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Lebensmiitelverieilung vom 26.11.1.12.1917.

Am Donnerstag, den 29. d. Mts.:

125 gr. Kunsthonig

auf Abschnitt 87 der allgemeinen Lebensmittelkarte durch alle Geschäfte:

auf Abschnitt O der Karte für Jugendliche (12 bis 17 Jahre)

100 gr. lose Suppen

durch die Geschäfte: E. Otto, L. Glebe, W. Zickendraht, W. Gutheil und H. Wittekind ;

am Freitag den 30. d. Mts:

100 gr Rudeln

auf Abschnitt 88 der allgemeinen Lebensmittelkarte durch alle Geschäfte.

Ablieferung aller Kartenabschnitte durch die Ver­käufer bis zum 3. 12. 1917.

Bei der geringen Zufuhr von Weißkraut wird der Bevölkerung dringend empfohlen, Weitzrübe« einzu- schneiden; dieselben werden genau so behandelt wie Weißkraut. .ES empnehlt sich auch Weißrüben und Kohlrabi zusammen einzuschneiden.

I nicht oder bestehen Bedenken gegen die Richtigkeit, so hat sie der Meldepflichtige zu ergänzen oder aufzuklären. Deshalbiger Vorladung der Ortsbehörde ist Folge zu leisten.

Mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geld­strafe bis zu 10 000 Mark wird bestraft, wer in der Meldung wissentlich unwahre oder unvollständige An­gaben macht.

Hersfeld, 20. November 1917.

Der Magistrat.

Infolge weiterer VerkehrSemschränkuuHc« stehen vom 24. November ab bis auf Weiteres auf den Strecken MetzFrantfurt a. M,Berlin und Leipzig über Bebra Erfurt den Reisenden noch nachstehende O-Züge zur Verfügung:

a) Richtung MetzFrankfurtBerlin und Leipzig

D 243 Frankfurt ab 8 V. (über Offenbach Abs. 908), Berlin an 722 N.

E 3 Frankfurt ab 1018 V. Berlin an 1030 N.

D 145 Metz ab 615 V. Frankfurt an 1230 ab 12« N.

Berlin an 11.22 N.

D 211 Bad Münster a. St. ab 7L N. Frankfurt an 921 ab 9« N. Berlin an 835 V.

D 201 Metz ab 5« N. Frankfurt an 11H N. ab 12 V.

Berlin an 1087 V.

D 205 Frankfurt ab 1212 V. Leipzig an 8«. V.

b) Richtung Berlin und LeipzigFrankfurtMetz ~ ~ ~ ~ ab e28

Neue Turnhalle.

fflittunch den 28. Kouember und Donnerstag den 29. November

Im Interesse der

Fettgeulilimmg aus Spülwässern zur Herstellung von Seife, Glycerin, Stearin usw. ist durch Bundesratsverordnung vom 3. Mai 1917 bestimmt worden, daß Konservenfabriken, Schlächtereien, Gastwirt­schaften und ähnliche Betriebe, in denen mit einem nennens­werten Abfall von Spülwassersetten zu rechnen ist, Fett­abscheider auf eigene Kosten einbauen und das anfallende Fett an den Kriegsausfchuß für pflanzliche und tierische Oele und Fette in Berlin zu dem festgesetzten Preise von 40 Mt. für 100 kg abliefern müssen.

Wegen der herrschenden Fettknappheit ist es fstr alle fettabschÄdenden Betriebe geboten, den Einbau von Fett­fängern tunlichst alsbald in Angriff zu nehmen.

Die Akt.-Gesellschaft für chemische Produkte vorm. H. Scheidemantel in Berlin hat sich bereit erklärt, unter besonderen Bedingungen solche Fettjänger kostenlos einzubauen.

Nähere Auskunft in dieser Sache wird erteilt im Stadtbausekretariat hier, Stift No. 10.

D 204 Berlin ab Metz an 12" D 212 Berlin ab

Bad Münster D 146 Berlin ab

722 N. Frankfurt

8L N. Frankfurt a. St. an 936 V.

71B V. Frankfurt

Die kostenpflichtige Zwangsbeitreibung der noch rück­ständigen Steuern beginnt am 1. f. Mts.

