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Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei j HersfÄd. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. |

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Amtlicher Anzeiger Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile ' Pfennig, im

: amtlichen Teile -Pfennig, Reklamen kosten die Zeile ^Pfennig, für den Krers Hersfeld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 131

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Sonnabend, den 7. Juni

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1919

LerhanSlimsea M VrMlmd.

»» Rotterdam, 5. Juni, W. C.) Eine Renterde- pesche meldet heute aus Paris: Die Müerteukoufereuz beschloß, in einen Meiuungsanstausch über die deut­schen Gegenvorschläge einzntrete«.

Es war schwer, aus dem Labyrinth der sich wider­sprechenden feindlichen Pressemeldungen der letzten Tage über die Haltung der Entente gegenüber den deutschen Gegenvorschlägen-irgend welche Schlüsse zu ziehen. Ne­ben einzelnen lehr sachlichen Urteilen, die das Verlan­gen Deutschlands in seinem Friedensangebot, mit sei­nen Feinden zu einem ehrlichen Frieden zu kommen, feststellten, bildeten die feindlichen Presseäußerungen im allgemeinen die Ausgeburt journalistischen Phantaste­reien, die vielleicht aber nicht jeder Grundlage entbehr­ten. Man muß sehr wohl annehmen, daß sie ein schlauer Schachzug der Pariser Diplomaten waren, um dadurch die Stinnnung der Bevölkerung bei einer Ablehnung der deutschen Gegenvorschläge kennen M lernen. Sie suchten deshalb mit allen Mitteln journalistischer Fin­digkeit zu beweisen, daß die Bedingungen der Wrier- ten gerecht seien, obgleich sie den feindlichen Völkern noch immer vorenthalten werden, daß Deutschland sie annehmen könne und müsse, daß die deutsche!: Gegen­vorschläge eine Unerhörtheit seien und Deutschland einen Keil zwischen die Alliierten zu treiben versuche.

Aber diese Machinationen haben die feindlichen Völ­ker nicht nrehr verfangen könrren. Sie wollen von den turperialistischen und annexionistischen Bestrebungen herostratischer Machtpolttiker nichts wissen; denn sie wollen den Frieden und vor allem nicht einen Frieden, der nur ein Flickwerk ist und den Korrfliktsstoff' für neue Kriege in sich trägt, sondern einen Frieden, der die Völker wieder einander näher bringt. Und beson­ders den: französischen Volke tut ein solcher Frieden not, wenn es nicht auch zum Helotentum des englischen und amerikanischen Kapitals herabsinken soll. Es ist des­halb in den Streik eingetreten, der nicht allein eine so­ziale Bewegrmg bedeutet, sondern hauptsächlich ein poli­tisches Gefühl trägtPopnlaire" schrieb am 4. Mai, daß der Streik ein Willenausdruck der Arbeiter sei, die innere und äußere Politik mitzubestimmen. Sie ver-

renz betreffen de« aEcht Komplex der von Deutsch­land aufgerollten Fragen. Die Antwort soll eingehend und ausführlich sein.

Entscheidung der Alliierten am Freitag.

m- Rotterdam, 5. Juni. (S. C.)Daily News" meldet aus Paris, am Freitag früh soll die Entscheidung der Alliierten fallen. Bis dahin ist man nur auf Mut- maßuugen angewiesen. Ein Teil her Delegierten ist bis Bt für Zugeständnisse an Deutschland.- Ob er -urch- ngt oder überstimmt wird, bleibt noch dahingestellt. Die englische liberale Partei hat am Dienstag nochmals ein Ultimatum in der Friedensfrage an Lloyd George gesguSt.

m- Versailles, 5. Juni. (WTB.) WieEcho de Pa­ris" mitteilt. ist der Viererrat durchaus einig über den Sinn der Antwort auf die deutsche» Gegenvorschläge, die fern von jeder Schwäche, sich durch Festigkeit aus­zeichnen wird. Der Wortlaut wird in der heutigen Sit­zung festgestellt weröem Man erwartet, daß sie den deutschen Delegierte« Mde der Woche zugestellt wird.

Antwort der Entente nächste Woche.

»-» Rotterdam, 6. Juni. (G. C.) Eilte Neuterde- ciujc »ueldet am Donnerstag aus Paris, die Prüfung er deutschen Gegenvorschläge hat zu einer Einigung

' '" : an die

pesche meldet

der deutschen Gegenvorschläge hat z« einer der Alliierten geführt. Die Festsetzung der Deutschen zu gebenden Antwort wird voraussichtlich kommende Woche beendet sein.

Revision des Friedeusvertrages.

