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Die derzeit im Gange befindliche
—, 1 her KartoWtWht hat zwar bis jetzt im ganzen ergeben, daß die Behandlung der Kartoffeln im Lager sachgemäß erfolgt und daß auch richtig damit gewirtschaftet wird. Immerhin aber haben wir Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß
1. bei milder Witterung die Keller tagsüber reichlich gelüftet werden;
2. die gesunden Kartoffeln durch ständiges Auslesen der schlechten vor Ansteckung bewahrt werden;
3. durch genaue Einteilung ein Ueberschreiten der Wochenkopsmenge vermieden wird.
Nachlieferungen an ditjenigen, die im Uebermaß verbraucht haben, sind vollkommen ausge schloffen. Denjenigen, die mehr als die zuständige Menge verbraucht haben, geben wir eine Frist von 4 Wochen, damit sie den Mehrverbrauch durch sparsame Einteilung wieder ausgleichen können. Ist dieser Ausgleich innerhalb dieser Frist nicht erfolgt, so werden den in Frage kommenden Haushaltungen ihre Kartoffeln abgenommen. Die Zuteilung an diese Haushaltungen erfolgt dann von uns aus in der zuständigen Wochenkopfme« ge.
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im Holzmagazin findet statt:
Montag 28. 1. 18 auf Lieferschein No. 1—30,
Dienstag 29. L 18 „ „ „ 314-60,
Mittwoch 30. 1. 18 „ „ „ 61—90,
Donnerstag 31. 1. 18 und folgende Tage die
weiteren Lieferschein-Nrn. in fortlaufender Reihenfolge, und zwar vormittags von 8—1 Uhr und nachmittags von 3—6 Uhr.
Auf jeden Lieferschein werden höchstens 2 Zentner abgegeben.
Die Abgabe erfolgt gegen Barzahlung.
Gemäß der Bundesratsverordnung vom 3. Dezember 1917 werden dem Empfänger einer Invaliden-, Kranken-, Witwen- (Witwer-) oder Witwenkrankenrente mit Wirkung vom 1.' Februar d. I. ab
Teuerungszulageu
gewährt werden. Für die Empfänger einer Invaliden- oder Krankenrente beträgt die Zulage monatlich 8 Mark und für die Empfänger einer Witwen- (Witwer-) ober Witwenkrankenrente monatlich 4 Mark.
Die Formulare zu den Zulagequittungen können von den in Betracht kommenden Rentenempfängern im Polizeiamt — Stift 10 — in Empfang genommen werden.
Anträge auf
Ausstellung von SaaNarten für Sommergetreide und Hülsenfrüchte auch für Gemüse-Anbau find bis spätestens 8. Februar im Polizeiamt — Stift 10 — anzubringen.
Auch Händler, die Saatgut an Sommergetreide und Hülsenfrüchte erwerben wollen, haben hier ihre Anträge auf Ausstellung von Saatkarten gleichfalls zu stellen.
Luisenschuie zu Mein
(Städtischer Lyzeum und Knabenvorschule.)
Das neue Schuljahr beginnt
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Aufnahmeprüfung: 8 Uhr vormittags.
Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden inder Zeit voml. bis zum 15.Februar d. Js. vormittags von 11—12 Uhr im Amtszimmer des unterzeichneten Direktors entgegengenommen. Bei der Anmeldung ist ein ausgefüllter Anmeldeschein sowie ein GeburtS- und Impfschein vorzulegen. Anmeldescheine sind unentgeltlich beim Schuldiener zu haben.
Die Auswahl von Pensionen unterliegt der Genehmigung des Direktors.
Die Luisenschule ist eine staatlich anerkannte höhere Lehranstalt im Sinne der Minist.-Bestimmungen von 1908. Sie ist zehnklassig und zehnstufig und voll- entwickeltes Lyzeum. ,
Der Direktor der huisentdbule:
Dr. Schoof
• Rechnungen«
in allen Größen
L Funks Buchdruckerei.
Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung Spielzeit: Jeden Samstag, Sonntag und Montag, ländischen Hilfsdienst. #6et •“ *** Erstklassiges Programm.
Gegen eine Welt von Feinden steht unsere Wehrmacht seit über 3 Jahren in heldenhaftem siegreichem Kampfe. Damit' sie auch weiterhin zu gleichen Leistungen und Heldentaten, wie sie die Geschichte noch nie gesehen hat, befähigt bleibt, ist es zwingende Pflicht der in der Heimat Zurückgebliebenen, alles zu tun, was dazu beitragen kann, sie mit allen Kräften zu stärken und besonders die unvermeidlichen Verluste auszugleichen.
Gelegenheit dazu ist in besonderem Maße dadurch gegeben, daß Jugendliche, Hilfsdienstpflichtige, Männer über 60 Jahre und Kriegsbeschädigte sich für den Etappendienst als Helfer anwerben lassen. Sie dürfen dann das erhebende Bewußtsein in sich tragen, durch ihre freiwilligen Meldungen Kämpfer für die Front freigemacht zu haben.
Die nachfolgenden Bedingungen für die Anwerbung sind besonders hinsichtlich der Entlohnung — außer Barlohn freie Unterkunft und Verpflegung, welche um vieles reichlicher und beffer ist als z. Zt in der Heimat — äußerst günstige.
