Hersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
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Amtlicher Anzeiger
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Nr. 155
Montag, den 7. Juli
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See Verkehrsstreik in Berlin-
Die Einignngsverhandlnngen ergebnislos verlanfen.
! Vom Großberliner Bollzugsrat wird mitgeteilt: Vor dem Großberliner Vollzugsrat haben am Freitag Nachmittag Einigungsverhandlungen im Großberliner Verkehrsstreik stattgefunden. An den BerhanSlnngen nahm der gesamte Vollzugsrat sowie seitens der Arbeitgeber n. a. die Direktoren Vanrat Otto von der Großen Berliner Stratzenbalm, Baurat Wittinq von der Hochbahn und Direktionsvertreter der übrigen in Betracht kommenden Verkehrsgesellschaften teil. Seitens der Arbeitnehmer waren Vertreter des Transportarbeiterverbandes, des Metallarbeiterversandes und Abeiterräte der einzelnen Verkehrsgesellschaften anrvL- send. Trotz siebeneinhalbstüubigcr intensiver Berband- lung konnte eine Einigung nicht erzielt werden. Ein Einverständnis zwischen den beiden Parteien ergab sich nnr darin, daß Scr Hanptausschntz infolge der inzwischen veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse nicht erst in einigen Wochen, sondern schon jetzt wieSernut sich mit der Frage beschäftigen soll, ob Sie von Sen Arbeitneh- wern verlangte Wirtschaftsbeihilfe zu zahlen ist Infolge dieser Vereinbarung dürfte der Hauptausschutz in allerkürzester Frist zusammentröten, und seiner Ent- scheidnng dürften sich die beiScu Parteien fügen. Die Wiederaufnahine des Verkehrs ist erst nach dem Spruch des Hauptausschusses zu erwarten.
Der MsenSahnerstreik in Frrmkfurl.
Aus Frankfurt a. M. meldet W. T. B.: Zum Eisen- bahnerstreik erfahren wir, daß Sie Streikleitung in einem Telegramm an das Ministerinm sich zu Verhandlungen bereit erklärt hat. Dieses Telegraunu ist jedoch, wie sich bei einer telephonischen Unterredung der hiesigen Streikleitung mit dem Ministerium herausstellte, tu Berlin nicht «»gekommen. Die Streikleitung legt Wert darauf, zu erklären, daß die Fordernngen sich lediglich anf wirtschaftlichem Gebiet bewegen und daß den ^WW^^MW^^^MvMMM^W^^W^^WWbrt
Hannover schließt sich dem Streik an.
Bei Ser am Freitag unter den Eisenbahnern in den Betrievswerkstättcn in Hannover erfolgten Uravstiw- mnng wnrden 5713 Stimmen für, 2469 Stimmen gegen den Streik abgegeben. 136 Zettel waren unbeschrieben. Die Arbeitsniederlegnng fällte von abends 6 Uhr ab beginnen.
Aufrechterhaltung des Verkehrs im Bezirk Cassel.
Nachdem die Kasseler Eisenbahner einstimmig die von Frankfurt her angeregte Beteiligung am Eisen- bahnerftreik abgelehnt haben, ist die unbeschränkte Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs im Direktionsbezirk Cassel gesichert.
Der Berliner Verkehrsstreik.
k Berlin, 4. Juli. (S. C.) Die Lage im Berliner Verkehrsstreik hat sich seit gestern äntzerlich gebessert. Die Entscheidung darüber ob der Streik ein baldiges Ende erreichen wird, oder ob mit einer langen Dauer der Verkehrsmisere gerechnet werden muß, soll heute nachmittag fallen. Die vom Vollzugsrat Grotz-Berlin für 2 Uhr einbernfeue Konferenz soll die Grundlagen für eine Berhandlungsmöglichkeit bringen. Die Arbeitnehmer werden ohne Zweifel dazu erscheinen. Ob aber auch von Seite» der Verkehrsgesellschaften diese Konferenz beschickt werden wird, ist noch nicht sicher. Aur Vormittag wurde zwischen den einzelne» Gesellschaften über diese Frage verhandelt. Das Resnltat dieser Besprechungen ist noch nicht bekannt.
Der Streik bei der Großen Berliner Straßeubah».
Die Büroangestellte» der Großen Berliner Straßenbahn haben in einer Versanrmluna eine Entschließung angenommen, in der die Wiederaufnahme der Arbeit in den Büros am Freitag beschlossen wurde.
Das Verfahren gegen Kaiser Wilhelm.
Autrag Frankreichs a«f. lebenslängliche Verbannung.