^ Zürich, 5. Juni. (S. C) DerCarriere della Sera" meldet aus Paris, Latz die Revision des Frie- densvertrages mit Deutschland als grundsätzlich be­schlossen anzusehen sei. Der erste Schritt für die Nach­prüfung sei bereits getan.

w Zürich, 5. Juni. (S. C.) DerSecolo« meldet aus Paris: Die Regieruu zSoöertzäuptex wollen die ursprüngliche Fassung des Beitrages mit Deutschland

sprüngliche Fassung des Vertrages mit Deutschland ändern, damit der deutschen Regierung die Unterzeich­nung möglich gemacht werde. Die amerikanischen Sach­verständigen haben bereits verhandelt, um ihre Richt­linien für die Revision zu beMmnrsn. Die französische Preise bezeichnet Lloyd George als den ausgesprochenen

Befürworier der Revision.

Uebernahme der deutschen DI front durch die Entente.

Gange sind, zu dem .Wff, dies» SMet» »om Deutsche« gleiche loszulösen und zur selbständigen Republik zu mache«. Die Bestrebungen werden von ve» Militärbe­hörde» der Okkupationsmächte nicht nur geduldet, foiu dem sogar offen unterstützt. Deutsche Beamte, die pflichtgemäß gegen die Anstifter einschrerte« und sie nach den bestehenden deutschen Gesetzen wegen Hochvmrats zur Verantwortung ziehen, werden von den Besatzung», behörden ihrerseits verhaftet und mit Ausweisung b*»

droht.

Die deutsche Delegation macht die alliierten ««0 assoziierten Regierungen darauf aufmerksam, daß die Duldung und Förderung von Bestrebungeu, die zur Ablösung der westliche« Gebiete vom Reich führe« sol, len. In hohem Maße geeignet sind, die Verhandlungen über die Herstellung des Friedeus «ud die Durchfüh­rung seiner Bedingungen zu störeu. Dazu kommt, daß Deutschland die Lasten, die es im Friedensvertrage auf sich nehmen will, nur tragen kaun, wen» die territoria­len und wirtschaftlichen Unterlagen seiner finanzielle« Leistungsfähigkeit unangetastet bleibe». Es bedarf kei­ner Ausführnug, daß die Abtrennung von Gebiete« mit so großer Bevölkerungszahl und so hoch entwickel­ter 3 nimitrie wie die Rhernlayde die Grundlagen deS deutschen Friedensangebotes erschüttern muß.

Die deutsche Friedensdelegatiou richtet an die al­liierte» und assoziierten Regierungen das nachdrückliche Ersuchen, die im Bvrstehen-eu gekeunzeichueteu Vor- Hänge alsbald aufzuklären und dafür Serge tragen zu wolle», daß die Militärbehörden her Okkupations­mächte im Rheingebiet unverzüglich und mit allem Ernste auf das Gefährliche ihres mißleiteten politische« Eifers hingewiese« und angehalten werde», ihrerseits jede Förderttnq bcr LoslösmrasbestrebAugev zu unier- lassen, andererseits den deutschen Behörden bei der

jede Fördernnq der Loslösu«asbestredn«gev lassen, andererseits den deutschen Behörde pflicktmätzigen Bekämpfung dieser Bestrebuuge« keine Hindernisse in den Weg zu legen.

Im Zusammenhang mit dieser Note steht zweifellos die Meldung, wonach Oberbürgermeister Adenauer. Geh. Kommerzienrat Louis Haqen-Küln, Abgeordneter Sollnmnn und Regierungspräsident von Starke aus Köln sowie der Führer des Zentrums, Rechtsanwalt Lennartz-Kolbenz zu vertraulichen Besprechungen nach BersgilleS berufen word^: lind.

heben, die Kriegsgefangenen fchleunigst zu befreien und die Bekämpfung der russischen und ungarischen Volsche- misten einzustellen. Ter Streik hat allmählich den Cha­rakter derjenigen während der deutschen Revolution anaenommem Was wir vor rötern Vierteljahr und län­ger in Berlin und anderen Großstädten und besonders im Ruhrrevier erlebt haben, das wiederholt sich ietzt in Frankreich. Wie schnell die Entwicklung fortschretten wird, ist nicht vorauszusehen, wohl aber ist zu erkennen, daß sie die schiefen Bahnen der clemencistischen Politik'

g^^dent

sind 32 090 Mann Ententetruppen unterwegs. Die ge­samte deutsche Ostfront wird drei Wochen nach Frie- densunterzeichnung von den Alliierten übernommen

^ Berlin, 6.-Juni E M Die Amerikaner nnd Engländer haben jede Forderung der Losrettznugs- bestrebunqen in den von ihnen besetzten Gebieten ver­boten und erkennen nur die jetzige deutsche Regierung

