L B K MM »™™ zweigung der Donaumündungen und,Jsaceea westlich Tulcca genommen und damit die rufst,che Nachhut in den Stromwinkel bei Matschin (Macin) gegenüber Braila—Galatz gedrängt. Links von Mackensens Heeresgruppe, deren linken Flügel die neunte Armee bildet, setzt die Armee Arz unsere Front nach Norden hin fort. Sie kämpft in den oberen Tälern der Zabula, Naruia, Putna, des Oitoz, Uz und Trotus mit den rumäntsch- rmsstschen Kräften, die den Eingang von Siebenbürgen her in die moldauische Ebene am mittleren Sereth verteidigen.
Die „Pforte der Moldau" ist, nie tut wir diese Ge- samtlage betrachten, ein strategischer Abschnitt von großer Bedeutung geworden. In allen Kriegen an der unteren Donau hat sie seit den ältesten Zeiten eine entscheidende Rolle gespielt. Durch den schmalen, nur 75 Kilometer breiten Raum zwischen dem Donauknie bei Braila—Galatz und dem Abhang des Gebirges bei Rim- nicul-Sarat zogen vor Jahrhunderten die Türken, um die Moldau und Beßarabien zu erobern. Seit Peter dem Großen gingen die Russen hier zum Angriff vor. Die Heere der Zarin Katharina II. rangen mit den Türken in zwei Kriegen (1768 bis 1774 und 1787 bis 1792 um die Serethlinie ohne die Moldau behaupten zu können. 1808 und 1828 wurde hier gefochten, im Krimkrieg mußten die Russen aus der Moldau weichen, als die West- mächte Sebastopol angriffen. 1859 fiel die alte politische Grenze zwischen der Walachei und der Moldau fort, die durch den Unterlauf des Sereth und des Mileov gebik det worden war. Ein einheitlicher rumänischer Staat entstand, zunächst noch im Abhängigkeitsverhältnis zur Türkei. Der Russisch-Türkische Krieg brächte 1878 dem Königreich Rumänien die Selbständigkeit.
Der neue Staat schuf sich, abgesehen von der Lagerfestung Bukarest, die sich im Weltkriege als unhaltbar gegen unseren Angriff erweisen sollte, an der Serethlinie eine großangelegte Festungssperre, um die Pforte der Moldau abzuschließen. Sie war ursprünglich gegen Rußland gedacht, hat aber im Laufe der Zeit eine Erweiterung dahin erfahren, daß sie auch mit der Front nach Süden hin ausgenutzt werden konnte.
Der östliche Stützpunkt des Abschlusses ist Galatz lGalati). Die Stadt liegt zur Verteidigung nicht ungünstig. Ostwärts deckt sie die breite Donaumündung, nach Süden das Müttdungsland des Sereth, nach Norden decken sie die großen Seen an der Mündung des Pruth. Die offene Westfront ist durch einen Gürtel von Forts abgeschlossen, die um die Stadt herum einen Ring von 14 Kilometern Ausdehnung bilden. Braila, 17 Kilometer südlich Galatz und von letzterem durch den Sereth und seine Sümpfe getrennt, besaß im Frieden keine ständigen Werke.
Die Mitte der Serethbefestigung ist die Fortsgruppe von Namolosa, 40 Kilometer oberhalb Galatz. Sie besteht aus mehreren Forts, die sich auf beide Flußufer verteilen. So wurde ein doppelseitiger Brückenkopf geschaffen, der sowohl für einen Widerstand am süd- lichen, wie am nördlichen Ufer gebraucht werden kann.
