H ersfelder Tageblatt Hersfelder Kreisblatt ■niiiiiiiiiiMmaHaaiauaaaHaHiaiaiBaaiii»iiiiiiaiMiiiiHiDoiiBiiiiuiiMiiiina
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5 Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. - für den Kreis Hersreld Erscheint jeden Wochentag nachmittags. — Fernsprecher Nr. 8. :
Nr. 95» Mittwoch, de» 34. April 1918
Aus der Heimat.
* (Deklarationspflicht für Lebensund Futtermittelsendungen, l Um den Schleichhandel fortan zu unterbinden, muß bei allen Bahnsendungen von Getreide, Hülsenfrüchten, Buchweizen und Hirse fortan auf dem Frachtbrief das Kennwort „Getreide-" »der „Hülsenfrüchie" vermerkt sein. Es darf also nicht durch Anwendung seltener Namen wie Dinkel, Emer, Einkorn die Aufmerksamkeit der Kontrollbeamten abzulenken versucht werden. Hohe Strafen stehen auf die Verletzung der neuen Vorschrift.
* (Der Leinennähzwirn wird immer knapper!) Dir ReichsbekleidungSstelle »eröffenMicht soeben eine Bekanntmachung über die Verteilung von Leinennahzwirn. Mit Rücksicht auf die geringe zur B«r- fiigung stehende Menge können nur Verbraucher, uicht auch Verarbeiter berücksichtigt werden, und nur solche Verbraucher, die nach näherer Bestimmung der Kommunalverdandds infolge ihrer Wirtschaftlichen und sozialenZLage durch besonder» starke Jüanspruch, nähme rhrer Kleidung (z. B. durch schwere Arbeit) öeu Zwtrn zur Instandhaltung der Kleidung besonders nstig haben. Diese Verbraucher erhalten vom zuständigen Kommunalnerbande einen Bezvasausweis ausgestellt und müssen sich bei einem der vom Ksmmuualverban-e bekanntzuzebeuden Kleinhändler in die Kundenlisten eintragen und ihren BezugS- aurwers abstempeln lassen. Die Kleinhändler haben den in ihre Kundenliste eingetragenen Verbrauchern öte auf sie entfallenden Mengen gegen Ablieferung des Bezugrauöwetses zu dem »om Kommunalverbande veröffentlichten Einheitspreise auözuhändigen.
* (Beschlagnahme der Tischwäsche.) Nach einer sofort in Kraft tretenden Bekan ■ whung ^'—w^ÄÄWfSwSifc und namentlich in den Berkaufsgeschästen befinden, beschlagnahmt. Ausgenommen ist die Wäsche, die entweder ausschließlich aus Natur- oder Kunstseide oder aus halbseidenen Stoffen oder aus reinem Papiergarngewebe hergestellt ist oder mindestens zur Hälfte aus Spitzenstoff besteht. Die im Besitze von Privatpersonen befindliche gebrauchte und ungebrauchte Tischwäsche darf entgeltlich nur an den Kommunal
verband veräußert werden. Mit Rücksicht auf die große Knappheit an Wäsche ist diese Beschlagnahme aus sozialpolitischen Gründen angeordnet worden. Der Bedarf an Windeln und Säuglingswäsche ist namentlich für Krankenhäuser sehr groß. Von einem Zwang auf Privathaushaltungen ist in der Erwartung, daß das Ersuchen zur freiwilligen Abgabe aller entbehrlichen Vorräte Erfolg haben wird, abgesehen worden.
-w- Asbach, 22. April. Der Gefreite Friedrich W i t t i ch bei einem Ins. Regt. Inhaber bei Eisernen Kreuzes 2. Klaffe, Sohn deS Peter Wittich von hier, ist nunmehr auch mit dem eiferen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet werden.
Cassel, 20. April. Ein Ränberleben führte seit Monaten der mehrfach vorbestrafte Mechaniker Arthur Francke aus Bebra, der sich vor der Strafkammer wegen zahlreicher schwerer Einbruchsdiebstähle verantworten mußte. Er war aus der Strafanstalt im September v. Js. ausgebrochen und trieb sich in Wilhelmshöhe umher, wo er in einer Höhle am Kuhberg hauste. Er wurde für die in der Nähe liegenden Villenkolonien zur wahren Landplage. Aas er nur an Lebensmitteln, Zigarren, Wein und dergl. fortschleppen konnte, stahl er mit geradezu unerhörter Dreistigkeit. In einem Hause auf der Neuen Drusel war er fünf Nächte Untereinander eingebrochen, bei einer Familie Fischer hatte er im Laufe dreier Monate sechs schwere Einbrüche verübt. Die Strafkammer verurteilte Francke zu fünf Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht.
