Der Batteroerlssf
für die laufende Woche findet Montag 26./I1 und Dienstag 27./11. statt. Die Verkaufsstellen find von uns an° gewiesen worden, jeden Versorgungsberechtigten znrückzu- weisen, der keine Butterkarte vorweist oder deffen Butterkarte nicht mit dem Namen des Haustzaktungsvorstaudes und der Nummer der Kundeuliste versehen ist. Ebenso werden diejenigen zurückgewiesen, welche das Geld nicht abgezählt und kein Einschlagpapier mitgebracht haben. Der Verkauf wird Dienstag 27./11. abends geschlossen. Verkauf nach Dienstag abend ist verboten.
Butter für Besuchspersonen wird künftig nur noch auf von der Kartenansgabesteste (Gymnasium) abge- stempelte Butterkartku in der Molkerei verabfolgt.
Tüchtiges fleißiges
Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß § 7 Absatz 2 des Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst.
Gegen eine Welt von Feinden steht unsere Wehrmacht seit über 3 Jahren in heldenhaftem siegreichem Kampfe. Damit sie auch weiterhin zu gleichen Leistungen und Heldentaten, wie sie die Geschichte noch nie gesehen hat befähigt bleibt, ist es zwingende Pflicht der in der Heimat Zurückgebliebenen alles zu tun, was dazu beitragen kann, sie mit allen Kräften zu stärken und besonders die unvermeidlichen Verluste auszugleichen. Gelegenheit dazu ist in befondereni Maße dadurch gegeben, daß Jugendliche, Hilfsdienstpflichtige, Männer über 60 Jahre und Kriegsbeschädigte sich für den Etappendienst als Helfer anwerben lassen. Sie dürfen dann das erhebende Bewußstein in sich tragen, durch ihre freiwilligen Meldungen, Kämpfer für die Front freigemacht zu haben.
Die nachfolgenden Bedingungen für die Anwerbung sind besonders hinsichtlich der Entlohnung — außer Barlohu, freie Unterkunft und Verpflegung, welche um vieles reichlicher and besser ist als zur Zeit in der Heimat — äußerst günstige.
Gesucht werden für am 3. 11., 15. 11„ 1. 12. und 15. 12. 17 von Caffel abgehende Transporte zur Verwendung bei militärischen Behörden im besetzten Gebiete, Hilfsdienstpflichtige — 15jährige und auch 16jährige männliche Jugendliche, die erst in 3 Monaten ihr 17. Lebensjahr vollenden.
Bedarf besteht besonders an:
Schreibern, Maschinenschreibern, Stenetypisten, Köchen, Ordonnanzen, Kellnern, Arbeitern,
Maurern, Kaufleuten und Barbieren. Auch andere Berufsarten Können Verwendung finden.
Kriegsbeschädigte, die 50% und mehr erwerbsunfähig find, werden angeworben. ■
Es dürfen nicht ungeworben werden: im wehr- i Pflichtigen Alter stehende Hilfsdienstpflichtige, (17—48= j jährige, auch wenn sie D. U. sind) bisher in land-, forst- und kriegswirtschaftlichen Betrieben tätig gewesene Leute und Facharbeiter. ’
Zunächst wird mit ältern Helfern auf 3 Wochen, mit Jugendlichen (unter 17 Jahren) aus 3 Monate ein ' vorläufiger Dienstvertrag abgeschlossen.
Die Hilssdienstpflichtigen erhalten:
Freie reichliche «ad sehr gute Verpflegung, freie Unterkunft, sowie auf Militärfahrschei« freie Eisendahnfahrt vom Wohnort zur Krieg-amtsstelle freie Eisenbahnfahrt best Tra«sp»rt-Lam«elvrt (Eassel) zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lazarett- behandlung für die Dauer des Bertrages. Der tägliche Barlohn beträgt 2—4 Mk. und kann sich «ach Abschluß des endgültigen Vertrages den Leistnnge« entsprechend erhöhen.
