Hersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
gts vietteljcchrlich für Hersfeld 7 J^Mark, durch die Post be« g Amtlicher Anzeiger Wkark. Druck und Vellag von ÄÜWig Iunks Buchdruckerei s Ä J
Für die Schriftleitung veranüoorttich Franz Funk, Hersfeld. ; für Den Arew Hersfels
E6MIBSailHaBMBHHf;BCI»»IIHH»K9HIIBU»Mlfll«MIHIIfiMIIIIUBH
»
Nr» 163
Mittwoch, bett 16, Juli
v ’ j MT ^MWNNÜW WS MMS.
. Uolläud »lehnt »jedes Auslieferungsgesttch ab?
^'W'oi^'arM8.-Jnli.''lT. U.) Von b«rcha«s zu- v«lässtg« Seite wird ««sichert, daß Holland in der- Frage der Ansliesernna des Kaises Surchans fest sei. Die Mederlande seien entschlossen, den Kaiser selbst bann, wenn es Sitz deutsche Regierung verlangen sollte, der Entente «icht auszAlieferm. Nur wenn der Kaiser selbst eSen Wunsch äußer« sollte, vor den EnteAtegsrichtshss gestellt zu werSen, werde man seiner Absicht nichts in ! den Weg lege«.
«er
seit Maj
1 Sti
, Mt bem Bersahren gegen den eHemali! Kaiser schreibt der frühere englische Lorch BncknmsLer, chte Autorität auf dem Gebie
n
. natronalen.- Rechts, es bestehe sein Gesetz, kraft dessen « vcrnrteilL Werden» könne und keine in den Gesetzbüchern oeVzeich«Tte Straße könne Wm auf erlegt werden. Daher wMe kein englischer Richter vou einem solchen Verfahren eü»aS wissen. Zu einer solchen Aufgabe würden sich englische 3Eter nicht bereit erklären. Eine R«tersuchA«A, inwierveit der Kais« kraft des deutfäsen Rechts persönlich für die Berletzring der belgische« Neutralität verantwortlich sei, werde sehr lange Zeit veaWspruche« nud möglichcriveife mit Freisprechung enben. LoH Buckmaster sieht nicht ein, auf Grund wel- icher Autorißit die alliierten Mächte die NiederianSe um ; Auslieferung des vormaliger» Kaisers ersuche« lönntem ! ®S hctttble sich hier um ein politisches «nd «icht um ein persönliches Vergehe« ««S kein Vertrag gebe Ss« M- ; Kürten und Assoeiisrten das Recht, MAter dsrr bestehen- : hen Verhältnissen die Attsliefernng des Kaisers au fordern. Dre Niederlande mürben sich zweifellos wei- । «er«, jenmnde« auSanweifen, der ihre Gastfreundschaft : Senretze.
Me WKehr ssserer Süe«r§ch»s«ea. Fürsorgematznahme« Ser Regier««g.
