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ptqumLier
Großes Hauptquartier, 26. September. (Amt-
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Ruppreebt
Borseldkämpse in der Lnsniederrrug, nördlich »out La Basseekanal und bei Moenvres.
Öcercegruppc Boehn.
Heftigem Feuer des Feindes südöstlich von Epehu »ud bei Bellicourt folgten nur Teilvorstötze, die abge- wiesen wurden.
Zwischen dem Omignon-Bach und der Somme setzte der Feind seine Angriffe fort. Der erste Ansturm brach in dem zufammengefaßten Feuer unserer Slrtilleric und Infanterie ;»samvleu. Das Schwergewicht der am Bormittage mehrfach wiederholten Angriffe richtete sich gegen die Höhe .wischen P o n t r « e t und G r i c o « r t. Vorübergehend faßte der Feind auf ihr Fuß. Im Gegenstoß nähme« wir sie wieder. Am Nachmittag setzte der Franzose zwischen Francillu und der Somme erneut zu starken A n a r i f f e n an, die bis anf kleine Einbruchs- stellen abgemiesen wurden. Wir machten hier in den beiden letzten Tagen mehr als 200 Gefangene.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Bei örtlicher Angriffsunternebmuna nördlich von Allemant sz-i-isLen Stilette und Aisne) machten wir Gefangene. Nördlich von Bailly schlugen wir Teilangriffe des Gegners ab.
Heeresgruppe Herzog Hlbrecht.
Oestlich der M o s e l wurde ein Teilangriff des Feindes abgewiesen. Die dort kämpfenden Trupven der 31. Lan-wehtbriga.de nahmen im Gegenstoß 50 Franzosen nnd Amerikaner gefangen.
Aus feindlichen Geschwader», die Frankfurt am Main und Kaiserslautern a,»griffe», wurde» 7 Flugzeuge ab geschoffe».
Der Erste Generalquartiermeister: Lnöendorff.
estunuttgen sind wshsfeN —
Worte erschüttern nurdieLuft;
Erst die T a t zeigt den Wert!
Deine Tat sei die „neunte"!
Drr Deutsche Abenöbe^tsyL.
Berlin, 26. Septeurber. (Amtlich WTB.) I« der Champagne und zwischen den Argonnen und der Matz haben agftzreifer Frou r s r a »zö sisch-ameri- tung begonnen." 'Der'Durchbruch' öe^xmndc^g^er- eitelt. Der Kampf um unsere Stellunge« dauert an.
Die erbitterte Schlacht.
Wie die „Times" von der französischen Kampffront berichten, ist ein allgemeiner starker deutscher Artillerie- angriff auf der ganzen Front seit mehreren Tagen zu verzeichnen. Das Paifer „Journal" schreibt in einem Frontbericht, es sei ein Kampf ohne Gnade: Granaten und Mörser tagsüber, Flammen und Giftgas nachts. Der Kampf Mann gegen Mann finde nicht nur täglich, sondern stündlich statt. Wenn die Handgranatensäcke geleert und die Bajonette zersplittert seien, werde der Zweikampf von neuem begonnen.
Französische Großsprecherei.
Laut Lyouer Blättern hielt der französische Kammerpräsident Teschanel die Gedächtnisrede auf den aus Hagenau (Elsaß) stammenden, in Madrid gestorbenen französischen Botschafter Thierry, in der er m a. sagte: „Wir werden seinen Leichnam mit flatternden französischen Fahnen nach Hagenau bringen, um die großen Verdienste zu ehren, die Thierry Frankreich erwiesen hat."
Deutscher Protest gegen amerikanische Kampffitte».
Die deutsche Regierung hat der schweizerischen Gesandtschaft in Berlin eine Protestnote zur Uebermitte- lung an die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika überreicht, in der Verwahrung gegen die Benutzung von Schrotflinten durch amerikanische Soldaten eingelegt wird.
Der gute Karneval
Roman von Lola Stein.