Zur Förderung des bargeldlosen Verkehrs wird er­sucht, Zahlungen möglichst auf unser Reichsbankgiro- konto, Postscheckkonto 14140 Frankfurt a. M., Konto bei der Depositenkasse L. Pfeiffer oder Mittel­deutschen Privatbank, Filiale Hersfeld, unter Angabe der Hebebuchnummer zu leisten.

an

an

an

610

6'28

V.

7«

554

ab

ab

740

6

V.

N.

Metz an 122 V.

D 14 Leipzig ab l15 N. Frankfurt an 9« N. D 244 Berlin ab l03 N. Frankfurt an 112®.

Auf der Strecke FrankfurtBebra bleiben die Züge D 85 Frankfurt ab 220 N. Hamburg an 1222 V., D 86 Hambnrg ab 724 V. Franfurt an 612 N. und D 98 Bebra ab 12^ M. Frankfurt an 342 N. ebenfalls bestehen. Königliche Eiseabahndirektion Frankfurt (Main).

Durch die fortwährende Steigung der Preise für Rohmaterialien sieht sich die Schmiedevereinigung von Hersfeld veranlaßt, vom 1. Juli d. 3. die Preise abermals zu erhöhen und wie folgt festzusetzen:

1

1

1

1

1

neues

0

Hufeisen No. 0 u. 1 aufschlagen Mk. 1.80

des beliebten

Wiener Oueretlen-Ilieeiers ja mir

(In m^hr als300 deutschen Städten bestens bekannt und beliebt durch seine Aufführungen vom

Ein neuer grosser opereDen-Schlager 11

In Wien über Wieder

300 in erstklassiger

Aufführungen! Besetzung!

Mit eigener1 glänzender _ neuer Ausstattung an Dekorationen und Kostümen I

Berlin

Wien

Konstantinopel

(Der Balkanzug)

Grosse Ausstattungs-Operette in 3 Akten von Walter Gericke, mit der entzückenden Musik von Otto Strauss.

I. Akt:Die Fahrt ins Glück

II*Akt:An der schönen blauen Donau (Ein Besuch im altenDreimäderlhaus.)

III. Akt:Tausend und eine Nacht.

(Mit feenhafter neuer Ausstattung !!) Preise der Plätze siehe Zettel. Vorverkauf in der Westphalschen Buchhandlung.

Anfang 772 Uhr !

Anhfimn I W*r we'sen besonders darauf hin, dass nuillully ! wir dasselbe Original-Operetten-Theater Johann Strauss sind, das hier mit so grossem Erfolge dasDreimäderlhaus zur Aufführung brächte I

3

Schluß oder Schraubeisen

Strickeisen

1 altes Hufeisen Umschlägen

(kl.)

(gr.)

" (kl.)

(gr.)

It

2 2.50

3.

2.25

Letzter Termin

der

Suche zu Weihnachten

1.20

1.50

Für Wagenreparaturen und sonstige Arbeiten erhöht sich der Preis um 25°/0.

Die Schmiede - Vereinigung zu Reisfeld

Vom Gaswerk kann

gegen Vorlage von Bezugscheinen abgegeben werden.

Bezugscheine werden vom Kohlenamt, Stift No. 10, ausgestellt.

zum schon jetzt entgegen.

peteftib gehörigen in der Gemarkung Hersfeld be- egenen

Grundstücke,

nämlich:

Acker über dem Beckers­graben 37,23 ar

Acker hinter der alten

Leimenkaute 25,77

Acker daselbst 16,71 Acker in den Giesen 14,64

Acker im Helfersgrund

67,38

Wiese daselbst 25,91

Donnerstag,

ar ar

ar

ar

ar

vom Lande, welches kochen kann. Lohn bis zu 25 Mk.

Georg Braun

Hainstraße 11.

Feldpost

mit

Haschen

Karton

empfiehlt

In Gemäßheit der Verordnung des Bundesrats vom 13. November 1917 haben sich alle in der Stadt Hersfeld wohnhaften Personen als:

1. alle männlichen Deutschen, die nach dem 31. März

1858 geboten find und das siebzehnte Lebens- | jähr vollendet haben, soweit sie nicht

a. zum aktiven Heere oder zur aktiven Marine gehören, ober"

b. aus Grund einer Reklamation vom Dienste im Heere oder in der Marine zurückgestellt sind.

