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« werso^enen Truppen ein großer Teil krieas- mttde ist, der jetzt nur gezwungen den Befehlen der » ® v^ÄE Z^2£^ seinen umstanden einen dauernden Erfolg erringen.

Friedlicher Ausgleich mit der Ukraine?

»M» Amsterdam, 24. Dezember. (T. U.) Der Man- SSÄ^j^ ^1^ °"^ Petersburg, ein kriedlicher Ausgleich mit Sudrußland sei nicht ausgeschlossen, da die ukrainische Republik bereit sei, die Macht der Kon- stituante anzuerkennen. Jedenfalls fei der Streit nicht durch die . Friedensfrage beeinflußt, da die Ukraine ebenso stark emen demokratischen Frieden verlangt wie die Bollchewisten. Die Politik der Ukraine zielt auf das Recht einer Sondervertretung der Ukraine bei den Friedensverhandlungen und auf den Wiederaufbau Osteuropas auf föderativer Grundlage ab.

Amerikanische Umtriebe in Rußland.

Unter dem Zeichen des Roten Kreuzes!

Die Petersburger Telegraphenagentur meldet: Zahlreiche Angehörige der Bereinigten Staaten sind in die Verschwörung Kaledins verwickelt. Unter der Ver- deckung eines Roten Krenzzuges mit Bestimmung nach der Südwestfront versuchten die amerikanischen Offiziere Jfsa Anderson und Porkins sowie ihre Mitschuldigen, die russischen Offiziere Kolpachnikow und Terblunzli, etwa 20 Automobile und zahlreiche andere Gegenstände nach dem Don zur Verfügung Kaledins zu schaffen. Der Oberst Kolpachnikow und seine Helfershelfer sind verhaf­tet worden. Es wurden Papiere von besonderer Wich­tigkeit beschlagnahmt. Es wurde ein Telegramm des Chefs der amerikanischen Roten Kreuz-Missio« für Ru­mänien, Oberst Anderson, aufgefunden, worin Auftrag erteilt wird, dem Obersten Kolpachnikow seitens des ame­rikanischen Botschafters 100 000 Rubel auszuzahlen für die Expedition eines Zuges nach Rostow. Ferner wurde ein Brief des Obersten Kolpachnikow aufgefunden, worin er Anderson mitteilt, daß 35 Eisenbahnwagen bereit und vollständig beladen für die Reise seien. Je­doch augenblicklich wird der Oberst Raginso an der Ab­reise verhindert sein..

Gesandte Frankreichs und Englands nach der Ukraine.

Das ukrainische Pressebüro meldet aus Kiew vom so. Dezember: Vinauschenko, der Präsident der ukrai­nischen Regierung, erklärte vor der ukrainischen Rada, er habe die Alliierten vom Beginn der Frredensver- Yandlungen in Kenntnis gesetzt. Frankreich und Eng­land hätten bereits beschlossen, Gesandte nach der Ukraine zu senden, um ihre Interessen vertreten zu lassen.

v. Lettow-Vorbeck in Portugiesisch-Afrika.

Reuter meldet: In Portugiesisch-Afrika ^findet sich die noch ziemlich große deutsche Truppenmacht un­ter dem Befehl des Generals von Lettow-Vorbeck. Die Deutschen haben einige Munitionslager erbeutet. Die Kolonnen, die die Deutschen verfolgen, sitzen chnen auf den Fersen. Es ist ihnen aber noch nicht gelungert, sie

U-Doote und Wasserbomben.

.Unter den AbwehrmUteln, die unsere Feinde gegen die Unterseeboote erfunden haben, nehmen die Wasserbomben einen großen Raum ein. Wie .schwierig jedoch die erfolgreiche Anwendung dieses Mittels ist, von dem sich besonders die Engländer so viel verwr^ chen haben, wie hartnäckig auch lne Benolgung durch unsere Gegner ist, das erhellt aus dem Bericht eines vor werfiaen Tagen zurückgekehrten Ubootes. Danach wurde es^im Englischen Kanal von Mittags bis abends von zwei Wasserflugzeugen verfolgt und dabei mit 23 Bomben belegt, denen das Ubovt, ohne Schaden zu nehmen entkam, obgleich es erst in der Darmnerungae- lana die Gemier abzufchütteln. Wemge Tage später arbeitete das Uboot in der Irischen See und schoß aus einem MM einen tiefbeladenen Dampfer von 5000 LvNneKeMUs Sofort setzte eine starke feindliche Ge- aemvirkung ein. Einige Zerstörer lösten sich von der Bealeituna los und stießen nun dem Uboot nach, wo­bei sie im Verlaufe der nächsten Minuten nicht weniger als 38 Wasserbomben auf die vermutliche Tauchstelle abwarfen Doch auch diese verfehlten durchwea chr Ziel und ervlödimten meist in weiter Entfernung des Uboo- N das nicht ö?n geringsten Schaden üavontrng,

Reuter über eine Torpedierung im Irischen Kaual.

