Hersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
Amtlicher Anzeiger .für den Kreis Hersfeld
M»»««SS8S8VS»«S«8««S»»SS»S«I»«S»»S»»S»»SSS>SZS>TSSSSVS»SS»SSAWSSS«SSV«»»»«SSVkIA0v0S0«S Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld ^ )Mark, durch dir Post be- I zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei j HersfM. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld, j
e*6Be«BHaGMBtM6eeeBBeBBaaaaeHeeBsr:aaeHeeoaeeeHeBaBsa6BaReHeoaBSHBBseBa8B6ge8Bsa6eeK3
Der Anzeigenpreis beträgt fit die einspaltige Zeile ' Pfennig, im amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zeile "'Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.
Nr. 146 Donnerstag, den 26. Juni 1919
» K M« »
" 7 >» Berlin, 25. Juni. (T. U.) Ei« vom Reichs- kpräsidenten und den Mitgliedern der Reichsregierung Unterzeichneter Aufruf an das deutsche Volk besagt, daß die Zustimmung zum Friedensvertraqe schwersten Herzens unter dem Druck der rücksichtslosesten Gewalt erfolgt sei, nur um uuserem wehrlosen Volk neue Kriegsopfer und Hungergnalen zu ersparen. Zur Sicherung des Friedens ist Vertragserfüllung erforderlich. Jede Anstreugnug muß in die Erfüllung dieses Vertrages gesetzt werden. Soweit er ausführbar ist, muß er ausge- sührt werden. Nimmer werden wir derer vergessen, denen die Abtretung droht. Wir werden für sie eintreten, wo wir können, wie für uns selbst. Aus dem Staatsverbande können sie gerissen werden, aber nicht ans unserm Herzen. Die Lasten dieses Friedens können wir nur tragen, wenn keine Hand müßig ist. Für jede nicht erfüllte Leistung könne« die Gegner mit Vormarsch, Besetzung oder Blockade antworten. Wer arbeitet, verteidigt den heimischen Boden. Wie wir trotz aller Gewissensnot auf dem Posten geblieben sind. so «ruß jeder einzelne Mensch, der Soldat, und zwar Offiziere, Unteroffiziere, Mannschaften, der Beamte- jeder muß um des ganzeu willen seiner Pflicht treu Meißen auch in diesen wildesten aller wilde» Tage. Man zwingt uns, Deutsche au fremde Gerichte auszuliefern. Wir haben uns bis zum Aeußersten dagegen gewehrt. Für die tiefe Erbitterung unserer braven Truppen haben wir volles Verständnis, aber wenn nicht Offizier und Mann jetzt noch fester für die innere Ordnung eintreten helfen, so liefern sie nicht ein paar hundert, sondern Millionen unserer Landslente aus, und zwar der Okkupation, der Annexion, dem Terror. Deutschland muß lebensfähig bleiben. Ohne innere Ordnung keine Arbeit! Ohne Arbeit keine Vertragserfüllung! Ohne Ver- tragscrfüllnng kein Friede, sondern Wiederaufflammen des Krieges. Wenn wir nicht alle mithelsen, ist die Unterschrift unter dem Vertrag wertlos. Dann kann es keine Erleichterungen, keine Revistoneu und kein schlietz- liches Abtragen der ungeheuren Lasten geben. W s -~^W*«*r»-äHise*t"-'«*H^^ UÄst-Ä^LEÄMl.- Jahre der Knechtschaft kosten. Schon heute müssen Volk und Regierung an die Arbeit gehen. Es darf keine Pause geben und kein Beifeitestehen. Es gibt nur einen Weg ans der Finsternis dieses Vertrages. Erhaltung von Reich und Volk, von Einigkeit und Arbeit! Helft nns dazu, Männer und Frauen!
Ein Erlatz au das deutsche Heer.
