Hersselder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
BMgspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. ■ isesaaeeeeeaäaegBBaeeeeBBBWiaBaHar mes8e*H»eaBean«6Ä8ieeaÄ»ewe*e**»R»e«a**eBoeDeaea*e5
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
• Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im • : amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. | Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8. S
Nr. 84
Mittwoch, L« 9. April
1919
Set VelagerungszustanS übet Magdeburg verhöngl
! Die Bettegang in Nag» butg. WÄ“MM : Wroang und llmslurz.
Verhaftn«« von Geiseln. - M von München verleae. Die Stadt Wirth h« sich der e^M^m
Verhaftung von Geiseln.
M Magdeburg, 8. April. (T. U.) Mitglieder des Wachtregiments haben gestern mittag den Reichsjustiz« minister Laudsberg. den Kommandierenden General des 4. A -K., von Kleist, und den Hauptmann im Geuerai-
Räterepublik angeschlossen.
Die Zusammensetzung Bet Ritte-RegierNng.
stach, Frhr. v. Schickting. als Geisel« für den verhafteten Führer der Unabhängigen Brandes «nd die beiden Mitglieder des Zentralsoldatenrates Kegel und Volker fest-
Die Lage in Bayern hat eine entscheidende Wendun, aenomtnen. Durch die Ausrufung der Räterepublit in einem Bundesstaat Deutschlands ist die Gefahr der weiteren Ausdehnung des Bolschervismus sehr groß geworden. Es sieht fast so aus, als wenn das in der letzten Zeit bemerkbar gewordene Einlenken der Entente zu einer milderen Behandlung der besiegten Gegner zu spa: kommt und die Folgen der Unterdrücknugspolitit nich: mehr abzuwenden inib Erst nachdem der Bolschewismus auf Ungarn irbergeMifsen hatte, vermochte sich bei den Entente-Staatsmännern die Erkenntnis der psychologischen Wirkung ihrer vom SiegeSwahiWun und Ber- nichtungswillen diktierten Politit durchzuringen. Die große Sorge der Entente vor dem Bolschervismus geht daraus hervor, daß der Viererrat in Paris in den letzter, Tagen zu eniiÄeidenöen Beschlüssen über die Frage der Bekämpfung des Bolfchewismus gelangt ist. Der von Clemenceau und Foch eingebrachte Antrag auf Herstellung einer militärischen From gegen Rußland und Ungarn soll endgültig fallen gelassen worden sein. Für diesen Beschluß soll in erster Linie der auf eine unverbindliche Fühlungnahme Wilsons und Lloyd Georges hin erfolgte Vorschlag Lenins maßgebeno gewesen fern, die Feindseligkeiten sofort einzustellen und auf die bolschewistische Propaganda im Auslande zu verzichten, falls die alliierten Trirppen aus Rußland zurückgezogen würden. Wilfons und Lloyd Georges Versuch, Lenins Haltung für den Fall einer VersiänbigungSaktion zu sondieren, hat, wie es - eißc. bei Lenin, der unlängst erklärte, daß auch eine l!ylsc',MWsche Regierurw ohne Mitwirkung des Kapitc. Smus auf nie Dauer nicht möglich sei, großes VerstLuknis gesunden. In Pariser gut unterrichteten Kreisen n rb sogar damit gerechnet, daß russische Vertreter an . r entscheidenden Friedensbe- rantttaen mit be v - M.Del acHnn '-'cni'bnuu werden. Der Mererausullutz soll ferner llesMMffk'MSeNT' mit den Regierungen in Moskau und Budapest, ohne sie formell anzlrerkennen, als de facto bestehend zu betrachten und mit ihnen in Verbindung zu treten.
Die Korrespondenz Hoffmann meldet amtlich aus Mü'nchen, daß die provisorische- Räte-Regieruna sich aus folgenden Volksbeauftragten zusammensetzt: Aeutzeres: Dr. Lipp (U. S. P. D.). Inneres: Soldmann (U. S.
~ Bolkswohlfahrt (früher soziale Fürsorge): " er (U. S. P. D.), Bolksaufklärung: Landauer
_ ________________________________________Völker fest- '
genommen und unter starker Bedeckung «ach Kaserne Xäuemetfier (U Raveusberg gebracht. Auch die Festtmhme anderer i« - parteilos), Finanzen: Silvio Gesell. 7
j vom Bauernrat, Verkehr: Paulekum (7. ......
. Land- und Forstwirtschaft: Steiner vom Bauerurat, Bollswirtschaft: Dr. Sasse (U. S. P. D.), Militär: unbestimmt, Kommissar, für Ernährungswesen: Wetzlho- fer, Kommissar für Wohnungswesen: Dr. Wadler.
