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Hersfeld er Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 ) Mark, durch die Post be- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei | Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. - iSBmBMBeaBB8SflSB&BBBS»aMMaB>aBf»8B«a&saaa»s9»Ba:ES6sai»Baaai98aaB»iiaBssHi'aBBBu

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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i Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im i amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zeile Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 122

Dienstag, den 27. Mai

1919

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Erörterung der Schuldfrage.

F e* Berlin, 26. Mai. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet: Gestern hat die deutsche Delegation der E«- i teilte eine weitere Note zustellen lassen, die eine Replik «nf die Rote Clemenceaus über die Schuld- und Ent- schädignngssrage darstellt. Die Note gibt in sehr wei­tem Umfange die deutsche Ersatzpflicht in Belgien und Nordfrankreich zu, stellt aber die gleichen Ersatzan­sprüche Deutschlands für den Schaden der Hunger­blockade fest und bestreitet noch einmal die alleinige Kriegsschuld Deutschlands energisch, indem sie aber­mals die Nntersnchvng durch ein internationales Schiedsgericht fordert. Die Bedeutung der Note liegt darin, daß sie die Schuldfrage, die sich immer mehr als der Angelpunkt der ganzen gegnerischen Beweisfüh­rung heransstellt, zur endgültige« Erörterung stellt.

Ublehuuug der Rote über die Saarstage.

** Berlin, 26. Mai. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet: Gestern mittag ist die Antwort der Entente auf die beiden Note« über das Saargebiet eiugetroffe». Die Antwort wird noch übersetzt, sodatz der Wortlaut ihres Inhalts noch nicht bekannt ist. Nach den Anga­ben der französische« Zeitungen sind sämtliche Bestim- mnngen über die Saarfragen unverändert geblieben, bis auf die Bestimmung über das Rückkaufsrecht.

Wie das Pariser .Journal" wissen will, hat der Biererrat die Forderung fallen lassen, daß Deutschland den Rückkauf des Saarbeckens in Gold zahle, falls die nach 15 Jahren stattfindende Volksab­stimmung zugunsten Deutschlands ausfallen sollte. Die neue Fassung sieht vor, daß Deutschland ein Rückkaufs­recht nicht durch Zahlung in Metallgeld, sondern auch durch andere Bürgschaften geltend machen kann. Der Biererrat machte diese Konzession besonders im Hinblick auf den Umstand, daß das Selbstbestimmungsrea-t ver­letzt worden wäre, falls sie sich im Plebiszit für Deutsch- ^^^^^MMüL»^^u^aum^D^ut''-'tt. nd der Rüttka::f

in Gold

ine weiteres Frankrei^

betten in diesem Falle ohne weiteres Frankreich zuge- fallen wäre, wie dies in der ursprünglichen Fassung festgesetzt war.

Die territoriale Zerstückelung Deutschlands.

»-. Rotterdam, 26. Mai. (S. C.)Daily Matt" meldet aus Paris: Auch aus den deutschen Protest ge­gen die Abtrennung von Gebiete« des jetzigen deut­sche« Reiches an die Nachbarstaaten lautet die Antwort der Alliierten ablehnend. Die amerikanische« Dele­gierten wurden in dieser Frage überstimmt.

»*Echo de Paris" meldet, daß viele Antworten Clemenceaus an Graf Brockdorfs-Rantzau Wilsons 'Stempel trügen. Lloyd George ist zeitwerlrg zu einzel­nen höflichen Formeln u«d Zugeständnissen i« Einzel­heiten bereit gewesen, die seiner Ansicht nach Deutsch- lad zur Unterzeichnung des Vertrages hätten veranlas- ^ können, sei jedoch mit seinen Vorschlägen nicht rchgedrungen. _

Jntersattonale Arbeitergefetzgeöung

. und deutsches Privateigentum.

7 Ueber die beiden Noten, die Graf Brockdorff-Rant. zau am Donnerstag Abend Clemenceau hat überreichen lassen und in denen er die Frage der internationalen Arbeitergesetzgebung und die der Beschlagnahme des deutschen Privateigentums im feindlichen Auslande be­handelt, wird noch gemeldet:

Spaa, 24. Mai. (WTB.) Am 22. Mac sind zwer deutsche Noten a« Clemenceau abgegangem, Sie be­schäftigen sich mit der Ententeantwort auf die deutsche Note über die ArveKterqesetzgevnng. In ihnen heißt es u. a.: Die deutsche Delegation ist mit den Euteuteregie- rnnqeu über die Mittel zur Lösung der Arbeiterfrage nicht einig. Es war die Absicht der deutschen Delega­tion, den berufenen Vertretern der Arbeiterschaft cmer Länder noch während der Friedensverhandlungen Ge­legenheit zu geben, in der Frage des Arbeiterrechts mrd Arbeiterschutzes selbst das entscheidende Wort zu spre­chen und eine Uebereinstimmung zwischen dem En- tentefriedensentwurf, dem deutschen Vorschlag und den Beschlüssen der Berner internationalen Gewerkschafts­konferenz herbeizuführen. Der Eutenteentwurs berück­sichtigt die Forderungen der Berner Konferenz nach zwei wesentlichen Richtungen nicht. Danach muß die Hälfte der stimmberechtigten Konferenzteilnehmer aus Vertretern der Gewerkschaften organisierter Arbeiter jedes Landes bestehen, während der Ententeentwurf ihnen nur ein Viertel der Stimmberechtigung zugesieht.