»■* Berlin, 25. Juni. (T. U.) Das' Kriegsmim- sterium veröffentlicht einen Erlaß, in dem es heißt, daß die Reichsregierunq unter dem Druck der Not und der laßt gesehen habe, die auch für das mders schmachvollen Bedingungen zu
Gewalt sich veranlaßt gesehen habe, die auch für das deutsche Heer besonders schmachvollen Bedingungen zu unterzeichnen. Obwohl diese Bedingungen mit der • Ehre nicht im Einklang zu bringen sind, wollen lind : n üssen wir Soldaten aber unsere persionlichen Beden- , ken zurlickstellen, weil die dringlichste Pflicht gegen das Vaterland die Aufrechterhaltung der Ordnung und Ruhe und die Wetterführung des laufenden Dienstes erfordert. Alle Heeresangehörigen müssen daher unbedingt solange auf ihrem Posten aushalten, bis sie ab- kömnrlich oder ersetzt worden sind. Der Erlaß besagt sodann, daß im Einvernehmen mit dem Reichsministe- rium sämtliche preußischen Generale ihre Stellung zur Disposition ohne weitere Formalitäten beantragen können. Für die übrigen Offiziere und Beamten muß es dagegen bei dein bisherigen Dienste verbleiben. Alle Versörgungsamsprüche bleiben unberührt bestehen.
Eine Ansprache Eberts an das Landesjägerkorps.
tat Weimar, 25. Juni. (T. U.) Reichspräsident Ebert empfing am Dienstag nachmittag auf dem Schlonbor in Weimar eine Abordnung des von dem General Maercker geführten Landesjägerkorps, an die er eine Ansprache hielt. Der Reichspräsident erklärte, dan der Friedensvertrag schlieWich unter dem Druck der brutalste« Gewalt der Uebermacht angenommen werden mußte. Bei Ablehnung wäre imch dem, was uns über die Absichten der rachsüchtigen Gegner bekannt ist, mit Verschärfung der Aushungerung, wenn nicht mit völliger Verwüstung Deutschlands zu rechnen gewesen. Selbstzerfleischung und Verfall des Reiches waren sicher gefolgt. Das aber durfte nicht sein. Unser Deutschland muß leben bleiben, auch nach dem Furchtbaren, was sich ereignet hat. Das war unser Gedanke, als wir nach schweren inneren Kärnpfen urld mit blutendem Herzen uns zu dem entsetzlichen Ja entschlossen, und dieser Gedanke muß auch Sie beseelen. Deutschland darf nicht zu- grundegehen. Wir können und dürfen trotz allem an Deutschlands Schicksal nicht verzweifeln. So wollen wir uns hier gegenseitig geloben, ich für die Regierung und Sie für sich und Ihre Kameraden, unser Vaterland nicht zu verlassen, sondern auszuhalte«. Der Reichspräsident schloß mit einem Hoch aus das deutsche Vaterland, in das alle Anwesenden einstimmten.
Die Berliner Trnppenkommaudeure beim Reichswehr- ministÄ.
^ Berlin, 25. Juni. (S. C.) Im Reichswehrmini- sterium hat gestern im Anschluß an die vorausgegan- genen Besprechungen zwischen Noske und dem kommau- dierenden General des Retchsweyrirttppenkommanöos I, General der Infanterie Freiherrn voll Llrtrwitz, eine vom Reichslvehrnlinister Noske zusammenbermene Ver- sanimlmig höherer und niedriger Truppenführer Ber- lius stattgesundeli. Die Besprechungen hatten das Ergebnis, daß die Versaurmelten im Namen der Truppe« erklärten. baB fie unte^ um ihren der Resieruna
oentirch verauMgegedene« StaNdpunrt im Interesse des nicht nur von außen, sondern auch von innen bedrohten Vaterlandes auf ihrem Posten bleiben und ihre Pflicht weiter erfüllen werden.
Oberst v. Hanke betonte gegenüber einer in einem Berliner Blatt veröffentlichten Notiz, daß es ihm nicht eingefallen sei, in der Ansprache an sein Regiment zu Handluugen gegen die Regierung aufzufordern. Ebenso ist es ein vollständig frei erfundenes Gerücht, daß General v. Lüttwitz mit verschiedenen sührenden Polititerr: wegen Bildung eines neuen Kabinetts Fühlung genommen habe.
