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H ersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Nr 99

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Dienstag, den 29. April

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; Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile Pfennig, im j | amtlichen Teile , Pfennig, Reklamen kosten die Zecke Pfennig. : Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. 3

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, M Seulscheu Manien.

b»i Bern, 27. April. (T. lt) Nach demTemps" haben die Verbündete« sich dazu entschlossen, sich für Se« Augenblick darauf z« beschränken, iu die Friedens« Präliminarien eine Klausel einzufügen, in der Deutsch« land auf ferne Kolonien verzichtet. Unter diesen Um­ständen scheint der vorläufige Zustand der deutschen Ko­lonien der der tatsächlichen Besitznahme zu sein.

*

Wenn dem Vorfriedensvertrage ein derartiger Pa­ragraph eingefügt werden soll, darin wird die deutsche Delegation den Vertrag einfach nicht unterschreiben und die deutsche Regierung ihn auch nicht anerkennen. Die Regierung hat zum soundsovielten. Male und kürzlich noch durch den Grafen Brockdorff-Rantzau erklären lassen, daß sie n u r die Verpflichtungen, die sie im Waf- fenstillstanösvertrage übernommen Hat, erfüllen werde, daß sie darüber hinaus aber neue Bedingungen, die un­vereinbar mit dem Wilsonschen Friedensprogramm sind, auf das auch die Alliierten sich verpflichtet haben, nicht anerkennen könne. Präsident Wilson hat in feiner Kon- greßreöe vom 8. Januar 1918 für die Lösung der kolo­nialen Fragen im Punkt 5 folgende Grundsätze aufge­stellt:Freie, weitherzige und absolut unparteiische Schlichtung aller kolonialen SInfprüM beruhend auf der genauen Beobachtung des Grundsatzes, daß bet Ent­scheidung aller derartigen Souveränitätssragen die In­teressen der betreffenden Bevölkerung ebenso ins Gewicht fallen müssen, wie die gerechten An­sprüche der Regierung, deren Rechtstitel zur Entscheidung steht." Diese Grundsätze Wilsons sind durch keine weitere Erklärung eingeschränkt und bei Ab- «des Waffenstillstandes von allen kriegführenden :en unter der Voraussetzung anerkannt worden, daß sie bezüglich der kolonialen Fragen die Grund­lage für die eigentlichen Friedensverhandlungen bil­den. Damit ist der Rechts boden, aus den sich unsere Friedensabordnung stellen muß, klar vorgezeichnet und umschrieben.

Aber auch andere sehr wichtige Tatsachen sprechen -HEr, ^.^»«äuia» .i=^fa^ ^'-

§olonien bestehen muß. Von unseren Feinden ist die nterdrückungspolitik Deutschlands gegenüber der ingeborenen-Bevölkerung als Grund dafür angeführt worden, daß es seine Kolonien nicht mehr zurückerhal­ten darf. Diese Lüge ist aber durch die Feststellung des- Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika, Dr. Schnee, über die Anhänglichkeit der Askaris während des Feldzuges widerlegt. - Noch deutlicher wird dieses Lügengewebe durch die Erklärungen von Eingeborenen-Häuptlingen aus Kamerun und Togo, daß sie unter deutscher Ober­herrschaft bleiben wollen, zerrissen. Sie haben trotz strenger Abgeschlossenheit und Bewachung durch die Eng­länder bringende Hilferufe an den König von Spanien gerichtet und ihn gebeten, dafür einzutreten, daß sie nicht unter die Herrschaft der Alliierten kommen, sondern bei Deutschland verbleiben. Für diesen Schritt der Ein- S' renen ist wohl nicht allein die Zuneigung zu Deutsch-

, sondern die Erkenntnis der von selten der Alliier­ten drohenden Ausbeutungspolitik maßgebend gewesen. Die Eingeborenen haben dadurch aus sichselbst her­aus Deutschland die Befähigung einer gerechten Ko- lonialpolitik zugesprochen, den Alliierten sie aber aber­kannt. Einen deutlichen Beweis für die ungerechte und egoistische Kolonialpolitik Englands bilden auch die gro­ßen Unruhen in Indien, die in der letzten Zeit bedroh­lichen Charakter angenommen und das Ziel eines offenen Kampfes gegen die Gewaltpolitik des englischen Schutz- Herrn haben. Die deutsche Regierung kann ihre gerechte Forderung'auf Rückgabe der Kolonien durch genügend

-deduktive Tatsachen bekräftigen-.

