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herslelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 J3Rart, durch die Post be- - zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. 5

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

; Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im

5 amtlichen Teile . Pfennig, Reklamen kosten die Zeile Pfennig.

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 123

Mittwoch, »es 28. Mai

1»1»

Mehnmg einseitiger veranlworllichkeil.

Dem Präsidenten der alliierten Friedenskonferenz ist, rute wir bereits gestern kurz gemeldet ha­ben, von der deutschen Friedensdelegation ein Sonntag eme Slote über die Frage der BerantwortlichleA Deutschlands, für die Folgen des Krieges überreicht wor­den, in der gegenüber der irrtümlichen Darstellung des Schreibens Clemenceau vom 20. Mai der Sinn darge-- legt wird, in dem die deutsche Regierung und das deut­sche Volk sich mit der Note des Staatssekretärs Lanstug vom 5. November 1918 stillschweigend einverstanden er­klärten. Darin wird ausgeführt, daß die von Wilson in seinen Kundgebungen aufgestellten Forderungen an Deutschland hauptsächlich den Verzicht auf wichtige Teile des Reichsgebietes im Westen und Osten unter dem Gesichtspunkte der nationalen Selbstbestimmung und das Versprechen der Wiederherstellung der besetzten Ge­biete Belgiens und Nordfrankreichs enthalten. Darin heißt es: Auf beide Forderungen konnte sich die deutsche Regierung und das deutsche Volk einlassen, weil der Grundsatz der Selbstbestinnnung der neuen demokrati­schen Verfassung Deutschlands entsprach und die herzu­stellenden Gebiete von deutscher Seite durch eine völker­rechtswidrige Handlung, namentlich durch die Verletzung der Neutralität mit dein Schrecken des Krieges über­zogen worden waren. Das Selbstbestimmungsrecht -es polnischen Volkes hat im übrigen schon die frühere Re­gierung ebenso anerkannt, wie das an Belgien verübte Unrecht. Wem, das durch Lansing am 5. November 1918 an die deutsche Regierung übermittelte Schreiben der Entente den Begriff der Wiederherstellung der besetzten Gebiete einer näheren Auslegung unterzog, so erschien es für die deutsche Auffassung selbstverständlich, daß die Ersatzpflicht, die in der Auslegung festgelegt wurde, sich nicht auf andere Gebiete beziehen konnte, als die, deren Schädigung als rechtswidrig zugegeben wurde und deren Herstellung die leitenden Staatsmänner der Gegner als

Litowsker Frieden seinerzeit augervendet habe, weist die deutsche Note darauf hin, baß die alliierten und affektier­ten Regierungen es durch die Annahme der vierzehn Punkte aSlehnten, sich eine« Gewaltfrieden her Vergnu- genheit zum Muster zu nehuien. Zum Schluß verlangt die Note, daß die Gegner öffentlich mitteUen, aus wel­chen, Grande und mit welchen Beweismitteln sie ^cS deutschen Volkes Schuld an altem Schaden und allen La­sten dieses Krieges als Unterlage der Friedeusbedin- gungen machen.

Biefjwg Ser Aste über Sie Samstage.

w- Paris, 26. Mai. (WTB.) HavaS. Die deutsche Delegation hat auf ihre beiden Noten zum Friedens- vertragsentwurf mit Bezug auf die deutsche Westgreuze und das Saarbecken von Clemenceau nachstehende Ant- ivort erhalte,!:

Herr Präsident! Ich habe die Ehre, den Empsang Ihrer Schreiben vom 13. und 16 Mai zu bestätigen. Da sie beide den nämlichen Gegenstand betreffen, ziehe

Vorbereitungen der Entente.

