s ersselder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- - zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Vuchdruckerei : Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. • i6BseeeB8>GBBBBan8a*eaee»K»*enBastif wae8B««!aseesÄe®»*®ea3Mss«aeHse*®«ea:$i8e3iasaeaes«t8BQ
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersseld
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Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprech:: Nr. 8. j
Nr. 71
Dienstag dem 23. März
1919
MMsest» MMm.
Die Vorgänge, die sich in den letzten Tagen in Un- garrr abgespielt haben, können von entscheidender Bedeutung für Mitteleuropa, vielleicht auch für ganz Europa werden. Entweder gelingt es, den Lkommunismus, der heute in Ungarn regiert, niederzukarnpfen und im Anfchluß daran auch den russischen Bolschewismus auf seinen Herz zu bei thränten, wo er allmählich vergltm- . wen muß, oder er wird sich mit unwiderstehlicher Gewalt über ganz Europa ausbreisen: denn es gärt nicht nur in Italien, wo die sozialistische Partei den Anschluß an den Moskauer Kommmüsmrls beschlossen und den Generalstreik ausgerufen hat, sondern auch in Frankreich gewinnen die radikalen (Strömungen sowohl unter den Arbeitern als auch unter den Soldaten immer mehr Boden. Nach Meldungen nus dem Elsatz soll die Gärung in der sranzösischen Besatzungsarmee derart bedenklich geworden sein, datz einzelne Truppenteile durch K'Lionialtruppen abgelöst und in das Innere des Landes zurückgeschafft werden mutzten. Auch England hat heute infolge der steigenden soztalisüschen Bestrebungen in der Arbeiterschaft und der irischen Jrredenta große Sorgen, die durch die Unruhen irr Äegypten noch erhöht
Werbern
Die Ursache der revolutionären Stimmung in ganz Europa liegt einesteils in der Hungersnot in Ost- und Mitteleuropa, anderertteils in dem wahnsinnigen Sre- gerübermut unserer Feinde, die in Ermangelung jedes psychologischen Gefühls und Verständnisses für die Volksrnasftn des geschlagenen Gegners dessen Untere drückung nicht hart genug finden können. Hierin ist auch die Umwälzung in Ungarn begründet. Die Magyaren, deren gemischter Volksstamm weniger slawischen Ursprungs ist, waren nicht die Schützlinge der Entente. Um den Imperialismus und territorialen Machthunoer der Tschechen und Slowaken,zu befriedigen, sollte die Demarkationslinie von der rumänischen Grenze um 200 Kilometer nach Westen vorgeschoben weroen. --^^^ Buoa-
setzt werden. Ungarn sollte zum Aufmarschgeb-et für einen Feldzug gegen Sowjet-Rutzland benutzt und als Lohn für die Tschechen und Slowaken, dce tore Armeen gegen Rus^ ' - — - —-™ werden, i„
Vorsitze des Grasen ................. . Note des Kommandanten der Ententetruppen garn, in der die Erweiterung der De,narkationsltnte gefordert wurde, ab, worauf die Regierung zurucktrat.
Die nunmehr ans Ruder gekommene kommuili- sttfche Regierung rüstet sich zum bewaffneten Widerstände gegen die Enteutetruppen und appelliert an deutsche, tschechische, rumänische Proletariat und an das der Ententeländer. Die russische Sowjet-Regierung hat ihre Truppen in Marsch gefetzt, um den „bedrängten Brüdern in Ungarn" zu Hilfe M, kommen. Sie sollen bereits vor Brody, das auf galizischem^Boden an der Bahnlinie nach Lemberg liegt, stehen. Mnzwrschen hat sich die kommunistische Bewegung auch auf die Völter Südrrugarns und über die ungarische Südgrenze hittaux, erstreckt. Sollte es der Entente im letzten Augenblicke nicht gelingen, der bolschewistischen Gefahr Herr zu werden, dann dürfte die kommunistische Bewegung ganz Europa verschlingen. Die Gesahr ist groß. Bleibt aber die Entente über den Kommunismus in Ungarn Sieger, dann ist es möglich, daß die Vorgänge in Ungarn nur einen weiteren Schritt der Entente zur Vernichtung der mitteleuropäischen Völker sein werden: denn den Lehren der Folgen ihrer Unterdrückungspolitik, die Ungarn dem Bolschewismus in die Arme getrieben haben, wurde die Entente sich wohl kaum zugänglich zeigen. wk.
ßland zur Verfügung gestellt haben, zeritückeit Der ungarische Mrnrsterrat, der unter dem es Grasen Michael Karolyi stattfand, lehnte die
Die AmMtzung in llngcttu
BUdung einer Armee vo« 70 üv« Mancc.
