Einzelbild herunterladen
 

Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Orxm»«M>ss8EB»««»«LSßMSS8»«»K«s«»8«»s>»«««is«s»s»«»««s«,««isi8«»»»«»»«»»»«»«sr»»»,sss»a>«» «sasgfmeaBhBSMaaaeeaeaanaaeKÄaeenaHaaaaoBaQeaQnaoeaaaeaieaaaBaaaaaaaaBaaBfiaaaaaaBaasSEi

f Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- Amtlicher Anzeiger Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im | zogen 2.52Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei |,, Z y j amtlichen Teile »Pfennig, Reklamen kosten die Zeile Pfennig. |

S Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. für den Arers Hersseld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. |

»EasBattsaKSSKfSK&asKBHSSBeiMessatoer aaf*«0eM®ga3*BaaBaa«eMaeaaH»sBHaKsaE3H8Sfi6att»KaaeeM. «aaeseaaaaaafflBaaaaaeaaaMaeawawaaaMsoaeaMaaaewaeaagaauBaasaaaaaaiMMiaaaaBaaaaaaaaaaes

Nr» 195 Sonnabend- den 81» Mai 1919

NMW hr SmmMse

* Zürich, 30. Mai. (T. U.) Aus Paris wird gemeldet, ei« Offizier von der Abteilung des Obersten Henry, der nach Versailles geschickt worden war, hat Donnerstag nachmittag 2,15 Uvr den zweiten Teil dir deutsche« Jriedeusvorschläge aUf dem Sekretariat der Konferenz abgegeben. Dieses Dokument umfaßt 130 Seiten. Die Reqicrnngshänpter der Bereinigten Staa­ten, von Grotz-Britannien, Frankreich und Italien ha­ben sich Donnerstag morgen zu einer kurzen Sitzung versammelt und sind «achmittags erneut z»sammenge- treten, um die deutsche« Gegenvorschläge, soweit sie übersetzt sind, z« prüfen.

Den ersten Teil der Denkschrift hat Reichsminister

ic auf dem Sekretariat der

efes Dokument umfaßt 130

Graf Brockdorff-Rantzau ant Mittwoch dem Minister- 1 räsibenten Clemeneeau Mit einer kurzen Begleitnote üdermittelt.

w- Berlin, 30. Mai. tS. EZ Aus Versailles wird gemeldet, die französische nnd englische Uebersetzung der großen Denkschrift konnte nicht rechtzeifig fertiggestellt werden. Es ist daher zunächst nur ein deutsches Exemplar überreicht ivorden, aber auch dessen Fertig' stellung war im letzten Augenblick «och verzögert worden.

Kein rrltimMnm der Entente.

Fina«zielle Erleichterungen für Deutschland.

e-* Rotterdam, 30. Mai. (S. C.)Daily Telegraph" meldet aus Paris: Es soll ei« Ultimatum an Deutsch­land vermieden werde«. Unter diesem Gesichtspunkte erfolgt die eingehende Gegenanttvort der Allicerterr. In finairziellen Fragen dürfte man Deutschland Erleichte­rungen zugestehen.

Die Beantwortung der Gegenvorschläge.

ih- Rotterdam, so. Mai. (S. C.) DieTimes" mel­den aus Paris: Die Alliierten haben die unterkomwrs- sionen für Sonntag einberufen, um die der"' "^mfflimt^iDir^ ,-

Die Anttvort der Alliierten kann fmiheste«s in acht Tagen vorliegem

Ueberreichnng der Proteste an die Entente.

t-#. Berlin, 30. Mai. sS. C.) Die Reichsregierung hat mit der Zusammenstellung aller Proteste aus den den Polen zngesprochcnen Larrdesteilen begonnen. Es liegen mehr als 15 000 Protestknndgebunge« vor, die in Abschrift der Entente mit einer Note des Reichsmi­nisters Grafen Brockdorff-Narltzau überreicht werden sollen, um Deutschlands Anspruch auf die strittigen Ge­biete auch nach dem Wille» der Bevölkerung zu be­weisen.