** Haag, 27. Mai. (T. U.) Reuters Spezialkorre- st'ondcnt meldet aus Köln, daß Marschall Foch und die Mehrheit der anderen Heerführer der Ansicht seien, daß Deutschland nicht unterzeichnen werde. Es scheint fest« zustehen, daß jedenfalls die französischen Truppen so­fort vorrücken werden. Nach einer Meldung aus Eind­hoven ist die belgische Grenze geschlossen. Niemand darf Belgien verlassen. Im Zusammenhang mit dem Ablauf des der deutschen Delegation bewilligten Termins 29. Mai sind alle MilitärurlaubeV rückgängig ge:

vom

______________ ______________ _____________________ gemacht und die allgemeine Mobilmachung ist angeordnet

worden.

m. Rotterdam, 27. Mai (S. Seit Moniag werden wieder Urlaube an die Angehörigen der engli­schen Landes- und Seemacht ausgeg' _ .

verlieren ohne Ausnahme ihre Gültigkeit am 11. Juni

.eben. Die Urlaube

^«Bg^MOT^Ma schuft Wilsons vom 8. Januar 1918 und die Unterhaus- S^-, rede Lloyd Georges vom 22. Oktober 1917 und fährt fort: ^q

ich vor, sie zusammen zu beantworten

. Was die in Ihren Schreiben niedergelegten allge- meinen Bemerkungen anbetrifft, so besirerte ich feierlich im Namen der alliierten und assoziierten Regierungen, daß, wie Sie behaupten, im FriedeuSvertrag deutsche Gebiete gleich Schachfigure» zum Gegenstand des Han­dels zwischen verschiedene» Souveränitäten gemacht worden sind. Tatsäch'ich werden die Wünsche der Be­völkerung der sämtliche» besetzten Gebiete in Berück­sichtigung gezogen werde». Die Modalität dieser Bolksvesreiung wurde im Hinblick aus vle örtlichen . Verhältnisse mit Sorgfalt erwogen. In vem an Bel- i gie» abzutreteuüe« Gebiet ist für die öffentliche Biei- nung jede Freiheit gewährleistet, um innerhalb einer Frist von sechs Monaten sich auszusprechen. Eine ein­zige Ausnahme wird gemacht gearnüber dem Teile von Moresnes, der sich westlich der Straße von Lüttich nach Aachen hinzieht, dessen Bevölke ng weniger als 300 - Lallet- stünde abgetreten

abends.

Der Friedensausschutz,

»^ Berlin, 27. Mai. (S. C.) Die Mitglieder des Friedensansschnsses erhielten, wie wir hören, durch den Präsidenten der Nativnalversaurmlung die Mitteilung, daß nach einer amtlichen Nachricht es nicht wahrscheinlich ist, daß vor Mittwoch, den 4. Juni, eine Sitzung des Friedensausschusses stattfindet. Möglicherweise ver­schiebt sich diese sogar bis nach Pfingsten.

Französischer Wirtschaftskrieg gegen Deutschland.

» Basel, 27. Mai. (T. U.) Das französische Han- delsulinisterium hat bereits einen bis ins kleinste gearbeiteten Wirtschaftsplan fertiggestellt, der sich allem gegen die Einfuhr dentscher Waren nach Frank­reich richten soll. Man beabsichtigt jedoch jetzt, diese» Plan nicht vor Unterzeichnung des FriedensvertrageS

aus- vor

der Oeffentlichkeit zu übergebem

Der Wilsonsche Völkerbund.

Genf, 27. Mai. (S. C.» DerHerald" meldet aus Neuyork, der Kongreß hat -e Beratung des Wilson. schen Bölkerbundtzvertrages einer Kommissio« über- N'i-u.'i, ^<-n der nojsüÄufrafcn^ttx* voraelegt werden

Was hier von Belgien gesagt wird, müßte Deutschland auch für Nordfrankreich anerkennen, da die deutschen Heere nur auf dem Wege über die verb ' "

