Sersselder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
Bqi«g-M? viettchrihrlich fjirHersfew7 )Mark, durch die Post be- • TmE^LT RMMML 1 ■ Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im
z«SM MÄtark. Druck uiü> Verlag von AAvig Funks Buchdruckerei 8 „ Z . 1 e ° amtlichen Teile ) Pfennig, Keklamen kosten die Heile Pfennig.
KM^M». Wr die Schristleiümg vemnbBsrtlich Kranz Funk, Hersfeld. | WI ÄEH M^^tS §^t5jCW Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Kemsprecher Nr. 8.
8te9B68URBBsnBns.nBeaB8iiBaonBM«BSBnf:esBBBBieeB6eBee*Bn8iee6®e*e«"®"®*"Ba®*aeBe"®BO8a«eM ^»si
«r 164
Donnerstag, bett 17 Juli
191»
Auch Auslieferung SenWerSoldaie«.
. •* Senf. 16. Juli. (S. C.) „Echo be Paris" meldet
Infolge des Beschlusses des Nationalrates der sozial- oeuwkrattsche« Partei Frankreichs, gegen den Friedens- Vertrag mit Deutschland zu stimme«, ist die schnelle parlamentarische DnrckftWrnng der Ratifikation des Frie- densvertr-ages ernstlich gefährdet. Treten die Deputierten der sozialistischen Richtung dem Beschlusse des Na- tronalrats bei, so ist die Möglichkeit gegeben, daß die Ratifikation nur durchzubringen ist, wenn die Regierung sich zu nüchträgliche« Konzessionen an Deutschland bereitfinbet. Die parlamentarische Situation ist über Nacht hochkrrtijch geworden.
an Deutschland
Situatto« ist übee
Die Ratifikation durch Sie Gutentestaate«.
^ Senf, 16. Juli. (S. C.) Eine Havasdepesche vom Dienstag meldet, Sie Alliierten haben Sie Frist für die Notifizierung des Friedensvertrages mit Deutschland in den Parlamenten der alliierten nnd assoziierten Staaten bis z«m 1. September verlängert. Acht Tage nach der letzten Ratifikation werden die alliierten Truppen die jetzigen deutschen Gebiete besetzen, in denen eine Volksabstimmung über die staatsrechtliche Zugehörigkeit entscheiden soll.
Der Nationalrat der sozialistischen Partei Frankreichs, der am Montag die Debatte über den Friedensuertrsg beendete, lehnte mit 1426 deusvertraa ab. 114 eni
»* Genf, 15. Juli. (S. G.) Im französischen Kam- 1 meransfchnß teilte Pichou am SJiontag mit, daß gegen diejenigen deutschen Soldaten, die sich in Frankreich Verbrechen gegen bis ZtvWsvWsrung hätten zuschrü- den kmnmen lassen, gleichfalls die AS«rtcilrmg in Frankreich Surchgeführt wurde. Es sei bisher eine Liste von mehreren Tausend deutschen Soldaten im Besitz der französischen Regierung, gegen die eidesstattliche Beschnldiguutzeu der drangsalierten französischen Ve- völkernug vorläge«. ‘
AmerikaNischer Kredit für Deutschland.
^ Genf, 15. Juli. <S. SJ Der „Gerald" meldet aus Nenyork: Die für deutsche Einkäufe an Deutsch- la«d zu gebenden Kredite sollen 42 Milliarden Dollar betrage«.
Der Friedeusvertrag mit Deutsch-Oesterreich.
w- Rotterdam, 15. Juli. M C.) Die „Morning- post" meldet aus Paris: Clemenceau teilte in der Kanrmer mit, daß er den Friedensvertrag mit Oesterreich in der 4. Juliwoche »Priesen wird.