^ Wien, 23. März. (T. M Aus Budapest wir-- gemelbet, in aller Stille soll eine Armee von 7« »»« Mann gebildet worden sein. Sie soll gut ausgerüstet sein und unter der Führung des Majors Goergey, eines Enkels des Revolutioruirs von 1848, der aus der Kriegsgefan- genschaft aus Rußland zurückgekehrt ist, stehen. Auch die «ichtsozialistische« Kreise stellen sich hinter M neue Regierung, nicht aus Sympathie für die sozialrsttsch- kotnnmnisttschen Ideen, sondern aus Haß.gegen die Entente. Die Landbevölkernng ist angeblich rn das Lager der neuen Partei übergegangen. In Budapest herrscht Rache und Ordnung. Die Umbildung der Re- ; giern«« vollzieht sich ohne Störung. Heute früh sind »sämtliche Zeitungen, wieder erschienen. In Budapest waren Gerüchte verbreitet, nach denen das Heer der tu - fischen bolschewistischen Regierung bereits den Ort Ko- rüsmezö erreicht habe und im Bormarsch auf Budapest begriffen sei. Eine Bestätigung dieser Meldung hegt noch nicht vor.
Rußlands Hilfe für Unstar«,
tu* Wien. 23. März. (T. U.) Hier aufgefangene drahtlose Berichte melden, daß die russische Sowjet-Re- K- mit« Ungarn ihre Hilfe an geboten habe. Die russt- n Räte-Truppen stehen vor Brody.
Uebergrcifcn des Bolschcwismns auf bett Süden.
n-h Wien, 23. März. (T. U.) Aus Marburg (Steier- mark) wird gemeldet, daß in vielen Orten Bosniens, Kroatiens unb Slavoniens sich eine bolschewistische Be-, weguug zeige. Bewaffnete Banernvandcn durchzögen die'Städte und Dörfer und kämpften gegen die serbischen Truppen. Auch unter den serbische« Truppe« selbst geigten sich Zeichen von BolschewisumL.
r Dke DemWon des MMsterrais.
^ Budapest, 22. März. (WTB.) Dem Präsidenten der Volksrepublik Ungarn wurde gestern eine Note der Entente überreicht, worin eine neue, als politische Grenze zu betrachkeude Devlarkationslinis zwischen ltu= gar« «nv RuAräuie« bestimmt wird. Die wichtigsten Punkte der neutralen Zone werden von Ententetruppen besetzt. Darauf beschloß der Ministerrat die Demission des Kabinetts, die vom Pr-tzfidenten Karolyi angenommen wurde. Karolyi erließ eine Proklamation an das Ungarische Volk, in der er erklärte, daß die Regierung eiuaesehen habe, daß die zwingende Gewalt der Verhältnisse einen neuen Kurs fordere. Dir Entente- kommission erklärte, daß sie die Demarkationslinie als politische Grenze betrachte. Die fernere Besetzung des Landes verfolge den Zrveck, daß man Ungarn zum Aus- marsch- und Operationsgebiet gegen die an der rumä- «ische« Grenze stehenden ru^ischen Sowjetarnree machen werde. Das uns geraubte Land soll der Sold bef rumänischen und tschechischen Truppen sein, die die Sowjetarmee niederrinqeu sollen. Karolyi ruft das Proletariat der Welt um Gerechtigkeit und Unterstützung an und teilt mit. daß er abdanre und die Macht dem Proletariat übergebe.
Standrecht tcher Angar».
^ Budapest, 22. März. (WTB.) %3 Uhr nachts. Infolge der Demission hat der Arbeiterrat von Budapest die RegierungsgewM übernommen und einen imperialistischen revolutionären Reqierurmsrat gebildet, der den Titel „Volksommtsfäre" führt. Den Vorsitz hat Alexander Garbai übernommen. Die Regierung hat über Budapest und das flanke Land das Standrecht verhängt. 3 j
Die Diktatur des Proletariats.
fres Budapest, 22. März. (WTB.) %3 Uhr nachts. Die ungarische sozialistische Partei und die ungarische kommnmstische Partei haben sich aufgrund eines Be- ^LMuLLL-KuLL-LLltunaen *>n>" u^-.s-n Vartei, der nn-
Nimmt im Name« des Proletarrato «nverzüglich die ganze Macht. Die Diktatur des Proletariats wirb von hcute ab vo« den Arbeiter-, Bauer«- «ud Solbatenraten mtsgeübt. >
Vor Kämpfen um Budapest.
b*i Wie«, 24. März. (S. C.) Nach einer Meldung des „Abend" aus Budapest haben die Kommunisten dce Funkeuverbindung mit der Sowjetregierung in Moskau hergestellt. Die Budapester Filiale der österreichnch- «ngarische« Bank sei angeblich von Truppe« der Entente besetzt. Da in der Nachbarschaft von Budapest über 15 000 Mann Ententetricppe« stehen, sei mit ernsten Kämpfen zu rechne«, falls der Putsch der Konrmuniste» i« Budapest weiteren Umfang an«eh«te« sollte.
