Hersfelder Tageblatt
Hersfelder Kreisblatt
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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post bezogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei 8 Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Nr. 268
Donnerstag, den 14, November
1918
■ Bus der Heimat.
* (Falsches Kriegsanleihe-Ger üch t.) Es wird das Gerücht verbreitet, daß die jetzige Regierung, der Rat der Bolksbeauftragten, die Absicht habe die Kriegsanleihe zu annullieren. Die Regierung legt Wert darauf, diese Gerüchte bestimmtest zu dementieren.
* Bei eintretendem Frost werden die Gas- und Wasseranschlüsse sowie die Messer in den Kellerräumen einfrieren, wenn nicht die Kellerfenster verschlossen oder fehlende Scheiben ersetzt werden. Jeder Hausbesitzer prüfe daher sofort, ob die Kellerräume nach außen gut verschlossen sind, ebenso die unbenutzten Räume. Jeder Abnehmer schütze sich selbst vor Nachteilen durch häufiges Nachsehen der Leitungen.
* Für de n Rei se v e rkehr nachHolland treten ab 15. November infolge Lebensmtttelmangels in Holland veränderte Bestimmungen in Kraft, wonach die Genehmigung der Einreise in jedem einzelnen Fall durch den Minister des Aeußeren im Haag gegeben werden muß. Anträge auf holländische Sichtvermerke sind daher sehr zeitig, am zweckmäßigsten zugleich mit dem an die deutschen Behörden zu richtenden Antrag auf den deutschen Sichtvermerk, an die holländische Konsulatsbehörden zu richten.
* (De r letzte Tagesbericht). Der Leser wird heute zum ersten Male eine Zeitung erhalten,
Siel.
Bon unserem Berliner Yr.-MitarSetter.
Tieftraurige Vorgänge haben sich in Kiel ereignet, Ereignisse, die jeden, der noch an die Zukunft Deutschlands glaubt und auf das Wohl der Bolksaesamthert hofft, mit bangen Sorgen erfüllen müssen. Was sich
daß eben in jedem Deutschen, auch wenn er Umsturz begeht, doch ein gewisser Sinn für Ordnung übrigbleibt, wdaß auch die Kieler Meuterer ihre Sache organisier- ien. Anlaß zu den ganzen, tief beklagenswerten Vorgängen gaben törichte Gerüchte, die so unsinnig sind, daß es nicht der Mühe verlohnt, sie wiederzugeben. Von welcher Seite derartige Gerüchte ausgesprengt wurden, läßt sich nicht feststellen, aber es ist ein seltsamer und vielleicht nicht ganz belangloser Zufall, daß man soeben in Berlin auf dem Bahnhof Frledrichstraße in einer Kiste des ruffischen Botschaftskuriers revolutionäre Flugzettel fand, die in Berlin zur Verteilung gelangen sollten.
In Kiel scheint der Revolutionsbazillus, der von außen her in die Reihen der Truppen getragen wurde, bereits seine Wirkung getan zu haben, und die Matrosen haben daselbst einen „Soldatenrat" gegründet,, der die Macht in der Stadt an sich gerissen hat. Bei dieser Gelegenheit kommt wieder einmal, wie auch schon so häufig archerwärts, die unbegreisliche Torheit und Kurz- sichtigkeit von Aufrührern zum Vorschein, die tm vorliegenden Falle von einer „Republik Kiel" faseln, ein Gebilde, das doch wahrhaftig keinerlei Daseinsberechtigung haben kann, weder in einem geordneten, noch in einem revolutionierten Deutschland. Die politische Entwicklung im Deutschen Reiche geht ihren ungehemmten Gang nach vorwärts, aber eine derartige Entwicklung kann nur dann zur allgemeinen Gesundung ftibren und nur dann eine Festigung der allgemeinen Verhältnisse nach sich ziehen, wenn sie in geordneten Bahnen verläuft. Das Bestreben, die Maschine des Staates gewalt- Hüll» in schnelleren Gang zu versetzen, kann emzig und allein bewirken, daß diese Maschine, stockt bricht und zerstört w»kd. Wer aber hat daran ein Interesse. Bestenfalls gewissenlose Elemente, denen ungeordnete Zustände am liebsten find, und die daraus,^stehen, im drüben zu fischen. Jeder einzelne, gleichviel, welchem Stande er angehört, der Brot und Ersitz nz,ams »inU zu setzen hüt, wird in seinem neusten <,n^ sieh non derartigem Wahnsinn nicht uur ferne baltzn, st n- dern ihn, wo und wie er auch kann, ver &in - c111 mit n t n. Allzu trüb sind die Erfahrungen, die dck Welt an,Rußland gemacht hat: als warnendes Veisp.el steht das Schicksal des Reiches vor aller Augen und wehe denen, die es nachahmen wollen. ____
Die amerikanisch-französische Chauvinisten- presse und der Sozialismus.