Sacro egoismo.

Don unserem Berliner M.-Mitarvekter.

Der Ententeblock hat einen sichtbaren Ritz .erlitten. Italien bat sich schmollend vor? den Berbüu- deten zurückgezogen, weil es sich in jemem heiligen Egoismus verletzt fühlte. Bon allen den.Alliierten rst eigentlich Italien noch das ehrlichste Land, so unehrlich es sich auch gegen Deutschland gezeigt bat. Aber lerne Ehrlichkeit besteht eben darin, daß es offen Farbe bekennt und auch feine Unehrlichkeit gegen Deutschland mit einem sacro egoismv begründet hat. Jtalren ist im Jahre 1915 gegen die Mittelmächte in den Krug gegan­gen, weil es sich die Erfüllung längst ersehnter politi­scher Ziele versprach. Es schloß mit der Erneute kurze Zeit vor seinem Eintritt in den Krieg jenen Vertrag, der als der erste Londoner bekannt ist und vom M. April 1915 datiert. Damals war Sonmuo noch Mi­nisterpräsident und er hatte klar vorgezeichnete Ziele und bekannte sich auch unentwegt zu ihnen. Italien mürben in dem ersten Londoner Vertrag als künftige Wieweit zugestanden: außer Tirol bis zum Brenner die Gebiete von Görz. Gradiska, Triest und Jstrren, der östliche Punkt an der Küste von Volosem Orlando war schon schwankender und suchte vor altem auf Grund des Wilson-ProgrammS den Alliierten in manchem ichzugeben, indem er sich vor allem auch, zu dem SelostdestimungSrecht bekannte, was allerdings mit dem sacro egoismv Italiens wenig in Einklang zu bringen ist. Er glaubte aber, durch daS Selbstbestunmungsrecht des WilsonprogrammS, Fiume, nach dem Italien schon lange schielte, mit als Siegespreis zu erhalten. Denn Fiume ist allerdings eine fast durchweg stalremsche Stadt. Um Fiume dreht sich nun hauptsächlich, der ganze Streit, da Wilson sich fest dagegen stemmt, Italien diesen Hafen zuzuerkennen, den er den Ungarn, den

um

Italien treibt Machtpolitik. Aus Machtpolittk ist es ja in den Krieg getreten und aus Machtpolitik hat es seine ungeheuren Opfer gebracht. Die Entente aber treibt ebenfalls Machtpolittk, und zwar die Franzosen auf politischem und die Erzgländer auf wirtschaftlichem Gebiete. Aber die' Entente sucht ihre Machtpolittk ab- zuleugnen oder sophistisch zu bemänteln, während Ita­lien mit offenem Visier vorgeht. Und da erlebt man nun, daß plötzlich die italienische Presse ihren Verbün­deten gehörig die Wahrheit sagt, indem sie sie offen als Heuchler entlarvt. Das Recht ist zwar tu diesem Streite zwischen Italien und feinen Verbündeten auf Seiten der Verbündeten. Denn nach strengem Vertrag hat Italien kein Anrecht, denn es muß sich sagen:Was Frankreich und Polen erlaubt ist, das mntz auch uns er­laubt sein." Frankreich verlangt Elsaß-Lothringem das fast durchweg deutsch ist, und ebenso das Saarbecke« und schließlich auch das linke Rheinufer, also durchaus Gebiete, die nach dem Wilson-Programm nicht annek-

auch in Fra egoismo Haß

tiert werden dürfen.