Reuter berichtet: Die Admiralität teilt mit. Der bew^Unete Wohndampfer Sephen Furnetz ist von einem deuschen Unterseeboot im Irischen Kanal torpediert und versenkt worden. Sechs Offiziere und 95 Mann kamen

Es scheint, nach Wolffs Büro, eine Ubootsfalle oder ein Hilfskreuzer gewesen zu sein.

Friedensantrag in der

" italienischen Kammer.

Selten bat laut Meldung aus Lugano, die italie-

G 'Ä^^^ tat

Die Entscheidung über urwg N t> Regierung, dem König, noch dem PEM - nötig, .seine

sondern allem de Lttw würden neue Verstüm-

dem Künst

fondern ai

Rasse zu uermnew, ,ium melungen vorbererter. Zwar i«ij' tf öte ßtt, Moste Teil am Krieg gewesen doch »trugen i Ze­dern ihr gutes Teil an der Verarg schenruse werden immer lallt ^ ^j^arteiell stehen fender. Viele Abgeordneie u * m- auf und drängen gegen Re Redne^rwunc y^' $ie die Stenvarapheutische in Gefahr u ,XV eini, BÄren eilen herbei, um AeOrdnuna w^ germaßen herzustellen, Fdoch dmu - Rechte protestiert laut dagegen, oanw

den gehalten werden dunten. ^ Orlando und

Serpräsident. imitiern «B W

M WMr MttVe W, Satz «oM SK Ne^fiMeit «« Parlamentstribünen keinem Zwang unterliegen soll, daß ihr aber immerhin Grenzen gezogen sein müssen, die man bei der jetzigen Lage Italiens keineswegs itber- schreiten darf. (Die Kriegspartcien klatschen lebhaft Beifall und wenden sich gleichzeitig an Giolitti, auch sei­nerseits eine ähnliche Erklärung abzugeben. Aber Gio­litti bleibt mit verschränkten Armen sitzen.)

Morgari fährt fort:Da ich die Notwendigkeit des Friedens beweisen wollte, so mußte ich zunächst die Fol­gen des Krieges darlegen." Der Redner wird aber so­fort von Orlando unterbrochen, der eine neue Erklä­rung abgibt:Ich kann wohl begreifen, daß man jetzt zu einem allgemeinen Frieden gelangen will, aber das wäre ein Frieden, der einen Zerfall des Vaterlandes herbeiführen würde."

Morgari erklärt, die italienische Regierung solle so­fort einen Waffenstillstand vorschlagen, und beginnt die Grundzüge eines von ihm aufgesetzten Friedensvertra- aes zu verlesen, wird aber hieran durch den wachsenden Tumult verhindert. Abends 10% Uhr endigte die Sit­zung unter allgemeiner Erregung. Der kriegssoziali- stische Abgeordnete Ciecotti hatte noch vorher als Protest gegen Morgaris Rede sein Mandat niedergelegt.

Im übrigen steht die italienische Sammet im Zei­chen der Propagandareden für den Krieg und großer Stimmungsmache. Die Verhandlungen der Geheim- sitzung über die Ursachen der Niederlage finden noch hier und da in der öffentlichen Sitzung einen-Nachklang, wobei die Kriegsparteien bemüht sind, die Sozialisten und Klerikalen als Urheber einer der militärischen Wi­derstandskraft lahmenden Bewegung hinzustellen.

Vertra«ensv»tuM für die Regier««g.

Mailänder Blättern zufolge gab die italienische Kammer am Sonnabend nach elsstündiger sehr stürmi­scher Beratung der Regierung mit 345 gegen 50 Stim­men ein Vertrauensvotum und vertagte sich dann bis zum 6. Februar 1918. Fast sämtliche Minister haben im Laufe der Sitzungen am Freitag und Sonnabend das Wort ergriffen. Nach dem Corriere della Sera hat die Fraktion für nationale Verteidigung (Kriegshetzer) beschlossen, ihrer Organisation einen dauernden Charak­ter zu geben.

