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vom Gegenangriff zur Operation.

Die DurcbbrnäcsMaAt von Gorlice und die Dvrchbruchssä-.bt am «ererb.

Ueber das weitere Anwachsen und die TiefeuwU- kung der neuen DurcobnMsstmachr und ihrer Aehnttch- keit mit der TurworuchsschlacM vom 2. Mai 1915 bei Gorlice-Tarnow, wird uns geschrieben:

Die zweite Turaibruchssci'lacht an der Ostiront be- ginnt nach den füng^en Berichten unserer Obersten Hee- reAeituSg immer größere Tiefenwirkung nach den ait= erst diejenige Bedeutung, durch welche die Schlacht zu einem großen Siege wird. In diesem Sinne war bis­her die DurchbrucksichtaM von Gorlice-Tarnow am 2. Mai 1915 das weitaus bedeutendste Unternehmen des ganzen Krieges, da mir der Durchbrechung der Front im Raume von Gorlice die ganze ramsche Karpathen- Flanke in die Niederlage und den Rückzug mit hinein- gezogen wurde und unser Heer auf der gesamten Front das gesteckte Ziel eriemüe. Die Russen weichen bis in die Karpathen hinein, da sich unser Flanken- druck bereits bemerkbar macht.

Wie bei der Durchbruchsschlacht von Gorlice die Durchbrechung der russffcken Front auf dem rechten An- schlußfliigel in den Karpathen auüüsenö wirkte, so ha­ben wir auw fest wiederum durch die Verbreiterung des Keiles, der zuerst in die russische Front am Serew getrieben worden ist, eine beträchtliche Wirkung nach Süden auf dem gesamten feindlichen Dujesir-Aofchuitt zu verzeichnen. Unter Vornurrsch hat nicht allein in der Richtung auf Tarnopol seine Fortsetzung gefunden, sondern erfolgt bereits auch weiter tiMich dieser Turch- bruchsstelle zu beiden Seiten des Dnjestr. Der rufft- schen rechten Dnjestr-Flanke ist jest bei der Durch- bruchstchlacht am Sererh dasselbe Mißgeschick zugesto- tzen, wie der rechten Karpgthen-Flanke bei der ersten Durä'bruwsschlavu von Gorlice-Tarnow. Wir erken­nen daraus, daß zwischen den beiden Durchbruchs- tmlawren bereits jetzt große Aeünlichkeit vorhanden ist, woraus wiederum die weteiulitze Bedeutung unseres jüngsten Sieges zu folgern ist. Um so erfreulicher ist diele Tatsache, als von vornherein nur mit einem Ge­genstoß gegen die russischen Offensiv-Absichten gerechnet war. Was weder den Engländern und Franzosen noch arbest, nicht nur sein Geld bei den Kriegsanleihen,

Sen Ruffen bisher gelungen ist, haben unsere Truppen aufs neue gegenüber einem verzweifelt sich wehrenden und tapfer standbaltenden J-einde errmcgen.

Während die Russen hier auf der,Flucht und in der Berteiöignrrg sich befinden, versuchen sie am Nordflügel der Front bei Dünabura, Smorgon und Krewo einen Entlastungsstoß, der vielleicht nach ihrer Absicht den Beginn der russischen Generalossensive darstellen soll. Wir haben alle russischen Bemühungen bisher zum Scheitern gebracht, da geringwertige örtliche Erfolge auch ohne Schönfärberei als völlig belanglos bezeichnet werden können. Unsere Front steht wie bei allen frühe­ren derartigen Angriffen unerschütterlich fest. Wieder­um befolgt unsere oberste Heeresleitung die alte und bewährte Taktik, an einer Stelle mit großer Wucht vor- zustotzen und an den anderen Stellen siegreiche Ber- widigung zu wahren. Die Ausdehnung der russischen Offensive nach Norden zu ist nur geeignet, das russische Heer weiter zu schwächen und Verschiebungen nach der Dnrchbruchsstelle hin zu verhüterr.

sondern auch setn Gold für Ne stegrekche Deendfauna des Krieges braucht, ist noch mcht Gemeingut des deut­schen Volkes geworden. Und gerade die begüterten Kreise der Bevölkerung stehen der Goldankaufsbewc- gung vielfach noch ver^" *.....' L

Ismerstss 6.2. Aq nachmittags 6 Uhr, verkaufe ich in meinem Ge- schästSlokal die zu dem Nach­laß des verstorbenen Spin- nereibefitzers Konr. Schüss- ler gehörigen Grundstücke, nämlich;

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Den.