Sie »entfiel Gegenvorschläge.

Weitere Einzelheiten.

Aus den deutschen Gegenvorschlägen sind noch fol­gende Einzelheiten hervorzuheberr:

Bei feiner Forderung oer sofortigen Auf,rahme in den BölkerbAnd verzichtet Deutschland auf die Verwer­tung seines eigenen Vülkerbnndentwurfs für den Augenblick und erklärt sich dereitanf da: Grundlage des Entente-Entwurfs in den Völkerbund einzutreten.

Der Forderung der Entente auf Herausgabe einer bestimmten Anzahl von Vieh wird zugestimmt, doch wird andererseits die ausgiebige Lieferung von Futter­mitteln gefordert.

Die Rückgabe der Handelsflotte ist eine unserer Hauptforderungen. Deutschland verpflichtet sich dage­gen, auf seinen Werften im ersten Jahre 100 900 To., im zweiten 200 000. in den folgenden fünf Jahren je 300 000 Tonnen Schiffe zu bauen, und empfiehlt eine Interessengemeinschaft zwischen den Schiffahrtsgesell­schaften der einzelnen Länder.

Deutschland ist gewillt, den Kehler Hafen bis zum Ausbau des Stratzburger Hafens zu verpachten und 100 000 Tonnen der Rheinflotte abzugeberr. In den verschiedenen Seehäfen sönnen mit Deutschlands Zu­stimmung Freizonen gebildet werden, in denen jedoch nur Verkehrs- und keine Industrieanlagen eingerichtet werden dürfen.

Der von der Entente gewünschte Bau von Kanälen und Eisenbahnen wird in Anbetracht der finanziellen Schwierigkeiten abgelehiN.

Neue Note über Äre Kriegsgefangenen.

Keine Rückgabe der deutschen Kriegsgefangene«.

** Mrsailles, 30. Mai. (T. U.) Unabhängig von der deutschen Antwort, deren Anfang noch am Mittwoch abend übergeben wurde, ist Donnerstag eine Antwort­note auf Clemeuceaus Erwiderung über die Kriegsge­fangenen übergeben worden. Der Wortlaut darf nicht eher mitgeteilt werden, als die Note in den Händen des Rates der Vier ist, doch samt angedeutet werden, daß die deutsche Antwort in einem würdigen und feste» Ton gehalten ist und zu allen von Clemeneeau betonten Hauptpunkten eine deutliche und klare Stellung nimmt. Besonders wird in der Frage der Rücksendung aller Kriegsgefangene« einschließlich der wegen Vergehens "und Verbrechens bestraften volle Gleichmäßigkeit ver­langt und die Behauptung, die Behandlung in den deut- scheu Gefangene,ttagern kvuue mit der Behandlung tu

Telegramm feines Korrespondenten aus Paris, das bei

sagt, daß die Alliierten anscheinend nicht »nehr auf der Forderung beständen, keine Veränderung densvertrages vorzunehmen. Es sei.

yuiveniHH oegnnven, reine B«r»nver«»ge,r des Frie- vensvertrages vorzunehmen. Es sei möglich, daß die Zustände in der englischen Arbeiterwelt der Entente z« verstehen gegeben haben, daß Veränderungen in dem

Vertrag notwendig seien.

o* Haag, 29. Mai. (T. U.) DerHerald" meldet aus Saris, daß je länger je weniger Nergung bestehe, des rasen Breckdorff-Rantzans letzte Note nnt eurem UU fintafnnt zu beantworte«. Der Korrespondent des Blat­tes erklärt, die Ueberzeuguuq nehme zu, daß eine Re­vision des Friedensvertrages notwendig sei. Einer der brMschen Delegierten erklärte dem Korrespondenten, daß der Bölkerd««- nur Erfolg haben könne, wen« er Aenderungerc Unterzogen werde. Es laufen sogar Ge­rüchte nm, daß die Mitglieder der britischen Delegation ihre Entlassung nehmen würden, wenn nicht ganz be- Sslttevde Verbesserungen an dem Entwurf vorgeuom- men würde«.