Ueber die Borverett«ngc« für die Rückkehr der Beute West Kriegsgefangenen führte der Abgeordnete Stück- ’ ler. MitANtb der fo^m l t; rm oksgUM»y PaUeü ün. Leu Räumen der Natimmlversammluug in Weimar am ; Montag in einem längeren Vortrag Folgendes aus: Wücktransporte von deutschen Kriegsgefangene« haben bisher, abesehen von einem kleiner» Transport der im Saargebiet beheimateten Kriegsgefangenen, «icht statt- tefunben. In ben Hände« der Franzofen befinden sich B40 000, in ben Händen der Erklärter f95 000 und in denen Amerikas 50 000 dentsche Kriegsgefangene. In Sibirien sind 20 000 Kriegs- und 30 000 Zivilgefan- ßene. Die schlimmste Behanöluna ist den dentsche« Kriegsgefangenen vo« Seite« der Franzosen zuteil geworden. Im übrigen sind die Klagen gering. Durch die private Opferwilligkeit sind bisher zehn MMarde« Mark für unsere Kriegsgefangene« eingekommeu. 150 Millionen hat die Reichsregiernng z»Müchst zur Verfügung gestellt. Jeder Gefangene soll bei BeMrftiakest
eine Beihilfe von M6 Mark
sm-
me« mit AusrmHme derjenigen, gegen die ein Verfahren wegen Landesverrats schwebt, also der Ueberläufer. Diese Beihilfe kann in besonders gearteten Fällen bis auf 600 Mark erhöht werden, wenn die Gemeinde 150 Mark zuschießt. Der Redner schilderte weiter die ausgezeichnete Organisation, die bereits zum Empfang der
dnngsfumme von 50 Mark «ud die Gebührnisse von acht Wochen «halten, sodaß das auuähernd einen Betrag Pütt 300 Mark bedeutet. Ein Teil der Gefangenen wird süßer die Schweiz, ein anderer über Holland sommern Die Neutralen haben sich um die Fürsorge unserer Kriegsgefangenen stets verdient geumcht. Eine ähnliche Bersorgung wie für die Kriegsgelangenen rvird auch jden Serftsche« Rückwa»Ser«u zuteil werden. Die Regierung wird alles tun, um den Rücktransport zu be- jschleunigen.
Rückkehr der Kriegsgefangenen aus England
P w NotterSam, 15. Juli. (S. C.) „Daily News" meldet: Der Abtransport her Serttschen Krieg^efan- genen i« England beginnt am 18. Juli. In den ersten 14 Tagen werden 250 000 Kriegsgefangene heimbeför- jdert werde«.
Swetita gegen den Mette*
Ein Faktor ant Sicher««« englischen Imperialismus.
e* Amsterdam, 14 Juli. (WTB.) Die englischen K« vom 10. JMt bringen eine „Exchange"-Melder zufolge augenblicklich die amerrkantfchen Se-
natoren, d. t. mehr als die Hälfte Nr gesamte« Mitglieder des Senats, sich vorvehaltlss dem Völkerb««Sver-- trag widersetze«. Aus den englischen Blättern geht hervor, daß Präsident Mlsou in seiner in der Carnegie- iHall gehaltenen Rede erklärte, es bestehe ein wesentlich« Unterschied zwischen der amerikanischen Fre»hock
mnS ben Autokratien. Das amerikanische Volk müsse Mb« alle m der Wett das Recht «utcrstützen. Dreie Worte in der Rede Wilsons beziehen sich, wie die eng- lischen'Blätter schreiben offenkundig auf Irland. Zur - ■ • scheut Wilson traf ut Nenyork
erklärte, England habe im Böl- chaft. Es behende Irland mit «er
Walfb ein. td Sie
i das Sekre» »land es be- der imperia« >rS«ung sei-
° Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' Pfennig, im amtlichen Teile. > Pfennig, Reklamen tosten die Zeile ' Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. I.
1919
»griffe sei, als die KönMlle einer nnzrveifelhas- yorität von englischen Vertretern in dieser Körst, in der England bereits 5 und Amerika nur !vre besitze, es sein soll.
Wilso« über seine Niederlage in Paris.
e-* Nenyork, 14. Juli. (WTB.) Da Präsident Wilson der Meinung ist, daß der Bölkerbundgedanke immer mehr Anhänger gewinnt, namentlich unter den weiMidKii Wühlern, werden von ihm selbst theoretische Ei«mS«Se oder A«sleM»gs« in dem Sinne, daß für die Ratifizierung des Völkerbundes die einfache Mehrheit nicht genügt, sondern wie für den Sondervertrag eine Zwcidrittel-Mehrheit nötig sei, entschieden abgelehnt. In einer Besprechung mit Mitgliedern des Senats erklärte Wilson, er habe sich der Fordernvg «n- Natmfet Eutschädigungen von Deuischl-rnd widersetzt und erst «achgegebe«, als LloyS George Sie Roiwensig- keit der inneren Politik Englands für die Ford«ung geltend machte. Ein höherer. Beanster erklärte, man erwarte die Bewilligung der Einfuhr von zahlreichen FürSstsffe« und vs« KE ans Dsr»tsch!a«S, wodurch DeuifchlauS sich KreSit verschaffen könne.
