hersfelder Lageblatl
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Hersfelder Kreisblatt
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für ven Arers ^er§selv i Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.
Nr. 139
Donnerstag, den 5» Juni
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•f Die Nheinrepnblik das Werk französischer OMzrere.
1919
7 „ Dre hochverräterischen Elemente im Rheinland, die sert dem Zusammenbruche Deutschlands mit mehr oder ' ■’■ ■■ ' ’ ~~ " ‘ des
wenrger tonkreten Mitteln auf die Lostrennung Rhernlandes von Preußen und letzten Endes auch Rerche hinarbeiten, sind am letzten Sonntag mit ihren verbrecherischen Plänen vor die Oeffentlichkeit getreten. Sre haben dadurch unter der Bevölkerung der Sthcin- lande einen Sturm der Entrüstung und der Empörung denwrgerufen, -er in den übrigen deutschen Gauen ein lautes Echo findet und das Band, das diese mit den bedrohten Westmarken verbindet, nur noch enger schließen wird. In Köln haben schon vor einigen Tagen die Ar- H berter ihre Entrüstung über dieses hochverräterische
Treiben einiger Herren durch einen 24ftündigen Generalstreik zum Ausdruck gebracht, jetzt hat das Kölner Bürgertum flannnenden Protest dagegen eingelegt, und in Wiesbaden, Mainz und Ludwigshafen ist die garrze Bevölkerung in einen Abwehrstreik eingetreten. In Speyer haben Ludwigshafener Arbeiter zu einem „zaristischen" Mittel der Selbsthilfe gegriffen, indem sie die „21 Landauer Herren" für ihr frivoles Verbrechecc tüchtig verprügelten, wobei es leider dann noch zu Schießereien kanr. Was aber jeden Deutschen mit Genugtuung erfüllen muß, ist, daß die ganze Bevölkerung ihren festen, einmütigen Willen zum Deutschtum und zum deutschen Vaterlande bekundet und fest entschlossen ist, mct dem gesamten deutschen Volke die große Not und die schweren Lasten des Krieges und des kommenden Friedens zu tragen. Hoffentlich wird dieser Wille den Son- derbündlern, jener Clique Krtegsgewinnler, die aus kapitalistischem Interesse den Anschluß an Frankreich suchen, um an den Lasten, die Deutschland künftig zu tragen haben wird, nicht teilzunehmen, erkennen lassen, daß das deutsche Volk tu feiner Schicksaksstuuöe einig ist und für Verrätereien nur Verachtung hat. Aber auch die Feinde dürften daraus lernen, daß hinter den Herren Dorten, Frohberaer, Dahlem, Hans usw. nicht die Bevölkerung steht und daß deren Konspirationen ein verwerfliches Mittel für die Zerstückelung Deutschlands ’ Denn
vom
e* Mainz, 3. Juni. (Priv.-Tel.) Die französische Militärbehörde ließ gestern nachmittag einen Anschlag in der Stadt befestigen, durch den die Bevölkerung gewarnt wird. Man habS erfahren, gegen die Urheber der Proklamation der rheinischen Republik seien feindliche Machenschaften im Gange. Diese Männer standen aber unter dem Schutz der Besatzn«gsbehörSe. Die französische« Offiziere machten niemals einen Hehl daraus, daß sie den Putsch als ihr Werk anseheu.
Protest an Marschall Fach.
Ueber den Hochverrat am Rhein ist durch die deutsche Waffenstillstanöskommisston eine Protestnote an Marschall Foch überreicht lvorden, in der es u. a. heißt: Der deutschen Regierung sind glaubwürdige Nachrichten zugegaugen, Satz französische Besatzungsbehörde« im linksrheinischen BesatznuKgeviet unter Mißbrauch der ihnen durch den Waffenstillstand eingeräumten Befugnis hochverräterische Bestrebungen in den besetzte« Gebiete« fördern und unterstützen. Politisch einflußlose Persönlichkeiten, die keinerlei Auftrag vom Volk hatten, haben wiederholt Verhandlungen über die A«s- rufnug einer rheinische« Republik und die Loslösung vom deutschen Reiche mit französischen Ofsi icre« geführt. Französische Besatzungsbehörden haben gestat-, tet, daß am 1. Juni Plakate über die Ausrufung einer rheinischen Republik angeheftet werden durften, uns laben Deutsche, die Plakate beseitigt habe«, verhaftet. Oberst Pinot erwiderte einem deutschen Beamten, der t flichtgenmß darauf aufmerksam machte, daß frauzö- fifche Militärbehörden Hochverrat gegen Sas Deutsche siSjch unterstützt hätten, er werde den Städten, die sich
Zusammenstöße UM betf ^Sfä^ngs
h- Frankfurt a. M., 4. JE.(T. U) I« Mai«z -evkonstrierten am Dienstag Arbeiter vor dem Stadthause gegen die Verhaftung der sozialdemokrati- fchen Führer Adelung, Schildöach und Zech. Franzö- stfche Gendarmerie, die versuchte, die Menge auseinan- derzutreiben, wurde tätlich angegriffe«. Erst Militär
brächte es fertig, den Platz zu säubern. Jetzt ist das Stadthaus in weitem Umfange abgesperrt und durch Maschinengewehre gesichert. Der Generalstreik ist heute beendet worden. ;
In Biebrich führte die mrfgeregte Stimmung der Bevölkerung zu einem folgenschwere« Zusammenstoß.