Der zweite Unterschied betrifft die Rechtswirksam­keit der Konferenzbeschlüsse. Nach den Berner Beschlüs- sen sollen ckus dem internationalen Parlament interna­tionale Gesetze Hervorgehen die vom Augenblick der An- nähme dieselbe Wirksamkeit wie nationale Gesetze ha­ben. Nach dem Ententeentwurf können derartige Be- schlsisie überhaupt nicht gefaßt werden, sondern nur Vor­schläge und Entwürfe. Dadurch entfernen sich die En­tentebeschlüsse von den Berner Beschlüssen so weit, daß eine Beratung bet Beschlußfassung mit den Arbeiteror­ganisationen unbedingt nötig ist, damit die lEschloffenen Mindestforderungen der Arbeiter nach dem Friedens- schluß durch die Gesellschaft der Stationen zum interua- tionale» Recht erhoben werden. Hierdurch wird auch das festeste Fundament für den Weltfrieden geschaffen, denn ein ohne Zustimmung der organisierten Arbeiter

bringe«. Die deutsche Delegation wiederholt deshalb ihren Antrag auf Einberufung einer Vertreterknufe- renz aller Arbeitergewerkschaften noch während der Friedensverhandlungen. Sollte er wiederum abgelehnt werden, so ist zum mindesten eine Aeußerung der Fah­rer der Gewerkschaften aller Länder erforderlich.

Die zweite Note führt u. a. aus: Die Frieden sbr- diugnnge« über das Privateigentum der beiderseitigen Staatsangehörigen sind in erster Linie von den Bestre­bungen der Ententeregierungen diktiert, das gesamte, in torem Machtbereich befindliche deutsche Privatvermö­gen als eine einheitliche Masse zu behandeln, aus der sowohl die Privatsorderunaen ihrer Staatsdnqehöriqeu, als auch die staatlichen Ansprüche auf Kriegsentschädi­gung befriedigt werden sollen. Die deutsche Delegation sieht sich zu der Erklärung verpflichtet, daß ihr die vor- acWageite Regelung grundsätzlich unannehmbar er- dieint da sie mit den elementarsten Gedanken eines Rechtsfriedens nach verschiedenen Richinngen im Wi­derspruch stellt. Die vorgeschlagene Verwendung deut­schen Privateigentums im Auslande läuft auf eine der­artige weitgehende Konfiskation von Privatbesitz hin- aus, die eine allgemeine Erschütterung der Grundlage des internationalen Rechtslebens zur Folge haben muß. Die deutsche Delegation ist überzeugt, daß sich zwischen dem beiderseitigen Standpunkt ein Ausgleich finden läßt. Eine Reihe von Bedenken würde schon beseitigt werden, wenn der Grundsatz der Gegenseitigkeit An­wendung findet. Ueber das, was dem Geiste des Böl- kerbuttdes nicht entspricht, wären allerdings mündliche Beratungen der einschlägigen Fragen erforderlich.

Graf Brockdorff-Rantzan wieder in Versailles.

^ Versailles, 25. Mai. (T. U.) Die deutschen Frie- densdekegierten, Reichsminister des Aeutzern Graf Brockdorff-Rantzan, Reichsfustizminister Dr. Lands­berg, Reichspostminister Giesberts, Präsident der preu­ßischen Landesversammlung Oberbürgermeister Leinert und Professor Dr. Schücking-Marburg sind gestern 12% Uhr aus Spaa wieder in Versailles eingetroffen.

Die Aeberreichuug der Gegenvorschläge.

^.fa^eilii^ Mai. lT ^, Wie dieVoff. Ztg."

am Dienstag, den 27. d. Mts., also zwei Tage vor Ab­lauf der verlängerten Frist, erfolgen wird. Ebenso wird bestätigt, daß die Besprechungen in Spaa z« keinerlei grundsätzlichen Aenderungen des Entwurfes der Gegen­vorschläge geführt haben und daß auch die Haltung der Regierung zu der Gesamtheit der Friedensfragen un­verändert bleibt.

Wenn Deutschland nicht unterzeichnet.

