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Vom 1. August ab be­finden sich das Stadtbau amt, Bermessuugsawt mit Kohlenamt, sowie das Stadtsteueramt im l.Ober­geschoß des früher Münster- mann schen Gebäudes, 3m Stift Nr. 10, neben dem Landratsamt.

Telefonisch sind die obigen Dienststellen zu erreichen über das Rathaus.

Hersseld, den 27. Juli 1917.

Der Magistrat.

Die ersten für die Stadt bestellten

Frühkartoffeln

werden voraussichtlich Anfang nächster Woche eintreffen. Der Verkauf erfolgt durch die Geschäfte I. H. Otto, G. W. Schimmelpfeng, Frau Fehling, Friedrich Weber und Frau Derau und zwar

auf Adschn. Nr. 55 der Lebensmittelkarte ^/sPsd

Das Eintteffen der Kartoffeln wird durch Aushang in den genannten Geschäften und durch Anschlag an den bekannten Tafeln bekannt gemacht werden.

Hersfeld, 28. Juli 1917.

Der MagistratVersorgungsstelle.

stöße gegen diese Anordnung werden gemäß § 15 der Anordnung des Kreisausschusses vom 23. 6. 17 mit Ge­fängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1800 M. bestraft.

Hersfeld, den 26. 7. 1917.

In MaMrat LrMhItOüt.

AM Arbeitsamt MM

Hilfsdie«ftmeldesteüe Rathaus Zimmer 12.

Fernruf

Es werden gesucht:

60.

Männliches u. weibliches Personal für Landwirtschaft, 1 Revisor für Molkerei-Er­zeugnisse, Schloffer.Schmiede, Weber, Gerbereiarbeiter,

Schreiner, Heizer, Frisierer, Steinmetzen,Müller,Strecken­arbeiter, Arbeiter, Webe­rinnen, Fabrikarbeiterinnen, Streckenarbeiterinnen und Schastnerinnen, Dienstmäd­chen, Frauen zum Säcke­flicken.

Stellung suchen:

1 Buchhalter, 2 Kaufleute, 2 Aushilfen für schriftliche Arbeiten, 3 Hilfsschreibe- rinnen, 1 Stütze für Küche, 1 Heimarbeiterin (Nähen), 2 Kriegsbeschädigte alsBoten oder Pförtner (nervenkrank und Lrmverletzung links.

Die Klagen der Kurgäste, daß sie sich besonders Sonnabends und Sonntags während der Trinkstunden in der Wandelhalle nicht auf­halten können, mehren sich derartig, daß Abhilfe ge­schaffen werden muß.

Wir machen daher noch einmal darauf aufmerksam, daß im Badehaus, Lesesaal und in der Wandelhalle sich nur Inhaber von Kur- und Trinkkarten aufhalten dürfen, Kinder überhaupt nicht. Die Kinder gehören aus den Kinderspielplatz.

Auch das Stehenbleiben an der Gläserausgabe und dem Aufzug und das Mitbringen von Hunden an der Leine in die Wandelhalle, das Spielen der Kinder in der Wandelhalle und zwischen den Ruhebänken, das Versetzen der letzteren kann nicht geduldet werden.

Wir bitten, den Kurgästen entgegenzukommeu und ihnen die nötige Bewegungsfreiheit zu lassen. Wir würden uns sonst zu unserm Bedauern gezwungen sehen, den Besuch des Parkes während der Trinkstunden Nicht- inhabern von Kurkarten zu verbieten.

Hersfeld, am 27. Juli 1917.

Meine Sprechstunden

sind an Werktagen

von 111 Uhr im Landkrankenhause.

Dr. Mannel,

leitender Arzt des Landkrankenhauses

Hersfeld.

Meine auch während des KriegeS noch leistungs­fähige

Nleiderfäröerei

nimmt meinen

laufend Betrieb

darfsfalle.

Gleichzeitig

Huf träge entgegen. }ch empfehle dem geehrten Publikum im Be-

wird geeignetes Geschäft oder per-

Ion zur Uebernahme einer

Annahmestelle in Hersseld

gesucht.

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werden schnell und billig ausgeführt.

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ArbeitMcher

sind vorrätig in

geörte

Bullen

abzugeben.

D. Reinhard,

Landershausen.

Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß § 7 Absatz 2 des Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst.

Hilfsdienstpflichtige auch 16jährige, die nach dem 1. Dezember 1917 ihr 17. Lebensjahr vollenden werden für am 15. 8., 1. 9. und 15. 9. 1917 yon Cassel ab­gehende Transporte zur Verwendung bei militärischen Behörden im besetzten Gebiete gesucht.

Bedarf besteht besonders an:

Tchrekberu, 2Rajc!)iui^ ElenoHpifien?

Fleischbeschauern, Köchen» Ordonnanzen, Kellnern, Arbeiter«, Gefaugenen-Anfseheru, Kutschern, Hei­zer«, Gerichtsdieuft, Kaufleuten, Viehzüchtern «nb Köhleru. Auch andere Bernf-arleu können Ver-

Den Heldentod fürs Vaterland erlitt, von einer schweren feindlichen Granate getroffen, am 24. d. Mts. unser lieber, unvergeßlicher Sohn, unser lieber Bruder und Schwager

Hans Sander

Kanivtzen-

Futtertröge

find wieder eingefroren bei Otterbein, Neumarkt 1.