Der westliche Stützpunkt der Sereithsront ist die Stadt Fokschani (Foczani), 80 Kilometer nordwestlich Namolosa. Sie liegt am Südufer des Sereth und soll den Raum zwischen diesem Fluß und dem Gebirge, der etwa 25 Kilometer breit ist, abschlietzen. Als Kno- terrpunkt vieler wichtiger Straßen, u. a. von Buzau, Galatz, Tecuciu, auch als Eisenbahnpunkt, hat sie mili- ««MdMvUngttst eine der bestangebauten Gebiete des Landes. 1789 schlug hier Prinz Friedrich Jostas von Ko- burg mit den vereinigten Oesterreichern und Russen die Türken. Die heutigen Werke liegen in Gürtelform M beiden Seiten des Mileov.
Die Werke von Galatz bis Fokschani sind in Gestalt von kleinen Panzerforts nach Art von Bukarest ingelegt, denn Brialmont hat auch hier die Entwürfe jestgelegt.
Der Sereth ist in seinem Unterlauf ein Flutz von 50 bis 80 Metern Breite und führt in der Regenzeit viel Wasser zwischen seinen sumpfigen Ufern.
fidegsfliletlel
Sasanow Botschafter in London?
Die „Köln. Ztg." erfährt aus Kopenhagen: Der „Utro Rossiji" zufolge verlautet an Petersburger politischen Kreisen bestimmt, daß Sasanow zum russischen Botschafter in London ernannt werden werde. Pokrowski und nichts unausgenutzt zu lassen. Helfen müßte uns gere Besprechungen.
Kohlenkarten in Frankreich.
Nach einer Genfer Meldung der „Neuen Zürcher Zeitung^ wurden in den südlichen Departements infolge des großen Kohlenmangels Kohlenkarten eingeführt.
Eine Französin gegen die kriegsmittige Haltung der englischen Presse.
Madame Francotse Lafitte Cyon schreibt in einem Briefe an den „Manchester Guardian": „Als Französin, die in dem Teile Nordfrankreichs geboren ist, der sich jetzt in den Händen der Dentschen befindet, die dort ihre liebsten Angehörigen zurückgelassen hat, drücke ich meine tiefste Entrüstung über die Art und Weise aus, mit derber größte Teil der englischen Presse das deutsche Friedensangebot verhöhnt hat."
Briaud angeblich erkrankt.
Die Lyoner Presse verzeichnet laut „Dtsch. Tgzta." beunruhigende Gerüchte über die Erkrankung Briands. Seit Wochenfrist ist er an das Zimmer aefeßelt nnd sämtliche Besucher werden abgewiesen. Briand leidet an Ohnmachtsanfällen infolge einer Depression der Nerven, da er überarbeitet ist.
Die Wetten avf Friedensschluß.
Den Baseler Blättern wird aus London gemeldet, daß die Wetten über den Zeitpunkt des Friedensschlusses, itngeachtet der Ablehliuilg der deutschen Friedensnote, nicht die geringste Aenderung zeigten. Der Stand der Wetten für Fi-iedensschluß bis zum 80. Juni 1917 war auch am 31. Dezember, nach Bekanntwerben der Ber- bands-Note, unverändert 4:1.
Einschränkungen in Portugal.
Der „Tinres" wird aus Lissabon gemeldet: Bei dem drohenden Viehinangel hat die portugiesische Regierung rtnen fleischlosen Tag in der Woche vorgeschrteben. „Die Beleuchtung in den Privathäusern wird auf die Hälfte beschränkt. Die Läden müssen um 7 Uhr, die Schauspielhäuser und Wirtschaften um 11 Uhr schließen.
Politische Rundschau.
Zusammenkunft der Präsidenten der Bierbunds- varlamente. Der Wiener „RetchSpost" zufolge begibt sich der Präsident des österreichischen Abgeordnetenhauses un 18. Januar nach Berlin, um einer Einladurig des Präsidenten Dr, Käm»! r« w am 19. 3Ä statt'
fkMeWAt MWnmÄMM der MWVSWM E WT»-1 mente der verbündeten Mächte Folge zu leisten.
