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Sersselder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei j Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. :

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im s amtlichen Teile »Pfennig, Reklamen kosten die Zelle ''Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 136

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Sonnabends den 14. Juni

1919

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t* Haag, 18. Juni. tT. 11.) LautAllgemecn Hau- -elsblad" meldet dieDaily Mail" aus Paris, es werde »angenommen, daß die hauptsächlichste« Aenderungen im »Friedensvertrag folgende sein werden:

1. Saarbecken: Keine Aenderung der Bestimmung, der zufolge dieses Gebiet während eines Zeitraumes «o« 15 Jahren der Verwaltung des Völkerbundes unterstellt wird. Es sei jedoch eine Bestimmung einge­fügt worden, die es klar stellt, daß, wenn es Deutschland versäumt, ant Ende dieses Zeitraumes die Bergwerke in Gold znrückznkausen, dem Rechte der Einwohner, unter die deutsche Staatsoberhoheit znrttckznkehre«, wenn dies -urch eine Volksabstimmung beschlossen wird, keinen Abbruch tut.

2. Oberschlefie«: Es soll eine Volksabstimmung unter Aufsicht der Alliierten abgehalten werden. Zu­gleich erhält Deutschland das Recht, genügend Kohlen z« angemessenen Preisen aus diesem Gebiete zu beziehen,. und zwar unabhängig davon, ob die Volksabstimmung zu Gunsten Deutschlands ausfällt oder nicht.

3. Die Frage des linken Rheinufers hängt davon ab, daß Deutschland seine Verpflichtungen loyal erfüllt. Der Zeitraum der Besetzung wird wahrscheinlich ver- ".J ....:.... Zugleich wird dieses Gebiet, soweit die Alliierten dafür verantwortlich sind, so gut wie sicher einer bürgerlichen nnd nicht einer militärische« Vermal-

Der Zeitraum

kürzt werden.

t««g ««terstellt werden.

1 4. Entschädigungen: Ueber diese Frage ist man noch nicht zu einet Eutscheiduug gelangt. Es ist wahr­scheinlich, daß der amerikanische Vorschlag zu Gunsteu einer Regelung führen wird, nach -er die Abgre«zung -er Entschä-igungssumure in verschiedene Hauptteile, welche im Vertrage näher bezeichnet und ««gedeutet sind, zusammengefatzt wird «ud Deutschland die Gele­genheit geboten werden soll, entweder eine eigene Schätzung vorzunehmen oder in jedem Falle Bemerkun- "oWimfsioneu zu machen. bx-

Verfahren bis zum Ende dieses Jahres erledigt ist, statt es bis zum Jahre 1921 hinansznziehen, wie es im «r- sprünglichen Vertrage vorgesehen war.

5. Aufnahme Deutschlands in -en Völkerbund: Es ist wahrscheinlich, daß keine diesbezügliche Bestimmung in den Vertrag ausgenommen werden wird. Die Nei­gung, Deutschland in den Völkerbund aufzunehmeu, nimmt jedoch ständig zu.

Wichtige Zugeständnisse?

»» Rotterdam, 13. Juni. (S. C.) Auch die Londo­nerTimes" bereiten in ihrem Pariser Sitnatiousbc- richt auf wirklich wichtige Zugeständnisse an Dentsch- la«d vor.

Sie Aebergsbe der Antwort.

e* Berlin, 13. Juni. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet datz die Antwort der Entente am Freitag Nachmittag übergeben werde« wird. Man glaubt, daß sie ««gefähr den Inhalt haben wird, der von den fran­zösischen Zeitungen angegeben worden ist. Die Dele­gierte» werden noch am Abend des Tages der Ueber- gabe der Antwort nach Deutschland reifen. Ein Teil der Sachverständigen, besonders wichtige Persönlichkeiten der Finanzkommission, bleibt in Versailles, um die Ent­wickelung abzuwarten.

Das Schicksal der deutsche« Kolonie«.

** Rotterdam, 13. Juni. <S. C.)Times",Daild Chronicle" undBlorninqpost^ bereiten in ihrer Mitt­wochausgabe aus eine Aenderung der Beschlüsse der M- liierten hinsichtlich der deutschen Kolonien vor, ohne datz Deutschland wieder Rechte auf die Kolonie« erhalten solle. .. . .ü-j

Antwort Deutschlands bis 20. Juni.

aus Paris

m- Zürich, 13. Juni. (3. C.) DerSecolo" meldet aus Paris: Die große Alliiertenkouserenz wird bis Sonnabend kommender Woche zusammenberufen wer­den, um zunächst die deutsche Entschließung abzuwarten. Die Antwort Deutschlands wird bis spätestens Freitag kommender Woche erwartet. Die militärische« Matz- «ahmen beginnen nicht vor Montag, den 23. Juni.