In Italien gehen jetzt die Wogen hoch, und die Presse schlägt gegen Frankreich, England und vor allem Wilson Töne an, Sie nicht gerade von jener heiligen Ein­tracht zeugen, die man sich einst in Paris geschworen hat. Italien ruft renommistisch aus:Nür an der italie­nischen Front ist der Krieg entschieden worden!" und vergißt dabei, Satz der Krieg eigentlich nur durch das Waffeustillstandsangebot entschieden worden ist. Acht Tage länger Krieg, und das ist kein Geheimnis, und die italienische Front wäre zusammengebrochen. Aber der sacro egoismo ist jetzt in hellen Zorn geraten, und wie­der eimnal ertönt wie zu Zeiten, da Italien sich seine Freiheit erkämpfte, das stolze Wort:F Jtalta fara da se",Italien wird allein fertig werden". Man merke sich den Namen Fiume. Vielleicht nach wenigen Jahren schon wird es tu der europäischen Politik eine Rolle spie­len. Vielleicht wird es der Stein des Anstoßes feilt über den der Völkerbund 5 Falle kommt. Vielleicht wird es den Keim eines Konfliktes tu sich tragen, der die jetzt Verbündeten in heftiger Feindschaft trennt. Denn roas sie bis jetzt zusammengehalten hat, das war e Furcht vor den Mittelmächten. Wenn diese Furcht "......M MC- wird., wir^- MMstcht iw EuÄaM Md eich die Furcht vor dem.

zeugen.

Orlando in Rom

iw1 Lugano, 28. April. (T. U.) Orlando ist in Rom eingetroffen. Ihm zu Ehren war ganz Rom beflaggt. Das Automobil Orlandos gebrauchte vom Bahnhof bis zum Quirinal zwei volle Stunden. Die Straßen waren von Volksmassen, die Orlando umjnbelten und mit Blu­men überschütteten, dermaßen angefüllt, daß das Auto­mobil nur schwer passieren konnte. Endlich wurde Or­lando sogar auf die Schultern gehoben und im Triumph getragen. Vor dem Ouirinal hatte sich wiederum eme Menge vmr 1OOOO Personen gestaut, die unter freneti­sche« Hochrufen aus Fiume. Orlando und Seu König nicht eher ruhten, bis der König und Orlando mehrere Male auf dem Balkon erschienen. Die italienische Kam­mer und der Senat sind zum Dienstag, den 29. April, eiußentfen worden. Eine große Anzahl Abgeordneter aller Parteien beschloß einen einheitlichen Antrag über die nationalen Ziele Italiens einzubringen. Nur die Sozialisten haben sich ausgeschlossen. Sie erließen einen energischen Protest gegen die Politik der Regierung, die statt Italien durch Abrüstung der Genesung zuzmühren, das Land der Gefahr eines netten Krieges aussetze«. Nach demCorriere" dürfte die Wiederaufnahme der Kanm-erarbeiten sich auf eine einzige Sitzung und eine fast einmütige Vertranenserklär««a für die Regierung beschränken.

Verhandlungen ant Beilegung des Konflikts.

Eine Havasnote mel-

st-S! Genf, 28. April. lS. C, _____ . _______ .

det am Sonntag früh, daß zwischen den Alliierte« und Italien auch nach der Abreise der italienische» Deleq«, Hon die Verhandlungen über eine Verständigungsaktion

fortdauer«.

Italienische Ntobilisier««g.

y-^ Zürich, 28. April. (S. C.l Nach einem Mailän­der Telearamnr desSecolo" aus Rom hat der Kriegs­minister dnrch Dekret die Anfrechterhaltnug der gesam­ten Mobilisieznng Italiens bis zur Entscheidung der Finmer Frage ««geordnet.

