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Ualeriändkchtr Unterhaltungsabend zugunsten der Goldankaufswoche!

6m Mliisetii Ren 19. äs. Mts., aus 7*2

findet in der Stiftsruine

unter Mitwirkung von Schülern und Schülerinnen Schulen ein

Uhr

der

UnterhaHungsabend

statt. AIs Redner ist Herr Pfarrer Meyer aus Düssel­dorf-Oberkassel gewonnen. Außer der Vorführung eines Theaterstücks werden Gesang- und Gedichtvorträge geboten.

Der unterzeichnete Ausschuß bittet alle, denen die Förderung vaterländischer Zwecke am Herzen liegt, um ihr Erscheinen.

Die Vortragsfolge zum Preise von 30 Pf. berechtigt zum Eintritt. Vorverkauf der Vortragsfolgen in den Buch­handlungen und an der Kasse.

Bei ungünstiger Witterung findet die Veranstaltung in der neuen Turnhalle statt.

Der Ehrenausschuß

der Gold- u, Juwelenankaufswoche.

Sonntag den 23. dr. Mts.

findet ein

McksWijer Stimm

statt, und zwar durch den Obersberg nach der Schönen Aussicht". Hierzu werden die Mitglieder und deren Angehörige freundlichst eingeladen, mit der Bitte, sich vollzählig zu beteiligen. Zusammenkunft vor der Fuldabrücke nachmittags um 2 Uhr.

Abmarsch A Stunde später.

Hersfeld, den 15. Juni 1918.

Der Vorstand

des Evangelischen Arbeitervereins.

ww

Welea- imi) ! EsldanknnsAacht!

In der Woche vom 16. bis 23. Juni 1918 findet in der Provinz Hessen-Nassau eine

Zumlen- und ßoldankaufswocbe statt, über die Seine Exzellenz der Herr Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau Staatsminister v. Trott zu Solz die Schirmherrschaft übernommen hat.

Es jTU j^.^ den bisher noch Säumigen gegeben werden, etwa noch vorhandenen Goldschmuck, Goldmünzen und Juwelen zum Wohle des Vaterlandes an den Goldankaufsstellen gegen Entgelt abzuliefern.

Wir brauchen das Gold als Rüstzeug für den wirt­schaftlichen Kampf, der nicht ausbleiben wird und sei es nur für das Wettrennen der Völker nach Rohstoffen und um die Absatzmärkte, soll der Sieg des Schwertes nicht zuschanden werden.

Der unterzeichnete Ehrenausschuß wendet sich hier­mit an alle diejenigen im Kreise Hersfeld, die noch in der Lage sind, durch eine Gabe aus ihrem Besitze dem Vaterlande zu helfen.

G»ld-»Ia»ss«-II- H-rSseld.

Brtuuholzverkanf in der Königlichen Lberlörsterei tzersield.

Montag, den 17. d. Mts.

Vormittags von 10 Uhr ab kommen im Saale des Hotel zum Stern in Hers­feld nachstehende Hölzer zum Verkauf:

Schutzbezirk Mönches in den Forstorten Kielsberg, Burg, Escherskuppe und Sang.

Eichen: 50 rm Scheite und Knüppel 2 m I. Buchen.

840 rm Scheite und Knüppel. Kiefern: 300 rm Reis: Schutzbezirk Hersfeld in den Forstorten Blaue Pfütze, Kohlgraben und Dickedorn.

Eichen : 140 rm Scheite u. Knüppel 2 m I. Buchen: 310 rm Scheite und Knüppel.

Schutzbezirk Gittersdorf in den Forstorten Glimmes, Frauenberg und Gabelsrück.

Eichen : 410 rm Scheite u. Knüppel 2ml. Buchen: 90 rm Scheite und Knüppel.

Schutzbezirk Heenes in den Forstorten Tannenwald, Bärennest und Krautgarten.

Eichen: 20 rm Scheite und Knüppel, Buchen: 50 rm Scheite und Knüppel, Kiefern : 15 rm Scheite und Knüppel.

Schutzbezirk Untergeis in den Forstorten Langegraben. Harleberg und Dockelborn.