Forderung der Losreitznugs-

Zwar würde es falsch sein, den Ereignis! en, dre sich in Frankreich vorbereiten, und über kurz oder lang der französischen Politik den Stempel aufdrücken werden, eine für den koumrenden Frieden ausschlaggebende Be- Äeittung beizumeffen. Dagegen ist es sehr wahrschem- Lich, daß sie den Viererrat zu dem Beschluß bestimmt Haben, in Meinungsaustausch mit Deutschland über dre Kriedensbedtngungen einzutreten und sich grundsatzlrch ÄU einer Revision des Friedensvertrages bereit zu er­klären. Und sie dürsten auch auf die Friedensverharrd- rungen ihren Einfluß ausüben. Aber sie werden mcht verhindern, daß dieser Frieden röten nnperralriMen Charakter trägt, wie bisher kein zweiter nr der Welt­geschichte. Der Frieden wird kein optwra forma sein, aber Deutschland hat es erreicht, sich wenigstens unt fet= wen Feinden an den Berhanölungstrsch M setzen, wk.

Die Zugeständnisse der Entente.

m- Bern, 6. Juni. (T. It) DieWorld", die Wil- sou nahe steht, meldet, der Vorschlag der Deutschen be- treffeud das Saargebiet und nameutlm) die Kohleulrs, ferung an Frankreich anstelle der Abtretung des Gebre- ies wird wahrscheinlich angenommen werden. Dem Vorschläge, Deutschland sofort in den Völkerbund auf: zunehmen, sowie dem Angebot einer Kriegsentschädigung steht man durchaus sympathisch gegenüber. Die Beset- zuna des linken Rheinufers wird auf fünf Jahre her­abgesetzt werden. Den Deutsch-Oesterreichern wird der Anschluß an Deutschland erlaubt. In Oberschlesien wird eine Bolksabstimm««g unter der Kontrolle der Evteute statt finde«.

Hirtderuisse im Viererrat.

s im Vcilailles, 5. Juni. (WTB.) In den Veratun- gen des Vievetrates scheinen die Stockungen anzu- dauern. DerJntransegeant" weist wie auch andere Morgenblätter eine große Zeufurlücke auf. Einer der TitelLloyd George bereiiet Ne Note vor" und einige Zeilen sind von einer Meldung stehen geblieben, aus der hervorgeht, daß B-onar Law im Flugzeug aris Eug- taud itaä) Paris kam und daß Lloyd George eine Note vorbereitet, die ^n.;«iMI8ywi$t Englands bekanntgeben wird und die lLÄMMiÄ oder Freitag veröffentlicht werden soll. ®e wSh Kreise dementieren ener­gisch, daß Lloyd George beMglsth feiner HM" irgeudwelchen Beschluß faßte. Ferner

Blatt, daß die Antwort der Alliierten am Sonntag überreicht wird, doch dies fei noch nicht sicher.

werden.'

Der ZasamEentzruch der UeinreMlik.

Präsident Dorten verhaftet.

m- Berlin, 6. Juni. (T. 11.) Der Präsident der rheinische« Republik, Dr. Dorten, traf gestern mittag mit seincm Ministerium im Regierungsgebäude in Wiesbaden ein, um den Sitz von der Regierung zu er­greifen und eine mitgebrschte Fah«e zu hissen. Der Vertreter des Regiernngspräsi-ente«, Oberregierungs- rat Spregorum, widersetzte sich und protestierte bei den Miterschienene« französische« Offiziere«. Schließlich er­schien der französische Kommandant von Wiesbade«, Oberstleutnant Pinot, der «ach längerer Verhandlung endlich ertlärte, daß er sich neutral verhalte. Diese Neutralitätserklärung, die bei der schwankenden Hal­tung der Franzosen leicht wieder hätte aufgehoben wer­den könne«, uutzte der Polizeipräsident von Wiesbaden aus und verhaftete Dr. Dorten und feine beiden Mini­ster, die er im Auto in Sicherheit brächte. Die Kunde von den Vorgängen im Regieruu^gebäuöe hatte sich blitzschnell durch die Stadt verbreitet, Eine erregte Menge sammelte sich in den Straßen an, einige beherzte Männer drangen in das Regierungsgebäude und in das Zimmer ein nnd schlugen einen der neugebackenen Mi­nister, einen Herr« Krämer, nieder, ohne ihn allerdings ernstlich zu verletzen. Die französische Behörde verhaf­tete vier dieser Lente, ließ sie aber später jedoch wieder frei. Anstelle des abgehobenen sregierungspräsiden- ten in Wiesbaden von Meister hat dessen gesetzlicher Stellvertreter, Oberregierungsrat Spregorum, die Dieustgeschäste der Wiesbadener Regierung über- nonTmen.

Gestern hat in Wiesbaden ein allgemeiner Protest­streik gegen die Ausrufung der rheinischen Republik stattgefunden.

