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M' Mer,wutztk irr Mer Sage, was er an run hatte. So ging wie em Uhrwerk -er deutsche Vorstoß ununter­brochen fort, so fügte sich eine Kampfgruppe der anderen an und wirkte mit ihr zusammen, als ob die ganze SHlacht vorher in allen Einzelheiten geübt worden wäre.

Es muß gelingen? Das war es, was jeder Ein­zelne dachte. Es ist gelungen! Jetzt freilich steht Schwe­res bevor. Noch hat -er Feind außer der halb geschla­genen englischen Armee eine nngehenre Reserve. Schon ist der erste Ansturm am Siegeswillen unserer Trup­pen gescheitert, aber weitere werden folgen. Vielleicht, daß eine französische Offensive bei Veröun oder in der Champagne, oder in Lothringen die Entlastung bringen will. Vielleicht auch und das ist das Wahrschein­lichste, daß ein starker Gegenangriff auf beide Flügel unserer Durchbrnchstruppen erfolgt, während sich zu­gleich die zurückflutenden feindlichen Heeresmassen in früher von uns verlassenen Stellungen an der Front uns widersetzen. Wie immer auch die nächsten Ereig­nisse des Kampfes sein mögen, wir glauben, Satz der deutsche Siegeslauf weiter gehen wird, hinweg über alle Hindernisse bis zu einem von der Heeresleitung gesteck­ten Ziel»

Unser Geschoßorkan aus die französische

Front

von nie erlebter Stärke.

^ Genf, 25. März. (T. U.) Die Pariser Blät­ter melden, -atz -as feindliche Arttlleriefener jetzt die ganze französische Front anfwüyle. Der Matt» schreibt: Wir haben einen Ansturm auszuhalten, wie ihn die Welt niemals sah. Echo de Paris schreibt: Es gibt jetzt keine« Teil der Front mehr, über den nicht die Arttl- leriegefchosse -es Feindes streichen.

'^ Zürich, 25. März. (T. U.) Der Seeolo mel­det von der französische» Front: Die ganze französische Front steht antet dem schwersten Feuer des Feindes. Die Beschießung ist von einer Stärke, wie man sie wäh­ren- -es Krieges noch nicht wahrgenommen hat. Ber -un liegt antet ununterbrochener Beschießung der schwe­ren Artillerie des Feindes.

Die schwere Beschießung von Verdun.

fr* Genf, 25. März. (T. U.) Das Petit Parisien meldet von der französischen Front, die Militärbehörde habe Befehl gegeben, so weit als möglich die Zivilbevöl­kerung aus Verdun fortzubringe». Die feindliche Ar­tillerie arbeitet mit gleichbleibenöer Stärke, so daß un­sere ersten Linien in dichtem gelbschwarzem Dampf liegen, was die Gegenmaßnahmen äußerst erschwert.

London in Singst und Sorge.

Die Frage der Flotten Mitwirkung.

a-r Lugano, 25. März. (T. U.) Der Couriere della Sera meldet aus London: Die Bevölkerung der Haupt­stadt erlitt gestern Stunden der Angst und Sorge, bis am Abend die amtliche Mitteilung verbreitet wurde, daß es den Deutschen nicht gelungen sei, die englischen Linien zu durchbrechen. Die Zeitungen laden das Publikum ein, sich auf das Schauspiel eines besonders langwieri- gen, und wechselvollen Kampfes vorzubereiten, in dem der Endsieg unzweifelhaft den englischen Streitkräften aufoHen werde. Seeolo meldet: Der allgemeine Ein­druck ist der, daß die Deutschen alle Kräfte einsetzen, um ihren Hauptfeind. England, niederzuringen und den Frieden zu erzwingen. Man erwartet, daß sie zu die- xem Zwerr auch ryre Marine-, uns Luftstreitträfte in Sie Wagschale legen werden. Die englische Marine halt daher schärf Wache in der Nordsee und besonders in der Bucht von Helgoland.

In diesem Zusammenhang sei bemerkt, Satz der Mr- litärkritiker der Leipziger Neuesten Nachrichten es für möglich hält, daß Sie Engländer bei weiterer mißlicher Gestaltung der Dinge in den Landkämpfen mit rhrer Flotte herauskommen. In der Tat dürfte die strate­gische Lage den Engländern mehr Anlaß geben als uns, die Flotte einzusetzen.

Gedämpftes englisches Urteil.