In einem Kaisertelegramm an den Reichstagsprä» sidenten als Antwort auf dessen Neujahrsglückwunsch heißt es: Ich weiß mich eins mit den gewählten Vertretern des deutschen Volkes und allen patriotisch fühlenden Deutschen in dem unerschütterlichen Entschluß, für die siegreiche Durchführung unserer gerechten Sache auch fernerhin jedes Opfer zu bringen, bis der ersehnte endgültige Frieden errungen und wieder freie Bahn für die Beschäftigung deutscher Intelligenz und Arbeitsamkeit geschaffen ist.
Der österreichisch-ungarische Ausgleich noch nicht erfolgt. Das Wiener Korr.-Bureau meldet: Die Nachricht, daß der Abschluß der Ausgleichsverhandlungen zwischen der österreichischen »nd der ungarischen Regierung bereits erfolgt sei, entspricht nicht den Tatsachen. Es bestehen vielmchr noch gewisse Meinungsverschiedenheiten? man hofft jÄ-och, daß diese beseitigt werden können.
Die kriegserviihmsg 1917
Einer Neujahrsbettachtung des Kriegsernährungsamts entnehmen wir die folgende Ausführung:
„Mit gefestigtem Selbstvertrauen in untere wrrt- schaftlime Kraft treten wir in das dritte Kriegsmhr. Freuich dürfen wir an der Tatfache nicht vorbeisehen, daß die gewaltigen Anforderungen, die der Krieg an unsere Lebensmittelerzeugung gestellt hat, die Umwälzungen und Einschränkungen, die er auf iueiem Gebiete gebracht hat, naturgemäß mit dem Verbrauch ohne ausreichende Erneuerung auch eine gewuse Knappheit zur Folge haben müssen. Wir dürfen uns darüber n cht allzu sehr wundern. Die einzige Antwort auf diese Tatsache muß der mannhafte Vorsatz sein, noch sparsamer, noch anspruchsloser, noch hausbälteruchcr zu wirtschaften als bisher, jeder an feinem Platze, nichts umkommen und nichts unausgeuutzt zu lassen Helfen müßte uns auch die Erkenntnis, die draußen im Felde jeder Tag mit erschütternder Eindringlichkeit predigt, daß das Schicksal des einzelnen nichts ist, daß das Recht auf die eigene Person zurücktreten muß gegenüber den Amvröe- rungen des großen Ganzen. Die Gemeinichaft ist alles, sie lebt, sie setzt sich durch, sie will, sie stegt. Diese Wahrheit, in der Heimat lebendig geworden, weist den Weg zu dem rechten Verhältnis der Zurückgebliebenen, der Heimkrieger, des Arbeitsheeres untereinander? sie soll die Lasten und Entbehrungen gleichmäßig auf alle Schultern verteilen und dem Eigennutz die Tür versperren, ' Lücken in den Bestimmungen ipaht, um sich Besserstellung zu erschleichen. Auch die läßt sich tragen in der Gewitzheft, daß nie
der nur nach Lücken Vorteil und Besser__________ schwerste Last läßt sich tragen in der Gewißheit, daß niemand davon ausgenommen ist, und aller Kleinmut verfliegt in der Gehobenheit des echten Gemeinschaftsgefühles."
Wenn es Herrn von Batocki gelingt, die hier erwähnte „Gewißheit" in der Bevölkerung zu verbreiten, daß die Lasten gleichmäßig getragen werden, dann wird er, so bemerkt der „B. L.-A." zu Steter Auslastung, außerordentlich segensreich wirken. Bor der Hand erheben sich noch überall die ernstesten Stimmen des Zweifels daran, ob die Gleichmäßigkeit des Laftentragens bereits erreicht sei.
