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Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Vuchdruckerei ; Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. -

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

Montag, den 14. April

1919

Die tage In Machen.

Zusammenstöße zwischen Militär und Zivilbevölkerung.

p*t! München. 12. Avril. lT. U ) Gestern abend ist es hier zn einem blutigen Vorfall gekommen Die Sicherheitstruppen hatten den Auftrag, in einem Gasthof in der Nähe des Bahnhofs eine Razzia abzuhalteu. Aus Sem Lokale heraus wurde auf die Mannschaft geschossen. Eine Menge, nnter -er sich zahlreiche Bewaffnete befan­den, rottete sich gegen das Militär zusammen. Dieses zog sich -acanfhin znm Bahnhof zurück und antwortete anf dem Platz mit Maschinengewehren. Bei den Schie- tzerete« wurde eine Anzahl Personen verwundet.

Eintritt -er Kommunisten in Se» Zentralrat.

g»! München, 11. April. (B. T.) Die Einignng im Zentralrate mit -en Kommunisten ist in -er heutigen Mittagssitzn«« z«sta«de geko«rmen. Die gemäßigten Elemente behielte« gegen Sie Kommunistenfiihrer Sas Nebergewicht. Die Kommunisten erklärte« sich bereit, mit SeratenSer Stimme in Se« Zentralrat einantreten. Charakteristtsch für Sie ganze Heillose, verworrene Si- tnatio« der letzten 24 Stunden ist, daß Sas führende Mit­glied -es Zentralrates Toller gestern vormittag von -en Sontittttttiften verhaftet wurde, nm nachmittags freige- laffen zu wer-e«.

Nichtanerkennung -er bayerische« Räteregiernng.

Das preußische Staatsministerium hat folgenden Be­nutz gefaßt: Die preußische Regierung sieht wie die Württemberg, Baden und Hessen das als die allein rechtmäßige Re-

llegierungen von______ Kintsterium Hoffman« ierung Bayerns an.

Die SozialisterungSmaßnahme« in München.

Ueber den wirtschaftlichen Umsturz in München wird ierDeutschen Allgemeinen Zeitung" u. a. berichtet: e-as Geldwesen wird in der Art sozialisiert, daß alle '~TM«xwr-wA«Äiy^ BLd. Geldinstitute Barabhebungen und Barsenöum.<u nur in Hone nun täglich bis zu 100 M., wöchentlich brs zu 700 M. aus- sühren. Bei vorübergehender Knappheit an Zahlungs­mitteln wird der Betrag-verringert. Als Ausnahme zelten Whebungen für Lohnzahlungen und Be ricbs, ««koste«. Die Sozialtsierung m der LandwiAschast darf durch das ZentralwirMaftsamt nur unter Mttwrrkung des LauSesbauernrats und nur bet Betrieben von über 1000 Tagwerk burchgeführt werden. Soweit die Beam­ten sich nicht in den sozialrftiichen Staat einstigen, gelten He was besonders die höheren Beamten angeht, ohne westeres als entlasse«. Abberufene Beamte können an­derswo verwendet werden, bei Weigerung galten sie feine Pensionen. Die vollkommene Ueberwachung aller Beamten wird gefordert: sozialistische Vertrauensleute üben sie aus. Alle für überflüssig erachtete Posten wer­den abgeschasst. _ ,

Teilweise Einstellung des Zugverkehrs.

Aus München wird gemeldet: Wegen Kohlenman- zels werden heute zahlreiche Züge bis auf weiteres eingestellt. Die Eisenbahndirektion Würzburg hat den ganzen Zugverkehr bis nach Rördtt«ge«-Amsbach eins gestellt.

Sturz der Nßteregierrmg in Negensburg.

^ Nürnberg, 12. April. (S. T.) Nach Meldungen a» um "«FS aensbura ist in einer Proklamatw» auf Seiten des Bamberger Ministeriums getreten.

Militärische Hilfe Württembergs.

e* Würzburg, 12. April. (S. C.) Wie die Seutt^lr Morgenblätter melden, hat sich^temberg bereit er­klärt, zusammen mit Nordbayer« Tr«ppevkonttuge«te gegen die Räterepublik an stelle«.

gegen die Raterepuvur zu neuen.

Bayern vom Friede» ausgeschlosie«.

^ Bamberg, 11. April. (V. Z.) Nach Mtteilung der Reichsregierung hat Sie Entente, ihr durch. F««k- fpruch mitgeteilt, Satz Bayern nichts m den FrieSeus- schluß eingezoge« ist und eine feindliche Koutrollkom- mission verhiktdern wird, daß von den Lebensmitteln der Entente auch nur das geringste nach Bayern gelangt. Die preußische Regierung hat die Kohlenlkeferungen eingestellt. Die nordbayerische Regierung in Bamberg bat sofort Verhandlungen eingeleitet, um eine weitere Einfuhr böhmischer Kohlen in die nordbayerische« Be-

Set Streit im stulirreaier.