«^ Genf, 6. Juli. lS. C.) Picho« teilte am Mittwoch im Kammeransschutz mit, daß im Prozeß gegen Kaiser Wilhelm II. Frankreich die levenslänglcche Ber- bannuuq beantragen werde. Die deuffche Regierung werde veranlaßt werden, die Privatkorrespondenz Wilhelms II. seit seiner Thronbesteigung ansznliefern. Das Privatvermögen des Kaisers und seines Hauses werde in erster Linie den Schade»sersatzfor-er«ngen Frankreichs, soweit diese nicht anf andere Weise gedeckt würden, zu dienen habe».
Holland gut Auslieferung geneigt?
w- Rotterdam, 5. Juli. (S. C.) Der „Telegraaf" meldet, daß Holland unter allen Um ständen den Kaiser ansliefern wird, sofern das Auslieferungsbegehren nnter AnSrohung von Zwangsmaßnahmen erfolgt.
Hindenburg schirmt den Kaiser.
W Berlin, 5. Juli. ,T. U.) Generalfeldmarschall v. Hindenburg richtete anläßlich seines Rücktrttts an den Reichspräsidenten folgende Drai.tung:
„Herr Reichspräsident'. Die Unterzeichnung des Friedensvertrages gibt mir zu folgender Erklärung Veranlassung: Für alle Rnordttnuge» «nd Handlungen der Obersteit Heeresleitung seit dem 29 August 1916 trage ich die alleinige Verantwortung. Auch sind alle S&»»^
selt^Liesem Tage auf meinen ausdrücklichen Rat unS unter meiner vollen Berautworbuna gefaßt und erlaffe» worden. Ich bitte, diese Erklärung zur Kenntnis des:
deutschen Volkes und der alliierte» Regierungen z« bringen.
(gez.) v. HindeitSnrg, Generalfeldmarschall."
Die Schadenersatz-Forderungen.
' h- Rotterdam, 5. Juli. (S. C.) Die „Times" melden aus Paris: Die Kommission zur Festsetzung der SchaSensersatzansprüche an Deutschland hat «m 2. Juli einen vorläufigen Bericht an Sie Alliierten-Konferenz erstattet, der mit 182 Milliarden Shilling (1 Shilling — 1,02 Mark) Forderungen abschließt.
Nücklransporl der Kriegsgefangenen^
Rückziehung aus dem Rufbaugebiet Nordfrankreichs.
w ®enf. 5. Juli. lS. C.) Wie die Pariser „Hn- manitee" meldet, ist Sie Beschäftigung der deutschen Kriegsgefangenen im Aufbaugebiet Nordfrankreichs seit dem 1. Juli eingestellt. Die Kriegsgefangeuen werden zum Abtransport in ihre Sammellager zurückgebracht.
Fürsorge für Sie heimkehreuden Kriegsgefangenen.
^Berlin, 5. Juli. (T. U.) Um den Kriegsgefangenen, die so Schweres erduldet haben, bei ihrem Uebertritt in Sas bürgerliche Leben eine Hilfe zu leisten, hat sich die Reichsregierung aus eigener Entschließ»»« bereit gesunden, 150 Millionen Mark auf Antrag des Reichsministers der Finanzen zur Verfügung zu stellen. Diesen Betrag erhält die „Kriegsgefangenenheimkehr", eine sich über ganz Deutschland bis in Sie kleinsten Orte erstreckende Organisation, als Reichsznsckutz z« ihren eigene» durch Sammeltätigkeit aufgebrachten Mitteln, w sie in zweckmätziqer Weise hilfsbedürftigen Heim- kchrenden Kriegsgefangenen nntzbar zu machen, insbesondere durch Beschaffung von Arbeitskleidung unS Arbeitsgerät."
Der WeedeeSeginn des Handelsverkehrs.
»^- Christiania, 8. Juli. (S. C.) Dem „Daily News" zufolge hat die englische Regierung gestattet, daß Sie in England befindlichen Filialen deutscher Firmen
vor
ihren englischen Filialen «»geh ch gehen soll.
Das italienisch-grotz-slawische Verhältnis.
s* Zürich, 5. Juli. (S. C.) Der „Secolo" meldet, daß Italien auch nach Unterzeichnung des Friedens- rertrages durch Oesterreich sein Heer nnd seine Flotte nicht demobilisieren könne. Die Lage an der Adria bleibe durch die groß-slawischen Ansprüche eine gespannte.
Unterstützung von rückwanSernSe« Deutschen.
w Berlin, 5. Juli. (S. C.) Wie rvir erfahren, sind für die aus den abgetretenen Gebieten nach Deutschland Mrnckwanderndeu Deutschen, ebenso für die aus Elsatz- Lothringen zwangsweise ausgewiesenen Angehörigen des Reiches größere Etatmittel des Reiches bcreitge- stellt worden.
Dentschlauds Ausschluß vom Völkerbund.
