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Nächsten Freitag, den 6. d. Mts., von nachmit­tags 3 Uhr ab findet der

Serhuf Ses

Mbiiisriichlgssts eines verstorbenen Hospital- pfründners gegen Barzah­lung im hiesigen Hospital statt.

HerSfeld, den 3. Juli 1917. Die Armenverwaltung.

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in verschiedenen Größen ein- getroffen und gebe dieselben zu billigen Preisen ab.

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IMtaes Hass ZiGen" Ges. m. beschr. Haftung.

Köln, Ehrenstr. 34

Für die laufende Woche fommen zur Verteilung a auf Abschnitt 44 der allgemeinen Lebensmittelkarte

200 or. Graupen,

b auf Abschnitt B der Lebensmittelkarte für Jugendliche im Alter von über 1217 Jahren

250 gr. Buchweizengrütze, der Verkauf findet durch alle LebeuSmittelgeschäfte am Donnerstag den 5. d. M statt.

Weiter werden verteilt

c auf Abschnitt 45 der allgemeinen Lebensmittelkarte

50 gr. Käse,

zu haben in den Geschäften Hermann Altenburg, S. Rehn, I. H. Otto, W. Strippet und Friedrich Weber.

' Verkaufstag Freitag den 6. d. M.

d auf Abschnitt 46 der allgemeinen Lebensmittelkarte

1 Plö. Dörrgemüle,

zu haben in allen Lebensmittelgeschäften.

Der Preis für das Dörrgemüfe beträgt bis auf weiteres, um einen Ausgleich für die fehlenden Kartoffeln zu schaffen, 1,00 M. für das Pfd. Der Nährwert von 1 Pfd. Dörrgemüfe ist mindestens gleich 3 Pfd. Frisch- gemüse.

Anträge auf Zuweisung von Kartoffeln sind zweck­los, man halte sich an das Dörrgemüfe.

Anderweiter Verkauf als von uns vorgeschrieben ist unzulässig.

Die Kaufleute bitten wir, die Lebensmittelkarten- abschnitte alsbald nach dem Verkauf abzuliefern.

Für Abschnitt 46 wird den Kaufleuten je. 1 M. zurückvergütet.

Hersseld, 4. Juli 1917.

Der MagistratVersorgungsstelle--.

Aufruf!

Unsere deutschen Brüder stehen, zum letzten entscheidenden Schlage ausholend, am Ende des dritten Kriegsjahres im Felde. Das Siegsriedschwert in der Faust darf nicht zucken, wenn es gilt, heimtückische Feinde vom heimat­lichen Boden sernzuhalten. Nur stahlharter Wille, getragen von siegesfroher Zuversicht, vermag diese Riesenarbeit zu leisten.

Der Daheimgebliebenen Pflicht ist es, dazu beizutragen, daß der Geist unserer Truppen in langer, ermüdender Kriegsarbeit frisch bleibe. Bücher sind Freunde und bedeuten für unser Heer und unsere Flotte eine geistige Macht. Das Buch, das im Schützengraben, an Bord oder im Lazarett gelesen wird, ist mehr als ein bloßes Mittel zur Unterhaltung und Zeitverkürzung: es schlägt Brücken zu der Welt, die zurzeit für den Soldaten nicht da ist, die aber das Ziel seiner Sehnsucht ist. In Erzählung und Belehrung, in Scherz und Ernst will das Buch die Herzen erquicken, die trüben Gedanken ver­scheuchen, Schützengrabeneinsamkeit und Lazarettruhe verschönen. So sind Bücher Waffen, die den Mut stärken, und Mut ist Sieg.

Viele Millionen Bücher sind hinausgesandt, aber tausendfach tönt uns der Ruf nach Lesestoff von den höchsten Kommandostellen bis zum schlichten Soldaten entgegen.

Für die Millionenheere sind Millionen Bücher erforderlich. Darum bitten wir um Geldbeiträge für eine

