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seit des englischen Weltreiches voranstellen will. Wir haben die Könige von Belgien und Serbien, von Mon­tenegro und Rumänien in ehrlichem Kampf bezwun­gen, der Kaiser aller Reutzen ist seinen eigenen Bun­desgenossen zum Opfer gefallen. Der erste in dieser Reihe,- ob er, so fragt derB. L.-A.", auch der letzte sein wird?

Lord Milners Misston in Petersburg.

Manchester Guardian" meldet aus London: Man darf jetzt erklären, daß Lord Mclners jüngste Mission nach Rußland mit den neueren russischen. Verhältnissen zusammenhängt. Aus einem Brief Hardmges an Bu- chanan, den Dillon im Unterhause verlas, erhellt, daß die englische Regierung seit geraumer Zeit über die ernste Lage in Rußland im klaren war. Man glaubt, daß der Zar der königlichen Familie mitgeteilt habe, daß seiner Meinung nach etwas im Gange sei, was er aber überwinden zu können hoffte. Es ist Grund zu 1 1 "siland ge-

der Annahme vorhanden, daß Milner nach Rußt sandt wurde, um einen Vergleich zwischen SS

sandt wurde, um einen Vergleich zwischen Zar und Duma durchzuführen und eine Revolution abzuwenden. Milner schlug vor, daß der Zar ein Ministerium er­nennen sollte, das für die Duma annehmbar wäre, und zwar wurde Sasanow als Premierminister «nd Minister des Aeußern empfohlen. Auch das lehnte der Zar ab. Milner machte noch andere Versuche, um eine Versöy- nung zwischen Zar und Duma herbeizuführen, aber alle Versuche scheiterten an der Hartnäckigkeit des Zaren.

(Auch diese Mitteilung läßt klar erkennen, daß Eng­lands Treiben darauf gerichtet war, eine Regierung in Petersburg zu schaffen, die ganz im englischen Sinne handeln sollte. Der Name Sasanow besagt genug.)

Weitere Zeichen für die englischen Treibereien.

9-$ Stockholm, 17. März. (T. u.) Einen indirek­ten Beweis für die britische Teilnahme an den Vorbe­reitungen zum russischen Umsturz liefert lautVoss. Ztg." die folgende Meldung: Der Marineattachee bei der britischen Botschaft in Petersburg Greenfell, der am vorwöchigen Montag in Kronstadt weilte, hatte tags darauf in Petersburg eine lange Unterredung mit Mil- jukow und Gutschkow. Am selben Abend begab er sich nach Sebastopol, wo er am Freitag mit dem Komman­danten der Schwarzenmeerflotte Admiral Koltschak kon­ferierte. Es unterliegt keinem Zweifel, daß Greenfell mit Koltschak, der seit Jahren i« engen Beziehvnaen zu Kadettenhäuptern steht, die Stellungnahme der Schwar­zenmeerflotte zu dem geplante« Umsturz besprach. Der Marineminister, der seit langem ein geheimer Gegner der bisherigen Regierung gewesen ist, scheint im letzten Augenblick die Teilnahme an dem Umsturz verweigert zu habe«. Denn er verschwand in derselben Nacht in geheimnisvoller Weise aus Petersburg, wohin er jeden­falls bis Montag noch nicht zurückgekehrt war, daher auch wohl die vorläufige Uebernahme des Marinemini­steriums durch Gutschkow» denn man hofft anscheinlich noch immer auf die Mitwirkung des bisherigen Marine- ministers, der in Rußland äußerst populär ist.

9=^ Rotterdam, 17. März. (T. U.) In Holland herrscht allgemein die Auffassung, daß die in Szene ge­setzte russische Revolution auf der Petersburger Kon- serenz vorbereitet worden sei.

Anerkennung der «ene« Regierung dnrch Frank­reich und England.