Gesucht werden für am 3. 1., 17. 1„ 2. 2. und 18. 2. 1918 von Cassel abgehende Transporte zur Verwendung bei militärischen Behörden im besetzten Gebiete Hilfsdienstpflichtige — 15jährige und auch 16jährige männliche Jugendliche, die erst in 3 Monaten ihr 17. Lebensjahr vollenden.
Bedarf besteht besonders an:
Schreibern, Ordonnanzen,
Maschinenschreibern, Arbeitern und
Stenotypisten, Kaufleuten.
Köchen,
Auch andere Berufsarte« können Verwendung finden
Kriegsbeschädigte, die 50% und mehr erwerbsunfähig sind, werde» angeworben.
Bei den Zivilverwaltungen in Brüssel und War,ch«u können auch als D. U. Ausgemufierte (nicht mrh unter militärischer Kontrolle Stehende) eiugetteüt werden.
Kriegsbe chädigten wird neben dem Barlohn die volle R "te weiter ausbezahlt.
Es dürfen nicht angeworben werden:
Im wehrpflichtigen Alter stehende Hilfsdienstpflichtige (17= bis 48jährige), bisher in land-, forst- und kriegswirtschaftlichen Betrieben tätig gewesene Leute und Facharbeiter.
Zunächst wird mit den älteren Helfern auf 3 Wochen, mit den Jugendlichen (unter 17 Jahren) aus 3 Monate ein vorläufiger Dienstvertrag abgeschlossen.
Die HilfsdienftpflichUgen erhalten:
freie reichliche und lehr gute Verpflegung, freie C^^unft^ te^ freie 6üen-
bäbnfabrt vorn Wohnort zur Kriegsamtftelk, freie Bisenbahnfahrt vom Cransport-Sammelort (Cassel) zum Bestimmungsort und zurück j freie ärztliche und Eazarettbehandlung für die Dauer des Vertrages, freie Benutzung der Feldpost.
Der tägliche Barlohn beträgt 2—4 ]Mh. und kann sich nach Abschluß des endgültigen Vertrages den Leistungen entsprechend, erhöhen.
Im falle des Bedürfnisses werden Zulagen für in der ßeimat zu versorgenden familienangebörige gewährt.
Samstag und Sonntag von 2—5 Uhr
Grosse SugendDorstellungen.
Es ladet ein Die Direktion.
Das Publikum wird gebeten, wegen zu starken Andrangs zu den Abend-Vorstellungen die Nachmittags- Borstellungen zu besuchen.
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<jte#<?8mfts-Betrieb:
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An- und Verkauf von Wertpapieren.
Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen sowie gelösten Wertpapieren.
Handel in fremden Geldsorten.
Besorgung neuer Zins- und Dividendehscheinbogen
Diskontierung und Einzug von Wechseln.
Ausschreibung von Wechseln und Schocks auf In und Ausland.
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Schriftliche Meldungen nimmt entgegen:
Kriessamtstelle Cassel
Bahnhofstratze No. 1.
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Seuduugen sind an das zunächst gelegene Kornhaus ia Caffel-Bettenhausen oder Fuld «oder Kirchheim zu richten.
Sirchlige Achrichten. Sonntag den 27. Januar Geburtsfest Sr. Majestät des Kaisers und KönigS
Vormittags 3/49 Uhr: Herr Pfarrer Wöll.
Vorm. 10 Uhr: Herr Pfarrer Gonnermann, Festgottesdienst, unter Mitwirkung des Kirchenchors.
Petersberg.
Vormittags V2IO Uhr Festgottesdienst.
Unterhaun.
Nachmittags 2 Uhr Festgottesdienst.
Kathol. Gottesdienst.
7 Uhr hl. Messe.
8 Uhr hl. Messe.
s/410 Uhr: Festgottesdienst zum Geburtstag Sr. Maj. des Kaisers mit Predigt und Te Deum.
%3 Uhr Andacht.
Werktags 7 Uhr hl. Messe. Gelegenheit zur hl. Beichte:
Sonnabend 5 u. 8 Uhr (kein fremder Geistlicher). Sonntag %7 Uhr.
Freitag abends 8 Uhr Bitt- Andacht.
Ein ordentliches
Hienstmichn
für sofort gesucht.
w. K. Rosenbero,
Breitenstr.
In das Genossenschaftsregister ist bei der unter No. 1 eingetragenen Genossenschaft: „Petersberger Darlehns- kassettverein e.G. m. n. H.
zu Sorga" folgendes eingetragen worden:
Der Straßenarbeiter und Landwirt Otto Deisen- roth in Sorga ist durch Tod aus dem Vorstand ausgeschieden und an seine Stelle ist der Schmied Johannes Kehres in Sorga getreten.
Hersfeld,
den 16. Januar 1918.
Königl. Amtsgericht.
Von heute ab bis auf weiteres gibt es wieder regelmäßig SDeiseouarH. Molkerei Hersseld.
DBck »1 Slahoiins KMrmWn (neue und alte Modelle) erbeten unter H E an die Erpsd. d. Blattes.