Hersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
! Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- • | zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Vuchdruckerei | g Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. j
■«Bcaa8ec8SBMK<i*H8833BsaGRaaeaBBaB8f swasBaeaBeaaaBanBaaeeBBaaBBaaaaeaaeHiieflGHapeeaaoa*
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
MiiiiHiiaiiiiiiiiioBgaiiNiHiHtviiiaiiBaaitiaaiBviaMsiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiMiiM
5 Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im
5 amtlichen Teile , Pfennig, Reklamen kosten die Zeile Pfemiig.
Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.
saBBaBaaBBBBaaasBBSBaaaBaMsaBasaaBaaaBBaeRSBaaBaaMaoawaasBaBBaaaBaaBBaaaaeBBflaaaMa
Nr. 132
Dienstag, dem 10» Juni
IMS
AMMNWWMMe.
Ein UltimaMm zu erwarten?
Stach dem diplomatischen Lagebericht von Havas hat der Biererat die Beratung der Gegenvorschläge und > die zuständigen Ausschüsse, sowie die Sachverstüudigen haben diejenigen der verschiedenen Artikel der deutschen Gegenvorschläge fortgesetzt Mit Paderemskis Bor trag über die Grenzen Overschlefieus wäre« die vier Mgie- rungshäupter völlig einverstanSen. Die Grenze wird nicht geändert bis auf einige Grenzberichtigungen, die Städte und Dörfer betreffen, Ein Sonderausschuß wird die Frage besonders prüfen. Hinsichtlich des Saar- beckens und der Besetzung des linken Rheinnfers ist keine Aenderung zu erwarten. Vielleicht werde» die Bier wenigstens annähernd die Höhe der von Deutschland zu fordernden Gesamtentschädigung festsetzen. Im ganzen genvn meu sind alle Alliierten einig, von Deutschland die Zustimmung zu den vorgelegten FrieSeRsbe- Lingungen zu verlangen. Der Viererrat wird am Dienstag über diese Bedingungen endgiltig beschließen und wahrscheinlich tags darauf mit der Redaktion der Anttvort auf die deutscher: Gegenvorschläge beginnen, die vielleicht am nächstem Freitag N.r deutschen Delegation übergeben wird. Soviel man jetzt sagen kann, wird sie in erster Linie die deutsche Behauptung von der Verletzung der 14 Punkte Wilmas ablehnen, indem sie auf Grund der alliierten Protlamation aus dem ersten Vierteljahr des Krieges feststellt, daß die Alliierten ihren Beschluß bekundet haben, Entschädigung zu verlangen, die Wiederherstellung zu verlangen usw. Die Antwort wird auch der Bericht des Entschädigungsausschusses weiter ausführen, in dem die Gründe gegen eine Erweiterung der Kommission durch deutsche Vertreter dargelegt werden. Auch werden die einzelnen Aenderungen des ursprünglichen Textes durch den Viererrat angegeben, jedoch keine Aenderung zuguusteu Deuisch- lands. Die Antirort setzt dann der deutschen Delegatnut eine Frist von mindestens 3 und höchstens 5 Tagen znr
Man siM a^r nicht eiA nteieWe e? Deur- schen au einer Veru ergernng der Unterzeichnung haben, für welchen Fall übrigens alle Maßnahme» von der obersten ,Heeresleitung und von Marschall Foch ins Auge gefaßt sind.
Zum Friedensvertrag mit Oesterreich hörte der Viererrat Rene Veuizelos, dann Bratianus und Padc- rewskis Daten über die Beschrüutnugcn ihrer Rüstun- ge». Die Lschecho-Uovarische, die rumänische, die serbische und die polnische Delegation erkannten grundsätzlich die Berechtigung dieser Maßnahme an, hielten sie aber angesichts der unsicheren politischen Lage in Mittel- europa für verfrüht. Diese Ansicht drang durch. Schließlich antwortete der Viererat dem türkischen Grotzsezier, Latz er nicht als Bevollmächtigter der Türkei, sonder» als eine Art SachverstänSWer ängehört werde.
