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hersletder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- Amtlicher Auzeiger Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im ;

zogen 2.52 Mark. Dryck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei ?., ' . " | amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zelle 40 Pfennig. :

Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. | für den Arers Hersseld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. X

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Generalstreik in Westdeutschland

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Die Zeitungen in Stnitgart erscheinen.

s^ Berlin, 1. April. (T. U.) In einem Aufruf der NeichsregiernAg an die Bergarbeiter wird davon Mitteilung gemacht, daß die Reichsregierung zusammen mit der preußischen Regierurrg folgendes Seschlosse» hat: Ueber das Ruhrrevier wird der Belagerungszustand verhängt. Regierungstruppen rticken in das Revier ein, um die Arbeiter »ud die Betriebsanlagen vor dem Ter­rorismus zu schützen.

Der Reichseruährungsminister wird entsprechend den Brüsseler Forderungen der Alliierten, in das Streik­gebiet kein Pfnud der eingeführte» Lebensmittel äb- Uefem lassen. Der Reichsarbeitsminisisr wird keiner­lei Bezahlnus für Streikschichten gewähre». Dagegen soll den Arbeitern der Zechen, auf denen nach der 7%s Stnndenschicht gefördert wird, eine besondere Schwerst: arbeiterzulage, steigend mit dem Förderquantnm» bc- reitge stellt werden.

Die Reichsregierung muß," so hertzt es weiter,un­ser Volk am Lebe« erhalten. Sie darf die Republik nicht dem tödlichen Terror durch eine Provinz und einen Stand ansliefern. Alles für den, der arbeitet, nichts für den, der jetzt streikt; sonst gibt es für Deutschland keine Rettung mehr."

en hat:

st es weiter,un- Republik nicht

Die Forderungen der Vergarbeiter.

»Mp Essen, 31. März. (WTB.) Wie dieNeuner- kommission" mitteilt, beschloß gestern eine von ihr ein- berufene Delegiertenkonferenz der Bergarbeiter des Ruhrgebietes den Generalstreik, der am 1. April be­ginnen und solange dauern soll, bis nachstehende For­derungen bewilligt worden sind: 1.) Sofortige EinZih- rnng der 6-StnrrdsnschiGt einschließlich Ein- und Aus­fuhr für Untertagearbeiter unter Beibehaltung des Sis-

s^i Stuttgart, 1. April. (S. C.) Trotz der Ver­kündigung des Generalstreiks erscheinen heute Diens­tag die Zeitungerr wie bisher. Auch der Fernsprecher arbeitet mit auswärts wie immer. Die Zeitungsge- bäude sind von starken A^teilunge» Regierungstrup- pe« besetzt.

Generalstreik der Bürgerschaft.

Infolge des-am Montag verkündeten Generalstreiks der Arbeiterschaft hat der Gegeustreik der Bürgerschaft eingesetzt. Die meisten Gefchäste sind geschivsse». Der Eisenbahn- und Postbetrieb ist eingestellt. Seit 4 Uhr ist die Stadt auch ohne Gas und elektrisches Licht. Das Wasserwerk arbeitet noch.

Bevorstehender Gsneralstreik in Spandau.

Berlin, 1. April. (S. C.) In den Spandauer Mnnitiousanstalieu und Staatsbetriebe» ist gesterrr abend die Parole zum Generalstreik für den Dienstag kommender Woche ausgegeben worden.

Ein Ultimatum der Eifenbahnbeamteuschaft.

Wie derDeutschen Allgenreinen Zeitung" aus Es­sen berichtet wird, fand dort eine von 7000 Eisenbahn- beamten besuchte Versammlung statt.- Es wurde mit- geteilt, daß die Beamtenräte aus allen preußischen Ei- senbahndirektionen am. Ptärz ein Ultimatum an die Regierung gerichtet haben, in dem die Forderungen der gesamten EisrnSahnveanstenihast niedergelegt sind, die sich auf eine einmalige Entschlttöungssumme und ander­weitige Zulagen erstrecken. Dieses Ultimatum setzt der Regierung eine Frist znr Be viüigung der Forderungen bis zum 10. April. Wenn die Forderungen bis dahin nicht erfüllt sind, wird zunä-: st eine achistündige Nnhe- Pause in den EisenbahnMr cven eintreten, und wenn die Forderungen auch Lärm nicht bewilligt sind, wird die Eiser,bahnbeamtenschast im gesamten Bereiche der preutzisch-Hessischen StaatsV-hnen in den Ansstaud

Pichons werden ht wohlunterrichteten Kammerkreises Stimmen laut, wonach der morgen von Pichon vorzu. legende Text der Borfriedensbedinaangen Lücken auf« weist, die auch nur notwendig auszusMen, eine Sitzung kaum ausreichen dürfte

Die Aufhebung der Blockade.