Raveusberg gebracht. Anch die ______
der politischen Bewegung stehender Männer aus den Reihen der Sozialdemokratie nnd der bürgerlichen Parteien ist geplant. Die Haltung der Garnison ist nicht fest. Ein großer Teil sympathisiert mit den Unabhän- «igen.
0*1 Das Auto, mit dem der Justizminister Lands« der« unter Bedecknng mehrerer Aufständischer von Magdeburg nach Bravnscüwei« gebracht werden sollte, ist in Helmstedt durch die Aufmerksamkeit und Entschlossenheit
cung: Landauer Austiz: Kübler (U. S. P. D.),
der Polizei angehalte« worden. Die Anfständifche« sind entwaffnet worden. Der Minister hat sich nach der Po- ltAeidirektio« begeben.
Aus Berlin wird von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß die Regierung für die unerhörte Freiheitsberaubung eines Kabinettsmitgliedes und Verletzung der Immunität eines Mitgliedes der Nationalversammlung aufs tznergischste Rechenfchakt fordern werde. Bereits hat sie Schritte eingeleitet, um den unhaltbaren Zuständen in Magdeburg ein Ende zu machen. Die Schuldigen werden ihre Tat schwer zu büßen haben. Eine ausretchen-e Truppenmacht ist in Bewegung gesetzt worden.
। Verteilung von Waffen.
Magdeburg, 8. April, q Ut In der aus dem Wer- ^öic^a^htneht^meBrere^tuttbeu^taRg^aft durchweg neue Gewehre und Munition a« die Arbeiter und gewesene Soldaten wahllos verteilt. Dabei wurde von den Soldaten der Citadellewache, die sie Waffe« verteilten, bemerkt, daß weitere Muuitionsvertsilung heute früh 9 Uhr auf dem Domplatz vor sich gehen solle. Es ist nicht ««möglich, daß es zwtsche« den Sirrfständische« und den »warteten RegierNNgstkuppe«, falls diese anrückeu, zu ZAsammettstützen konimt. Ein sehr großer Teil der ak- itaen Soldaten ist zu den Aufständischen übergegangen. Zeitweilig fielen Schüsse, die aber wohl nur aus Ueber- m«t abgegeben waren. Trupps durchziehe«^ bis spät in »ie Nacht die Straße«. Der Belcrgerungsz«sta«d ist »erpäagt.
Baustil und das ReW.
Berlin, 8. April. (T. 1L) In einer amtlichen «uslassuun erklärt die Reichsregierung, daß die Mü«- che«er Räte-Regierung dem StaatenauSschnsse nicht anget hören könne, weil in diesem nur Regierungen vertreten sein dürfen, die aus allgemeinen Wahlen hervorgegangen sind und das Vertrauen ihres Volkes genießen. Dagegen betrachtet die Reichsregierung nach wie vor die bisherige bayerische Regierung, die nach der Erklärung des bayerischen Ministerpräsidenten Hoffman« nicht zurückgetreten ist, als den Ausdruck des Mehrheitswillens des bäuerischen VylkeS unb erkennt den weiteren Verbleib ihres Vertreters im Staateuansschntz als zu Recht bestehend an.
Die RäterepnSlik in Niederbayer« «nd Oberpfalz.
-te*! Passau, 8. April. (S. C.) An fast allen größere« Orte« Niederbaverus «nd der Oberpfalz sind Abgesandte der Münchener Räteregierung im Kraftwagen erschienen und habe« ohne weiteres Befrage» der Bevölkerung mit den in den Orten anwesende« wenigen Kommuniste« Me Räterepublik proklamiert, de« Belagerungszustand verhängt «ud Revolntionsgerichte eingesetzt. Diel Garnisonen in Niederbauern verhielten sich passiv. Am Bereiche des 2. bayerischen Armeekorps sind Truppen der Regiernng zusammengezogen, bereu Bestimmung noch nicht bekannt ist. Die Eisenbahnlinien von Nürnberg nach auswärts sind seit Moutaq auf weite Strecken von Regierungstruppen besetzt
Das zweite Armeekorps gegen die Rätediktatnr.
\W Nürnberg, 8. April. (S. E.» Der Korps-Soldaten rat des 2. bayerischen Armeekorps beschloß gestern die militärische Unterstiitznua des Ministeriums Hoffmann gegen die Münchener Nätediktatvr. Nach Meldungen aus Müuchen haben die Räte in München über 30 politische Persönlichkeiten als Geiseln festgenommen.
Der Würzbnraer S.« und A.-Nat gegen dir Räte- regiernng.