Diese halbamtliche Havasmeldung steht mit der halbamtlichen Reuterrneldung, wonach die Alliierte. konferenz beschlossen habe, in einen Meinungsaustausä) über die deutschen Gegenvorschläge einzutreten, in Widerspruch, ebenso mit einer Meldung des „Hemme ltbre", des Blattes Clemenceaus. Dieses schreibt:
»t Genf, 7. Juni. (S. C.) Nach Lage der Dinge kann eine glatte Ablehnung der deutsche» Gegenvor-
jchläge nicht mehr in Frage kommen.
st Rotterdam, 7. Juni. (S. E.) „Daily Mail" meldet aus Paris: Die Mitte nächster Woche ergehende Antwort der Alliierten wird so gehalten sein, ^daß sie zu einer Unierzeicknnng des Bertrages durch land führt. Ein Mtimaiu« soll auch die neue der Alliierten nicht aussprechen.
Dentsch- Antwort
Die Hinauszögernug der Antwort.
w Genf, 7. Juni. (T. UZ Der Termin der Antwort des Biererrates auf Sie deutschen Gegenvorschläge wird von der französischen Presse immer wieder Hinansgeschobe«. Regierungsblätter, wie das. „Journal", geben zu, daß im Rat der Vier eine verschredeue Auffassung bestanden hätte. Sie sei jetzt in Einklang gebracht worden. Es soll sich insbesondere um <yeüfcts z«nq der Entschädigungssumme und «m die Ostgrenze DeutsuJands handeln.
Die Arbeiten der deutschen Friedensselegatio«.
ot Versailles, 6. Juni. (B. T.) Der Berichterstatter des Büros Europa Preß meldet: -Die ArberLspause, die nach dem Abgang des deutschen Geaenentwurfes zu dem Friedensvertrage der Eutente entstanden war, ist von der deutschen Delegation dazu benutzt worden, die Borarbeiicu für die zu erwartende Antwort der Entente auf die deutschen Gegenvorschläge S« treffen. Zu die- sem Zweck sind die Kommissisuen und ASteilnugerr der Delegation in eine neue Prüfung der von der Entente vvrgeschlagenen Frikdensbedingnngen eingetreten. Dabei ist besonders der Zusammenhang der einzelnen Ab- schitte des Ententeentwurfes ins Auge gefaßt.
Der Wirtschaftsausschnß.. t Ä
Nach amtlicher Mitteilung aus Berlin hat der Kom- missar des durch Kabinettsbeschluß vom 6. Mai einge- setzten diktatorischen Wirtschaftsausschusses seine Tang- keit ausgenommen. Der Ausschuß ist eingesetzt zur Untersuchung und Zusammenfassung sowie energischen Durchfühvuna aller erforderlichen Maßnahmen zur Ausfuhr deutscher Waren und znr Einfuhr von Lebens- Mttteln und Rohstoffen. Seine Entscheidungen und Anordnungen sind für alle Stellen vorbehaltlich besonderer Kabinettsbeschlüsse verbindlich.
Die Vorbereitungen für die Besetzung Deutschlands.
W Rotterdam, 7. Juni. (S. C.) Die „Times" melden, Marschall Foch hat am Donrcerstag auf der Kon
ferenz Sie militärische Lage der Alliierten vorgetragen. Die Vorbereitungen zu einer AusdOnung der Besatzungszone beendet. Dem Marschall sind bisher keine Vollmachten der Konferenz erteilt n-orden. Der eng- lrscoe und amerikanische GeneralstaWchef haben Paris verlassen.
Die Einschränkung der Rüsiuugc» „unzerechtfertigt".
Der „Temps" meldet, daß der Viererrat beschlossen haoe, die Bertraasklanieln abznändern, denen Zu-olge die großen alliierten Staaten in Mittel M»p« zur Beschränkung ihrer Rüstungen verZlichte; waren. Die Beschränkung wurden solaendermatzen festgesetzt: 80 000 Mann für Polen, te 80 wo für dir Tideno-Slovakei und Rumännen und 400 000 für Lüdilavien. Der Bie- rerrat erkannte an, daß eine derartige Beschränkung gerechtfertigt sei.
un-
MÄKgabe' DeNLsch-OßsfMkZ?