Bevölkerung zu einem folgenschwere« Zusammenstoß. Ein französischer Offizier mißhandelte einen Straßen- bahnfübrer, der auf sein Geheiß nicht halten wollte, mit der Reitpeitsche. Der Führer versetzte dem Offizier- mit der Fahrgabel einen so ««glücklichen Schlag auf, Scn Schädel, daß dieser sofort tot zusammenbrach. Dem Mann, den infolge der drohenden Haltung der Bevölkerung, französische Soldaten nicht zu verhaften wagten, gelang es, in das unbesetzte Gebiet z« flüchte«.
Senegalneger gegen demonstrierende Arbeiter. y
►* Mainz, 3. Juni. (F. ZJ Hier dauerte der Streik bis gestern abend um 6 Uhr noch an. Gegen die Demonstrationszüge der Arbeiter wurden Senegalne- ..... ‘ en 9 Uhr auch eine Ab«
ger aufgeboten, von denen gegei teiltMg nach Wiesbaden abging.
die »ratschen Gegenvorichlöge. H
Besprech««g »er englische» Miuisiev.
nist der Gründling der neuen Republik nicht abfinden, die Lebe«smittel sperre« lassen und Mate hinzu, daß der Beamte innerhalb 24 Stunden aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen werde. Der Regierungspräsident von Winterstein ist ausgewiesen worden. Das Verhalten französischer Okkupationshchörden steht in schroffstem Widerspruch zu den Waffenstillstandsbedingungen vom 8. November 1918 und stellt die schärfste Verletzung völkerrechtlich übernommen r Verpflichtungen dar. w deutsche Regierung -f, 4 gegen dies Verhalten
ro
^- Genf, 4. Juni. (S. C.) Aus Paris wird gemel- : .7 ". Sitzung des Obersten Kriegsrates, die am Mitt-
.7 ?7 ttfmden sollte, ist abgesagt worden. Die Voll- sitzung des englischen Kabinetts dauerte den ganzen Sonntag an. Es sind 16 englische Minister zu den Besprechungen in Paris eingetroffen. Die Beratungen in der Konferenz über die Deutschland zu machenden Zu
det, die S>
woch statt:
geständnisse nähern sich der Entscheidung.
Englische Stimmen für Verhandlungen.
e* Rotterdam, 4. Juni, (S. C.) „Westminster Gazette", „Daily News" und „Daily Telegraph" treten in
« mit
_ Ihr
der li en Unterhauspartei in der Friedensfrage an.
Verlängerung der Frist zur Unterzeichnung? .
** Rotterdam, 4. Juni. (S. C) „Daily Mail" cnel- bei aus Paris, der Arbeitsplan der Alliterteuksufereuz «msatzt «och vier Wochen. Nach den Voranschlägen sM der Vertrag mit Deutschland bis zum 20. Juni abgeschlossen sein. In den ersten Tagen des Juli wird sich die Aufhebung der Blockade gegen Dentschland dem Friedensvertrag anschlietze«. Man glaubt nicht, daß es z« einem militärische» Einmarsch in Deutschland kom-
, ,____________ , - dM rheinische Volk
trägt die Unterschrift des rheinischen, des vereinigten nassauisch-rbeinischen und des pfälzischen Arbeitsausschusses (Aachen, Mainz, Speyer, Wiesbadens. Gs ist besonders bemerkenswert, daß nicht einer der Hochver- Täter den Mut gefunden hat, seinen Namen unter den Aufruf zu setzen Ebenso bezeichnend für dM dochverrä- terifche Treiben ist es auch, daß die Städte Köln und Koblenz die Ausnahme machen, in die Satrapie tot» perialistischer Generale vorläufig nicht eirrbezogen zu werden, obwohl es dort bereits im November vorigen Jahres Sonderbündler gab, die besonders um die Lostrennung des Rheinlandes bemübt waren. Für Koblenz ist vielleicht der Grund anzuführen, daß die Amerikaner an diesen Bestrebungen kein Interesse haben. Dagegen würden aber die Engländer in Köln den Machinationen der Hochverräter rricht hindernd entge- nentreten; denn der britische Militärgouverneur hat ja in seiner Veröffentlichung auf die Warnung der Reichs- regierung vor hochverräterischen Umtrieben erklärt, daß die Reichsgesetze in dem besetzterr Gebiet nicht mehr wirksam seien, sodaß Hochverrätereien nicht strafrechtlich verfolgt werden könnten. Wenn jetzt aber Köln dennoch vorläufig ausgeschlossen ist so liegt die An- nähme nahe, daß die mannhafte Haltung der Kölner Arbeiterschaft in der vorigen Woche gegen die Ausrufung der rheinischen Republik als ein warnendes Zeichen beachtet worden ist und selbst dem Vater Frohbev- ger sich das Gewissen geregt hat.
