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5cm '$crw Johann Albrecht zu Mecklenburg über die Ziele der neuen Partei gesprochen hatte, die der Mittel­punkt der Sammlung für alle Gaue Deutschlands wer­den wolle, ergriff Großadmiral v. Tirpitz das Wort zu einem Vortrag über die Lage. Er führte etwa aus: Unsere wirtschaftliche Entwickelung ging in den letzten Jahrzehnten mit Riesenschritten vorwärts, darin lag der Stein des Anstoßes für England. Drei Jahre dauert jetzt das Ringen, noch ist die Entscheidung nicht gefallen, wir sehen aber, wie der Uvootkrieg wirkt, wie er an dem Lebensnerv unseres Feindes zehrt und wei­ter zehren wird, wenn wir Stange halten. Schon jetzt zeigt sich unser Sieg, ob einen Monat früher oder spä­ter, läßt sich natürlich nicht sagen. Wir müssen nur auSbalten, unbeirrt weiter sümpfen und das Ziel fest im Auge haben, was Lloyd George und Wilson längst erkannten. Darum sollen, wie in alten Zeiten, die Deutschen geschlagen werden durch die Deutschen, wenn auch auf moderne Weise. Seien wir uns klar, es geht nicht nur um unsere wirtschaftliche Existenz, unsere Kin­der, die Seele unseres Volkes, soll gemordet werden. Der Redner geißelte Wilsons Verhalten, der als letz­ten Vorwand die Erklärung unserer Seesperre benutzte. Hochmütiger und beleidigender ist nie zu einem tapferen Volke gesprochen worden, als Wilson es zu uns getan hat. Die von uns erklärte Seesperre ist keine Vergel- tungsmaßregel, sie ist vielmehr ein legales Recht. Bel­gien ist durch sein Verhalten Recht gschehen und nicht Unrecht, das muß einmal klipp und klar ausgesprochen werden. Wenn wir zum Helotenvolke herabsinken wol­len, können wir die Macht entbehren. Deutschland braucht aber notwendig, wenn es in Zukunft bestehen bleiben will, soweit Entschädigungen, um die Möglich­keit zu gewinnen, sich wieder emporzuarbeiten. Ein Friede ohne Entschädignngeü handgreiflicher Art bedeu­tet Deutschlands Niedergang und den Siea des anglo- amerikanischen Kapitalismus. Noch ein Faktor muß berücksichtigt werden, das ist, Deutschland muß am Ende dieses Krieges allen Völkern klar beweisen, daß Eng­land uns nicht besiegt hat, und dazu ist notwendig, daß wir unsere Weltstellung erhalten. Das kann nur er­reicht werden durch die richtige Lösung der belgischen Frgae. Ein wirklich neutrales Belgien hat es niemals gegeben. Belgien war immer der Brückenkopf Eng­lands, wir müssen daher wollen, daß nicht England, ' sondern Deutschland die Schutzmacht Belgiens wird. Es ist uns auch die moralische Pflicht erwachsen, nach­dem wir jetzt drei Jahre die Militärherrschaft in Belgien ausüben, die Flamen vor erneuter Unterjochung zu be- schützen. Unsere Arbeiter sind es, die am schwersten unter dem Status quo ante-Frieden leiden würden. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß. wenn wir Frieden haben, alle Not zu Ende ist. es ist direkt eine Sünde, eine solche Auffassung in unserem Volke zu verbreiten. Deutschland sümpft für ein großes Ideal, deshalb möchte ich in alle Gaue unseres Vaterlandes hinausrufen: Deutschland, wach auf, deine Schicksalsstunde ist ge- kommen!

kriegsMerkl.

Der Kaiser besichtigt rumänische Oelselder.

S. M. der Kaiser besuchte am 23. September die Salzbergwerke von Slants und die Oelselder von Cam­pina. Hier konnte er sich davon überzeugen, wie deut­scher Fleiß und Ausdauer die unter englischer Leitung durchgeführten Zerstörungen des Sommers 1916 wieder gut gemacht haben, so daß heute bereits sehr große Menacn der dort gewonnenen Bodenschätze der Hemmt und dem Heere zugeführt werden können. Am Nach­mittag fuhr S. M. nach Sinata.