Sonntag, den 29. Juli.

Vormittags 8 Uhr: Herr Pfarrer Sonnermann.

Vormittags ValO Uhr: Herr Superintendent Feierabend Vorbereitung u. Abendmahl.

Peter-berg.

Vormittags 10 Uhr Gottesdienst

Vorbereitung u. Abendmahl.

Uvterhau«.

mittags IV« Uhr Gottesdienst.

Heenes.

Vormittags ValO Uhr Gottesdienst.

Kalkobes.

Vormittags 11 Uhr Gottesdienst.

Mittwoch, Abends S Uhr Kriegsbetstunde in der Stadtkirche.

Kathal. Wettesdienü.

Sonntag, den 29. Juli

7 Uhr hl. Messe

Uhr: Hl. Messe und

Predigt.

Gelegenheit zur hl. Beichte:

Sonnabend 5 u. 8 Uhr.

Wendung finden.

Es dürfen nicht angeworben werden: im wehr- iflichtigen Alter stehende Hilfsdienstpflichtige, bisher in land-, sorst- und kriegswirtschaftlichen Betrieben tätig ge­wesene Leute und Facharbeiter.

Zunächst wird auf 3 Wochen einvorläufiger Dienstvertrag" abgeschlossen.

Die Hilfsdienstpflichtige erhalten.-

Freie reichliche und sehr gute Verpfleg»«,, freie Unterkunft, sowie auf Militärfahrschein freie Eisen- dahnfahrt vom Wohnort zur Kriegsamtstelle, freie Eiseubahnfahrt vom Transport-Sammelort (Cassel) zum Bestimmungsort und zurück, freie Benuhang der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehan-- luug für die Dauer -es Vertrages. Der tägliche Barloh» beträgt 24 M. und kann sich nach Ab­schluß des endgültigen Dienstvertrages den Leistungen entsprechend erhöhen.

Im Falle des Bedürfnisses werden Zulagen für in der Heimat zu versorgende Familienangehörige gewährt.

Schriftliche Meldung nimmt entgegen

Kriegsamtstelle Cassel

Bahnhofstraße Nr. 1.

Unteroffizier im Inf.-Regt. 71

im 29. Lebensjahre.

SchmerzerfUllt zeigen wir dies an.

Hersfeld, am 28. Juli 1917.

Im Hamen der Trauernden :

Conrad Sander

Gasthauszur Lullusquelle.

und zwecks gleichmäßiger Verteilung -er Haus- bra»-kohlen ist die Feststellung der in den einzelnen Haushaltungen der Stadt Hersfeld vorhandenen Vorräte an Nußkohlen, Braunkohlen und Briketts aller Art er-

forderlich. Auf Grund des § 11 der Anordnung des Kreisausschufses vom 23. 6. 17, Kreisblatt Nr/ 152, werden daher alle Haushaltungen der Stadt Hersfeld, die mehr als 5 Ctr. insgesamt. Vorrat von den genann­ten Brennstoffen haben, aufgefordert, ihren Bestand am 1 August -s. Je. getrennt nach den einzelnen Sorten bis spätestens 3. August 1917 schriftlich oder mündlich der Ortskohlenstelle im Stift 10 -

Wer- mmftes Sons anznmelden. Die Ver­braucher sind zu genauen Angaben verpflichtet, auch wird die Richtigkeit der Angaben durch Augenschein u. s. w. nachgeprüft werden. Wir warnen daher vor unrichtigen Angaben oder dem Verschweigen von Vorräten. Die

genaue und pünktliche Einhaltung des Termins für die Anzeige ist sehr wichtig für die Ausfertigung der Kohlen- scheine, die für die Zukunft beim Ankauf von Kohlen dem Händler vorgelegt werden müssen. Wir bitten da­her dringend, die Mitteilung rechtzeitig zu machen. Ver-

nur 4 Tage! Hersseld. nur 4 Tage!

Auf der Durchreise nach Cassel

Circus Althoff

Samstag den 28. 3nli 1917, abends 8 Ahr

Grosse GalaMnongs-m

Sonntag, Den 29. 3eli 1917

Zwei grosse ßaupt-Uorstellungen

Anfang der ersten nachmittags 4 Uhr, der zweiten abends 8 Uhr, mit

Riesen-BrossiaUl-Prouramm.

Mttt Mi Anst,,, MM 8 H|r, jr»Je L-MWen.

Dienstag, nachmittags 4 Uhr, große Kinder- und Familien-Dorstellung.

Logensitz Mk. 3.-, Sperrsitz Mk. 2.-, 1. Platz Mk. 1,50 PlUtzk. 2. Platz Mk. -.30, Gallerie Mk. -.50.

Kinder bis zu 10 Jahren zahle« in den Nachmittag- «. Wochentag-Abendvorstellungen halbe Preise.

Militär vom Feldwebel abwärts: nur nachmittags uud in den Wochentagen bei . Abendvorstellungen 1. Platz Mk. 1., 2. Platz Mk..70, Gallerie Mk. 35.

Vorverkauf an der Cirkus-Kasse.

Habe keine Mühe und Kosten gescheut, für das kurze Gastspiel große Attrak­tionen und tüchtige Kräfte zu gewinnen.

Die Direktton.