14) (Nachdruck verboten.) •
Sie trat aus Fenster und schaute hinaus. Draußen lag alles in Sonne. Nein, keinen Mantel, es war warnt und schön, nur die große Stola aus Hermelin und den großen schwarzen Samthut mit dem Paradies- reiher. So, nun noch Handschuhe, sie war fertig.
Sie nahm das goldene Täschchen und nickte der Zofe zu.
„Sehe ich gut aus, Berta?"
„Wundervoll, Frau Baronin!" Es klang aufrichtig, und Wera lächelte.
Sie fuhr im Fahrstuhl hinunter, auf der Straße winkte sie ein Auto heran, stieg ein und fuhr nach dem Hotel Esplanade.
6.
Sie saßen sich auf der Terrasse gegenüber und plau- ^erten. Josts etwas bedrückte Stimmung war sofort verflogen, als er die strahlend schöne Frau wiedersab. kr küßte ihr die Hand und preßte ihren Arm im Schrei- jen heftig atz sich.
Dann nahmen sie Platz an einem kleinen, hübsch tedeckten Tischchen, ein aufmerksamer Kellner umsorgte le. Sekt perlte in ihren Gläsern, die Stimmung stieg.
Sie wachte ihm Vorwürfe, daß er sich so lange habe litten lassen, um mit ihr zusammen zu sein.
„Ist das Deine so oft beteuerte große Liebe?" fragte ie, halb scherzhaft, halb grollend.
„Liebste, Du weißt, wie die Dinge liegen. • Meine Mutter macht mir Vorwürfe, daß ich fast niemals gehr im Hause bin."
„Und wie wird es erst später werden, Jost?"
„Dann muß Mama sich eben mit der Tat- ache meiner Heirat abfindett Aber, nicht wahr, siebe Wera, auch Du wirst dann etwas mehr Rücksicht auf meine Mutter nehmen, Wnsiger zu ihr leben als jetzt?"
„Vielleicht," sagte sie und lächelte, „denn dann wird ja alles anders Mu Dann wie ich DW immer und
^Vom österr.-lMMr. Genera Lstab.^
:- Wien. 26. September. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Steine größeren Kaukpfhaudlnuge».
Der Chef des Generalstabes.
28000 Tonnen versenkt.
Berlin, 26. September. (Amtlich WTB.) Im Atlantic versenkten unsere Uboote 28000 BRT., darunter drei Tankdaurpser von zusammen 18000 BRT, von denen einer als Amerikaner festgestellt murde.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Steigende Frachten im Stille» Ozean.
Die Frachtraumnot macht sich auch in der Schiffahrt des Stillen Ozeans starker und stärker fühlbar. Seit der Beschlagnahme verschiedener Dampfer durch Japan sind die dortigen Frachtsätze sprungweise in die Höhe gegangen. So hat z. B. die japanische Regierung Schiffsraum zum Satze von 20 Dollar für die Tonne Tragfähigkeit gemietet. Eine andere, neun Monate lautende Miete nach Plätzen östlich von Kalkutta erreichte sogar 22,75 Dollar die Tonne. Vor dem Kriege betrug die hier übliche Rate weniger als einen Dollar die Tonne. Die Fracht von Pugetsound-Häfen nach Manila, Yokohama und Hongkong ist auf 30 Dollar gestiegen. Früher galt eine solche von 4,50 Dollar für hoch.
Der Fliegerangriff auf Frankfurt.
Wolsts Büro meldet noch: Mittwoch vormittag wurde Frankfurt am Main alarmiert, üa die Anwesenheit feindlicher Flieger in den Nachbarbezirken gemeldet war. Um die Mittagszeit erfolgte ein feindlicher Angriff auf die Stadt. Es wurden etwa sechszehn Bomben abgeworfen, die zum Teil in die Stadt, zum Teil in freies Gelände fielen. Eine davon traf ein weithin erkennbares Krankenhaus. Es wurde Sachschaden, jedoch kein militärischer, angerichtet. Eine Person wurde getötet, fünf Personen wurden, in der Mehrzahl leicht, verletzt.