Ausländische Blätter melden, daß malt sich in dm Kreisen der Entente mit dem Gedanken trägt, sei Friede«sschl«tz Deutschland seinen LstafriMnische« Besitz zurückänsebe«. Die Rückgave Deutsch-Ostafrikas würde aber allem noch nicht die „freie, unvoreing:ULUnnene und absolut unparteiische iüegelung" unsrer kolonialen Ansprüche bedeuten, die uns beim Abschmß des Waffenstillstandes von der Entente durch Annahme L r Wilsonschen Grundsätzen zuge schert wu^e und zweifellos auch im Interesse der Entente ielmt liegt.
*
Die Hölle in Aord-rankreiH.
Die Nachrichten häufen sich imarer mehr, daß die öe«tschen KriesSgefangeusu i« euglisitzsr Gewalt in Frankreich, Sie mit dem WiederaUf-a« der zerstörten Gebiete beschäftigt werde», mit der ariTten Ast-ästipis- lofigkeit Veha«delt weröem Eine große Auzahl Loses- sLlle wird gemeldet infolge der Unfälle, die sich bei Ruf- räumurrgsarbeiten durch Explosion von Minen, Granaten usw. ereignen. Gegen diese allen Mensäsichkeiis- begrissen hohnsprecheude ^eNandiung der deutschen
»^ Versailles, 6. Juni. (WTB.) Das „Journal" hält Die Vorladung der türkischen Delegierten für das beste Mittel zur Veschleunignug der Regelung der türkischen Frage. Nur durch ein praktisches, schnelles nzb ««parteiisches Verfahren könne MrmisSe« werde«, daß der Orient an allen vier Ecken in Brand gerate.
Holländisch-belgischer Ausgleich.
$-t Paris, 6. Juni. (WTB.) Reuter. In am ri- kanischeu Kouseren greifen verlautet, daß sim der Rat der Fünf bei Erörterung der Revision des Vertrages von 1889 zu Gunsten einer Formel ausgesprochen hat, der zufolge Holland keine territorialen Konzessionen mache, aber bereit ist, die belgischen Fordern:-g u bezüglich der Rechte a« den Wasserwege« zu billigen.
Eine KmGgeLnng der englischen Arbeiter.
h- LsWorr, 6. Jrmi. lWTB.) Reuter. Die sozial- demokratische Arbeiterschäst qab ein Mauifest heraus, in dem sie erklärt, der FriedenSvertrag sei von Grund auf fehlerhaft und auf Prinzipien begründet, die den Krieg veranlaßt hätten. Das Manifest erklärt weiter, die Zahlung von 5 Milliarden Pfund Sterling durch Deutschland sei nicht z« Weitgehend. Dagegen proie- stiert es gegen die Abtretung des Saarbeckens an Frankreich «n- die Methode der FeftsetzANg der preu- tzischsn Grenzen. Das Manifest verlangt ein «gchträg- liches Verbot der privaten Herstellung von Waffen und die Zulassung Deutschlands znm Völkerbund.
ßischen Grenze«. Das
Am MmmeÄmch der LhelmessdA.
Eine Erklärung Dortens.
e=» Amsterdam, 7. Juni. (T. U.) Aus Coblenz wird unter dem 5. Juni gemeldet: Der Präsident der rveiui- schen Republik hat einem Berichterstatter des „Daily Mail" regenüber folgendes geäußert: Wir wollen keine Lssreitzung von Deutschland, es sei denn, daß die britische Regierung die rheinische Republik nicht anerkenne. Ich muß das ausdrücklich festste»««. Morgen warben wir uns der Regierung bemächtigen. Die Liste meiner Minister habe im fertig. Ich bin aus Bonn gebürtig, und während des Krieges war ich Führer einer Flugzeug-Batterie an der Ostfront von Berdurr.
