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Herslewer Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

: Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- | : gegen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : Hersfeld Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. ;

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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: Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im » : amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig, ä Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. :

Nr 93

Dienstag, dem Z2. April

19 tS

Ostern 1919

. .. Art- wieder feiern wir das Osterfest! Wie anders haben wir es einst begangen! . .

Wohl ist's das Fest, das neu uns hofft Doch ach: im Herzen ist ein schweres L Seht: wieder wirken Lenzeswunder feist. Hört: jauchzend klingt der Böglein Liederschall Doch nicht wie sonst erweckt in holder Weise Der Osterrirf den rechten Widerhall....

e,

Zu schwer die Zeit! ... zu groß die Last der Leide» Mit denen uns das Schicksal niederzwang?

Und wo es hieß, von Menschenglück zu scheiden, Rauscht durch die Seele tiefer Trauerklang. Der größte Weltkrieg ging in Nacht zu Ende. Wohl löscht der Kriegsgott seine Fackel aus, Doch zu erschütternd des Geschickes Wende, Mit Gram erfüllend jedes deutsche Haus!

Und wo

ruirgsreicher Wüstemrrarfch mit all feinen Aengsten und Qualen liegt. Moses schlug an den Harren Fersen und zwang aus ihm erauickendes Wasser hervor. Er konnte es aus seinem Kerker befreien, denn er hatte noch viel mehr vollbracht: er hatte ein ganzes Volk befreit. Die­ses Volk hatte lange Frondienste geleistet und sich ge- demütigt His zur tiefsten Stufe des Menschenslends. Da aber wurde plötzlich Wort und Wille in ihm wach und verlieh ihm eine Krafi, die es durch Jahrtausende bis jetzt nicht verlassen hat. Es glaubte an lich selbst, und ein solcher Glaube vermag Berge zu versetzen und den Untergang weltmächtiger Völker zu überdauern. ^Dieses Volk schlug man schon hundert Mal urrd Fesseln, und seine Ä

sämtlicher Depots befohlen. Sollten die Besitzer die De­pots nicht öffnen, so soll die Oeffnung zwangsweise er­folgen. Der Mangel au Lebensmittelu macht sich fühl­bar. Seit einigen Ta^

Seit einigen Tagen gibt es keine Milch mehr. Nach rett Meldungen hat die9iote Garde" auch die städ-

weiteren Meldungen hat dieNote Garde" auch die städ­tischen Gebäude und das Bahnhofsgebäude mit Maschi­nengewehren bestückt. Die Proletarier werden weiter

wieder in Banden

urrd Fesseln, und es blieb doch immer frei und rettete sich und feine Kultur durch alle Weltstürme. Es feiert im­mer noch sein Passahfest wie einst vor Tausenden von

Soll dies den Preis für alles das bedeuten, Was Liebe gab in stolzem Opferbrand? Wild rnft's der Schmerz, nun wieder Glocken läuten «am Frühlingsfest im deutschen Vaterland.--- och steht der Frieden zögernd an der Schwelle, Der Kampf nach außen setzt im Reich sich fort Noch warb dem Dunkel keine Osterhelle!

Ach blinde Gruberkämpfe da und dort! ..,

und doch: wir solle« nicht in Weh verzagen. Wir dürfen nicht in Leiden unteraeh'n!

t die fernen Enkel lesen, ;ett ein schwach Geschlecht geseh'u!

:d, sieht keinen Weg mehr offen,

sie

Jahren.

Wer vermag das große Osterurysterium ganz zu ver­stehen? Nur empfinden, tiefinnerlich fühlen kann es der Mensch und auch nur der. der ganz Mensch, der ein freier Mensch ist, frei von all den rostigen Fesseln des Dogmas und 00m Rassen- und Klassenhatz. Und wer ein solcher Merrsch ist, wird auch nicht t u dem Brausen des Lenz- sturmes erzittern, den selbst die zarteste Pflanze frod begrüßt. Es ist wahr, dieser Lenzsturm reißt vieles nie­der, vernichtet keimendes 2 bett und zerzaust verhei­ßungsvolle Blüte« Er küm nert sich nicht um die Hoff­nungen und Schmerzen des l inzelwesens. Er will Mil­lionen das Glück und Leber bringen, aus dem wieder Glück und Leben sprießen so L Und so ist mancher auf der Wanderung aus Aegypte. durch die Wüste nach dem Lande Gvsen hoffnungslos estorben, und mancher ist

Mensch und am Mensch ist, frei

Nein! Stärker als das Schicksal sei das Hoffen!

Verloren ist nur, wer sich selbst verliert! ...