Eichen: 21 rm Knüppel, Buchen: 21 rm Scheit, Kiefer« : 8 rm Knüppel.

Schutzbezirk Tann in den Forstorten Winterseite und Dornheckenrück.

Buchen: 180 rm Scheite und Knüppel.

ZckrWWr MW

Aufforderung des Kriegantts zur freiwilligen Meldung gemäh § 7 Absatz 2 des Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst.

Wenn es auch im Osten Frieden geworden ist, so hat unsere heldenhafte Wehrmacht im Westen doch noch schwerste Entscheidungskämpfe zu bestehen, um auch dort den Frieden zu erzwingen. Damit sie weiterhin zu Taten, wie sie die Geschichte noch nie gesehen hat, befähigt bleibt, ist es eine zwingende Pflicht der in der Heimat Zurück­gebliebenen, alles zu tun, was dazu beitragen kann, sie mit allen Kräften zu stärken und besonders die unver­meidlichen Verluste auszugleichen.

Gelegenheit dazu ist' in besonderem Maße dadurch gegeben, daß Jugendliche, Hilfsdienstpflichtige, Männer über 60 Jahre und Kriegsbeschädigte sich für den Etappen­dienst als Helfer anwerben lassen. Sie dürfen dann das erhebende Bewußtsein in sich tragen, durch ihre frei­willigen Meldungen Kämpfer für die Front frelgemacht zu haben.

Die nachstehenden Bedingungen für die Anwerbung sind besonders hinsichtlich der Entlohnung außer Barlohn freie Knterkunft und Verpflegung, welche um vieles reichlicher und besser ist, als z. Zt. in der Heimat äußerst günstige.

Gesucht werden für am 6. 7., 19. 7., 6. 8. und 20. 8. 1918 von Cassel abgehende Transporte zur Verwendung bei militärischen Behörden im besetzten Gebiete Hilfs­dienstpflichtige, auch* 15jährige und 16jährige Jugendliche, die erst in 3 Monaten ihr 17. Lebensjahr vollenden.

Bedarf besteht besonders an: Schreibern, Maschinenschreibern,

Stenotypisten, Kaufleuten,

Ordonnanzen, Telesonisten, Barbieren, Pferdepflegern.

Katller- u. Folsterhandwerk

zu erlernen, sofort gesucht.

Carl Koch,

Sattlermeister.

Kontoristin

zum 1. Juli für Lebens­mittelgeschäft im Kreise Hersfeld gesucht. Gute Handschr. erwünscht. Sicheres Rechnen Bedingung. Etwaige GehaltSansprüche, wie Zeug­nisabschriften mit kurzem, selbstgeschriebenem LebenS- lauf unter M. S. 524. an die Geschäftsstelle ds. Bl. erbeten.

(Familienanschluß) oder gutes Hausmädchen in kl. Haushalt gesucht. Frau Rechnungsrat letze, Hanauj Mühltorweg 3 I.

Der Laden mit Wohnung in dem Hause

Markt No. 37 ist sofort, g. f. auch für später zu vermiete» durch

I. Schandua.

Bilanz am 31. Dezember 1917

Aktiva.

Kassenbestand...... Geschästsguthaben bei der Zentral-Genossen« schaftsbank Frankfurt a. M.

Guthaben bei Banken und Genossenschaften

auf Reichsbankgirokonto

,, aus Postscheckkonto No. 12011

Frankfurt a. M......

Guthaben an landwirtschaftl. Artikeln Diskontwechsel...... Wertpapiere.....

Außenstände in lauf. Rechnung .

in Darlehn . ' . Immobilien...... Mobilien....... Utensilien....... Rückständige Zinsen.....

Miete.....

Mk. Pf.! 4 555 08

4 555

300

8 113

1524

90

48

8 025 1214

2 390

82 021

704 866

38 086

24 290

168

107

314

74

28

876 022

01

82

13

39

64

42

16

05

Passiva.

Geschäftsguthaben der Mitglieder Reservefonds..... Hilfsreservefonds .... Zur Verfügung des Vorstandes . Spareinlagen . . . .

Schulden in lauf. Rechnung Vorauserhobener Wechseldiskont Vorauserhobene Zinsen von der 7. KriegS Anleihe.....