Das Pariser „Journal du Peiwle" MM am 21. Oktober aus: Die Hetzereien mysteriös GesellsMf- ien wie des „Bürgerbundes, die uul fiha^ Pla katen Stimmung für bedingungslose Kcwiw gegen die Socialisten zu machen suchen, finden allenthalben iin Sozialismus. Widerstand, Cachin wie -W- üanr haben gleich enerarsch vrotesttcut. Über was helfen derartige Proteste, Zeitungsartrlel ^er Ihirla- mentserklürungen? . Da gehen ^.rn£?ApV^
Hetzer gegen den Frieden und den Wmvnschen Geoan- sen, die unserem „Bürgerbund" entsprechen, geschickter vor: die „New Aork Tribune" hat mit aller methodischen Kirnst der Propaganda für den „bedingungslosen Frieden" gearbeitet. Sie bat sämtliche gen gebeten, zugleich mit ihr unter der fisber schr ft zu -rscheinen: „Historische AntwortAmerikas: ^edingutrgs- ■ofe Kapitulation!", worauf eine große Anzahl von Blattern eingegangen i!t. Zugleich bildeteu sich m fast allen Städten der Union Klubs unter dem Namen „U. S. ,
in der er keinen Tagesbericht mehr finden und auch wohl mehr suchen wird. 1564 Tage hat der völker- mordende Krieg gedauert — 1335 hatten seinerzeit prophetische Gemüter aus einem Kapitel der Bibel geweissagt — und 1564 Tagesberichte dürften wohl auch seither veröffentlicht sein. Heute denken wir ihrer mit schmerzlichen Empfindungen. Wieviel Hoffnungen strahlten diese Berichte aus, wieviel Freude verkündeten sie, rpelchen Jubel lösten die Siegesmeldungen aus. Heute müssen wir das alles vergeffen und alle Hoffnungen sind begraben. Doch neben diesen Gefühlen darf nie das der Dankbarkeit an unsere Soldaten erlöschen, von deren Taten uns die Tagesberichte einst so Stolzes und Herrliches verkündeten.
* (Wie wird jetzt Recht gesprochen?) Eine Aenderung in den bisher üblichen Förmlichkeiten der Gerichte besteht darin, daß die Urteile nicht mehr unter Borausschickung der Formel „Im Namen des Königs" verkündigt werden, sondern mit der Einleitung „Es ist für Recht erkannt worden". Bor einem Berliner Schöffengericht verkündete der Vorsitzende das Urteil „Im Namen der provisorischen Regierung". Es sind Anweisungen über die weitere Handhabung und Ausführung der Rechtsprechung noch nicht erlassen. Es ist deshalb den Richtern überlassen worden, die Urteilsfällung in der von ihnen für richtig erachteten Form vorzunehmen.
§ Hersfeld, 13. November, (Zur Giftigkeit
was heißen soll: „Uncouditional Surrender" (bedln- aungslose Kapitulation). So wurde in Amerika das Publikum und indirekt Wilson selbst mit den modernsten Mitteln bearbeitet, während die Regierungspresse bei uns parallel vorgeht und versucht, den loyalen und eindeutigen Gedanken Witsons zu fälschen. Denn während dieser Friedensbedingungen aufstellen will, mit deren Annahme Deutschland den Krsta beenden kann, macht unsere Presse Stimmung für die beötngungstose Kapitulation, die den Krieg solange verlängert, als sich der Gegner nicht auf Gnade und Ungnade, ohne Bedingungen, die ihn erwarten, zu feinten, ergibt.
Die soeben geschilderten Organisationen gegen den Frieden will Cachin nun mit gemeinsamen Protesten der sozialstischen Partei und der C. G. T. (Allgemeiner Arbeitsbund) bekäurpfen. Das muß aber unwirksam bleiben: wir riskieren mit nationalen Protesten gegen die unnötige Kriegsverlängerung, überall von dem Sturm des Nationaltsmus umgeworfen zu werden. In Deutschland droht, angesichts des Zögerns des Verbandes, sofort unzweideutige Friederrsbedingungen im Wil- sonscherr Sinne bekanntzugeben, die Volksstimmung vom Zwang eines neuen Verteidigungskrieges umgcstotzen zu werden. In Amerika, England und Frankrerch ist der Protest der Sozialisten und Arbeiter nicht stark genug zur Eindämmung der chauvinistischen Strömungen, die im Siegesrausch einen neuen Krieg aufflammen lassen, während der deutsche Jmperialsmus schon darniederliegt. Dazu wären allein die vereinigten Anstrengungen der Völker imstande.