Die Kouferenz war eine VertraneüsknuSgebung und eilt voller Erfolg für den Rerchswehrntinister. Danach sind alle Gerüchte über eine angeblich drohende, den Bestand der Reichswehr gefährdende Zersplitterung gänzlich hinfällig.
Besprechung im Reichswehrmiuisterinm.
w Berlin, 24. Jnni. (S. C.) Reichswehrminister Noske und der preußische Kriegscmnister Reinhard sind heute früh aus Weimar in Berlin eingetroffen. Im Reichswehrministerium findet zur Stunde eine Konfe- renz zwischen den beiden Ministern und dem kommandierenden General des Reichswehrtruppenkommandos, General bet Infanterie Freiherrn von Lüttwitz, statt, eine Besprechung, bet besondere politische Bedeutung beizulegen ist.
Vsrzögerung der Friedensunterzeichnung.
tat. A msterdam, 24. Juni. iT. 11) Reuter meidet aus Baris 7 Uhr.abends: Es ist zweifelhaft, ob der Friedensvertrag bereits am Mittwoch unterzeichnet werden kann, da weder die deutschen noch die italienische» Bevollmächtigten ernannt worden sind. Ueber- dies muß der Vertrag ans Pergamentpapier gedruckt werben und müssen die Beglaubigungsschreiben der etwa 100 Bevollmächtigten, die den Vertrag nnter- 3««)nett sollen, geprüft werden.
Die Unterzeichnung erst Freitag oder Sonnabend.
tat Versailles, 24. Juni. sS. C.) Die Pariser Blätter bezeichnen als wahrscheinliches Datum des Frie- deusvertraaes be« komm-ctzen Freitag oder @0««= abend. Die Unterzeichunug wird auf dem Schreivtisch 15 ftattfinben.
Die Durchführung des FriedsusVertrages.
tat Versailles, 24. Juni. (WTB.) Die Nachricht, daß die deutsche Regierung gewillt ist, die Friedensbe- di-uzuugerr der Alliierten bedingungslos anzunehmen, we r den gestrigen Abendblättern noch nicht bekannt. Die Blätter monieren die letzte deutsche Note mit der erueu- ten Bitte um Friedensverbarrölungen sowie die abschlä- ale Antwort des Btererrais und drücken, wie schon die Morgenblätter, ihre lebhafteste Befriedigung über die HclSANg der Alliierten aus. „L'Heurs" macht darauf aufmerksam, daß auch für das französische Volk dieser Friede nicht erfreulich sei. Diejenigen, die jetzt von der Front zurückkehren, würden auch im eigenen Lande Teuerung und alle Mühen des Lebens vorfinden. Die große Hsffnung des Volkes, daß eine allgemeine Abrüstung kommen werde, wird sich nicht erfüllen. Die iu= ternationale Zukunft bleibe nebelhaft und ungewiß. In demselben Blatt veröfsentlicht Sembat einen längeren Artikel, in dem er erklärt, daß der Friede erst ak- aeimroffen sein müsse, bevor die Sozialisten ihrerseits handeln könnten. Wenn die sozialdemokratischen Parteien den Anschein gewahrt hätten, den Deutschen direkt aber indirekt die Verweigerung der Unterschrist anzn- raten, so hätten sie die Verantwortung für eine etwaige Wiederaufnahme der Feindseligkeiten auf sich genommen. Dies war unmöglich. Nach der Unterzecchnnng bleibe die Dnrchführung übrig. Der springende Pnukt sei, in welchem Geiste, im Bismarcksche» oder im Geiste der Gesellschaft der Nationen, wir den Vertrag durck- führen werden. Wenn die Prüfung der Schwierigkeiten der Durchführung gewisser Klauseln eine schwere Verletzung der Grimdsätze, für die die Alliierten zu kämpfen erklärt haben, ergibt, bann wirb man die möglichen Abänderungen erwäget! Vielleicht wird nicht die Koalition sondern, was sogar viel besser ist, die Gesellschaft der Nationen den Vertrag durchführen. Daran treiben wir mit allen Kräften arbeiten. Sofort nach der nnterseirfmung des Friedens werden somit alle der Sache des wahren Friedens in allen Ländern ergebenen Mävuer ihre Bemühungen vereinigen müssen, damit der Vertrag im Geiste der internationalen Solidarität durchgeführt und nötigenfalls berichtigt wird.