Unter Hinweis auf die schlechte Welternte schließt das Kriegsernährungsamt ferne Betrachtung: „Wir haben die Gewißheit, daß der E
England den Hauptschlag gegen uns führen wollte, mit unseren Feinden unter mindestens gleichen Verhältnissen kämpfen werden. Auch sie werden in der Hauptsache auf das eigene Land und dessen Hilfsquellen an- gewiefen fein. Und wo wir in diesem Weltkriege mit den gleichen Bedingungen wie unsere Feinde zu kämpfen hatten, haben wir uns noch immer als die Stärkeren erwiesen. Das ist die tröstliche, über jede notwendige Entbehrung hinweghelfende Aussicht, mit der wir in das neue Jahr des Krieges hineingehen."
Vermischtes.
Eine Friedensstiftung. Aus Freude über die Erklärung des Reichskanzlers, daß Deutschland jederzeit bereit sei, an die Spitze eines Völkerbundes zur Wahrung des Friedens zu treten und aus Freude über das Friedensangebot des Kaisers gab Geheimer Kommer- zienrat Arnhold in Dresden für die von 'einem verstorbenen Bruder begründete soziale Stiftung 25 000 Mark und verpflichtete sich namens' seines Bankhauses, o3 Jahre lang der Stiftung den gleichen Betrag jährlich zu zahlen. Die Gabe wird auch der Krieg Fürsorge zugute kommen.
Das Eisenbahnunglück auf der Bergedorf-Geesthach- ler Eisenbahn hat weniger Opfer gefordert, als bei der ersten Feststellung angegeben, da rucke Ohnmächtige, für leblos oder schwer verletzt Gehaltene sich wieder erholt haben Bis Sonntag morgen waren zwei Tote, 8. bis 10 Schwerverletzte und 40 mehr oder minder leicht Verletzte geborgen? bei einigen mußten, um sie aus ihrer Lage zwischen den Trümmern zu befreien, Amputationen vorgenvulinen werden? dann wurden sie in Aerztewagen des Hilfszuges sachgemäß verbunden. Außer den beiden Maschinen sind sieben Wagen stark beichadtgt, die sich ineinander gebohrt hatten, der Materialschaden ist erheblich. Sonntag morgen um 8 Uhr war das Gleis wieder frei.
Keine Zwaugsmassenspeisung. Eine Nachrichtenstelle hatte die Mitteilung gebracht, daß die Einführung einer Zwangsmassenspeisung bevorstehe oder bealmch- tigt sei. Diese Mitteilung entbehrt, wie die Nachrichten aus dem Kriegsernährungsamt schreiben, jeglicher Begründung. Im Ausschuß für MasseuMtsung des Beirats des Kriegsernährungsamts ist über die Frage zwar eingehend verhandelt, die,, Zwangsspeisung aber verworfen worden. Dagegen sind die Bundesregierungen veralstatzt worden, dafür zu sorgen, daß die Gemeinden, wo ein Bedürfnis vorliegt oder tot Laufe des Winters eintreten kann, sofort Einrichtungen für Maf- senspeisnng (Kriegsküchen), soweit solche nicht vorhanden, zu treffen. Jedermann, der das Bedürfnis empfn- det, soll hier Speifnng zu angemeßenen Preisen erhalten können. Den Gemeinden ist freie Hand gelassen worden. die Regelung im einzelnen den örtlichen Verhalt, nisten und Bedürfnissen anzuvassen. Verlangt wird nur die Anrechnung eines entsprechenden Teils der Lebensmittelkarten. Die Anrechnung der Lebensmittelkarten in den Gastwirtschaften soll nach den gleichen Grundsätzen erfolgen wie in Leu öffentlichen Kriegsspeisean- stalten.
Ei« japanischer Dampfer anf ein Riff gerannt und gesunken. Nach Meldungen der Petersburger Tele- graphen-Agentur aus Tschisn rannte der japanische Dampfer „Chankaku Maru" auf der Reise von Dalnn auf ein Riff, sieben Werst von Tschifu am Gelben Meer entfernt, und sank kurz darauf. Alle an Bord befindlichen Reisenden, 800 Chinesen, 70 Japaner und 2 Ame- rtkaner. sowie die ganze Besatzung kamen um.
was darf der MM MW -eiMM und was Oats er verfüttern?
