Die Antwort der
Sie teilte lehnt ab.
Die Agence Havas meldet aus Paris vom 30. Dezember: Die Antwort der Alliierten aus die Note der feindlichen Mächte betreffend den Vorschlag auf Eröffnung von Friedensverhandlungen ist heute abend dem Botschafter der Vereinigten Staaten durch Ministerpräsident Briand im Namen der alliierten Regierungen von Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Montenegro Portugal, Rumänien, Rußland und Serbien übergeben worden, vereinigt zur Verteidigung der Freiheit der Völker und treu der eingegangenen Verpflichtung, «icht vereinzelt die Waffen nieöerznlegen. Sie haben beschlossen, gemeinsam auf die angeblichen Friebensvorfchlüge zu antworten, die ihnen seitens der feindlichen Regierungen durch Vermittelung der Vereinigten Staaten, Spaniens, der Schweiz und der Niederlande übergeben worden sind.
Vor jeder Antwort halten sich die alliierten Machte für verpflichtet, gegen die beiden wesentlichen Behauptungen der Note der feindlichen Staaten Einspruch zu erheben, die auf die Alliierten die Verantwortung für den Krieg abwälzen wollen und die den Sieg der Zeu- tralmächte verkünden. Die Alliierten können diese doppelt unrichtige Behauptung nicht zulassen, die geeignet ist, jeden Verhandlungsversuch zur Unfruchtbarkeit zu —^Lrru°tLüLM._Tie alliierten Nationen ertragen seit 30 Monaten einen KrieN^zn^denes! Vermeidung sie alles getan haben. Sie haben durch Taten chre Anhänglichkeit an den Frieden nachgewiesen. Diese Anhänglichkeit ist jetzt ebenso fest wie im Jahre 1914. Nachdem Deutschland seine Verpflichtungen verletzt hat, kann der von ihm gebrochene Friede nicht auf sein Wort gegründet werden. Eine Anreguug ohne Bedingungen für Eröffnung der Verhandlungen ist kein Friedensangebot. Dieser angebliche Vorschlag, der, jeden greifbaren Inhaltes und jeder Genauigkeit entbehrend, durch die kaiserliche Regierung in Umlauf gesetzt wurde, erscheint weniger als ein Friedensangebot, denn als ein Kriegsmanöver. Er beruht auf der systematischen Verkennung des Charakters des Streites in der Vergangenheit, in . der Gegenwart und in der Zukunft.
-— Für die Vergangenheit übersteht die deutsche Note die Tatsachen, die Säten und die Zahlen, die feststellen, daß der Krieg gewollt, hervorgernfen und verwirklicht worden ist durch Deutschland und Oesterreich-Ungarn. Im Haag war es ein deutscher Vertreter, der jeden Vorschlag der Abrüstung ablehnte: im Juli 1914 war ^s Oesterreich-Ungarn, das, nachdem es an Serbien ein beispielloses Ultimatum gerichtet hatte, diesem den Krieg erklärte, troe der sofort erlangten Genugtuung. Die Mttelmächte haben darauf alle Versuche zurückgewiesen, die von der Entente gemacht wurden, um dem örtlichen Streite eine friedliche Lösung zu verschaffen. Das Konferenzangebot Englands, der französische Vorschlag eines internationalen Ausschusses, das Verlangen des Kaisers von Rußland nach einem Schiedsgericht (hier hat der uns übermittelte Text eine Lücke) — alle diese Anstrengungen wurden seitens Deutschlands ohne Ant- ■ wort und ohne Folge gelassen. Belgien wurde durch ein Reich üb« .fallen, das seine Neutralität gewährleistet hatte und das sich nicht scheute, selbst zu erklären, daß Verträge -»Fetzen Papier" seien und daß „Not kein G«°t- -«m. MOi. OM^ M.. M ^ «»«■
'rte^j die nur den äußeren und vorübergehenden Schein der Lage und nicht die wirkliche starke der Gegner ausdrückr. Ein Friede, der unter wichen Voraussetzungen geschlossen wird, würde einzig den Angreifern zum Vorteil gereichen, die geglaubt hatten, ihr Ziel in zwei Monaten erreichen zu können und nun nach zwei Jahren bemerkten, daß sie es niemals erreichen werden. Für die Zukunft verlangen die durch die Kriegserklärung Deutschlands verursachten, Verwüstungen, die zahlreichen Attentate, die Deutichland und feine Verbündeten gegen die Kriegführenden und gegen die Neutralen verübt haben, Sühne» WiedergutMachuu- ge« und Bürgschaften.
Deutschland weich listig dem einen nne dem anderen aus. In Wirklichkeit ist die durch die Zentralmächte gemachte Eröffnung weiter nichts als ein wohlberechneter Versuch, auf die Entwickelung des Krieges emzu- wirken und zum Schlüsse einen deutschen Frieden auf- zunötigen. Sie beabsichtigt, die öffentliche Meinung in den alliierten Ländern zu verwirren. Diese Meinung hat aber trotz aller Opfer schon mit bewundernswerter Festigkeit geantwortet und die Hohlheit der seindlichen Erklärung ins Seicht gestellt. Sie will die öffentliche Meinung Deutschlands und seiner Verbündeten stärken, die schwer geprüft sind, schon durch ihre Verluste, zermürbt durch die wirrschaftliche Not und zusammengebrochen unter der äußersten Anstrengung, die von
Der reiche Mann.
