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Hersfelder Tageblatt

Amtlicher Anzeiger

Bezugspreis oiertslführlich für Hersfeld 1.50 Mark, durch die Post be­zogen 1.60 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckers: Hersfeld. Für die Rckmttion verantwortlich Franz Funk in.Hersfeld.

Melder

für den Kreis Hersfeld

fireisölatt

Nr. 111. wbwj^-« Sonntag, den 13. Mai

Amtlicher Teil.

Hersfeld, den 7. Mai 1817.

Nachstehend veröffentliche ich das Ergebnis des z« Gnntten der Jn-uEriexemeindeu Pelbert und Langenberr im Kreise Merrmann »eranstalteren Opfert»,es des Kreiies Hersfeld.

Der Anzeigenpreis beträgt für die einfpallige Zelle 10 Pfennig, im . amtlichen Telle 20 Pfennig, Reklamen die Zelle 25 Pfg. Bei Wieder­holungen wird Rabatt gewährt. Erscheint jeden Werktag nachmittags.

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7. Äengendorr.

8. BieLeüach.

9. Bingartes. Dursbz.

10. Lonrod«.

11. Tinkelrod«.

12. Erchhof, Gutsbz.

13. Eitra.

14 Engelbach, Gutsbz.

15. Friedemald.

16. Fried ewald, fis. Obersörsterei.

17. Friedlos.

18. Frielingen.

19. Gersdorf.

20. Gershausen.

21 Gethsemane.

22. GitterSdorf.

23. Goßmannsrode.

24. Harnrode.

25. Hattenbach.

26. Heddersdorf.

27. Heenes.

28. HeimboldShausen.

29. Hersa.

30. Heringen.

31. Heringen, sts. Oberförsterei.

32 Hersfeld, Stobt.

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51. Leimboch.

52. LengerS.

53. Malkomet.

54. Meckbach.

55. Meckbach, fiS. Oberförsterei.

56. Mecklar.

57. Meifebach, Guttbz.

58. MengShaufen.

59. Wechselt,.

60. Neuenstein, fis. Oberförsterei.

61. Niederaula.

62. Niederaula, fis. Oberförsterei.

63. Niederjofsa.

64. Obergeis.

65. Oberhaun.

66. Oberlengsfeld.

67. Oberode, GutSbz.

68. PeterSberg.

69. PhilippSthal.

70. RanSbach.

71. Reckerode.

72. Reilos.

73. Reimboldshausen.

74. Röhrigshos mit Nippe.

75. Rohrbach.

76. Roßbach.

77. Rotensee.

78. Rotterterode.

79. Schenklengsfeld.

80. Schenksolz.

81. SiegloS.

82. Solms.

83. Sorga.

84. Stärklos.

85. Tann.

86. Untergeis.

87. Unterbaun.

88. Unterneurobe.

89. Unterweisenborn.

90. 'li ehrshausen.

91. Widdershausen.

92. WilhelmShof, Gutsbz.

93. WillingShain.

94. Wippershain.

95. Wippershain, fit. Oberförsterei.

96. Wölfershausen.

97. Wüstfeld.

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2 Dosen Conferven.

11 M. bar. 100 St. Bouillonwürfel. 2 Pfund Haferkrütze.

Aus der Stadt Hersfeld wurden gespendete 174 Eier, ungefähr 65 Pfund Speck, Schinken und Rauchfleisch, 17 Würste, 4 Büchsen Meischkonserven, 1 Büchse Fischkonserven, 6 Büchsen Gemüsekonserven, außerdem Mehl, Sago, Graupen, Gerste, Erbsen Bolmen, Dörrobst, sowie ein großer Teil der zur Verpackung nötiges fitsten, Fässer und Materialien.

Ein großer Teil der Spenden war unentgeltlich.

anen Spendern, die in hochherziger Weise von den bereits erheblich zu'aMmeuge'chmoizeuen Bvrrsten a« Lebensmitteln der verichiedenften Art in reichern Maße abgegeben haben, ''sgt der Aus'chuß seinen herzlichsten Dank.

Da ein Teil der Lebensrnittel nnesrseLtlich gr- 'peLbe: selben ist, < »er es nicht w'gkx, bestn^mre treffe ffr die Lb-sabe der Lebenstn-rrel m die em- r^LLLtLbe» Gemer-bes sorans Heran 'est,n 'e4.es.. D:Ire 5k heran-stellen, bis enWM» -N LR.ch: sei er-exNt '«ir i»s nntr^LichLEn LnsMr^es rx LerZer Btierifci 5* ersÄe» feite fe "--» bieder

dieser -SekezeuHeit atü: -" n-M uWerls^r» daraus hrnzuweiseV, baß diesru <en Werfen»n des Kr^ es Hers selb, welche Haus^r-chlschrer haben. «s«er dem Ergeb' s des Tostru^es auch -a« ausnahmslos ihre« Anteil zur Hindenbnrgsspende ab-zeliererthaLes. Das Ergebnis der Hindenburgsipende beträgt zur Zeit rund 130 Zentner Speck. Diese Menge wird in erster Linie zur Versorgung der sämtlichen Rüstungsarbeiter des Kreises Hersfeld, in zweiter Linie der Rüstungsarbeiter des Kreises Schmalkalden oerwandt.