Im Falle des Bedürfnisses werden Zulagen für in der Heimat zu versorgende Familienangehörige gewährt.
Anmerkung: Kriegsbeschädigte« wird «eben dem Barlohu die volle Rente weiter auSgezahlt.
Schriftliche Meldung nimmt entgegen.
Kriegsamtsftelle Caffel.
Bahnhofstraße Rr. 1.
Wieder in erstklassiger Besetzung!
Landwirte!
befindet sich bis auf weiteres im Geschäftslokal des
^«^«-»ne uiureichende Versorgt ßgldslhMkdmßr. AM. LaUstk, Mggplch,
zu können, bitte ich meine verehrte Landkundschaft, die j wo lederzert Goldwaren, Goldmünzen, Platin «nd sich nötigmachenden Jnstaudsetzungsarheiten rechtzeitig ^''^^' “ '
und schon jetzt anmelden zu wollen.
Hinsichtlich der bestehenden Materialschwierigkeiten und der ungeheueren Ueberlastung dürfte sich dies für jeden einzelnen Landwirt sehr empfehlen.
Edelsteine anzenomme« werde«.
Hersfeld, den 20. November 1917.
Goldankaufsstelle
Anlauf
von
StH §hWi
W. Sexauer Maschinenfabrik a. Eisengießerei
Hersfeld (H.-N). -
Nach langer Ungewissheit erhielten wir nun die traurige Nachricht, dass unser lieber unvergesslicher Sohn, Bruder, Enkel, Schwager und Neffe
der Oberjäger
Christian Ehrich
Inhaber des Eisernen Kreuzes und der österreichischen Tapferkeitsmedaille
im 24. Lebensjahre in Italien den Heldentod gestorben ist.
Hersfeld, den 24. November 1917.
In tiefstem Schmerz:
Wwe. Ehrich und Kinder.
Bekanntmachung.
Die Bestimmung, wonach zu spät kommende Reisende ohne Fahrkarten durch die Sperre gelassen werden dürfen, ist für den Bereich der preußisch-Hessischen Staatsbahnen aufgehoben.
Königliche Eisenbahndirektion Frankfurt (Main).
ßir-üße JliftWtL
Sonntag den 25. November (Totensonntag).
.Vormittags V2IO Uhr: Herr Pfarrer Scheffer
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst (Sonntagschule).
Nachm.Vs6Uhr: Herr Pfarrer Scheffer, liturg. Gotres- dienst unter Mitwirkung des Kirchenchors und Mädchenchors.
PeterSberg
Mittags 1 Uhr Gottesdienst.
Ukterhan«.
Vormittags 9 Uhr Gottesdienst.
Kathol. Gottesdienst.
Sonntag, den 25. November.
7 Uhr hl. Messe
8 Uhr hl. Messe
»A10 Uhr: Amt, Predigt, Christenlehre.
723 Uhr Andacht.
Werktags 7 Uhr Hl. Messe, Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonnabend 5 und 8 Uhr bei einem fremden Geistlichen.
Sonntag Va? Uhr.. Freitag abends 8 Uhr Bitt- Andacht.
Männer-Apostolat.
manchen
zu Weihnachten gesucht.
Frau Heinrich Sauer I
Neumarkt 27.
Neue Turnhalle.
HlilM den 26. Houember und Donnerstag den 29. Houember Gastspiel des beliebten
Wiener Onerenen-Theaiers „Johann Sirius'
(In mehr als 300 deutschen Städten bestens bekannt und beliebt durch seine Aufführungen vom „Dreimäderlbaus“
Ein neuer grosser Ogeretlen-Schlager 11
In Wien üb6r 300 Aufführungen!
< Aufruf zur Sammlung von 1 Gummiabköllen.