«^ Rotterdam, 5. Juli. (S. C.) Lloyd George sagte im Unterhause, daß die Frage des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund frühestens nach zwei Jahren nochmals besprochen werden könne.
Lloyd George über die Friehensvedingunge«.
w Amsterdam, 4. Juli. (WTB.) Nach Meldung des „Telegraaf" aus London sagte Lloyd George in seiner gestrigen Rede, die Bedingungen seien zwar sehr schwer, aber auch die Sünde, für die gebühr werden müsse, sei groß. Er freue sich, daß Gelegenheit gegeben sei, Polen n«s Elsaß-Lothringen wieder verznstellen. Wenn Deutschland die ganzen Kriegskosten auferlegt worden wären, dann wäre das vollständig gerecht gewesen. Trotzdem hätten die Alliierten beschlossen, Deutsch- land nur nach seinem Vermögen zahlen M lassen.
Die englische Arbeiterpartei und der Friede.
o-* London, 4. Juni. (WTB.) Im Unterhaus behielt sich Adamson im Namen der Arbeiterpartei eine eingehende Kritik des Friedensvertrages bis zur 2. Lesung vor. Er svräch die Hoffnung aus, Satz das deutiche Volk ctnseyen werde, daß die einzige Aussicht auf friedliche und geordnete Weiterentwickeluua darin bestehe, daß es versuche, die Friedensbedingungen anszuführen. Carson zollte dem Dienst, Sen Lloyd George in der Sache der Alliierten geleistet habe, warme Anerkennung. )
Die Berpflichtnngen Deutschlands.
** Haag, 4. Juli. (D. 91 Z.) Die englischen Blätter geben eine Uebersicht über das, was Deutschland nach den Bestimmungen des Friedensvertrages nach der Ratifikation zu leisten hat. DeutschlauS soll alle Akten altHändigen, Sie für den Prozeß gegen Wilhelm II. notwendig sind, und alle Jnformationcu geben, die dazu erforderlich sind. Es soll ferner die Personen ansliefern, die des Kriegsverbrechens beschuldigt wer- öe», u. a. die Offiziere, Sie verantwortlich für die Zer- störnng von Dinant, Ardeune und Löwen sind. Deutschland soll auch sofort damit beginnen, seine Armee zu reduzieren, alle Munitionsfabriken zn schließen nnd alles Kriegsmaterial usw. ansznliefern. Sämtliche deutschen Kauffahrteischiffe über 1600 Tonnen sollen ans- geliefert werden, ebenso die Hälfte der Schiffe mit 1601! Tonnen. Italien soll jährlich vom 1. Jnli ab 4H Millionen Tonnen Kohlt ^^ ' " "
von Kühen nnd an Frankreich l.
t Kohlen erhalten. Eine größere Anzahl ch Pferden soll innerhalb dreier Monate und Belgien znriickerstattet werde«.
Vor der Natifiztevuua.
m. Rotterdaul, 4. JuU. lS, C.) Die „Times" vielen EVMM -ch W^ der be.
vsrsteheudev RatsfizieruNg deS Friedeusvertrage». I» Kongreß soll Sie Abstimmung über Sen Friedensvertrag bereits in der nächsten Woche voraenommen werden. Die Gerlichte von dem Abschluß einer amerikanische« MilliardstlaRleihe für deutsche Ankäufe eryalteu sich.
Die englische. Arbeiterpartei für den Vertrag. '
Rotterdam, 4. Juli. (S. C.) Die „Times" melden: Die englische Arbeiterpartei hat mit geringer Mehrheit beschlossen, von einer parlamentarische« Protestaktton gegen den Friedensvertrag mit Deutschland Abstand zu nehmen.
Hrndenburgs Empfang in Hannover. ■
Huldignngen der Einwohnerschaft.
Aus Harrnover roird acmeldet: Am Freitag um 11 Uhr traf Generalfeldmarschall v. Hindenburg auf dem hiesigen Bahnhof ein. Zu seinem Empfang waren Vertreter des Magistrats und der Behörden erschienen. Bürgermeister Dr. Weber hielt eine Ansprache, auf die Hindenvura folgendes antwortete: Vielen herzlichen Dank für den freundlichen Willkourmengrutz. Die Zeiten sind schwer, aber sie mttffeu durchgehalten werden. Es ist nicht deutsche Art, zu verzagen. Auch ich hoff« anf eine bessere Zuknnft. Jeder einzelne Deutsche muß dazu -elfe«. Ich kehre in die Heinmt zurück, und es ist mir ein Lichtblick, so viel Wohlwolle« und Güte zu finden, die Ausdruck finden in dem schönen Heim, das mir meine Mitbürger bereitet haben. Gruß und vielen Dank allen Mitbürgern. Der Feldumrschall begrüßt« danach Sie Herren der verschiedenen Abordnungen durch Händeöruck, und unter Sem Jubel einer riesigen Menschenmenge, die immer nnd immer wieder lebhafte Hul- dignugen darbrachte, setzte er die Fahrt nach seinem neuen Heim in der Seelhorststraße fort.