Freilassung von Verhaftete«.

m- Darmstadt, 6. Jmri. (T. U.) Airs Darmstadt wird gemeldet, daß der sozialistische Beigeordnete in Mainz und Präsident der hessischen Volkskammer, Ade« lung, nebst seinen Leidensgenossen, den Sibgeordneten Schildtzach und bleibet sowie einer Anzahl Lehrer, die am Montag wegen ihres Widerstandes gegen die Aus­rufung der rheinischen Republik von den Franzosen feft= genommen waren, aus der Haft entlassen worden und gestern in Darmstadt eingetroffen sind. Sie gaben vor der Regierung ihr Protokoll ab, in dem sie sich beson­ders Wer die Mrßha«dlu«ge« während der Berueh- luuugcu beschweren.

Eine ausführliche Antwort 6er Entente.

Rotterdam, 6. Juni. (S. C.)Daily Mail"

Brockdorff-Nantzans Protest.

^. Ueber die Loslösung der Rhetnlcnrde und der Pfalz

stieren euer- hat Graf Brockdorff-Rantzau unter Beifügung der Rote, Antwort schon die Reichsminister Erzberger am 2. Quitt au General glaubt das Rudant gerichtet hatte, dem Präsidenten Clemenceau

eine Note überreichen lassen, in der es heißt:

Die deutsche Delegation hat in den letzten Tagen so­wohl durch die Presse als durch unmittelbare Nachrich­ten aus Deutschland Kenntnis davon erhalten, daß in -He» PdeiurauM!« und i» der PfalL BLstrebuuaeu iw

an.

AAch Loslöfrmgsbeftrebungen in Baden. ,

m- Karlsruhe, 6. Juni. (Franks. Ztg.) Aus dem Badener Land kommen Nachrichten, daß auch dort die Frauzoseu mit Hilfe einiger ihr zuueigender Elemente eine Lostrenaung des Stehler Gebietes von Bade« er­zielen möchte«. So wird berichtet, daß aus Legelsharst ein Gekuch an den französischen Senat abgegangen ist um Uebernahme des besetzte« badischen Gebietes an den Staatsverband. Das Gesuch hat 27 Unterschriften. Die einzelnen Namen sind nicht bekannt. Zu den Haupt- treibern gehören der Staufmann Weber in Kehl, Gas- werksdirektvr Levang in Kehl und der dortige Overn- Hausbesitzer Lieüernmnn. Durch die französische Piili- tärbehörde ist der Gemeinde Kehl der Antrag gemacht, einen Reitweg einzurichten, da Kehl eine große fran­zösische Garuiso« werden würde.

Hochverraisplane im Osten?

Aus Berlin meldet W. T. B.: Wie wir erfahre», sclleu in Wcftvrcnßcn Bestrebungen im Gang,, fein, Ostpreußen und Westpreußeu bis zur Weichsel als selb­ständige Republik, vielleicht unter der Präsideutschaft des Bischofs von Ermeland, erstehen zu lassen. Die Staatsregierung wird, wie man iqphl annehmen kann, diesem hochverräterischen Plan genau so energisch eut- gegeuiteten wie im Rheinland.

Gegen den Verrat in SÄleswig-Holstei».

Amtlich wird gemeldet: Der preußische Minister- präsient hat an den Staalskommissar für Schleswig-Hol­stein Dr. Küster, folgendes Telegramm gerichtet: Die Staatsregiernng bat erfaß reit daß sich in Schleswig auch Deutsche au der Agitativ« zugunsten Dänemarks betet tigern Im Gedanken au die schweren Opfer, die die Väter des heutigen schlesivig-holsteinischen Geschlechts für ibr Deutschtum gebracht haben, und an die Frei- Hettskämpfe, an denen sich einst das Nationalgefühl ganz Deutschlands entzündete, empfindet die Staatsre- gierung es als ungeheuerliche Verletzung aller übles- wig-holsteinischen Ueberlieferungen und aller Eigen­schaften, die Schleswig-Holstein deutscheu Herzen lieb gemacht haben, wenn Angehörige der heutigen Genera­tion um schnöden Gewinnes willen das Land ihrer Vä­ter verraten und zu seiner Zertrümmerung Mitwirken. Die Staatsregiernng traut darauf, daß diese gewissen­losen Versuche an dem zäh gewahrte» deutschen Sinn der treuen Schleswiger scheitern.

Einberufung der Nationalversammlung.

m- Berlin, 6. Juni. (T. U ) Wie derDeutschen

Allgemeinen Zeitung" von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, ist die Einberufnna der deutschen Nationalver­sammlung für die zweite Hälfte der nächsten Woche zu erwarten. Ei« genauer' Termin konure noch nicht fest­gesetzt werden, da Präsident Fehrenbach erst am Sonn­tag nach Berlin zurücklehrt. Gegenüber der Nachricht. Satz die Nationalversammlung gleich nach Pfingsten in Weimar tagen imd ihr dort die BerfassungSvorlaae

. terdreitet werde« würde. Hört da» Blatt aus varlame»

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