Vorbereitung der Besetzung Ungarns.
m, Genf, 24. März. (S. C.) Der „Temps" meldet, die Alliierten haben die Erhöhung der BesatzUNgsarmee in Ungarn um 4 Divisione« beschlösse«. Dce Saloniki- armee hat Befehl zur Besetzung Ungarns erhalte«.
85 000 Maim Ententetrnppe« in Finme gelandet.
i»>®i Zürich, 24. März. (S. CZ Der „Carriere della Sera" meldet aus Fiume, daß seit Mittwoch voriger Woche 35 000 Man« Ententetrnppe« gelandet find, die z«r Vesetz««g U«gar«s bestimmt seien.
Rumäniens Anschluß an Sowjet-Nußland.
«*#=! Rotterdam, 24. März. (S. C.) „Daily Mail" meldet aus Stockholm, «ach einem Bericht i« der „Prmvda" gab der Regiernugskommissar im Petersburger Sowjet besannt, daß nach den Berichte« der russischen Age«te« in Bukarest der Anschluß Rumäniens an die russische Sowjetregierung unmittelbar vor feiner Verwirklichung stehe.
Flucht der rumänischen Behörden a«s Jassy.
^ Rotterdam, 24. März. (S. C.) „Daily Mail" meldet aus Jassn, Ctochaneiv ist vo« de« Bolschewisten genommen worden. Die rumänischen Behörde« verlasse« Jasiy.
Niederlage der Ukrainer bei Lemberg.
a-» Warschau. 22. März. (WTB.) Nach fünftägigem Kampfe trafen die zum Schutz der Stadt Lemberg bcrbeigeeilten polnischen Truppen in Lemberg ein. Sie schlüge« die Ukrainer i« die Flucht und- erbeuteten eine große Anzahl Gefangene, Kanonen und Kriegsmaterial.
»Einberufung der Jahrgänge 98/99 i« R«ßland.
^ Rotterdam, 24. März (S. C.) Die Times melden, daß die rnssische Sowjetregierung die Aushebung der Jahrgänge 1838 und 99 befohlen habe.
Bedrohliche Lage in England.
$-*i Rotterdam, 23. März. (T. U.) Im Leitartikel sagt die „Daily News" m a., England werde sich am Sonnabend am Rande eines Abgrundes befinden, wenn nicht im letzten Augenblick Klugheit und guter Wille die Oberhand erlangen. Dann werde ein Ansstand beginnen. dessen Ernst und Umfang gar nicht abzusehen und dessen Folgen unübersehbar sein würden.
Z« den Forderungen der Eisenbahner in England.
fortgesetzt.
Abg. Kasser (Zentrum): Wir sind für die Errichtung einer rheinisch-westfälischen Republik. Wir waren uns klar, daß bei den Franzosen- die.. Annexion des linken Rhcinuföts beschlossene Sache sei und als die einzige Möglichkeit, dem deutschen Vaterlands das linke Rheinufer zu erhalten, erschien uris die Bildung einer eigenen westlichen Republik. Wie kam denn die Rheinprorinz an Preußen? Die Bewohner sind dabei nicht gefragt worden! Die Pläne der Entente datiere«! schon seit der ersten Marneschlacht. Wir erstreben die Errichtung einer westlichen Republik als treue Deutsche, die unter keinen Umständen vom Verbände des Deut- _„„_ ........ „....„..... scheu Reiches getrennt werden wollen. Wir fordern
beschlossen, einem Unterausschutz^anfzutragen, gemeinsam \ von der Reichsregieruna aber die. schleunige Bornahu»
^ London, 22. März. (WTB) In einer Konferenz des sogenannten Dreibundes, bestehend aus den Gewerkschaften der Bergleute und den Eisenbahn- und Transportarbeitern, die die Frage des internationalen Streiks der drei Bereinignngen erwogen haben, wurde
um dem Komitee der Eisenbahnarbeiter an die Re rung heranzutreten, um die Berha«dlu«geu zwisc dem Bund der Eissnbahuarbeiter und dem Ausschuß Erseubahngesekschaste« wieder aufzunehmen. . Die Eb dahuarbeiter sollen in C'.. Z..... " _.;'"“.
der Arbeit bleiben.
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Abwartuna weiterer Beschlüsse an
Erkenntnis der bolschewistischem Gefahr i« England.