Der beste französische Flieger gefallen?

DerSecolo" meldet aus Paris: Seih einigen Ta­gen erhält sich das Gerücht, daß Gnynemer, der erfolg­reichste unter den französischen Kampffliegern, ber an­geblich über 40 deutsche Flieger abgeschossen hat, den Tod gefunden habe.

Wie Amerikarüstet".

w- Haag, 25. September. (T. U.) Der amerika­nische Kriegsminister Baker erklärte, wie dieTimes" lautB. T." mitteilen, daß die sämtlichen in die Sam­melliste eingetragenen 9 500 000 Mann jetzt gemustert werden sollen, damit sie ihre privaten Verfügungen treffen können. In diesem Jahre werden 2 300 000 Mann unter die Fahnen gerufen. Ein zweiter Aufruf, der "ine halbe Million Rekruten einberuft, stehe un­mittelbar bevor. 1118 000 060 . Mark werden für die

Truppen gefordert.

Gras Medem MZr die 7. Kriegsanleihe.

In einer am Sonntag in Berlin veranstalteten va- terländifchen Kundgebung der Grotz-Berlmer Werbe- ausschüsse und ihrer Vertrauensmänner für die siebente Kriegsanleihe hielt Reichsschatzsekretär Graf Roöern eine Rede. Er führte aus, daß die rechtzeitige energifche Mitarbeit der Lehrerschaft und der Presse auch weiter . erforderlich fei, da es sich darum handle, für die ständig wachsenden Ausgaben Deckungsmittel zu schaffen. Bei dieser Arbeit gelte es auch wieder, die mannigfachen Be­fürchtn ngen zu bekämpfen und zu widerlegen. öte bei jeder Anleihe auftauchten. Graf Rodern fuhr fort: Unter diesen Befürchtungen tauchtr gerade bei denen, die zur Zeit über flüssige Kapitalien verfugen, setzt er­neut an erster Stelle die Sorge auf, daß man sich durch den Erwerb von Anleihe für die erste kapitalhungrige Zeit des Friedens zu sehr festlegen, also nicht genug slüs- W Mittel zum Wiederaufbau der Wirtschaft dann in der Hand haben könnte. Diesem gewiß beachtenswerten Gesichtspunkt widmet unser verdienter Relchsbankvra- sident Havenstein schon jetzt ferne ganze Aufmerksamkeit. Er hat in diesen Tagen in einer Versammlung m Frank- furt a. M. darauf hingewiesen, daß er für die Zeit un­mittelbar nach dem Kriege mit Hilfe der Darlehnskassen und der ganten Bankwelt eine große Aktion für die Auf­nahme und Beleihung der Kriegsanleihen plane, die diesem Bedürfnis gerecht werden solle. Wir wisien, wie die Reichsbank die finanzielle Mobilmachung dev Krie­ges vorbereitet hat. Wir kennen ihre umsichtige Arbeit bei der Finanzierung des Krieges selbst und daher kön­nen wir zu ihrem Weitblick Zutrauen haben, daß ste anch die Demobilisierung des Geldes nach dem.^.^se ivrg- fältig und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Kapitalmarktes durchführen wirb

Noch ein anderes kommt hinzu. Schon die Zahlung der jetzigen Kriegssteuer beweist, daß der Besitz von An­leihe für die Zeichner ein finanzieller Vorteil war, da sie diese Steuer mit einem um einige Prozent niedri­ge begleichen konnten, als diejenigen, die iheitm in den Besitz von Anleihe gesetzt hat-

geren Betrage begleichen konnten, als dieienigen, die sich nicht rechtzeitig in den Besitz von Anleihe gesetzt bat- ten. Die Finanzverwaltung wird bemüht sein, diese Art der Steuerzahlung auch für die eine oder die am dere Steuer nach dem Kriege betzubehalten und dadurch der Flüssigmachng der Anleihen einerseits und der Hal­tung ihres Kurses andererseits zu dienen. Die Zeit nach bem Kriege erscheint jetzt manchem bedenklicher als der Krieg selbst. Auch diesem Kleinmut werben Sie zu begegnen haben. Man stößt in der Werbearbeit auf die

