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Hersfelder Tagevlat

Hersfelder Kreisblatt

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®#8U0f preis vierteljährlich für Hersfeld 7 .) Mark, durch die Post be­zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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Erscheint jeden Wochentag na -mittags. Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 112

Donnerstag, den 15. Mai

1919

Der GewaWeDe not Der Vreutzemersammluug.

Sitzung vom Dienstag, 13. Mai.

/ Das Haus ist gut besetzt. Am Ministertisch: Hirsch u. a.

Vizepräsident Frentzel eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Minuten.

Die Friedensdebatte.

Zur Besprechung steht die Erklärung des Minister­präsidenten vom 8. Mai betreffend die Friedensbedin­gungen.

Abg. Graef-Frankfurt a. Bd (Soz.): Wir waren auf harte Friedensbedingungen gefaßt. Unsere einzige Hoffnung war, daß die Feinde uns das Leben lassen würden, schon um zu den von ihnen geforderten Ent­schädigungen zu gelangen. Aber dieser Friedensent­wurf würde uns erwürgen (Sehr richtig!) Der Ent­wurf steht im Zeichen urwerHMten Länderraubs. Der Korridor zum Meer, den die Polen erhalten sollen, ist mächtig breit ausgefallen. Das ist ein Hohn auf das Selbstvestimrmkngsrecht der Välker. Wir sollen wirt­schaftlich an England und militärisch an Frankreich aus­geliefert werden. Die Forderung von 140 000 Milch­kühen erinnert an den Kindermord von Bethlehem. Rohstoffe und Arbettsuröglichkeit will man uns nehinen. Wer dann noch meint, daß wir einen solchen Frieden unterzeichnen müssen, ist ein politischer und ökonomi­scher Idiot. Die Durchführung eines solchen Friedens hätte den Bolschewismus notwendig em Gefolge, Die Entente will nicht nur Deutschland, sondern auch den Sozialismus in der Welt vernichten. Dieser Vertrag ist für Deutschland unannehmbar. (Lebh. Beifall.)

Abg. Hergt (deutschnatl.): Dem Rufe des Mintster- prüsidentert zur Einigkeit werden wir geschlossen folgen. Der Friedensentwurf ist unannehmbar nicht bloß in einzelnen Punkten, sondern im Fundament, (Sehr rich­tig! rechts.) Mit einem Kuhhandel um Teilerfolge darf die Regierung sich nicht begnügen trotz der Gefahren, die uns im Falle unserer Ablehnung dieses Friedens drohen. Es handelt sich jetzt nur um eine vorüber­gehende Zeit, während die Annahme dauernde Ber deutet. (Lebh?

Abg, Herold (Ztr.): Für Preußen bcdi Friedensentwurf geradezu die Hinrichtung, ' Soll der Völkerfrieden zur Wahrheit werden, dann muß er eine andere Grundlage bekommen als diesen Vertrag. Ober-

erlegt werden. Aber das internationale GeMRen wird doch einmal erwachen. Mögen wir in einigen Mo- naten Hungers sterben. Fei Anfalls lieber den Tod, als die Sklaverei. (Lebhafter Beifall.)

Abg. Frau Ege (Soz.) spricht sich für die deutschen Mütter und Frauen und gegen den Gewaltzric- den aus.

Abg. Frau Hetzberger i Btr.): Am meisten empört mich die Forderung der 140 000 Milchkühe. Ihre Ab- liefernna würde den Tod von mehreren hunderttausend Hindern bedeuten. Wir Frauen sehen unsere Pflicht darin, ein starkes Volk heranzuziehen, das Liebe zur

freut

eimat hat.

Abg. Frau Arendsee (it. S.): Besser ist. ein Ge­schlecht Heranzuziehen. so stark in der allgemeinen M n= schcnliebe, daß Kriege für die Zukunft unmöglich werden.

Abg. Frau Dönhoff Memotr.): Wir wollen die Er­haltung des deutschen Wesens, die der Friedensent- wurf umnöglich macht.

Abg. Frau Poohlmann (Deutsche Bpt.) wendet sich gegen die Vergewaltigung ihrer engeren Heimat Ost­preußen.

Damit schließt die Aussprache.

Nächste Sitzung: Donnerstag, den 22. Mai. Wahl- prüfungsberichte, Anträge. - Schluß 6,45 Uhr.

Die Kundgebung der Nationalversammlung.