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von t alSheftänden. In SZUN auf. . zu bemerken, daß die 3(Hiterten sich auf Wunsch der däni- "' ' c c Bevölkerung mit der Angele-

scheu Regierung und der ------------

I genheit befaßt haben. T

Angriff war es, mit dem die deutsche Regierung pno» für bte französischeu Wtouäie Massen, ^...tschtands Verantwortlichkeit zugab, nicht aber eine Sine n^

angebliche Schuld am Ausbruch des Krieges oder die UW liegenden ist die einfachste

Tatsache, daß die formelle K^egserklärung von seiner j zerstörte« Bergn

Seite ausgegangen sei. Dre Bedeuiuna der Note aller­dings lag für die deutsche Regierung darin, daß die Ent­schädigungspflicht sich nicht auf die Wiederherstellung der Sachwerte beschränkte, sondern auf jeden Schaden aus­gedehnt wurde, den die Zivilbevölkerung im besetzten Gebiete an Personen oder Eigentum erlitten hatte, mochte er im Verlaufe der Kriegshandlungen zu Lande oder zu Wasser oder von der Luft aus hcrbeigeführt sein. Das deutsche Volk hat die Einseitigkeit voll enrp-

Neutralität die französischen Gebiete errett». ^.v... ^... ser Angriff war es, mit dem die deutsche Regierung Deutschlands Verantwortlichkeit zugab, nicht aber eine

Die vorgeschlagene Abgabe »saktien würde eine schwi

Abgabe von : schwierige . Die voll-

französischen le Entschädi-

funden, die darin lag, daß man ihm die Wiederherstel­lung Belgiens und Nordfrankreichs auferlegte, während ihm eine Entschädigung für die Gebiete des deutsche» Ostens versagt wurde, die von den Truppen des russi­schen Zarismus nach einem von langer Hand vorberei-

Kq für die in Frankreich zerstörte,l Bergwerke. Ge- e Stellen in Ihrem Briefe vom 13. Mai scheinen eine gewisse Ungenauigkeit der Auslegung zu verraten. Um die hohe Zahlung in Gold bei einem etwaigen Rückkauf der Bergwerke im Saargebiet zu vermeiden, beschlossen die alliierten und assoziierte« Regierungen, diese Bestimmungen zu ändern. Sie schlage« vor, der Bestimmung folgende Fassung zu geben: Die.Ver­pflichtung Deutschlands, seine Zahlung anszmuhren, wird vo» der Entschädivungskommissio« in Erwägung gezogen werden. Deutschland kann eine Hypothek da­für geben, bereu Höhe die Kommission bestimme»' wird.

teten Plane Überfälle:, und verroüstet worden waren. Es hat aber anerkannt, daß der russische Ueberfall nach formalem Völkerrecht anders zu beurteile« war als der Einfall in Belgien, und deshalb von einer Ersatzforde­rung seinerseits Abstand genommen.

Wenn nmnnebr die alliierten und affektierten Re­gierungen die Auffassung vertreten sollten, daß für jede völkerrechtswidrige Handlung, Sie im Kriege begau- gen worden ist, Schadensersatz geschuldet wird, so wird die deutsche Delegation die grundsätzliche Richtigkeit die­ses Standpunktes nicht bestreiten, macht aber darauf aufmerttom, daß dann auch Deutschland eine erhebliche Schadensrechnung aufzustellen hat und daß die Scha- densersatzpflicht seiner Gegner insbesondere gegenüber der durch die völkerrechtswidrige Hungerblockade unend­lich geschädigten deutschen Zivilbevölkerung sich nicht an? die Zeit beschränkt, wo der Krieg noch beiderseits geführt wurde, sondern ganz besonders auch für die Zeit Alttrifft, wo es nur noch eine Kriegführung der al­liierten und assortierten Mächte gegen das freiwillig wehrlos gewordene Deutschland gab. Jedenfalls ent­fernt sich die Auffassung der alliierten nud associierten Regierungen von der Vereinbarung, die vor Abschluß des Waffenstillstandes getroffen war. Sie läßt eine end­lose Reihe von Streitfragen am Horizont der FriedenS- vcrhandlungen emporsteigen. Das könnte zu einer prak­tischen Lösung nur durch eine unparteiische intervatio- «ale SÄiedsgerichtsbarkeit gebracht werden, eine Schiedsgerichtsbarkeit, wie sie im Artikel 13 Abs. 2 des Entwurfes 9 der Friedensbedingungen vorgesehen ist.

