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SersWer Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post Le- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdmckerei : Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. 5

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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| Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im i amtlichen Teile > Pfennig, Reklamen kosten die Zeue Pfennig.

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr 107

Freitag, den 0. Mai

1919

Die Aeberreichung der Zriedeosbedingungen in Bersmiles.

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<^i Berlin, 8. Mai. (T. U ) Die Ueberreichung der Fried-nsbeSrngnuge« im Tria«snpslaft vollzog sich ohne Zwischenfall. Elemencean erklärte, die Stunde zur Regelung der durch den grausam aufgezwungenen Krieg entstandenen Abrechnung sei gekommen. Sie verlangten den Frieden. Wir sind bereit, ihn zu ge­währen. Das Buch, das Ihnen überreicht wird, ent­hält seine Bedingunge«. Wir werden Ihnen die nö­tige Zeit lasse«, die die internationale Höflichkeit ge­bietet, um sie zu prüfen. Wir werden aber für die not- wendrgeu Vorkehrungen und Sicherungen sorgen, damit «nk diesem zweiten Versailler Frieden, der einen ks schrecklichen Krieg abschlietzt, kein weiterer folgt Hier-» auf gab Cleutencean den Inhalt der Fragen bekannt, über die von den deutsche« Delegierten innerhalb 14 Tagen eine schriftliche iüwiwt gegeben werden soll. Ergehe von deutscher Seite schon früher Bescheid, so werde auch die Entente eine schleunige Gegenantwort erteilen, um binnen einer weiteren noch zn bestimmen­den Frist die endgiltige schrifWche Eutschlietzuvg von deutscher Seite zu erwarten.

Graf Brockdorf-Rantzan verlas eine längere Er­klärung in deutscher Sprache, in der er u. a. ausführte: Wir sind tief durchdrungen von der erhabenen Aufgabe, die uns mit Ihnen zusammengeführt hat, von dem Willen, rasch zu eine« dauernden Frieden zu kommen. Wir. täuschen uns nicht Über den Umfang unserer Niederlage, den Grad unserer Ohnmacht. Wir wissen, daß die Gewalt der deutschen Waffen gebrochen ist. Wir kennen die Wucht der Masse, die uns hier entgegentritt und wir haben die leidenschaftlichen Forderungen ge­hört, daß die Sieger uns zugleich als Ueberwundeue zahlen lassen und als Schuldige bestrafen sollen.

Es wird von uns verlangt, daß wir uns als dte

icnantwort

der Kriegsgefangenen sönnen wir nicht zu einem dauernden Frieden gelangen. Zum Schluß seiner An­sprache trat Brockdorff-Rantzau rückhaltlos für einen freien tutb umfassende« Völkerbund ein und gab seine Erklärung in folgenden Worten zum Ausdruck:

Das deutsche Volk ist innerlich bereit, sich mit seinem schweren Los abzufinden. Ein Friede, der nicht im Sinne des Rechts vor der Welt vertreten werden kgnn, würde immer wieder neue Widerstände gegen sich attfrufen. Niemand wäre in der Lage, mit gutem Ge­wissen zu unterzeichnen, wenn die Bedingungen uner­füllbar sind. Niemand könnte für ihre Ausführung die Gewähr die in der Unterschrift liegen soll, übernehmen. Wir werden das uns übergebene Dokument mit gutem Willen und in der Hoffnung prüfen, daß das Endergeb­nis unserer Z«samme«knnft von uns gezeichnet wer­de« kann.

Nach der Beendigung der Erklärung stellte Clemen- ceau nochmals die Frage, ob weitere Bemerkungen ge­macht würden, unnd schloß hierauf die Sitzung. Sie dauerte von 3,05 Uhr bis 3,15 Uhr.