Unsere Partei hat sich gerade wieder auf die alten internationalen Traditionen des Sozialismus besonnen. Nun ist aber jeder Tag, der die Aktion noch länger hin- auszögert, ein Verbrechen. Was hätten die jüngst in der Partei erfolgten Veränderungen für einen Sinn, wenn man die als allein wirksam erkannte internationale Aktion auf später verschieben und nur innerhalb der eigenen Landessektion handeln wollte?
Unglaublich aber wahr!
Das deutsche Reich hat sich genötigt gesehen, die Zmsscheine der Kriegsanleihe, welche am 2. Januar d. Js. fällig sind, als Zahlungsmittel vom 1. November d. Js. ab zu erklären, und zwar deshalb, weil es an Zahlungsmitteln fehlt. Wohlgemerkt, nicht weil das Reich keine Mittel hätte, sondern weil die Leute im Reich keine Mittel zum Zahlen haben, keine Scheine üa- ben, um Löhne, Gehälter, Preise für Waren-, Getreide-, Viehliefernnaen zu zahlen. Also die Werte sind reich lich da, aber die Zahlungsnuttel, das „Geld" dafür fehlt.
Das ist nnglanblich, denn das Reich hat für 18 Milliarden dieser Zahlungsmittel ins Land gegeben.
Woher kommt baS? — Das kommt aus einer Erscheinung, die nicht minder unglaublich, aber auch nicht minder wahr ist als jene.
Es gibt nämlich zahlreiche Leiste, die das Papiergeld, das geprägt ist, damit die einen ihre Forderungen in gangbarer „Münze" bekommen können, und damit die gilbe reit ihre Verpflichtungen in gangbarer „Münze" erledigen tönnen, — es gibt Leute, die das Papiergeld aufsveicheru!
Das ist unglaublich! Denn man sollte es für unmöglich 'llen, daß es in Deutfchlaiid, von dem man behauptet, es habe die gebildetsten Bewohner der Erde, Menschen gibt, die so wenig Begriff von der Bedeutung des „Geldes" ^bem Sie meinen nämlich, wenn sie die Papierscheine im Kasten haben, sie hätten etwas Realeres, als wenn sie eine Forderung an das Reich, an eine Sparkasse oder dergl. baden
Alle Zahlunasintttel ist Papier haben doch nur einen Wert, wenn der der sie aü«aibt, den Willen und die Haft hat, sie im gegebenen Fall gegen euren wirklich Wert wie Lebensrnittel, Gegenstände des Gebrauchs, Aecker nnd Wiesen, Häuser und Hofe und dergl. emzu- tauschen. In dieser Beziehung ist also gar kein. Unterschied, ob der Wert, den ein solches Zahlungsmittel haben soll, auf einen Bogen Papier aufgedruckt ist, wie bei den Kriegsanleihen, ober auf einen Zettel Papier,
von Bucheckern.) Der Genuß von gesunden Bucheckern als Zutat zu Speisen usw. ist bei Erwachsenen unbedenklich. Bei Kindern sind durch den Genuß größerer Mengen Bucheckern Erbrechen, Cholik, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Atembe- schwerden und Benommenheit wiederholt beobachtet worden. Die Fütterung von Bucheckern und Buch- eckernkuchen empfiehlt sich hauptsächlich an Schweine, besonders an Mastschweine. Auch dem Rindvieh können 2—4 kg pro Tag und Kopf gereicht werden. Schafe und Ziegen lehnen der Regel nach Eckern nnd Kuchen ab, während für alle Einhufer, Pferde, Esel, Maulesel, Maultiere, Bucheckern pnd Bucheckernkuchen giftig sind. Bei Verfütterung größerer Mengen sind diese Tiere häufig verendet. Der giftige Stoff ist hauptsächlich in der feinen Haut des Kerns abgelagert und je länger die Bucheckern in der Feuchtigkeit des Waldes bleiben, desto stärker scheint die giftige Wirkung aufzutreten.
):( Hersfeld, 13. November. (Kirchliches). Wegen des in nächster Woche stattfindenden Buß- und Bet- tags wird die Kriegsbetstunde heute Ahend au s fa llen.
| £e| ilic foltt Stahlseil m!|
wie bei den ReichSSanknoterr ober ven DarlehnSkafftw scheinen.