** Basel, 17. März. (T. U.) Die ,-Tribuna" mel­det aus Petersburg: Frankreich und England haben als erste die provisorische Regierung anerkannt. Die mo­narchische Regierungsform betrachtet man als noch nicht

Welche Gefühle mag dieses Verhalten der West­mächte wohl beim Zaren erwecken?

w Gens, 17. März. (T. U.) Nach hier lautB. L.-A." eingetroffenen Nachrichten handelt es sich bet der Anerkennung der provisorischen Regierung durch Frank­reich und England nur um die ungestörte Fortfitsi der Geschäfte, die formelle Anerkennung soll erst e____ gen, wenn die Regierungsform endgültig entschieden sein wird. In Petersburger Kreisen glaubt man, daß die monarchische Regierungsform nicht verlassen und der künftige Zar ans die Verfassung vor Duma, Reichs- rat und Semstwoverband vereidigt werde« soll.

-rung erfol-

Großfürst Nikolai als Diktator?

Aus Kopenhagen erfährt dieKöln. Ztg.": Die Gerüchte über die Ermordung Stürmers und Proto- popows haben noch keine Bestätigung erfahren. Man glaubt, daß Großfürst Nikolai die Diktaturgewalt über das Heer erhalten wird, bis die Lage geklärt sei.

o^ Amsterdam, 17. März. (T. U.) Wie hier laut Vorw." in gutunterrichteten Kreisen verlautet, ist der Einfluß des Großfürsten Michael Mexandrowitsch gleich Null, dagegen ist Großfürst Kyr»ll, welcher Rod- zianko schleunigst eine Ergebenheitskundgebung drah­tete, ehrgeizig und spekMert auf die Zarenkrone.

Die Rache a« Snchomlinow.

Als die Soldaten, die die Duma bewachte«, vo»» der Ankunft des gefangenen Snchomlinow hörte«, forderte»» sie stürmisch feine Auslieferung, da sie sich an ihm räche»» wollte«. Die Abgeordneten hatten die größte Mühe, die Soldaten zu beruhigen. Diese bestanden darauf, daß Snchomlinow die Epanletten von der Uniform ge­rissen wurden und schließlich mußte Suchomlinow sich dies gefalle,» lasse«. Auch die Wache des Palastes von Zarskoje Sselo hat sich den Vertreter« 6er nenen Re­gierung ergebe«, die sie mit Begeisterung begrüßte.

Was wird die Folge sein?

Kenner der politischen Verhältnisse Rußlands drücken lautNationalztg." die Befürchtung aus, daß die revolutionären Ereignisse den Urhebern rasch über den Kopf wachsen und zu einem blutigen, lange an­dauernden Bürgerkriege führen werden. Wahrschein­lich ist eine furchtbare Verschlimmerung der herrschen­den Notstände zu erwarten.^ r m t

DasBerner Tagblatt" sagt über Rußland u. a.: Unter allen Umständen wird die Revolution ungünstig für die Entente ausklingen. 91W nur erkannten meire Kreise des Volkes, daß öle immer startet wer­dende Abhängigkeit von England des Reiches unwürdig sei, fon6ern die Fragen der Verproviautierung, die durch die alte Regierung nicht gelöst werden sonnten, werden den Revolutionären noch viel größere Schwie­rigkeiten bereiten, die sie endlich zum Frieden zwingen müssen. Der alten Regierung ist doch wenigstens die Vervroviarrtiernng des Heeres geglückt, die Revolu- tirmSregierung, die hier versagen würde, könnte sicher sein, daß das hungernde Heer sich gegen sie wendete.

Neues von Mr. Gerard.

Vielsagende E»»th«ll«ngen.

Der ^amb. Sorrtfoonteni" ^ deuterkenSwerie« Brief des amerikanischen Obersten Emerson an den Heralmajor O Nyan in Neuyort m D-««»« teil, e» Ä.J«rln:,a6« m LLLK wär Ä» wU