Der Ausschuß für den Opfertag:

Schriftleiter Bächstäbt, Hersfeld.

Domänenpächter E s ch t r u t h, Wilhelmshof Superintendent Feyerabend, Hersfeld

Bürgermeister Groscurrh, Unterbaun, stell». Bors. des landw. Kreisvereins.

Reg.-Asiessor von Sedemann, Hersfeld. Bürgermeister Mohr, Conrvde.

Baukdirektor Adam R e ch b e r g, Hersfeld. Rentier Arthur Rehn, Hersfeld.

Bürgermeister R ö s s i n g Kerspenhausen.

Fortsetzung aus -er 4. Leite.

^«u#t^*«^«.«» ««.«.«44« ___*, das m den Tagen zwischen Sem 10. und 15. Mai ein KälterÄckichlag und Nachtfröste eintreten. Der Landnirr -urchrer bestnders .die gestrenger Herren" oder ..Eisheiliges", deren Namens rar oxf den 11.. 12 nnd 1 Mai falle«. T«s« halb ziehe nch auch der Lardmann im Mast noch nach dem citen Bers an: Ter Ban« nach der alten Art

Brrrtholome. Ei« Kälrtrüekfchlag rsrchr stch bereits seit Tagen bemerkbar. Ho^enru.ch gehen aber die Ei»- |e tilgen »orLber ohne SH»se« enznrich:-:«

d Hersfeld, 12 Mai. 5»« dem Ksmsendo der Gewerkich»': H^imdoldshausts ist der Kriegsge- fangene Sutzlow Waistlv L Ksmp. li ü eurwützen.

j:( Hersfeld. 12. Mai Die hervorragende Wirkung des HerSfelder LulluSbrunnens wird neuerdings immer mehr von feiten der Aerzte und Kranken an­erkannt: und zwar hat sich derselbe bei allen Magen- und Darmkrankheiten, Darmträgheit, Hämorrhoiden, Leberleiden, Gallensteinen, Rheumatismus und Zuckerkrankheit sowie als Vorbeugungsmittel, u. a. auch gegen Blinddarmentzündung glänzend bewährt. Der Lullusbrunnen ist sehr wohlschmeckend und be­kömmlich, dauernd wirksam und gut haltbar. Wie sehr der Hersfelder Lullusbrunnen immer mehr als -jütisches Heil- und Borbeugungsmittel geschätzt wird, zeigt wohl am besten der steigende Versand. So konnte in letzter Friedenszeit weit über das Fünf­fache gegenüber dem gleichen Zeitraume im Borjahre, und zwar wesentlich auf ärztliche Verordnung und zu eignem Gebrauch der Herrn Aerzte zur Absendung gebracht werden. Dies ist gewiß der beste Beweis für die außerordentliche Heilkraft des LulluSbrunnens. Nach dem Urteil erster Autoritäten ist der Hersfelder Lullusbrunnen dem Karlsbader Mühlbrunnen voll­kommen ebenbürtig. Deshalb wird zum Beispiel auch auf Universitätskliniken der Hersfelder LulluS- brunnen an Stelle des Karlsbader Wassers in großen Mengen verwendet 'und zwar mit bestem Erfolge. Wer dieses Heilwasser benötigt, wende sich, wo nicht erhältlich, an die LuSusbrunnen-Gesellschaft m. b. H., Bad Hersfeld, welche auf Verlangen Borzugsofferte und Aerzteschrift versendet.

Treysa, 10. Mai. Wie wir schon vor einiger Zeit mitteilten, ist seitens des Herrn Regierungspräsidenten den Anstalten Hephata bei Treysa di<Berechtiguw

den Anstalten Hephata bet Treysa dielBerechtigung er­teilt, für die Anstalt geschenkweise überlassene Kleidungsstücke Abgabebescheinigungen auszusteken, die zu einem neuen Bezugsschein berechtigen. Die Anstalt ist in großer Verlegenheit und Not, den vielen Hunderten von Kindern und erwachsenen Insassen Sie erforderliche Kleidung darzureichen. Sie würde außer­ordentlich dankbar sein, wenn getragene Kleidungs­stücke ihr überwiesen würden. Eine Sammelstelle für derartige abgelegte Kleider usw., die Hephata zugute summen sollen, ist im Diakonenheim, Augustastraße 26, eingerichtet. Dort werden auch die Bestellungen auf Abgabebescheinigungen entgesengeuommen, die dann seitens der Anstaltsdirektion jedem Geber direkt

z«g,f»u-t werden.