In das Handelsregister B ist zu Nr. 17 bei der Firma
Lullusdrurmen-Gesell-
Hersseld heute eingetragen worden: An Stelle des bisherigen Geschäftsführers Referendar a. D. Rudolf Kämmen in Hersfeld ist der Kaufmann Karl Martim! in Hersfeld und als fein Stellvertreter der Kaufmann Lorenz Mohr in Hersfeld getreten.
bersfeld, den 5. April 1917.
Hm 1. Oftertag.
Vormittags ValO Uhr: Herr Superintendent Feyerabend (Gottesdienst u. Abendmahl) Nach dem Gottesdienst:
Verteilung der Bibeln an die Confirmanden der Sonn- tagschule.
Nachmittags 2 Uhr:
. Herr Pfarrer Scheffer.
Peters berg.
Vormittags 10 Uhr Gottesdienst.'
Abt. 11.
Gemäß Verfügung des Herrn Regierungs-Pränden- ten sind alle die
Unterbaun
Vormittags 9 Uhr Gottesdienst u. Abendmahl (Vorbereitung vorher).
Am 2. Ostertag.
Vormittags ValO Uhr: Herr Pfarrer Gonnermann Gottesdienst u. Abendmahl. (Vorbereitung vorher).
W bob Kartoffeln bezweckenden Arbeiten allgemein und ohne Ein schränk ung auch an Sonn- und Festtagen erlaubt.
bersfeld,
( den 7. April 1917. Die Polizeiverwaltung.
««tl. Hinterlegungsstelle für Mündelvermögeu,
nimmt allgemein Wertpapiere zur Verwahrung und Verwaltung (VerlofungS- konttolleZinsfcheineinlösung ufw.) an, in Caffel bei der Direktion, außerhalb durch die Landesrentereien.
Die Direktion.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Uloth.
Herr
Petersberg.
Vormittags ValO Uhr:
Con-
firmation und Abendmahl.
Kathol. Gottesdienst.
Karsamstag: 7 Uhr: Auf- erstehungs-Feier.
Oster-Sonntag: 7 Uhr : hl. Messe.
8 Uhr: hl. Messe.
V4IO Uhr: Amt, Predigt. Christenlehre.
Vs3 Uhr Andacht.
Oster-Montag - 8 Uhr: Festkommunion.
^10 Uhr: hl. Messe. VaS Uhr Andacht.
Werktags: 7 Uhr hl. Messe Gelegenheit zur hl. Beichte Sonnabend 5 u. 8 Uhr.
Sonntag: 7 u. 3 Uhr bei fremden Geistlichen.
Zigarette
zu Originalpreilen :
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Freundliche
Arbeitsbücher
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Jeder Landwirt, der Knechte, Mägde oder sonstige Leute sucht,
Jede Behörde oder jeder Kriegsbetrieb, der Personal benötigt,
Jede Perlon, ob männlich oder weiblich, die in der Landwirtschaft Arbeit wünscht,
Jede perlen, ob männlich oder weiblich, die sonstige Arbeit sucht, einerlei welcher Art, wenden sich an die
Hilfsdienstmeldestelle Hersfeld, Rathaus Zimmer 12.
Jedes ©efuch — mit Lohnangabe — mutz ichrift- lieb eingereicht werden.
Grundsätzlich nur an einer Stelle melden!
Wer schon mit landwirtschaftlichen Arbeiten be- schäftigt war und irgendwie abkommen kann, melde sich für die Arbeit in der Landwirtschaft, sie hilft uns, Sieg und Frieden zu erringen.
HilssdieuftmelLeftelle
fflr die Kreise Hersseld und Hünseld.
• Bringt Euer Gold zur •
Goldankaufsftelle
Rathaus, Zimmer Dr. 9. Geöffnet jeden
Dienstag, v. 10-12 Uhr norm.
Opfertag
des Kreises Hersseld. sstüt i 8mi>).
