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9 erstellter Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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H»rsfs». Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. g sM DKN Mt0l5 HerSfew Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. |

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Nr. 157

Mittwoch, den S. Juli

1919

. - Set Wnbkh»eks!reik.

Ernste Lage in Hannover.

Ans Hannover wird gemeldet: Der Kommandie­rende General in Hannover hat Montag morgen den Vertretern -er Preise unter anderem mitgeteilt: Die von der StreMeitnng in ihrem Flugblatt zugejagte Auf­rechterhaltung des Verkehrs ist nicht überall mrchge- sührt. Die in Hannover lagernden Lebensmittel sind zwar entladen, aber es stehen auf den Strecken Züge mit Lebensmitteln und sogar mit lebeirdem Vieh, das nicht befördert und nicht besorgt wird. Außerdem stockt Sie Kohlenversorgung in bedenklicher Weise. Die Hanomag Hat ihren Betrieb bereits eingestellt, die Arbeiter sind damit keineswegs eiuverstanösn. In Seelze haben streikende Arbeiter verrucht, das Stellwerk zu zerstören, woran sie glückficherrveise verhindert wurden. Der KommandieretkSc General hat schon am Sonntag abend erklären lassen, daß er militärische Hilfe zum Schnee der Arbeitswilligen senden werde. Es war bekannt ge­worden, daß die auf deut Bahnhof arbeitenden Serroeu- ten mit Gewalt entfernt werden sollten. Tatsächlich waren die Arbeitsstätten der Statdenten von Stre.iru«- -en stark belagert. Der militärische Schutz hatte emge- «riffen und die Streikenden hatten ohne Widerstand den Bahnhof geräumt. Am Montag morgen hatte der Kom­mandierende General einen Beanstragtcn zur «tretis leifuna entsandt, um diese auszuforderN, den Streik ab- znbrechen, da sonst eueraische Maßnahmen eetroffen wer­den müssen. Der Kommandierende General hat der Streikleitung ferner sagen lassen, daß bei dem gering­sten Vorkommnis der Belagerungszustand verhängt werde.und daß alle Vorkehrungen getroffen seien, sofort -von allen Seiten Truppen in die Stadt zn führen, um die Mehrheit des Volkes vor Vergewaltigung durch eine kleine Minderheit zu schützen.

Regiernngstruppen für Hannover.

»^ Magdeburg, 8. Juli. (S. C.) Aus Magde­burg und Stendal d im Laerfe des gestrigen Nachmct

und erfsr-

Ct)aC<T«1?<ie^r um W« 3.Vltv* VVV v^ii^v zn brechen, die Bahnhofsanlagen S«^besetz -erlichenfalls die Durchführung des Belagerungszustan,

-es über Hannover sicherMstelle«.

Wiederaufnahme des Verkehrs im Bezirk Frankfurt.

x- Frankfurt, 7. Juli. (WTB.) Um 10 Uhr nachts .hat die Streikleitung die gesamten Linien freigegeben ,und von dieser Stunde konnten die Nah- und Fernauge wieder ein- unb ausfahren. An einen fahrplanmäßigen Verkehr war während der Nacht noch nicht zu denken, schon deshalb nicht, weil das Fahr- und Amsichtsperso- nal wegen der entfernt liegenden Wohnutigeir noch niwt zur Stelle sein konnte. Facharbeiter und Beamte wer­den erst heute von bem Beschluß der . totrett fett intn Kenntnis erhalten. Immerhin konnte im Lanze der Nacht schon eine ganze Reihe Personenzuge abgelagen werden. Die Ueberleitung in den fahrplanmäßigen Verkehr wird erst heute vormittag erfolgen können.

Ablehnung des'Streiks in Magdeburg.

«er wurde mit einer Mehrheit Stimmen der Beschluß gefaßt, :

w Magdeburg, 8. Juli. . (T. U.l In einer erregt verlaufenen Versammlung der Magdeburger E-ftnbE- «er wurde mit einer Mehrheit von 3496 gegen IW Stimmen der Beschluß gefaßt, nicht in den, für heute «achmittag in Aussicht genommenen Stre-k eurzuireten.

Ablehnung des Streiks in Essern

m Dortmund, 7. Juli. (WTB.) Die Eisenbahner des Direktionsbezirks Essen lehnten es ab, in den Aus- stand einzutreten.

Der Eisenbahnerstreik in Hamburg «och ungewiß.

»* Hamburg, 7- Juli. tS. C0 Die Lage in Ham­burg betreffend den Ausbruch des EiseubahnerWeiks ist nach wie vor ungewiß. Die Abneiguna der Bea mten­schaft gegen den Streik ist vorläufig noch ziemlich stark.

Sabotage streikender Eisenbahnarbeiter.

