Hersfelder Tageblatt
Hersselder Kreisblatt
Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- - zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei s Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. 3
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
5 Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im i amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8.
Nr. 305
Dienstag, den 31. Dezember
1918
Amtlicher Teil.
Hersfelö, den 27. Dezember 1918.
Einmalige Kriegsteuerungszulage für Lehrer und Lehrerinnen.
Die Lehrpersonen des Kreises weise ich besonders darauf hin, daß nach einer im Amtl. Schulblatt Nr. 12 (Dezember 1918) Seite 103 abgeöruckten Bekanntmachung Nr. 157 der Preuß. Regierung, Abteilung für Kirchen und Schulwesen vom 7. d. M. B. 1. Nr. 5464 die Kreiskassen Anweisung zur Auszahlung vorschuß- weiser Beträge der weiter bewilligten außerordentlichen einmaligen Kriegsteuerungszulggen halten haben. Tgb. Nr. L 18697. Der Lanörat.
B.:
Funke, Kreissekretär.
er-
Hersfelö, den 22. Dezember 1918.
An die Ortspolizeibehorden -es Kreises.
In Verfolg meiner Verfügung vom 5. Februar 1912 — 1 1471 Kreisblatt Nr. 20/12 — erinnere ich
daran, daß dem Kreisarzt Hier am Schlüsse des Jahres das Verzeichnis über'die in der Gemeinde wohnenden, außerhalb der Irrenanstalt in Privatpflege lebenden Geisteskranken unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars zu übersenden ist.
Fehlanzeige ist nicht erforderlich.
tob. I. Nr. 18389.
Der Lanörat.
Funke, Kreissekretär.
Bekanntmachung.
ZuMitgliebern desWahlausschusses für diePrüfung der Wahlvorschläge und ihre Verbindung habe ich
1. den Buchhalter Heinrich Bechmann,
2. den Vizepostdirektor Adolf Leineweber,
3. den Amtsgerichtsrats Geheimer Justizrat Dr. Hermann Weihe,
4. den Schlosser Wilhelm Winter sämtlich zu Cassel
und als deren Vertreter im Falle der Behinderung
1. den Oberbibliothekar Dr. Wilhelm Hopf,
2. den Rechtsanwalt Heinrich Pabst beide zn Cassel berufen.
Cassel, den 24. Dezember 1918.
Der Wahlkommissar des 19. Wahlkreises. F ritsch, Oberlandesgerichtspräsident.
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Hersfeld, den 28. Dezember 1918.
Wird veröffentlicht.
Tgb. No. I. 13702. Der Lanörat.
Funke, Kreissekretär.
Sersfeld, den 30. Dezember 1918.
Der Vollmilchbezug für Kinöer über 4 Jahre muß auch für diese Woche gesperrt bleiben; auch die Kranken erhalten nur Sie Hälfte der zustehenden Menge.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses J.A.No. 11932. von Grüne lius.
Bus der Heimat.
§ Hersfeld, 31. Dezember. Der heutigen Nummer liegt ein Merkblatt der Mitteldeutschen Privat-Bank, Akt.-Ges., Filiale Hersft über den bargeldlosen Zahlungsverkehr bei, worauf wir unsere Leser besonders aufmerksam machen möchten.
Allgemeine Vrtskranlenlalle für die Landgemeinden des
Kreises Serskeld.
Bekanntmachung.
Nach der Verordnung des Rats der Volksbeauftragten sicherungspflicht und die Versicherungsberechtigung in der Krankenversicherung von 2500 Mk. aus 5000 Mk. ausgedehnt. Hiernach entfallen alle B-'amts, Lehrer und sonstige Angestellte, sofern ihr jährliches Entgelt 5000 Mk. nicht übersteigt, unter die Krankenversicherungspflicht, wenn ihnen nicht bei ihrer Anstellung die Regelleistungen der Krankenkasse für die Dauer von 26 Wochen aus- drüSlich zugesichert sind. Die Anmeldung zur Krankenkasse hat deshalb unverzüglich zu erfolgen.
Mit vorgenannter Ausdehnung ist eine Aenderung unserer Kafsensatzung insbesondere eine anderweite Lohn- stusen- Einteilung, notwendig gewo den. Gleichzeitig mußte infolge der hohen Ausgaben eine Erhöhung der Beiträge aus 4V2% des Grundlohns beschlossen werden. Auf Grund vorstehender Aenderung und Beschlußfassung sind durch Sgtzungs^Nachtrag die Kassenmitglieder in folgende Lohnstufen eingeteilt:. 5
1° Stufe weniger als 1,17 Mk. einschließlich der ohne Entgelt beschäftigten Lehrlinge,
2.
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1,17 M. bis
1,84
2,84
3.84
4,50
5,50
6,50
7,50
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1,83M.
