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9 erstellter Tagedlatt

Hersfelder Kreisblatt

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

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Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im j : amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. t

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprechre Nr. 8. :

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Donnerstag, den 10. April

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M Aße in KßKkßM.

< Vor Beginn von Kämpfeu.

i^.1 Magdeburg, 9. April. (T. U,) Die ve« den Spartakisten und Unabhängigen in Besitz gewesene Ci­tadelle und das Gebäude des Geueralkomumudos Wur­den von dem der Regierung trengevliebeuev Korps der aktiven Unteroffiziere wieder zurückerobert. Die Auf­rührer haben eine Elbebrücke besetzt. Sie sollen die Ab- tzcht haben, diese zu sprengen. I« der Richtung nach 4) alle schanzen die Aufrührer. Sie solle« dort auch 8 Geschütze in Stellung gebracht habe« Eigentliche Kämpfe gegen die Aufrührer haben noch nicht einge­setzt, werden aber für heute erwartet. Die von der Regierung nach Magdeburg gesandten Komisstouen Nd bis 8 Uhr abends dort noch nicht eiuqetroffen. In der Stadt selbst herrscht verhältnisulätzige Ruhe.

Mi Berlin, 9. April. (S. C.) Wie uns aus Magde­burg gemeldet wird, haben die Aufrührer aus der Mag­deburger Citadelle 8 Feldgeschütze und über 1900 Ge- mehre mit reicher Munition fortgefchafst. Man rechnet mit schweren Kämpfen.

Der stellv. Polizeipräsident von Magdebarg abgeffetzt. _ Der stellvertretende Polizeipräsident von Magde- burg, Bater. einer der Führer der Unabhängigen, ist unter dem dringenden Verdacht, an den gegeNrevola- tionären Vorgängen beteiligt z« sei«, seinen FunL-- tio«e« e«chobe« worden.

Generalstreik in Magdeburg.

^» Magdeburg, 8. April. (L. A.) In der heute frich abgedalteueu Rieseuversammlung auf dem Domplatz wurde bekanntgegeben, daß die Freilassung der drei Verhafteten Parteifunktionäre noch nicht erfolgt sei, und deshalb der Generalstreik für Magdeburg proklamiert werde. Die Redner führten aus, es handle stch um eine Machtfrage zwischen der Regierung und dem Proleta­riat. Das Magdebnrger Proletariat müsse stch zusam- MEschlietzen, um gegen die in allernächster Zeit zn er- Parole müsse sein, solange dnrchzuhalte«, bis' die Re­gierung die Forderung des Proletariats bewilligt habe, das eventuell mit der Waffe in der Hand für die For­derung eintreten werde. Nach der Versammlung durch- Eliefen geschlossene Züge die Straßen. Die Stratzen- hv, die in den Morgenstunden wieder verkehrte, wurde von neuem gezwungen, ihre« Betrieb einzu- stelle«.

Plündernvg des Magdeburger Ledensmittelamtes,

Nachts überfiel ein bewaffneter Haufe die Getreide- kpetcher am Hafen und plünderte sie teilweise ans. Es fanden stundenlange Schießereien statt. Ein Augriff aaf den Jvstizpalast wurde durft Maschinengewehrfeuer ab­geschlagen. Die Zahl der Opfer ist unbekannt. Eine geheime Abstimnmng der Arbeiterschaft der größeren Betriebe ergab 75 v. H. gegen den Streik. ~ ,

Weiter wird gemeldet: Der Wert der aus den Spei­chern des städtischen LeberlsmittelanfteS am Hafen ge­raubten Waren beläuft sich auf weit über 700 000 SKart. Die Bevölkerung wird durch diesen Raub empfindlich betroffen, da diese Lebensmtttelmenaen zu emer erheb- lichen Verbesserung der Lebensmittelversorgung der Stadt bestimmt waren. Auch die Schuppen des amerika­nischen Roten Kreuzes, in denen Lebensmittel für die Gefangene« lagerten, wurden «nsgeplündert. Der überwiegende Teil der Garnison hat stch bei den Zwr- schenfüllen als regiernngstrev erwiese«.

' Tagung des bayerischen Landlages.

15^1 München, 9. April. (T. U.).Der bayerische «nndmg ist gestern mit der alten Regrerung in Bam- berg eröffnet worden. Der Militärmimfter Schneppen- Horst lehnte jede auswärtige Hilfe glatt ab. Der Bolks- beanftragte für anSwärtige Angelegenheiten bat an den bayrische« Gesandten der Räterepublik in Berlin ein Schreiben gerrchtet, in den, dieser ersucht wirk dem Grafen Brockdorff-Rantza« unverzüglich kein Abschieds- gesuch einsureiften.