^ Hannover, 7. Juli. (S. C.) Streikende Eisen- bahnarbeiter im Direktivusbezirk Hannover haben um zu Akten der Sabotage hinreitzen lassen. Sowohl aus der Strecke Hannover-Minden als auch auf der Hanno- ver-Götttngeu haben die Streikenden Waggons avoe- koppelt und stehen gelassen, um den Transport «nmog- lch zu machen. Ebenso haben sie die Arbeiter ans den Stellwerken herausgeholt. Der Bahnhof Hanuerer fit infolgedessen militärisch besetzt worden. Mit m ^rrari- schen Kräften fallen die Streiken an* wieder frergemacht werden. Auch der Bahnhof in Lehrte ist von Regie- rungstruppen besetzt worden.

Vorbereitung eines neuen Generalstreiks.

o* Berlin, 8. Juli. (S. C.) In einer Kommiruisten- versammlung, die am letzten Sonntag in ReiNickendorf bei Berlin stattsand, wurde von den Rednern betannt- - gemacht, daß die Taktik der Waff »gemalt für Herber- fübrnna der deutschen Räterepublik auszugeben sei «nd daß der General streit als einziges Mittel, den Umstnrz in Dentschland herbeizuführen, für Anfang September in allen Betrieben vorzuhereiten sei.

Generalstreik in -der Rseinpfalz.

^ Renstadt, 7. Juli. (B. T.) Am Sonnabend sind in der Rheinpfalz bedeutende Arbeiterstreils ausgebro- chen. Die Metallarbeiter der Bezirke Neustadtt und Landau sowie die Arbeiter der vordervfälzischen Email­lewerke haben etnstvnmia beschlossen, in den General­streik zu treten, nachdem die Arbeitgeber dieser Bezirke es abaclelmt hatten, den Reichstarif anzuerkeilnen.

Streiks in Oberschlesie«.

denburg", im Rybniker Revier@mma Römer",Anua- öharlotte" undKleophas-Grirbe" völlig,Schreiber­schacht" 50 Prozent. Ferner streikt dieDvunersmarck- Grube". Die Streiks sind fast durchweg politischer Natur.

Der Berliner Verkehrsstreik.

« Berlin, 8. Juli. (S. C.) Der Berliner Verkehrs- streik geht weiter. In zwei Versammlungen von aus­ständigen Straßenbahnern und Hochbahnangesdellten wurde beschlossen, weiter int Ausstande zu verharren.

Schiedsspruch im Vertruer VsukgSWerbe.

m. Berlin, 7. Juli. lWTB.j Der vorgestern spät abends ergangene Schiedsspruch für das Berliner Bank- gewerbe versucht die Forderungen in Bezug auf Gehalt, Urlaub und sonstige Fragen bis zum 30. Juni 1920 in einem umfangreichen Paragraphenwerk zu regeln. Wenn die Angaben hiesiger Blätter zutreffen, so wird künftig ein AMtentbeamter mit kaufmännischer Vor­bildung im 20. Lebensjahr 3800 Mark steigend bis auf 7000 Mark im Alter von 50 Jahren und ohne kaufmän­nische Lehrzeit 3200 bezw. 6530 Mark Bankbeamte mit selbständiger Tätigkeit 3800 bezw. 8500, Bankbeamte in gehobener Stellung im 23. Lebensjahr 4000. steigend auf 9500 Mark erhalten. Soweit die bisherigen Aus- zilge einen Ueberb.'ick geben, sieben die Borschläge des SLlichtuugsausschusfes in Bezug auf die Mindestein- kommen dem Tarifentwurf der Bankleituugeu bedeu­tend näher als die Forderungen der Ängestellteuver- bäude.

Set Prozeß gegen Wilhelm ll.

Das Ansliefeuungsersuchen bereits an Holland gerichtet?

»* Rotterdam, 8. Juli. (T. U.)Daily Chro- viele" behauptet, daß an der Ausl^ferung des ehemali­gen deutschen Kaisers durch die holländische Regierung gar kein Zweifel bestehen könne und daß das Ersuchen um Auslieferung bereits von den alliierten Machten an die hoMndische ReMernna c -:?-~ri??n RU-ntfc&xaaai ^»re OeNenttichteit tu H-itavü davon noch nichts wisse. Die hostandischs Regierung werde zwar gegen den Bruch ihres Asylrechts formell protestieren, aber auch gleich­zeitig sich ohnmächtig erklären, sich dem Begehren der alliierten Machte zu widersetzen. Das Londoner Gericht, das den Kaiser abzunrteilsn haben wird, werde vollkom­men frei in der Straffeftsetzung sein und sogar die To­desstrafe anssprechen können.

Der Prozeß schon im September.