Die Note verwahrt sich dann gegen die in dem Ent­wurf enthaltene Bestrafung für die angeblichen Verge­ben seiner politischen und militärischen Leiter. Noch in den öffentlichen Verbandlungen kurz vor Abschluß des Waffeustillstaudes sei dem deutschen Volk versprochen worden, daß Deutschlands Schrcksal eine grundlegende Aenderung erfahren würde, wem, man es von dem sei­ner Herrscher trenne. Die deutsche Delegation möchte die Worte Clemenceaus nicht dahin verstehen, daß die Zusage der alliierten und associierten Regierungen da, urals nur eine Kriegslist war, um den Widerstand des deutschen Volkes zu lahmen, und daß die Zusage heute zurückgenommen werden solle. Gegenüber bent Hinweis

werden, eine

Die AeLerreLchung der Gegenvorschläge.

Rückkehr eines Teils der Delegierte« nach Deutschland.

Versailles, 27. Mai. <T. U.) Unmittelbar nach der Ueberreichung der großen oentsL u Denkschrift, die gestern im Konzept ferjiggestellt worden ist, werden die Mitglieder der Delegation, Reichsjustizminister Dr. Landsberg und Reickspostminister Giesberts sowie ei! e Anzahl Sachverständiger und ein großer Teil des Büro­personals Versailles verlassen, um sich nach Deutschland znrückzubeqeven. Ihre Rückkehr dürfte erst erfolgen, wenn die Antwort der Alliierten eingetrosfen und so gehalten ist, daß die Anwesenheit aller Mitglieder üe» DelegatigL nicht erforderlich erscheint. Wahrscheinlich wird die deutsche Denkschrift morgen übergeb n werde« und man rechnet damit, daß ihre Prüfung durch die Friedeuskouiereuz sechs bis sieben Tage beanspruche« wird.

Bekanntgabe der deutsche» Gegenvorschläge.

w Berlin, 26. Mai. iVtsh Der vollständige Text der deutschen Erwioerung auf die feindlichen Friedens­bedingungen liegt nunmehr auch in Berlin vor und ist bereits in Druck gegeben wordem Zur selben Stunde, wo die Erwiderung in Versailles den Ententeregierun­gen überreicht wird, wird sie auch in Deutschland be­kannt gegeben werden. Dte Ueberreichung erfolgt so­fort nach Fertigstellung der geforderten Uebersetzungen in französischer und englischer Sprache.

Beantwortung der Gegenvorschläge durch die Entente.

Berlin, 26. Mai. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet: Nach französischer diplomatischer Quelle wird Clemenceau am 7. oder 8. Juni die deutschen Ge­genvorschläge beantworten. Es wird hierauf dem Gra­fen Brockdorff-Nantzan eine Frist vo« drei Tage« ge­geben werden, inuerhalb derer er sich entschlietzen müsse, ob der Friedensvertrag unterschrieben wird oder nicht. Im letzten Falle können die deutschen Delegierten ab­reisen.

Die Frist zür Unterzeichnung

daS Recht hälen Deutschland nach derselben Matzgabe w be Händel«, die «S beim Frankfurter und dem Brest«

i* Rotterdam, 27. Mai. (S. C.)Dailv Mail" meldet ans Paris, die Alliierten haben sich dahin ge­einigt, daß mit dem 12. Juni die letzte Frist znr Unter- zeichnung des Friedensvertrages durch Deutschland ab* laufen soll. Am 13. Jnui wird die Alliiertenkonferenz die weiteren Maßnahmen i« die^e des Marschalls Foch znrücklegc«.

