Mark im Wege -es Kredits flüssig zu machen, den einzelnen Reichsver- waltnngen die ans Anlaß des Krieges und der Demobi- ktsation erforderlichen Teilbeträge bis zur Höhe von 7 Milliarden zu überweisen sowie 2 Milliarde,! Mark für Leistungen aus dem Friedensvertrag zu verwenden.

Das Erbschaftssteuergesetz.

Der 10. Ausschuß der Nationalversammlung zur Be­ratung der Erbschaftssteuer hat das Erbschastssteuergesetz zur Verabschiedung gebracht. Es sind in den Beratun­gen wesentliche Veränderungen vorqcuommen worden. Auf Antrag von Zentrum und Sozialdemokraten wur­den die Sätze von 150 000 Mark an wesentlich verschärft, z«m Teil nur das Doppelte erhöht. Das Erbschafts­steuergesetz wird in zweiter und dritter Lesung am Mittwoch vom Plenum der Nationalversmnmlung ver­abschiedet werden. toi

Der Antrag, der mit den Stimmen der Demokra-

ten, des Zxntrums und der Socialdemokraten ange­nommen wurde, besagt:Die Steuer erhöht sich, soweit das zurzeit des Erbanfalls bereits vorhandene Vermö­gen des Erwerbers 100 000 Mark, aber nicht 200 000 ' - - - - - ----o nm 1 v. H.

gen des Erwerbers 100 000 Mark. aber i Mark übersteigt, für je angefangene 10 000 ihres Betrages. Soweit das vorhandene

___________ vorhandene Vermögen 200 000 Mark übersteigt, erhöht sich die Steuer für ic angefangene 20 000 um weitere 1 v. H. ibres Betrags. Der Zuschlag darf die Hälfte des 100 000 Mark über- stetgeuden Betrages des vorümchenen Vermögens nicht übersteigen, er darf ferner nicht mehr betragen als 100 a H. der Steuer. Der Gesamtbetrag der Erbschafts­steuer darf nicht höher sein als 90 v. H. des Erwerbes."

Die Frage der Banknotenabstempelung.

m> Weimar, 18. August. (S. C.) Wie wir aus zu­verlässiger Duelle erfahren, wird das Reichskabmett erst in kommender Woche zu der Frage der Abstempe- lung der deutschen Banknoten Beschluß fassen. Bis dahin soll das Gutachten mehrerer in 'Frage kommender Sachverstäudigenstellen vorliegerl. Die Finanzminister der Einzelstaaten haben es auf das entschiedenste av- gelehnt, das Erzbergersche Experiment zu unterstütze«; auch in nicht offizieller Weise hat bisher noch kein Reichsminister außer Herrn Erzberger zu dem Erz- bergerschen Plane Stellung genommen.

Der Gewinn Englands im Weltkriege.

m Rotterdam, 18. August. (S. C.) Wie aus London gemeldet wird, gab Asquith in der Sitzung der libera­len Unterhauspartei die Gewinne Englands im Welt­kriege an territorialen Besitzstand auf etwa ein Achtel des ganzen britischen Weltreichs an. Asquith bezeich­nete bereits ganz Armenien, Palästina und die wich­tigsten Teile von Kleinasien, sowie die russischen Nord­staaten als britisches Interessengebiet.

Die Kosten der Besetzung des Rheinlandes.

>.G enf, 18. August. (S. G.) Im französischen Finanzausschuß wurden die nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandes bis zum 1. Juli für die Besetumgs- armee in Deutschland entstaudenen Kosten mit Sov Mil­lionen Franken beziffert.

Polnische Putschversuche in oberschlesien.