Rotterdam, s. Juli. ,S. C.) DieTimes" mel­den, der Prozeß gegen den Exkaiser Wilhelm II. be­ginnt noch im September. Ein englisches Kriegsschiff wird den Kaiser von Holland abholen und nach London bringen. Voraussichtlich nimmt der Kaiser bis zu sei­ner Aburteilung im Tower Wohnung.

Ansliefeuung der Prinzen?

»X- Rotterdam, 8. Juli. (S.. C.j DieMorninapost" schreibt, es besteht nicht die geringste Aussicht, daß die Bemühungen der deutschen Prinzen und der deutschen Generale, Wilhelm II. vor der Aburteilung zu bewaH- re«, anderen als schauspielerischen Wert haben. Auch i die Prinzen und Generale werden nach Wilhelm II. für ihre eigene Person zur Verantwortnng gezogen werden.

RattsiKstisn des FriedsKSVertages.

t* Weimar, 8. Juli. lS. C.) Die Ratifikation- des Friedensvertrages im StaatenausfÄntz ist gestern einstimmig erfolgt. Bei der morgigen Ratifikation in der Nationalversammlung wollen die rechtsstehenden Parteien programmatische Erklärungen gegen den Frie- öensvertrag abgeven.

Antwort Clemenceaus zur Ratisikafio«.

Ministerpräsident Clemenceau überreicht dem Prä­sidenten der deutschen Friedeusdeleaation, Freiherrn ! v. Lerchner, die Antwort der alliierten und assoziierten ; Matche auf die Note betreffend die Ratifikation des Frie- densvErages. In der Antwort wird gesagt: Die Ra- : tifikation müsse sich auf sämtliche Akte, die ein Ganzes bildeten, beziehen, also auf den Friedensvertrag selbst, sowie auf das Protokoll und die Vereinbarung betref­fend die BesetMng der Rheinlande. Diese Dokumente bildeten die Friedensbedingungen und seien eins vom andern nntrennbar. Aus diesem drei Gründen könn­ten die drei Akte nur als einziges Ratifikationsinstru­ment angesehen werden.

Gutachten über Durchführbarkeit des Friedensvertrages.

^ Berlin, 8. Juli. sS-. C.) Wie wir erfahren, haben die tn Berlin weilenden Eutentekommissionen den Anktrag ihrer Regierungen erhalten, über die Durchführbarkeit einer Anzahl Bestiinmutige» des Friedensvertrages noch vor Eintreffen der diplomati­schen Ententevertreter in Berlin Gutachte« abzugebe«.

Verhandlung über das NheinlandabKommen.

_ «* Rotterdam, 7. Juli. (S. C.) Nach einer Pariser Meldung findet heute in Versailles die erste mündliche Verhandlnug zwischen Deutschland und den Alliierten statt. Verhandelt wird über das Abkomme» betreffend die hesetzten Rheinlande, das sie Deutschen gleichfalls mit dem Friedensvertrag ratifizieren sollen. Die Teut­schen erklärten, nicht zu verstehen, anf welche Weise die Bedingungen des Vertrages über die Rheinlande aus- zuführen seien, und verlangte« eine schleunige münd­liche Regelung, die von dem Rat der Fünf an* zvge- stande« iy«rt»c.

Wie dieDentjche Allg. Ztg." zum Abkomme« über

) lieben Härten des Abkommens nochnmls Clemenceau Verhanolnngen vorgeschlagen. Clemenceau hat sich zu Besprechungen grundsätzlich bereit erklärt. Die Ver­handlungen werben vom Reichsministerium des Innern geführt, das den Unterstaatssekretär Semalb damit be­auftragte, der von dem zum Retchskommissar für die Rheinlande ernannten Regierungspräsidenten v. Stark nach Versailles begleitet werd.

Die Uebernahme der Reichslande durch Frankreich.

6-f Karlörntze, 7. Juli. tS. C.) Die feierlich« Uebernahme der Reichslande bnr* Frankreich soll am 20, Juli erfolgen. Vertreter aller alliierten Staaten werben anwesend sein. Der PariserTemps" meldet, daß für die von den deutscherr Militärbehörden währen­des Krieges in Schutzhaft genommenen Elsässer franzö­sischer Gesinnnng Frankreich von Deutschland 4% Mil­liarden Mark im Rahmen der allgemeine» Schadenser, satzansprüche fordern wird.

Der Wiederanfvau Nordfrankreichs.

^ Haag, 7. Juli. (WTB.)Neuuvrk Times" ver­öffentlichen einen Kontrakt mit der Vulkan Steel Pro- duktionskompagny über den Wiederaufbau -es vernich­teten Gebietes bei Nancy auf 200 Millionen Franken, der bis auf 500 Millionen ausgedehnt werden kaun. Di« Arbeiten werden sofort beginnen. Man erwartet, daß die deutschen Schadenseriapleistungen die Kosten decken wurden.

Bon ben Franzosen verurteilt.

