§ erste Wer Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
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Ne» 189 Mittwoch, den 18. Juni
1919
' ^0tC Antwortnote der Alliierten überreicht.
Die Aeberreichrmg.
Eine Frist von sieben Tagen zur Beantwortung.
. Am Montag Nachmittag 6% Uhr fand im Hotel des Reservoirs in Versailles die UeSerreiÄRNg der Antwort der alliierten «nö assoziierten Möchte auf Sie deutschen Gegenvorschläge statt. Der Generalsekretär der FriedenS- konrmissio« Dntasta in Begleitung des Bsifchaftsstta- chees S'Arnavos überreichte Sem Ministerialdireltor Srnron-Suhl und Legationsrat FrHrn. v. Lerchner die Dokumente, nämlich erstens den Begleitbrief, zweitens die Antwort öer alliierten und assoziierten Mächte, in dem die AbänSernngen mit roter Tinte eingefügt sind.
überreiche hiermit
Generalsekretär Dntasta erklärte, er ...... , die euSgiltigen Bedingungen der alliierten und assoziierte« Mächte. Die deutsche Delegatisu soll in einer Frist von fünf Tagen, vom Zeitpunkt der Ueberrerchnug , an gerechnet, erklären, ob sie gewillt fei. den WrieSeuS- I vertrag zu unterzeichueu oder Nicht. Ministerialdirektor ; Simon erwiderte im Namen der deutschen FriSöMsdele- I Kation und der dentschen Regierung in Weimar, die 1 Frist von fünf Tagen sei zu kurz bemessen. Im Auf- i trage des. Reichsministers des Answärttgen, Grafen ! Brockdorff, erklärte er, Sie deutsche Regierung sind Sie I deutsche FrieSensSelegation behielten es sich vor, die Verlängerung der Frist zu verlangen. Dntasta ent= gegnete, er werde den alliierten und assoziierten Regierungen von dieser Erklärung Kenntnis geben. Die Ueberreichnngszercmouie dauerte im ganze» sieben Minuten. Knrz vor 9 Uhr kam Dntasta nochmals nach Versailles und teilte dem MiNisterialdirektor Simon mit, die alliierten und assoziierten Regierungen hätten sich bereit erklärt, Sie Frist um 48 Stunde« z« verlängern. J«t Name« Ser deutsche» FrieSensSelegation antwortete MinisterialdireLtor Simon, die Frist eiuzuhal- ten, jedoch werde erst die deutsche Regierung in der Lage 'ein, einen endgültigen Entschluß
an
i mit Vorbedacht von einer Nation, die sich für zivilisiert : halt, begangen wurde. Während vieler Jahre verviel- ' sachten die deutschen Regierungen getreu der preußische „ Tradition ihre Anstremmnqen, um sich m Europa die Hegemonie zu sichern. Sie begnügten sich nicht mehr mit dein Aufblühen und dem wachsenden Einfluß Deutschlands, den anzuerkennen alle Nationen bereit waren, in der Gemeinschaft der freien mit) gleichberechtigten Völker. Sie wollten sich die Fshigkeit erwerbe«, ein unterjochtes Europa zu beherrschen und zu tyrannisiere«, gleichwie sie ein «utersschiss Deutschland tyrannisierten und beherrschtem Um dies Ziel zu erreichen, haben sie den Geist ihrer Untertanen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Misteln zu der Lehre bekehrt, daß in den internationale,, Angelegenheiten die Gewalt das Recht sei. Sie haben nie ausgstzört, die Rüstungen Deutschlands zu Wasser und zu Lende zu entfalte« und die lii- geuhafte Behauptung zu verbreiten, eine solche Politik sei notwendig, weil die Nachbarn Deutschlands auf seine Macht und sein Gedeihen eifersüchtig seien. Sie haben versucht, Feindschaft und Argwohn statt Freundschaft zwischen den Nationen zu streu. Sie haben ein ganzes Soivnaqesystem und ein Netz von Jutrigeu eingerichtet, die ihnen erlaubten, Umtriev und untere Revolten und
reits am Montag vormittag in vertraulicher Besprechung mit Pichon die Grnudzuge der netten Antwort der Alliierten an Deutschland mitgeteilt. Gegen die Auslassung des Ministers wurden keine Einwendungen erhoben, auch nicht von sozialistischer Seite.
Die Maßnahmen der Entente.
** Basel, 17. Juni. (T. U.) Wie die „Ageuze Zeutral" meldet, sind von den Generalen Fach nnd Sir Douglas Haig für den Fall der Nichtnuterzeichnutu» des Vertrages durch Deutschland ttrnerhalb der gestellten Frist folgende Matznahme« beschlossen worden: Strenge Blockade und allgemeiner Vormarsch auf Berlin. Die Belgier, die zunächst Düsseldorf, Essen und Münster besetzen werden, würden über Westfalen, die Amerikaner über Wetzlar und Frankfurt, die Franzosen aber Hanau, Würzburg ultd Ulm marschiere«. Die brittsche Armee würde mit den Belgier« vorrücken.