Dorf gebracht, obwohl nach dem Be-agerungszustande alle Zufammenrottungen und Demoustratisueu streng­stens verboten sind. Das zweite Fufanterieregiment in München hat gestern der Räierepnblik öe« Schutz auf« gesagt, das Jukanterie-Leibregimeut hat gegen die ange- vrdnete Bereitschaft in anderen kommunistische« Ver­sammlungen ausser«fen, die 8000 Personen stark auf der Theresienwiese versammelt waren. Der Anarchist Mühsam wurde am Stachus von Kommunisten ver­prügelt.

Das gesamte 2. Armeekorps gegen München.

te^ Nürnberg, 9. April. (S. C.) Die Soldatenräte des gesamten 2. baoerischen Armeekorps haben den Be­schluß des Korpssoldatenrates gebilligt, der dem Mini- Serium Hoffnrarl» gegen die Münchener Rätediktatur ie militärische unierftiiMuus des 2. Armeekorps auSs gesprochen hat. Damit haben sich alle Garnisonen des 2. Armeekorps den Befehlen des Ministeriums unter­stellt.

Für mrd gegen die NSLs-Repnblik.

»-« München, 8. April. (L. A.) Die Schließung der Banken hat zur Folge. daß auch die Postämter keine Gelder avheben oder auszahlen können, wodurch die all­gemeine Verwirrung und die Empörung noch vermehrt werden. Die Läden sind heute wohl im Zeichen der Unsicherheit und eines beginueuden Bürgerstreiks ge- schlosserr. Die Lebensmittelgeschäfte verkaufen noch. Auf dem südbayerischen Gautag der Mehrheitssozialisten be­richtete der Delegierte Löwenfeld über die furchtbaren Hungerverhältnisse in Wien. Er fürchtete, daß Bayern die gleichen Verhältnisse nach Ausrufung der Räterepu­blik bekommen wetde. da die Bauern für diesentt-all schon telegraphisch den Bauernstreik angekündigt hatten.

ijseärf Hoof, 8. April. (WTB.) Hier ist gestern die Räterepublik ausgerufen worden.

IÄweinfurih, 8. April. (WTB.) Die »tabt hat sich der Räterepublik angeschlossen.

M' Ansbach, 8. April, (WTB.) Eine von der Sozial­demokratischen Partei, vorn Gewerkschaftskartell und von den llnabhängigen einberufene Massenversammlung einftimnNa kör dr^ RärerepublU ausgesprochen

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y.» Nürnberg, 8. Llpril. (WTB.) Durch Plakatail- Ä wurde heute früh die Verhängung des Belage- z«sta«des über die hiesige Stadt bekanntaegeben. Umzüge und Kundgebungen sind verboten. Zwilchen 11 und 5 Uhr nachts ist das Betreten der Straßen ver­boten.

Generalstreik in Nürnberg.

p-»' Nürnberg, 9. April. (T. U.) Die Lage für die ^rchrtzeitssozialisten wird von Stunde zu Stnude be­drohlicher. Die Verhüngung des Belagerirngszustandes hat die Unabhängigen nicht davon zuGckaehalten, ge­st,wu früh den GeveralstrÄk in ihren Reihen d«rchz«- führen. Sie haben in vielen Betrieben die Arbeiter mit Gewalt zur Niederlegung der Arbeit gezwungen. Die Nürnberger Zeitwaen konnten nicht erichernen, weil das technische Personal streikt. Am Nachmittag ha­ben die Unabhängigen in allen Teilen der Stadt große Versammlungen anberaumt.

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der 2. We-Kosgretz.

rite Kongreß der A.°, B.» und S.-Räte

m Austra,

Zentralrates eroff- LandeSversammlung

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Bcschlu Armee «

Absperrung Münchens.

Passau, 9. April. (S. C.) Die Passauer^Garni- sich für das Ministerium Hofsmann und gegen nchener Räteregierung erklärt. Eineit gleichen 3 faßte die vor den Toren Münchens negende Freising. Die Umschnürung Müuckens durch re- Streue Truppen dürfte schon in «««iaev Tage« fei«.