5 Die Absperrung von den Rohstoffgebieten zwingt uns i zur Ausnutzung aller noch im Lande vorhandenen Vorräte, $ die zur Neuausfüllung .oder als Ersatz dienen können. 1 Von der Heeresverwaltung.. wird auf die Sammlung der ■ noch im Lande vorhandenen kleineren Mengen von Alt r gummi größter Wert gelegt. Restlose Ablieferung der J in städtischen wie ländlichen Betrieben und in Haus- • Haltungen verstreuten kleinen und kleinsten Mengen ist a daher zur Durchhaltung unbedingt notwendig und für I jevermamr-watcrländische Pflicht.
Zur Sammlung geeignet sind: Wagenreifen (Auto- ? mobilreifen), Fahrradreifen, Luft- und Gummischläuche, ; Gummischuhe, Turn- und Tennisschuhe mit Gummisohlen, i Schuhabsätze, Gartenschläuche, Weinschlchuche, Reisekissen, 2 bemalte Bälle. Tennisbälle, Gummibänder und Gummi- tz stoffe, Gummisauger und andere Gummiabfälle jeglicher Art. r ' Für ihre Zweckbestimmung noch verwendbare und 4 ausbefferungswürdige Gummiwaren dürfen nicht als Alt- | gummi abgeliefert werden, sondenn können weiter in Ge- s brauch bleiben (z. B. Radiergummi, Gasschläuche, Flafchen- i scheiden usw.). Ausgeschlossen von der Ablieferung sind I alle Hartgummiabfälle.
Im vaterländischen Interesse ergeht an alle Kreise " der Bevölkerung im Stadt- und Landbezirk Hersfeld die 11 Aufforderung, die entbehrlichen Bestände von Altgummi । [ an die zur Abholung berechtigten Schüler des Kgl. Gym- ii nasiums (für den Stadtbezirk) und der Landschulen (für n den Landbezirk) zur Ablieferung zu bringen.
i . Etwaige Überschüsse, die beim Weiterverkauf erzielt werden, sollen dem hiesigen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt werden.
11 Hersfeld, den 24. November 1917. Der Kriegsausschuß Mr Sammet- und Keiferdienst:
Schoof.
Mit eigener glänzender neuer Ausstattung an Dekorationen und Kostümen 1
„Berlin Wien
Konstantinopel“ (Der Balkanzug)
Grosse Ausstattungs-Operette in 3 Akten von Walter Gericke, mit der entzückenden Musik von Otto Straust.
I. Akt: „Die Fahrt ins Glück“
II. Akt: „An der schönen blauen Donau“ (Ein Besuch im alten „Dreimäderlhaus“.) III. Akt: „Tausend und eine Nacht“.
(Mit feenhafter neuer Ausstattung !!) Preise der Plätze siehe Zettel. Vorverkauf in der Westphal’schen Buchhandlung. Anfang 7Va Uhr !
Anhflinn I Wir weisen besonders darauf hin, dass 1l HulllUliy ! wir dasselbe Original-Operetten-Theater j Johann Strauss sind, das hier mit so grossem Erfolge 1 das „Dreimäderlhaus“ zur Aufführung brächte I
•^•^•^•^^•♦•♦•^•HH«^««)*
i irr i f iiii ri n ixrixixij ri rirriii in i r jc itirirmiinnTOJrimTnTiiixi^^
zum Verbraucherhöchstpreis nehme Bestellungen schon jetzt entgegen.
■ ■■■■■■■■■■"■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■aaaBBma‘iii
BJaMMHBBBMBMBPMWEWHM.ilUMLMJIAWWBJE^
fiermann S^hösskr
Habelschwerdt i. Schles.
Sophie flehn, amtlich zugelasse«e Wildhandlung.
Aepfel zum höchsten Tagespreis kauft
Gemüsehandlung Fehling,
Klausstr.
MMML°W
Holzrahmenrnatr.Kinderbett.
Eisenmöbelfabrik Suhl.