Zu Gunsten der Jndustriegemeinden Velbert (ca. 25 000 Einwohner) und Langenberg (ca. 10 000 Einwohner) im Kreise Mettmann (Rheinland) deren besondere Bedürftigkeit der Herr Regierungspräsident in Düsseldorf bestätigt hat, findet am
Dienstag, den 10. April 1917 ein Opfertag im Kreise Hersfeld statt. Die Landwirte, und alle, welche in der Lage sind, Dauerware aus Hausschlachtungen oder sonstigen Lebensmittel aus ihrer Wirtschaft abzugeben, werden herzlichst gebeten, dies zu tun. Jede kleine und kleinste Gabe ist willkommen. Diele Wenig machen ein Viel! Die Sammlung der Spende erfolgt durch die Ortskommission von Haus zu HauS. Den Spendern wird der gesetzliche Höchstpreis gezahlt. Für geräucherten Speck und Schmalz wird ausnahmsweise ein Preis von 3 Mark pro Pfund gewährt, für Eier 25 Pfg. pro Stück.
Der unterzeichnete Ausschuß nimmt die von den OrtSkommissionen gesammelten und nach Hersfeld abgelieferten Lebensmittel in seinem Lokal in Hersfeld in der Brauerei Steinweg am banflack von n. bis 14. April ds. je. täglich von 10 bis 1 Uhr entgegen. Während dieser Zeit sind auch Spenden von Einwohnern der Stadt Hersfeld herzlich erbeten. Der Ausschuß arbeitet ehrenamtlich. Die erforderlichen Betriebsmittel hat sich die Bank L. Pfeiffer hier erboten, zinslos zur Verfügung zu stellen. Die sonst bis zur Versendung der Lebensmittel entstehenden Kosten trägt der Kreis Hersfeld aus den Uebcrschüssen der öffentlichen Lebensmittel- bewirtschaftung. Die Kosten für Verpackung und Fracht von.Hersfeld nach dem Rheinland tragen die empfangenden Gemeinden, die verpflichtet sind, nur diese und keine
weiteren Kosten auf den Preis der Lebensmittel bis Abgabe an die Bedürftigen aufzuschlagen.
Der Ausschuh für den Opfertag:
Schriftleiter Bächltädt, bersfeld.
Domänepächter eichltruth, Milkelmskok.
Superintendent feyerabend, bersfeld.
zur
Bürgermeister ©roscurth. Unterbaun, stellv. Bors, des landw. KreisvereinS. Reg.-HHeHor von bedemann, berefeld. Bürgermeister JMobr, Conrode. Bankdirektor Hdam Rechberg, bersfeld. Rentier Hrtbur Rebn, berefeld. Bürgermeister Reling, Kerepenbaufen.
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MeisebachrrÜlaße 73
Der Krieg verlangt, daß von jetzt ab keine Hand mehr unbenutzt ruht.
Wir richten deshalb hierdurch an die Frauen der m Felde weilenden Krieger die Bitte, sich, soweit es ihre häuslichen Verhältnisse zulassen, zur Arbeit in den Fabriken zu melden.
Für diejenigen Frauen, welche sich nicht den ganzen Tag frei machen können, giebt es in den Fabriken auch Halbtagsarbeit.
Notfalls können die Frauen fhh auch zu Garten- und landwirtschaftlichen Arbeiten melden.
Da der Herr Reichskanzler angeordnet hat, daß bei unbegründeter Arbeitsverweigerung die Familien-Unter- tützung des Reiches entzogen werden kann, wären auch die Fabriken gezwungen, die Kriegsunterstützung teilweise oder ganz zu entziehen, wenn Arbeit ohne dringenden Grund abgelehnt wird.
Her Hersfeliler Fürikmtti-Pmii
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Zeichnet die 6. Kriegsanleihe mit dem letzten Groschen, den Ihr entbehren könnt, damit das verruchte England auf die Knie gezwungen wird, damit das verlogene, hinterlistige Amerika sieht, , daß wir Deutschen fest und einig sind, zu siegen ■ gegen alle unsere Feinde.