!®-^ Genf, 23. Ntärz. (T. U.) In den Kreisen der englischen Diplonratie und der englischen Militärs beginnen die Nachrichten über die bolschewistische Bewegung grobe Aufmerksamkeit zu erregen. Man beginnt auch einzusehen, daß die aus Deutschland eintreffenden Nachrichten über die Vorbereitung einer großen Offensive der Sowjettruppe» gegen Deutschland und Oesterreich nicht mehr übertrieben sind, sondern durch Berichts über die von den Bolschewisten entwickelte fieberhafte Tätigkeit ihre Bestätigung erfahren. An der Archangelsks und der sibirischen Front liegen sich die Alliierten und die Sowjettruppen gegenüber und bekämpfen sich in einem Kleinkriege. D ser Frontabschnitt scheint zu einem Nebenkrieasschafi platz zu werden, während die Bolschewisten an der Nordfrout ihre besten Kerutruppe» zusammenziehen.
Generalstreik in Italien.
t»! Lugano, 28. März. (T. tt.) Drahtureldunge» aus Maklaud besagen, daß eine Konferenz der Bor» stände der italienischen Gewerkschaften mit denen der Sozialistischen Partei bevorstehe. Die sozialistischen!
. i"- „ “ "^ schlutz tut die russische
Sozialistischen Partei bevorsteh^
Parteigruppen billigen den Uns ........ ___ ... _______ .. Komm««i sie« - Pari«. Sie vrotesticreu gegen die Arm «exio« vnd die den Bestegten auferlegte« Beding««, ge«. Zur Gelrrndmachuug des Willens des Pruleta- riabs wird der Generals-reik verkündet.
»M> Lugano, 22. März. (L A.) Nach der Turme» „Stampa" macht die Bewegung unter den Landarbettern in der Provinz Bergamo für die Enteignung be» Großgrundbesitzes zu ihren Gunsten große Fortschritt«, Die Lage ist beunruhigend. In Pavia wurde der Generalstreik erklärt. Der Generalstreik in der Provinz Novara qreist weiter um sich.
! »^ %atiä, w. hkxt^ w^
I mönung kam heute zu dem Beschluß, vo« der Friedens« konferenz zurückzntreteu, falls Fmme nicht Italic» z« gewiese« wird.
Unrahe« i« Gerbte».
|w Wie«, 22. März. (L. A.) Aus Belgrad wird gemeldet, die Ereignisse auf der Kriede«sko«fereuz und die Berichte, die aus der Schweiz über die südslawische Frage kommen, haben in Belgrad starke Erbitterung hervorgcrufen. Große Menschenansammlungen dernon- strierten heute auf den Straßen und riefen: „Riebet mit Italien!" „Italien will den Krieg, wir wolle« ih» auch!" Die Demonstrationen spielten sich vor dem Ho^ tel der italienischen Gesandtschaft ab. Militär und Po, lizec zerstreute« die Demo«straute«.
Die Unruhe« t« Aegypte».
oa*1 Kairo, 22. März. (WTB) Reuter. Bei einem Zusammenstoß eines Panzerautos mit Demonstranten wurden 13 Demonstranten getötet und 27 verwundet Am 14. März wurde in Alerandria die Menge durch Militär anseinander getrieben. Es kam zu Ansschrei- tnngen. Es haben auch in der Provinz Kundgebungen stattgefunden. Teilweise verliefen sie friedlich, zum Teil mußte auch Militär einschreiten.
PreMche tandesversammlang.
Sitzung vom Sonnabend. 22. März.
Am Ministertisch: Hirsch, Hänisch.
Vizepräsident Dr. Porsch eröffnet die Sitzung m»
12 Uhr 20 Minuten. nr , , ^ ,
Es ist wiederum eine große Anzahl von Einsprüchen, Verwahrungen und Protesten eingegangen.
Auf -er Tagesordnung sieben zunächst Anfrage«, 1. über ein Monopol für Schulbücher: 2. über den Woh, nungsmaugel- 3. über das Studium der in die Frei- willtgenverbände eingetretenen Studenten. Auf -i« Frage -es Vizeprästdenten erklärt sich Ministerpräsident Hirsch namens der Regierung zur Beantwortung be« rett, sobald die Geschäftslage des Taaes es gestattet.
Es folgt die Besprechuna eines Antraaes dÄs Abg, Dr. A«cr: Die Landesversammluna wolle beschließen: Im Gebiet der ichleswig-Holstetnischen Städteordnung find bis zum endgültigen Wahlrecht für Wahlen zu dep Magistraten alle diejenigen Personen wahlberechtigt, denen nach der Verordnung vom 24. Januar 1919 das • Wahlrecht zu steht. Bis auf weiteres find den Wähle« die Listen zu Grunde zu legen, auf Grund deren Me Wahlen zu den Gemeindevertretungen stattaefmrdeu (laben.
Nach kurzer Debatte wurde der Antrag an be* Ausschuß verwiese«.
Dann wurde die Besprechung der Anfrage über die Lostrevtmugsbestrebmtge« in Prevtze«