Starker Eindruck in Frankreich.

x> Versailles, 14. Mai (T. IO Die Abendblätter widmen der Sitzung der NMionalverjammlung aus­führliche Berichte und Artikel, aus denen der starke Eindruck hervorgeht, den ote geschlossenc Kundgebung der deutschen Freistaaten und Parteien hervorgerufen hat. Allerdings behauptet: sie auch bestimmt, Deutsch­land werde trotzdem unterschreibe». Die Haltung der sozialistischen Presse ist unverändert Sie verurteilt den Vertrag aufs schärffte. Die nationalistische Presse betont auch heute wieder mit auffallendem Nachdruck die vollständige Einigkeit innerhalb der Entente, bringt aber gleichzeitig Nachrichten aus Italien, nach freuen dort noch immer größte Unzufrieoentzeit herrscht, beson­ders darüber, daß Italien nicht zum Eintritt in den Dreiverband England-Amrika-Frankreich aufgefordert

werteu sei, als zunächst angenommen wurde. sei nicht ausgeschlossen, daß Clemeneeau aus der Aufforde­rung Longnets. Deutschland solle einem solchen Gewalt­frieden Widerstand leisten, eine Anklage wegen Landes­verrats kombiniere. Die Regierung selbst setzt eifrig mit einer Propaganda unter den Arbeitern ein, das französische Proletariat müsse hungern, wenn die For­derungen an Deuffchland ermäßigt würden.

Die Drohungen gegen Deutschland.

»-» Rotterdam, 13. Mai. (S. C.) DieTimes" mel­den aus -Paris, der Einmarsch in Deutschland im Falle der Weigerung Deutschlands, den Friedensvertrag zu unterschreiben, wird sich nickn nur auf Westdeutschland beschränken. Die polnischen Truppen stehen an der Ost- grenze und die tschechischen Trnpven an der Südost- grenze zur Verfügung der Alliierten bereit.

»s» London, 13. Mai. (WTB.) Reuter erfährt, falls Deutschland die Friedensbedingungen nicht annehmen sollte, was für unwahrscheinlich gehalten wird, so sind militärische Vorbereitungen dafür getroffen, daß die al­liierten Armeen genau so vorrücken, wie sie es getan haben würden, wenn Deutschland die Wafsenstillstands- bedingungen nicht angenommen hätte.

Kurz befristete Künbianng des Waffenstillstandes.

^ Rotterdam, 14. Mai. (S. C.)Daily Erpreß" meldet aus Paris, im Falle der Nichtonnahme des Friedeusvertraaes durch Deutschland werden die Alli­ierten den Waffenstilluand mit dreitägiger Frist kündi­gen. Der entsprechende Beschluß der Alliierten ist in der Sitzung am Montag gefaßt jooröen.

Gegenvorschlag über die Gebietsfrage.

w Berlin, 13. Mai. (WTB.) LautBosf. Zig." soll der deutsche Gegenvorschlag über die Gebietsfrage noch heute vollendet und in Versailles überreicht werden.

Die Kriegsentschädigung.

X London, 13. Mai. (WTB.) In Beantwortung von Fragen bezüglich Entschädignngen sagte Bonar Law im Unterhau-e die Zahlung von 500 Millionen sei eine Abschlagszahlung und prüjudiziere keineswegs die ge­samten Forderungen der Alliierten, die von jeder alli­ierten Macht vorlercilK werden. Auf die Frage, welche Macht die Alliierten hätten, um die Bezahlung der Ob- rw> Wien W au erzwingen.

«schaffen hast

wirtscha

-ewähren. i an uns.

Westen will man f«e Volksabstimmung g< Den Oesterreichern verbietet man den Anschluß Die Völker deutscher Zunge verhindert man an einem Zusammenschluß zu einem Nationalstaat.. Sogar die Freiheit der Gesetzgebung will man uns nehmen. Wir

werden nicht einmal ein Telegramm nach dem Aus- land aufgeben können, ohnc^ daß es von der Entente kontrolliert wird. Wir protestieren gegen diese uner­träglichen Bedingungen. Wir protestieren auch gegen die Forderung, den früheren deutschen Kaiser vor ein internationales Gericht zu ziehen. Wir erhoffen von der Selbstachtung der Holländer, daß sie die Aus­lieferung des Kaisers verweigern werden. Wir wollen einig fein in der Forderung: Rettung des Vaterlandes.

Abg. Dr. v. Krause (Deutsche Vp.): Dem deutschen Volk wird eine Schlinge um den Hals gelegt, und es wird freundlich aufgefordert, diese Schlinge auch noch selbst zuzuziehen (Sehr richtig!) Die Unterzeichnung dieses unerfüllbaren Vertrages ist eine Farce und eine unmoralische Handlung. Unrecht und Gewalt werden in diesem Friedensentwurf zum völkerrechtlichen Prin­zip erhoben. Unsere Unterschrist roitrfre zu einem Schrecken ohne Ende führen. Der Vertrag ist ungerecht, unsittlich, unmenschlich, des deutschen Volkes unwürdig und unannehmbar.