Ablehnung der deutschen koloniale« Forderungen.

Reuter meldet aus Paris: Wie verlautet, werden die Alliierten das Ersuchen Deutschlands, das Maudat über seine früheren Kolonie» zu erhalten, avlehueu. Streik der Telegraphisten in den Bereiniäten Staaten.

Reuter meldet aus Steuyorf. daß ein das ganze Land umfassender Streik der Telegraphisten für Mitt­woch angesetzt worden ist, um die Aufmerksamkeit Wil- fous dadurch zu erregen, daß sein täglicher Kabeldienst nuterbroche« wird.

Die Schadeusersatzfvrderuuge« Belgieus.

.* Rotterdam, 13. Juni. lS C.)Daily Statt" meldet aus Paris: Auch Belgien erklärt sich gegen die Begrenzung der Schadensersatzpflicht Deutschlands, da allein die belgischen Schadensersatzswderuugen bis jetzt kann» zu einem Drittel festgestellr werden konnten und dieses Drittel für Belgien schon 13 Milliarden Franke» beträgt.

Die belgische« Fordera«gen.

tat Brüssel, 12. Juni. lWTB.) In her Deputier, lenkammer gab der Minister des Aeußern eine lauge Erkläruug über das Ergebitis der in Paris aeführten Besprechuuqeu bezüglich -er Revisto» des Vertrages von 1839 ab HUb legte -ax, daß die LtttlÄetdung -cs M.

tes -er Vier den belgischen Forderungen in allen Punk­ten gerecht werde. Der Minister erklärte, daß die Be­vollmächtigten der Alliierten in Paris ihre Aufmerk­samkeit augenblicklich einzig und allein der Fertigstel­lung des Friedensvertrages mit Deutschland zuwenden.

Foch ins Hauptquartier abgereist.

t* Rotterdam, 13. Juni. (S. C)Daily Mail" meldet aus Paris: Marschatt Fach ist mit seinen Mili­tärbevollmächtigten am Donnerstag früh in das Hauptquartier abgereist. Vorher hatte Marschall Foch im Rate der Vier Instruktionen für notwendig wer­dende militärische Maßnahmen in Empfang genommen.

Maßnahmen der englische« Kriegsflotte.

* Rotterdam, 12. Juni. (S. C.)Daily Mail" meldet, die Urlaube für alle Angehörigen -er englischen Flotte sind für den 20. Juni nachmittags (i Uhr aufge­hoben. Für diesen Zeitpunct steht die englische Kriegs­flotte zur Verfügung des Befehlshabers der Alliierten.

Wilson beteiligt sich nicht an den Verhandlungen.

Wilson hält sich, wie aus dem Haag gemeldet wird, außerhalb der Verhandlungen zwischen Lloyd George und Clemenceau. Der Präsident hat erklärt, er werde alle Veränderungen billigen auf die sich Frankreich und England einigen. Die Amerikaner bezeichnen die Krise fortdauernd als sehr ernst, «»so mehr, als die Möglich­keit, daß die Deutschen nicht unterzeichne«, mit in Rech- nung gezogen wird, was früher nicht geschah.

Keine allgemeine Abrüstung.

Der Pariser Korrespondent des sozialistischenDaily Herald" meldet: Die Drohung der kleinen Nationen, daß sie sich vom Völkerbund lossagen würden, wenn man auf der Forderung, daß sie ihre NüstuMen eins schränken müssen, besteht, ist mit Rücksicht auf die allge­meine Neigung zu Revolten nicht erstaunlich, und es ist bemerkenswert, daß die großen Vier sofort nachgegeben haben. Es ist ein öffentliches Geheimnis, daß die sran- zöiischen Militaristen und vor allem Märsck>all Fach

Ve^minöerMlH feinet Armtse gezwungen rmis» ^tc fürchten nämlich, -atz die Entwaffnung Deutschlands Sie Anhänger einer allgemeinen Abrüstungspolitik starke« und daß es unmöglich sein würde, dem französischen Volk auf lange Zeit die Bürde einer großen Armee, zu- zumuien, wenn die Gefahr, die von jenseits des Rheines droht endgültig beseittgt ist. Die Aussicht Sarauf, Satz die Entwaffnung' Deutschlands zu einer allgemeinen europäischen Entwaffnung fuhren würde, ist so gut wte geschwunden.