»Neu werden!" heißt das Machtgebot der Stunde tznd ruft und alle Iu erneuter Pflicht.

sieg'

olk, vergiß es nicht!

fernen Fernd bezwungen kpfgewützl der heißem Schlacht - : schwerste Streit gelungen: Gefildes schlimmste Macht! ,

auf dem Wege von Golgatha zum neuen Tempel zusam- mengebrochem WaS giltS? Die Knechttkhaft gewährt mehr Schutz als die Freiheit. Die fordert Opfer und Le­ben. ES heißt jetzt: durch Kit Geroittersturm hindurch! Wen der Blitz trifft, den trist er. Die finsteren Wolken werden zerreiben wie einst der Vorhang im Tempel, und die Sonne wird denen scheinen, die das Schicksal für das Glück bestimmt hat. Das ist ,Has Los alles Lebenden von

Menschen.

O, lerne wieder lieben, hoffen, glauben, Und sei ein starkes Volk, der Vater wert Und laß dir niemals deinen Herrgott rauben, Der als dein Retter sich so oft bewährt'. Aufwärts und vorwärts soll die Losung werden! Dann ist ein neuer Bölkerfrithlina nah' Lichtwunder wirkend überall auf Erden! --- Dann ist ein neues, deutsches Öfter« da!

HanS Albrecht-CasieL.

Die Freiheit ist eine wilde Göttin. Sie jagt auf grauem Sturmroß durch kalte Wetter. Aber unter den Hufen ihres Rosses brechen die Hüllen und keimen die Triebe, und die zarteste Pflanze selbst ringt sich durch harten Boden zu lichtfrohem " Göttin mit ihren flatternde rührt, da teilen sie sich und

Ultimatom n Sie Segienmg SsWano.

y^ «amderg, 18. April. (T. 1L) Der Vollzugs. Altsschutz der Münchener Betriebs« «ud Doldateurat« hat an de» Miutsterpräsidente« Hoffma»« ei» kurz be. fristetes Ultinratum gerichtet, worin er diesen für den LeveusmitLel-Boykott für Münche« verantwortlich macht und damit droht, MB die Bourgeoisie die Folge» der Aus. Sgermra am eigeue» Leibe spüre» würde. Der Staats«

etär für Erilährungswefeu im Ministerium «off- mann ist jetzt, von Müncheu kommend, i» BamVerg ein« getroffe«, wobei ihm «utcrivegS i» Straubing das Miß­geschick widerfuhr, verhaftet »nd als Staatsgefaugeuer in Nürnberg eingeliefert zu werden. Dort wurde er durch Eingreifen des Ministeriums Hoffmann frergelas-

igt stch durch ich empor. Und wo die Haaren die Wolken be-

ung fei bisher ernstlich noch nicht gefährd ckstM auf die Zwilbeoölkernna die 81 erhalte» versucht werde.

Rücksicht anf die 8

Attiuche« aufrecht zu e

cheln erstrahlt, da fällt wärmender Sonnenschein auf die erstarrte Erde, und ihr Jauchzen ist Heller Lerchenrm, der siegeöjubelnd zum blauen Aether emporstetgt.

Kennt ihr das heilige Osternwsterium? ES war schon auf Erden, ehe man das Kreuz auf Golgatha aufpflanzte. von dessen Seufzen aus die große Umwälzung der West vor sich gehen sollte. Dieses Seufzen war ein siegreicher Fanfarenruf. ES stürzte alle Reiche, die für die Ewig­keit errichtet zu sein schienen, und es zertrümmerte gol­dene Throne, vor denen einst ganze Völker gekniet hat­te« Es war ein triumphierendes Hallelujah, das eine völlig neue Well verkündete. Die Ersten sollen die Letz­ten sein und die Letzten die Ersten! Selig sind die geistig Armen, denn sie werden seelisch des Himmels sein! Ver­kaufe alles, was du hast, denn alles ist eitel, und bekenn« dich allein zum allerbarmenden Menschentum! All« Men­schen sind untereinander gleich und finden mir tu der

KLmpfe bei Mönche».

*#i «Srnverg, 19. April. sT. n.) Bei Paftt-g ist es gestern, wie in hiesigen GarmsonrreisM verlautet, zu einem größeren Zusammenstoß zwischen der Roten Garde und Truppen des 7. Infanterieregiments gekom.

men, der für die Regierungstruppen ziemlich verlust­reich war. Es wird von 80 Toten gesprochen. Die Spar­takisten haben vor der Stadt Schützengräben anogewor. fen, die mit Maschinengewehren statt bestückt waren. Bo« KMtlicher Seite ist bisher keine Bestättg«ng dieser Meldung eingelanfen. In Dachau sind gestern abend 3000 Man» württemvergischer Trnppe« eingechofft«.

takisten haben vor

Terror in MLuchen.