Hersfeld, den 28. Juli 1917

Der Konkursverwalter

J. Schandua.

Mehr Gold!

Im öffentlichen Interesse ist es unbedingt erforder­lich, daß die von der Reichsbank ausgegebenen Bank­noten möglichst stark mit Gold gedeckt sind. d. h., daß die Reichsbank als Unterlage für ihren Notenumlauf einen möglichst großen Goldbestand in ihren Kassen be­reit hält. Je stärker, diese Deckung, desto stärker der Kredit der Reichsbanknote im Jnlanüe wie im Aus­lande. Aus diesem Grunde ist es Selbsterhaltungspflicht des deutschen Volkes, alles Gold an die Reichsbank ab- zuliefern. Das ist noch lange nicht in dem erforderlichen Maße geschehen. Hunderte von Millionen gemünztes Gold sind sogar noch im Lande vorhanden. Nach einer Schätzung von zuständiger Seite werden mindestens 300 bis 400 Millionen Goldmünzen von hartnäckigen Gvlö- verbergern zurückgehalten, die hoffen, damit Geschäfte machen zu können.

Als der Münzenzuflutz nachlietz, wurden Gold­fachen angekanft. Auch deren Zufluß ist recht beschei­den, wenn man bedenkt, daß der Feingoldwert der in Deutschland vorhandenen Goldsachen auf rund 1 Mil­liarde geschätzt wird. Die Erkenntnis, daß das Vater­land in dieser Stunde der schwersten Not nicht nur die Kraft des eirrzelnen im Militärdienst und in der Kriegs-

Wr Sie MHkilMz 9er WtMint und zwecks gleichmäßiger Verteilung der Haus- srandkohleu ist die Feststellung der in den einzelnen Haushaltungen der Stadt Hersfeld vorhandenen Vorräte an Nußkohlen, Braunkohlen und Briketts aller Art er­forderlich. Auf Grund des § 11 der Anordnung des Kreisausschuffes vom 23. 6. 17, Kreisblatt Nr. 152, werden daher alle Haushaltungen der Stadt Hersfeld, die mehr als 5 Ctr. insgesamt Vorrat von den genann­ten Brennstoffen haben, aufgefordert, ihren Bestand am 1 August ds. J-. getrennt nach den einzelnen Sorten bis spätestens 3. August 191/ schriftlich oder mündlich der Ortskohlenstelle im Stift 19 - Münster- in0minies §005 anznmelden. Die Ver-

Kreise der Bevölkerung stehen der Goldankaufs gung vielfach noch verständuislos gegenüber. F gilt in erster Linie das Wort unserer Vorfahren au Befreiungskriegen:Gold gab ich für Eisen I" Wie die deutschen Bundesfürsten durch die Hingabe größerer Mengen von Goldsachen oder Juwelen zur Mehrung unserer wirtschaftlichen Kraft beigetragen haben, so darf sich auch der einzelne nicht darauf berufen, daß er aus Pietät alte Familienerbstücke nicht hergeben könne. Jede Unze Gold ist für das Vaterland von Wert. Und wer ererbten Goldschmuck dem Vaterlande gibt, entweiht nicht, sondern ehrt das Andenken der Toten!

Es ist demgegenüber vielfach die Frage aufgewor­fen worden, ob nicht derartiger Schmuck der Reichsbank leihweise überlassen werden kann. Das ist unmöglich. Denn erstens verlangt das Bankgesetz, daß die Unter­lage für die umlaufenden Banknoten in Gold in der Form von Barren oder Münzen besteht,- zweitens kann der Reichsbank ein Goldschatz, über den sie nicht jeder­zeit frei und endgültig verfügen darf, der ihr vielmehr hergeliehen ist und wieder abgefordert werden ......., nichts nützen. Ein solcher Goldschatz wäre ein Scheinbesitz, der die ausgegebenen Noten nur zum Schein, aber nicht in Wahrheit decken würde,- und drit­tens sind Rüumlü.........

unserer Vorfahren aus den

fett worden,

nur

kann,

Wahrung der Gold!