Von der mazedonischen Front.
Bulgarischer Bericht vom 24. September.
Westlich vom Ochrida-See war das beiderseitige Artilleriefeuer zeitweilig ziemlich heftig. In der Gegend von Bitolia griffen feindliche Einheiten mehrmals erbittert unsere Stellungen an. Sie wurden aber blutig abgewiesen, zum Teil im Handgemenge. Mehrere un- verwundete französische Gefangene blieben in unserer Hand. Nördlich von der Tscherna zogen sich unsere Einheiten ungehindert vom Feinde planmäßig auf die Babuna-Berge zurück. Bei Kriwolak griff der Gegner mit starken Kräften an. Der Kampf ist noch im Gange.
Von der PalSstinafront.
Englischer Bericht.
Oestlich vom Jordan nähern sich unsere Truppen Amoman in Verfolgung des Feindes, welcher sich in dieser Richtung zurückzietzt. Nördlich von dieser Station wurden durch arabische Skreitkrüste bedeutende Zerstö- Streitkräfte bedrängen den Feind, der sich nördlich von Maan zurückzieht. Die Gesamtzahl der Gefangenen hat sich auf über 40 000 erhöht. Nicht weniger als 265 Geschütze wurden erbeutet.
Bulgariens Ministerpräsident abtrünnig.
WaffenstiLstandsangebot an die Feinde.
Berlin, 26. September. (WTB.) Es liegen Nachrichten vor, wonach vo» dem bulgarischen Ministerpräsidenten Malinow an den Führer der gegen Bulgarien operierenden Ententetruppen das Angebot eines Waffenstillstandes gerichtet worden sei. Wie gemeldet wird, ist Herr Malinow mit diesem Angebot auf eigene Hand ohne Zustimmung des Königs, des Parlaments und der bulgarischen Heeresleitung vorgegangen. In den bnnöestreuen Kreisen Bulgariens hat dies Vorgehen Malinows große Erregung hervorgernfe«. Militärische Maßnahmen zur kraftvollen Unterstützung der bulgarischen Front sind im Gange. Eine Gegenbewe-t gnng gegen den Ministerpräsidenten Malinow macht sich nach den letzten Nachrichten ans Sofia zu urteilen ve-t reits geltend.
Lenin gegen den Maffenterror.
Zurückziehung des Dekrets. •
. Die Moskauer Zeitung „Mir" meldet die Zurückziehung des Dekretes über den Maffenterror. Im
brauche nicht mehr zu teilen. Jetzt will ich die wenigen Stunden, die wir zusammen sind, nicht durch allgemeine Gespräche mir verderben lassen.^
„Liebste!" Er griff dankbar und impulsiv nach ihrer Hand. Sie entzog sie chur.
„Laß, Du, wir sind hier nicht allein."
„Aber bet Dir zu Hause muß ich Dich auch meistens mit fremden, mir gleichgültigen Menschen teilen," sagte er nun.
„Das läßt sich nicht ändern, Jost! Ich kann Dich nicht immer nur allein empfangen. Wir wollen doch dem Klatsch keine Nahrung geben. Und richte ich es nicht stets so ein, daß wir — wenn auch nur ein Weilchen — allein miteinander sind?"
Seine Ungeduld, sein Begehren nach ihr wuchs, je länaer sie ictne Braut war. Sechs Wochen der Brautzeit lagen jetzt hinter ihnen und Jost dünkte es unerträglich, noch Monate und Monate zu warten, ehe Wera sein Weib wurde. Aber er mußte sich der Notwendig- kert fügen, sie konnte im Trauerjahr um ihren verstorbenen Mann keine neue Ehe eingehem
Als sie beim Dessert waren, reichte Wera ihm die berden Rechnungen, die sie heute zu sich gesteckt.
„Ein paar Kleinigketten, Jost," sagte sie mit ihrem bezauberndsten Lächeln, „willst Du sie für mich begleichen?"
Heute nahm er sie nicht schweigend wie sonst. Sein Gesicht wurde ernst. Er faltete die Papiere auseinander und versenkte sich in ihren Inhalt.