WieS«iMfheb«ng der A«sf«hrbewillis»Rg.
!» Paris- 14. Juli. (WTB.) Havas. Die Regie- ru«g hat Sie A«sfnhTSewMig«ug für gewisse Lebens- mittel infolge -es Hinauf-Hrrsliens S« Preise wieder z»rr«ckgezoge«.
Ue^erwa^uug des dsutfchsn AußeNhantzels.
6-* Rotterdam, 15. Juli. (S. C.) „Daily M»st" meldet aus Paris, die Alliierten beschlossen, in GeLaßheit des Friedensvertrages auch in ten deutschen Ausfuhrhäfen alliierte KsutrsklkowmrMvnen einzufetzcs zur Aeverwachung der Ein- und Ausfuhr im Interesse der SicherstellANg der Ansprüche an Deutschlsud.
Aufhebung her Schweizer Ausfutzrbeschräukuuge«.
Amtlich wird aus Bern mitgeteilt: Die Regiemm- aen Frankreichs und Großbritanniens, Italiens urch der Bereinigten Staaten von Amerika haben die S. ,S. S. und "die mit der Blockade MsammenSängeude« Em-
fchrä«kunsen?-soweit sie auf irfternatioualen Vereinbarungen beruhen. Hinfällig geworden.
Die Ware«zuf«Hr nach DeutschlanS.
^ Rotterdam, 14. Juki. (S. C.) In holländischen Häfen lagen am Sonrmbenö früh 27 neutrale Schiffe für die Weiterfahrt nach öeutschen Hafen Sereft, Sie die Aufhebung der Blockade erwarteten. Die Londoner „Daily Mail" meldet, daß aus England für fast 90 Millionen Shilling Judsstrieware» zum Abtra«sport «ach DeutschlanS bereitstehe».
Amerikanisch« KreSit für Deutschlaub.
0* Haag, 141 IM. (B. T.) Der „Nieuwe Rvtter- damsche Eouraut" sagt in seiner finanziellen Wochenübersicht, daß Deutschland um seinen Devisenkurs nicht mehr bange zu sein braucht, nachdem Amerika beschlossen hat. ihm zum Einkauf von Rohmaterial und zur Steubelebung ser JuSnstrietätigksit einen Kredit einer Milliarde Mark einzuräumen.
V0«
PMche Mergriße.
Eine Note a» Clemeuceam.
Der Vorsitzende der deutschen Friedensdelegation hat dem Ministerpräsiderften Clemenceau folgende Note überreicht: Die Polen haben sich in den letzten Tagen an der Se«tsch-yoftr »scheu Front folgende Ueber griffe znschuldeu kommen lassen: 1. Am 1. Juli wurden dem deutschen Gastroirt in lsseu-Barnik (nordöstlich von Tra- chen) Waren im Werte von 5000 Mark uns ein Pferd geraubt, 2. Am 2. Juli wurden zwei Fragte« bei der Feldarbeit verwundet. 3. Am 3. Juli nachmittags wurde eine Patromlle von vier Mann des Reserve-Jn- faüterie-ReqimeAts 37 beim Waldstück nordöstlich Ren» wald östlich Lissa von den Polen bcfchosfen. Ein Unteroffizier unb ein Mann sind tot, ein weiterer Mann wurde netwunbet gefangen genommen und ist feine« BerrvuNdKAge« erlegen. Die Leichen sind ausgeliefert morde«. 3. Am 3. Juli 9 Uhr abends wurde daS Blockhaus zwischen Samwwko und Lasczy von Polen überrumpelt. Drei Mann wurden erschlagen, die Leichen verstünlmelt. 9 Uhr 40 Mim abends beschoß füublme Artillerie leichten unb schwebe« Kalibers ®amow£o bei Rawitsch. 5. In einem am 29. Juni vormittags nvrö- östlich Rawitsch von den Polen provozierte« Patrovil- lengefecht fielen bei Rawitsch zwei Mau« des J«fa«, terie-Reseroe-NegiMents 47, ein Mann lebendig ««S einer tot in polnische Hände. Der ParlameMär, der über die Herausgabe der Leichen verhandeln wollte, er« hielt folgendes Schreiben als Antwort: An den Kommandanten in Boganowo auf das letzte Schreiben Nr. 690: „Die Leichen des MXrfeldwebels und eines ibtan- nes geben wir unter nachstehender» Bedingungen heraus: 1. Der Ort Rawitsch ^vird nicht mehr beschösse«. 