ür eine sachgemäße Aufbe- cht vorhanden und nicht zu

Mit den Goldschmucksachen sind bet den Golöan- kaufsstellen zugleich auch Edelsteine mit abgeliefert wor­den. Es hat sich gezeigt, daß für wertvolle Steine im neutralen Auslande ein guter Absatz zu finden ist. Es ist daher notwendig, daß zur Scho" beus im Auslande auch Edelsteine ____________ ______

als bisher bei den Goldankaufsstellen abgeliefert wer­den, die auf Rechnung des Einlieferers im Auslande verkauft werden. Der augenblicklich sehr hohe Ver- kanfspreis wird dem Einlieferer selbstverständlich aus-

mit abgeliefert wvr- wertvolle Steine tm

eines Gutha- ärkerem Matze

Nur wenn das ganze deutsche Volk die Bedeutung des Goldes für die finanzielle Rüstung des Reiches er­kennt und im alten Geiste der Aufopferung und Hin­gabe auch Zierrat und Schmuck dem Vaterlande weiht, werden wir die harte Zeit bis zum siegreichen Frieden ohne schwere Gefährdung unserer Zukunft überstehen können.

Am Wehneberg

re

ugenjcqem

. w.

Todes-Anzeige.

Heute Nachmittag 5 Uhr verschied unser geliebter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann w M Mefflahn im 77. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Hersfeld, den 28. Juli 1917,

Ae toHfrtliMt

amtt. Hinterlegungsstelle für Mündelvermögen,

nimmt allgemein Wertpa­piere zur Verwahrung und Verwaltung (Verlosungs­kontrolle Zinsscheineinlösung usw.) an, in Gaffel bei der Direktion, außerhalb durch die Landesrentereien'

Die Direktion.

Sucht für alsbald

ein tüchtiges

weg. Erkrankung des jetzigen.

Frau Otto Braun,

Antonienstraße.

nachgeprüft werden. Wir warnen daher vor unrichtigen Angaben oder dem Verschweigen von Vorräten. Die genaue und pünktliche Einhaltung des Termins für die Anzeige ist sehr wichtig für die Ausfertigung der Kohlen- scheine, die für die Zukunft beim Ankauf von Kohlen dem Händler vorgelegt werden müssen. Wir bitten da­her dringend, die Mitteilung rechtzeitig zu machen. Ver­stöße gegen diese Anordnung werden gemäß § 15 der Anordnung des Kreisausschusses vom 23. 6. 17 mit Ge­fängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1800 M. bestraft.

Hersfeld, den 26. 7. 1917.

Jer MMrat LMMeuW.

eeraigung ndet Dienstag

Juli, mittags 1 ^Uhr vom Trauerhause, Jo­hannesstraße 14, aus statt.

Städtische Sparkasse, Hersseld

Reichsbank-Girokonto.

Postscheckkonto Nr. 13152 Frankfurt a/M.

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Am Mittag, den 6. August 1917,

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soll das Obst an der Hersfeld-Vachaer Straße von Stat. Nr. 1,1 bis 6,0 mit Beginn bei Stat. Nr. 1,1 derselben Straße an der Haunebrücke. sowie

am Mittwoch, he» 8. August 1917,

nachmittags 2 Uhr

an der Hänselei - Hersfelder Straße von Stat. Nr. 26,2- 40 bis 19,9 der Kreis grenze Hünfeld mit Be­ginn bei Stat. Nr. 26,2 40 derselben Straße an der Haunebrücke öffentlich an Meistbietende versteigert werden.

Die Bedingungen werden im Termin bekannt ge­macht.

Herfeld, den 28. Juli 1917

Das Landksbauamt.

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