Proteftku«dgeb««gen in Frankreich.

8-* Ge«f, 30 Mai. (S. E.) In Lyon Naben gestern vormittag Maflendemonstrationen der Gewerkschaften für einen Berftändignngssriede« mit Deutschland statt* gefunden. Auch in Marseille ist es gestern früh zu gro­ßen Kundgebungen gekommen. Das BekanntMrven von Einzelheiten wird durch die französische Zensur

verhindert.

Bolschewismus i« »^ Wie«, 28. Mai.

der französische« Armee.

____ (WTB.) Ein ans Budapest nach Wien übermittelter Funkspruch a«s Czegedin be­sagt, daß 400 französische Soldaten wegen bolschewisti­scher Gesinnung entwaffnet und isoliert werde«

mußten.

Rückkehr von Mitgliedern der FriedenSdetegatio«.

w Versailles, 29. Mai. (T. U.) Heute nachmittag sind 36 Mitglieder der deutschen FriedLUsvelegatio«, in der Hauptsache Sachverständige, im Sonderzuge Deutschland zurückger st, da ihre Aufgabe, namentli

ionalen Ko-

Delegation nach Berlin zurückkehren.

dige und grausame Behandu-na

gener in einem französischen Lager Protest erhoben. Auch die aus dem Haag berichtete und von anderer Seite bezweifelte Annahme, es bestehe in Frankreich die Absicht, die Gefangenen auch nach Abschluß des Bor­friedens zurückzuhalten und zum Wiederaufbau zu ver­wenden, ist leider zutreffend. Erkuudiguuge« an neu­traler zuverlässiger Quelle haben ergeben, daß solche Pläne wirklich bestehe».

Konzessionsn in territorialen Fragen?

Aus Paris wird indirekt gemeldet, daß seit der Rück­kehr des Grafen Brockdorff-Rantzau aus Paris tatsäch­lich ein gewisser Umschwung eingetreterr sei, weil die lei­tenden Staatsmänner der Entente endlich zu der An­sicht gekommen seien, daß Deutschland den Vertrags- entwnrf in seiner jetzige« Form nicht nuterschreibt. Am Sonnabend habe eine Konferenz des Viererrats statt- gefunden, in der noch einmal die grundsätzliche Stel­lungnahme z« den dentschen Gegenvorschläge« erörtert ' ' sei, den Bogen nicht z« über­

spannen. Uebertriebener Optimismus sei nach wie vor

_____ahme zu den den und beschlossen worden

Für Elsaß-Lothringen kommen bei der Abstimmung einmal Anschluß an Frankreich und zweitens Selbstän­digkeit des Landes inbetracht. um ,

Bezüglich Posens betrachtet die deutsche Regierung nur das jenseits der Demarkationslinie liegende Ge­biet als verloren. Wenn inbezug auf das übrige Ge­biet der Provinz keine Einigung zustande kommt, soll eine gemeindeweise Abstimmung erfolgen.

Die Stellungnahme Deutschlands inbezug auf das Saargebiet sowie die Streife Eupen und Malmedy hat die Regierung in ihren Noten dargelegt. .