Nach dem Stande vom 1. Januar 1917 zusammen« gestellt von der Pretsberichtstelle des Deutschen Land« Wirtschaftsrats, Berltn W 57, Winterfeldtstraße 87.
A. Was darf der Landwirt nicht verfüttern?
1.
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5.
6.
7.
8.
9.
ia
n.
Brotgetreide, Roggen, Weizen, Spelz, Mengkorn aus Brotgetreide und anderem Getreide, Hinter« körn, Mehl, Brot und Schrot aus Brotgetreide. Gerste, soweit sie zu den abzultefernden 60 Prozent der Ernte gehört.
Hafer, MenKorn und Mifchfrucht aus Hafer mit anderem Getreide oder mit Hülsenfrüchten, soweit er nicht in bestimmten Mengen zur BerfÜtterung freigegeben ist, vergl. b. 3.
Buchweizen und Hirse.
Erbsen, Bohnen, Linsen, Ackerbohnen, Peluschken und Gemenge mit Hülsenfrüchten, vergl. b. 4.
Kartoffeln (vergl. B 7), Kartoffelstärke, Kartoffel« stärkenlehl, Erzeugnisse der Kartoffeltrocknerei.
Zuckerrüben. Die Landeszentralbehörden oder die von ihnen bestimmten Behörden können im Einzelfall Ausnahmen hiervon zulassen.
Kohlrüben, vergl. B. 5. _
Weißkohl, soweit die Reichsstelle für Gemtise und Obst für den Bezirk des Erzeugers den Absatz geregelt hat. Weißkohl darf in diesem Falle nur verfüttert werden, wenn er zum menschlichen Genusse nicht geeignet ist.
Bucheckern. Die Landeszentralbehörden oder die von ihnen bestimmten Behörden können Ausnahmen zulassen, insbesondere bestimmen, ob und inwieweit das Eintreiben von Schweinen zugelassen werden kann.
Vollmilch, vergl. B. 9.
8. Was darf der Landwirt verfüttern?
1. Kleie von Getteiöe. . , „
2. Von der Gerste 40 Prozent der Ernte? er darf sie zu diesem Zweck schroten.
3. Von Hafer, allein oder im Gemenge bis zum 3L Mai 1917 an ein Pferd oder einen sonstigen Eim huser 6% Zentner oder tot Durchschnitt täglich 42 Mund, dagegen an Zuchtbullen nur mit Gene^ migung der zuständigen Behörde pro Tag und Kopf 1 Pfund. _
4. Sojabohnen, Erbsenschoten und Erbsenklere. Dagegen Erbsen, Bohnen, Linsen, Ackerbohnen, Peluschken und Gemenge (ausschließlich Hafer) nstt Hülsenfrüchten nur, wenn sie von der Recchshül- senfruchtstelle in Berlin als für die menschliche Ernährung nickst geeignet erklärt worden sind.
5. Runkelrüben, Wasserrüben, Mohren Kohl (für Weißkohl vergl. A. 9). Dagegen Kohlrüben, Steckrüben oder Wrucken nur mit Genehmigung des Komunatturbondes in Höhe von täglich höchstens ein Zweihundertstel der Vorräte des Tierhalters, z. B. bei 1000 Zentner täglich bis zu
5 Zentner. , ., ,
6. Zuckerrübenblätier und Zuckerrritbenschnitzel.
7. Kartosfeln die nicht aesnnd sind oder die Mindest- grötze von 1 Zoll (2,72 cm) nicht erreichen. Die BerfÜtterung darf nur au Schweine und Federvieh erfolgen und an andere Tiere nur dann, wenn die Verfütterung an Schweine und Feder« «leb nicht wo
8. Heu, Stroh, Häcksel, Spreu oder Kasf.
9. Vollmilch nur an Kälber und Schweine unter 6 Wochen, Magermilch.
10. Alle nicht genannten und zur BerfÜtterung nicht verbotenen Erzeugnisse.
Die Pretsberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats ist bereit, bet §(ttfragen aus Postkarte mit Antwortkarte weitere Auskunft zu erteilen.