^ Rotterdam, 25. März. (Eigene Drahtnachricht). Ein Mitarbeiter des Daily Telegraph schreibt: Icher­fahre aus wohlunterrichteter Quelle, daß in milttari- sche« Kreise» das Urteil über die deutsche Offensive ernst ist und daß die amtlichen Berichte nicht die richtigen Eindrücke von seiner Bedeutung geben. Der feindliche Plan hat, so sagt das Blatt,.den Zweck, den englischen Espringerrden Winkel Bet Cambrac einzudrücken, wie bei St. Quenttn, die Somme und den Weg nach Amiens zu erreichen. In der Gegend von St. Quentin und südlich der Stadt ist der Vorstoß am bedeu­tendsten und hat eine Tiefe von acht Meilen erreicht. Der Keil, den der Feind in unsere Linie -getrieben hat, ist sehr schmal und für den Feind selbst sehr gefährlich. Der Kanal, der hier einen sehr scharfen Bogen be­schreibt, bildet eine ausgezeichnete Defensivstellung. Es unterliegt keinem Zweifel, daß. wir in andauernde Känrpfe verwickelt sind. Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis der feindliche Sturmlauf auch nur ziemlich eingedämmt wird und noch länger, ehe wir eine Ge- aenoffensivc vornehmen könne». Deshalb aber braucht die Lage nicht als ungünstig angesehen zu werden.

Amerika in höchster Spannung.

Petit Parisien meldet aus Washington: Militärische Kreise äußern sich über die Tragweite der deutschen Of­fensive skeptisch, geben jedoch zu, daß es sich um die größte militärische Knndgebnng seit Beginn des Krieges handelt. Man glaubt übrigens, daß es sich nod) nicht um den entscheidenden großen Stoß handelt, öa das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten bekannt ge­geben hatte, der Plan einer deutschen Offensive sei wahr­scheinlich aufgehoben worden. In autorisierten Krei­sen hebt man zwar hervor, daß die Erklärungen des Kriegsdepartements öfters verworren seien. Die Ereig­nisse müßten mit Ruhe abgewartet werden. Die Alltter- ten würden den Stoß abfangen. Eme andere Meldung besagt, daß das Publikum die Zeitungsbüros belagert und daß um die Zeitungen, die m Sonderausgaben er­scheinen, regelrechte Schlägereien stattfinden.

Französische Bernhignugsversuche,

Havas meldet: Sämtliche Blätter heben die bewun­derungswürdige Tapferkeit der englischer Verbündeten hervor, die sich den Franzosen gleMwertta gezeigt hat­ten, indem sie dem Feind stanöyielten und sich siegreich der Verwirklichung seiner Pläne in den Weg stellten.

Zur Seschietzung von Baris.

Ein Bild des Schreckens.

Aus Bern wird berichtet: Die Pariser Abendzeittm- gen vom Sonnabend enthalten bereits die amtlichen Meldungen über die Beschießung von PariS durch weit­tragende Geschütze. Einzelheiten über den angerichteten Sachschaden Dürfen nicht bekannt gegeben werden. Die Mitte» weisen sehr viele Zensnrlmkeu auf. LM«e«

Blätter berichten, während der Beschießung seien alle Gesteifte, Gastwirtschaften usw. geschlossen gewesen. Der Pariser Stadtrat habe eine Sitzung tm Kellergeschoß des Stadthauses abgehalten. Das Bild der Hauptstadt sei das der Schreckenstage im August 1914 gewesen.

Das Rätsel n»d seine furchtbare Lösung.

># Genf 25. März. (T. U.) Ueber das Bombar­dement von Paris wird nod* gemeldet: Paris hat den Tagen vor der Flucht der Regierung nach Bordeaur geglichen, während des fast achtstündigen Bombarde­ments durch die deutschen Riesengeschütze. Die franzö­sische Hauptstadt war stundenlang fast wie ausgestorben. Punkt 7^ Uhr erschütterte eine gewaltige Detonation die Luft. Jeder glaubte an eine neue Katastrophe in einem Munitionslager. Die Explosion wiederholte sich nach weiteren 20 Minuten, wieder eine gleiche Erschüt­terung. Da von den Abwehrstationen vor Paris deut­sche Flieger nicht gemeldet waren, war man ratlos. Das Kriegsministerium stand vor einem Rätsel, bis mit­ten in der Stadt eine Granathülse gefunden wurde, die keinen Zweifel mehr daran ließ, daß es sich «m ein Bombardement aus deutschen Rieseugeschütze« handele.