Truppenzufammenziehnngett am Brenner.

tw=! Wie«, 28. April. (S. C.) Nach Meldungen aus Innsbruck sind dort und in der Umgebung am Sonn­abend und Sonntag 6000 Man« neuer italienischer Truppe« eingetroffen. Im ganzen Gebiet nördlich des Brenners finden feit Mittwoch italienische Truppenko«, zeutrWyteu statt

Ein schnelles Einlenken?

^ Rom, 26. April. (WTB.)Stefani" nreldet, daß unter den alliierten Offizieren und Mannschaften folgendes Manifest verteilt wird: Das italienische Boik bezeugt von neuem seine Gnmpatbie« für das amerika­nische und das französische Volk und lädt die Angehöri­gen der alliierten Nationen, die sich in Rom anibalten, ein, an der Kundgebung teilzunehmen, die anläßlich der Ankunft der italienischen Delegation in 3!om stattfinden wirü.

Die tage in Milchen.

Zunehmende Uneinigkeit der Machthaber.

** Ulm, 27. April. iT. tt.) Der Gegensatz zwischen dem Münchener Vvllzugsrnt der Frontsoldaten und der Stadtkommandantnr bat sich verschärft. Der bisherige Sigdtkommaudant LaelüRer. der mit (einen Getreuen

in der Stadtkommandant«,: Orgien gefeiert haben soll, wurde abgesetzt. An seine Stelle ist Mercher aetretri Die Stadtkommandantur wurde, um sie bester überwa­chen zu könn «, nach -;r Residenz verlegt. Das Rate- parlament beschäftigte sich schon am '23. und 24. April ernstlich mit der Frage, was geschehe« soll, w-«n die Regiertkngstrnwen in München einziehen. Die G«r- nisonräte der Münchener Garnison wie auch Toller zeig­ten sich geneigt, mit der Regiericnq Hoffmann zu ver­handeln. Jedenfalls ist es Tatsache, daß die Einigkeit der Machthaber in München nicht mehr vollständig »or- hanöc« ist, »Die noch etwa vor acht T aeu. Toller, der bisher Oberkommandierender war, hat nunmehr nnr noch einen Abschnitt unter sich. Die Degradierung hängt mit feiner Neigung zur Verständigung znsamme«.

Die SchrÄtalssiunde Münchens.

4-^ Müncheu, 28. April. (T. U.) Ob das Schicksal Münchens durch einen blutigen Kampf sich entscheide» wird, werden wohl die nächsten Tage zeigen Wenn auch die Kommunisten, geführt vor: den russischen Bolsche- wisten Lew'ien und Levine, einen Kampf um jede« Preis fordern, ist doch auch die Möglichkeit vorhanden, daß die besonneneren Organe der Rätcregicrung sich für Lösrmg der unerträglichen Lage auf dem Verhsudlunos- wege entschließen, nm so mehr als der Mangel an 8 $ bensmtttclu die äußerst bedrängte wirtschaftliche Lage immer deutlicher zutage treten läßt. Die Verpflegung der Truppeumassen der Roten Garde schafft für die Er­nährung der ZivilhcvMernug besondre Schwierigkei­ten, die durch die völlige Einstcllnna des Personenver­kehrs noch vernrehrt everderr.

Siand§ech1 in Bayern.

»-* Bamberg, 26. April, sB. T.i Die Regierung Hofftnaun hat über das ganze rechtsrheinische Bayern das Standrecht verhängt. Die Stadt Landshut wurde von ben RcgierAUgRruppen den Spartakisten entris­sen. Die Münchener Konrmnniste» sandten fünf Son- derzüge mit Rotgardisten zu Hilfe, kamen aber damit

zu spät. LandshAt ist fest in der Sand der RegsernnaS- truppen. Dageae« haben die Spartakisten ihren Kordon um wnn*^ längs Wer Wurm m Amner bis znm

^.......- Miro mmmt-ocx-njjgMhü___^tT E nanzkomintsiar Männer erklärte, daß dke Räterepublik am Ende ihrer Mittel angelangt sei.