Das Haupt der Sonderbündler in Wiesbaden ist ein
Beim Borfitzenden der deutschen W standskommission Reichsminister Erzberger ist folgen- tes Telegramm des hessischen Ministerpräsidenten Ul-
gewisser Dorten, Staatsanwalt in Berlin, der — kein Nassauer — erst im November vorrgen Jahres nach Wiesbaden gekommen ist. Er kennt daher weder die Stimmung des nassauischM Volkes, rwch ist er berufen, sich als Vertreter dreses Volkes aufzuspielerß fönst müßte er wissen, wie das nasfauische Volk denkt -und fühlt. Charakteristisch für ihn und sein Treiben ist, daß er zu jener Sorte von Schiebern gehören soll, die während des Krieges die Notlage des deutsch» Volkes ausgenutzt und dadurch wesentlich zu dem Zusammen- bruch beigetragen haben. Heute steht er in franMischem Solde und ist das Werkzeug französischer Annexionisten, die durch seht Treiben ihre Pläne zu verwirklichen hoffen. Die französische Okkupationsbehörde betreibt systematisch die Loslösung des Rheinlmtdes mit dem Ziel, daß später der publik an Frankreich erfol
rich eingegangen- . ^ , . v
An General Mangin in Mainz wurde heute gedrahtet: Die hessische Regierung protestiert nachdrücklich gegen die Proklamierung der rheinischen Rep«- — . — ... —M »nd sieht in der Unterdrücknng von er Bevölkerung gegen die Proklama- u«g Ses Selbstbestimmuugsrechtes -er ______ _„ „ jebt ebenso Protest gegen die Verhaftung des Präsidenten der hessische» Volkskammer Me- l«ug und anderer politischer Führer und spricht die bestimmte Erwartung aus, daß deren Freilassung unverzüglich erfolgt. Ich bitte, bei der interalliierten WaffenMllstandskonunission in jeder Weise Protest ein- zulegen. Wegen FEassung des Volkskammerpräst- denten Adelung und etwa verhafteter anderer politischer Führer ist das hessische Gesamtulinisterium bereits ge- stern beim Reichspräsidenten Ebert telegraphisch vorstellig geworden.
Abwehrstreik in Höchst.«.
Am Dienstag früh ist in Höchst am Main die gesamte Bürgerschaft geschlossen in den Abrvehrftreik gegen den republikanische» Putschversuch eingetreten. Die Bewegung Ring von der Arbeiterschaft der Farbwerke aus, die in gewaltigem Demonsirationszuge die Stadt durch« zog. Alle Geschäfte «nd Betriebe waren im Slngenblick gcschlosse». Die französische Besatzung hielt sich in ihren ■Quartieren auf. Die Streikbewegung griff im Laufe des Bormittags mich auf den Nachbarort Nied und die EisenbahnwerWätten Nied über. Das Verhalten der deutschen Behörden gegen die Putschversuche der Franzosen war mannhaft und charMervoll.
Beendigung ves Abwehrstreiks tu Wiesda-e».
«■ Wiesbaden, 3. Juni. lPriv. Telegr.) Der Streik in Wiesbaden war am späten Nachmitiaa beendet. Herr Pinot ließ die Behörden antreten und erklärte ihr, sie würden alle abgeschode«, wenn sie die Arbeit nicht wieder aufnehmen Dieser Drohung fügten sich auch die Bedrohten und alle Verkehrsanstalten kamen wieder in
blik in Rheinhesse Kun-gebnuge» d tion eine Verletz;
«ce» wird.
Pessimistische Stimmung i» Versailles
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Loslösung des RHeinlandes mit , — .- , ^ der Anschluß der rheinischen Re- publik an Frankreich erfolgt. Inwieweit die Gründung der rheinischen Republik in Staken gelungen ist, ba» -Wer liegen noch keine Nachrichten vor. wk.
Der Patsch im Rheinlande.
$F Die Matzaahme« der Retchsreglernng.
•S Berlin, 4. Juni. (S. C.) Das Reichskabluett beriet gestern bis in die neunte Abendstunde über die gegen die hochverräterischen Umtriebe im Rheinlande zu ergreifeu-en Matznahruc«. Eine offiziöse Verlautbarung über die gefaßten Beschlüsse sieht bevor.