Abg. Hoffmann (U. Soz.): Es ist ein Haksabschnei- dervertrag und wir verurteilen ihn in gleicher Weise wie die Vorredner. Aber wir hoffen, daß das Prole­tariat aller Länder sich auf seine Pflicht veftnnen und ton wieder hmwegfegen wird. Daß die Regierung noch kein Schuldbekenntnis abgelegt hat, wird Deutichland von der Entente verübelt. Die Regierung Ebert-Schei- demann verrorpert nicht den Volrswillen. Sie ist die Reaktion mit sozialistischem AnhängesHild. Das fühlt auch die Enteute und daher die unerhörten Frtedens- bedingungen. Das Recht gegen die Brutalitäten des Frieoenseulwurfes Stellung zu nehmen, hat nur meine Partei. Für einen Mann wie Wilhelm II. ha­ben wir keinen Anlaß, auch nur einen Finger zu rüh­ren. Es lebe die Weltrevvlutivn!

Nach -Schluß der vom Hause schweigend angehörten Rede ertönen andauernde Pfuirufe der Mehryett.

Abg. v. Dauuenberg (Hannov.) spricht gegen die Annexionen in dem Friedensentwurf.

Abg. Dr. Friedberg (Denwtr.): Die Behandlung des Saargebiets läuft auf schliumrsten Menschenschacher hinaus! »Sehr richtig!) Das unerfreulichste ist der Vorrang, den die Entente für ihre Ansprüche gegen unsere eigenen inneren Lasten verlangt also wir sol­len unsere armen Leute verhungern lassen, um den Ententeforderungen gerecht zu werden. Wenn man England oder Frankreich es zumuten sollte, einen eige­nen Landesangehörigen an ein ausländisches Gericht auszuciefern, so würbe ein Schrei der Enroörung durch diese Länder gehen. (Sehr richtig.) Herr Hoffmann hat in dieser Zeit einen erheblichen Mangel an Ge­fühlsleben gezeigt (Sehr richtig), indem er als An­walt des Auslandes auftrar. Wir sind uns der vor­aussichtlichen Folgen der Verweigerung der Unter- ickchrtft wohl bewußt. Es wird die Blockade dann viel­leicht noch mehr verschärft, uns noch Schme«ves auf«

(Xl Berlin, 14. ^... w ~iw _____ u der Nattonalversamnttnnq 'findet " voraussichtlich 'bereit Anfang nächster Woche statt Bis dahin hofft man, daß eine Vorentscheidung der Alliierten im Besitz der Reichs- regierung sein wird. Der Friedensansschntz der Na­tionalversammlung tritt am Montag in Berlin zu­sammen.

Die Deutschen GezeuvorfchiWe.

d^i Berlin, 14. Mai. (S. C.) Aus Versailles wird gemeldet: Graf Brvcköorff-RanMu versarmnelte die deutschen Pressevertreter in Versailles und gab ihnen eine kurze Darstellung der politischen Lage. Er erklärte, nnt der Rede des Ministerpräsidenten Scheidcinann in der Sitzung der Nationalversautmluna völlig überein- zastnnmen. Graf Brockdorfs-Rantzau las dann die drei Noten vor, die an die Entente zu Händen Clemenceaus abgegangen sind. Die erste Note erhebt Einspruch ge­gen die Entschädignngsveftimmunge» des Friedcnsver- tragsentwurfs. Die zweite Note behandelt die Gebiets- bestimmungen des Friedensvertrages. Zur Saar­beckenfrage erkennt die 9?ote das Recht Frankreichs anf Nacuralansbeutung an Kohle an und macht den Vor­schlag, hierüber mündliche Verhandlungen zu führen. Die dritte: Note argumentiert ferner gegen die wirt­schaftlichen Bestivmmtlgen des Friederrsvertrages.

Clemeneeau lehnt jedes Verhandeln ab.

Ueber den Inhalt der beiden Noten, die die deut­sche Delegation am Dienstag in Versailles überreichte, äußerte sich Clemeneeau dahin, daß die eine der beiden Koten, die sich mit Grenzfragen beschäftige, Erwägun­gen enthalte, auf die Frankreich mit keinem Worte mehr zrrrückkommev könne. Die Note hält sich an diejenigen Voraussetzungen, unter denen der Waffenstillstand ge- schlvsscrc würbe, uitö weist erneut darauf hin, daß bao Nationalttäteuprinzip und das Selbstbestimmungsrecht der Völker die Grundpfeiler waren, auf denen man sich geeinigt habe. Sie wirst im Anschluß daran jbie Frage auf, ob Künigsvütte, Schneidemühl, Marienburg, Grau- denz und Thorn polnische Städte feien. Der franzö­sische Außenminister bezeichnete den Ton der Note ge­radezu als leidenschaftlich. In der zweiten Kote spricht die deutsche Delegation klipp und klar den Vorwurf aus, die Entente verfolge den Plan, das deutsche Volk zu vernichten und weist darauf h' nüchtern betrachtet, der Ver deutschen Volkes brotlos zu machen. Eine Beaittwor- tuug der deutschen Note« durch die Entente wird nicht erfolgen. Dagegerr steht unabhängig hiervon eine Aeu­ßerung der Entente an die deutsche Regierung bevor. Der Wunsch Llrockdorff-Rantzaus, zu mündlichen Ver- haudlunge» zu kommeu, bleibt wohl unberücksichtigt. Selbst WUson hat erklärt, daß an eine Rücksprache zwi­schen ihm und einem deutschen Vertreter vor Unterzeich-