Besetzung von Bahnlinien.

nete der Präsident der preul________

Seiners den Kongreß mit dem Wünsche, daß es ihm be- schieden sein möge, die Grundsätze der Menschlichkeit endlich bald nach außen wie nach innen zur Geltung zu bringen. DaS deutsche Volk stehe vor einem Ab- gründ, wenn die Vernunft nicht siege. Die Revolution sei nicht gemacht worden, damit das deutsche Volk feine Unterdrücker wechsele, damit an die Stelle unserer Fun­ker die ivrperialisttschcn Eroberer eines fremden Volkes treten. Schwere Bedingungen sind uns schon durch den Waffenstillstand auferlegt. Wir find bis an die Gren­zen gegangen. Mehr ist nicht ertrag lieft. Wenn die En­tente glaubt, Deutschland muB vernichtet werden, so

wird sie sich über unser Volk täuschen. Wir sind kein Herrenvolk und wollen keines werderr. Aber unsere geistige Arbeit, dasjenige, was des Volkes Kultur her- " " " ' ' en Welt zum Guten ge-

e würden die Folge eines ist unerträglich mit den

vorgübracht hat, soll der ga reichen. Haß und Racheaelt GewaltfriedenS sein und üc Prinzipien der Revolution.

Die Konstituierung des Ergebnis: Vorsitzender Hai

e folgendes teuv. Boy.

o-^ Nürnberg, 9. April. (S. E) Regierungstreue Druppeir beginnen seit gestern die Bahnlinien nach Do- naiuvürth und Regeusburg zu besetzen.

Antrag auf Anerkennung der bayerischen Miteregierung.

|»-»i Weimar, 9. April. (S. C.) Die UnaShüngigen haben einen Antrag an die Nationalversammluna be- schlofseu, der die Anerkennung der bayerischen Raterec- «icrvng durch das Reich fordert.

KomMUnUeu-BersammLunge« in München.

Münchener Regimenter gegen die Räteregierung.

zählt 243 Mitglieder, davon Sozialdenwkraten 138, Un­abhängige 56, wozu noch die neun Oesterreicher kommen, Soldatenfraktion 21, Demokraten 12, Bauernbund drei. RechtSbürgerliche drei, KoMmunisten einer, parteilos ^^Nach Annahme einer provisorischen Geschäftsord­nung und Nbsendung eines Begrützungstelegramms an

b-*> München, S. April. (T. II.) Bei einer von 5000 Kommunistey auf dem Obermiesenfelde abgchalte«e» Versammlung wurde gestern ein Auto mit Bea te« des revolutionären Zentralrates anaehaü , stw^säs^^

rauftraa« iten, die

mim zu erklären, einstiu ein zweiter Antrag Ros Ledebours aus der Unte Stimmen angenommen.

orttge Entlassung mit 10S gege» 83

t des Zentralrates

i glauben, andauernd stärksten und zeitweise tninultu» ' rischen Widerspruch erweckte.

Nachmittagssitzuüg. Es hat sich eine Landarbeiter- : rätefraktion gebildet, der drei Bauernbündler, die Mit- giteder der äußersten Rechten und ein Parteiloser, zn- i säumten dreizehn Delegierte, angehören. Zu dem Be- richt des Zentralrates liegen etwa zehn Anträge vor, darunter der Antrag der U, S. P. D. auf Aufhebung des Belagerungszustandes in Grotzberlin, der Antraa der Soldaten der Soldatenfraktion nimmt die sieben Ham­burger Punkte betreffend Kommandogervall, Rang- und Gradabzeichen, Orden und Ehrenzeichen wieder auf. Ein zwester Antrag der gleichen Fraktion ist auf die Ein­setzung eines Reichssoldatenrates gerichtet, der dem Reichswehrnrintster Beigeordnet sein soll.