Verhaudlu«ae« znr Durchführung des Vertrages.
ta» Genf, 25. Juni. tS. C.) Eine Havasdepesche meldet der Rat der Alliierten hat für die mit Deutschland zu treffenden AnsführnngSbestimmungen eine zweimonatige Verhandlungsfrist festgesetzt. Die Ver- handlnugen sollen unmittelbar nach Unterzeichnung des Friedensvertrages beginnen.
Die Ratifiziern«« im Oktober.
ta* Berlin, 24. Juni. (S. Cd Von zuständiger Stelle erfahren wir: Nach Unterzeichnung des ,vrie- densvertrages wird sofort zur Einsetzung der einzelnen Friedenskömmissionen geschritten werden, die sowohl im Haag als auch in der Schweiz und in den einzelnen Hauptstädten der kriegführenden Länder tagen werden. Die Ratifizieruna des Friedensvertrages dnrch die Parlamente der kriegführenden Staaten wird vermutlich erst im Oktober statifinden.
Kein Rücktritt von Hantels.
tat Berlin, 24. Juni. (S. C ) Der Minister des Auswärtigen, Hermann Müller, erklärte gestern abend,, daß ihm eine Mitteilung über den Rücktritt des Ge- stuidten von Hantel nicht vsrlieac. Aber wenn auch.
Ge- '^st
Herr von Hantel zurücktrete, würde das an der SMa- tion nichts wesentliches ändern, da der Friedensvertrag erst in einigen Tagen unterschrieben werden müsse. Oc er jetzt nach Versailles gehen wird, um den Vertrag zu unterzeichnen, steht auch noch nicht fest. In keinem Falle erwarte man weitere Komplikationen.
Die Verteilung des Flotteuraubes.
tat Amsterdam, 24. Juni. (T. 11) Der Neuyorker „Telegraph" meldet dem „Daily Telegraph" zufolge: Bei der Verteilung der deutschen Tonnage X der deutsche Riesendampfer „Imperator" England zuge- sprachen worden. Nach den Angaben und Beschlüssen 1 des Schisfahrtsdepartements wird Frankreich auf seinen Antrag 300 000 bis 400 000 Tonnen erhalten, während der größte Teil der österreichischen Flotte in den Adriahäfe« an Italien fallen wird.
Die Ententesozialisten für den Versailler Vertrag.
wonnen worden ist, Die große Mehr'
Die Pariser Verhandlungen zwischen italienischen und französischen Sozialiste» haben ergeben, daß das französische und das italienische Proletariat für einen 24- bis 48stündigen Proteststreik gegen die Vergewaltigung der nngarffcheu und der russischen Republik ge- ......... L- Mehrheit der in Paris anwesenden italienischen und franzönscher: Delegierten hat einen Proteststreik gegen den Vertrag von Versailles abgelehnt.
Ruhige Aufnahme in London.
tat Amsterdam, 24. Juni. (WTB.) Reuter meldet aus London, die Nachricht von der Zusttnrmung der Deutschen zur Unterzeichnung wurde in Loudo« ruhig anfgeuomme«. Es wurden keine Kundgebungen ver« anstaltet wie beim Waffenftillstandsvertrag.
Interpellation wegen des Friedensvertrages in» jaUenischen Parlament.
tat Zürich, 25. Juni. (S. C ) Wie der „Corriero della Sera" aus Rom meldet, ist im Parlament die erste Interpellation von Abgeordneten verschiedener Parteien eingegange«, die Erklärungen der Regiernug über den Friedensvertrag mit Dentschland verlangen. Die Interpellation trägt 112 Unterschriften.