Die französische Zeusur am Werk.

iw Genf, 25. März. (T. U.) Aus Paris wird ge= meldet, daß die strenge Zensur die französische Treffe verhinderte, die bangen Stunden, die Sie Pariser Be­völkerung von gestern früh bis 5 Uhr nachmittags zu erdulden hatte, wahrheitsgemäß zu würdigen. Einige Tatsachen, Sie man in Lyoner Blättern findet, bekunden den gewalttgen Eindruck, den das Soppelte Ereignis des Fliegerangriffs bei hellichtem Tage auf Paris sowie Sie Beschießung der Hauptstadt mit schweren Geschützen her- vorrief.

Genf, 25. März. (T. U.) Die amtliche Angabe von 10 Toten und 15 Verwundeten beim Bombarde­ment von Paris durch die Deutschen bezieht sich nur auf Sie erste Meldung. Von dem Ergebnis des Flieger­angriffs, über die Opfer, die die Belegung mit schwe­ren Geschossen forderte, sowie über den Materialschaden ist bisher nichts in die Oeffentlichkeit gedrungen*

Frankreichs Angstruf nach Japan.

Ueber Wilson verärgert.

. ^ Genf, 25. März. lT. U.) Das französische Re- grerungsorgan Temps schreibt: Wäre Wilson heute mitleiderrder Zeuge des Pariser Bombardements ge­wesen, würden seine letzten Bedenken gegen Sie von Japan gewünschte einwandfreie Ermächtigung der Ver­einigten Staaten, in Rußland freie Hand zu erlangen, fallen. Nichts läßt uns Japans Hilfe drinender er­scheinen.

Auch ein Fliegerangriff auf Paris?

Havas meldet unter dem Datum des 24. März: Eine amtliche Mitteilung besagt: Um 8,20 Uhr morgens gelang es einigen feinMche« Flugzeugen, die in sehr großer Höhe flogen, die Linien zu überfliegen und Paris auzugreife«. Sie wurden sofort in die glucht geschlagen, und zwar sowohl von Fliegern öes tanöortes als auch von Frontfliegern. An mehreren Punkten wurden Bombe» abgeworfeu, die einige Op­fer forderten. Ein späterer Bericht wird die näheren Umstände und Ergebnisse des Angriffes bekanntgeben. Der Präsident der Republik und der Ministerpräsident begaben sich heute morgen an verschiedene Punkte, an denen Bomben eingeschlagen sind. Sie besuchten auch Kinder einer im Keller untergebrachten Schule und wurden von ihnen mit der klinaenden empmngen. Der Alarm war um 3,20 Uhr nachmittags beendet. - ,

Schulfrei wegen ves Sieges.

4-4- Berlin, 24. März. (Amtlich. WTB.) Seine Majestät -er Kaiser haben befohlen, -atz am 25. März anläßlich -es Sieges in der Schlacht von Mo«chy-Cam- brai' St. Oneutinla Fere -er Unterricht in den Schu­len -er Monarchie ausfallen soll. Falls Anordnung für -e« 25. März nicht angängig, -a»« für öen 28. März.

18000 Tonnen versenkt.

Berlin, 24. März. (Amtlich. WTV.s Rene Nvooter- folge anf dem nördlichen Kriegsschanplatz: 18000 BRT. Unter den versenkten Schiffen waren zwei Dampfer von je 5000 BRT. Namentlich festgestellt wnrde der englische Dampfer Baygiten VHI, (3073 BRT.j, -er im Aer- melkanal versenkt wurde.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Die Verhandlungen mit Numänee«.

Befriedigender Fortgang.

Aus Bukarest wird gemelSet: Die Verhandlungen sowohl unter den Verbündeten wie zwischen den Ver- Bündeten und Rumänien nehmen einen befriedigenden Fortgang. Eine wesentliche Annäherung in den noch nichi bereinigten Fragen konnte sestgestellt werden.

StiessaBetfeL

Fliegeroberleuttumt Bethge gefalle«.

Der preußische Oberleutnant Franz Bethge, FM- rer einer Jagdstasfel, ist am 17. März im Verlaufe ei­nes Luftkampfes, nachdem er zwanzig Mal siegreich aus zahlreichen Luftkämpfen hervorgegangen war, gefallen.

Keine Päckchen a« die Westfront!