**‘ Würzdarg. 5. April. lS. E.) Nachdem am Man- lag abend eine Vollversannulung der Soldaten- und Arbeiterrates sich für das Ministerin« Hoffmann und gegen die Räterepublik erklärt hatte, wurde noch am Montag spät abends die Wür den kommunistischen Teil des :
[er Leitungen durch
_________________________ _______________terraieS freigegeben Die Würzburger Zeitungen erschienen hurte, Dienstag, wieder, wie imnrer, ohne Zensur. Auch von den Banken und Etaatsgebäuden sind die kommunistischen Wachen entfernt worden.
Die Regierung Bayerns tritt nicht zurück
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► des legt«,
Ein Ausruf des Zentralrates.
»-# Attinchen, 7. April. (WTB.) Der revolutionäre Zentralrat Bayerns veröffentlicht in der heutigen Mor geuausgabe der „Münchener Neuesten Nachrichten" einen Aufruf an das bayerische Volk, in dem es heißt: Die revolutionäre Arbeiterschaft und Bauernschaft
Bayerns, darunter auch unsere Brüder, die Soldaten, sind, da sie sein Parteigegewatz mehr trennt, einig. daß von nun an jegliche Ausbeuinug ein Ende haben mnß. Die zur Tatsache gewordene Diktatur des Proletariats bezweckt die Berwirklichnng -üues sozi^iisiischeu Gemeinwesens, an dem jeder Meus. - im öffentlichen Leben beteiligt ist. Die Arbeiterrät» erhalten als Volksbeauf- traate für bestimmte Arbeitsgebiete außerordentliche Vollmacht. Die Presse wird soziatisiert. Zum Schutz der bayerischen Räterepublik wird eine svziakistlsche Armee gebildet. Die briyeriche Räterepublik folgt dem Beispiel der russischen und ungarische! Sie lehnt jedes Z«sam-
-Erzberger ab.
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Die RSte-Ne», mahlen in Bayer«.
** München, 7. April. (WTB.) Die Korrespondenz Hosfmann meldet amtlich: Der Zentralrat der Räterepublik Bayern hat beschlossen, daß die A.- und B.-Räte nach Berufen baldigst neu gewählt werden, daß eine Neuwahl der Soldatenräte gleichzeitig erfolgt und daß im Anschluß, daran unverzüglich der Rätekongretz einberufen wird. Wahliermin und Wahlordnung wird schleunigst veröffentlicht.
Ver«töge«sadgab<! in Bayer«.
o-x Ntüvchen, 7. April. (WTB.) Wie die ^Rtün- chen-Augsburger Abendzeitung" schreibt, füllen in der Räterepublik die bisherigen Minister durch Volksbeauf- iragte ersetzt werden. Eine Liste der künftigen Volks- beauftraqten befand sich am Sonnabend bereits im Umlauf. Ein Gesetz über die Enteignung von Vermögen «nd Vermögenswerte« soll nach einer Version erst in Beratung, nach anderen Mitteilungen bereits fertrgge- stellt sein. Danach soll jedes Vermögen sVerMögerrs- wert) über 10 000 Mark feitgestellt werden. Aus dem Vermögen soll, gestaffelt nach der Höhe. ecnc Vermv «ensabaabe erhoben werden. Der Rest wirb dem Inhaber vom Staat mit 3 bis 4 Prozent verzinst. Das Vermögen selbst gehört dem Staat.
Kommunistische Forderungen für die Räteregieruug.
Die kommunistische Zentrale für Nerdbayern stellt folgende Mindestforderungen für die bayerische diätere» ^k^Es wird eine Regierung gebildet aus neun Volks- beauftragten, die bis zur Neuwahl revolutionärer Bc- lriebsräte unb des aus ihnen hervorgehenden Zentral- rates diktatorisch die gesamte aesetzgebende und vollziehende Macht ausüben.
2. Um einer bürgerlichen Gegenrevolution aus Bayern oder Preußen begegnen zu können, hat der Volksbeauftragte für militärische Angeleaenheiten sofort eine Rote Annee aufzustellen, über die er diktatoriR) verfügt Sämtliche Waffen unb die Munition des ganzen Landes stehen zu seiner 4>erfüguug. Lümtlrche Bürgerlichen, einschließlich der Offiziere und Studenten, sind sofort zu entlassen. An der Spitze dieses Kouimisiariats steht ein Vertrauensmann der koncmuMtischen Partei Deutschlands.
3. Die bayerische Räteregierung lehnt ein Zusammenarbeiten mit der Ebert-Scheidemann-Stoske-ReHerung ab und beruft ihre Vertreter aus Berlin unb Weimar zurück, biS eine vertrauenerweckende Regierung an ihre Stelle getreten ist. ±
4. Die bayerische Räteregieruna nimmt sofort dre Beziehungen zur russischen und ungarischen RaterepubM E Die Regierung wird mit den radikalsten Mitteln die vollständige Umwandlmrg der kapitalisttschen Volkswirtschaft in eine kommunistische in Angriff n^men. Sie wird vor letiian Eingriffen in das private Eigentum zurückschrecken. •
6. Die Presse wird sozialisiert Bis zur Durchfich rang der Sozialisierung werden alle Bestrebungen gegen das Rütesystem diktatorisch unterbauten. ...