Es waren über ein halbes Jahr alte Rechnungen und sie lauteten über zwölfhundert Mark für Hüte und fünfzehnhundert Mark für zwei Abendkleider.
Jost steckte sie zu sich und sagte sehr ernst: „Liebste, ich möchte, daß Du völlige Oronuna in Deinen Verhältnissen hast. Neulich erklärtest Du mir, Du habest keine unbezahlten Rechnungen mehr, und nun kommen diese alten Sachen, die längst beglichen sein müßten."
„Ich hatte sie vergessen," meinte sie leichthin und ruhig, „wer kann all das dumme Zeug im Kopfe behal- ten? Es wird wohl npch mehr kommen."
-Eben HariW möchte i# Dich WM, mir alles ein-
auf breiler Staus
Zentralkomüee sei Sie Frage des Terrors erörtert war den, wobei Lenin den dringenden Wunsch aussprach wieder zu den guten Methoden der Revolution zurück zukehren. Die Mehrheit hat sich ihm angeschlossen.
Erst Deutschlands Niederlage —
dann Völkerbund«
„Figaro" warnt vor den Bestrebungen Deutschlands, die Grundlagen zu einer Gesellschaft der Nationen zu legen. Den Rahmen für eine neue Welt dürfe man nicht vorschnell festlegen wollen. Die Grundlage der Gesellschaft der Nationen würde erst nach völliger Niederlage Deutschlands erkennbar werden.
Bicho» und Gompers Arm in Arm.
Im Laufe eines vom französischen Minister des Aeußern, Pichon, zu Ehren von Gompers gegebenen Banketts erklärte Pichon: Genau wie Wilson und wir erblickt auch Gompers nur in dem Triumph der Waffen die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen, für das die Millionen xon Menschen ihr Leben opfern. Er weist jeden schwachen Gedanken oder einen Vergleich mit den auto- kratischen Regierungen zurück. Wie Wilson und wie wir läßt er Verhandlungen mit dem Feinde nur für den Tag zu, wo dieser sich als besiegt erklärt. Gompers hat seinen Platz an der Seite der Führer dieser herrlichen Armee, die aus der neuen Welt gekommen ist und die den verbündeten Nationen gegen die germanische Barbarei das ausschlaggebende Uebergewicht für den Sieg brächte, an dem niemand mehr zweifelt. Ich verbinde den Namen Gompers mit dem Wilsons. die in unseren wie in Amerikas Augen den Kamps bis zum äußersten für die Befreiung der Völker verkörpern.
Englisches „Bedauern" für Holland.
Das holländische Ministerium des Aeußern teilt mit, daß die englische Regierung auf den Protest des holländischen Gesandten wegen der Verletzung des holländischen Reichsgebiets am 4. Juli durch zwei englische Flugzeuge antwortete, daß die bei ihr angekommenen Berichte mit den holländischen Berichten nicht völlig übereinstim- men. Die englische Regierung läßt jedoch die Möglichkeit offen, daß die Luftstreitkräfte sich der Gebietsverletzung schuldig gemacht haben. Für diesen Fall hat sie ihr Bedauern über das Geschehene ausgesprochen.
Neuer holländischer Protest.
Hollands Außenministerium hat den holländischen Gesandten in London beauftragt, auch gegen die Verletzung des holländischen Hoheitsgebiets durch vermutlich englische Flugzeuge am 25. August zu protestieren.
Deutsch-Holländisches.
Ein Amsterdamer Blatt meldet, daß die holländische Regierung gegenwärtig keine Ausfuhrerlaubnis für Skandinavien mehr erteile, weil die Deutschen keine Geleitscheine mehr bewilligen. Die Ursache dafür soll dem Blatt zufolge in dem Umstände zu suchen sein, daß einem holländischen Schiff die Bewilligung zur Ausfahrt nach I England erteilt wurde.
I Wie WTB. an zuständiger Stelle erfährt, ist die Geleitscheinbewilligung aus dem Grunde verweigert worden, weil aus deutschem Stahl gebaute Schiffe nach England gefahren sind.