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nicht mehr alS zusammen 18 000 Mann, darunter 1500 Of­fiziere und Deckoffiziere zählen. Alle militärischen «nd maritimen Anlage« auf Helgoland müssen geschleift werden. Der titelet Hafen muß den Handelsschiffe« aller Länder, die mit Deutschland im Frieden leben, auf der BasiS vollständiger Gleichheit offen stehe». Es wir» Deutschland gestattet werden, bis zum 1. Oktober eine Höchstsatz! von 100 Wasserflugzeugen zur Aufspürung von Minen zu haben. Nach diesem Datum darf Deuttch- land keine militärischen oder maritimen Luftstreitkräst» behalten und innerhalb eines Abstandes von 150 Krls- metern von der deutschen Grenze auch keine Flugzeug

maritimen Anlage« aus werden. Der Kieler Hafen muß

-re an:

eine

sind fern davon, jede Verantwortung dafür, daß es zu diesem Weltkriege kam und daß er so gesühnt wurde, von Deutschland abzuwälzen. Die Haltung der frühe­ren deutschen Regierung auf den Haager Friedenskon­ferenzen, ihre Handlungen und Unterlassungen tu den trüben 12 Julitagen mögen zu diesem Unheil beige­tragen haben. Aber wir bestretten nachdrücklichst, daß Deutschland, dessen Volk überzeugt war, einen Verter- Sisungskrieg zu führen. allein mit der Schuld belastet ist.

Keiner von uns wird behaupten wollen, daß das Unheil seinen Lauf erst in dem verhängnisvollen Augen- blick begann, als der Thronfolger Oesterreich-Ungarns den Mörderbänden zum Opfer fiel. In den testen 50 Jahre« hat der Imperialismus aller europaischo« SMa- ten die internationale Lage chrsrrisch vergiftet. DrePo« litik der Vergelt««g, die Politik der Expansion «nd Re Nichtachtung des Selbstbefttmmungsrechts der Völker habe« zu der Krankheit Europas beigetragen die im Weltkriege ihre Krisis erlebte. Die rusftsÄe Mobilma- tnng nahm den StaaismaK«er« die Möglichkeit der eilnug und gab die Entscheidung in die Hand der mili- t«rischs« Gewalten. .

Die öffentliche Meinung in allen Ländern unserer Gegner hallt wider von den Verbrechen, die Deutschland im Kriege begangen habe. Auch hrer sind wir bereit, getanes Unrecht einzugestehen. Wir sind üttcht hierher- gekommen, um die VerannvEktla der Männer, die den Krieg politisch und militärisch geführt haoen, zu verklei­nern und begangenen Frevel gegen das Bolrerrecht ab- zuleugnem. Wir wiederholen die Erklärung, die bei Be­ginn des Krieges im deutschen Reichstag abgegeben wurde: Belgien ist Unrecht geschehe«, ««d wir wollen es wieder gut machen. _

Aber auch in der Art der KrtegführAUg hat «ichb Dentschland allein gefehlt. Jede europäische Nation kennt Taten und Personen, deren sich die besten Volks­genossen ungern erinnern. Ich will nicht Borunirfe mrt Vorwürfen erwidern. Verbrechen im Kriege mögen nicht entsckuldiaeud fein; aber sie geschehen im Ringen um den Sieg, in der Sorge um das nationale Dasein mit einer Leidenschaft, die das Gewissen der Volker stumpf macht. Die HunderttanseNSe von Nicktkampfern, Ki-» seit dem 11. November 1918 an der Blockade su» sr««de gingen, wurde« mit Ueberlegnna getötet, nach­dem für unsere Gegner der Sieg errtutgen ««d ver- Wirgt war. Daran denke« S?e, wenn Sre von Echula «ud Sühne sprechen.

Das Matz der Schuld aller Betekligten karm nur eine ««parteiische Untersuchung feststellen, eine neutrale Kommission vor der alle Hauptpersonen der Tragödie zu Worte kommen, der alle Archive geöffnet werden. Wir haben fcM)e Untersuchung gefordert und wir wie- bellen die Forderung. Wm. .