7. Die kommunistische Partei RordbayernS lehnt im Rate der Volksbeauftragten die Zusammenarbeit mit bisher kontre-revolutionären und inbezug auf das Ratesystem kompromittierten Sozialisten ab.
8. Zur Unterdrückung der revolutionären. Beurebnn- gen wird ein RevoUittonsgericht mit besonderen Voll machten aufaeftcUL
bindliche Fühlungnahme Wilsons und Lloyd Georges hin erfolgte Vorschlag Lenins maßgebeno gewesen sein, ’ ~ ' " sofort einLUstelten und auf die bol-
urda im Auslande zu verzichten,
Wenn die Meldungen auch bezüglich ihrer Richng- keit nicht nachgeprükt werden können, so spricht doch die zögernde Haltung des Verbandes' hinsichtlich der Intervention in Ungarn und die militärische Erfolglosigkeit der alliierten Armeen in Rußland dafür, daß die Entente erkannt hat, daß der Bolschewismus nicht mit Waffengewalt niederzukämpken ist, sondern daß es sich hier um eine geistige Bewegung und Auflehnung gegen eine in ursächlichen: Zusammenhänge mit der während des Krieacs geübten Politik handelt, deren Fortsetzung nach Beendigung des Krieges zur Verzweiflung führen muß. Nur durch eine Politik der Gerechtigkeit unb Versöhnung der Völker können die durch die denroralisierende Wirkung des Krieges in der Volksseele begrabenen moralischen uub ethischen Instinkte wieder zu neuer Wirkung und Bestimmung der Handlung des Individuums im enrzelnen und in der Gesamtheit gehoben werden.
Die Vorgänge, die sich seit dem 9. November in Bayern abgespielt und die nun zur dritten Revvlurion geführt haben, sind gewiß nicht als berechtigt anzuer- kennen. Die Ideale, die den jeweiligen Machthabern in München vorgeschwebt haben, müßen ja von dem Willen zur Rettung Deutschlands getragen gewesen fein, aber sie waren verfehlt. Wie damals der Schritt E-sners zur Oeffnung der Archive beut feindlichen AuSlande gegenüber nicht gerade klug gewesen ist, ebenso unklug ist eine zu starke Betonung des Anschlusses an Rußland und damit an den Bolschewismus, bevor die Garantien für einen Anschluß gegeben sind. Denn da oereits Lenin klar erkannt hat, daß der Bolschewisums der Arbeiterschaft das Paradies nicht bringen kann und der Kapitalismus notwendig ist — selbst in einem Lande wie Rußland, das seiner Bevölkerung ganz andere Leberrsulög- lichkeiten bieten rann als Deutschland —, so wird es auch hier unmöglich sein, das schwerkranke Deutschland durch den Bolschewismus zu retten. Nur die Erkenntnis, daß Me Kreise an dem Wiederaufbau Deutschlands Mitarbeiten müssen, daß sich der Wiederaufbau nur durch geordnete Arbeit vollziehen Rißt und daß nicht eine Diktatur unter Ausschaltung oder Unterdrückung der Mehr- Heit des Volkes die Wiederherstellung des >virtayaUUchen und staatlichen Lebens zu fördern vermaß, kann uns retten. Die Ausrufung der Räte-Republik dürfte indes eine Trennung Süd- und Nordbayerns zur Folge habcru Während die Sozialdemokratische Partei in Nordbauern in einer am Sonntag -rbgehaltenen LandeSkonferenz sich fast mit allen Stimmen gegen eine Rätediktatur ausgesprochen hat, ist auf dem Gautag der Sozialdemokrati- schen Partei Südvanerns der kommunistischen Regie- rungsresorm zugesitmmt worden. Möge Bayern in ferner SMckfalsstunde vor dem Bürgerkriege üenmün bleiben. wk.
Errichtung einer Miliz in Baden.
^ Karlsruhe, 7. April (B. Z) Die basische Re. gieruug, die bereits über sechs Jrsimilligru-Bataillon« mit aller Disziplin verfügt, erläßt nunmehr einen weiteren Aufruf zur Errichtung von Reserve Milizvatail- lonen, die ie aus drei bis sechs Jnfanteriekourpagnien und einer leichten Maschinengewehrkomvaguie bestehen sollen. Der Aufruf weist auf das immer noch gefährliche Treiben extremer Elemente hin, die ganz offen den Sturz der aegeufeitigen Regicnlua und die Beseitigung unserer Staatsordnung mit Waffengewalt verlause«.