Die Schadenersatzleistung soll im Emzelnen wie folgt geregelt werden: Deutschland erklärt sich bereit, zwecks Swadensersatzleistung 20 Milliarden Mark in Gold bis 1926 zu zahlen, desgl. 80 Milliarden Mark in unverzinslichen Goldbons auszustellen. Die noch fest- znstellenden einzelnen Raten pro Jahr dürfen 10 Pro- zent der Gesamtsumme nicht überstergerr. Eine Kontrolle durch die Entente wird nur dann zugestanden, wenn Deutschland seinen Verpflichtungen nicht rwchlommt. Die ersten Zahlungen von 20 Milliarden Mark in Gold werden durch Aufrechnung des gemäß den Waffenstill- standsbedinaungen ausgelieferten Heeresgutes t, W. von ca. 6 Milliarden Mark, der deutschen Ansprüche im Auslande im Werte von 13 Milliarden im Goldkurs von etwa 67 Milliarden Mark, der deutschen For­derungen in Kiantschon, Schantung usnn, etwa 1 Mil­liarde Mark, der Reichseisenbahnen, Reichspost und sonstigen amtlichen Gebäude im Reichsland i. W. ,von 1 Milliarde Mark, der deutschen Grundstücke, Gebäude und Einrichtungen in den etwa abzutretenden Gebieten (Posen) t W. von 1 Milliarde Mark vorgenommen. Der Rest dürfte durch die jährlichen KoHlenlieferungen auf­gebracht werden. Deutschland erklärt sich unter Um­ständen auch bereit, einen Teil seiner Reichseinnahmen (Zölle, Forsten, Domänen) zu verpfänden.

Unsere wirtschaftlichen Gegenvorschläge gipfeln in der Forderung der wirtschaftlichen Gleichberechtigung im Inland, Ausland und Uebersee. Dentschland erklärt sich bereit, sämtliche Liquidationen rückgängig zu ma­chen und gegebenenfalls Ersatz zu leisten. Auf die wirtschaftliche Stellung i» Kiautschou wird r-"r zicht geleistet. Zum Schlitz des Privateiaen die Verlängerung der Patentrechte auf fünf

unangebracht, andererseits stehe aber fest, daß die M- ' liierten zu Konzessionen sowohl in den wirtschaftlichen wie territorialen Fragen bereit feien, wenn diese nicht zu weit gingen und die Gewähr für die Unterzeichnung des Vertrages durch Deutschland in sich schlöffen. Wäh­rend die wirtschaftlichen Konzessionen und Abstriche vom ursprünglichen Programm in erster Linie von den deutschen Gegenvorschlägen abhingen, sei in den terri­torialen Fragen bereits ein gewisser Rahmen geschaf­fen. Es liege in der Natur der Sache, daß infolge der entschiedenen Einwendungen und Gegenargumente Elemeneeaus im Westen im großen und ganzen, wenn man von mehr formalen als tatsächlichen Milderungen üsehe, alles beim alten bleibe. Dagegen würden die Alliierten in den Ostfragen sowohl in der oberschlesi- schen als auch in der Danziger Frage mit sich reden las­sen. Maßgebend für diese Sinnesänderung feie« zwei Faktoren, nnd zwar erstens die Erwägung, daß man sich nicht Polens wegen in neue nnabsehbare Aben­teuer einlasse» könne und zweitens der Umstand, daß die reichlich aggressive Politik der polnischen Nationa­listen in den genkäßigten Kreisen der Konferenz doch arge Verstimmnng hervorgernfen habe.

a

Regelung der Fiumefrage?

* Zürich, 30. Mai (T. U.) DerTemps" behguptet, daß in der Adrjafrage tatsächlich eine Uebereinstimmung erzielt worden sei. Wilson habe seine Zustimmung zu folgender Lösung gegeben, die von Orlanoo angeirorn- men worden fei. Die Stadt ginnte ohne die Vorstadt Suhak bleibe mit dem westlich vorgelagerten Gebiet ein unabhängiger Staat, der unter der Oberhoheit des Völ­kerbundes stehe. Dieser Staat grenzt an Italien und enthält die Eisenbahn, die von ginnte nach Laibach führt. Zara und Sebenisco kämen unter die Oberhoheit Jtafteuö, das im übrigen auf alle anderen Teile der dal- nmtischen Küste und das Hinterland verzichte. Anderer­seits iibertrage der Völkerbund Italien das Mandat über Albanien, wo der Londoner Vertrag Italien schon eine Einflußsphäre zugesproche« habe.