gegenMer es Mr unnrögllch gemacht, weiterhin in der Eigenschaft eines Offiziers in unserem militärischen Dienst hier im Auslande zu bleiben. Sie finden berge- schlossen eine Abschrift meines Briefes an den Staats- ius diesem Briefe werden Sie entnehmen, daß der Botschafter Gerard die grobe Ungehörigkeit be­gangen hat, mich ««fznfordern, mein dem deutschen Gerreralstabe verpfändetes Ehrenwort zu brechen n«d ihm geheime Nachrichten über meine etwaigen Beob­achtungen an der deutschen Front z« liefern. Dies sollte in der Form anscheinend harmloser Feldpostkar­ten geschehen, die ich in einen Text einschließen follte, der eine von Herrn Gerard selbst entworfene Chiffre enthält." In einem Briefe desselben Obersten Emer­son an Staatssekretär Lansing vom 20. Dezember 1915 steht noch folgendes zu lesen:Als ich im letzten Jahre zum erstenmal nach Berlin kam, hatte ich Gelegenheit, derNew Nork World" als deren Sonder-Berichterstat- ter mitzuteilen, daß 200 amerikanische Pässe. blanko

--=^WIi^ i|^

Der Landwirt

zeicsinei Kriegsanleihe, weil Äeflh und Arbeit in einem sieghaften Deutschland gesegnet sein werden-

der Arbeiter,

weil seine aussichtsreichen Lebensbedinaungen mit dem Wohlergehen des Vaterlauves aufs engste verknüpft sind-

»-, Industrielle, der den Schuh der Heimat und zufriedene Arbeiter braucht,-

b« Kaufmann,

der seine Einkommensquellen von einem staiken

Vaterland beschirmt haben muß-

»<>- Alter,

das Me Fruchte seiner Arbeit nicht der Bergung durch rücksichtslose Feinde preisgeden will-

» Jugend

in dem ungestümen Streben nach allem,

zeichnen die 6. Kriegsanleihe, weil sie Herz und Verstand zugleich haben.

vom Botschafter Gerard unterschrieben, auf unserer Berliner Botschaft verschwunden seien, und daß diese von Bürger«, deren Länder im Kriege mit De«tschla«d liegen, beuntzt würden."

KtiegsaKMlel

A«szcichuung verdienter Generale.

Wie der Reichsanzeiger meldet, ist dem General der Infanterie von der Armee v. Strantz das Grotz- kreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern und dem General der Artillerie z. D. Kühn die Königliche Krone zum Roten Adlerorden 1. Kl. mit Eichenlaub verliehen worden.

Fliegerbomben auf die englische Küste.

Reuter meldet amtlich: Freitag früh 5 Uhr 3 Min. warf ein feindliches Flugzeug Bomben auf Wcstgate. Niemand wurde verwundet. Der Sachschaden ist sehr gering.

Die amerikanische« Eisenbahner treten in den Streik.

Wie derFrkf. Ztg." aus den» Haag gerneldet wird, berichtetUnited Preß" aus Neuyork,, daß der Vertre­ter des gesainten amerikanischen Eisenbahnpersonals, Elisha Lee, bekanntmachte, die Forderungen des Eisen- bahupersouals seien zurückgewiesen worden. Ein Ei­senbahner hätten die Absicht, am Sonnabend nachmit­tag fi Uhr in den Streik auf allen öffentlichen Bahnen einzntrete«.

*

Journal des Debüts" meldet: Die französische Re­gierung forderte einen Kredit von zwei Millionen für Prämie»» auf Kaperung oder rechtmäßige Zerstör«ug deutscher U-Boote. ,

Daily Mail" teilt mit, daß in allernächster Zeit die Schließ«»« von 30 000 Gasthäuser»» in England wegen Biermangels angeordnet wird.

Politische Rundschau*

Der ««gekündigte Entwurf zur Vereinfachung der Rechtspflege ist soeben dem Reichstage zugegangen. ES ind in erster Linie Aenderungen in der sachlichen Zu- tändigkeit der Strafgerichte vorgeschlagen. Die Schöf- engerichte solle:» den ©fraffanunern den größten Teil hrer bisherigen Tätigkeit abnehmen, teils dadurch, daß ihre unmittelbare Zuständigkeit ausgedehnt wird, noch mehr aber dadurch, daß 6cm StaatSamvalt in weitem Umfange die Befugnis gegebei» wird, Strafsache,» vor das Schöffengericht zu bringen. Zur Entlastung der Schwurgerichte wirb eilt großer ^.eil der bisher von ih­nen zu entscheidende», Verbrechen den Strafkammer übertragen. ES sind dies Verbrechen der Urkundensäl- schung, des betrügerischen BankerottS, Depokinierschla- gung, AmtSverbrechen, gewisse Stttlichkeitsverbreche», »nd Meines A« feiest« wn 18 tasten künftighin nur