3-4 Milltone« Mau« bereit.___
$5* Genf, 17. Juni. (S. C.) Der „Teurps" meldet, zu den militärische« Operatrove« gegen Deutsch- land stehen dem alliierte« Overbes ' lionen Mann Ententetruppen zur
H^ m könne.
Die Bedingungen nach Nenter.
Nach Reuter heißt es in dem Mantelbries zu der Antwort der Mliierten: Deutschland muß es auf sich nehmen, Wiedergutmachungen zu leisten. Die alliierten nnd assoziierten Mächte haben für die Wiedererrichtung eines polnischen Staates mit sicherem Z«ga«ge zum Meere Vorsorge getroffen. Das Regime betreffend das Saarbecken wird für fünfzehn Jahre nvfrechtcrhalten Die Alliierten sind überzeugt, Satz die Eingeborenen der deutschen Kolonien einer Rückkehr unter deutsche Herrschaft durchaus abgeneigt sind. Wenn die Deutschen beweisen, Satz sie beabsichtigen, Sie FriedensbeSingnuge» zn erfüllen, so wird es zu einem früheren Zeitpunkt möglich sein, den Völkerbund durch Zulassung Deutschlanöd zu »ervollständigen. Die Bestrafung derjenigen, die hauptsächlich für den Krieg verantwortlich sind, ist eine Forderung der Gerechtigkeit. Es wird Deutschland gestattet werden, sein Heer allmählicher zu verringern, als bisher bestimmt war. Die deutschen Vorschläge bezüg-
lich der Motte können nicht in Erwägung gezogen werden. Was die Wiedergutmachung betrifft, so kann Deutschland eine Summe für die Regelung der Gesamt-
Deutschland eine Summe für die Regelung der Gest heit oder eines Teiles seiner Verbindlichkeiten nudii —
In dem Bericht über die diplomatische Lage heißt es über die Bedingungen: „Unter den Hauptbedingun- gen wurden Abändernugen angebracht hinsichtlich der Kosten der von den Deutsche« auf den Gesamteutschädi- gungsbetrag von Süll Milliarden Goldmark oder 125 MttlliarSen Francs zu zahlenden Summe. Die Verfallszeiten wurden jedoch nicht geändert. Hinsichtlich der ZnlassUNg znm Völkerbund sagt der Text, Satz es dem Feinde nicht versagt sei, Sie Zulassnng in naher Zukunft zn erhoffen. In demselben Augenblick wurden die Deutschland anserlegten wirtschaftlichen Einschrä«- kungeu ausgehoben und es wurde hinsichtlich der Rohstoffe mit den anderen Mitgliedern des Völkerbundes gleichgestellt. Jubetreff der allgemeinen Abrüstung wird gesagt, daß zu diesem Zweck Verhandlungen eingeleitet werden sollen. Schließlich wird die Besetzung des linken Rheiunfers durch die Alliierten voll nnd ganz anfrecht erhalten.
^eten.
sogar geheime Augrisssvorbereitungeu auf dem Gebiete ihrer Nachbarn einzuleiten, um sie tu gelegenen Mo- • meutert mit umso größerer Gewißheit und Leichtigkeit > zu überwältigen. Durch diese Drohungen mit Gewalt ■ hielten sie ganz Europa in einem Zustand von Erre- ; qung. und als sie feststelltsu, daß ihre Nachbar« eilte : schlössen waren, ihren «nmatzenöeu Absichten zu widerstehen, beschlossen sie, ihre B.-rherrschaft mit Gewalt zn begründ»«. Sobald ihre Vorbsreitunge« vollständig waren, ermutigten sie einen unterjochten VerSiindeken, binnen 48 StnuSe» Serbien den Krieg zu erktären. Von diesem Krieg, dessen Einsatz die Kontrolle auf dem Balkan war, wußten sie genau A S er nicht lokalisiert roer- ven konnte und daß er einen allgemeinen Krieg entfesseln würde. Um für diesen Krieg doppelte Sicherheit zu i haben, entzogen sie sich allen Versöhuungsversuchen, bis : es zu spät nnd der Weltkrieg unvermeidbar war, den : sie eingefädelt hatten und für den unter allen Nationen einzig Deutschland »ollständig ausgerüstet und vorbereis sei WW. Die Berautwortlichksit beschränkte sich anch nicht auf die Tatsache allein, den .Krieg gewollt und entfesselt z« haben. Deutschland ist ebenfalls verantwortlich für die grausame nred unmenschliche Art, in der er geführt wurde. Obwohl Deutschland selbst einer der Garanten Belgiens war, haben seine Regierungen die Neutralität eines durchaus friedlichen Volkes verletzt, nachdem sie feierlichst versprochen hatten, sie zu respek- i deren. Nicht zufrieden damit, haben sie ««gescheut eine Seihe von Hinrichtungen und Einäscherungen vorge- r-ommen in der Absicht, die Bevölkerung zu terrorisieren und sie durch die SÄrecklichkeit ihrer Haudlungsu gefügig zu «rächen. Die Deutschen gebrauchten als erste giftige Gase trotz der entsetzlichen Seiden, die sie verursachten. Sie haben mit den Beschistzuugeu durch Flugzeuge und weittragende Kanonen aus Städte Segsuneu, ohne militärische Gründe, einzig in der Absicht, die Moral ihrer Gegner zu schwächen, indem sie Frauen und Kinder trafen.