Lloyd George über die Kolonien.

Es ist nötig, sich noch mit dem Teil der Lloyd Ge­orgischen Rede zu befassen, der die deutschen Kolonien, Mesopotamien und Armenien betrifft. Lloyd George sagte: Was soll mit Mesopotamien geschehen? Soll die Entscheidung darüber der Friedenskonferenz, wenn diese zusammenkommt, vorbehalten bleiben? Eins wird nie­mals geschehen. Mesopotamien wird niemals wieder un­ter die alles vernichtende Tyrannei der Türken gestellt werden. Das Gleiche gilt für Armenien, ein Land, das mit dem Blut Unschuldiger getränkt ist und das denjeni­gen entrissen wurde, auf denen die Verpflichtung ruhte, es zu schützen. Die deutschen Kolonien sind eine Ange­legenheit, die von der großen Friedenskonferenz geregelt werden muß. Ich muß den Kritikern entgegentreteN, die es darstellen, als ob wir Gebietsteile erobert hätten, die von'Deutsche« bevölkert sind, (Nein, die hat man ver­trieben, getötet oder in Gefangenenlager gesteckt), und als ob wir eine reutonische Bevölkerung der englischen Verwaltung unterworfen hätten. Die Wunsche und die Forderungen sowie die Interessen der Völker dieser Länder müssen der ausschlaggebende Faktor bei der Be­stimmung ihrer zukünftigen Regierung sein. Wurden Sie imstande^seirl, beiden Erzählungen, die im Umlauf find, und die uns Leben machen, zu den armen hilf­losen Bewohnern der deutschen Kolonien, selbst wenn sie Bitten. nicht wieder unter deutsche Schreckensherr­schaft gestellt zu werden, zu sagen: Ja, wir werden dies doch tun, ob ihr es nun gut findet oder nicht. Ist das die Forderung, die man uns stellt? Wollen Sie den Willen und die Empfindungen der Weißen in Europa respektieren, die der armen Schwarzen (hier nannte man Lloyd George in einem Atem die Araber) aber nicht?

Ein in kolonialen Angelegenheiten die moralische Wimmerharfe schlagender englischer Staatsmann eine nicht üble Karikatur! Die bösen, die Schwarzen drang­salierenden Deutschen, die guten, ihre Kolonialvölker liebstreichelnden Engländer die nur dann Jnöier vor die Kanonen banden, als kein anderes Mittel mehr verfangen wollte. Also nachdem man jede Spur koloni­satorischer deutscher Tätigkeit geschändet, das Ansehen der deutschen Rasse vor den Augen der Schwarzen in den Kot gezerrt, und alles unter englischen Einfluß gebunden hat, sollen die Eingeborenen von demSelbst- bestimmungsrecht der Völker" Gebrauch machen. Es trifft sich gut, daß zur gleichen Zeit wie Lloyd George der Sekretär des Reichskolonialamts, Dr. Solf, das Selbftbestimmungsrecht der Schwarzen in unseren afri­kanischen Kolonien verneinte und betonte, daß man sich mit den gegenwärtigen englischen Staatsmän­nern schwerlich über die Kolonien werde einigen können.

Der türkische Thronfolger an der Westfront.

Auf Einladung des Kaisers hat am Freitag der os- manische Thronfolger Prinz Wahid Eddin Effendi den südlichsten Abschnitt der deutschen Westfront besucht, um den deutschen Truppen, die dort treue Wacht halten, die Grüße des tapferen, zum siegreichen Kampfe verbünde­ten türkischen Volkes zu übermitteln.

Politifdie Rundfdiau.

Rücktritt des badischen Ministerpräsidenten. Der Präsident des basischen Staatsministeriums und Mini­ster' des Grvtzherzogl. Hauses, der Justiz und des Aus- rvärtigen Dr. Frhr. v. Dusch tritt aus sein Ansucherr wegeil angegriffener Gesundheit in den Ruhestand. Der Minister des Innern, Dr. Freiherr v. Bodman wird unter Belastung auf seiner bisherigen Stelle zum Staatsminister und zum Präsidenten des Staatsmini- steriums ernannt, der Präsident des Oberlandesgerichts Dr. Düringer zum Mmister des Großtzerzgl. Hauses, ddr Justiz und des Auswärtige» als Nachfolger des Frhrn. v. Dusch.