y Cassel, 20. April Beschlagnahmt wurden auf dem I- hiesigen Oberstadtbahnhof 170 Pfund m$ Geheim- schlachtungen herrührendes Rindfleisch, das aus Bebra hier eingeschmuggelt worden war. Die t eben Männer, hie das StleUrh einkübrt^ «Hinten Vi ^'rck ?tTnrht ihrer Verhaftung. — Ein HeiratsstHmittöter, »er sich mit einer Kriegerwitwe, eine sehr vermögende Frau, hatte kriegstrauen lassen und sie um bedeutende Summen betrogen hatte, wurde aus Veranlassung der hiesigen Staatsanwaltschaft verhaftet. Er entpuppte sich als ein längst gesuchter Verbrecher, der gerade auf dem Gebiet des HeiratSschwindets große Erfolge auf- zuweisen hat.
Lasset, 22. April. Ein schwerer Unfall ereignete
sich in der Leipzigerstraße. Der 15Vi Jahre alte Kaufmannslehrling Kühlborn aus Heiligenrode befand sich mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg und hängte sich an einen Straßenbahnwagen. Dabei überhörte er einen aus entgegengesetzter Richtung kommenden Straßenbahnwagen, wurde in der Nähe der Leister- schen Wiese von diesem gefast und derart vom Rad« geschleudert, daß er einen Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung erlitt. Den Verletzungen ist er erlegen.
Jba (Kr. Rotenburg), 21. April. Wegen Berheim- lichung von Getreide usw. bei der Bestandsaufnahme wurden die Landwirte Georg Adam, Georg Langfeld und Wilhelm Nölke von hier in Geldstrafen in Höhe von 1300 bezw. 370 bezw. 180 Mk. genommen. Ferner wurden die verheimlichten Bestände beschlagnahmt.
Hauu.-Müuden, 22. April. Der hier aus Urlaub weilende Sattler Kraut verunglückte im Walde beim Holzsuchen tötlich. Kraut hatte versucht, einen zum Fällen bestimmten Baum herunterzuschlagen, waS ihm aber nicht gelang. Kaum aber hatte sich Kr. einige Schritte entfernt, so fiel der Baum um und erschlug den Unglücklichen. Kraut hinterläßt 4 unmündig« Kinder.
Marburg, 21. April Gestern beschäftigte sich das Gericht stundenlang mit einer Sache, die sich in der Gegend von Raboldshausen im Kreise Homberg zugetragen hatte. Ein Schäfer namens Gegner wollte nämlich auch einmal einen Kriegsgewinn erzielen und deshalb entwendete er einem Kollegen aus dessen Herde ein Schäfchen. Das Landgericht verurteilte ihn in der Berufungsinstanz zu drei Monaten Gefängnis.
Eiseuach, 22. April. In eine leerstehend« Villa in Winterstein am Jnselberge brachen zwei der Gothaer Erziehungsanstalt entsprungene zwölfjährige Knaben ein, benutzten das Haus als Standquartier und unter» besonders auf Lebensrnittel. Zur Herzung wurden die Möbel des abwesenden Besitzers benutzt. Es gelang die beiden in der Badewanne zu überraschen; trotzdem entwischten sie. Ein neuer Einbruch setzte sie in den Besitz der nötigen Kleider.
Fulda, 22. April. Auf dem Schweinemarkt standen 20 Ferkel zum Verkauf, die mit 120,140 und 160 Mark bezahlt wurden. Trotz der enorm hohen Preis« war der Markt in kürzester Frist geräumt.
Das Rumänien tm wesentliche» hergeben muß.
Der Friedensvertrag mit Rumänien ist bisher nicht veröffentlicht worden, weil die Verhandlungen Über den Wirtschaftlichen Teil des Friedensvertrages noch nicht zürn Abschlüsse gebracht sind. Man erwartet, da« etwa Mitte April die Beratungen über den großen Umfang der wirtschaftlichen Fragen zu Ende geführt sein werden; die sämtlichen Verträge werden dann unterzeichnet und sofort veröffentlicht. Schon jetzt kann man indes über die Wesentlichen Friedensbedingungen und über die Ricy- tung, in die die Politik und die künftige Entwicklung Rumäniens durch den Friedensschluß gelenkt wird, ein verhältnismäßig klares Bild gewinnen.