Sümpfe in Esten.

- f« Essen, 11. April. (WTB.) Die Lage hat sich bis heute wenig verändert. Die Straßenbahn hat ihren Betrieb noch nicht wieder ausgenommen. Die Bergar, bester beharren weiter im Streik. Gestern wurde die Essetrer Bolkswehr vom westfälMMt Fretwrvs Richt- schlag ivegen ihrer Unzuverlässigtest aufgelhst mwent­waffnet. Zwischen Regierungstruppen und Aufstandi- schen kam es im Laufe des Tages zu zahlreichen/Zu­sammen stützen. Es werden Ueber fälle und Angriffe auf Regierungstruppen verübt, wenn sie sich in gröst - rer Anzahl auf der Straße sehen lassen Die Regie- rungstruppen haben dabei eine erhebliche Anzahl Vb- wnndeter zu beklagen. Aus der Gegenseste ist eine große Einzahl Toter zu verzeichne». Die Lage wurde wieder hergestellt.

MUitärische Aktion gegen Braunschweig?

^ Hannover, 12. April. tS. &) Truppen der rnisonen Hannover und Hildetsbeim erhielten gestern

Varnisonen Hannover uni

Marmbereitschaft. Wie verlautet, sind die Truppen zur Teilnahme an der bevorstehenden Reichsexekutive gegen Braunschweig bestimmt.

Bevorstehender Generalstreik in Ostpreußen.

iM Berlin, 12. April. (S. C.) Aus Königsberg wird gemeldet, daß dort in den Fabriken und im Hafen Flug­blätter verbreitet werden, die zum Massenstreik für die Osterwoche anfrnfen zu dem Zwecke, die Herrschaft des Proletariats auch in Ostpreußen zur Verbrüderung mit dem russischen Proletariat aufzurichten.

Las Wmahim Wilsans.

Von maßgebender Seite n ird uns geschrieben: Das Gerücht von Mitzhelligkeiten Mischen Wilson und den anderen Ententeführern ist nicht neu. Es ist auch in Deutschland bekannt, daß die von der französischen Presse ständig betonte Einigkeit zwischen Wilson, LMd George und Clemencean nur sehr mangelhaft vorhan­den ist. Bor der ersten Slbrei.se Wilsons nach Amerika war es sogar, wie von gut unterrichteter Seite verlau­tet, zu offenen und sehr heftigen Gegensätzen, insbeson­dere zwischen Wilson und Ciemenceau gekommen, die nur durch das kluge Dazwischentreten Llond Georges überbrückt wurden.

Wilson, der anfangs bei 'einer Landung in Europa nicht den richtigen Ueverbltck über die ihm ganz neuen

Verhältnisse gewann, sah bald, daß der von ihm als al- lem möglich bezeichnete Friedenohne Sieger und ohne Entschädigungen" nur auf dem Papier staub, während Clemencean und Lloyd George eifrigst dabei waren, Deutschland unter eine Jahrhunderte lange Sklaverei zu bringen. Es scheint dar Verdienst des Obersten House zu sein, dem Präsidenten Amerikas die Augen geöffnet zu haben. Bezeichnend ist ferner, daß vor we­nigen Tagen der amerikanische Diplomat Mvrgenthau, der frühere Botschafter in Konstantinopel und ergebene Freund Wilsons, plötzlich nach Frankreich berufen wurde, um an den NnteÄandlunaen teilzunehmen. -^cgu.^^ . sticht geneigt ist, sich

von Clemencean vergewaltigen zu lasten. MwgeauiUu. ist ein Mann von größtem Scharffinrr und unbeugsänrer Energie, der die Pläne und Absichten seines Freundes Wilsons nicht sanft durchfechten wird. In Morgenthau Haben die rücksichtslosen englischen und französischen Diplomaten einen ebenbürtigen Gegner bekommen, während Wilson selbst nach seinem ruhigen und die Zurückgezogenheit liebenden Naturell weniaer ein ge- fürchteter Gegner war.