Der Versuch, die Regieruugsgcwalt an sich zu reiben, ist, wie wir gestern meloeten, klüglich gescheitert. Dorten erklärt in seinen Ausführungen deutlich, daß die Rheinlande von Deutschland losgetrennt werden sollten.
Der Haftbefehl gegen Dorten.
m. Frankfurt a. M., 7. Juni. (T. U) Das preußische Ministerium des Innern Hat auch an hiesigen amt- lichen Stellen die Nachricht verbreiten lassen, daß gegen den bisherigen Präsidenten der rheinischen Republik. Dr. Dorten, ein Haftbefehl erlasse« worden ist. Es wird angenommen daß Dr. Dorten und seine Freunde infolge der erbitterten Stimmung der Bevölkerung ge- zwnngen sein werden, das unbesetzte Gebiet zu erreichen.
Stach der gestrigen Meldung sollte Dorten bereits verhaftet worden sein.
Die FrieoeuslonFrenz gegen die Rheittrepublik.
ett mrh eng-
«t Rotterdam, 7. Juni. (S. G) „Daily S'.civs" meldet aus Paris: Nach einer zuverlässigen Verlautbarung haben die amerikanischen, italienischen und englischen Delegierten auf der Friedenstou eronz sich geschlossen gegen eine rheinische Sonderrepnblik erklärt. An eine Anerkennung des Putsches ist nicht zu denken.
Weiter wird gemeldet: Wie Lio Pmciieb JUMM-
tion des , Lyoner Progres" zugibt haben die englische und amerikanische Regreruna die Treibereien der srau- zosische« Militärpartei zn Gunsten einer Abtrennung des RheinlauSes vom Deutsche» Reiche als eine Einmischung in Sie inneren politische« Angelegercheiten Tentschlünds ausSriicklich mißbilligt.
Die Kölner Dep«tatio« in Versailles.
st Versailles, 6. Juni. (L. A.) Der Kölner Deputa- tion, die nach Versailles gefahren ist, gehört außer denk schon genanntenQberüürgermeistcr Adenauer-Köln, Geh. Kommerzienrat Louis-Hagen. Abgeordneter Sollmann, Abgeordneter Dr. Lennartz-Koblenz und Regierungs- prc sident von Starts noch Professor Haas-Trier an. Die Herren fahren heute abend wieder ab. Graf Brockdorff- Kautza« begibt sich gleichfalls für einen Tag nach Köln, um mit dem Karnual Harttnan« die Entwickelung im Rheinlands zu vefpreGe«. Er wird Pfingsten wieder in Versailles erwartet.
Eine Erklärung der Frankfurter Zentrumspartei.
fe» Frankfurt, 6, Juni. (WTB.) Die hiesige Zen- trumspartei faßte in ihrer heutigen Vorstandssitzung eiustimmig folgenden Beschluß: Die Frankfurter Zen- trumspartei verwahrt sich entschieden gegen die Versuche der gegnerischeu Presse, an den Loslösungsbestre- bungen im RheinlanSe und in Nassau beteiligt zu sein. Die Zentrumspartei steht vollständig auf dem Standpunkt der ZenttUmsfraktion der Nationalversammlung und der Preußischen Landesversantmiuna, die ausdrücklich erklärt hat, daß sie derart: ge Bestrebungen ablehne. Die verurteilt das Vergehen Ausehöriger der vsrschie- Sens« Parreieu, die in so schwerer Zeit mit Hilfe des Zentrums solche Vestreöungen verfolgen.
Ein gerechtes Urteil über den rheinischen Putsch.