Die unangenehme Erörterung derSchuidfrage.

** Rotterdam, 27. Mai. ,S. C.) DieTimes" er­fahren, daß die englische Delegation in Paris bei den Alliierte« beantragte, auf die weiteren deutschen Noten über die Schulbsrage am Kriege nicht näher einzugehe«, sondern die Ent-cheidnng über diese Frage der kommen­den Völkergerichtsbarkeit der Alliierten vvrznbehalte». : DieMorumgpost" meldet, die englischen Vertreter in Paris nehmen gemeinsam Stellung gegen die weitere Verschleppung des Friedensvertrages durch die Wie­derholung bereits erledigter Vorschläge durch Deutsch-

Stimmungsumschwung in Paris. 4

** Haag, 26. Mai. (B. T.) Nach übereinstimurenden Nachrichten hat die deutsche Delegation gestern der Ge­genseite deutlich wissen lassen, daß sie nach den bisheri­gen Resultaten unter keinen Umständen unterzeichnen werde. Daurtt ist die sehr optimistische Stimmung der letzten beiden Tage in Paris wieder in das Gegeuteil nmgeschlagen. Die in Paris beliebte Theorie, daß die Regierung Ebert ohne weiteres unterschreiben werde, wenn sie nur nicht mit leeren Händen vor das Volk ; treten müsse, hat über Nacht sehr viele ihrer zahlreichen Anhänger verloren. Es heißt, daß die Delegierten auch Andeutungen über die Art des Widerstandes, den Deutschland leisten würde, gemacht haben. Er wird rein passiv sein. Die Delegierten haben auch betont, daß eine zweite Delegation der jetzigen nicht folge, die den Frie. densvertrag doch unterzeichnen würde, weil sie in Wirk­lichkeit kein Recht und Befugnisse hätte.

Die Pariser Friedeuskoufereuz.

»^ Berlin, 26. Mai. (S. C.) Aus Versailles wird gemelüei: Auch nach Unterzeichnung des Friedeusver- trages wird die Pariser Konferenz noch mindestens zwei Monate danern. Nach Wilsons Abreise werdet» einige Mitglieder der amerikanischen Delegation in Paris zurückbleiben.

Der Schadensersatz für die Pariser Ferndeschietznug.

** Genf, 26. Mai. (S. C.) .Journal des Debüts" meldet, daß für die Fernbeschietzung von Paris allein 520 Millionen Schade,csersatzfvrderungen angemeldet sind einschließlich der Renten an die Verletzten, die ZaHlung an die Hinterbliebenen und die lebensläng­liche Versorgung der Kränkelt. Das Blatt fordert die Dentsche« auf, statt zu protestieren, die Vermögen und Kriegsgehalter der deutschen Generale einzuziehen.

Demonstration in Paris.

** Berlin, 26. Mai. (S. C.) DasNeue Berliner 12-Uhr-Mittagsblatt" meldet aus Versailles: Am ge­strigen Sonntag X12 Uhr mittags fand in Paris eine gewaltige Devonstrativ« sämtlicher sozialistischer Par­teien gegen die Regicrnng wegen ihres Verhaltens am 1. Mai vnd wegen ihrer Haltung in der Friedenöfragc statt. Die Beteiligitng an der Kundgebung war sehr groß und über traf Die Demonstration am 1. Mai ganz erheblich. Nähere sstachrichtelt über den Verlanf der Kundgebung und deren Ausgang liegen iwch nicht vor.

Eine Vermittelung des Papstes.

Rom, 27. Mai. lT. 1t.) Das »Journal d Jtalia" erfährt zu dem Schritt, t>en Kardinal Hartman« bei den» Papst unternommen hat, daß der Appell des Kölner I Kirchenfürsten sich weder auf Gebiets- noch aus mili- l tärische Fragen bezogen habe, sondern lediglich auf di