Aus dieser Konferenz, wo wir aflettt ohne Bundes- Kss-n der großen Zahl unserer Gegner gegenüber- r sind wir nicht schutzkos. Die Grundsätze des Präsidenten Wilson sind von betden Kriegsparteien, für sie wie für uns und auch für *4 tfere früheren Buudes- ^Ecrner"^eri'/n^^ Brockdorff-RanvMk, daß

Deuttckland bereit sei an bem Wiederaufbau der zer, störten Gebiete Belgiens und Nordfrünkreichs mitznar- Veiten Jedoch können wir die Mitwirkung unserer

fc^ Versailles, 8. Mai. (T. tt.) Der Friedensver­trag ist in 15 Artikel zerlegt. Der Völkerbund wird später errichtet. Die Grenze« Deutschlands erfahren Beräudernugs« gegen Belqien, Luxemburg. Frankreich, Oesterreich ««- die TschechSÄStswaksi. Zwischen Dentschland und Frankreich wiro die Grenze vom 18. Juli 1870 wieder der gestellt unter Vorbehalt der Be- stimmuuge« über das Saarbecken. Deutschland mutz verzichten auf einen Teil Dberschlesiens, Poseus mit Ltssa Birnbaum, Schueidemühl. auf Westpreutzen mit Ttzsrn, Graudenz und breite Greifen bis ant Ostsee, von. westlich Elbing bis WLjttich Putziger Nehrung.

kett"z«n?*Deutschen" 'Reich?' Ler gesamte^esitz «»^«We Einnahmen Dentschlarids Hafte« für die Bezahlung der Kokte« der Wiederherstellung. Deutschland darf bis zum 1. Mai 1921 Gold nur ausführen oder darüber verfü- &wenn die Entente für die Wiederherstelluvg ihre tbnis erteilt

Deutschlaird muß die Unterhaltungskosten der al­liierte« Heere im besetzte« deutsche« Gebiet seit dem 12. November 1918 bezahlen. Die mit Gold von Deutsch­land zu zahlenden Summen müssen nach Wahl der Gläubiger in Pfund, Dollar, Fra«ke« oder Lire geleistet werdem Elsatz-Lothringische Erzertgnisse haben 5 Jahre laug zollfreie Einfuhr «ach Leutichtaub. Mächte, denen deutsches Gebiet abnetrete» ist, übernehmen einen

m

Teil

vom 1. Au-

gust 1914. Auf dem linken Meinufer darf Deutschland keine Festungen nuterhalten oder bauen. Das gleiche gilt für eine Zone von 50 Kilometern östlich des linke« Rhei«nfers. I« diesem Gebiete ist auch die Unterhal­tung oder Z«samme«ziehung militärischer Kräfte ver­boten, selbst Ntanöver dürfen dort nicht abgehalre« wer» dem Als Ersatz für die Zerstörung der Kohlenberg­werke Nordfrankrerchs überträgt Deutschland an Frank­reich vollständigen freien Besitz der im Saarrevier ge­legenen Kshleugrube« zwecks Ausbeute.

Deutschland erkennt die unumschränkte Herrsthast über die gesamten strittigen Gebiete von Skentral-Mo- resnet an, verzichtet ferner auf alle Rechte über die Kreise Eupen und Malmedy. I« diesen Bezirken findet eine WolLsabMmmung statt. Die territoriale« Be- ftimmANge« des Friedensenttvvrfes enthalte« avtzer Sem da«er«de« Verzicht auf Elsatz-Lothringen einen Mährigen Verzicht auf Kehl und Verzicht auf alle Rheinorücke« bis zum rechten Ufer. Ferner verzichtet Dentfchlaud auf das Saarqebiet einschließlich erhebli­cher Teile der bäurischen Pfalz auf 15 Jahre, auf enS- oheit, wenn die Saarberg- t nicht in Gold zurückge- .... _ SabstimmAtL M Frank­reich entscheidet.