Zur Verbütttng sonst unvermeidlicher Störungen und Stoöttrngen des gesamten Feldpostverkehrs ist im Einverrwhmeu mit der Heeresverwaltung die Annahme nicht amtlicher Feldpostbriefe über 50 Gramm (Päck­chen) an die Truppenangehörigen der Westarmeen bis auf auf weiteres eingestellt worden. Hiernach unzu­lässige Sendungen werden dem Absender zurückgegeben werden.

Mahnwork

zur 8. Kriegsanleihe.

Dein Geld verkürzt den Krieg im Westen.

Dein Geld schirmt draußen unsere Besten.

Dein Geld . mildert Wunden, Schmerzen und Leiden.

Dein Gel- ist im Kleinsten nicht zu bescheiden.

Gib ihm nur die rechte Weihe Und zeichne Kriegsanleihe.

Dann wird es Soldat von eignet Macht Und hilft zum Siege in letzter Schlacht!

AMMWWW^^

Ueber 503 Milliarde« Rubel KriegSkoste».

Der Rat der Volkskommissare hat einen Bericht über die russischen .Kriegskosten veröffentlicht. Danach Beliefert diese sich am 1. Januar 1918 auf 50 598 275 699 Rubel.

4617 Schiffe 1917 getfentt.

DieDaily Mail" erfährt aus Parks, daß folgende \ Zahlen über die im vorigen Jahre versenkten Schiffe veröffentlicht wurden:

Im Vierteljahre Januar-März wurden 203 Schiffe torpediert und 579 durch Geschützfeuer zum Sinken ge­bracht, im Vierteljahre April-Juni 426 torpediert und 674 durch Gefchützfeuer zum Sinken acbracht, im Vier­teljahr Juli-September wurden 339 Schiffe torpediert und 292 durch Geschützfeuer versenkt. Für das Viertel­jahr Oktober-Dezember sind die Zahlen 311 beziehungs­weise 114. Das Verhältnis der Zahl der torpedierten Schiffe zur Zahl der angegriffenen Schiffe war für die vier Quartale 70 Proz., 75 Proz., 60 Proz. und 69 Proz.

.Daily Mail" bemerkt, daß nach den öffentlichen Zahlen die Verluste der Verbündeten Errglands viel geringer waren, als die Englands. Es sei möglich, daß in den angegebenen Zahlen alle verlorenen Schiffe ein­geschlossen seien, auch Sie der Neutralen und Fischer- fahrzeuge.

Wolffs Büro gibt hierzu folgenden bemerkenswer­ten Kommentar: Die Angaben entstammen einem von England aus in die französische Presse lancierten Ar­tikel, der langsam die tatsächlichen Bersenkungsziffern, die für Sie englische Handelsflotte in Betracht kommen, in die Oeffentlichkeit gelangen lassen soll, da bei der Frachtraumnotlage das Lüge« nicht mehr a«frechtz«er- halte« ist. Zu diesem Zwecke werden die Zahlen, die sich übrigens nur auf Versenkungen durch Uboote bv- ziehen, eingeflochten in eine Betrachtung, die zur Ab­lenkung von den absoluten Zahlen sich mit dem Ver­hältnis der Versenkungen durch Torpedo oder Artillerie befaßt und die beweifen soll, daß die Zunahme der Tor- peöoversenkungen gegenüber denen durch Artillerie auf die sich steigernde Güte der Abwehrmaßnahmen zurück^ zuführen ist.

Im einzelnen ist zu den Zahlen zu sagen: Nach englischer Angabe im Jahre 1917 1) nur durch Uboote versenkt: 2938 Schisfe, 2) bei uns durch Uboote im Jahre 1917 versenkt geführt 3262 Schiffe. Unterschied 324 Schiffe. Es wird angenommen, daß sich diese Diffe­renz teilweise dadurch erklärt, daß unter diesen 324 Schiffen solche sind, die im Dienste der englischen Re­gierung (Admiralität) standen und daher nicht veröfsent- ttcht werden. Im übrigen ist anzunehmen, daß eine Reche von Schiffsverlusten englischerietts, da ein An- gretfer nicht gesichtet worden ist. als Minenverluste be­trachtet werden und daher in der in Frage stehenden Zuwmmenstellung nicht berücksichttgt sind.

. Im ganzen, & H. durch Uboote, Hilsskreuzer, Minen mw. werden bei uns als im Jahre 1917 versenkt ge- mbrt 4142 Schiffe. Hierzu kommen noch als Verluste Burcß Seeunfälle (nur unvollständig bekannt) etwa 475 Schifte Somit Gosamtverluste für den Gegner allein im Jahre 1917 4617 Schiffe.