Fragen: Sind die Kriegsanleihezinsen gesichert und werden wir die nötigen Summen für sie aufbringen können? Die Anleihen sind gesichert, formell durch das Versprechen von Regierung und Reichstag und durch den unerschütterlichen Willen beider, gerade denen ge­recht zu werden, die dem Vaterland in schwerer Zeit ge­holfen haben, materiell durch das, was hinter ihnen steht, die Arbeits- und Steuerkraft des ganzen deutschen Volkes. Gewiß ist auch bei uns nicht alles für den Krieg ausgegebene Geld im Kreislauf des Landes ge­blieben, aber wir stehen in dieser Beziehung besser als alle unseren europäischen Gegner und wir haben allen Grund, bet Arbeitskraft der zurückkehrenden Millionen, dem Wagemut unserer Industrie, dem Fleiß unseres Landwirts und unseren für uns und Europa wichtigen Rohstoffen zu vertrauen."

Unsere Gegner und dieser Ruf ist erst in letzter Zeit wieder über den Ozean geschallt wollen uns von dem Militarismus, der angeblich den Krieg ver­schuldete, befreien. Wenn sie damit die gewissenhafte Art der Prüfung unserer gesamten Lage, wie sie sich damals in der Person des Generalstabschefs Moltke verkörperte, meinen, dann würden sie einen Teil deur- schen Wesens uns nehmen müssen, das sich nicht charak­teristischer enthüllen konnte als in jener Nacht vom 30. zum 31. Juli."

Der Reichsschatzsekretär schloß seine Ausführungen damit, daß er volles Vertrauen habe, daß auch dieses Mal die Arbeit gelingen werde. Das Vertrauen schöpfte er auch daraus, daß sich über 100 000 Bürger freiwillig in den Dienst der Werbearbeit stellen.

Nicht Mut- nicht Opfersinn, nur ein bischen gesunder Menschenverstand!

Die Zeichnung der Kriegs- anleihe ist jetzt für jeden einzelnen ein Gebot der Gelbsterhaltung! - Denn: ein guter Erfolg ist die Brücke zum Frieden ein schlechtes Ergebnis verlängert den Krieg!

Darum zeichne!

Politische Rundschau.

Wird der Kanzler sprechen? Wie dieVoss. Ztg." hört, sielst der Entschluß des Reichskanzlers, im Laufe dieser Woche in der Vollsitzung des Reichstages zu den schwebenden politischen Fragen das Wort zu er= greifen, noch keineswegs fest. Es verlautet sogar, daß der Kanzler von einer Rede in der Vollsitzung des Reichstages absehen werde.

Ueber die Vorgeschichte der deutschen Antwort auf die Papstnote wird derDeutschen Zeitung" aus Mün­chen vonbesonderer Seite" u. a. geschrieben: Der Kron- rat hat sich grundsätzlich dahin schlüssig gemacht, daß, wenn der Friede um denPreis der völligen Hergabe Bel- gins sit haben sei, der Erklärung des Desinterchiements an Belgien Bedenken nicht entgegenstehen. Man ist überzeugt, daß in Kopenhagen unverbindliche Vorbe- svrechnngen wegen eines Friedens mit England stattge- funden, weiß auch, daß man Litauen, Kurland und Liv- land nicht dem Reiche einzuverleiben gedenkt, sondern selbständige Staaten aus ihnen machen will. Außer Kühlmann und Helfferich schreibt man bem Grafen Hert- ling einen zwingenden Einfluß auf die Reichspolitik zu: er ist der Träger gewisser Besprechungen zwischen MünchenWienRom. Von der päpstlichen Note war er begeistert, für Belgien empfiehlt er die Herausgabe und Wiederherstellung und glaubt: die Sicherungen für Deutschland dadurch zu erreichen, daß Belgien entweder ein Schutz- nnb Trutzbündnis mit uns schließen muß, oder daß es unter die Garantien aller Friedensschlie- tzenden gestellt wird.. (Wir geben die Mitteilungn der Deutschen Zta." natürlich mit allem Vorbehalt wieder.)