JHi

fordert.

um wird restlos Ver- yltums wird

Jahre ge-

Umschwung in Paris?

Eine Revision des Friedensvertrages.

** Haag, 29. Mai. (T. U.) DerNeue Rotterdamsche

Conraut" meldet, der ^leuvorkcr Herald" erhält ei»

Deutschland und 'die internationale Arbeiterkonferenz.

»* Paris, 29. Mat. iT. It.) Nach einer Meldung des Neuyorker Herald" wird Deutschland znr internatto- nalen Arbeiterkonferenz nach der ersten Sitzung zuge- lassen werden, die im Oktober d. Js. in Washington stattftnden wird.

Deutschlands künftiges Heer.

w Paris, 29. Mai. (T. U.) Wie derNeuyorker- Herald" meldet, wird Deutschland im Friedensvertrage ein mehr als 166 600 Mann starkes Heer zngestanden werden.

Gegen die Geheimdiplomatie in Amerika.

&* Haag, 29. Mai. lT. U.) Die LondonerTimes" melden aus Washington, daß die Forderung nach Ver­öffentlichung des gesamten Textes des Friedensvertra­ges durch den Senat Wilsons Gegnern im Senat die gewünschte Gelegenheit gegeben habe, die Gesamtirage des Völkerbundes vor den neugewählten Senat zu brin­gen. Es ist daher nröglich, daß diese Maßnahme zur Annahme einer Resolution führen wird, in der der Präsident aufgefordert wird, den Inhalt des Vertrages mitznteilen.

Wetten aus den Friede» in London.

w Rotterdam, 30. Mitt. (S. C.) Bei Lloyds in London werden seit Freitag voriger Woche Wette, gen und für die Unterzeichnung des Friedens

Wetten ge- 1 mit

Dentschland abgefchlosfen. Die Wetten standen am letz­ten Mittwoch 7 für und «nr 3 gegen die Annahme des Friedens durch Deutschland.

Eine neue Skandalaffare in Paris.

fe* Versailles, 29. Mai. (T. AI DieHuumnitee" nrelöet eine Skandalaffare, in die der Sohn des Mini­sterpräsidenten Clemeneeau verwickelt sein soll. Der Di­rektor einer Flugzeugfabrik sei im Januar d. Js. über- führt worden, daß er durch eine Stenotypisttn amtliche Schriftstücke, die Kriegslieferungen betrafen, hatte eut- weudeu lassen Kurz daraus trat Michel WiLtanr Cle­meneeau, ein Sohn des Ministerpräsidenten, als Direk­tor in das Unternehmen ein Gegen den Beschuldigten, der verhaftet wurde, ist ein Verfahren eingelettet wor- dem DieHunranitee" verdächtigt den jüngeren Cle- mencea« der MUwisserschaft.

Nuhige Lage im Nheinland.

e* Frankfurt a. M., 3a Mai. (T. lt.) Reisende ans Wiesbaden und Mainz, die von dort gestern nach­mittag um 6 Uhr abgefahren waren, berichten überein­stimmend, daß sich am HinnnelfqhrtStage in den Städten keine politischen Vorgänge abgespielt baben. Auch den Hiestgen Redakttonen - lagen bis 10 Uhr abends keine Nachrichten über Pntschversnche aus den rheinischen Städten vor. Im Gegenteil soll dort vollkommene R«h« herrschen. h - .

Revolution in Posen.

»-» Thorn, 30. Mai. tT. 1L) DieBromberge» Ostdeutsche Rundschau" meldet, daß in Bromberg Ge­rüchte nmlanfen, nach denen in der Stadt Posen eine polnische Revolutton ausgebroche« sei. Polnische Trup­pen sollen meutern. Bei der vollständigen Verkehrs- sperre ist es natürlich nicht möglich, die wenig glanb- würdige Nachricht nachznprüfe«.