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Hurra für Kaiser und Reich!
Beicßmann-Cembacß,
Prov.-Vors. det Bundes der Landwirte für Kurhessen.
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Am Dienstag, den 10. April
mittags 2 Uhr findet im Saale deS ©astbaue zum Stern durch fräu- lein felicitae Obaue auS frankfurt a/JM. ein
mit praktischen Vorführungen über kriegsgemäßes Kochen statt. Der Vortrag, bei dem die Stadtverwaltung in dankenswerter Weise von dem Hausfrauen-Verein hier unterstützt wird, ist eintrittfrei und für jedermann zugänglich.
Die Vortragende, eine bekannte Volkswirtschaftlerin, wird im allgemeinen die jetzt brennendsten Tagesfragen über kriegsgemäßes Kochen behandeln. Insbesondere:
1. a) Wie kocht man Gemüse ohne Fett und ohne Wasser in den vorhandenen Töpfen des Haushalts ?
b) Wie wird Dörrgemüfe, getrocknete Kohlraben, Rüben und Weißkraut am besten bereitet?
2. Wie kocht und brät man Fleisch (Wild, Geflügel) . und Fische ohne Fett und ohne Wasser in der Papierdüte im eigenen Brüter. selbst auf offenem Gasherde unter Zuhilfenahme der Kochkiste oder von 30 alten Zeitungen?
3. Wie sterilisiert man Fleisch, Obst, Gemüse ohne Weck- oder Rer-Apparate im eigenen Wasser oder Waschtopfe?
4. Wie stellt man selbst einen luftdichten Verschluß einer jeglichen Gefäßes, ohne Gummiring oder größere AuSlagen?
5. WaS ist daS Geheimnis aller Konservierung
6. Wie bewahrt man ideal Aepfel und Eier auf?
7. Das Einkocheu ohne Zucker.
8. Warum ist die Kochkiste kein Ersatzmittel, sondern eine Verbesserung?
9. Wie stellt man trotz mangels an Nahrungsmitteln noch eine wohlschmeckende nahrhafte Kost her?
10. DaS zeitgemäße Kochen alS verfeinertes Kochen, im Gegensatz zur „KriegSkost" ohne hinreichende Vor- kenntnisse.
11. Wie brät man ein kleines Glück Fleisch oder Fisch in tfer Pfanne ohne ein Krümmchen Fett?
12. Die Seemuschel, Steckrübe oder unterirdische Kohlrübe, Dickwurz, der gute MaiSgries bei verständiger feiner Behandlung all Leckerbissen (Rezepte).
13. Die deutsche Küche vor und nach dem Kriege; ihre Verfeinerung durch den Krieg, und das Ziel einer deutschen Heldenfrau im Gegensatz zur Jammerbahn und die Erfolge beider nebeneinander gesehen!
14. In wiefern ist jeder deutsche Mann und jede deutsche Srau für den Ausgang des Wirtscha tSkrieges mit verantwortlich?
15. Vorführung eineS tragbaren Selbstkochers, in dem sich daS Essen 5—10 Stunden heiß hält, nachdem eS in Eßkännchen aus dem Feuer angekocht wird und in dem Behälter garkocht.
Kostproben werden verabfolgt, nachdem vor den Augen der Zuhörer gargekocht wurde. Es wird gebeten, Kostteller und Löffelchen mitzubringen.
Wir richten an die Einwohnerschaft von Hersseld, besonders die Frauen aller Stände die Einladung, den Vortrag in ihrem eigenen Interesse zu besuchen. Es wird jeder dabei etwas lernen können, insbesondere wird es für die nächste Zeit wichtig sein, darüber Bescheid zu wissen, wie Dörrgemüfe am besten zubereitet wird. Wir empfehlen daher dringend, den Vortrag anzuhören.
berefeld, den 3. April 1917.
Der Magistrat — »erlorguagsIttHe.
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