»* Genf, 1. April. (S. C.) DerTemps" meldet, daß die Borfriedenskonferenz mit Tensich land nach einer Erklärung des französischen Handelsministers im Fi­nanzausschuß der Kammer die Aufhebnug der Blockade iu ihrem vollen Umfange bringen wird.

20 bis 3b Milliarden Kriegsentschädigung.

DieNewyork World" meldet aus Paris: Der Ge­samtbetrag der Kriegsentschädigungen, die Deutschland auferlegt werden sollen, ist 45,3 Milliarden Dollars. Hiervon entfallen auf Frankreich 15, England 5, Ruß­land 7 und die Bereinigten Staaten dreiviertel Milliar­den. Da aber der Gesamtbetrag die Zahlungsfähigkeit Deutschlands übersteigert würde, ist die Summe auf 20 bis 30 Milliarden herabgesetzt worden.

Die Begsuftttze im Rat der Bier.

W Haag, 1. April tT. U.) Aus Paris wird ge- meldet: Wilson und Llvyd George erschienen am Sonn­abend in voller Ueber-} nftmmung auf der ÄonferenL

abend in voller Uebcrcinst.mmuna auf der Konferenz. Sie sind absolut einte darüber, daß es unmöglich ist, Danzig den Polen zpzuweiserr. Auch wollen sie nicht juaelkven, daß Frankreich dauernd deutsche Gebiete erhalte außer Elfsß-L ührin.geu. Frankreich müsse sich, wenn es nicht einen Bruch berbeifübren will, mit die-

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genen, 7.) sofortige Bildung einer revolutionären Ar­beiterwehr, 8. sofortige Auflösung aller Freikorps, 9.) so- Srtige Anknüpfung aller politischen «nd wirtschaftlichen eziehungeu mit der russischen Sowjetregierung, 10.) Entwaffnung der Polizei im Ruhrgebiet und im Reiche, 11.) Zahlung der Strelkschichte«.

Drei Fünftel der Zechen stillgelegt.

s-n Dortmund, L April. (S. C.) Im Ruhrrevier waren bis heute früh drei Fünftel der Zeche« stillgelegt. Von der Fndnstriearbeiterschast stehen etwa 55 Prozent im Streik. Der Generalstreik ist west davon entfernt, ein vollständiger zu fein.

Aus Essen wird unter dem 31. März noch gemeldet: Der Bergarbeiteransstanö erfuhr heute eine weitere Ausdehnung. Im Bezirk Dortmund sind 20, im Bezirk Mitten 13 und m Bochum 11 Zechenanlagen ausständig. Im Bezirk Gelsenkirchen ist die Belegschaft der Zeche Friedrich der Große" neu ausständig. Die Gesamtzahl der Ausständigen belief sich in der gestrigen Morgen-, Mittags- und Nachtschicht und der heutigen Morgen- schicht auf 52100 gegen 33 000 gestern.

Negier«« gstrnppe« für das Ruhrrevier.

f»^ Hannover, L April. (S. C.) Die Regierung hat mit der Zusammenziehrmg starker Trnppenmafsc« für das Ruhrrevier begonnen. Dem Vernehmen nach find die bereitstehendeu Regierungstruppen eine Divi­sion stark.

Schwer« wirtschafMHe Schäden.

^ Frankfurt a. M., 1. April. (T. lt) Nachdem schon am Vormittag kleine D«mou,tratio«eu vor dem Leberismttteiamt stattgesRNden hatten, ereigneten sich am Nachmittag um am Libeud ernste Unruhen. Im Buschlutz an einen Umzug von 700 Arbeitern kam es auf dem Böruerplatz zu eine«! schweren Zusamm-nstoß mit der Sicherheitswehr. Drei Zivilisten wurden dabei

- ' '' A«d in den Main

Ä sowie ein Matrose gelyncht und in den Main en. Die Menge stürmte dann zwei Psttzetre. viere, verbrannte die Sitten und plünderte die Woh» - nung des Polizeikommissars. Dann zogen die Dc»

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munftrauten zum Pölizeigefanams, ließen die Gefan­genen entweichen und legten tu das Gebäude Feuer, das in den ersten Nachtstunden noch nicht gelöscht war. Sämtliche LeveusmrttelgeschWe auf der Neuen Zeit, sowie das bekannte HotelFrünkfnrter Hof" tvurveu gestürmt nutz vollständig a«sg.plündert Zeitweise herrschte lebhaftes Gewehrfeuer. Ob es Tote uM wie­viel Verwundete es gegeben hat, ließ sich nicht fest«