I n einem Mainzer Brief der „Humanilee" heißt es: Die LuMtfurlg der rl-eKrischen Republik ist eine schmäh- kiÄe Po«röSie für das E«tentepublikUM »«d eine Tra« MSie für die Ri:ei«lä«der. Was sei denn diese Re- xuMr anderes als das willkürliche Werk der E«te«te. osteirrüHe Meinung ^ster das wahre Eurpsniden des rheinischen Volkes täuschen wollte? Denu daran ist kein Zweifel, daß der Rheinlä«Ser ans Empfinden und Interesse heraus Deutscher ist und daß er sich nicht von Derttst sand trenne« will. Wennschon Sie Sttunne des rheinischen Volkes sich nicht Gehör verschaffen kann, so darf es nicht geschehen, daß auch nur eine französische Stimme nicht ihrer Empörung über diese perfide Gewalttat, diese Herausforderung und Verleugnung aller Grundsätze, für die die Entente känlpste, Ausdruck verleiht. 1.06s
Behandlung der Streikende« im besetzte« Gebiet.
&» Frankfurt c. M., 6. Juni. (Frkf. Ztg.) Wie die Franzosen gegen die streikenden deutsche« Mfenbahner Vorgehen, ergibt sich aus folgendem Befehl vom 3. Juni, der von ihnen in der Eisenbahndirektion Mainz be- kmmt gegeben worden ist:
Telegrammvrief. Befehl des Präsidenten der 2(r= bciterlvnnnission des Bezirks Diainz. Die Angestellten und Arbeiter haben am 2. Juni gestreikt. Das gesamte Personal ist als militärisch requiriert zu betrachte». Da der Streik eine Gehorsamsverrveigeruug ist, so werde» die Streikende» wie Soldaten behandelt, die den Gehorsam verweiger». Einige haben vorgefchützt, daß der Streik ein rein pslitisches Ziel verfolgt. In der Arrnee gibt dieses aber' reinen Anlaß zur Gehorsamsverweigerung. Kein Vormund für Gehorsamsverweigerung kann Beim Eisenbahnpersonal geduldet werden, da derselbe als militärisch anznsehen ist. Weil das Elsenbahn- xersonal militärisch requiriert ist, erhält es höhere äe- bensmittelzuschüsie als die übrige Bevölkernug. Die Zuschüsse werden für die Streikenden nicht bewilligt. Der Präsident der Arbeiterkommission des Msirks Mainz: gez. Segretain.
Darrzig eine rein deutsche Stadt.
Ein Urteil eines Engländers.
Der Sonderkorrespondent des „Daily Herold" meldet seinem Blatte Einzelheiten über die Reise, die er nach Westpreuße« aemadit hat, um die Stimmung nnter der dortigen Bevölkerung rennen zu lernen. Er faßt seine Eindrücke dahin zusammen, daß, wenn die preußischen Gutsbesitzer und die klerikale Regierung in Warschau Bsxan ernstlich denken sollten, den Korridor von Danzig ihrem polirsi neu System einzvoerleibe«. ih«en die Verdauung sehr schlecht betont «ich würde. Der Korrespondent meldet, er habe während seines dortigen Aufenthaltes überall nur deutsches Kulturleben ervlickt. Dauzig sei eine rein deutsche Stadt, in der keine Spur von Poleutnm zu bemerde« sei. Von den Provinzzei- tungen seien 55 deutsch und sieben polnisch. Die äntzerst gepflegten Bauernhöfe und gäntereien zwischen Danzig und MarienwerSer seien alle deutsch.
Kampfe im BalLrüum.
6-»’ Amsterdant, 7. Juni. (T. U.) Ans HelsingsorS wird dem „Haudelsblao" gemeldet, daß gestern 10 Uhr ein Vorposten der esthländischen und russischen Bolsche- Wistentruppen Las Feuer auf Sie finnischen Linien or- öffnete. Die Finnen antworteten mit Maschinengewehren und nach einer Stunde war der Feuerkampf auf der ganze« Front im Gange. Um 10% Uhr hatte er seinen Abschluß noch nicht gefunden. Artillerie griff ein. Ein Telegramm Reuters vom 6. Juni meldet: Heute morgen bat das Feuer aufgelört Die Bolsche» misten haben einen Versuch gemacht, , die Grenze zu überschreiten. Die Finnen haben vier Verwundete, während es auf Seiten der Bolschewiste» zahlreiche Töke gad« —• -- - " — '• ' *