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Immer wieder kommen uns Klagen zu Ohren" daß >ei der Versorgung mit Lebensmitteln einzelne Geschäfte bunden bevorzugen, indem sie solche, die Waren bei ihnen holen wollen, abweisen und später anderen die Waren verkausen. Auch werden häufig Klagen über hohe Preise laut. Alle diese Singen können nur ua-sevrült werden, turnn sie uns osort übermittelt werden. M «- m Jn- resse der Allgemeinheit, daß derartige Verstöße mit Schärfe verfolgt werden. Deshalb sollte aber auch nie­mand davor zurückschrecken, uns Mitteilung zu machen, auch wenn er mit seiner Person, wie das bei strafrechtlich zu verfolgenden Handlungen unausbleiblich ist, für seine Anzeige einstehen müßte. Es ist nicht richtig, wenn man aus Scheu hiervor sich damit begnügt, bei seinen Be­kannten darüber Klage zu führen. Das trägt lediglich eine Erregung unter die Bevölkerung, zu der kein Anlaß vorliegt, zumal in der Regel dabei Uebertreibungen unter­laufen. Wir wollen, daß jeder nach der ihm zugeteilten Menge befriedigt wird und werden nicht davor zurück- chrecken, gegen Geschäfte die gegen den Grundsatz ge­rechter Verteilung verstoßen, nachdrücklich eiuzuschreiteu. Nötigenfalls werden solche Geschäfte von der Belieferung durch die Stadt ausgeschlossen.

Hersfeld, den 3. Juli 1917.

Der MagistratVersorgungsstelle.

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null AM.

Gehören doch Bücher zu den wertvollsten Gaben, die heimatliche Liebe jetzt noch spenden kann.

Helft uns, daß wir schöpfen können aus dem Born, der im Volk der Ächter und Denker aus den Tiefen bei deutschen Gemütes quillt. Gebt alle und reichlich für die Tapferen, Treuen, die mit Blut und Eisen uns und das Unsrige, Volk und Vaterland verteidigen!

Der Körenpröfibent:

von Hindenburg, General-Feldmarschall.

MWnt (Urfnrnnö§fieint) zu haben bei

L. Funks Buchdruckerei.

Die Reinigung des Geismühlgrabens

st in diesem Jahre auf die Zeit vom 12.14. Juli estgesetzt worden. Am Sonntag den 15. Juli können ne Arbeiten, mit Ausnahme der Zeit von vormittags 911 Uhr, beendet werden.

Zur Reinigung des GrabenS sind auf Grund des § 17 des Wassergesetzes sämtliche Eigentümer von Grund­stücken, die den Wasserlaus nutzen, oder für deren Zwecke er angelegt ist, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er z. Zt. noch dem Vorteil der betr. Grundstückseigentümer dient oder nicht, verpflichtet und werden hierdurch auf- gesordert, die Reinigung zu bewirken.

Bei Nichtbefolgung der Aufforderung wird unmittel­barer Zwang angewendet.

Hersfeld, den 30. Juni 1917.

Die Volireiverwaltuns.

Der ProvinzialVerein vom Roten Kreuz für die Provinz Hessen-nassau

Der Hlänner'vereln vom Roten Kreuz in Hersle d

Der Bezlrhsvnrsland des Vaterländischen Frauen- verelns im Reg.-Bez. Dassel Der Vaterländische Frauen- verein in Hersle d.

Brennboiz-Uerkauf

Königliche Lberlörfterei Niederaula.

Am Freitag den 6. Juli, von vormittags 9 Uhr ab, soll im Stein'schen Gasthos zu Niederaula folgendes Holz öffentlich meistbietend ausgeboten werden:

SchutzbezirkNiederaula, Sammelhieb, Kiefern- 260 rm Knüppel, 80 rm Reis 1. Kl.

Schutzbezirk Falkenbach, Distr. 93 a Buchen: 170 rm Reis 3. Kl.

Schutzbezirk Gershauseu, Distr. 124 a, 129 b Buchen: 150 rm Reis 3. Kl.

Zur Entgegennahme von Spenden zu obigem Zweck haben sich bereit erklärt:

L. Pfeiffer Depositenkasse, Mitteldeutsche Privat-Bank Jakob Hahn, Städtische Sparkasse HersselderSpar- u. Darlehnskasse, Webertsche Buchhandl.

Westphalsche Buchhandlung

Hersfelder Zeitung, Hersfelder Tageblatt.

Die Zeichnungslisten liegen vom 1. Juli an auf und werden am 15. Juli geschlossen. Versäume nun Niemand, rechtzeitig sein Scherflein zu obigem Zweck beizutragen.

Hersfeld, 30. Juni 1917.

Der Vorstand nom Münner-Berein vom Koten Kreuz und vom Vaterliindischen Fraueuverein

L. Becker, Apotheker, Frau Carol. Engelhardt.

Zahlungsbefehle

empfiehlt Ludwig Funks Buchdruckcrei.

Mädchen

Knechte u.sonstiges

Personal findet man leicht durch ein kleines Inserat im

Hersieider Tagebian.