Der Kampf um die Höhe 301

Die Franzosen haben aus der Besetzung der Höh< 304 eine große Heldentat gemacht. Heldenhaft ist bort allerdings gekämpft worden, aber die Ereignisse habe« sich wesentlich anders abgespielt, als sie in den franzö­sischen Darstellungen geschildert wurden. Wir entneh­men den Aufzeichnungen eines deutschen Mitkämpfers Folgendes:

Die Franzosen behaupten, diegut ausgebaute Stellung" der Deutschen auf Höhe 304 genommen zu haben, Das ist eine bewußte Lüge. Nichts als zusam- mengetrommeltes Material und aufgehacktes Erdreich stürmten sie. Und das war wirklich kein Meisterstück mehr nach neuntägiger, gräßlicher Artillerievorbereitung. Eine vielfach ausgezeichnete, an Somme und Aisnc kampferprobte Division verteidigte die Höhe. Fünf Wochen lag sie droben wie in einer Hölle. Das Men­schenmöglichste hat sie ertragen. Aber weit schlimmer als all das Feuer und Blut und nervenzerrüttende Ge­brüll waren die Unbilden der Witterung. Aller Dek- kung bar waren sie gezwungen, unter den endlosen Re- gengttssen jener Tage in zimmergrotzen Trichtern, die kleinen Seen glichen, auszuharren. Um so wundervol- ler ist es, daß sie dennoch wacker aushielten. Nieder- mchsische Regimenter waren's, Hannoveraner und Ob denburger, hart, bedürfnislos, widerstandsfähig: dann auch Westpreußen und Pommern.

Nach dieser wildesten aller Vorbereitungen griffen die Franzosen am 20. August die Höhe 304 an und be. drohten den Termitenhügel her die rechte Flanke. In kraftvolleni Gegenstoß wurden sie restlos geworfen. Schlimmer kam es erst, als der linke Flügel am To­ten Mann zurückgebögen nnb somit die linke Flanke gefährdet war. Aber da wurde der nachdrängende Feind durch unsere Artillerie zum Stehen gebracht: sie hat glänzend gearbeitet nnb war völlig intakt. Nach derartigen ersten Mißerfolgen versuchte es der Gegner in der Nacht mit einzelnen Teilunternehmungen. Im antitegenben Sperrfeuer und im Hagel der hämmern­den Maschinengewehre erstickten alle Stöße völlig. Die Mirnitionszufuhr funktionierte unter den schwierigen Verhältnissen gut. Diese Tatsache spricht deutlich genug für dre unentwegte Tapferkeit und Opferltebc unserer Kolonnen.

Während des 21. August setzte der Franzose schon vom frühen Morgen an seine Versuche fort, mehr Ge- lande zu gewinnen; aber ihm fehlte sichtlich die Stoß, kraft vom vergangenen Tage, der klareste Beweis für seine schweren Verluste. Doch damst konnte er sich nicht zufrieden geben: am nachmittag setzte er abermals zu ttefgegiteberfem Angriff über denHeckengrnnd" an, wurde indessen trotz allen Schneids mit der alten Ent­schiedenheit empfangen und geworfen. Und auf neue Schläge war man bei uns gefaßt. Mit größter Zuver­sicht und stillem Vertrauen sah man in die Zukunft.