Der Jrrhalt der übrigen Artikel des Friedensver- trages, u a. die Bestimmung über das Verfahren ge­gen den Kaiser, die militärischen, maritimen und Lust- klauseln, liegen noch nicht vor.

reich voll

gültigen Verlust der Gebretsh werke nach Ablanf der %ni kauft werde» oder eine Vo>.

edoch können wir die Mitwirkung unserer bisherigen Gegner nicht entbehren. Die schlechteste Me- chode des Wiederaufbaues ist, die Arbeiten.weiter durch deutsche KÄegsgefangene besorgen zu lassen. Um die trönrHrtfL üßfttnQ b^x schon in lang« mlrWepvürv &W

LieSüeSmslMWWei« in Ti«esWmz.

k»-»^ Amsterdam, 7. Mai. (WTB.) DerTelegraaf" meldet aus London vom 6. Mai: DieTimes" wird morgen ungefähr sechs Spalten mit einer Zusammen­fassung der wichtigsten Friedensbedingungen, die den deutschen Delegierten vorgelegt werden sollen, veröffeut-- lichen. Die wichtigsten Bedingungen sollen folgende fein:

Die deutschen Land streitrräfst müssen bis zwei Mo­nate nach Unierzeichnunq des Vertrages attf mcht mehr als 70 OM) Mau« Infanterie und 30 000 Mann Kaval­lerie eingeschränkt werden. Die Gesamtzahl der Offi­ziere darf nicht mehr als 4000 betragen. Es ist nur frei­williges Militär gestattet. Auch die deutschen Rüstun­gen sollen aufs Aeutzerste eingeschränkt werden. Alle Befestigungen 50 Meile« östlich des Rheines werde« ab» gerüstet werden. Die deutschen Seestreitkräfte dürfen zwei Monate nach der Unterzeichnung des Friedensver- trages keine Uboote enthalten und werden dann nur aus 6 Schlachtschiffen, 6 leichten Kreuzern. 12 Torpedojägern und 12 Torpedobooten bestehen. Alle anderen Kriegs­schiffe müssen entweder in die Reserve verfetzt oder als Handelsschiffe umaebtütt werben Die Pefatzuna darf

lager.

Die Alliierten beschuldige« den frühere« Kaiser offen nicht eines Vergehens gegen die Strafgesetze, sondern der ernstesten Werke nugen der internationalen Moral unb der Heiligkeit der Verträge. Es wird ein besonderer Gerichtshof eingesetzt werden, um gegen ihn zu verfahren. Die Personen, die der Verletzung der Kriegsgesetze und Kriegsgebränche beschuldigt werden, werden vor alliierte Krregsgsrichte gebracht werden.

Bis zur vollständigen Fctsteünng der Forderungen der Alliierten muß Deutschland eine Milliarde Pfuvd Sterling jährlich bezahlen. Ferner muß Deutschland für jeden Schaden der Zivilpersonen der Alliierten und für deren Eigentum zugefügten Schaden Vergütung zahlen. Elsatz-Lothringen muß an Frankreich zurück« gegeben werden, das auch das Kohlenbecken im Saartat erhält. Die BerwalLnug des Saardiftritts wird wa einer vom BölkerbnNd eruaruten, aus 5 Personen be­stehenden Kommtsston ausgeübt. Nach 15 Fahren mir» die Bevölkerung entscheiden, ob sie vom Völkerbund, von Frankreich oder von Deutschland regiert zu werden wünscht. Wenn Deutschland gewählt wird, wird es die Kohlenbergwerke zu einem noch zu vereinbarende» Preis von Frankreich kaufen müssen.