Beseitigung von Zensururitzständen.
Des Kanzlers Mahnung zur Einigkeit.
»-^ Berlin, 26. September. (WTB.) Der Hauptaus- fchutz des Reichstages setzte heute die Besprechung über die politische Lage fort. Die Teilnahme an den Verhandlungen ist heute nicht mehr so groß, wie an den Vortagen, da ein Teil der nicht dem Hauptausschuß angehörenden Abgeordneten bereits abgereist ist. Anwesend sind der Reichskanzler, der Vizekanzler, verschiedene Staatssekretäre und Minister. Alsbald nach Eintritt in die Tagesordnung ergriff der Reichskanzler das Wort. Er führte aus: Die Bschweröen, die gestern von allen Rednern gegen die Handhabung der Zensur, des Vereins- und Versammlnngsrechts geltend gemacht worden sind, müssen von mir in erheblichem Umfang als begründet anerkannt werden. (Hört! hört!) Wenn allgemein in gewissen Korpsbezirken ein Verbot ergangen ist. daß in Versammlungen nicht über die Wahlrechts- vorlaae gesprochen werden dürfe, und zwar weder von Freunden noch von Gegnern der Vorlage, so ist dies ein nicht haltbarer Zustarrö. der übrigens inzwischen durch einen Erlaß des Militaroberbefehlshabers beseitigt ist.) Nach der Lage der Gesetzgebung sind der Reichskanzler und die oberste Zivilbehörde, der BuEsrat, zurzeit nur in der Lage, durch Darlegung ihrer Auffassung eine Einwirkung auf die zur Entscheidung allein befug- ten militärischen Stellen auszuüben. Es ist von dem
mal zusammenzustellen, damit ich ein klares Bild bekomme, mein Schatz. Willst Du das tun?"
Sie lachte. „Da verlangst Du zu viel! Nein, Jost, wie kann ich solche Sachen im Kopfe haben?"
„Aber Du mußt doch wissen, was Du ausgegeben hast. Wera!"
Sie lachte immer noch. „Nein, das weiß ich ganz und gar nicht. Da hätte ich viel zu tun!"
„Du wolltest überhaupt einmal über Deine Vermögensverhältnisse mit mir sprechen, Liebste. Du sagtest mir, daß aus dem Nachlaß Deines Mannes noch nicht alles geordnet sei, daß Dir noch gtößere Summen zu fordern hättest. Von wem, Wera, und wie liegen diese ganzen Dinge? Es ist doch das beste, wenn ich jetzt Deine sämtlichen geschäftlichen Angelegenheiten klar übersehe und sie in die Hand nehme. Wir wollen einmal ganz ausstthrlich und ernsthaft über das alles reden."
„Aber heute doch nicht," sagte sie lästig, und nahm sich aus ihrem goldenen Zigarettenetui eine Zigarette, die sie graziös in Brand setzte und zum Munde führte, „wir wollen uns diesen goldenen Herbsttag nicht mit geschäftlichen Dingen verärgern. Set nicht so schwerfällig, Jost, und so pedantisch! Solchen Mann kann ich gar nicht gebrauchen!"
„Ernsthaftigkeit und auch etwas Pedanterie in Geld- dingen muß sein, Liebste, finde ich. Ich liebe keine verworrenen Verhältnisse, überall muß Klarheft und Aufrichtigkeit sein. Sage mir doch, wieviel unbezahlte Sachen glaubst Du ungefähr noch zu haben?"
„Das weiß ich doch nicht," erwiderte sie verdrossen, „mein Gott, Jost! Machen die paar Wische Dir soviel Kopfzerbrechen? Dann gib sie wieder her, ich zahle sie selbst!"
„Davon kann bn türlich zähle ich die
ch keine Rede fein, mehr Herds Na- Sachen, die Dir jetzt schwer werden — verzeih, Liebste — doch ich finde; fen sprechen! Sieh, ich bin rein reiz