Lärmende K udgebnngen in Spaa.
die Ententebedingmlgen kam es vor dem von der deutschen Wasfensttllftandskommissiorl in Spaa bewohnten Hotel zu lärmende« KnvSgebnngeu der Bevölkerung, an denen sich belgische und französische Soldaten beted- ligterr. Das Johlen und Pfeifen dauerte ftuuderüang an. Von deutscher Seite wurde selbstverstäudlich die größte Zurückhaltung diesen Skandalen gegenüber geübt. Es blieb bei beut Lärmen und Toben des Pöbels, ohne daß es'wie in Versailles zu tätlichen Ausschreitungen gesammelt wäre.
Die Wiener Presse zur Friedeusannahme.
>* Wien, 24. Juni. (WTBö Die Blätter begrüße« den Beschluß der deutsche» Natioualversammluug betreffend die Unterzeichnung des Vertrages, so schmerzlich auch der Augenblick sein möge. Sie bezeichnen die Selbstversenkuug der deutschen Flotte als ein Symbol, daß das deutsche Volk gebeugt, aber nicht gebrochen ist.
Kampfansage der Deutschuatioualeu.
Durch eine Kmrdgebung vom 21. Juni hat der Par- teivvrstand der Deutschnationalen Bolkspartei der Regierung für den Fall der Unterzeichnung den schärfste« Kampf mit allen verfassungsmäßigen Mitteln angesagt. Sobald die Unterzeichnung vollzogen sein wird, soll der Parteitag zusammentreten, um eine Protestkundgebuu« gegen den Friedensschluß zu veranstalten und die Richtlinien für die weitere Opposition der Deutschnationale« festzulegen.
Diplomatischer Lagebericht.
Clemenceau wird sich am Mittwoch nach Versailles begeben, um öort die letzten Anordnungen zu treffen. Wilsoll wird noch am Abend der Unterzeichnung nach Brest abreisen, uni am nächsten Tage nach den Vereinigten Staaten in See zu gehen. In Konferen Kreisen glaubt man, daß die Unterzeichnnaa nicht vor Frer- tag erfolgen kann. Gesandter von Hantel hat wohl Vollmacht zu Verhandlungen, har aber noch nichts darüber vertäuten lassen, ob er mit der Unterzeichnung des Vertrages beauftragt ist. Er wurde am Montag ersucht, unverzüglich die einzelnen deutschen Bevollmächtigten und den Zeitpunkt ihrer Ankmist zu nennen. Italien wird durch Souuiiw, Jmperiali und Liefet vertreten sein. Man versichert, daß, falls die Unterzeichnung trach Donnerstag erfolge, der Minister des Auswärtigen, Zitiern, der Chef der neuen italienischen Delegation bei der Friedenskonferenz, Zeit haben wirb, mit feinen Kollegen bei der Unterzeichnung des Vertrages zu erscheinen. Der Viererrat besprach am Moata, die Versenkung der derttschen Flotte in Scarpa Flow. Maßnahmen mürben nicht beschlossen.
Aufhebung der Blockade.
tat Haag, 25. Juni. «T. 11) Aus London wird gemeldet, der „Dailn Herold" berichtet ans Paris, daß dort mit Bestimmtheit verlautet, daß der Rat der Bier beschlossen habe, die Blockade ankznvebcn, sobald der Friede mit Deutschland nnterzeichnet ist.
VererukgungElfatz-LothringensuritFraubrelch
Proklamation im Kaiserpaloft von Stratzbnrg.
tat Karlsruhe, 25. Juni. (S. C.) Nach Melduuge« aus Straßbnr-! wurde am Dienstag vormittag im früheren Kaiserpalast die Wiedervereinigung Elsaß-Lotb- ringeus mit Fraukreich durch de« franzostsche« Ober« M.^laKt rMlamiert. .... ----------- - jU-.ui:..-. i —J^