2. alle männlichen Angehörigen der österreich- ungarischen Monarchie, die nach dem 31. März 1858 geboren sind und das siebzehnte Lebens­jahr vollendet haben, soweit sie im Gebiete des Deutschen Reiches ihren Wohnsitz oder ihren gewöhn­lichen Aufenthalt haben und nicht zum aktiven Heere oder zur atttoen Marine gehören, in der Zeit vom

1. bis einschließlich 14. Dezember 1917

vormittags 8V2 bis 1 Uhr

bei der HilssdienftmeldesteÜe hier, Stift No. 10 persönlich zu melden und die zur Ausfüllung der vor­geschriebenen Meldekarten erforderlichen Angaben zu machen. Von der persönlichen Meldung sind befreit, wer sich innerhalb der festgesetzten Zeit bei der angegebenen Stelle schriftlich unter Ausfüllung der Meldekarte meldet.

Bei Anstaltsinsaflen hat der Anstaltsleiter oder dessen Vertreter die Meldung zu erstatten.

Meldekartenformulare sind bei der Hilssdienstmelde- hier zu erhalten.

Von der jetzigen Meldung sind befreit alle die­jenigen, die sich nach der Verordnung des Bundes­rats vom 1. März 1917 bereit» in der Zeit vom »3. bis SS März 1917 durch Ausfüllung einer Meldekarte gemeldet habe«.

Genügen die Angaben in der schriftlichen Meldung

Bemann Sdiö5$kr

Habelschwerdt i. Schles.

MSClie MIM

Aktiengesellschaft, finale bersten

Oescisaftm» Betrieb:

Annahme von Spareinlagen zu günstigen Bedingungen An- und Verkauf von Wertpapieren.

Einlösung von Zins- und Dividendenscheinen sowie gelösten Wertpapieren.

Handel in fremden Geldsorten.

Besorgung neuer Zins- und Bividendenscheinbogen

Biekentierung und Einzug von Wechseln.

Ausschreibung von Wechseln und Schecks und Ausland.

Begaizilierung von Wechseln.

Eröffnung von laufenden Rechnungen.

Gewährung von Vorschüssen.

Beleihung von Wertpapieren.

Scheckverkehr. Reise-Kreditbriefe

auf In

den 29. November 1917, ua»mitta,s 6 Nhr.

Anzahlung nach Verein- iarung. Der Rest wird auf 10 Jahresraten gestundet.

HerSfeld,

den 24. November 1917.

Schandua,

vereidigter Versteigerer.

. hirschberger

Das Jagdrecht an dem gemeinschaftlichen Jagdbe­zirk Gemarkung Hersa soll auf weitere 6 Jahre ver­pachtet werden. Termin hier-1 zu ist aus

AeOl J. 11. $* nachmittags 2 Uhr in dem Lokal des Unter­zeichneten anberaumt.'

Die Bedingungen liegen bis zur Verpachtung zu jedermanns Einsicht daselbst offen.

ßerfa, Kreis Hersfeld, den 25. Novbr. 1917.

DerZag-vorsteher:

Schaub.

Ein erfahrener

Waller

für dauernd gesucht.

Becker- & Haese,

Tuchfabrik, Malchow t. Mecklbg.

Fichten, Kiefern und Lärchen, von 20 cm Mitteldurchmesser aufwärts, auch

ganze WMcstlinde zn kaufen ges cht.

Sieles & Comp.,

Dampfsägewerl,

Gernhausen.

amtl. Hinterlegungsstelle für Müudelvermögen,

nimmt allgemein Wertpa­piere zur Verwahrung und Verwaltung (Verlosungs­kontrolle Zinsscheineinlösung usw.) an, in Eassel bei der Direktion, außerhalb durch die LandeSrentereieu-

Die Direktion.

haust zum höchsten Tages­preis.

Beruh. Bolz

Breitestr. 7.