Ms englischs Maske fällt.
ie ,
rnd 387 weigerten sich, abzustimmem Alsdann wurde finc Tagesordnung Daniel Renould angenommen, die rrklärt, die von den Alliierten begangenen Anschläge auf die Selbständigkeit bedeutender Völkermasseu müßten au
sie Telbstanstgreti bedeutender Voirermajsen inutzte« an be« Pranger gestellt werden. Es sei zu bedauern, daß Elf<t6=gnfbringen inmitten dieser Verbrechen an Frank- reich zurückgekehrt sei. Wie im Jahre 1871 Liebknecht und Bebel gegen die Annexion Elsaß-Lothringens pro- ; testiert hätten, so müsse heute die sozialistische Partei ! gegen das Schicksal, das der Bevölkerung des Saarrc- ; viers bereitet werde. protestieren und über das gesamte । Fr^edensinstrument Re schärfste Verurteilung ansspre- !
den Krieg getrieben haben und die denselben auch bei der Abfassung des satanischen Dokumentes, das sie die „Frieöeusbediugung.u" nennen, vor Augen schwebten, verkündete mit wunderbarer Eindeutigkeit und Offenheit der Vorsitzende der London- und Provinzialbank, der Oberst Alfred Silben. Mit folgenden Worten: „Wir Üben- diesen Krieg begonnem um die industrielle Macht Deutschlands und den steigenden Einfluß Deutschlands «rf das internationale -Bankwesen endgültig zu vernich-
fett; wir bringen die schwersten Opfer, um z« diesem ! Ziele zu gelange«, und machen wahrhaftig Elend und
Angst genug mit, um den Plan zu vollenden, der uns j vorschwebt. Vor dem Krie-w sahen wir uns von der ’ deutschen Konkurrenz überall irmstellt. Ein erträgliches i Dasein war nicht mehr Möglich. Soll dieses Zustand wiederkehren? Nein! Wir müssen den Krieg fortfetze« d gerechten 'Friedeu geschul- VL.^ ^ßVMEZe. Wir^ müste» ^di-^ Atzcht Äw Ä Ä ”»«*«" rr^rr,.»—tan^
-----_„„_„„ _„ schärfste Verurteilung anssyre- m. Die französische Republik hätte der deutschen Replik einen ehrenvollen und '
bis zum end!
Gründen erteile die sozialdemokratische . ... .._... erwählten Führern den Auftrag, gegen die Ratifikation zu stimmen. Der Vertrag müsse nicht eine Teilrevision,
sondern eine vollständige UmgestaltNNg erfahre«.
Die GntenteLommWorrsN in DeuLschland.
W Berlin, 16. Juli. sS. C.» Die Ententeksntro«- kommisfionen nehmen am 15. August ihre Tätigkeit in Deutschland auf. In Berlin sind allein von Frankreich große Räumlichkeiten für 5 Kommissionen gemietet worden, die am 1. August bezogen werden sollen und von denen eine Villa im Tier'gartenviertel für die französische Militärrommissiorr bestimmt ist.
Die erste Schadensersatzforderung an Deutschland.
^ Rotterdam, 15. Juli. (S. C.) „Daily Mail" meldet aus Paris: Die erste Schsdensersatzforvernng ,« Deutschland wird am 20. AnMst der dentschen Re- Bierung sngehe«.
Die VerhaNdlAngen in VersaMes.
^ Berlin, 15. Juli. (T. U.) Wie die Delegierten aus Versailles mitteilen, sind die Verhandlungen bisher von feiten der Alliierten in durchaus konzilianter »norm geführt worden. Sie bestehen auf die genaue Durchführung sämtlicher Paragraphen. Besonderes Gewicht legen sie auf die baldige Stellung von freiwilligen Arbeitern für den Wiederaufbau der zerstörte» Gebiete. Auf die Schwierigkeit, die die Stellung von solchen freiwilligen Arbeitern Deutschland verursachen würde, wie dies von den deutschen Delegierten auch zum Ausdruck gebracht wurde, köuute« sie nicht einge- he«. Der Vorsitzende der französischen Abordnung erwiderte, daß Dentschlaud alles tun müsse, um die für diesen Zweck benötigten Arbeiter zu stelle«. Ferner wurde von den Alliierten bei der deutschen Delegation dahin gewirkt, die nötigen Schritte für die im Frie- densvertrage vorgesehenen deutschen Kohlenlieferungen an Veranlasse«.