Der Terror des französische« Militarismus.

o* Frankfurt a. M., 13. Juni. (T. U.) Der Terror des französischen Militarismus in dem besetzten Gebiete zeitigt immer neue Grausamkeiten. So ist das Erschei­nen derNiersteiner Warte", die nach Ansicht des fran­zösischeil Administrators des Kreises Oppenheim einen zu deutschen Standpunkt vertritt und besonders die Gründung der rheinischen Republik bekämpft, bis zum 20. Juni verboten worden. Die Kontrolle der persön­lichen A«sweiskarte« wird zn einer unerträglichen Schikauieruug. Selbst die Landwirte müssen bei der Arbeit auf dem Felde ihren Ausweis bei sich führen. Haben sie ihn zu Hause vergessen, werden sie augezeigt und bestraft

Die Ausweisungen aus deut Saargebiet.

* Berlin, 12. Juni. lWTB.) In seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des Abgeordnewn Kleemann stellt der Minister des Innern fest, daß bisher die A»s- wcisuug von 42 Beamten und Bürgern und über 200 Bergarbeitern aus dem Saargebiet erfolgt ist Die ein­gereichten Proteste sind von den Franzosen unbeantwor­tet geblieben In der Antwort heißt es zum Schluß: Die gauzerrDratznahmen der Franzosen stellen sich als Vertrags- uns völkerrechtswidrig vorbereitende Hand­lungen für die im feindliche» Friederrsvertragsemwurf vorgesehene verschleierte Auue^ion -es Saargebietes -ar.

Völkerrechtswidrige Verhaftungen.

* Berlin, 12. Juni. (WTB.) Nach zuverlässigen Berichten sind, wie dieP. P. St" erfahren, am 4. Juni von den Eisen- und Stahlwerken Rochling in Völtlin- gen der Direktor Reiuau, die Juge«ie«re und zwei Moutenre verhaftet und in das Miutärgesüngnis Saar­brücken gebracht moiDen. Sie werden der Beihilfe z«m Dicbstahl nnö SlanB beschuldigt und sollen vor das Kriegsgericht in Amiens gebracht werden, wo sich auch der Inhaber der Firma Robert Röchlina befindet. Die verhafteten Personen Haben 1917 im Austrage der Wumba in Nordfrankreich Mdschiuen abgebaut, die dann nach Deutschland gebracht wurdem Da nach einer Er­klärung der Alliierten vom 8. April deutsche Staatsan­gehörige weder gerichtlich verfolgt noch in Haft behalten werben sollen, wenn sie ordnungsgemäß gesetzliche Maßnahmen ausgesührt haben, was für die oben Ge­nannten zutrifft, so werden von deutscher Seite sofort Schritte unternommen werden, um die völkerrechts­widrige Verhaftung rückgängig zu mache«.

Zusammentritt der Rattonalversanlmiung.

* Weimar, 13. Juni. (S. E.) Die Rationalver- samvtl««g wird, wie der Vorsitzende des sozialdemokra- tische« Parteitages in der gestrige« Sitzung «ritteilie, am Moutag zusaurmcntrete«, nm zu der Antwort der Entente aus unsere Gegeuvorschläge Stellung z« «eh- meu. Die Stoftimmnna sott namentlich fein und voraus-

Der Durchmarsch durch Belgien.- ^ Betrachtungen Bethmann Hollwegs zum Weltkrle^x

In dem am Donnerstag erschienenen ersten Teil sei» ner Betrachtungen zum Weltkrieg schreibt Herr v. Beth» «raun Hollweg über den Durchmarsch durch Belgie«:

Unsere Militärs hatten nach meiner Kenniins seit langem nur einen Kriegsplan, basiert auf die untrüg­liche und unbetrogene Voraussetzung, datz ein Krieg für uns der Zweifrontenkrieg sein werde. Der Kriegsplan war: schuellste Offensive im Westen. Während ihrer er­sten Dauer Defensivstellunq der deutscheli Truppen im Osten und erst nach dem erhofften Gelingen der West- offenfine Angriffe größeren Stiles auch im Osten. Nur solche Strategie schien die Möglichkeit zu bieten, der feindlichen Ueberwacht Herr zu werden. Zum Glücken der Westoffensive gehörte nach militärischem Urteil zwingeud der Durchmarsch durch Belgien. Politische und militärische Interessen stießen hier hart aufeinander. Das Unrecht ggen Belgien lag auf der Sand, und die allgemeinen politischen Folgen des Unrechtes waren zu M'eifen. Der Chef des Generalstabes General v. SJtoItfe verschloß sich diesem Gedanken keineswegs, erklärte aber den militärischen Zwang für absolut. Ich habe meine Ansicht der seinigen anpaffen müssen.