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Rundschau.

«««Bit eine Novelle zum Militär-Hinterbliebenengesen von 1907 den Bundesrat beschäftigen. Danach soll fünf, tig für die Unterstützung der Hinterbliebenen nicht aus­schließlich der militärische Rang der im Kriege Derstor- nen, wildern auch ihr Arbeitseinkommen mit durch­schnittlich zehn Prozent in Betracht kommen auch sollen geschiedene Tränen und uneheliche Kinder Unterstützung erhallen, wenn der Kriegsverstorbene sie alimentte- reu mußte.

Die Deutsche Vaterlandspartei erläßt einen Aufruf, m dem es richtig heißt:In unserer Hand liegt es nicht, dem russischen Frieden sofort einen allemeinen Frieden folgen zu lassen. Zwar möchte eine starke 9ticbtitng tu England Asguith, Lqnsdowne und manche Arbeiter- jüürer sich wohl m it uns in Verhandlungen ein las­sen, um uns einen Frieden abzulisten, den England braucht, vor allem aber wühreslö der Verhandlungen den U-Bootskrieg und militärische Maßnahmen der deutschen Heeresleitung zum Stillstand zu bringen. Das ist die größte Gefahr, in der wir stehen, denn der Fried« den diese Männer im Schilde führen, wäre in WirMch- keit ein Friede, der unsere Zukunft untergräbt. Wir wollen nur die wirkliche Sicherheit des Deutschen Reiches, die Möglichkeit für die deutsche Arbeit, wieder aufzublühen und den Wettbewerb in der Welt zu be­stehen. Dazu bedürfen wir vor allem der nötigen Machtstellung England gegenüber."

Die Verwettönng ehemaliger Zuchshättsler. Laut Besonderem Vernehmen der Ostseezeitung in Stettin steht eine Bnndesratsverorönung Betreffend Heranzie­hung ehemaliger Zuchshäusler zu Arbeiten im Inte­resse der KriegSsührung bevor.

Vermischtes, '

Die Einschränkung des K«rort-BerkeSrs. Die Verme» stehende Bundesratsverordnung über eine Einschrän­kung des Frentdenverkehrs in den Kurorten unter 6000 Einwohnern (bekanntlich soll der Aufenthalt von einem amtsärztlichen Zeugnis abhängig sein) hat in den be- leiligten Kreisen lebhafte Erregung hervArgerufen. Leb­hafte Proteste der betroffener. Bäder- und Kurorte, der Hotels usw. find im Gange. Der Vorstand des Verban­des deutscher Ostseebäder glaubt, daß die Ausführung, des BnrröeSratsentwurfs zu einer Erdrosselung der Ba­de- und Kurorte führen müsse.

Große Gabe« für Sie Ludendorif-Spe«Sc. Die Ju- teEengemeinschaft der deutschen Teeicsal bensabrike« hat für die LuSenSorff-SpenSc für Kriegsschäörgte 4 Mill. Mark gezeichnet. Die Kriegsfürsorgesttfturm s>ie- meusstadt, die von den Gesellschaften Siemens u. Halske und Siemens-Schukertwerke ins Leben gerufen ist hat 1 Mill. Mark gezeichnet.

Zwei neue Mordtaten it^Berliu. Auf dem Boden eines Hauses der Stargarder Straße wurde ein 9 Jahre altes Mädchen Karczewski ermordet aufgefunden. Eine andere Bluttat wurde im WeSdrugviertel verübt. Vor dem Hause Brüsseler Stratze 21 erschossen zwei -mbe- kannte junge Burschen den 59 Jahre alten aus Beu- then gebürtigen Händler Fürchiegott Homann.

Die größte Schuellzugslokomotive Europas ist vo» rer Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Richard Hart- mann 2l.-G» in Chemnitz fertiggestellt und in diese» Tagen in feierlicher Weise als die 4000,,Lokomotive des Ittlternehmens den Sächsischen Staatseiienbahne« über- geben worden. Das eiserne Ungetüm hat mit, Tender eine Länge von rund 23 Metern. Es tarnt eine Ge­schwindigkeit bis 120 Kilometern in der srunde ent­wickeln. Der Tenöer faßt 31 Kubikmeter Wasser und 7000 Kilogramm Kohlen.