Besserung der Beha«dln«g der Kriegsgefangenen.
Aus Berlin wird geaneldet: Bekanntttch waren in den letzten Monaten ganz außerordentlich unrnhnge Nachrichten über die Lage der deutschen Kriegsgefangenen bei den Arbeitskompagnie» im früheren fra«zö- sischen Operationsgebiet eingegangen. Erst nach langen - ' * ' ' ■ ‘ ß Delererte
war unsere Absicht, als wir den Krieg begonnen haben." Diese offenen Worte eines Vertreters der englischen Finanzwelt dürften den Herren Lloyd George und Cle- menceau wenig angenehur sein. Wollte uns doch Herr Clemenceau während der Ber- andlunaen in Versat/les belehren, daß wir 1914 den Angriff aus die friedliche Entente unternommen hätten! Aber es ist nicht das erste Mal, daß den Herren aus dem Ententelager in ihrem Siegesräusche Worte entschlüpft, find, die Ms Märchen von der deutschen Schuld am Kriege aus der Welt schaffen könnten. Die Worte des Obersten Silbey kennzeichnen aber auch den Charakter der engfischen Regierung, den ehemaligen deutschen Kaiser vor Gericht zu stellen. Er hatte Las öeuische Volk zu einem wirtschaftlichen Konkurrenten Englands ernvoraeführt und dafür soll er blitzen. Die Ber-etzung des Völkerrechts und alle sonstiger: Beschuldigungen sind mrr Argumente des Ver- nichtungswilleus Englands.
Der nächste Krieg für England.
Wie „Daily Mail" meldet, hielt Sir Douglas Haig in Aberdeen eine Rede, in der er sagte, jeder Heranwachsende junge Eugländer müsse im Gebrauch des Gewehres unterwiese« werde«, damit, chenn die nächste große Probe komme, wie sie eines Tages sicher komme« werde, England eine M« in Waffe« fei, bereit unvorbereitet, um sich dieser Probe gewachsen zu zeige«.
Das Verhältnis Deutschlands zu Frankreich.
Basel, 15. Juli. (L. A.) Pariser Blätter berichten, die französische Grenze und die französischen Häfen bleiben für Deutsche vorläufig geschloffen. Nur in besonders dringenden Fällen werden deutsche Staatsangehörige die Genehmigung erhalten, sich kurze Zeit in Frankreich anfz«Salte«. Die französische Regierung wird Geschäftsträger und mehrere höhere Koutrollvffjziere «ach Berlin sende«. aber leinen Botschafter. Für den Handel, namentlich für die Farbstoffindustrie, werden Sachverständige ernannt werden, jedoch keine offiziellen At- tachees.
Die Slreilbewegmg der KMearbeilsr.
Militärische Schutzmaßnahme».
würden, in den nächsten Tagen aber wieder ausgenom men werden sollten. Die vom Landarbeiterverband ee forderte Lohnerhöhung war bewilligt und bereits vom 1. Jnli ab gezählt worden. Trotzdem sind auf etwa 36 Gütern im Kreise Frauzvnrg Streiks ausgebroche».
Eine Deikkschrift des Landwirtschaftsministers.
»» Weimar, 16. Juli. (T. U.) Der preußische Landwirtschaftsminister Brau« hat dem Reichskabinett eine längere Denkschrift über die Lage der deutschen Landwirtschaft überreicht und zur Hebung der stark gesunkenen Produktion eine größere Anwendung techtti-
neu Wirtschaft bezüglich der landwtrtschafUichen Erzeugnisse auf das notwendigste empfohlen.
G-ueralstreik in Stettin.
►* Stettin, 16. Juli. (T. u.) Die Vertrauensmänner der Stetttner Gewerkschaften haben gestern abend nach längeren Verhandlungen angeblich gegen wenige Stimmen beschlossen, in den Geucralstreik M treten, um den kommandierenden General zu zwinge«, uicht nur den Belagermugszustaud aufzuheben, sondern auch da» StreikverSoE für die Wirtschaftsarbeiter zu beseitigen.