S.) Hier arbetten bis t noch einfahren, nur Hochöfen des Höscher

^. Dortmund. 31. März. (BtS.) Hier arbetten die Belegschaften, soweit sie überhaupt noch einfahren, nur 6 Stunden. Heute ist einer der Hochöfen des Höscher Werkes vollständig zu Bruch gegangen, da ex nicht ge­nügend beschickt wurde. Die Wiederherstellnug nimmt 8 bis 10 Monate in Anspruch. Es muß befürchtet wer­den, daß ähnliche Katastrophe» in den nächsten, Tagen sich ereignen werden, wenn die Arbeiterschaft nicht zur Einsicht kommt. In Castrop sind gestern schwere Uimt heu ausgebrochen. Das Postamt ist gestürmt worden, die Lage ist äußerst schwierig.

(Generalstreik in Stuttgart.

^ Stuttgart, 3L März, (WTB.) Der schon lange angekündigte imd immer wieder hinaMgeschobene Generalstreik ist heute ansgebrocheu. Um 9 Uhr legten in Stuttgart die Arbeiter der Firma Bosch und teilen* mann in Untertürkheim und die Arbeiter der Daun- ler Werke die Arbeit nieder. Viele zogen vor, nach Hanse zu geben, während andere auf verschiedenen Plätzen der Stadt sich versammelten und durch ihrr Reden folgende Forderungen auf stellten: 1.) Freilas­sung der politisch Inhaftierten, 2.) Aufhebung des Be­lagerungszustandes und des Verbots ven Demonstra­tionen und Versammlungen unter freiem Himmel, 3.) Einstellung der anläßlich des Generalstreiks aemaßre- gucu Genossen, 4.) sofortige Neuwahl der A- ««d -Räte auf revolutionärer Grundlage. Von 10, Uhr wurde, wie man hört, der Telephonverkehr in einem UmtrekS von 50 Kilometern und in Stuttgart selbst gesperrt. Gegen Mittag hörte auch der Straßenbahn- verkehr auf. Im übrigen heitfM in> den ® tms.cu ein sehr lebhafter Verkehr, der aber bis jetzt ruhig verlief. Vor den Lebensmittelaeschäften und besonders vor den Metzger- und Bäckerladen bildeten sich in den frühen Morgenstunden wieder lange Reihen Kauflustige, fette große Anzahl Läden hat geschlossen.

ser prinzipiellen Stellungnahme Wilsons und Lloyd Georges abfinden,. Diese beiden verlanaen zwar wohl auch einen Seehafen für die Polen und schlagen deshalb vor. den Hase» von Danzig und die Weichsel für heu Handelsverkehr der Polen freizugeben und unter inter» naiiEale Kontrolle zu stellen. Was das Saartal anbe- langt, so müsse sich Frankreich zufrieden geben, die Pro- tmkttan he* ® nkM^ ruben zu erhalten.

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Vorsitzenden 6er FinanLkou,Mission verhandelt und sich entschieden gegen aussanveifeuds Schadenersatzansprüche ausgesprochen. Hier steht aber Wilson allein, und Llons George nähert sich der Anschauung Clemenceaus, roeU der englische Premier bei den Wahlen astzilwettgehende Versprcchunaen gemacht hat. Wilsons Formel geht da- kn!, day Deutschland jeden Dollar zahlen soll, den es zahlen kann, ohne sich wirtschaftlich sn minieren.

stellen.

Scherdemamls SLsllung geschwächt.

. Die parlamentarische, politische und persönliche Nie­derlage, die Herr Schcidemaun sowohl als Ministerprä­sident wie als Parteiminister in Weimar erleben mußte in Verbindung mit der starken Bewegung naw links, von der die großen Arbeiterzentren Deutschlands be­troffen sind, hat die Stellung des Kabinetts Scheidemüuu erheblich geschwächt.

Man werde daher, meint derBerliner Lokai-An- zeiger", gut tun, auf einen Kabinettswechsel gefaßt zu sein, mit dessen Eintritt die Unabhängige Sozialdeuw- tratie, unterstützt oder bekämpft voir den Kommunisten, ans Staatsruder käme. Die kommuntoische Partei würde damtt zum ersten Male in Deutschland legitim werden. UnaWängige und Kommunisten hätten sich in­zwischen mehr und mehr verbrüdert, was nicht aus- schließe, daß ihr Verhältnis zu dem etwaigen neuen Ka­binett sich ähnlich entwickelt, wie es zwischen Mehrherts- sozialisten und Unabhängigen war, als Herr Haase ne­ben Herrn Scheidemann,, saß.