Kundgebung der Studente«.
Anläßlich einer Kundgebung der Stu-entenschaft vor der Wohnung des Generalfeldumrschalls v. Hindew- bnrg hielt dieser eine Ansprache an die Studenten, in der er sagte: Der Geist der deutschen Jugend zeigt mir, daß Deutschland wieder aviblüben wird zu alter Größe. Feinde^'mis^nüht^ r,cMd)^^Tmiö« lernet
Dann wird Dentschlanö wieder erstehen zu alter Blüten so wahr ein Gott lebt.
Autonomie für Schlefien?
«^Berlin, 5. Juli. lS. C.) Das preußische Kabinett ist, wie die Zentrums-Parlameuts-Korresxondenz meidet, in Weimar eingetroffen. Es handelt sich, wie in parlamentarischen Kreise,» verlautet, um Berhaud» . lungeu mit der Reichsregicruug über eine eventuell vorzunehmende Verleihung der Autonomie an die Provinz Schlesien. Die Ansichten innerhalb des preußische» Kabinetts gehen über die Verleihung der Autonomie «nseinander, und auch im Reichskabiuett find die Ansichten darüber geteilt. Es wird abzuwarten sein, od bei den Verhandlungen ein Ergebnis erzielt wird. Wahrscheinlich ist das Richt.
Waffenstillstand im Baltikum. ^
»* Königsberg, 5. Juli. lT. U.) Der Oberste Stab der baltischen Laudeswelw in Riga teilt mit, die KampfhauSlimgen der lettischen Truppen haben am 2. Juli ihre» Abschluß erreicht. Es ist ein Waffenstillstand mit folgenden Bedingungen geschlossen worden: Die reichsdentschen Truppen nnd die Landcswehr »erlassen bis zum 5. Juli Riga. Die Esthe» bleiben in ihrer jetzigen Stellung Mühlgrabeu—Stiutsee—Jägelsee. Die Stadt wird von «eisigen Truppen besetzt.
Weiter wird gemeldet: Zwischen Riga und Libcut wird der nugehiuderte Verkehr freigegeben. In Riga und Libau setzt die Entente Gouverneure ein, die in Gemeinschaft mit den Letten die Verwaltung übernehme», wobei die Errgländer die Zivilverloaltung, die Amerikaner die Militärverwaltung übernommen haben. Der frühere Ministerpräsident Ulunnes wird sich nach Riga begeben, um dort mit Vollmacht des Volksrates das vorgesehene Koalitivuskabinett zu bilden, dem außer sieben Letten seiner Gruppe voraussichtlich drei Deutsch- balten und ein Jude oder Russe augehören werden. In Libau hat die Neuordnung der Dinge unter Leitung der Entente bereits zn einem neuen Konflikt geführt. Die russischen Bestandteile der Landeswehr, die dort die Ordunng aufrecht erhalten, habe,« erklärt, daß sie sich nicht dem bisher in Helsingfors weilenden Judenitsch unterstellen, der als Vertrauensmann des Admiral» Koltschak gilt. Angeblich sind in Libau russische Fahnen gehißt worden und es soll dabei zu Reibungen mit baltischen Truppen gekommen sein, die von der Entente ausgerüstet und von französischen Instrukteuren einexerztert werden.
Emonts geflüchtet.
m- Berlin, 5. Juli. (T. UJ Der erste Vorsitzende des Allgemeinen Verbandes der deutschen Bankbeanuen, Enwnts, der vor einigen Tagen verhaftet und nach dem Untersuchungsgefängnis gebracht worden war, ist gestern nachmittag entflohen. Emonts war auf Dttrag zu den Verhandlungen zkvi'chen den Bankangestellte» und Bankleitern, die gestern im Reichsarbcitsmtuiste- rimn in der Luifeujtraße stattfanSen, beurlaubt worden. Am Nachmittag gegen 6 Uhr verließ er den Verhand- luugsranm angeblich auf wenige Augenblicke. ZU8 er wich längerer Zeti noch nickn zurückgekehrt war, gingt einer der beiden Gerichtsdiener, denen seine Bewachung übertragen ivorden war, in den Sitzungssaal hinein, um wich seinem Verbleib zir forschen. Hier wußte aber niemand etwas von Emonts Er war geflüchtet. Wie verlautet, soll ihm nachmittags ein Vertrauter einen Zettel äugeftatt haben mit der NiMeilmts. daß die «MWU