Msrerfe der deutschen Delegntion.
Schwere Atlsschreitnngen der Volksmenge.
Auf der Fahrt vorn Hotel des Reservoirs zum Bahnhof von Neissy le Roi, wo der Sondsrzng mit der deutschen FrieSevsdelegatio« nach Weimar abfuhr, wurden aus Ser Meuscheumsuae heraus nach einzelnen Auto-
mobilen Steine geworfen. Es wurden infolgedessen mehr oder weniger leicht verletzt das Mitglied der Delegation Dr. Melchior, Oberstleutnant v. Xylauder, Assessor Dr. Meuer nnd Fran Dornblüt, die an der Seite des Rerchspostministers Giesberts satz. Die Kundgebungen der Menschenm «ge dauerten den ganzen Abend fort und verstärkte« sich- zum stärksten Johlen, Stufen und Schreien, als sich die Mitglieder auf der Strasse zwischen dem Hotel des Reservoirs «nd den Hotels Suisse und
verstärkten sich • zum
Wie BegleitnoSe.
Jn dem Begleitbrief zu der Note der Alliierten auf die deutschen Gegenvorschläge wird zuerst festgestellt, daß - die alliierten und assoziierten Mächte Sie von der deut- ; scheu Delegation über die Friedensbedingungen gemach- l ten Bemerkungen der ernsthaftesten Erwägung unter- ■ zogen haben. Der deutsche Vorschlag protessiere gegen i den FrieSensvertrag vor allem, weil" er in Widerspruch | stehe mit den Bedingungen, unter denen der Waffeu- ststistand abqeschlofle« wurde. Der Protest der deutschen Xelegafton beweise, dar "'
Deutschland heute rs — -------
scheine die Ansfassnng zu haben, Satz De Opfer M bringen habe, um den Frieden v. . als ob dieser Friede einfach der Abschluß eines Kampfes wäre, der um Gewinn an Land und Macht geführt wurde. Darum hielten es die alliierten und assoziierten Regierungen für notwendig, ihre Antwort mit einer genauen Darlegung des Krieges, wie sie Um beurteilen, zu beginnen. Dieses Urteil Ich zugleich dasjeuige der Gesamtheit der zivilisierten Welt. Nach der Ansicht der alliierten nnd assoziierten Mächte ist der KAeg, der im Jahre 1914 attsbrach, das grüßte Verbrechen gegen die Humanität nnd gegen die Freiheit der Völker, das je
chen
datz sie die Lage verkenne, in der sich befinde. Die deutsche Delegation - ' ' ‘ " - !ntschland nur
ten^
Batels zeigte«.
Keine Zugeständnisse.
Den To« des Dokuvreuts beleidigend.
e* Berlin, 17. Juni. (T. U.) Die Antwort der Entente ist heute nacht in Berlin eingetrvffe«. Sie enthält keine bedeutenden Erleichterungen für Deutschland. Wenn man überhaupt von uns gemachten Zngeständ- nissen reden kann, so sind diese ourch Erhöhnug der Kriegskosten wieder ausgeglichen. Die vollständige Antwort wird, nachdem Graf Brockdorff-Rantzan, der sofort nach Empfang des Schreibens mit der Delegation abgereist ist, in Weimar eingetroffen ist, wahrscheinlich noch nachts bekanntgegeben werden.
Nach einem Telegramm aus BersaMeS, das einen furzen Ueberblick über die feindliche Antwort iMantel- note nnd Denkschrift) gibt, ist der Ton des gesamten Dokuments antzerordentlich beleidigend. Deutschland trage alle Schuld nnd müsse infolgedessen bestraft wer- Sen. Es könne froh fein, wenn es noch so gnädig davon fotnnte. Die überreichte» Bedingungen seien der Friede der Gerechtigkeit und entsprächen dnrchans dem Programm Wilsons. Die ganze Form des Dokuments sei antzerordentlich grob und »verhebend.