Liebe ihr Glück: Das war das triumphierende Seufzers das von Golgatha ausging und sich die ganze Welt er­oberte und, ach, wieder so oft und rasch verklang, daß man kaum sein Echo vernahm. Das was zur Frühlings­zeit, als der Vorhang im Tempel zerriß und die Frei­heit jubelnd ihren Siegeszug durch alle Welt nährn. Und die fromme Legende erzählt, daß die beiden Legionäre, die unter dem Kreuze standen, Germanen waren. Dia Germanen haben ja am tief innersten die Lehre des Ge­kreuzigten begriffen und ihretwegen ihre Hirne urrd See­len zermartert: ihretwegen grübelnd Bücher ohne Ende geschrieben und Bruderblut auf Baterlandsboden fließen lassen. Sie trugen ja von jeher Heimweh und Fernweh zugleich in ihrer immer wogenden Seele. Sie lehnten sich nach der Heimat deS Herzens und zugleich nach welt- entlegnen Fernen, die der fliegende Gedanke niemals er­reichen wird. Sie kamen in der Kindheit ihres Heiken- tums zur Frithlingözeit in ihre Haine und lauschten den heiligen Stimmen des Lenzsturnnes, der neues Leben und Erlösung bringen sollte, und neigten sich vor Freia, die segen'peirdend durch die Fluren schritt und in die Gema cher der Frauen trat. Und im GL das der Frühlings- göttin Mutti war, sahen sie das rätselhafte Mysterium des Lebens. Hinter seiner dünnen Kalkmauer liegt das Werden, das sie plötzlich zersprengt, und als handelndes und lebenbringendeS Sein tritt eS aus ihr. Zum frohen Lachen wird das bittere Seufzen von Golgatha. Das ist &Ä L M&°» KWäSftWÄ

geschrieben und BrudeM lassen. Sie trugen ja von

v^B«mderg,19. April. (TU.) Hier eingela». n Nachrichten Infolge herrscht in München^ der^urchtt

fetten Nachrichten zufolge herrscht in Münch barste Terror. Eine ganze Anzahl Bür, n«d Soldaten w«rde bereits erschossen. Di. ----- telzüge, die die Regierung Hoffmann nach München lett anm die Beoolkernna nicht «m der Spartakisten en Hunger leiden zu lassen, wurden von diesen be.

fchlagrrahrnt und für die Note Garde vertuenMi.

te Lebeusmit-

Die Diktatur in München.

11) Der Münchener st worden. Die dik« inem Idküpfigeu AL.

' Uchnh der Be«

tatorische BollzugSgewatt liegt bei einem ^ ....

tionsansschntz, der von dem Bollzuasausschuh der Be« triebs- und Soldaten-Mte gewählt und ihm verant» worttich ist. Die lebhafte Unruhe, die bei der von SerU».

ruugstrnppen verhafteten Kommunisten w( um Be» freinugsversuche zu verhindern, ht einen anderen Ort überführt worden. Ihre Forberuuug, rasch vor Gericht gestellt zv werden, soll erfüllt werden.

t>* Regeusburg, 17. April. fWTGk Gestern abend 11,16 Uhr kam nach ncehrtägiger Pause wieder der erste PersonenMg aus München hier an. Ein Reisender be- Achtet derPostzeitung Bei 5

Pause wieder der erste ..; am Ein Reisender be- Bei Dachau standen Truppen denen 500 Soldaten und 10 000 t. Die Haltung des Militärs

in München sei sehr nusicher und es habe den Anschein, als ob es im Falle des Erfolges der RegierungStruvpen sich zu ihnen Magen würde Wegen des Mangels an WkMd, ist W früh in Mnckk» die OettumtS

bewaffnet Die Rote Garde ist auf 12 000 Mann ange- wachsen, die in Abteilunaen von 500 Mann formiert sind und angeblich strenge Disziplin bewahren.

Sie Statt VamUwM besetzt.

6**< Berlin, 17. April. (Bis.) Nach einer Meldung des »Vorwärts" aus Braunschweig ist heute mittag das Lauozägerkorps, vo» Helmstedt kommend, in Braun- schweia eingezoge». Zu irgendwelchen Zusammenstö­ßen ist es dabei nicht gekommen. Ernste Zwischenfälle werden auch nicht befürchtet. Die Stadt ist vollkommen ruhig.

BeragsrrmgszustKKd Wer Braunschweig.