MM Starnverger-

Das Trnppeuanfgebot gegen München.

»b* Barnberg. 26. April. lL. SO Die Regierung gibt bekannt, daß außer württemüerailchen Truppen auch andere R. 'chstrnppen verwandtErden. Der Land­tag hat seine Zustimmung dazu gegeben, weil eine solche Reichshilfe sowohl in der alten als auch in der neuen Reichsverfassung vorgesehen ist.

Verschärfter Belagerungszustand über Nürnberg.

>*> Nürnberg, 28. April. sNts.) Die verfl ffene Nacht verlief nnrnhig. Eine Versammlung der Mehr- Heitssozialisten «wurde von Unabhängigen und Komm», nisten gesprengt. Es tvnrde eine Anzahl Spartakittcn- firbrer verhaftet. Ueber Nürnberg wurde der verschärfte Belaaerungszustand verhängt.

Maßnahmen der Regierung gegen den Umsturz.

»*#= Nürnberg, 26. April. lWTB.) Vom Kom- maudo-Vollzugsausschuß des 3. A.-K. eracht folgende Bekanntmachung: Es ist fest Gestells, daß Führer der U S. P. D. den gewaltsamen Sturz der gesetzmäßigen Re­gierung Hofsmann organisier u. mit Waffen die mili­tärische und bürgerliche Gewalt stürzen und diese durch die SiEtahtr ersetzen wolle«. Gegen'Rests hochverrä­terische Beginnen ist pflichtgemäße Abwehr ohne Zau­dern nötig. Deshalb wird nrtf aller Strenge angeord- - net: Die Straße bleibt frei. Versammlungen werden nicht gednldet. Umzttqe sind verboten Das Militär wird gegen jeden, der diese Anordnungen Übertritt, m't Jeder Friedliebende wird die Maßnahme billigen und Waffengewalt vorgehen. Die Bevölkerung ist gewarnt, die bewaffnete Macht unterstützen.

Vervreitnng ««sinniger Gerüchte durch Spartakisten.

^-r Augsburg, 26. April. lWTB.s Der militärische Tagesbericht vom 25. Avril meldet keine besonderen Er­eignisse. Mit dem Abtransport der württembergifchen Truppen wurde begonnen. Es bleiben in Augsburg bis zur Uebernahme der Sicherheit durch verlämge Stadt­volkswehr so viel Regierungstrupven zurück daß die iMthe in der Stadt unbedingt gesichert ist. Nach Mel­dung aus Fiirstettberg-Bruck haben die Spartakisten dort das Gerücht verbreitet, daß die RegierungStruppe» in Augsburg furchtbar geraubt und gepliindert und M Versauen den Kopf abgeschnitten hätten. Die AugSbur- gcr haben an Hand der bisherigen Ereigniste die Uu- richtigkesi und Gemeinheit dieser Lüge festgestellt und sie als Maßstab für die Benrteilung weiterer msjuniger Gertichte benutzt, wie sie von den Spartakisten mit Vor­liebe auch in Augsburg ausgestreut Hierbei».

Nyske OSerbefehlstzaLer.

fr*i Bantberg, 28. April. (Ec C.) Die Lage in Ban- ern steht vor dem Eudkamyfe. RcichsweAnninister Noske hat sich gestcr« von Bamberg nach Jngolftadt a« die Front gegen München begehen.

50 000 Mann Negierungsiruppen gegen München.

O^f Weimar, 28. April. (S. C.l Nach znvcr!äsiigen Informationen beträgt das gesamte Truupenaufgebol unter dem Oberbefehl des Reichswehrmintsters Noske gegen Südbapera fast 50 000 Mann. Noch in der Nacht vom Sonnabend auf Sonntag sind ans Thüringen große Truppentransporte mit viel Artillerie nach Bayer« ab, ücüaugem