Die Zentralmächte haben den Rumänen, die ihnen im schwersten Daseinskämpfe in den Rücken gefallen waren, keinen Straf- und Gewaltfrieden auferlegt, ;on- dern dem Lande Vorbedingungen rascher Erholung und kräftiger Weiterentwicklung zugestanden. Die territorialen Opfer, zu denen Rumänien sich bequemen muß, sind vergleichsweise gering. Das größte abgetretene Gebiet, die Dobrndfcha, ist ein Fremdkörper innerhalb des rumänischen Staates; die Einwohnerschaft ist bulgarisch. Der nördliche Teil kam 1878 als — wenig erwünschter — Ersatz für das von Rumänen bewohnte Bessarabien an das Königreich; der südliche erst im Bukarester Frieden nach dem zweiten Balkankrieg. Rumänien kann für den Verlust eine völkisch wertvollere und wirtschaftlich gleich, wertige Entschädigung finden, wenn ihm der Wieoerer- werb Bessarabieus gelingt. Darüber muß es sich natürlich mit den derzeitigen Machthabern in diesem Gebiete einigen; die Mittelmächte werden Bemühungen in solcher Richtung nicht erschweren, sondern wohl positiv fördern. Die Dobrudscha ist zunächst an den Vierbund als Ganzes abgetreten worden; man darf anuehmen, dag sie, entsprechend der Stammeszugehörigkeit ihrer Be- wvhner, Bulgarien zufallen wird. In welcher Gestalt die den Rumänen tm Vorfriedensvertrage zugesagte Sicherung eines freien Handelsweges ans Schwarze Meer (nach Konstanzas verwirklicht werden soll, scheint nicht endgültig festzustehen.
Ungarn hat von Rumänien nur verhältnismäßig schmale. Terrttorialstreifeu zur Grenzverbesserung verlangt. Am wichtigsten ist die Hirrattsschiebung der Grenze an der Donau von Orsova bis «ach Tnrn-Sevcrin, durch die die strategisch hochwichtige FUrtzenge des Eisernen Tores in die Hände der Habsburger Monarchie gelangt. Ferner find für Ungarn günstige Grenzkorrekturen an allen bedeutenden Karpathenpaffen vorgenommen. Endlich ist der rumänische Keil in die Dreilanderecke zwischen Ungarn und der Bukowina beseitigt «nd Czernowitz durch Vorverlegung der Grenze besser geschützt. Alle diese Grenzberichtigungen dienen lediglich milttarischen Sicherunqszwccken. Man darf zwar anuehmen, daß die harten Lehren, die Rumänien zwischen dem Herbst 1916 und dem Frühjahr 1918 empfangen hat, nicht sobald vergessen werden; aber man kann schließlich die Möglichkeit, öaü wieder einmal ein Bratianu aufsteht und sein Land
tn8 Verderben führt, nicht ganz aus realpoMscher Berechnung ausschalten.
Der Friedensvertrag enthält selbstverständlich auch Bestimmungen über die Demobilisierung des rumärri- schen Heeres, weiter über die Wiedereinsetzung der ru= Verwaltung und die Abgrenzung ihrer Kom- gegenüber der deutschen Militärverwaltung, cherung wichtiger Interessen der Zentralmächte
fchen He mürrischen
petenzen gegenüber der deutschen Militärverwaltung, die zur Sicherung wichtiger Interessen der Zentralmächte neben jener noch eine Zeitlang weiterarbetten muß, endlich über die Benutzung der rumänischen Verkehrswege — in der Moldau und in der Walachei — seitens der Bierbundstaaten. Der Güteraustausch mit der Ukraine wird sich zum Teil über Rumänien vollziehen.
Der Inhalt der für Deutschland besonders wichtigen wirtschafuiche« Vereinbarungen, über die die Schluß-^ beratungen noch im Gange find, ist bisher im einzelnen nicht bekannt. Das wesentliche Ziel, das ohne Zweifel erreicht werden wird, besteht darin, die Rohölproduktion Rumäniens und für die nächsten Jahre der Weltnah- runasmittelknappyeit auch die Getreideüberschüsse des Landes dem Verbrauche der zu sichern.
Bulgarien, das durch den Friedensschluß voraussichtlich einen erheblichen territorialen Gewinn einheimst, hat sich bereit erklärt, seinerseits der Türkei gewisse Grenzberichtigungen «im Gebiete von Karagasch) zuzn- gestehen. Auch diese Verhandlungen sind noch nicht völlig beendet, nähern sich aber dem Abschlüsse.
Behandlung der Geschlechtskranken durch Kurpfuschet ist zu verhindern. Beratungsstellen sind diesen Leidenden zugänglich zu machen. Bordelle und doldenartige Betriebe müssen aufhören; sie sind des Volkes unwürdig, das die Schlachten dieses Weltkrieges schlug. Der polizeiliche Zwang der Eintragung in die Dirnenlisten soll verschwinden. Sagend und Familie sind gegen die Prostitution zu schützen. In sachverständigen Gruppen wird die gesetzliche Durchführung solcher und ähnlicher Einzelvorschläge augenblicklich erwogen. Wir wollen für diese Bestrebungen Verständnis wecken, damit die Größe der Gefahr erkannt werde."
ie Getreideüberschüsse d< mitteleuropäischen Land
ier
der Sumpf gegen die
Geschlechtskrankheiten.