Polen wird einen DurchoaugSweg erhalten, der biS nach Danzig läuft. Diese Si-N roh - x Frentadt

abgelmlten werden. Von Deutschland wird aefordert, daß es zu Gunsten der 5 alliierten und assoziierte» MäMe auf alle Rechte und Titel, die es bezüglich sei. ner überseeische« BeMm«se« hat, verzich^t. Die wiL- tigsten dieser Besttznnqe« werden Least e-ueS MaudaA des Völkerbundes von einer der großen E^tomalmächte nenvaltet werden. Deutschland verzichiet aus alle Reckte und Privilegien, die sich aus der Alaecirasakte von IRB und aus dem französisch-deutschen Vertrag von 1900 und 1011 ergaben. Alle Abmachungen Deutschlands mit dem Reiche des Sherifs werben für unatitig er­klärt. 15 deutsche Kabel werden den Regierungen der Alliierten und Assoziierten zur Verfügung gestellt.

Dieser unvollstmMae Auszug derTimes" wird durch folgende Neutermeldung ergänzt:

1^' Paris, 7. Mai. (Reuter.) Der Friede nsvertraa zer­fällt in 15 Abschnitte. Der erste enthält den Bölrer- bundsvertrag, der zweite beschreibt die Grenzen Deutsch­lands, der dritte verpflichtet Deutschland, die durch den Frieden in Europa herbeigeführte« politischen Verän­derungen anzunenmeu, errichtet die Tschecho-Slowakei und Polen, revidiert die Grundlagen der belgischen Souveränität >und ändert die Grenzen Belgiens, er­richtet neue RegierungsnnteMe in Luxemburg und im Saarbecken, gibt Elsatz-Lothringen an Frankreich zurück, stellt die Grundsätze für die Regelung der schleswia- schen Frage auf und verpflichtet Deutschland, die Unab­hängigkeit Deutschösterreichs anzuerkcnuen Der vierte Abschnitt enthält einen allgemeinen Verzicht Deutsch­lands aus feine ausländischen Beziehungen und Rechn, stellt die internationale Anerkennung des britischen Protektorats in Aegypten fest und annulliert die Alge- ctras-8lkte. Der fünfte Abschnitt bestimmt den Umfang der deutschen Armee und «flotte und schafft die Dienst­pflicht in Deutschland ab als erster Schritt zur allge­meinen Abrüstung. Der sechste Teil regelt die Rück­kehr der Kriegsgefangenen, der siebente handelt von den Verantwortlichkeiten und der Bestrafung und steht ein gerichtliches Verfahren gegen Kaiser Wilhelm vor. Der achte handelt von der Schadenvergütung und Wie­dergutmachung und enthält besondere Verfügungen über die Rückgabe 6 er Trophäe» aus früheren Kriegen, Der neunte enthält finanzielle AusführungsbestimMmk- gen, der zehnte die wirtschaftlichen Bestimmungen und setzt die nicht politischen internationalen Verträge und Konventtonen wieder in thust Der elfte Abschnitt ve-

Lerung« und P

faßt sich mit der Lnftlchissahrt Der zwölfte regelt die internationale Kontrolle von Häfen. Flüssen und Eisen­bahnen mit besonderen Verfügungen für den Kieler Kanal. Der dreizehnte entbält das UrbeüMbfomrnen. Der vierzehnte bestimmt die Garantien für öie Durch­führung, nämlich die Fortdauer der militärischen Be­setzung deutschen Gebiets, der fünfzehnte bringt nock etne Äeilre von Klauseln über die Anerkennung anderer in der Folge abzuschliedender Verträge, die yfeünltaune prisengerichtlichsr Entscheidungen usw.

Ansführnngsbesttmmungen z«m FriedenSvertrag.

i»»1 Rotterdam, 8 Wtai. tS. C ) Die Tmrcs mel­den aus Paris, dem Friedensvertrage mit Deutsch­land werden zwei wettere Souöerocrttäac mit Ansfüy« rungs-estimmmmen fr^er. Die AMiertenkonferen» nimmt ihre Arbeiten !' r verÄts am 9. Mach auf. Die Verträge sollen bis spätestens zum 25. Mai über­reicht werden.

Beschlüste des Wirtstvastöratos.

Der Oberste Wirtsckastsrat hielt wie HavaS auf Paris meldet am Pionias eine Sitzung ab. der üot6