~ Stelln, 18. «WillS ®> SoInlWe » »ersuche werden aus Oberschlesien gemeld. 3« der Nacht

zum Sonntag haben polnische Banden in Pletz Putsch­versuche unternommen, die im wesentlichen mißlungen sind. Ein Teil der Angreifer wurde außer Gefecht ge­setzt und ein anderer Teil verhaftet. Es fam dabei zu regelrechten Stratzenkämpfe«. Die Truppen hatten sehr geringe Verluste. 30 Personen wurden gefangen ge­setzt. Die Ruhe ist wieder hergestellt. Ebenso mißlang ein Angriff auf eine Feldwache im siidlichsten Winkel Oberschleüens. Nur in Paprotcan wurde eine dort- liegende Batterie, die in Bürgerquartieren weit zer­streut war, überrumpelt und entwaffnet. Dabei wur­den mehrere Soldaten ermordet. Den Aufständischen gelang es auch, die Stadt Tischau, die ohne militärische Besatzung war, eine Zeit lang zu besetzen, namentlich ; den Bahnhof und das Postamt.

Weitere Truppen sind nach Oberschlesien gefahren. Wie verlautet, haben die polnischen Organisationen Oberschlesiens, die nicht gewillt sind, die Entscheidung abzuwarten, für die Nacht zum Montag einen allgemei­nen Aufstau- in ganz Oberschlesien geplant mit der Ab­sicht, die Gewalt an sich zu bringen. Halters Truppen sollten nach Durchführung des Planes einrücken und die neuen Machthaber unterstützen. Mit Bestimmtheit geht aus dem Vorgefundenen Material hervor, daß auch der allgemeine Bergarbeiterstretk mit dem Plan der oberschlesisch-polnischen Organisationen zusammenhängt.

Einen weiteren Beweis für die der Bevölkerung Oberschleüens drohenden Gefahren brächte eine große allgemeine Haussuchung im Dorfe Halcmba, wo zahl­reiche Waffen und Munition gefunden wurden. Die Anführer der dortigen polnischen militärischen Organi­sationen lieferten den Beamten und der Trupve ein re­gelrechtes Feuergesecht und büßten dabei zwei ihrer Mitglieder ein.

Autonomie für Oberschlesien.

Auf eine Anfrage des Reichs- und Staatsrommissars für'lesien und Posen betreffend die Stellung der i preußischen Regierung zur vberschlenscheu Frage ant- ! wortete der preußische Ministerpräsident:Regierung ; nach wie vor bereit, Oberschlesien provinzielle Autono­mie zu gewähren. Bestrebungen zur Bildmua eines Bundesstaates Oberschlesiem siebt Maserung ablebnen»

Die Verhandlttuqen mit den polnischen Delegierten nehmen einen befriedigenden Verlauf. Bei den Ver- handlnngen der Komluisfiorr für Internierte und Kriegsgefangene ist in allen Hauptfragell vollständige Uebereinstimmnng erzielt worden. Auch in der Unter- kommission für Schulfrageu sind die deutschen Wünsche berücksichtigt worden.

Ablehmmg der österreichischen Vorschläge.

«-* Paris, 17. August. (T. U.) Der österreichischen Delegation wird der endgültige Text des Friedeusver- trages Ende dieser Woche zugestellt werden. Es wird ihr eine sehr kurze Frist zur Uuterzeichmnng eingeräumt werde«, die in der letzten Augustwoche erfolgen soll. Eine gut unterrichtete Persönlichkeit versicherte priva­tim, daß die letzten österreichischen Vorschläge vom Verbände fast alle znrnckgewiesen wurden.

Ein Steckbrief hinter Bela Kühn.

Nach dem U. T. Korr.-Büro richtete die Kriminal­abteilung der Budapester Oberstadthauptmannschaft an alle Verwaltungs- und politischen Behörden sowie an die Wiener Pylizeidirektion das Erichen, nach 21 frü­heren Volksbeauftragten, darunter Bela Kh««» die des Mordes, Raubes, der Geldfälschung, der Verletzung des Wohnrechts verdächtigt sind, zu fahnden und sie im Betretungsfalle in Untersuchungshaft zu nehme»:.

Die neue ungarische Negierung ernannt.