Eine große Anzahl von Sittlichkectsvereinigungen, Frauen-Vereirttgungen, Antialkohol-VereinigunBen, Lehrer- und Lehrcrinnen-Bereinigungen, Sozialen und Wohlfahrtsvereinigungen, Vereinigungen für Heiden- minton sowie Kirchliche und Innere Missions-Vereini- gungen — im ganzen 688 derartige Verbände — erlassen auf Anregung der Konferenz Deutscher Evangelischer Arbeitsorgantsattonen einen Aufruf zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten unH der Hebung der Volksmoral, in dem es u. a. heißt:
„Wir haben uns aus den ver^’-•—-”- religiösen und «
St:
hiedensten politischen, i Gruppen zusammenge- funden und rufen auf zum Kampf gegen die doppelte Moral, gegen die öffentliche und persönliche Leichtfertigkeit im geschlechtlichen Leben, vor allem gegen die Ansicht, als ob es sich bei sittlichen Verfehlungen oder handle. Wenn es auf irgendeinem Gebiete leichter ist, geschlechtlichen Erkrankungen nur um eine Privatsache vorzubeugen, als zu heilen, so hier. Die Möglichkeit rechtzeitiger EüeschlietzunMfür alle Berufs- stünde muß gefördert werden. Umfassende Wohnung? reform und nachdrückliche Bekämpfung des Alkohott mus gehören zu den unerläßlichen Grundlagen unserer Bolksgesundung. Gehalt und Lohn sollen der Pflege junger Ehen und dem Schutze kinderreicher Familien Rechnung tragen. Daneben hat die unmittelbare Bekämpfung der Geschlechtskrankbetten «inzuletzen. Jede
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Warum macht der Frühling müde?
Bet Beginn des Friihlings hört man allgemein über große Müdigkeit klagen. Was hat es nun aber mit die- ier „Frühlingsmüdigkeit" auf sich? Ein norwegischer Wissenschaftler, Oberarzt Dr. Rubov, hat auf Grund seiner im Finsen-Jnstttut vorgenommenen Untersuchungen eine neue Erklärung dieser Frage gegeben. Er schreibt die Frühlingsmüdigkeit den Wirkungen Sonnenlichtes zu. Die Voraussetzung für den plötzlichen Eintrttt dieser Müdigkeit zur Frühlingszeit ist jener Zustand der Erschlaffung, in dem sich der Organismus am Ausgang des Winters befindet. Arbeit, Vergnügungen, Erkältungskrankheiten und andere Jnfekttonen haben dem Körper während der kalten, dunklen Zeit hart zugefetzt, während deren man sich nur verhältnis- frischer Luft aufhrelt. Dann kounnt ihjahr mit seinem tagelangen Sonnenden klaren Luft, die die Menschen aus
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mäßig wenig in plötzlich das Früh. , „ ■ „
schein und der Hellen klaren Luft, die die Menschen aus dem Hause lockt und dem erschöpften Organismus mit einem Male gar zu viel zumutet. Man wird von dem Wunsche erfaßt, zu marschieren, radzufahren, Körperübungen vorzunehmen, und man überschätzt seine Kräfte und die Fähigkeit, diesen plötzlichen Tätigkeitsdrang ausüben zu können. Der Winterschlafs Organismus wirb in den Frühlingsrausch hineingerissen und versucht zunächst, das natürliche Müdiqkettsgefüül zu überwinden; er zieht aber meist den kürzeren und fällt der Frühlings- müdigkeit zum Opfer. Das Sonnenlicht, das so belebend wirkt und alle Eindrücke verschärft, wirkt andererseits .auch auf die Haut, insbesondere die Gesichtshaut, und ruft eine Erhöhung der Temperatur hervor mit der Folge, daß der Körper mehr Wärme als sonst ausstrahlt. Um diese Wärme zu ersetzen, erhöhen wir unsere Be-
wegungstätigkeiL
Damit soll aber keineswegs gesagt sein, daß man der Sonnenbestrahlung auszuweichen suchen soll. Im Gegenteil. Man soll sie im Anfang nur nicht gleich in allzu großen Dosen genießen, wenn man der Frühlings- Müdigkeit und ihren Folgen, die für schwache, blutarme Personen und ältere Leute mit schwachem Herzen recht unangenehm werden können, entgehen will. Wer vorsichtig ist und sich nicht gar zu unbesonnen in den FrüH- lingsrausch hineintreiben läßt, kann dem Müdigkeits» gefühl vorbeugen, und ist es hierzu schon zu spät, so läßt es sich, sofern es sich um junge gesunde Mensche« handelt, leicht durch ein paar Tage der Ruhe überwin-