Bei Führern und Truppen war die Stimmung glänzend. Die Höhe 304, das Helöendenkmal von Ver- dun, so blutstarrend, erkauft in vielen großen Tagen, gleichsam ein Stück heiliger Heimaterde, vom Vater­land uns anvertraut, sie sollte unter allen Umständen gehalten werden! Dieser Entschluß stand bei allen un­beugsam fest. Da kam der Befehl, die Höhe zu räumen. Sie Habens alle tief schmerzlich empfunden, nun plötzlich das kampflos herzugeben, was ihnen als höchstes Gut galt. Aber es wäre wirklich unsinnig gewesen, nach dem verlorenenToten Mann" hier noch standznhal- ten und sich io gleichsam absichtlich der gefährlichsten Lage auszusetzen. "Mit dem Ende unserer damaligen großen Offensive hatten ja eigentlich diese Stellungen ihre taktische VedeMingMerloren. Nur Mr den Fall, der Weiterführung unserer Angriffe allerdings wäre 304 unentbehrlich gewesen, als ein Pilnkt, der uns be­fähigt hätte, gleichsam ins Herz von Verdun hinein- zureichen. Wenn man diese Gründe erwägt, war bei Befehl das einzig Richtige, so hart feine Ausführung den Verteidigern wurde.

So wurde die Höhe in der Nacht vom 21. auf den 22. August geräumt. Nur ein dünner Patrorcillen- schleier blieb vorn, der dem Feind durch allerlei Kriegs­listen noch die volle Besetzung vortäuschte. Wohl waren bie Stützpunkte ganz zertrümmert, aber immerhin bo­ten sie noch Anklammericngspunkte für Maschinenge­wehre. Unb diese Postenkette, die paar unerschrockenen Leute in den Trichtern, wiesen - bon Feind mit keiner Uebermacht noch verschiedene Male zurück. Als er aber am 24. August von neuem einen entscheidenden Sturm durch die Camardschlucht wagte, wurde er von unserer Artillerie dermaßen zerschossen, daß er es von da an für klüger hielt, keinen Schritt mehr vorwärts zu tun. Jetzt haben bie Franzosen die Höhe 304. Nach wieder­holtem Anrennen war es, wie gesagt, kein Meisterstück mehr, die wenigen Posten in den wüsten, nassen Erb- löchern zu überrumpeln.

Vermischtes.

Bestrafter Goldhamster. Die Strafkammer in Beu- then verurteilte dieser Tage einen Händler Nisionholz aus Schwientochlowitz wegen Hinterziehung aemützten Goldes zu drei Monaten Gefängnis und 900 Mark Geldstrafe. In der Wohnung des N. wurden bei einer Haussuchung 6000 Mark in gemüntztem Golde vorge­funden und festgestellt, daß der Händler die Goldmün­zen von Einwohnern gesaust hatte.

Von einem Bären zerfleischt. Im Dresdner Zoolo­gischen Garten wurde ein I7jähriger Wegewärter, der einen Hund streicheln woMe, von dem Bären im Ne- benkäfig angefallen. Ihm wurde der Arm völlig zer­fleischt. Der junge Mann ist seinen Verletzungen erle-

Weitere Drahtnachrichten.

Die Streikbewegung

an der amerikanischen Westküste.

^ Amsterdam, 25. September. (T. U.) Die Neu- i'orfer Presse meldet lautTisch. Kriegsztg." aus Wa­shington, daß dort ein außerordentlicher M-nisterrat zur Besprechung der kritischen Lage an der Westküste der Vereinigten Staaten znsammentrat. Die Zahl bet ©tret» senden im Industriegebiet des Stillen Ozeans hat sich bereits anf 180 000 erhöht. Es streiten sämtliche Schiffs- davor und Eisengießer, Metallarbeiter und Transport­leute Beizer und ein erheblicher Prozentsatz der «?ee- laute. Die Schiffahrt in den Häfen des Stillen Ozeans ist teilweise lahmgelegt, der Schiffsbau ruht ganz.

Französische Betrachtungen über die Dünafront.

' ^ Genf, 25. September. (T. U.) Zu pessimistischen Betrachtungen gelangen lautB. T. die 'Variier Blat­ter unter dem Eindrrick der Meldung, daß ore Deutschen auf der Dünafront 'von der Meeresküste bis in die ge­fährliche Nähe der Festung Dünaburg ihre Front zu erweitern suchten.Petit Journal" erkennt die Groß­zügigkeit rdes deutschen Angriffes an, der bte russisch« Front wieder an einer der empfindlichsten Stellen treffe