* Wiesbaden, 7. Juli. lWTB.) Der stellvertretend« Regiernngspräsident, Oberregieruugsrat Svringorum, hat gegen seine, durch die Franzosen erfolgte Berurtei« . laug zn 5 Monaten Gefängnis und 6000 Mark Geld­strafe Berufung eingelegt. Einstweilen hat er sich der französischen Behörde gegenüber schriftlich verpflichten müssen, Wiesbaden nicht zu verlassen.

Demobilisierung der kranzösifche« Armee.

w Genf, 8. Juli. (T. U3 Der Unterstaatssekretit» Deschanws hac in der auLöst^chen Kammer den R»» ai<.t:uuuyüeiu)utH veraMuHeaenen, nur oer Demobit- machuug der frünzösischer: aktiven Armee zu beginnen. Monatlich sollen drei Jahrgänge entlassen werden, wo­durch man hofft, mit der Demobilisation bis Ende Ok­tober fertig zu sein, falls nicht unvorhergesehene Er­eignisse eintreten. Die Kammer nahm hierauf ein Be» tranensvotnm für die Regiermna an.

Eine Enthüllung Joffres.

Marschall Joffre erklärte vor der Kammer, zwischen England nnb Frankreich habe vor dem Kriege eine streu« geheimgehaltene Militärkouveution bestanden, worin bewaffnete englische Hilfe versprochen würbe. Joffre gestand, daß auch vereinbart worden sei, die belgisch« Armee sollte ebenfalls mitwirken.

Die Derhmdiusze» mit Poles.

w Thor«, 8. Juli. lT. U.) Nach Verhandlungen des Bromberger deutschen und votnischen Volksrates mit dem Obersten Ä-olkSrat in Posen sind bie Jnter- nierungen von Dcntschen, uameutlich in der Stadt Po­sen, eingestellt worden und die bisher internierten werden freigelasse» werden. Für alle diejenigen, die als Führer des Deutschtums in den letzten Monaten hcrvvrgetreteu finb, ist eine politische Amnestie vorgo- sehen. Auch den Ansiedlern, die ans dem besetzten Ge­biet stammen «nd die Waffen zum Kampfe gegen bie Polen ergriffen haben, ist volle Straffreiheit worden. Alle Pachtverträge,, auch die der Domänen- pächter, werden weiter Gültigkeit vehalten. Es fdfwec ben zurzeit mit voller Siussicht auf Erfolg Berhauillun-^ gen, wonach oiejenigen Ansiedler und Beamten, die na«W dem 1. Januar 1908 nach Posen «ud Westprentze« ge­kommen sind, mit allen Rechten in ihrem Besitztum Bleis ben. Der Austausch der Kriegsgefangenen wird vor­bereitet. Politifch bereits Abgeurteilte werden begnadigt und gegen Deutsche im besetzten Gebiet Kopf um Kopf ausgetanscht, sobald die deutsche Regierung ihre Berett» wimgkcit znr Gegcuseittgkeit gegeben hat. Die deut­schen Bolksräte worden anerkannt.

gnadigt m Kopf

Polnische NSpeleien

Wie dieOstdentsche Morgenpost" aus Kattowitz er« -------- i nachmittag z« schweren

X»W VIC^(»VVMIIWV w»i-<~.v fährt kam es dort am Sonntag nachmittag zn schwere« AnsschreiLungen bei einer Masienknndaebnug, durch d,e gegen die Besetzung Oberschlefiens durch die Armee Hol-, ler Einsprnch erhoben und dem Wunsche Nachdruck ver­liehen werden sollte, daß Oberschlesien durch amerika­nische Truppen besetzt werden sollte. Etwa 4000 Po­len, die aus der weiteren Umgebung, zum Teil aus Leiterwagen nach Kattowitz gekommen waren, um bw Kundgebung zu stören, entrissen den Frauen und Kin­dern die Fahnen «nd schlugen -am« anf ste ein. Sie schrieen die Redner nieder und warfen sie von Ar Tribünen herunter Auch gegen die Pollzlsü-n und die Soldaten des Grenzschutzes, die zur Ausrechterhaltnug der Orsuung kommandiert waren, gingen sie gewalt« »vor. Die Unruhen banetten an, bis militärische ärkungen eintrafen. Es find einige Tote »nd eine; Anzahl Verletzter zu verzeichnen. z

Amerikanische Besetznug oderschleste»-.

^ Oppeln, 8. Juli. (T 1L) Die Befürchtung, daß Oberschlesien bur* Truppen der Armee Haller be­sitzt werden würde, ist dnrch die hier eingetroffene amt- lidK Nachricht, daß Oberschlesien endgülüg von «»«^ kanischen Truppen beseht wirb, befeum- worden. DiS^ Besetzuuq wird »oranssichUrch »o» Mitte jUsnft ^