Auch die französische« Socialisten sind einverstanden.
liche französischen Kolonialrechmenter Rhein abgegangen.
«aber 314 Mil- ÜMlNg. Sämt- W nach dem
Abreise Marschall Kochs in das Hauptquartier.
-^ Genf, 17. Juni. (S. C.) Ein offizielle HavaS- depesche meldet, daß Marfchall Koch am Mittwoch in sein Hauptquartier abreisen wird, um die militärische« Maßnahme« gegen Dentschland vor;» bereite».
Die Frist für Devtsch-Oesterreich.
k°» Zürich, 17. Jmtt. lS. C.) Der „Seeolo" meldet aus Rom, die Oesterre»^ gestellte Frist zur Anuapme des Friedensvertrages nicht Aber den IN Juli heraus verlängeri werden. Am 15. Juli beginne« die militärische« Maßnahmen.
Die Beratungen in Weimar.
w Berlin, 17. Juni. (S. 6J Frühestens Mittwoch abend wird in Weimar die Entscheidung über Deutschlands StelluAgnahme zu den Frieöe«sbeSing«ngen der Entente fallen. Die führenden Minister der deutschen Freistaaten werden Niittwvch nachmittag in Weimar eins reffen. Der Friedensansschn tz öer Rationalver- sammlung tritt gleichfalls am Mittwoch in Weimar zusammen. Am Donnerstag abeuS wird die Antwort der deutsche« Regierung an die Entente abgehe«.
Weiter wird gemeldet:
fe» Weimar, 17. Juni. lT. U) Man nimmt in parlamentarischen Kreisen alt, daß, das Plenum der NaUv- ualversammlung wahrscheinlich zum Donnerstag oder Freitag eiuberufe» werden wird, um zu den neuen Be- dingungen der Entente Stellung zu nehmen. Die süddeutschen Minister sind gestern in Weimar eingetroffen. Für heute werden die preußischen Minister erwartet. Die einzelstaatlichen Minister werden im Laufe der «ächste« Tage mit dem Reichskabinett gemeinsam über die Antwort der Entente beraten.
Zivilverwaltung der Nhernkande beschlossen.
Nach einer Pariser Meldung des „Corriere della Sera" hat Sie Pariser Koufereuz dem englisch-amerikanische» Antrag zugestimmt, daß sofort nach Friedensschluß die fetzige Militärverwaltung int besetzten Rhein- land durch eine Zivilvcrwaltuua abgelöst wird, an bereu Spitze ein Ausschuß von 5 Mitgliedcru steht. Als- dauu wird auch sofort das gewöhnliche Gesetz anstelle des Kriegsrechts treten nnd die ordentlichen Gerichte nehmen ihre Tätigkeit wie in normalen Zeiten wieder auf.
Frankreichs Wünsche zum Völkerbund.
** Rotterdam, 17. Juni lS. C.) Die „Times" melden aus Paris, daß der Rat der Fünf Frankreich ein Einspruchsrecht gegen die Entscheidungen des Böl- kerbnudes hinsichtlich der Sichernugsmasuiahmen am linken Rheinnfer »icht habe einränme» könne». Der Bölkerbvudsvertrag bleibe unverändert.
Sitzung des Oberste» Kriegsrates in Paris.
»^ Zürich, 16. Juni. (S. C.) Aus Mailand wird gemeldet, daß der ftnlieniköe Oberbefehlshaber, General Diaz, aus seinem Hauptquartier nach Paris abge- reist ist, um an einer wichtigen Sitz«»« des Obersten Kriegsrates am Mittwoch teilzuuehme«.
Eine Kraftprobe auf die Einigkeit der Alliierte«.
w- Rotterdam, 16. Juni. lS. C ) Die „Times" melden aus Paris: Die letzte« Tage haben eine schwere Probe auf die Einigkeit der Alliierte« gebracht. Die Gefahr ist aber überwunden. Deutschland wird der freiwillige« oder erzwungenen Au nähme des Friedensvertrages nicht answeickrn können.
Neue Beratungen der Unterfontmiffionen in Paris.
** Zürich, 16. Juni. lS. CV Nach Pariser Mcl- dungen find Sonntag früh von nettem die Unterkom- missiouen zusamluengetreteu. Ihre Beratungen waren am Sonntag nachmittag noch nicht abgeschlossen, «tu dettfungen in den Pariser Sonntagszeitnnge« lassen annehmerr, Satz wichtige Materie« territorialer nnd wirtschaftlicher Art S«r Beratung gebracht worden find, deren Reuaufstettnng von Japan augeregt worden sei.
w Versailles, 16. Juni tWTBu Wie »Pettt Journal" meldet, wird auf der ElMssangsbestättgung, die Gral Brockdorff-Ranvau bei Ueherreichuna her