Für jeden auch nur einigermaßen nüchternen Beur­teiler lag die ungeheure Gefahr des Zweifrontenkrieges so klar zutage, daß es eine »«tragbare Verantwortung gewesen wäre, von ziviler Stellung aus einen nach allen Richtungen durchdachten und als zwingend bezeichneten militärischen Plan durchkreuzen zu wollen, dessen Ver­eitelung -anach als alletinges Urteil eines eintretenben Mißerfolges gegolten hätte. So ist das Ultimatum an Belgien die politische AuSsühruag eines militärisch als nötig erkannten Entschlusses gewesen. An den Worten, mit denerr ich am 4. August 1914 unser Unrecht zugab, aber zugleich unseren Notstand als unentrinnbaren, auch das Unrecht sühnenden Zwang bezeichnete, halte ich auch heute fest. Unseren Notstand leugnen kann nur, wer die Augen vor den Uitariscften Tatsachen böswillig noch heute schlüssiger Unterlagen. Daß wir uns auf Sie absoluten Festungsverträge hätten stützen können, ist eine Ansicht, die keiner näheren Prüfung standhält. Eine diplomatische Finte wäre es gewesen, die nicht den Tag überdauert hätte. Neutralitätswichtige Akte aber waren uns belgischerseits am 4. August nicht bekannt. Die Do­kumente, wonach belgische und englische Militärs im Jahre 1906 über die militärische Benutzung Belgiens verhandelt haben, sind erst während des Krieges anfge- funderr. Aber selbst den Fall gesetzt, wäre der Inhalt dieser Dokuinente bei KrieqsauSbruch bekannt gewesen, glaubt irgend jemand, daß auf ihr Vorhalten Belgien uns den Durchmarsch gestattet haben würde, oder gar, daß ich nun die Welt überzeugt Hütte, wir besähen das Recht, durch Belgien zu marschieren?

Geivitz sind die Dokumente für Belgien kompromit­tierend, aber selbst wenn sie noch viel kompromittieren­der wären, als sie tatsächlich sind, hüten sie mis nur davon entbunden, die Neutralitätsgarantie von 1839 zu respektieren. Zum Einmarsch in Sielaien blieben wir nach wie vor unberechtigt, mußten vielmehr wenn Bel­gien sich unserm Verlangen nicht fügte, genau wie jetzt Zwang anwenden, das heißt Betten den Krieg machen. Aber, wie gesagt, diese Voraussetzung traf nicht zu. Wie gering übrigens die Ueberzeugungskraft der Dokuineuts war, ist prakttsch erprobt worden. Wir haben die Schrift­stücke veröffentlicht, sobald wir sie in Brüssel fanden. Ich habe aber nicht beobachten können, daß die feind­liche Propaganda nennenswerten Schaden davon gehabt hätte. Die unermeßlichen Nachteile, die ich durch meine am 4. August, übrigens von keiner Seite angefochtenen Worte Deutschland zugefügt haben soll, existreren, wie mir scheint, nur in der Vorstellung derer, die darin ei« Kampfmittel gegen mich gesehen haben. Sodann weist Herr v. Bethinann Hollweg sehr eingehend nach, und zwar ausschließlich aus den Aeußerungen der englische» Staatsmänner, daß die Frage Belgiens bei der engli­sche» Kriegsentscheid««g eine maßgebende Rolle nicht gespielt hat.

Finnische Kriegsansage an Rutzland.

Laut Meldung der KopenhagenerBerl. Tid." aus Helsingfors herrscht tatsächlich zwischen Rutzland und Finnland an der finnischen Lstgreuze Kriegsznstaud. Die Bolschewisten graben Schützengräben und ziehen immer mehr Truppen mit Artillerie an der Grenze zu­sammen.

Der finnische Minister des AnSwärtigen Ernroch hat durch Fvntspruch auf eine Note Tschitscherius ge­antwortet, die bolschewistische Note sei wie gewöhnlich lügenhaft. Die von den Bolfchewistcnhorden verübte» bestialischen Grausamkeiten hätten die finnische Jugend veranlaßt, ihr geben für die Befreiung der finnischen Brüder in Rußland zu lassen. Uebcrbrüffig, mit einet Regierung zn verhandeln, deren Prinzipien darin z« bestehe» scheine», das gegebene Wort zn Brechen, beS «achrichkigt die finnische Regierung die Rätereaierung, -atz sie sich für berechtigt halte, ohne vorherige Auküudi- gung die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig er­scheine«, um die russische Räteregierung znr Bcruuoft z« bringen. .

Kämpfe in Ungarn.

►♦ Budapest, 12. Juni <WTB.) Westlich von Leya schlüge» wir einen «»griff des Feindes zurück. Störb- lieb von Altsohl entfalten die Tschechen gegenüber unse­ren »erbringenden Kolonnen einen erbitterten Wider- ftand. Jui Mitmatal nahmen wir Tispolez. im Eajotale . Stpieuau urh) 7 «erfolgten den stiebenden Feind. Siürdr