Sas SeheiWis Des Rufmarsches
aewresen, oowom es an au cht mangelte. Die Vorbei
Die bewunderungswürdia unser Aufmarsch zur Großen Schlacht verschleiert wurde, schildert ein KriegS- derichterstatter also: Es ist nun kein Geheimnis mehr, daß Sie ursprüngliche Front der 2. Armee Marwitz durch Sie neuen Armeen Below auf Sem rechten Flügel und Hutier auf dem linken Flügel verstärkt worden ist. Das Einschieben dieser beträchtlichen Streit- kräfte ist der englischen Führung unbekannt geblieben, obwohl sie seit Wochen bereits mit unserem Angriff rechnete. Mit welchem Eifer, welchem schonungslosen Aufgebot an Menschen und Material der feindliche Aufklärungsdienst die Absichten unserer Obersten Hee- resleitung auch zu erkunden strebte — er konnte zu keiner einwauSsreien Klarheit gelangen. Gefangene Laben erzählt, daß man drüben den Tag unseres Angriffes aus Anfang April verlegte. Bei uns aber standen seit Wochen das Datum und das Gebiet der kommenden Schlacht fest. Jede Versuchung zum früheren Losschlagen wurde abgewiesen, obwohl es an guten Gelegenheiten dazu nicht mangelte. Die Vorbereitungen erforderten, wenn sie die Sicherheit des Erfolges verbürgen sollten, die Innehaltung der wohlab- gewogenen Zeit. Während dre feindlichen Flieger sich tu rastlosen Erknndungsversnchen erschöpften und in Luvkämpfen ausrieben, schoben sich unsere Divisionen näher und näher an der Front zusammen. Wie sie das im einzelnen gemacht haben, mit wieviel Vorsicht dieser bewundernswerte Aufmarsch gewaltiger Trupvenkörper dem Feinde verschleiert wurde, während jede Waffe zugleich für den bevorstehenden Kampf geschmeidig gemacht und gestählt werden mußte, das zu sagen ist wohl der Tag noch nicht gekommeru Jeder Sachkenner weiß, daß es nicht genügt, die Infanterie in den Ausgangsstellungen zu versaurmeln und mit bestimmten Anariftsbefehlen loszuschicken. Wie war es möglich, eine Artillerie von dieser -starke aller Kaliber, die Masse der großen und kleinen Mi- nenwerfer mit den nötigen Munttionsmengen un- beme.kt in Stellung zu bringen? Der Feind lauerte ängstlich auf das Einschießen unserer schweren Geschütze: seine Ballons, seine Schallwetztrupvs registrierten je, des Mündnngsfeuer — und sahen sich stets enttäuscht. Es gab anscheinend nichts Neues an dieser ruhigen Front, die Haubitzen und Kanonen mußten noch weit vorn Schusse sein und die dicken Morier schienen irgendwo Winterschlaf zu halten. Man tauschte die üblichen Segenswünsche der ©rangiert aus, von hüben und drüben mit vorsichtigem Munttionsaufwand —
aber das war auch alles.
Dann freilich brach ein erschütterndes Höllenkonzert los, am 21. früh morgens, ein Trommelfeuer von wenigen Stunden folgte, und die Infanterie stand, zur Sekunde pünktlich, mit den Pionieren um die Wette aus dem Graben auf, Zug um Zug unr Schlag auf Schlag rückte sie hinter der Feuerwalze der Artillerie vor, vielleicht garnicht so sehr viel anders, als Re Engländer das oft genug in ihren großen Durchbruchsschlachten gewollt haben. Gewollt und nicht gekonnt! Das ist das ganze Geheimnis.
Die siegreichen deutschen Heerführer.
Neun Generale waren es, die in der gewaltigen Schlacht bet Monchy-Cambrai unsere Truppen zu
— ÜK^SÄS a*¥*4^4WftÄVW^äBwhÄ WMRi&&$tö$*M>$ O»K^L»« äT^*am volle, durch den Weltkrieg allgemein bekannte Namen find darunter, aber auch solche, die M3 jetzt weniger genannt worden waren.
General Otto von Below hat an der Spitze der 8. Armee hervorragenden Anteil an der Winterschlacht in Masuren gehabt und dann 1916 an der mazedonischen Front mit seinen Truppen neue Lorbeeren gepflückt. Unvergeßlich bleibt, daß er in einem krstischen Augen- blick die Führung des Lauenburgischen Jägerbataillons persönlich übernahm und durch Erstürmung einer wichtigen Höhe im Cernabogen eine Waffentat von besonderer Bedeutung vollbrachte. An der Spitze der aus deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen neu gebildeten 14. Armee war es ihm vergönnt, beim Durchbruch der italienischen Front Großes zu leisten.
Georg v. b. Marwitz vor dem Kriege Generalinspekteur der Kavallerie, hatte sich bereits tm Sommer 1914 als Reiterführer hervorragend ausgezeichnet, dann hat er an der Ostfront, als Kommandeur des deutschen Beskidenkorps, durch seinen Sieg bei Korytnica und andere kühne Taten seinen Namen bekannt gemacht.
General v. Käthen, vor dem Kriege Gouverneur von Mainz, war der Befehlshaber der Landungstruppen auf der Insel Oesel, vorher hatte er sich bei der Eroberung Rigas ausgezeichnet und in dem schweren Ringen an der Somme mit seinen schlesischen Truppen mit Zähigkeit und Energie dem wütenden Ansturm der Feinde standgehalten.