7 Geschworene die Schwurbank bilden, soSaß zur Bv jahung von Schuldfragen künftig 5 Stimmen erforder­lich sein werden. Die Strafkammern sollen in erster Instanz auch künftig mit 5 Richtern, in der Berufungs­instanz durchweg mit 3 Richtern, besetzt werden. In der Zivilrechtspflege ist die wichtigste Maßnahme die Ersetzung der Zivilkammern durch Einzelrichter. Das Gesetz soll nach Ablauf von zwei Jahren nach Beendi­gung des gegenwärtigen Kriegszustandes außer Kraft treten.

Der Ha«ptanssch«ß des Reichstages nahm mit großer Mehrheit einen vom Unterausschuß zur Bera­tung von Tariffragen bei den Verkehrssteuern empfoh­lenen Antrag an, der die Straßenbahnen von der Steu­er nicht befreien, wohl aber mit einem niedrigen Satz belegen will,- ferner einen Antrag, der den allgemei­nen Zuschlag von 7 Proz. für die Kohlenbeförderung in Wegfall bringt, dafür aber den Frachturkundenstem- pel auf Kohle erhöht.

Vermischtes*

Ein verwegener Raubmörder, der von Bielefeld gebürtige 21jährige Mechaniker Friedrich Köller, ist der Dresdener Polizei in die Hände gefallen. Nach einem Raubmordversuch an einem Zigarrenhändler. den er mit einem Hammer niederschlug, wurde er verhaftet. Bei der Vernehmung stellte sich heraus, daß Köller, der übrigens auf einem Bein ge ähmt ist, im August 1916 in der Nachbarschaft von Dresden die Verkäuferin Schöppe ebenfalls mit einem Hammer erschlug. In dem Z.mmer des Burschen wurden an hundert Schund- und Kriminälromane gefunden. Die Tat in Dresden will er aus Hunger begangen haben. Man hegt den Verdacht, daß er noch mehrere Verbrechen auf dem Gewissen hat.

-ranz Schmidt aus Grau-

rs mit Nudeln zu 11600

71000 Mark Geldstrafe. Die Strafkammer in Grau- denz verurteilte den Kaufmann Ermisch aus Graudenz wegen Wuchers mit Erbsen und Nudeln zu 59 500 Mark urd den Kaufm. nn F: denz gleichfalls wegen Wucher ................ Mark Geldstrafe. Er misch hatte in einem halben Jahre nach seiner eigenen Angabe einen Reingewinn von 300 000 Mark.

Heiteres vom Tage. Junggesellensteuer in Sicht! Er gefüllt mir,- wenn ich nur wüßte, ob es bei ihm Liebe ist oder Angst vor der neuen Steuer?" Altes Sprichwort. Der Brite, der in Aengsten schwebt, schlägt jetzt vor Schreck Kobolz: Wer andern eine Grube gräbt, kriegt selbst kein Grubenholz. Der freigebige Gatte, ,,'ne praktische Sache mit den Kriegseinrichtun­gen, dieses Jahr habe ich meiner Frau zum Geburts­tag den Bezugsschein für ein neues Kleid geschenkt... und zum nächsten Geburtstag darf sie's sich kaufen!" (Aus den Lustigen Blättern.)

Unsere Kriegslasten stehen erst dann im rechten Licht, wenn wir sie in Vergleich setzen mit unseren Kraft­quellen und den Lasten der Feinde. Unsere Gelöwirt- schaft hat den Stürmen des Krieges getrotzt, sie wird auch den künftigen Anforderungen standhalten.