2. Im Falle der NiÄterfüllMlg dies« BeSingung wirb Fritz Aueuberg «schösse«. 3. Fülls Verluste auf unserer Seite entstehen, werden so viele männliche Personen aus Rawitsch erschossen, als wir Verluste halb und es werden ebenso viele Deutsche interniert. Falls Gruppe Boganow auf diese Bedingungen eingeht, bitte ich um sofortige Ammhme, worauf wir zur Herausgabe der Leichen bereft sirnd. (aez.) Schubrk, LeMnant und Korn- ^^Dft^fvriwührenSeit tiebetgtiffe der Polen gefährde« in hohem Maße die BorbercUunge« zur AuSfümung des JZrüHensvcrtrageS, Ich bitte, auf die Polen ein« zu Wirten, um sie von weiteren Provokationen abzuhal- tem Die deutsche Regt^ung muß jede Verantwortung M Sie FoWn der volnifchen Ueberariffe ablehnen.
VvrmWH auf Budapest.
» RotterSom, 15. Jitti. (S. C.) Die »TimeS" melden: D« konzentrische Vormarsch auf Budapel hat begönne«. Artillerie und Sturmtruppen sind a«I 8 Kilorneter a« die Hauptstadt herangernckt.
m. Rotterdam, 15. Juli. (S. C.) „Daily äJtaU* meldet: Die Enteutetruppe« gegen Budapest sind 8b 8W Mann stark. Der Dorrauverkehr nach beiden Richtungen ist seit Sowntag früh von den Alliierten abgeschnitten worden. Drei Viertel des früheren ungarischen Staates sind von attiierie« Truppen besetzt.
Memel auch Freihafen?
w Rotterdam, 15. Juli. (S. C.) „Daily Mail" meldet, daß das vo« Deutschland abgetrennte Memeler Gebiet ein Freihafenbezirk werbe« soll. Englische Han» delshänser und Schiffsreedereien hätten Laudgeviete im Kreise Memel z«r Zwlage von Handelsutederlassun- ge« «worbe«.
Sie SepMl GkMeffZk mjgegede»?
Die Konspiration Ullrichs mit Mangi«.
5^ Weimar, 15. Juli. (T. U.) Der hessische Ministerpräsident lillrich ist am Montag in Weimar eingetronen. Seine Ankunft steht mit den Bestrebuligen, die aus die Bildung einer rheinische» Republik hinzielen, in Ber- binduna.
In der Sitzung der Reichsregierrmg mit Vertretern der Staaten Preußen, Rheinhessm», Baden, Bayern unb Oldenburg wurde das Projekt der groWessifchen Republik erörtert. Es wurde festgestellt, daß die Reichs» regierung von den Pläne»» des hessische« Minister» präsiSeute« Ullrich nicht n-fterrichtst gewesen ist. Auch die übrigen beteiligten Regierungen haben erst nach der öffentlichen Erörterung von den zwischen Ullrich «»V Sein französische« General Mauai» gepflogene« Unter» Handlunge« lienntuis erlangt. Allerseits herrschte Ueb«- einstimmnug darüber, daß es auf keine»» Fall angehe»» kenn. Satz die siege ^M eines Ernzelstaates derartige,
wenn an« vnvermwKLWr Befprews. ge» mit eurem General der Besatzulrgsarmee eufniwff. Man kann an- netzmisn, Satz Sie weitere B«fglg»Ng des Planes bet GrünSnns einer groMeffifKe« Nepndlik, gegen den sich Sie Vertreter Preußens, Bayerus und Badens sehr energisch arrsgesprochev haben, vorlässig aufgegebe« ist.
