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Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. : ^»BeBBaaaBeeeBBaeatteeef BBBBBBBBBBSBBBBBBBBBBBBBBBBBaBDMBBBBiinbubbmbbbbbb!

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

° Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im : amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. : Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8.

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Nr. 341

Sonntag, den 13. Oktober

1918

ks geht um unsere Lukunst

darum beiht es alle Kräfte anzuipannen, um in der Stunde der E n t i ch e i d u n g den Sieg zu gewinnen, linier Eifer, dem Uaier- lande Opfer zu bringen, darf nidit nadilaffen. Es gilt die Zukunft uniererKinder, ihr Glück und ihre Freiheit. linier Schwert wird n ich t ichartig. Will die ß e i m a t müde werden im Opfern ? Die 9. Kriegsanleihe fordert ganze Kraft!

Bus der Heimat.

* (Abgabe der Degengriffe aus Messing) Die Heeresvewaltung ist gezwungen, zur Deckung des bringenden Bedarfs an Messing auch die im Privat­besitz befindlichen Bestände heranzuziehen. Nicht unbeträchtliche Mengen von Messing lassen sich durch die Abgabe der Degen- und Säbelgriffe gewinnen. Sämtliche Offiziere, Sanitäts-, Veterinär-Offiziere und Beamten werden daher vom Kriegsamt ersucht, die Mesfinggriffe der in ihrem Eigentum befindlichen entbehrlichen Degen und Säbel, soweit sie nicht als Ehrensäbel oder Erinnerungsstücke einen besonderen Wert darstellen, der Heeresverwaltung durch frei­willige Abgabe zur Verfügung zu stellen. Ersatz er­folgt durch Bezahlung des Messingwertes oder später durch Lieferung von Ersatzgriffen. Das Auseinander- uehmen des Griffes lässt sich mr Vcnß durch Abscbrau- ben des Griffkopfes leicht bewirken.

* (Paketdurchsuchung nur in dringen­den Verdachtsfällen,) Die Reichspostverwal­tung hat eine Anordnung erlassen, nach der das Postgeheimnis bei der Paketbeförderung gewahrt bleiben soll. Die Uebelstände, die sich bei der Durch­suchung von Paketen im Vorraum der Auflieferungs­stellen ergeben haben, sind arg geworden, daß nun­mehr angeordnet worden ist, nur dann noch Post­pakete zu öffnen, wenn der dringende Verdacht ge­werbsmäßigen Schleichhandels vorliegt.

* Die Aufhebung der Schnellzugs­zuschläge hatte der Verband reisender Kaufleute

gelBe Stunden der Mnenwerser.

Wir veröffentlichen folgenden Brief aus dem Felde, der ein anschauliches Bild der erbitterten Kämpfe gibt, wie sie augenblicklich an der Westfront toben, und die todesmutige Stimmung unserer tapferen Kämpfer be­leuchtet:

Liebe Mutter! Hast mich wohl schon tot geglaubt, weil Du so lang nichts mehr von mir gehört hast'? Ich hatte keine Zeit zum Schreiben. Wir waren im Kampf. Du liest ja wohl, daß der Eiltenteverein es letzt mit aller Macht zwingen will? Vielleicht treibt ihn auch noch ir­gendeine andere Sorge dazu, daß er retzt wie ein Be­sessener anstürmt ohne Rücksicht, auf ferne ungeheuren Verluste. Vielleicht ist es doch nicht so geheuer bei ihm, wie er uns vormachen will.

Der Tod hat mit seiner Sense haar,charf an meinem Körper vorbeigehauen. Manchen von uns hat er getrof­fen. Mich nicht. Und hätte er es getan:DaS Leben ist der Güter höchstes nicht." Ich wäre nicht umsonst gestorben. Wenn ich daran denke, was Euch passieren würde, wenn diese Horden nach Deutschland kämen, und daß Du dagegen mit Grete jetzt friedlich und sicher zwischen unseren Ilsternbeeten spazieren gehen kannst, dann würde ich zehn Leben mit Freuden für Euch hin- geben. Unsere Feinde haben dieses Mal ihre Hoffnung auf ihre Tanks gesetzt. Da sind wir Mmenwerfer wie­der zu doppelten Ehren gelangt. Ich, kann Dir sagen, unsere schweren Zuckerhüte wirken

iene eisernen Kriechtiere, wenn wir ruhiges Blut behal­tendUnd das haben wir Minenwerfer vom 1. Garde- 'Äe'«mÄÄ>Ä

plötzlich unsere Posten, daß feindliche Tanks sich zeigten. 9MW Ä ®ÄiÄ gen die Nilpferde, mar das Werk von Sekun^n.Jn wenigen Minuten waren vier von den Kerlen erledigt. Aber immer mehr tauchten auf und nahmen unsere un­bequemen Werfer zum Ziel. Der Zug des ^eutnants Heb traun und der des Leutnants. Wandler wurden zu- fammenaefchoffen. Sie hatten uut großem Erfolg ge­feuert, bis der letzte Werfer zerstört wurde. Fast kein Mann von der Bedienung kam "»verwundet^zurück.