Wilson will sicherlich seine 14 Punkte verwirklicht sehen. Wenn jetzt auf diesem Gebiete, das in den bis­herigen Verhandlungen völlig verlassen war, ganz neue scharfe Töne angeschlagen werden, so dürfte das das Werk Morgenthaus sein. Wieweit allerdings ein Ab- bruch. der Verhandlungen durch Wilson geplant oder nur angedroht ist, läßt sich von hier aus ebensowenig erkennen, wie die Frage eines angeblichen Sonderfrie­dens Amerikas mit Deutschland im Falle der Ableh­nung der 14 Punkte Wilsons durch Clemencean und Lloyd George, die sich beide bei Beginn des Waffenstill­standes darauf verpflichtet hatten. Es ist anzunehmen, daß weder England noch Frankreich die Dinge auf die Spitze treiben werden, und daß auch Wilson einen fried­lichen Ausgleich suchen wird. Für Deutschland wäre mit einem Sonderfrieden wenig gewonnen. Deutsch­land muß auf den 14 Punkten bestehen, die allein das Weiterbestehen des Reiches ermöglichen. Alle anderen Wege führen zum Verderben ganz Europas.

rWiufWrt zu lallen. ivcoifieuiyuu . . ötztem Scharfsinn und unbengsamer Pläne und Absichten seines Freundes

Spitze treiben werden, und daß au ließen Ausgleich suchen wird. _i

Wilsons Druckmittel.

Nach Informationen von amerikanischer Seite ist, wie aus Paris gemeldet wird, dem Zusammentreffen Wil­sons mit dem Sekretär des amerikanischen Kriegsdepar­tements Baker eine ganz besondere Beseutunq beizu- inessen, weil in dieser Unterredung' die Entscheidung über die Zurückziehurrg der amerikanischen Truppen aus Europa fallen kann. PEdent Wilson will die Frage des Berweilens der amerikanischen Besatzungs­truppen auf deutschem Gebiete zu einem Druckmittel gegen Frankreich verwenden. Dies würde sich sehr wirk­sam erweisen, da diese Zurücknahme viel schneller er­folgen kann, als die Sachverständigen der Alliierten zuerst angenomuren hatten. Bon unterrichteter Seite wird gemeldet, daß Wilson fest entschlossen ist, sämtliche ameritantfeben Truppen und Kriegsmaterial aus Eu­ropa zurückzuziehen, falls England. Frartkreich und Ita­lien teilte Garantie dafür geben, daß sie die 14 Punkte des Fri! densprogrammes restlos auerkennen. Der Pra- sidetit hofft, öiirch dieses Mittel namentlich Frankreich zur Nachgiebigkeit zu zwingen. Anderseits ist sich Wilson wohl bewußt, daß die völlige Zurücknahme der Truppen aus Europa die Bedrohung Westeuropas durch be« Bol­schewismus ungemet« erhöhen würde.

Verzögerung des Friedens?

feti Genf, 12. April. (S. CZ Nach Pariser Meldun­gen hielt der Ausschutz für Auswärtiges am .Freitag früh eine Sttzmrg ab, an der alle Minister außer Cle­menceau teilnahmen. Auf der Tagesordnung stand dem Lyoner Proares" zufolae der Friedensvertra«. Bon Regierungssette wurde die amtliche Erklärung^ abgege­ben, daß durch eine Ausdehnung des Bolschewismus in Deutschland der Friede in weite Ferne gerückt würde. Frattkreich könne mit einem bolschewiMkchen Deutsch­land, das feine Schuld an Frankreich nicht übernehmen wolw^wegcn des Abschlusses des Friedens nicht ver-

Die Alltterte« ««d Ser Bolschewismus.

M Basel, 12. April. (S. C.) DieMorningpost* meldet aus Paris, Bestürzungen in der Behandlung der deutschen Sowiet-Beweamra unter den Alltlerten be­

stünden nicht. Die Schwierigkeite« läge« ledtglich darin daß Frankreich zunächst die Niederwerfung des deutschen Kommunismus abwarten werde, bevor es zu einem end gültigen Frieden bereit sei. In «der Behandlung ost­deutschen Bolschewismus seien alle Alliierten einig.

Seine Lebensmittel für Bolschewiste«.

M Genf, 12. April.(S. C.) DerTemps" meldet, die mutierten beschlossen die Aufforderung an Deutsch­land, Lebensmittelsendungen der Alliierten für bolsche­wistisch regierte Teilstaate« zu sperre«.

Verstürkung der Besatzung im Elsatz.

W Karlsruhe, 12. April. tS. C1 Nach zuverläs­sigen Meldungen sind im Elsaß erhebliche Verstärkun­gen der französische« Vefatznugstruppeu eingetroffeu, darunter auch schwarze Truppen. Die RheiNbrücken sind seit Tagen durch starke französische Artillerie besetzt.

Die russische Offensive.

Die Frage der Landung in Danzig.

Heller müsse bis scheu Front über möglich sein wer

^ Basel, 12. April. (S. C.) DieTimes" melden indirekt aus Petersburg: Die sich »kehrenden Truppen durch Petersburg nach Reval lassen das Ziel der russi­schen Offensive klar erkeunen.Daily Mail" meldet, die Schwierigkeiten im Baltiknur machen ein schnelles 6in= schreiten der Entente Sriugeud notwenSig. Die Armee Rs zum 30, April restlos nach der polui- erfiiljrt fein. Mau glaube, Satz es nicht , ... ieröe, vo« -er Landuug in Danzig Av- stand zu nehmen.