»-* BnSapest, 15. August. tWTB.) Die neue unga­rische Rcgiern»rg mit Stephan Friederich als Milrister- prasidcnten, Martin ßowaßv als Dtinister des Aeußern und Baron Siegrnund Pcrenyi als Minister des Jn- nern ist von Erzherzog Joseph ernannt worden. Die Mitglieder der neuen Regierung haben bereits vor dem Verweser den Amtseid geleistet.

Slawischer Widerstand gegen die Rückkehr der Habsburger.

m- Pari s, 17. August. (T. U.) In einer längeren Unterredung mit Polk erklärte Pasitsch, daß öiegierung n»id Volk von Jngo-Slawieu der Ergreif»t»g der Macht in Ungarn durch einen Habsburger entschlossen Wider­stand leisten würden. .Polk teilte Pasitsck mit, daß die amerikanische Delegation diese Ailffastnng und in die­ser Frage Sie Politik der Jugo-Slaweu nnd der Tsche- cho-Slo»bakei unterstütze.

Das HaudschreiSeu Exkaiser Karls an Erzherzog Joseph.

^ Wien, 17. August. (T. U.) Bon ungarischer Seite rvird die Meldung über das Schreiben des Ex­kaisers Karl an Erzherzog Joseph dementiert. Diesem ' ; Dementi gegenüber stellt der Korre- ' die Nachricht von einer ssigkeit auch durch das offi-

sehr begreifliche» Dementi gc> wvndeni desB. T." fest, das Seite stammt, deren Zuverläss.»...w ^ zielte Dementi nicht berührt werden kann.

Aufhebung der Blockade gegen Ungarn.

Wie das Ungar. Korr.-Büro meldet, haben die matz- gebellden Faktoren der Entente sofort nach dem Sturz der bolschelvistischen Rüteherrschaft dringende Matznah- men getroffen, damit die gegen Ungarn «»»geordnete Blockade aufgehoben und Ungarn bei seinem nationalen Wiederaufbau Hilfe geleistet werde. Die Südslaven setzen bereits die aufgerissenen Eisenbahngeleise überall wieder in Stand, damit die von der Entente aus Liume

und Trieft nach Budapest entsandten LebensrnW^kg ohne Hindernisse hierher verkehren können.

Die Antwort der Entente an Rumänien.

»* Rotterdam, 16. August. (S. G.) Der Obersb Rat der Alliierten besprach gestern unter Pichons Bon sitz die sehr entgegenkommende Rote Rumäniens, frei zufolge der rumänische Zivilkommissar in Ungarn, Diamandi. beauftragt wurde, sich unter allen Umstän­den den Anweisungen der alliierten Generale in Bu­dapest zu fügen. Der Oberste Rat stellt dann den Text seiner Antwort auf. Der Ton der Antwort ist äußerst wohlwollend und freundschaftlich. Der Rat legt der rumänischen Regierung die Verpflichtung auf, ; dafür zu sorgen, daß der Lebensmittelversorgung Un­garns keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt wer­den und daß das Kriegsmaterial des Roten Heeres ; nicht angetastet werde ohne 'vorherige Verständigung mit dem Befehlshaber der alliierten Truppen, weil die­ses Material ein gemeinsames Faustpfand für alle al­liierten Mächte bildet.

Italienische Truppen für Budapest.

w Wien, 16. August. (B. T.) Es verlautet, daß gestern italienische Truppen in Stärke von einem Jn- fantcrie-Regiment von Innsbruck mit der Bestimmung nach Ungarn, wahrscheinlich nach Budapest, abgegangen seien.

Kriegsgefahr zwischen Polen und Tschecho-Slowakei.

m Berlin, 16. August. (L. A.) Nach tschechi­schen Meldungen droht wegen des Teschener Gebietes ein Krieg zwischen Polen und der Tschecho-Slowakei.

Der künftige Zar.

m London, 16. August. lWTB.) Englischen Blät­tern zufolge fand in Sibirien eine Zusammenkunft der russischen Monarchisten statt. Hierbei wurde die rusfi- i sche Krone dem Fürsten Krapotkin and nach dessen Web- 1 gerung Romanowski, einem Mitgliede der Romanows« kifamilie, angeboten. Dieser nahm sie an.