Wir vom Zug Höfer hatten mehr Glück Unsere Werfer blieben munderba rerwt tfc heu. Wir schössen, hilft hie Rohre glühten auf die Pan^ertiere lind in die Massen der Engländer, die dahinter herstürmteil. Fa jeder Scimß war ein Treffer, niiinFit 2iit Meiste smunttton. .Vv»iiiinoii. Kbiirtxn wir als Stoßgebet 'zum' Himmel, ^^^uerteu weiter. Doch noch ein paar Schuß, und wir malen am Lude. ,4>Uf uns. Gott! Schicke uns Munition!

Deutschlands erneut beim preußischen Eisenbahn- minister angeregt. Der Minister hat darauf geant­wortet, daß zur Aufhebung der Ergänzungsgebühren bei Schnellzugbenutzung leider noch nicht übergegangen werden könne, weil die Betriebsschwierigkeiten, die seinerzeit zu ihrer Einführung Veranlassung gaben, noch nicht beseitigt seien. Die Angelegenheit werde indessen dauernd im Auge behalten und die Maßregel, deren Härte von der Eisenbahnverwaltung nicht ver­kannt wird, werde aufgehoben werden, sobald es die Verhältnisse zulassen.

(BessereZugheizung, wenigerSpei se wagen) Auch im kommenden Winter wird voraus sichtlich bei der Eisenbahnverwaltung ein gewisser Kohlenmangel eintreten. Um diesem Rechnung zu tragen, wird nöttgenfals eine Reihe von Speisewagen fortfallen. Diese Maßnahme bewirkt wegen Vermin­derung des Gewichts auch die Durchführung einer besseren Heizung.

* (Unklarheiten der Umsatz st euer.) Die Frage, ob Umsätze, bei denen die Lieferung vor dem 1. August und die Zahlung nach diesem Zeitpunkt erfolgt ist, umsatzsteuerpflichtig sind, war in denMit­teilungen der Steuerauskunstsstelle des Deutschen Jndustrierats" für den Fall verneint worden, daß der Pflichtige die Steuern nach den Zahlungseingängen entrichtet. Das Reichsschatzamt hat auf Befragen dieser Auffassung nicht widersprochen und das Preußische Finanzministerium hat sie ausdrücklich als zutreffend bestätigt. Auch einige Veranlagungsbehörden nehmen bereits diesen Standpunkt ein.

* (S ch u h w e r k f ü r K i n d e r., Die Reichsstelle für Schuhversorgung ordnet an: Für Kinder bis zu 6 Jahren ist gegen Abgabebescheinigung über nur ein Paar gebrauchsfähiger Schuhe oder Stiefel, deren Sohle mindestens im Gelenk oder in der Vorderfläche ganz aus Leder besteht, innerhalb jeden Jahres seit Ausgabe des letzten ohne lbgabebescheinigung aus- UeSUUltH^u^ytiH^u'iu.^ Schuhbedarfsichein auszustellen. Die Anordnung ist erlassen worden, weil Kinder schnell dem Schuhwerk entwachsen.

* Jeder Landbri efträger führt auf seinem Bestellgang ein Annahmebuch mit sich, in welches er die von ihm angenommenen Sendungen mit Wertan­gabe,Einschreibsendungen, Postanweisungen,Zahlkarten im Postscheckverkehr, gewöhnlichen Pakete, Nachnahme­sendungen, Telegramme, Zeitungsgelder, die bar er­hobenen Freimachungsgebühren sowie Geldbeträge für Postwertzeicheuusw. einzutragenhat, öie era ufdem nächsten Bestellgange mitbringen soll. Aehnliche An­nahmebücher werden auch von den Inhabern der an

atm, in ott yorimrn 7an, rmreire es runter uns in der Mulde. Ein Schrei von uns allen:Es kounnt Mu: nition!" In schneidigem Galopp prefchten die Muni­tionskarren unter Sergeant Oehme heran, fuhren bis an unsere Werferstände, luden ab, jagten zurück und er- fchtenen gleich darauf zum zwettennral mit neuer La­dung, unbekümmert um das feindliche Maschinengewehr- feuer. Leider kamen sie das zweitemal nicht mehr zu­rück. Pferde und Wagen wurden zusammengeschossen.