Beratungen über neue Maßnahmen.

t^ Versailles, 26. Mai. (T. U.)Daily Mail" mel­det aus Koblenz, daß die englischen und amerikanische« Heerführer Maßnahmen beraten hätten für den Fall der Mchtunterzeichnung des Friedensvertrages durch Deutschland. Es sei u. a. die ständige Beschießung von großen deutsche« Städte« bei Tag und Nacht durch Flugzeuge, namentlich Berlin nnd München, vorbe- reitet. Eine große Anzahl von Fliegeroffizieren sei be­reits am Rhein erngetrofseu.

Die Repnblikaner wollen mit Wilson verhandeln.

»* Rotterdam, 26. Mai. (S. C.)Daily Stall" mel­det aus Steuijorf, die Proteste der Repnblikaner bezi.i- «en im Sande zu verlaufen. Die republikanischen Se­natoren des Kongresses, die gegen den Friedens- und Völkerbundsvertrag Wilsons opponierten, haben sich auf Vorstellungen Daniels hin zu Verhandlungen mit Wilson bereit erklärt.Daiw News" glaubt nach der Klärung der Verhältnisse in den letzten Tagen, daß Deutschland nichts als zn unterzeichnen übrig bleiben werde.

Desperadopolitik der französischen Presse.

»* Genf, 26. Mai. (S. C.) DerTemps" schreibt, falls die jetzige deutsche Regierung den Friedensvertrag mit den Alliierten nicht unterzeichnen wolle, würden die Alliierten ohne Vorbehalt jede andere dentsche Reme- rnng anerkennen, die sich zur Unterschrist bereit erklärt.

Die Beratungen in Spaa.

Versailles, 24. Mai. (S. C.) Bei der Spaakon- ferenz, die gestern zwischen der Neichsregierrmg und den Führern der deutschen Delegation stattfand, handelte es sich «m hochpolitische Fragen, erstens um die definitive Behandlung des Friebensvertragsentwurfes. Die zweite Frage betraf die Entscheidung, ob der Vertrag unter­zeichnet oder die Unterschrift verweigert werden sollte. Die dritte Frage galt der Entscheidung darüber, ob eine Bolksabsttmmnnng über den Friede« i« Deutschland stattfinden soll oder nicht.

j^ Berlin, 24. Mai. (S. C.) Ministerpräsident Scheidemann und die Reichsminister, die sich zu den Verhandlungen mit der deutschen Delegation nach Spaa begeben haben, treffen heute in Berlin ein. In Spaa ist lediglich Finanzminister Dernburg zurückgeblreben, um mit den finanziellen Sachverständigen noch die letzte Ansarbeilung einiger finanzieller Vorschläge durchzn- führen. Bon dem Ergebnis der Besprechungen in Spaa sind die Mitglieder des Kabinetts, wie aus Regierunas- kreisen untgeteilt wird, durchaus befriedigt. In der Aussprache ist eine restlose Einigung in der Friedens- delegatton nicht nur in den sachlichen, sondern auch in den praktischen Fragen erzielt worden. Es sei jetzt le­diglich die technische Ferstgstellung der deutschen Gegen­vorschläge noch vorzunehmen, die noch einige Tage in ^^fPTw thy&UJQil $Miidti&^ .

Die tttrkffche und adriatische Frage ungelöst.

* Versailles, 25. Mai. (T. U.)Humanitee" bestä­tigt, daß das türkische und adriatische Problem «ngelöst ist. Die Festsetznng der Amerikaner in Konstantinopel bringe die Entente in immer drohendere Gefahren. Das Blatt warnt vor großen und immer größer wer­denden Konflikten und kündigt die Katastrophe an.

Neue Mitglieder der italienische« Friedensdelegatio«.

* Basel, 26. Mai. (T. U.) Anstelle der ausge- schiedeuen zwei Mitglieder der italienischen Friedens« deiegatiou, Salandra und Raggi, sind noch den Mittei­lungen des Sekretariats der Friedeuskonjerenz der Fi- nanzMnister Areshi und der italienische Botschafter in London, Jmperiand, getreten. Bazilimw ist wieder nach Paris zurückgekehrt.

Telegraphische Verbindung BerlinRom.

^ Berlin, 26. Mai. (S. C.) Aus Rom wird ge­meldet: 'Am 24. Mai, an demselben Tage, wo die Kriegserklärung 1915 an Oesterreich-Ungarn erfolgte, ist nun wieder zum ersten Mal der Telegraphendraht zwischen Rom und Berlin den deutschen Journalisten zur Verfügung gestellt worden.

Müdsruug der Blockade.