Zwar steht dahin, ob Begeisterung und Operfreude der ersten Kriegszeit, das trutzige Zusammenstehen aus der Stunde der Gefahr hinüberzuretten seien in die Zeit des Friedens. Aber was zweifellos als Gewinn aus schwerer Heimsuchung uns bewahrt bleiben wird, das

Erfindungsgabe und Organisationskun,., das deutsche Volksvermögen mit seinen reichen Einkommensquellen, von denen freilich manche neu erschlossen und neu ge­faßt werden müssen.

Eine ausreichende Kriegsentschädigung wird uns die Neuordnung der wirtschaftlichen Dinge erleichtern. Mit ihr werden wir reicher, ohne sie ärmer, aber nicht wirtschaftsunfähig sein. Die Aussichten für eine solche Entschädigung steigen natürlicherweise in dem Maße, als wir unsere Ueberlegenheit, unseren Sieg vollständig machen, indem wir zu den militärischen Erfolgen den geldwirtschaftlichen Sieg fügen. Können wir das? Die neue englische Anleihe war als Kraftprobe gedacht: sie schließt, wobei nichts verkleinert werden soll, jedenfalls nicht so ab, daß sich die Hoffnungen jenseits des Kanals auch nur halbwegs erfüllt hätten. Das neue Geld deckt knapp den Bedarf von 5 bis 6 Monaten, die ersehnte Umwandlung der schwebenden kurzfristigen Schulden in eine langfristige Anleihe aber ist so gut wie völlig miß- lungem Und das, obwohl der englische Markt eine Schonzeit von mehr als 1% Jahren genossen hatte! Da­bei ist England, dessen Schwierigkeiten sich häufen (U-Bootkrieg, Ernährungssorgen, Beeinträchtigung der Einfuhr und der Ausfuhr), eine Hauptstütze der Entente, oder sollte sie doch sein. Daß die Stütze brüchig wird, ist um so beachtlicher, als das Zusämmenraffen lang­fristiger Kapitalien im eigenen Lande der Bundesge­nossen nachgerade auf bedrohliche Schwierigkeiten stößt. Zudem wachsen die Verschuldungen aus Ausland (Ame­rika übte von Anfang an eine zärtlich wohlwollende Neutralität, während es für uns nur Neutralität-Er- satz" hatte), und die Kriegsaufwendungen geldlicher Art sind ungefähr doppelt so hoch wie die unsriaen.

Demgemäß ergibt sich beim Abmesscn der beider­seitigen Widerstandskraft ein mehrfaches Mißverhältnis zuungunsten der Feinde. Also wird der Sieg auf den Gebiete der Finanzen unser sein, wenn die Einsicht in die eigene Kraft und die Erkenntnis der feindlichen Lagc bei uns daheim einen hochgemuten Ofsensivgcist wecken, den Hindenburg kündet:Das deutsche Volk wird seine Feinde nicht nur mit den Waffen, sondern auch mit dem Gelde schlagen." Und einmal muß da drüben die Er­kenntnis aufdämmern, daß ein Weiterkämpfen nur die Opfer und den deutschen Vorsprung steigert.

Weitere Drahtnachrichten.

Thronfolger Alexei zum Zaren ausaerufen

Kopenhagen, 17. März. (WTB.)BerliugSkc Tidende" meldet aus Stockholm:Aftonposten" berichte- aus Petersburg: Ucberall i« den Straßen Peteröburgs liegen Leichen erschossener Gendarmen. Alle Gendarmen die sich auf der Straße zeigten, wurden ohne Gnade niedergeschossen.

Das schwedische Telegraphenbureau meldet aus Pe- tersburg: Großfürst Thronfolger Alerei ist znm goren ansgernfeu worden. Großfürst Michael wird bis zur Mündigkeitserklärung des Zaren die Regentschaft führen.

Ein englischer Zerstörer gesunken.

o,* London, 17. März. (WTB.) Die Admiralität teilt mit: Ein Torpedobootszerstörer alten TopS stieß am 15. März im Kanal aus eine Mine und sank. Alle Offiziere wurden gerettet. Ein Mann wurde getötet und 28 Mann werden vermißt, die vermutlich ertrunken st»».