10. Stufe 8,50 M. bis 9,49 M.
2,83 „
11. „ 9,50 „ „ 10,49 „
3,83 „
12. „ 10,50 „ „ 11,49 „
4,49 „
13. „ 11,50 „ „ 12,49 „
5,49 „
14. „ 12,50 „ „ 13,49 „
6.49 „
15. „ 13,50 „ „ 14,49 „
7,49 „
16. „ 14,50 „ „ 15,49 „
8,49 „
17. „ 15,50 „ und mehr
Die Kassenbeiträge in den vorgenannten Lohnstufen 4V2% des Grundlohns berechnet, betragen vom 1. Januar 1919 ab, wöchentlich:
mit
für
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MitA der 1. Stufe
Zeitpunkt ab an unsere Geschäftsstelle in Hersfeld, Neichsbankstraße Nr. 2, einzüsenden, von wo aus das
sonst einzel beschäftigten Kassenmitgliedern .füllt der zu- ständige Kassenarzt die Krankmeldekarte aus. — Die aus- gefüllte Krankmeldekarte yat der Erkrankte sofort der Herren Arbeitgeber bezw. Dienstherren bei dem jetzigen Geschäftsstelle der Ka-fe vorzulegen bzw. nach Aufkleben ...... ' einer Marke durch die Post einzüsenden. Erst hiermit ist die Krankmeldung bei der Kasse erfolg? Nach Eingang der Karte wird dem Erkrankten ein Krankenschein und
Erforderliche veranlaßt wird. Hierbei möchten wir die
Personalwechsel auf die Meldevorschriften besonders hin-
weisen. Sie haben jeden Beschäftigten, der ein- oder austritt bei der Geschäftsstelle l unen 3 Tagen auf dem vorgeschriebenen Meldeformular zu melden. Um die Beschaffung der An- und Abmel . Formulare zu erleichtern.
Formulare zugesandt; sie können bei denselben im Bedarfsfall abgeholt werden.
Bei Erkrankungen wird Folgendes bestimmt:
Denjenigen Kassenmitgliedern, welche von einem größeren Arbeitgeber beschäftigt werden, stellt der Arbeitgeber die vorgedruckte Krankmeldekarte, welche von der Geschäftsstelle zu beziehen sind, aus. Mit dieser Karte geht der Erkrankte zum zuständigen Kassenarzt (die jetzigen Kassenarztbezirke bleiben bis auf Weiteres bestehen), dieser füllt die Karte nach der Untersuchung weiter aus und gibt sie dem Erkrankten zurück. — Bei Dienstboten und
ein Zuweism.assch fü: den Kassenarzt zugesandt. Auf . dem Krankc
öä« <-t lyaiitn öev Kranken zur gsuauen Beachtung abgedruckt. Das Krankengeld wird nach Abtrennung und Einsendung des vom Kassenarzt unterschriebenen Wochenabschnitts an die Geschäftsstelle der Kasse durch das Postscheckamt ausgezahlt. Jedes Mitglied hat Anspruch auf eine Kafsensatzung, sie kann auf der Gefchäftsstelle in den Dimststunden in
Empfang genommen werden.
Hersfeld, den 30. Dezember 1918, Der Vorstand: Hilteg Vorsitzender.
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Das Bandwerferprogramm der Wta ItMlaWi Partei
Die Teutsche Demokratische Partei hat ihre Stellung zu dm HandwerSerfrageu folgendermaßen programmatisch formuliert: Die Deutsche Demokratische Partei, von dem Werte und der- UnentbeMichkeit des Handwerks und des Kleinhandels überzeugt, fordert die Ausrüstung des Handwerks durch Zuführung von Arbeit, Rohstoffen und Kredit. Zur dauernden Erhaltung eines kräftigen gewerblichen Mittelstandes verlangt sie weitgehende berufliche Selbstverwaltung, freiheitlichen Ausbau der Haudwerrs- kammeru, Innungen und smistiger Berufsverbände, freie Bahn für die Entfaltung des Genossenschaftswesens, Aenderung des öffentlichen Perdingungswesens auf der Grundlage angemessener Preise, ausreichenden Schutz gegen den Wettbewerb der GefangenengrbekL und der öffentlichen Regiebetriebe, Hebung der technischen u. kaufmännischen Leistungsfähigkeit des Handwerks, Aufrechterhaltung der Hmrdwerkslehre, Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung, Mitwirkung der Be- rufsvertretungen an Fach- und Fortbildungsschulen, Meister- kurse. Die zur Wiederaufnahme der Bautätigkeit erforderlichen Maßnahmen sind schleunigst zu treffen.
0,24 0,42 0,66 0,96 1,08 1,38 1,62 1.92 2,16 2,46 «2,70 3,00 3,24 3,54 3,78 4,98 4,32
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_ ________ _____ jederzeit auf unser Postscheckkonto 9k. 13596 in Frankfurt a/M. eingezahlt werden, sofern solche nach den Zahlungsterminen noc^ ausstehen, werden sie durch Postnachnahme zur Einzahlung auf unser Postscheckkonto eingezogen.
Ferner werden die Zahl- unb Meldestellen in Nieder- aula, Frielingen, Schenklengsseld, Philippsthal, Heringen, Friedewald, Oberhaun und Obergeis wieder ausgehoben. Sämtliche An- und Abmeldungen, sowie alle Krank- meldungen und sonstige Schriftstücke sind von diesem
Die Kassenbeiträge können scheckkonto Nr. 13596 in Fr