** Haag, 26. Mai. (T. U.) Aus London wird amt­lich gemeldet: Nachdem bereits in der Handhabung der Blockade geringe Milderungen zugestanden sind, hat die Regierung unn beschlossen künftig britischen Fir­men zu gestatten, sich an der Ausfuhr von NahrnngS- mitteln nach Deutschland über neutrale Länder und alliierte Staaten nach Deutschlaud zu beteiligen. Je­doch darf die monatliche Ration, die für die neutralen Länder hinsichtlich der Ausfuhr feftgeseÄ ist, nicht überschritten werden.

Holländisches Gefrierfleisch für Deartschland. ' w Duisburg, 26. Mai. (T. U.) Mit der Einfuhr von Gefrierfleisch aus Holland nach Deutschland ist jetzt der Anfang gemacht worden. Täglich werden 250 000 Kilogramm geliefert. Die Verladung geschieht von ver- fchiedenen Plätzen. Insgesamt sollen 6 Millionen Kilo­gramm versandt werden.

i# Versailles, 25. Mai. W ID ^rTöerHumanitee" erklärt Marcel Cachin, daß die Unabhängigen allein während des Krieges eine anständige Haltung bewahrt und die Lügen bekämpft hätten. Er versickert, daß die französischen Genossen die gleichen Ziele verfolgt hätten und daß sie nicht ruhen würden, ehe der Geist, aus dem der Friedensvertrag geboren worden, beseitigt sei. Das französische Proletariat werde in seinem Kampfe nicht nachlassen, bis es einen gerechte« Friede« geschaffen habe, für den es die Grundlage jetzt lege. Es sei jetzt Pflicht des französischen, englischen, italienischen und amerikanischen Volkes, die Hoffnungen der örutschen Unabhängigen zu erfüllen.

** Lugano, 25. Mai. (T. U.) In Mailand fand eine mächtige Protestversammlung gege« den Gewaltfriede« statt. Der soztalisttsche Abgeordnete Trewes rief in seiner Rede aus, das Gewisse« der ganzen Welt lehnt sich gegen den Vertrag auf. Der Abgeordnete Turatti sagte, dieser infame Friede, dieser die Menschheit scha­dende Judaskampf dürfe nicht bestehen bleiben. Die Völker müssen sorgen, daß der Versailler Vertrag nicht revidiert, sondern zerrissen wird.

Protest gegen die'Washingtoner Arbeiter-rechtskonferenz.

^ Versailles, 25. Mai. (T. U.) Die italienische Ge- workschaftskonferenz in Mailand hat eine scharfe Reso- lution gegen die geplante Arbetterrechtsko«fcrenz, gegen die bürgerlichen Friedensuuterbänöler und gegen die Antwort der Entente auf die deutsche Note über das Arbeiterrecht einstimmig angenommen. Es wird da­gegen protestiert, daß der Frieöensvertraä die Welt neuen Tragödien zuführe. Verfasser der Resolution ist der Genosse Cabrini.

Die englische liberale Partei für den Friedensvertrag.

** Rotterdam, 26. Mai. iS C.)Daily Mail" ntel= det, daß im englischen Unterhause auch in der liberalen Partei eine starke Partei für die jetzige Fassung des Friedensvertrages mit Dcutfchland vorhanden sei. Auch in dieser Richtung würden die Errvartungen und Hoff­nungen der Deutschen sich nicht erfüllen.

Neue Forderungen der englische« Arbeiter.

$* Kvpenhagk«, 24. Mai. <B. Z.) Der Londoner Berichterstatter des BlattesPolittken" drahtet: Der Bollzrigsa«chch«tz des englische« Gewerrschasisro«qres- ses hatte gestern eine lange Konferenz mit Bonar Law wegen einer Reihe politischer Fragen. Der Ausschuß überreichte Bonar Law eine vom Dreibund (Bergarbei­ter, Eisenbahn- und Trausportarbester) angenommene Entfchlietzirng, die die Aufhebung der I uterventio« in Rntziand, die Anchebung der Hcerssetnbernfungen und der Blockade gegen Dc«ifchlü»d fordert. Der Dreibund droht in der Resolution mit dem Generalstreik, wenn diese Forderungen nicht erfüllt werden. Die Antwort Bonar Laws wird nicht als befriedigend erachtet. Der Arbeitsminister Sir Robert Hörne reifte Freitag nach Paris, um mit Lloyd George über die Lage zu ver­handeln.

Die psStzischr Republik susgeruseu.

Aus Bamberg wird denLeipz. R. Nachr." gemel­det: Wie Ministerpräsident Hoffmaun am Freitag im Landtag mitteilte, ist am Donnerstag Sie Pfalz von ver­räterischen Sandotter Bürgern, an deren Spitze der Chemiker Dr. Haas, Holzhändler Schenk, Ingen,e«r Müller und Teppichhändler Hofer standen, unter Mb