Aber wir hatten neue Munition. Eilt Schutz nach dem anderen krachte wieder gegen den Feind. Der wollte .uns das Schicksal der beide» anderen Minenwerfer be­reiten. Er deckte uns derart mit Maschinengewehr- mrd Schravvnellfeuer mt, daß sich kaum ein Mensch mehr zeigen sonnte. Aber in solchen Augenblicken denkt kei­ner an sich und fein Sehen. Die Mannschaft unter dem Werferführer Sergeanten Borreiter ging nicht vom Platz, bis sie ihre letzte Mine verfeuert hatte. Unser Unter­offizier Steding bediente seinen Werfer mit der Tapfer­keit, die wir an ihm feinten. Ruhig und sicher gab er seine Befehle. Begeistert rief uns die Infanterie zu: Bravo, bravo, Minenwerfer!" so oft sie einen Voll­treffer von uns erkannte.

Mutter, es waren heiße, s ch w e r e S t u n d e n. Aber ich bin stolz, daß ich sie mitgemacht habe. Die Brüder drüben sollen uns nicht unterkriegen."

Ienisch-Msrika und England.

Unter den von den Briten besetzten deutschen Kolo­nien nimmt keine so sehr das Interesse der öffentlichen Meinung in England in Anspruch wie Deutsch-Ostafrika. In der Hauptsache ist es die besonders geartete Welt­lage dieser deutschen Kolonie, insbesondere ihre raum- votitifche Stellung innerhalb des Indischen Ozeans, die sie für Großbritannien so überaus wertvoll macht. Bm fannHich bauen die Briten um die Ufer des Indischen Ozeans ein neues staatliches Gebilde von gewaltiger räumlicher Ausdehnung aus alten mrd neuen Stuckert auf. Die Kampfe, die die englischen Truppen heute in Arabien und Palästina, in Persien und Russisch-Zentral- aften führen, sind nichts anderes als Hilfsmittel zur Vollendung dieses großartigen Planes. Es läßt sich nicht leugnen, daß die Bemühungen'Downing Streets um die Vollendung dieses gigantischen Werkes, das den Indischen Ozean zu einem britischen Bcn- nenmeere machen würde, bisher leider allzu erfolg­reich gewesen sind. Es scheint nur noch ein Geringes nö­tig zu sein, um die Verbindung zwischen den in Pala- fttna und im Irak operierenden Truppen herzustellen. Die unmittelbare Verbindung zwischen Kairo und Kalkutta durch britisches Gebiet wäre dann eine Tat­sache. Es könnten dann ostwärts Kalkutta neue und

kleinen Landorten errichteten Posthilfsstellen geführt Der Bevölkerung ist das Recht eingeräumt worden die Eintragungen selbst vorzunehmen.

* Tabak als notwendigerLebensbedarf.

Die Frage, ob Tabak zum notwendigen Lebensbedarf gehört, hat soeben das Sächsische Oberlandsgericht bejaht. Es vertritt die Auffassung, daß Tabak und Tabakersatz zwar für die Allgemeinheit nicht als notwendiger Lebensbedarf gelten kann, andererseits aber zugegeben, daß für weite Kreise der Tabakgenutz besonders in der gegenwärtigen schweren Zeit ein dringendes Bedürfnis ist, dessen Befriedigung zum Durchhalten als unbedingt notwendig erachtet werden muß.

Cassel, 11. Oktober. Ueber Forderungen auf Er­höhung des Verdienstes, Verkürzung der Arbeitszeit an Sonnabenden und Einführung eines Erholungs­urlaubes, welche der Arbeiterausschuß der Firma Henschel u. Sohn Anfang September im Auftrage der Arbeiterschaft der Firma unterbreitete, ist nach längeren Verhandlungen nunmehr eine Verständigung zwischen der Firma und der Arbeiterschaft erfolgt. Die Kriegsieuerungszulage für verheiratete Arbeiter wird von 20 anf 25 v, H., für weibliche Arbeiter und Ledige von 15 auf 21 v. H. erhöht und beträgt mindestens 25 Pfennig die Stunde für verheiratete männliche und 20 Pfennig für wetliche und ledige Arbeiter. Ueber Erhöhung niedriger Akkorde wird von Fall zu Fall verhandelt. An Sonnabenden wird die Arbeits­zeit um eine Stunde verkürzt und ist um 5 Uhr be­endet,' ab Januar 1919 wird an Sonnabenden die durchgehende Arbeitszeit bis mittags V24 Uhr einge- führt. Der Ausfall wird den Lohnarbeitern durch entsprechende Erhöhung ihres Stundenlohnes ausge­glichen. Erholungsurlaub wird nach Friedensschluß eingeführt. Die wegen Kindestötung angeklagte Frau A. aus Langenthal im Kreise Hofgeismar wurde unter Zubilligung mildernder Umstände wegen vor­sätzlicher Tötung ohne Ueberlegung zu zwei Jahren Gefängnis, woraus rsconate unrerMkyunssMfr an­gerechnet werden, verurteilt. Die Sachverständigen hatten erklärt, daß die Angeklagte im Sinne des Strafgesetzbuches nicht voll verantwortlich zu machen fei.