gleitet fit die heimlehteiide» Stieget

Ueber die zur Kleiderversorgung heimkehrerlder Krieger getroffenen Maßnahmen teilt die Reichsbeklei­dungsstelle mit: Die Versorgung der Krieger liegt den Kommunalverbänden ob! Die Äbaaoe der Anzüge und Mäntel geschieht nicht unentgeltlich, sondern gegen Be­zahlung, jedoch zu sehr billigen Preisen, da die Kom- mnnalverbändc keinen Gewinn erzielen und nur ihre Gestehungskosten und Unkosten berechnen. Die Reichs­bekleidungsstelle beabsichtig: den Kommunalverbanden zur Ergänzung und WiederaNffüllung ihrer Bestände Mitm WH die aus M^EruMÄMW um

akvelker stet »my aus netten Stoffe« atrsefetttat litte käuflich zu liefern. Dies kann jedoch erst nach Mlau' mehrerer Monate geschehen, wenn Vorarbeiten und Her­stellung soweit fortgeschritten sind, daß größere Posten fertiger Anzüge und Mäntel zur Verfügung stehen.

Solange die Lieferungen von Ilnzügen und Män­teln der Kriegswirtschafts^Aktientzefellschaft Geschäfts­abteilung der Reichsbekleidungstelle noch nicht beginne« stehen in den Komnnmalverbünden, deren Altbeklei­dungsstellen nicht Wer ausreichende Vorräte an Klei­dungsstücken verfügen, zwei Dtöglichkesten offen: ent­weder helfen den Gememden die Werall tm Deutschen Reiche errichteten Fürsorgestellen für Kriegsbeschädigtr oder die Wohltätigkeitsvereine vom Roten Kreuz, von- Vaterländischen Frauenverein usw. freiwillig oder aber, die Entlassenen müssen nach der Bescheinigung der Be- dürstigkeit durch die Ortsbehörde beim Bezirkskom- mando die dauernde Belastung des Marschanzuges be­antragen.

Die Kommunalverbände dürfen die aus ihren Alt- bekleidungsstellen oder den Lieferungen der Reichsbe- kleibungsstelle stammenden billigen Anzüge oder Män­tel nur an solche aus dem Heere und der Marine ent­lassenen Unteroffiziere und Mannschaften Wgeben, die die notwendigsten Kleidungsstücke dieser Art nicht be­sitzen und derart unbemittelt sind, daß sie sich diese zu den im Handel üblichen Preisen nicht laufen können. Zum Erwerb ist erforderlich eine amtliche Bescheini­gung des zuständigen Kommunalverbandes hierüber, sowie ein Bezugsschein. Die Reichsbekleidungsstelle er­wartet, daß die Kommunalverbände, soweit dies noch nicht geschehen ist, schon aus Dankbarkett für unsere Krieger sofort die Versorgung in ihren Bezirken regeln und durchführen sowie alle Anordnungen treffen, daß die Abfertigung der Gesuchsteller einfach und schnell er­folgt, und daß ihnen Zettverlust und Wege möglichst er­spart bleiben.

Bei der Entlassung der Millionen von Kriegern nach Friedensschluß muß auch daran gedacht werden, daß ein Teil der Heimkehrenden, die im Hause brauch­baren Kleider nicht mehr vorfinden, zwar öte Mittel zum Ankauf eines Anzuges oder Mantels zum vev. kehrsüblichen Preise besitzt, aber nichts kaufen kann, weil im Handel die nötigen Waren nicht vorhanden sind. Die Reichsbekleidungsstelle wird deshalb Sorge tragen, batz ihr sofort nach Friedensschluß für militärische Zwecke entbehrlich werdende Kleidungsstücke und Stof­fe überlassen und aus schnellstem Wege der Einkleidung der Entlassenen zugeführt werden.

Die Versorgung ist nur für solche Krieger gedacht, die infolge Kriegsbeschädigung oder nach 'Friedensschluß endgültig in das bürgerliche Leben zurückkehren. Wer nur zeitweilig entlassen (zuriickgestellt) wird, ins­besondere weil er bei Behörden oder kriegswirtschaft­lichen Unternehmen nicht zu entbehren und wieder in seinem Berufe qegen volle Vergütung tätig ist, verdient bald soviel Geld, daß er sich aus eigener Kraft bürger­liche Kleidung kaufen und den Marschanzug ausziehen kann. Die Reichsbekleidungsstelle ist nicht n der Lage, die Entlassenen mit Unterkleidung und Schuhen M versorgen, hier will die Heeresverwaltung eintreten. Damit unsern Kriegern bet ihrem Wiedereintritt an das bürgerliche Leben in möglichst weitem Umfange ge­holfen werden kann, ergeht an alle Kreise des Deutschen Volkes, insbesondere an alle Wohlhabenden die drin­gende Bitte, alle für die Heimkehrenden verwendbaren Kleidungsstücke, Wäsche, Strümpfe und Schuhe unent­geltlich oder entgeltlich an .die Altb eklet dun gs- ste ll en abzuliefern. Bringe Zeder für ,unsere Tap- wtMtwyTf- MkveyMst'rMlu "