Der Regierungssitz »er rheinischen Republik.
►* Fraukfurt a. M 3. S)utiL (B. T.) Der Sitz -et neuen Regierung ist das Landeshaus in Wiesba- »e». Gesier» früh erschienen beim Lattdeshanpiman» Krekel Dr. Dorten ««» Mittelschullehrer Klaus Krämer, um die Regieuing anzutrete«. Als sie kühl emv« faugen wurde«, zeigte« sie auf fra«zösilche Offiziere, die sie als A-MK MUehracht hatte«.
Gang. Die GesMfte machten wieder auf.
Proteststreik t» Solingen.
— Elberfeld, 3. Juni. (F. Z.) Im Solinger Bezirk fi«ö die Arbeiter zum Protest gegen den Plan der Errichtung einer icheinische» Stepublik i» den Ausstand getreten.
Ablehuitttg der Forderung der Wiesbadener Arbeiter.
Die „Voss. Ztg." meldet über die Vorgänge i« Wiesbaden, daß Herr v. Stei» wieder freigelassen wurde. Die ArbeiterMrer stellten die Bedingrmgen: Sofortige Verhaftung des Präsidenten Dorten wegen Hochverrates, Erklärvng der Besatzungsbehörde. Saß sie außerhalb der Bewegung siehe. Genehmignng der Abhaltung öffentlicher Bolksverfammlunge«. Diele For-ernngeir wurSeu abgelehnt.
Die Stellnngnahme Amerikas.
h. Rotterdam, 4. Juni. fS. C.) Die „Morniug- poft" melöet aus Paris, die StelluugNätzme der amerikanischen Delegierten zu hat imperialistischen Bestre- »e« Frankreichs im Rheinland ist eine tän prinzi- ablehnende. Im üvrigmr hat die Alliierteukoufe- re«z sich mit -er Frage -er Unabhängigkeit des Rhein« landes bisher auch «Mt inlorutatzich belaßt.
** Versailles, 3. Juni. (B. TJ Der Berichterstatter des „Berliner Tageblattes" meldet, er habe den Eindruck gewonnen, daß in den Kreise« der ScAtscke« Delegation mit einer ablehnende« Antwort der Entente und einem Nitimamm gerechnet wird soSatz die Unterschrift des Vertrages für die Delegation ««möglich gemacht würde. Die Delegation wird -an» voraussichtlich abreisen, «m mit -er Regierrmg zu beraten und ihr Sie Entscheidung über Annahme oder Ablehmrirg zu überlasten. Wahrscheinlich wird tu diesem Falle die Abreise am Sonnabend vor Pfingsten oder an einem der Pfingsttage erfolge«.
Die Besorguis -er Pariser Presse.
** Genf, 4. Juni. iS. C.) Die gesamte Pariser Presto spricht deutlich ihre Besorguis aus, daß die Mitte te® auf die deutsche« Borschläge z« weitere« Verhaudluu- gen ei«geben könnte«. Doch lasse sich bisher kein« konkrete Tatsache, die wirklich Z«geständniste an Deutschland erwarte» ließe, erkennen. ti
Die französische Sprache i« Elsaß-Lothringen.
^ Basel, 4. Juni. iS 6.) Der französische Oberbefehlshaber in Elsaß-Lothringen hat für die Zivilbehörden des Landes den Gebrauch der frauzöstikte« Sprach«. Neben der deutschen als celigatorisch vorgeschrieben.
Ksiue Zurückbaltnug der Lebensmittelschiffe für :
Deutschland. i
fr* Rotterdam, 4. Juni. (S. E.f In der letzten Woche sollen 15 Dampfer mit Leberismittelu, die in englischen Häfen lagen und zur Ausfahrt bereit waren, zu- rückgebalien worden sein. Nach einer Meldung des Pa-; riser Berichterstatters des „Manchester Guardian" ist, von einer Zurückhaltung der Lebe«smitie-schiffe bis zur Unterzeichnnng des Friedens durch Deutschland i« Kom, fereuzkreisen -er Alliierten nichts bekannt.
Die Wiederaufnahme -es Hau-els mit Italien. '
•-* Zürich, 4. Juni. (S. C.) Der „Corriere della: Sera" meldet, die iialienische Regierung hat der Mai-: länder Handelskaumrer mitatteiit, daß sie gegen die Wiederaufnahme -er direkten Haudelsbeziehnnge« mit Deutschland auch vor der Unterzeichnung des Friedens- vertrages keinerlei Etuwendnngen mehr erhebe.
Kritische Lage in Frankreich.
es Versailles, 4. Juni. (T. II.) Um Mtternacht fand eine Versammlung der Transportarbeiter statt.- die über den Generalstreik in Frankreich beschließe» sollte. Da dk Garuifon iv Parts bei den Kundgebaa-