Frankfurt a. M., 10. Oktober. Wie nach einer Wiener Meldung derFrankfurter Zeitung" verlautet steht für die nächsten Tage eine Proklamation des Kaisers an seine Völker bevor, die sich auf das Selbst- bestimmungsrecht der Nationen bezieht._____________

Wettervoraussage für Sonntag den 13. Oktober.

Zeitweise aufklärend, vorwiegend trocken, Tem­peratur wenig geändert.

ununterbrochene Schiffs- uno Vaynoerrnnoungen ge­schaffen werden, die bis hinab nach Melbourne und Stirnen reichten!

Aber auch südwärts eröffneten sich, wenn die heu­tige Lage dauernd bliebe, phantastische Aussichten für England. Deutsch-O" ------ ' ~ '

dungsglied zwische

bliebe, phantastische Aussichten für

Ostafrika ist das fehlende Verbin­dungsglied zwischen Uganda, Britisch-Ostafrika und Rhodesia. Von Kapstadt her wie von Norden, den Nil entlang, arbeitet sich bereits die Bahnlinie weiter und weiter vor, ihre Ausgestaltung hat auch im Weltkriege nicht geruht, und die Vollendung der Linie Kairo - Kapstadt ist nur eine Frage der Zeit: sie wird nur britisches Gebiet berühren, wenn Deutsch-Ostafrika in den Bänden der Briten bleibt! Es fügen sich dann die zukunftsvollen dreiK" zusammen, von denen die bri­tischen Imperialisten träumen: KapKairoKalkutte!

Deutsch-Oftasrika ist also buchstäblich der Schlußstein dieses gewaltigen, gel'aöezu gigantischen Gebäudes: man erkennt, welche Rolle daher diese deutsche Kolonie in den Berechnungen britischer Staatsmänner spielen muß. Man erfennt auch den engen Zusammenhang zwischen den Kämpfen an der Palüsttnasront, in Per­sien und bei Bagdad mit der Zukunft Deutsch-Ostafrikas: die Einheit türkischer und deutscher Kampfziele wird dadurch hell beleuchtet. Dieselbe Rolle, die im Nord­westen des Indischen Ozeans die große Dreiheit Ara­bien, Sorten, Persien als Schlutzguader des allumfas­senden britischen Ozeanreichs spielt, bildet, soll im We­sten Deutsch-Ostafrika zufallen. ,

Mag Downing Street auch mit dem Gedanken spie­len, DeutscheSüdwest in den Händen der südafrikanischen Union zu belasse»^ unsere Südseelolonien den Auitra- liem zu geben, unseren anssichtsreichsten afrikamichen Landbesitz nürö es mit allen Mitteln selbst z» behalten streben. Mit großem Erfolg hat es deshalb in steigen- dem Matze versucht, die öffentliche Meinung der Kultur- welt über das Schicksal Ostasrikas in seinem Sinne zu beeinflussen. Der öffentlichen Meinung in den Ver- bandsstaaten und weit darüber hinaus wird einae- schärst, "welche dauernde Bedrohung diedentsth-afrika- Hifche Gefahr" bedeuten würde. Durch dieses Manöver soll das britische Streben von seinem Eigennutz verlie­ren und selbstlos, lediglich von Sorge für die anderen Völker diktiert, erscheinen. Niemand hat energischer ge­gen die Militarisierung Afrikas gekämmt als Deutsch­land. Wohl aber besteht nach den üblen Erfahrungen des Weltkrieges die dringende Besorgms für alle Na­tionen, daß Großbritannien, meint es einmal in den Be sitz seines erstrebten indischen Ozeanreickes gekommen sein wird, den freien Harrdel aller Völker nach Ockasien und Afrika kontrollieren und außerordentlich erschweren wird. Gegen eine solche Gefahr ist die Rückgabe Deutsch-Ostafrikas an seinen rechtmäßigen Besitzer die

beste Gewähr.