Allgemeine Arbeitseinstellung in Stralsund.
fe» Stralsund, 16. Juli. (T. U.) In Stralsund herrscht wegen des Belagerungszuskmides seit Montag allgemeine ArbeitsetnstE»ng. Straßenbahn, Elektrizi- täts-, Gas- und Wasserwerk liegen still.
Der Proteststreik in Hamburg.
. »* Hamburg, 16. JÄli. (T. U.) Der von öen Kom- muniften und Unabhängigen veranstaltete eintägige Proteststreik hat nicht ben erwarteten Umfarra angenommen, weil es viele Metallarbeiter vorgezogen hatte», Sem Rat der sozialistischen Parteileitung von Hamburg und Umgebung zu folgen und Sie Arbeit nicht niedev- zulegen.
Evert und NoSke in Hamburg.
** Hamburg, 16. Juli. (T. u> Reichspräsident Ebert und Reichswehrminister Noske trafen zu amtli« cheu Besprechungen in Hamburg ein und weilten hier mehrere Stunden. Am Nachmittag waren sie Gäste des Senats, . Es no.hmen7^r der Veranstaltuim teil Bürgermeister von PWle, Stolteii weerere Senatoren und General von Lettow-Borbeck.
Las VikifchsWpcogmAA hugenberg».
Bemühungen konnte durckgesetzt werden, daß der schweizerischen Gesandtschaft in Paris du Nis erhielten, diese Gebiete zu besuchen. Die Berichte gingen jetzt ein und zeigen erfreulicherweise, öay dre französische Regierung endlich durchgreist nnd den größten Mißstäuden gesteuert hat. Die Untcrbringnng hat sich sehr gebessert. Die Ernährung ist nicht mehr unzureichend. Ueber die Behandlung ioirb viel weniger geklagt. Selbstverständlich werden alle eingehertden 9ie= schwer den auch weiterhin aufs nachdrücklrchsie verfolgt werden, jedoch können die Angehörigen erfreulicher- weife mit Recht annehmen, daß die noch einlaufenden Klagen jetzt wahrscheinlich wesentlich überholt sind.
in Paris die Erlaub! besuchen. Die Bericht, reuliKcrweise, daß dir
Grmittelnngskommissto» im französischen Ministerium.
w Genf, 15. Juli. lS. C.) Wie das Pariser „Jour- nal" meldet, wurde im französischen Ministerium des Innern eine besondere Kommission gebildet ant Ermittelung der von den Deutschen während der Besetzung verübten Grausamketten und Verbreche» gegen die Ge- setze der MenschlichkÄt.
m. Berlin, 16. Juli. (S. C.) Die angeorsnete« Sicherungsmaßnabmen mm Schutze der Erntearbeit beschränken sich bis jetzt lediglich auf die Bereitstellung von Militär, wodurch die Ernte vor Sabotage und Brandstiftung geschützt werderr so«. Im Kreise G«m- binnen Wurde unter den Landarbettern eine große Anzahl russischer Boischewisten ermittelt und festgen -m- men. Dnrch die Teilnahme der Bolschewisten ist der Sische Charakter der ganzen Bewegung erwiesen.
aus dem Mecklenburger Land werden kleinere Streiks von Handarbeitern gemeldet.
Die Forderungen der Erntearbeiter in Ostpreußen.
►* Berlin, 16. Juli. (S. Ett Wie aus Königsberg gemeldet wild, fordern die Erntearbeiter in den Greifen Allenstein und Tilsit einen Tagelohn von 25 Mark bei freier Station. Bei Bewttliauna dieser 'Forderung würde eine Erhöhung des Brotpreises nm das zehufache eintreten. • .