Amerikanische Hilfe für Koltschak.

M London, 16, Menstz (WTB.) Englischen Blät- Die Lage in Moskau ist ernst Viele Personen verlassen ^ic Stadt.

Kronstadt von englischen Fliegern beschossen.

Bier englische Flieger warfen, wie aus HelsingforS gemeldet nnrd, am 13. August abends auf Kronstadt Bomben, wodurch eine große Feuersbrurvst hervorge­rufen wurde. U

Zur Räumung Lettlands.

m- Berlin, 16. Auaust. (8. A.) Eine lettisch-deutsche Kommission, die zur Erlediguua von Räumnugsfragen in Riga znsanrmengetreten ist, verhandelte insbeson­dere über die Uebernahme von Eisenbahn-, Kriegs- und sorrMgem Material, das in Lettland zurückbleiben soll.

Enthüllungen zum Nücktrttt Czernins.

m Wien, 18. August. tT. U.) Der ehemalige Ka- binettsches des Kaisers Karl, Graf Polcer Hodiic, machte dem Vertreter der Expreßkorrespondenz Vtitteilung iiber die Gründe des Rücktritt des Grafen Czernin. IN der Veröffentlichung sei darnals verschwiegen worden, daß Graf Czernin in einem an die Kaiserin gerichteten ; Brief diese um die Intervention ihres Bruders Sixtus im Jntcreffe einer Annäherung der kriegführenden I Staaten bat Die Oeffenilttisteit hat auch nickt erfah­ren, daß Gras Czernin mit den« Prinzen Sixtns wäh­rend seiner gebeimen Anwesenheit in Wien in der Wohnung eines Grafen Erdö-y 2 Stuv-eu lang per­sönlich vervan-elt üat. Graf Polcer kündigt am Schlüsse Uebrigens haben anch die maßgebenden Stellen in Ber­lin von diesen Berhaudlnngen mit dem Prinzen Sir­ius Kenntnis gehabt. Graf Polcer kündigt am Schlüsse feiner Ausführungen weitere Enthüllungen in -er Sixtusaffäre an.

Kein holländischer Kredit für Deutschland.

Der Fiuauzkorrespoudcnt derDaily Mail" in gßanö meldet seinem Blatt, Deutschland komme in lland als ernstlicher Haudelsrivale nicht in Betracht. Holland gebe Dentschland keinen Kredit. Man sei der Ausicht, daß Deutschland noch schlimmere» Zeiten ent- gegengehc, als es bisher durchgemacht habe. Erst wenn die Entschüdiguugszablungen fällig würden, und wenn in jeder Hinsicht auf die deutsche Industrie gedrückt werde, damit die Riesensummen, die erforderlich sind, aufgebracht würden, werde man sehen, wie schwierig es für Deutschland sein werde, Rohstoffe einzukanfen.

Deutsch-spanische Spionageaffäre.

m> Genf, 16. August. G. G.) Ueber Verfehlungen eines früheren fpantfdien Ministerialbeamte«, der Do­kumente seines Ministeriums an eine fremde Macht verkauft haben sollte, schwebte bisher ein geheimnis­volles Dunkel, das auch durch die Mitteilung der spa­nischen Regierung, es handle sich um eine ganz unbe­deutende Angelegenheit, nicht gelüftet wurde. Jetzt bringt das spanische BlattEl Sole" Euthitllungen, wonach es sich um einen Depeschendiebstahl handelt, der in dem Chiffrierbttro des spanischen Ministeriums des Aeußern jahrelang betrieben worden sei. Ein jünge­rer Beamter, der durch seinen Arbeitseifer allgemein auffiel. sei eines Morgens von einem seiner Kollegen dabei überrascht worden, als er eine eben eingetroffene Depesche in seiner Tasche zu verstecken im Begriff war. Es wurde sofort eine llntersnchung einaclertet. Der schuldige Beamte wurde verhaftet, und mn« »»*1. m