In der allgemeinen Erörterung kommt als Erster der Unabhängige Richard Müller zum Wort, der dem Zentralrat und seiner Tätigkeit seit dem 20. Dezember ein Mißtrauensvotum in schärfster Form erteilt, weil er die sieben Hamburger Punkte gänzlich habe unter den Tisch fallen lassen und in der Frage der Sozialisierung völlig versagt habe. In den ersten Märztagen beim Ausbruch des Generalstreiks seien die Blutigen Straßen- kämpfe nicht durch Spartakus, sondern durch ein Miß­verständnis zwischen den Freiwilligen und der republi­kanischen Soldatenivehr Herveigesührt worden. Richard Diüller erkärte weiter, die mehrheitssozialistischen Mi­nister Bauer, Landsberg, Hirsch und Süoekum seien den Arbeiterräten in den Arm gefallen und der Sozialdemo- krat Schöpflin habe als Gouverneur von Berlin direkt öffentlich Streikbrecher geworben. Das Vertrauen zur Regierung sei nicht nur bei den Arbeitern, sondern auch bei den Beamten und Angestellten geschwunden. In der FortWhrung der allgemeinen Diskussion sprach hier­auf der Mehrbeitssozialist Kalinski. Ein Schimpf für das deutsche Volk fei es. deutschen Boden ohne Not preiszugeben und ohne Not sei deutscher Boden preis- gegeben worden. (Lebh. Beifall b. d. Mehrh.) Helfen könne mir ein Volksbeer auf dem Boden der allge­meinen Dienstpflicht und mit einem zuverlässigen Osfi- zterkorps. Wenn man die Wirtschaft planmäßig durch sinnlose Streiks ruiniere, dann trage man geradezu da­zu bei, das Volk dem Hungertode zu überliefern. (Stür- r, L. rhrh.i Die allgemeine Demorali- faHon habe auch das Protetarcar- erMmeu. »te erste Vorbedingung sei die Wiederbelebung ^r landwirt­schaftlichen Erzeugung. Sonst sei Dench:-r^erloren. Dazu sei erforderlich, 1« Millionen AroeUerM^L-n Städten aufs Land zu fchaffen. Dagegen mache BieTh S. P. Front unter ganz unsozialisiischer Berufung auf die Freizügigkeit. Die oayerifche diäte regierung sei eine Groteske, die man eben nur nach München verlegen könne. In der auswärttgen Politik sei ein Völkerbund anzustreben, der seinem Namen entspreche. Der Wil- sonsche Völkerbund sei unsozialisttsch. Wir wollen nicht untergehen. Wir wollen einen sozialistischen Bau er­richten auf dem Boden der Demokratte, so schloß der Redner unter tosendem Beifall der Mehrheit Um %7 Uhr trat Vertagung ein auf morgen früh 9 Uhr.

Der Berliner Rätekongreß an Ungarn.

D-si Berlin, 8. April. (L. A.) Der zweite g'ätekon- gretz hat in seiner heutiger! Vormittagssitzung die Slv- se«du«g eines Glückwunschtelegramms an Ungarn be­schlossen und den Antrag der Unabhängigen auf Haft- entlaffung Ledebours, der zum Kongreßmitglied gewählt ist, mit 109 gegen 82 Stimmen angenommen.

Set Streif im Huijtteoiet.

Aus Esse» wird gemeldet: Das äußere Streif Bild ist unverändert. Nachts ist die Stadt völlig in Dun­kel gehüllt. Der Gasdruck ist derartig gering, daß we­der Laternen Brennen noch Gas für Kochzwecke Verwen- dung finden kann. Die Aerzte und Krankenhäuser er­klären, Operationen rricht mehr vornehmen zu können, da sie keine Möglichkeit haben, die Instrumente zu ste­rilisieren. Bei der Firma Krupp hatten sich die Arbesis- rotatgen Dienstag früh in sehr großer Zahl eingefunden. Sie wurden aber durch Spartakisten, die an den Haupt- eingängen des Werkes Aufstellung genommen hatten, an der Aufnahme der Arbeit gehindert. Der Stratzen- bahnverkehr ruht. Me Straßenbahnen in Gelsenkirchen unnd Mülherrn haben den Betrieb eingestellt. Diens­tag vormittag sind Regierungstrüppe« in Esie« ei«, gerückt. Nach einer Mitteilunng der Zentralstreiklei- tung waren gestern vormittag 245 Zechevanlagen mit 395 700 Ma«U ausständig.

Verschärfung des Streiks in Mülheim.

^ Mülheim, 8. April. (WTB.) Die Streiklage hat sich auBerordentlift verschärft, nachdem die Arbeiter der Firma Tbyßen, der Frieörich-Wilhelnchütte und ei- ner großen Reihe von Gerbereien in einen Sumpathie» streit etngetrcte« sind. Die Gas- und Elektrizitätsver­sorgung hörte gestern auf, sodaß die Stadt ohne Licht ist. Theater und Kirws mußten geschlossen werden. Eine BertreterversammlUng sämtlicher Arveiterorganisatio- nen beschloß, die Retstaudsarbeitea niftt mehr ausz«. führen und proklamierte den Generalstreik. Man for­derte die Entlassung aller politischen Gefangener! und die Auflösung des Armeekorps Schultz. Der Stratzen- baHnverkchr bleibt weiter eingestellt. Die Eisenbabuar, beiicrschaft der Eisenbahuwcrkstätte Mülheim Speldors beschloß mit 592 gegen 81 Stimmen den Aus staub.

Negierungstruppen in Bochum.

IM Bochum, 8, April. (WTB.) Bergmlgene Nacht sind feldmarschmäßig ausgerüstete SfegternugStruppeit in Bochum cingezoge«. Im ganzen soll Bochum eine Brigade mit 4000 Mann Infanterie. Artillerie und Ka- valleric erLGLP. Die Mwpen sollen zum Schütz tat