Dann würden die Kampfe um erne noch rahiraiere LinWvrientierung nicht aushören, sondern aller Wahr­scheinlichkeit nach mit noch verschärfter Hestigreit ent­flammen^ Die gegenwärtige Lage scheine es noch aus- zuschließen, daß wir direkt zu einer kommunistischen Regierung kommen Immerhin lehrte der Verlauf der, deutschen Revolrttion, auf Ueberraschungen gefaßt W Gerüchte in WilhelmShaven wissen, derBörsen- ztg." zufolge, von einer allgemeinen über ganz Dentsch- land verbreiteten nnb orgauisterten Revolution, die sich im Mai in die Tat umsetzen werde. Auch auS Marine- - kreisen liegen Nachrichten vor. die von einem Anwach­sen radikaler Strömungen sprechen.

Der kommende Friede.

Das französische Auswärtiae Amt läßt lautLokal- Anzeiger" mitteilen, daß diese Woche nicht vergehen werde, ohne daß der Oeffentlichkeit ausreichender amt- ricker Attsschluh über die Vorsriedensmschriisie des Ver­bandes aeqebeu werde Diese Ankündigung Mündet sich auf Pichons Voraussicht, daß seine moramen Be­ratungen mit den Vertretern Englands, Italiens und Amerrkas die sog.allerletzten Uustimmigkcitcn" besei­tigen werden. Neben dieser ootirniUscheu Auffassung

Frankreich besteht auf der Rheingrenze.

Der Rat der Vier hat ant Sonnabend nach einer Havasmeldung die Prüfung der Gebietsfragen fortge­setzt, namentlich die der französisch-deutsche» Grenze. Es ist noch keine Evtschewung gefällt worden. Frankreich beansprucht roll und ganz seine Grenzen von 1848, da­rin Inbegriffe» das ga»ze Saarbecken, für dessen deut­sche Bevölkerung, soweit sie sich innerhalb dieser Gren­zen befindet, politische Autonomie bestehen soll. Frank­reich verlangt, daß der Rhein ihm als natürliche Grenze diene.

Die SekettsmitteHieferung.

i» Haag, 1. April. (T. 1t) Nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen acht von Rotterdam heute der erste Transport der von der englischeik und franzö- lischen Regierung an Deutschland verkauften 270 000 Tonnen Lebensrnittel ab bestehend hauptsächlich aus Schmalz, Fett und kondensierter Milch.

Lebensmittelnot im uiederrheiuischeu Fndttstricgcbiet.

v» Duisburg, 31. März. (V. Z.) Jm niederrhctni« schen 'Jndnstriebezirk ist durch das Berzögcru der Sei LeNvMMeilieferungen, besonders durch das Ausbleiben der Kartoffeln infolge des Frostes und des Fleisches in­folge des Versagens der bayerischen Lieferungen eine große Unruhc entstände». Diese äußerte sich in Demo», ßrativuszügeu und Massenversammlungen vor dem Rathause in Mülheim und in Duisburg, wo Ersatz für den Ausfall gefordert wurde. Die verfchiedenen Stadt- verrvaltuugen baden dringende telcgrgpntsche Notrufe nach Berlin gerichtet, die von den Gewerkschaften unter­stützt wurden. Die Lebensmittellieferungen der En­tente sind bisher weiter nicht eingetrokfen. Dagegen passieren Kähne mit amerikanischer Kohle, die anstelle der fetzt im Preise viel höher steheriden -deutschen Kohle nach der Schweiz gehen, die hiestgen Häseu In den Zechen deS hiesigen BezkrtS wird neck regelnMnig, je­doch mit verkürzester Schichtzeit gearbettet.

AmerrkaMsche Kredite für Deutschland.

' AuS Neuyork wird gemeldet, daß sich die amerika­nische Hochfinanz bereit erklärt bat, Deutschland einen größeren Kredit einzuräumen, wenn neben der Ver­pfändung ausländischer Wertpapiere Lieferungsver- trew auf hochwertige deutsche Er-zeugntssc, wie Farb­stoffe, Chemikalien und Kalisalze, als Sicherheit gegeben werden.

Die Danziger Frage.

Fach besteht auf einer Landung in Danzig.

^ Rotterdam, 1. April. (S. C.) DieTimes" melden aus Paris: Marsckall Fach erhielt die Anwei­sung die polnische und Danziger Frage selbständig zu entscheiden. Fock selbst besteht ans militärischen Grün­den auf den Transport der polnische« und alliierte« Truppen über Danzig.