Eichhorn gefangen genommen.

o«^ Braun schweig, 17. AprU. tT U.) Die Stadt nmrde von den Landesjägern zwischen 12 und 1 Uhr besetzt. Das Schloß n«d andere öffentliche Gebäude wurde» sofort mit Beschlag belegt. Die Gebäude wer­de« nicht betreten, da sie ««terminiert sind. Der frü­here Polizeipräsident von Berlin, Eichhorn, hat in der vergangenen Nacht in 'item Flugzeug Braunschweig verlasse«. Das Flugzer t war jedoch in der Nähe von Holzminden zu einer Nv landnug gezwungen, nnd Eich­horn wurde bei dieser Gelegenheit von den um Holz- Minden verteilte» Regierm-gstruspen festgenourme«. Hente vormittag ließ Giu eral Maercker durch aus Flug­zeuge» abgeworfene Flugblätter in der Stadt besannt machen, daß der Reichs räsident über das Gebiet den Belagernugsznstand verh ängt und ein antzerorbentlicheS Kriegsgericht eingesetzt habe. Wer mit der Masse in der Hrmd betroffen wird, . ade nach Kriegtzrecht bestraft.

ÄeWÜdmrg ^es'^^ReE'^' ^^»^

k* Vravnschweig, 19. April. (T U.) Gestern abend baden zwischen dem General Masrcker und dem Land­tagsausschuß Verhandlungen stattgefunden. In einer weiteren Konferenz des ZentralausschusseS und des Ael testewAusschusses mit dem General Maercker einiare man sich auf eine Ncubilöuug des Kabinetts, das sich aus vier Mehrheitssozialisten, einem Demokra, und zwei Un­abhängigen zusammengesetzt wird. Das vorläufige Kabi­nett wird bis zu dem am 24. April erfolgenden lufant» mentritt des Landtages die Slegiernngsgeschäfte führen.

Werges verhaftet.

lo«* Branuschweig, 19. April. (T. IL) Der frühere Prästdeut von Braunschweig, Merges, wurde im Zen trum der Stadt in einer Bodenkammer von Regierungs- trsppe« aufgestöbert und festgenommen. Die früherell BolksLomnüsiare und LarMagsabgeordneten Derter und Ecker habe« sich freiwillig in die über sie verhängte Schutz­haft begeben. Die Nachricht, daß der frühere Polizeiprä- liöeni von Berlin, Eichhorn, auf der Flucht zwifcheu Holzminden, und Höxter eine Notlandurrg vornehmen mußte und bei dieser Gelegenheit durch Regienmqstrup-. pen festgenommen wurde, ist durch Extrablätter in der Stadt bekanntgemacht worden. Da die Nacht ruhig ver lanfen ist, ließ General Maercker eine erhebliche Milde­rung der ^Bestimmungen des Belagerungszustandes ein« trete».

Leipziger A.-uud S.-Nat gsgeu die Regierung

^ Leipzig, 18. April. (T. U.) In der gestrigen Sitzung des nengewählten Arbeiter- und Soldatenrsts wurden zwei Entschließungen angenommen. Die erste enhält eine Erklärung der Versaumilung an die Regie­rung, daß die Verhüngung des Belagerungszilstandcs und die Schließung der Universität ein Versuch sei, das Bürgerttim zu bewaffnen und den Bürgerkrieg zu ent« festem. Die Arbeiter nehmen den hingeworfenen Fehde- haudschnh auf, und erklären, MB der BelageruugsM- staud für sie nicht bestehe. Sie nehme« den Kampf gegen die Regiernung Gradnatter auf. Die zweite Entschließluig besagt, daß man sich in Leipzig nicht a« den Belage­rungszustand kehren werde. Der Arbeiter- und Sol- datenrat habe eine Bekanntmachung erlassen, daß nie­mand zur Beobachtung der Bestimmungen verpflich­tet sei.

. Die Leipziger »Rote Fahue" verböte«.

**' Leipzig, 18. April. (T. 1L) Das Leipziger Polizei- ann hat dem verantwortlichen Redakteur derSioien Fahne" dem Verleger und Drucker mitgeteilt, daß die »Note Fahne" auf Anordnung des Wilttäroberbefebls, haberS verboten fei. Durch das Engreifen des Arbeiter- und SoldatenrateS wurde die gestrige Nunnner der

und SoldatenrateS wurde die gestrige Nur »Noten Fahne" trotz ihres Verbotes gedruckt.

Eisenbahner streik im Direktionsbezirk Elberfeld.

tw Essen, 19. April (T. II.) Ein großer Teil der Eisenbabnarde (er des Dirtttio«sbczir?s Eiberfeld ist in den Ausstav- getreten.

Schwere Ausschreitungen in Offenbach.

e*-: Offenbar, 19. April. (T. II) In Offenbar am Main ist es nach einer KoMWANistenm-xfammln«« z« ferneren Aussckreitnmle« gekomine«. Die M mmu- nisten zogen »ack der Kaserne der Regieruugstrnpyen, die sie stürmc« wollten. Die Besatzu ^ war jedoch auf ihrem Posten und gab auf die s ranräckenden drei Salven ab. Es gab 30 Tote und viele Berietzte. Die 1 Äomuuwüen vuttzten unverridueter LsLe abziebs«.