Weitere Drahtnachrichten.
Aus dem Reichstag.
v-» Berlin, 3. Januar. (T. 1L) Wie der „Bor. wärts" mifteilt, rechuet mau allseits mit dem Zusammentritt des Haushaltsausschusses des Reichstages fttr Mitte Januar. Möglich ist auch, daß das Plenum zu dieser Zeit berufen wird.
Das russische Hauptquartier- in Südbessarabieu.
e-£ Haag, 2. Januar. (Privattelegr.) Das russische Hauptquartier befindet sich laut „Kreuzztg." zurzeit in der Nähe von Ktschinew.
Trexv'vs Rücktritt bevorstehend?
5-^ Stockholm, 3. Januar. Der Rücktritt des Ministerpräsidenten Trepow scheint laut „B. T." bevorzu« stehen, nachdem er weder die Rechte auf seine Seite hat ziehen können, noch die Gunst der FortschrUtler zu er- langerc vermochte. Das Volk aber ist erbittert, weil er den Kongreß des Städteverbandes in Moskau verbot. Die Polizei drang in Lokale ein, in denen der Kongreß trotzdem eröffnet worden war und vertrieb mit Gewalt seine Teilnehmer. Dabei kam es zu blutigen Ausschreitungen.
Das französische Parlament.
s-r- Lugano, 3. Jannar. (T. U.) Der Pariser Vertreter der „Stampa" schildert den gegenwärtigen Zustand des Pariser Parlaments und vergleicht ihn mir einer Dämmerung kommender Ereignisse. Briand säße zwar noch stolz im Sattel, zeige aber große Nervosität.
Eine Sitzung des rumänischen Parlaments in Jassy.
»^ Stockholm, 3. Januar. (T. U.) Am 24. Dezem- ber wurde laut „B. T." im Nationaltheater zu Jassy das rumänische Parlament eröffnet, und zwar geichah dies in Anwesenheit des Königs, der Königin und des Kronprinzen. König Ferdinand verlas die Thronrede. Darauf mahnte der König, aller: Parteihader beiseite zu lassen, um die Rumänen und die anderen Völker von der Harmonie, die in Rumänien herrscht, zu überzeu- aen "Der König versprach bedeutende Agrarreforme«, sowie bürgerliche politische Rechte und empfahl die Ge- seLentwürle, die mit dem Kriege zusaimneilhavgcn, vor allem die Kriegskredite, zugunsten der Armee anzu- nehmen.
Bändel und Verkehr»
8 Milliarden Zuwachs der de»ttchen Spareinlage« im Jahre 1916. Nach der Statistik des AiMsblattcs der Deutschen Sparkassenverbandes hatten die deutschen Sparkassen für November eine Zunahme von 100 Mill. Mark zu verzeichnen gegen 115 Mill. im gleichen Monat des Vorjahres. Damit — alles ohne die Zeichnungen auf die KriegSanleihe — wird der Zuwachs seit Jal-reS- beginn 2080 Mill. Mark gegen 2180 Mill. in der gleichen Zeit des Vorjahres betragen. Auch derMonat Dezember ist gut verlaufen. Das Ergebnis liegt noch nicht M. Da auch noch am Jahresschluß ein Betrag von 700 Rtill. Mark au kapitalisierten Zinsen in Einnahme zu stellen ist, wird auch in diesem Jahre der Reinbetrag von 8 Milliarden Mark als Zuwachs der Sparkassen — obn« KriegsMtleihen — zu buchen kein. ^