Wir weisen nochmals darauf hin, daß die
Hsslißt« zur PttsoutssisÄsusnshUe
am 15. d. M^S auSgefüllt und alle in jedem Hause wohnenden Personen darin namentlich aufgeführt werden müssen.
Wir ersuchen vorn 16. ab die Listen zur Abholung bereit zu hatten, damit den mit der Abholung betrauten Beamten doppelte Wege erspart bleiben. IV. 1328.
Herrfeld, den 13. Oktober 1917.
Der Magistrat.
Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß § 7 Absatz 2 des Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst.
Hilfsdienstpflichtige — 15jährige und auch 16jährige Jugendliche, die erst in 2 Monaten ihr 17. Lebensjahr vollenden — werden für am 1. 10., 15. 10., 3. 11. und 15. 11. 1917 von Cassel abgehende Transporte zur Verwendung bei militärischen Behörden im' besetzten Gebiete gesucht.
Belaantmachaag.
Unter Bezugnahme auf § 3 der Anordnung des Kreisausschusses vom 21. 9. 17. über den
Verbrauch von Kartoffeln
werden alle Kartoffelverbraucher, welche Saatkartoffel beanspruchen, aufgefordert, ihren Bedarf an Saatkartoffeln in der Zeit vom" 15.—18. d. Mt. auf der Polizeiwache Marktplatz unter Angabe der Anbaufläche anzumelden. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.
Hersfeld, den 12. Oktober 1917.
Der Magistrat — Brrsorsunsrftelr.
e Jm!
Die Versorgungsstelle hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen,
Wöchnerinnen
gegen Vorlage der Geburtsurkunde
einen Bezugsschein aus 1 Pfund Hafererzeugnisse ohne vorherige Beschaffung eines Zeugnisses von Arzt oder Hebamme durch die Kartenausgabestelle zu verabfolgen. Ist weitere Zuwendung nötig, so ist ein ärztliches Zeugnis an die Prüfungskommission z. H. des Herrn Gymnasialdirektors Dr. Köhler vorzulegen.
Hersfeld, den 11. Oktober 1917.
Der Magistrat—Versorgiingsstelle —
Von unseren Gegnern wird das Gerücht verbreitet, wir Bauern wären verärgert und kriegs- müde und wollen die 7teKriegsanleihenicht zeichnen.
Wir werden hinter der Front weiter wie bisher unsere Pflicht tun.
Wir wollen keinen englischen Hungerfrieden, wir wollen einen Hindenburg-Frieden. Wir stehen fest in alter deutscher Bauerntreue zu Kaiser und Reich, zu unserm Hindenburg. Wir zeichnen die 7te Kriegsanleihe, soweit es uns möglich ist.
Gott befohlen! — Jeder tue seine Pflicht!
Drichmann-Lembach,
Prov.-Vors.des Bundes der Landwirte für Kurhessen.
Die Ausgabe der
erfolgt in Zukunft im Polizeiamt Stift Nr. 10 unter dem in der Bekanntmachung vom 2. August, Kreisblatt 202, bekannt gegebenen Bedingungen.
Hersield, den 12. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaltung
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Personal findet man leicht durch ein kleines Inserat im
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Am Sonntag den 14. Oktober
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Bedarf besteht besonders an:
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Es dürfen nicht angeworben werden: im wehr- flichtigen Alter stehende Hilfsdienstpflichtige, (17—48- jährige, auch wenn sie D. U. sind) bisher in land-, forst- und kriegswirtschaftlichen Betrieben tätig gewesene Leute und Facharbeiter.
Zunächst wird auf 3 Wochen ein „vorläufiger Dienstvertrag" abgeschlossen.
Die Hilfsdienstpflichtigen erhalten:
Freie reichliche u«d sehr gute Verpflegung, freie Unterkunft, sowie auf Militärfahrschein freie Eisenbahnfahrt »o« Wohnort zur Kriegsamtsstelle freie Eisenbahnfahrt vom Transport-Eammelort (Cassel) zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung ber Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehandlung für die Dauer des Vertrages. Der tägliche Barloh« beträgt 2—4 Mk und kann sich nach Abschluß des endgültigen Dienstvertrages den Leistungen entsprechend erhöhe«.
Im Falle des Bedürfnisses werden Zulagen für in der Heimat zu versorgende Familienangehörige gewährt.
Schriftliche Meldung nimmt entgegen.
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Zeichnern welche die Einzahlungen an den vorgeschriebenen Terminen zunächst nicht leisten können, aber für später Geldeingang zu erwarten haben, sind wir bereit, die betr. Beträge zu 5V6%, dem gleichen Zinssatz, zu welchem die staatlichen Darlehnskassen derartige Darlehen gewähren, vorzuschießen.
Mitteldeutsche Privat-Bank,
Aktiengesellschaft,
Filiale Hersfeld.