Gewiß, für den täglichen Bedarf ist es bequemer, einige Banknoten oder Kaisenscheine in der Tazche oder im Schreibtisch zu haben als etwa ein Stück Krtegsan- leihe. Deshalb wird jeder verständige Mensch ie nmh der Höhe der Ausgaben, die er im Laufe einer Woche oder eims etwas in der Tasche oder daherm halten.
Daß aber ein mit gesunden fünf Sinnen begabter ' Mensch dieses Papier haufenweise zu Hunderten unt Tausenden von Mark daheim aufstapelt, ja, daß einer sogar seine Krteasanleihe-Scheine nimmt, sie gegen Banknoten und Kassenscheine mit Verlust Umtausch! und diese dann daheim aufstapelt, das ist der Gipfel der Dummheit. — Es ist schon eine Dumucheit, daß einer überhaupt den Kriegsanleiheschein im Haus behält, statt ihn einer Kasse zur Verwahrung und Verwaltung zu geben urcö sich die Sorge darum vom Hals zu schaffen. Aber es überschreitet alles Matz von Dumnrheit, wenn einer Kriegsanleihe gegen Banknoten tauscht. Und es geht ihm dann auch nach der zwar harten aber richtigen Regel: „Wer dumm ist, muß geprügelt werden." Denn 1. benutzt der, der ihm die Kriegsanleihe abnimmt, teilte Dumnrheit, um ihm statt -es wirklichen Wertes einen viel geringeren Betrag zu geben, denn die „Gefälligkeit" will doch bezahlt fein; 2. bekommt einer von den Banknoten, die er sich in den Kasten legt, natürlich keinen Heller Zinsen, sondern hat nur reine Last, -atz ihm das Zeug mdht abhanden kommt, während er für sein Kriegsanleihepapier 5 Prozent Zinsen hat, und wenn er es seiner Kasse gegen Quittung m Aufbewahrung gibt, alle Sorge und Last los ist.
Also der Dumme wir- reichlich „geprügelt", unt ^“ghtn^giÄ Leute, -ie ihr Verhalten doch zu rechtfertigen suchen und etwas besorrders Schlaues vor- zubringen meinen, wenn sie sagen, sie täten das für den Fall, datz die Feinde ins Land kämen mrd am Errde dir Kassen ausplünderten. Ihnen ist zu sagen, daß wirklich gescheite Leute heute ihr Getd und Geldeswert vielmehr dadurch in Numero Sicher bringen, daß sie es gerade in die Banken und Kassen tun. Datz° das das einzig Richtige ist,«das erfuhren die Raiffeisenleute im Elsaß Als 1914 die Franzosen einbrachen, da kamen sie anet zu den zahlreichen Raisfeisenrechnern -es Landes um wollten plrindern. Die Rechner setzten ihnen ausetn- ander, was es mit den Kassen auf sich habe, da sagten sie: „C'est une belle chose pvnr vous, mais ne pas pour nvus!" — au Deutsch: „Das ist eine sehr schöne Sache für euch, aber nichts für uns!" und ließen das wenige Geld, was da war, unberührt. Es war nur wenig Geld da: die HauptiW war längst in Straßburg bei der Filiale. Und da war die Hauptsache auch nicht, sondern in Berlin bei der Zentrale. Und da war das Hanptgeld auch nicht, sondern in Forderungen in Tan- ftnden von Vereinen und Kommunen.
Nur das Geld von den Dümmsten unter den Dummen, die sich für die Gescheitesten halten, ist von vliin- bernbeu Feinden in Schubladen, in Betten, in Aschenkasten, in Kellern, in Garten vergraben zu finden und wird da gefunden. Das Geld der Gescheitesten ist in den Kassen. Was meint nun einer, was ihm sicherer wäre: ein Pack Papiergeld in irgendeinem Winkel feines Hauses oder Gartens, oder eine Fordernng, die er sich durch Zeichnung von Kriegsanleche beim deutschen Reich erwirbt? Es ist unglaublich, aber wahr, daß es Leute gibt, die diese Frage nicht zu beantworten wissen oder sie falsch beantworten. ,
Den Schaden haben sie selbst. Aber wie in der Ldriegszeit noch viel mehr als in Friedenszeiten aller Schaden, der den Einzelnen trifft, irgendwie auch dem Ganzen Schaden tut, so ist's auch hier. Die Gesamtheit leidet Schaden, wenn der Durmne das Geld hamstert. Darum ist's Aufgabe aller derer, die geschert genug sind, um den Zusammenhang der Dinge zu erkennen, um der Dummen willen und um des,Ganzen mitten diese „unglaublichen" Menschen mit Güte unb Ernst eines Besseren zu belehren, unb zwar schnell!