Hypothek bei der städt. Sparkasse Reingewinn.....

Mk.

56 431

22 500

2 809

113

682 647

96 007

12

Pf.

44

04

50

78

14

235

4 948

10 317

876 022

57

58

05

Milgliederdetvegung.

Mitgliederzahl zu Anfang 1917: 289. Mitgliederzugang 38.

Mitglieder am Schluß des Jahres 327.

Die Geschästsguthaben haben sich im Geschäftsjahre um M. 10559,10 vermehrt.

Am Schluß des Jahres haben sämtliche Genossen für M. 146 700 Haftsumme aufzukommen. Hersseld, 1. April 1918.

MchNr ZM- uiiii MWMt t. ß. in. 6. & jn Jsersftl®

Auch andere Berufsarten können Verwendung finden.

Kriegsbeschädigte, die 50% und mehr erwerbs­unfähig sind, werden angeworberr; ihnen wird neben dem Barlohn die volle Rente weiter ausbezahlt.

Es dürfen nicht angeworben werden:

Im wehrpflichtigen Alter stehende Hilfsdienstpflichtige (1748jährige), bisher in land-, forst- und kriegswirt­schaftlichen Betrieben tätig gewesene Leute und Facharbeiter.

Zunächst wird mit den älteren Helfern aus 3 Wochen, mit den Jugendlichen (unter 17 Jahren) auf 3 Monate ein vorläufiger Dienstvertrag abgeschlossen.

Die Hilfsdienstpflichtigen erhalten:

freie reichliche und sehr gute Verpflegung, freie

' f^ffäI^tt^^ freie 6uen-

bahnfahrt vom Moduort zur Kriegsamtstelle, freie Bisenbahnfahrt vom Cransport-öammelort (Caffel) zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der feldpost, freie ärztliche und Cazarettbehandlung für die Dauer des Vertrages.

Der tägliche Barlohn beträgt 24 M. und kann sich nach Hbfchlu^ des endgültigen Vertrages den Leistungen entsprechend erhöhen.

Auch besteht bei längerer Dienstleistung im besetzten Gebiet die Möglichkeit, Bekleidung durch Vermittlung der beschäftigenden Dienststelle gegen angemessene Be­zahlung zu erhalteu.

Im Falle der Bedürftigkeit werden in der Etappe Zulagen für in der Heimat zu versorgende Familien­angehörige gewährt.

Bei den Zivilverwaltungen in Brüssel. und Warschau können auch als D. U ausgemusterte (nicht mehr unter militärischer Kontrolle Stehende) eingestellt werden. Die Angestellten der Zivilverwaltung haben kein Recht auf freie Wohnung und Verpflegung. Der Barlohn ist entsprechend höher.

Abtransport erfolgt einzeln (nicht mit den oben ge­nannten Transporten).

Schriftliche Meldungen sind zu richten entweder an die nächstgelegene HUssdienstmeldestelle oder an die

KrieBmistelle Kassel, ~'' '" ? 1.

Archliche NchMt».

Sonntag, den 16. Juni.

Vormittags 8 Uhr: Herr SuperindententFeyerabend.

Vormittags ValO Uhr: Herr Pfarrer Gonnermann.

Vorm. 11 Uhr Kindergottes­dienst (Sonntagschule).

Petersberg

Mittags 1 Uhr Gottesdienst.

Nute,hau»

Nachmittags 2 Uhr Gottesdienst.

VereinshauS.

Jünglingsverein: Sonntag abend 8V2 Uhr Gemütlicher Beisammensein.

Kathol. Gottesdienst.

Sonntag, den 16. Juni. i/27 Uhr hl. Messe.

2/410 Uhr: Amt, Predigt, Christenlehre.

Vs3 Uhr Andacht.

Wochentage 7 Uhr hl. Messe:

Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonnabend 5, 8 Uhr.

Sonntag 6 Uhr.

Gemeinschaft!. hl. Com- munion der Christenlehr- Schüler.

* 3V2 Uhr Frauenbund; Männer-Verein.

Freitag abend 8 Uhr Bitt- Andacht.

Vermittelung von

ZWWm ii KrnMM.

J. Schandua.