Der Landarbeiterstreik in Vorpommern.
e* Stettin, 16. Juli. iT. U.) Wie aus Gretfswald berichtet wird, fanden in den letzten Tagen in Vorpommern zwischen dem 8anbbn«b und dem Handarbeiter«
L »ertaub TarifMrhaudlmkge» Witz die Mar abaebroLev
Auf dem Parteitag der Derttschnationalen Bolk^ partei entwickelte der frühere Vortragende Rat im preußischen Finanzm;nisterium, Geheimrat Hugenberg, ein großes Wirtschaftsprogramm. Er führte etwa auS:
An einen Aufbau fei zurzeit nicht zu denken, noch sind wir mitten in der Sintflut und können höchstens Retttrngsarbeiteu vornehme». Glücklicherweise stehen noch Sie Quadermauern des Bismarckschen WirtschaftS- reiches. Wir sind vom höchsten Gipfel auf die tiefste Sohle des Abgrundes gesttirzt. Heute müsse eine Oppositionspartei das Spiel der anderen mitumchen, um eS zu gegebener Zeit, weun die Diktatur des Proletariats komme, durchkreuzen zu können. Nur dann werbe ein kräftiges Rettungswerk gelingen. Die Partei müsse loö von der Kriegswirtschaft, die die Hauptursache des Schie- bcrtumS sei. Jeder Monat stifte neue moralische Verwirrung. Neben der Kriegswirtschaft müssen alle Go- setze, Verordnungen und Instanzen, die mit ihr in Verbindung stehen, auch die, die während der Revolutw« neu entstanden sind, beseitigt werden. Die Partei verlange keine manchesterliche Freiheit, aber sie wolle baS Volk vom Wahnsinn des Organisationsfirrmrels befreien. Nur durch diese furchtbaren Verordnungen fd der Gedanke der Diktatur des Proletariats in die Massen gelangt, die sich von der Bevvrmuudmrg befreie« wollen. Die Masse wolle diesen Krempel in Stücke zerschlagen, leider alles andere mit. Unter den jetzige» Verhältnissen sei an eine Schutzzollpolitik, für die Hugenberg früher eingetreten ist, nicht zu denken. Lieber wolle man nochmals in Anbetracht der Valuta die Löhne erhöhen. Das berufsmäßige Parlament ist auf beut Marsch. Das Bürgertum hatte es schon unter beut Kaiserreich schaffen sollen. Im Notfall muß man neben der Goldmark einen Kurs für die Papiermark schaffen. Wissel und MöllendE haben zurzeit gar nicht die Menschen und die Kräfte, um die Planwirtschaft durchzu- führen. Die großen Jrröustrieunternebmen Deutsch- lmrds krachen in allen Fugen. Die Setter der Großbetriebe wissen sich säum noch Rat. Schlimmer noch sieht es in den Staatsbetrieben aus, die wahrscheinlich erst durch privatwirtschaftliche Unterneürnungen wieder leistungsfähig gemacht werden müssen. In den Ntini- sterieu weiß man nicht, wer Koch und wer Kellner ist. Politisch drückt sich die Stellung der Partei zur Plan- rvirtschaft darin aus. Saß sie den Gedanken der ZrvangS- syndiwte nicht für alle Zeiten ablebut, die Bildung von freiwilligen Syndikaten auch nicht hindern wolle. Trotz. dem würde die Partei im Augenblick lieber die AnflS- sung aller Syndikate sehen, als sie künstlich stützen. Mau müsse sich den veränderten Verhältnissen anpassen. Zur schonungslosen Unterdrückung des Wuchers und des Schiebertums müssen kaufmännische Ehrengerichte, geschaffen werderr, die zeitweilig oder dauernd die Aberkennung der Geschäftsfähigkeit ausfvrecken dürfen. Bet den Angestellten ist die Zersetzung noch .weiter vorgeschritten als bei den Arbeitern. Durch das Mtbesttu». mungsrecht und die Betriebsräte werden die Reibungs»- flachen rvahrscheinlich noch größer werden. Man soll» in dieser Beziehung von Stein-Hardenberg lernen. Aehnlich, wie er den Großgrundbesitz teilweise aufteilte.' sollte man den Arbeitern und Anaestellten einen Teil der Fabrik gegen Entschäöignng »verlassen. Du, ^itexy der WvM WÄ« werde es gleich fern, ob S
führen. Die großen Imrds krachen in allen betriebe nullen sich kar