feren, wb^k^emtzM'eTk^mm^ "^ gebe­

ten, auch die in der Kriegshilfe tätigen Vereine mit Geld zu unterstützen. Da sie die Heimkehrenden nicht mehr mit Kleidern, Wäsche und Schuhen beschenken können, werden sie öetfür tu die Lage gesetzt, die An- fchaffungskosten für sie zn tragen. Sie können auf diese Weise ihr Liebeswerk fortsetzen.

Vermischtes.

Bo« Wilderer« erschossen. Im Waldrevier Chu- dow, Kreis Hindenburg, in Schlesien, hat sich nachts ein Wildererdrama abgespielt. Der Revierförster Schweder und der nach Hrndenburg abkommandierte Hilssgendnrm Bizefelöwebel Schramm vom Ersatzba­taillon Beutheu gerieten in einen Kampf mit Wilddie­ben. Der Förster wie auch der Hilssgendarm wurden erschossen. Die Täter sind noch nicht ermittelt.

Königliche Weihnachtsgeschenke. Einige Jahre vor dem Stiege sandte König Georg von England Kaiser Wilhelm als Weihnachtsgeschenk eine Zigarrentasche au« massivem Golde die den Namen des deutschen Kaisers in Diamanten trug. Sehr wertvoll war auch das Weih­nachtsgeschenk, das der englische König seinem russischen Better, dem Exzaren, bei derselben Gelegenheit sandte. Es war ein Elfenbeinstock, dessen Griff aus 24karätigem Golde bestand. Dieser Spazierstock hatte seine besondere Geschichte. Er war eines Tages von einem englischen Hofmann für Rechnung des Königs in einem Antigui- ratengenschäst gekauft worden. Erst später machte man die merkwürdige Entdeckung, daß er aus dem herein« stigen Besitze Peters des Großen stammte, worauf KS- nig Georg beschloß, ihm dem Zaren als Weihnachtsge­schenk zu schicken.

Weitere Drahtnachrichten.

Amerikanisches Getreide für Finnland.

oh? Washington, W. Dezember (T. U.) Reuter be­richtet: Die Verwaltung für Lebensrnittel und das Miegsharrdelsamt haben 40000 Tonnen oder etwa 10 Schiffsladungen Hafer und Korn für das notleidende finnische Volk freigegeben. Sobald Dr. Kaarle Jgna- Hits; her Sonderbeauftragte Finnlands, öle erforderli­chen Vorkehrungen getroffen hat, werden die Schiffe über Schweden nach Finnland abgeben.

Ei» zknubmordversnch.

6» Berti«, 24. Dezember. (T. 11.) Der Tombrige Handelsmann Lohn wurde in seinem Laden Große Hamburger straße 15 vvu dem belgischen Staatsangehö- I rigen Maschinist Hemelaers, einem etwa 32jährigen : Mann, der Mährigen Frau Behrens und einem Un- 1 bekannten Überfälle». Er wurde von Hemelaers durch mehrere Schläge mit einem Stemmeisen auf den Kops betäubt. Lohn hatte die drei Personen vor einiger Zeit kennen gelernt. Er war dann in Geschüftsverbindun- en mit chnen getreten. Gestern suchten die drei de» Mann in seiner Wohnung uns, angeblich um einen Ueher sicher zu kaufen. Frau Behrens reichte Lohn ei* neu Ring, den er taxiere» sollte. Als der Greis den Ring näher betrachtste, schlug Henrelaers auf ihn ein. Auf die Hilferufe des Ueberfallenen flohen die drei. Doch konnte Frau Behrens aus der Straße festgenoulmen werden. Sie gestand, daß sie mit den Entflohenen den Greis »»schädlich machen wollte. Die Verletzungen den Tobn sind nicht leberrsgefährlich.