it

jin, daß der Vertrag, ganz rfuch fei, ein Viertel des

nung des FriedenSvertrages nicht zu denken sei.

Zur Zeit rechnet man nicht mehr ganz so bestimmt wie seither damit, daß Deutschland unterzeichnen werde. Die Presse beschäftigt sich eifrig mit der Frage, was ge­schehen werde, wenn Deutschland nicht unterzeichnet. Die deutsche Hoffnung bilde die Haltnng der französt- schen Sozialisten. Es müsse festgestellt werden, daß ihr airtftreten zugMAev Deutschlands er»Master zu be*

Berichterstattung vor dem Kabinett.

ex Berlin, 13 Mai. (WTB.) In freiDeutschen Allgem. Bin ' wird mitgeteilt, daß der Teil der deut­schen Delegierten, der am Montag von Versailles ab- fuhr. am Mittwoch friih in Berlin eintreffen wird. Zweck der Reise sei, dem Kabinett eine unmittelbare Darstellung der Verhältnisse in Versailles z« geben «nd die letzten Bedingungen der deutschen Gegenvor­schläge vorznlegev. Davon, daß die Delegierten nicht zurückkehren würden, sei an hiesiger zuständiger Stelle nichts bekannt.

Die Auslieferung der deutsche» Schiffe.

x London, 13. Mai. (WTB.) Reuter. Leslie Wil- son erklärte im Namen des Schiffahrtskontrolleurs, daß bis zum 9. Mai an Großbritannien 22 deutsche Passa- gierdampfer mit zusammen ungefähr 168 800 Brutto- Register-Tonnen und 89 Frachtdampfer mit zusammen rrngefähr 663 210 Brutto-Register-Tonnen auSgetieferr worden sei.

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»* Hamburg, 13. Mai. (WTB.) Die Mannschaft des DanrpfersImperator- hak diesen am 5. Mai in Brest an die Franzosen abgeliefert und ist am, Montag mitRubia" der Hamburg-Amerika-Linie nach Ham­burg zurückgekehrt. Von Brest werden täglich 10 00O amerikanische Soldaten auf erstklassigen deutschen Dampfern in die Heimat zurückbefördert.

Auch Elsaß-Lothringen erhebt Ansprüche.

*-* Rotterdam, 13. Mai. (S. C.)Daily Mailr meldet aus Paris, auch Elsatz-Lolvr.uge« erhebt im hiahmen der französischen Gesamtforderunq Anspruch von über 250 Millionen an Deutschland für die durch Gewaltmatznahmen der deutschen Befehlshaber im frü­heren Reichslaude angerichteten Verwüstungen iväl,>rend der Kriegszeit. 782 standrechtliche Erschießungen von Elsässern und Lothringern seien durch die Deutschen vorgenommen worden

Der Hungertod des deutsche« Volk's.

Die von der Entente geforderte Ablkefervug von 140 000 Milchkühen wird nach atm lieber Berechnung die Milchversorgung der Kirrder, Mütter und Kranken in den Städten mrd insbesondere in freit Großstädten, de­ren Bedarf schon jetzt nur zu 66 Prozent gedeckt werden kann, weiter um ennäherud 8 Proreur vermindern. Da infolge der Biehablieferung für die notwendigste Fleischversorgung in die Milchviehbestände eingegriffen werden mußte und da der Nachwuchs durch Ablieferung von 40 000 Stück Jungvieh erheblich vermindert wird, würde die Milchnot stch im Laufe der Zeit noch wesent­lich steigern.

Die Auslieferung Kaiser Wilhelms.

W Rotterdam, 14. Mai. (S. EIDaily Telegraph^ meldet aus Paris, daß ein Ersuchen an Holland um Ausliefcrnng Kaiser Wilhelms II. erst nach der Unter­zeichnung des Friedensvertrages durch Deutschland er­folgen werde. Die Bestimnmngen über das Gerichts­verfahren sind bereits vor 14 Tagen in der Alliierten* Konferenz festgelegt worden. Das Verfahren gegen die Mitschuldigen Wilhelms II«, die deutschen Feldherr« und Politiker, wird erst nach der Aburteilung Kaiser WÜHdlms erfolgen.Daily Stall' befürwortet die B*»