Die grotz-chürrrrMHsN Westrebmrge».
e* Weimar, 15. Juli. (T. U.) Regiernagsver- treter der einzelnen thüringischen Staaten habe« gestern hier im Fürsterrhof eine Konferenz adgehalten, in der st« über die Bildung eines grotzthürUrgische« Staates berate« haben.
Ksnrpromitz der Regierungsparteien.
** Weimar, 15. Juli. «T. 1L) Die Rekiernngd- krife, die ihren Grund vor allem in den verfchieSeue» Anstchten der sozialdemokratifche« und der Zentrums» Partei in der Schulfrage hat, ist durch ein Kompromitz gelöst worden, das iu AenSernnq verschiede»»« Artikel der Verfassung in Erscheirv»«g tritt. Diese Aeuderun» gen werden in Form eines Initiativantrages der beiden Parteieu iu der Nationalversammlung eingehracht werde«.
«• Weimar, 15. Juli. (T. 1t.) Der preußische Mini- sterpräsident Hirsch weilte während des gestrigen Tage» mit mehreren Mitgliedern der preußischen Regierung in Weimar, um an den Verhandlungen über Sie strittigen Verfassurigsfrase» teilzunehmen. Stach ZustanSe. komnren des SchnlkomPromisses reifte er abends nach Berlin zurück, um nach einigen Tagen nach Weimar zir- rückzukehren, wo eine weitere Beratung über die für Preußen wichtigen Fragen nattsinden soll.
Die FinanZSeratungen in Weimar.
M- Weimar, 15. Juli. lT. U.) Ueber die V«haud- langen bet b««desstaatlichen Finanzminister r« Reichsfinanzmitiisterium wird dort mitgeteilt, daß Sie Reichsregierung von bem Ausarmg der Verhandlungen SükÄaus befriedigt ist. Die sich ergebende Stencrge« setzgebrmq sowie das Gesetz, das die Uebernahme der einzelstaatliche« Finanzverwaltungen Snrck SaS Reich lmorduet, wird noch vor Schluß der Tagungsdamer der Nationalversammlnug zugeßen nutz soll doch, bevor das Hans in Sie Sourmerferieu geht, erledigt werbe«.
Robert Schmidt ReichSMirtschaftsmiurster.
Wie die „Pol. Parl. Nachr." melden. hat der ReichS« ernährungsminister Robert Schmidt das Reichsrvirt- schaftsamt nbcrtlsmWeu. Er verwaltet das Reichser- nährungsamt kommissarisch weiter. Die Ernennung der Unterstaatssekretüre, znsSesonSerc für das Reichswirt- schaftsamt, ist noch nicht vollzogen.
Beendigung des Berliner Vsrkehrsftreiks.
>» Berlin, 15. Juli. (S. C.) Nach einer Dauer vo» genan zwei Woche« hat der Busstand des Berliner Ver- ke'-rspersovals, bet alle Verkehrsmittel mit Ausnahme der ßaatlioleu Bahne« umfaßte, sei« Ende erreicht. Nachdem gestern die allgemeine Abstimmung der A«g»- siellten der Grobb«liuer Straßenbahn eine starke Mehrheit, aber nicht die satzungsmäßig erforberlicbe Zweb- drittelmehrheit für die Fortsetzung des Steikes ergeben hatte, traten die Streikenden gestern abend in vier Boll- »»ersaunnlungen zusammen, in denen sie beschlossen, die Arbeit heute morgen 7 Uhr wie-« a»fz»«etz«em