Rücktritt Schiffers.

bs*1 Weimar, 11. April. (B. T.) Reichsfinanzmini­ster Schiffer soll seinen beabsichtigten Rücktritt damit be­gründen, daß er die Sozialisierungspolitik des Kabinetts nicht mitmachen könne. Außerdem soll er Gegner der Gesetzesvorlage über die Einsetzung eines Staatsge, richtshofes sein. In politischen Kreisen ist man der A»-- sicbt, daß aus dem Rückt'itt Schiffers sich unter Umstän- Wde» eure wmtttu* ...v.« ,^iL.«. .:^m _

Beratungen -eS Kabinetts.

»e* Weimar, 12. April. iT. U.) Während der Gestrigen Sitzung der Nativnaiversamullung hielt das Kabinett längere Beratungen ab, denen aud) der Reichsfinanzminister Schiffer oeiwohnie. Das Kabinett beschloß, an Schiffer das Ersuche« zu richte«, anf fei­ne« Rücktritt z« verzichten, da die Gründe dazu nicht derart seien, daß daraus eine Kabinettsfrage zu ma­chen sei.

»-« Weimar, 12. April. (T. U) Trotzdem die Be­mühungen, den Reichsfinanztnittister in dem Amte zu halten, noch andauern, wird bereits eine Reihe von Namen genannt, die als Nachfolaer für den Reichsfi- nanzminister in Betracht kommen. U. a. wird hinge­wiesen auf den Abgeordneten Dr. Derubur«. Auch wird mit der Rückkehr eines höheren Staatssekretärs des Reichsschatzamtes gerechnet. Als neueste Konstellatton wurde gestern Abend folgende Lösung der Frage des Nachfolgers Schisser erörtert: Reichsminister Gotbein soll das Reichssinanzministerium übernehmen, während Dr. Dernburg zur Lestung des Reichsschatzamtes beru­fen werde.

^ Weimar, 12. April. (T. U.) Auf den Entschluß Schiffers sollen die fortgesetzten Anforderungen der Re­gierung und des Fiskus anf neue Beamten stellen unb die Entscheidungen vo« besondere« Berwaltuugskör- perschafte« wstgewirkt haben, die eine geregelte Verwal­tung absolitt unmöglich umchten.

Jeuische AaiionalversaMMlung.

Sitzung vom Freitag, 11. Zlpril.

Die heutige Sitzung staub ganz im Zeichen der klei­nen Anfragen. Nicht weniger als dreizehn Mal mußten die Regierungsvertreter das Rednerpult aufsuchen und in der geivoynten Weise die schriftlich diktierten 9lnt» Worten der Regierung verlesen.

Bon Interesse dürfte die Beantwortlnig der An­frage sein, wer für die Sachschäden aufkomme, die die Folge der schweren Unruhen und Stratzenkämpfe in Berlin sind. Die Regierung ließ hier mitteilen, daß eine Borlage, die eine Verteilung der Kosten auf Reich, Staat und Gemeinde vorsieht, bereits fertiagesiellt sei und zur­zeit beim Staatenansschub liege. Auf eine weitere An­frage wurde erwidert, daß die ReiütSreaienmg nicht be* absichtige, die Kontingentierung für ZeitungSdrtlckpa-

horteten zus, scherifall eret.

Eine längere Debatte entspann sich Sei der Borkage über EiAführung der Sommerzeit Obwohl die Regie­rung nachdrücklich auf die außervreutlich nötige (inpm rung an Kohlen hinwies, wurde die Borlage demwch mit großer Mehrheit, Sie sich aus Abgeordneten aller Parteien zusannnensetzte, abgelehnt. Ein kleiner 3im* scheufall ereignete sich noch hierbei, als Ministerialdi­rektor Rohmer im Immen der bunerischen Regierung sich gegen die Einftihrung der Sommerzeit aussprach. Hier'wurde ihm von allen Seiten fragend zugerufen, in welcher Regierung Namen er denn spreche. Seine be- sttmmtc Antwort:ES gibt mir eine bayerische Regie­rung. » daS ist die in Banrberg!" wurde mit lebhaften Bravorufen quittiert.

Bor fast leeren Banken begründete der Re,chsjuitrz- mininer den Gesetzentwurf über die Ausbildung von SricgSteUnebmctn zum Richteramt und teilte unter Beifall im Laufe feiner Ausführungen mit, daß die Vorarbeiten für seit Entwurf eines neuen Strafgesetz­buches soweit gediehen sind, daß die Veröffentlichung und) vor Ablauf dieses Jahres erfolgen dürfte. Nach, dein Lehnet aller Parteien sich znstinnnend zu dem Ge­setzentwurf geäußert hatten, der der sozialen Fürsora-