General Oskar o. Hntier war vor den: Kriege Kommandeur der 1. Garde-Division in Berlin. Er hat als Führer der 8. Armee Riga erobert. Seine Familie stammt aus Frankreich. Sein Großvater war noch französischer Kapitän, sein Vater trat in preußische Dienste.
General v. Conto, vor dem Kriege Kommandeur der
1. Division, schützte als Kommandierender General des deutschen Karpathenkorps die ungarische Grenze vor weiterem Vordringen der Russen und hatte vorher in den großen westgauzischen Schlachten hervorragend mitge- wirkt.
General o. Webern war vor dem Kriege Kommandeur der 11. Division in Breslau. General Ritter und Edler v. Oetinger befehligte die 55. Infanterie-Brigade in Karlsruhe. Freiherr Walter v. Lüttwitz, der vorher längere Zeit als OberanaNtiermeister im Generalstab war, hatte vor dem Smege die 25. (hessische) Division erhalten. General v. Gontard stand an der Spitze der 4. Garde-Jnfanterie-Brigade (Franzer und Augustaner) in Berlin.
fflne neue mechanische Scaft?
Die amerikanischen Zeitungen veröffentlichen Ar- ttkel über eine neue mechanische Erfindung. Mr. Ga- rabed T. G. Giragossian, ein Armenier, der vor 28 Jahren nach den Vereinigten Staaten ausgewarröert ist, hat darnach eine wunderbare Maschine erfunden und sie nach seinem Namen „©araheh getauft. Die Maschine soll folgende Leistungen vollbringen: 1. sie soll den Schissen die Fortbewegung ohne Kohlenheizung ermög- •
ME 2. He Töö WWW», «WEM Aexvpüme AM sende Kilogramm Mnnitton verladen werden können; 3. soll sie die Geschwindigkeit der Dampfmaschinen verdoppeln und 4. soll sie Elektrizität und auch Nitrate ev.
zeugen.
neue
Giragossian wurde vor den Patentausschuß nach Washington geladen. Aus dem Frage- und Antwortspiel zwischen dem Mitglied des Patentausschusses No- lan und Giragossian seien folgende interessante Stellen hervorgehoben. Nolan: „Ist Ihre Maschine zur Erzeugung der neuen Kraft absolut notwendig?" — Giragossian: „Jawohl!" — Nolan: „Könnte nicht der Motor eines momentan im Gebrauch stehenden Aeroplans so umgeändert werden, daß er auch diese Kraft erzeugt?" — Giragossian: „Nein! Keine andere Maschine wurde dies zuwege bringen." — Nolan: „Es ist also eine ganz neue Maschine?" — Giragossian: „Absolut neu. Sagen wir vielleicht, es sind drei Maschinen in einer vereinigt." — Nolan: „Sie haben doch nicht gar das Perpetuum mobile erfunden?" — Giragossian: „Nein, ich habe gar keine Bewegung erfunden, ich habe auch nicht die Gravitationskraft oder dergleichen Überwunoerr." — Nolan: „Dann haben Sie vielleicht eine neue Kraft entdeckt, wie Benjamin Franklin die Elektrizität und ihre Anwendung? Ist es eine elementare Straft?" — Giragossian: „Jawohl, diese Kraft ist bereits vorhanden, und ich habe bloß den Weg gefunden, wie sie verwendet werden kann. Sie ist konzentriert. Wenn wir Elektrizität aus der Erde gewinnen und benutzen wollen, so müssen wir sie konzentrieren. Wenn wir die Energien von Ebbe und Flut ausnutzen wollen, müssen wir sie ebenfalls konzentrieren. Genau so verhält es sich auch mit dem Winde. Man baut Maschinen, um Tausende von Pferdekräften zu ersetzen. Meine Erfindung ist so konstruiert, daß sie fast „kondensierte Energie" ist. Durch sie wird es möglich, die Kraft von zehntausenden, ja hnnderttausenden Pferden zu ersetzen. Die Quelle für diese neue Kraft ist kolossal groß, durch eine kleine Veränderung kann meine Maschine von zehn auf hundert Pferdestärken umgewandelt werden. Durch ihre Transportfähigkeit kann sie ohne viel Mühe von einem Platze zum andern gebracht werden. Durch die Verbindung von Rädern wird die Krafterzeugung ermöglicht." /
Mister Giragossian bemerkte noch, daß es vielleicht nicht recht glaubwürdig erscheine, daß man Kraft kostenlos erzeugen könne, und fügte hinzu: „Und dennoch erzeugt die Natur kostenlos Energien. Ich sage nicht, daß ich diese Energien durch Zauberkraft hervor- brtnge. aber ich behaupte, daß ich eine Elementarkraft entdeckt habe, die zur kostenlosen Krafterzeugung mühelos verwendet werden kann." Mister Giragossian nur siebzehn Jahre an der Vervollkommnung seiner Ersur- * dung gearbeitet. Das Washingtoner Abgeordnetenhaus hat einen Beschluß gefaßt, wonach die Erfindung Gtra- gossians vor einer Nachahmung, die ja immerhin noch vor Erteilung des Patentrechtes möglich wäre, gesetzlich geschützt wird. In diesem Beschluß wird die Regierung der Vereinigten Staaten auch ermächtigt, die neue „Krafterzeugung" für staatliche Zwecke kostenlos zu verwenden.
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aus dem Rohrbacher Gemeindewald verkauft werden. Die Angebote werden am 3. 4. 18, mittags 12 Uhr in der Wohnung des Unterzeichneten geöffnet.
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Der Bürgermeister.
Hildebravd.
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1, und 3. Pfarrbezirk.
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H e r s f e l d, 18. März 1918.
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