Roman von Hans Altenburg.
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(Nachdruck verboten.)
„Die Sprache, deren Sie sich mir gegenüber bedienen, Höre ich nicht lange mehr an," sagte er mit zitternder Stimme. „Ich weiß, daß Sie der Dieb der Kassette find; wenn ich noch einen Zweifel daran gehegt hätte, so würde dieser jetzt geschwunden sein."
„So stellen Sie doch einen Strafantrag gegen mich'." Daß ich das nicht tun kann, wissen Sie sehr wohl." „Was also berechtigt Sie, mir Vorwürfe zu machen?" „Sie bedeuten immer noch nicht, daß ich die Angelegenheit auf einem anderen Wege ordnen kann, und daß Sie, wenn ich dies tue, das Spiel verloren habest. Sie spielen Babanque? Wenn ich jenen anderen Weg wähle, bleibt Ihnen nur die Verachtung!"
„Daran zweifle ich nicht, wohl aber zweifle ich daran, daß Sie diesen Weg wählest, auf bsm Sie an den Bettelstab kommen muffen."
„Bube, Sie vergössen, Mas Sie waren!" knirschte der Bankier.
„HÄen Sie eS nicht auch vergessen? Wollen Sie mich zwingest, die Papiere Ihrem Neffe den? Für ihn wäre es " " —<"-*■ —
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k auf das Friedensangebot
Der Kaiser an die Kaiserin
Ihrer Majestät der Kaiserin,
Potsdam, Neues Palais.
Unsere braven Truppen von allen deutsche« Stämmen und unsere wackere« Verbündeten haben unter bewährter tatkräftiger Führnug Rumäuien bis an den unteren Sereth vom Feinde gesäubert! Starke russische Hilfe reichte nicht aus und kam zu spät, die Entscheidung zu wenden.
Verheißungsvoll schließt damit das alte Jahr!
Dankbar gegen Gott und stolz anf Deutschlands Kraft blicke ich auf die rttckliegeude Kriegszeit, sowie voll- Vertrauen in das kommende Jahr, auch weiteren Kämpfen und mit Gottes Hilfe «euen Siegen entgegen!
Wir halten durch! Wilhelm.
Sr. Majestät, Großes Hauptquartier.
Wie dankbar und stolz bin ich mit Dir anf nusere braven Truppen, denen Gott beigestanden hat, bis an den Sereth siegreich vorzndringen. Auch im Rückblick auf das verflossene Jahr 1916 kannst Du dankbar und stolz sein. Schwer, ja sehr schwer war es, aber Gott hat bisher öurchgeholfen, er helfe auch weiter nn gebe uns schließlich den Sieg, der mein Neujahrswunsch für Dich. Der Herr erhalte Dich und die Kinder und unser teures Vaterland. Viktoria.
Bin Neujahrserlatz des Kaisers.
An Mein Heer und Meine Marine.
Wiederum liegt ein Kriegsjahr hinter uns, hart an Kämpfen und Opfern, reich an Erfolge« und Stegen.
„ Die Hoffnungen unserer Feinde auf das Jahr 1916 sind zuschanden geworden. Alle ihre Anstürme in Ost und West sind an Eurer Tapferkeit und Hingabe zerschellt.
Der jüngste Siegeszug durch Rumänien hat durch Gottes Fügung wiederum ««verweltliche Lorbeeren an Eure Fahnen geheftet. Die größte Seeschlacht dieses Krieges, der Sieg am Skagerrak, und die kühnen Unternehmungen der U-Boote haben Meiner Marine Ruhm und Bewunderung für alle Zeiten gesichert.
Ihr seid siegreich anf allen Kriegsschauplätzen zu Lande wie z« Wasser.
Mit unerschütterlichem Vertranen und stolzer Zuversicht blickt das dankbare Vaterland auf Euch. Der unvergleichliche kriegerische Geist, der in Euren Reihen lebt, Euer zäher, nimmer ermattender Siegeswille, Eure Liebe zum Baterlaude bürgen Mir dafür, daß b e r S i e g auch tm,neuen Jahre bei unferen Fahnen bleiben wird.
Gott wird auch weiter mit uns sein.
Großes Hauptqnartier, den 31. Dezember 1916.
Wilhelm.
chren Völkern verlangt wird. Sie sucht die öffentliche Meinung der neutralen Länder zu täuschen und einzu- schüchtern, die sich schon feit langem über die ursprüngliche Verantwortlichkeit ein Urteil gebildet hat, die sich über die gegenwärtige Verantwortung klar ist und die zu hell steht, um die Pläne Deutschlands zu begünstigen, indem sie die Verteidigung der menschlichen Freiheiten preisgibt. Sie versucht endlich, vor den Augen der Welt ^D^MM^^M^^LLM^LondesUnterseebootkrie-
genes Land, sowie die Verletzung der Neutralität zu
rechtfertigen.
In voller Erkenntnis der Schwere, aber auch der Notwendigkeiten der Stunde lehne« es die alliierte« Regiernuge«, die unter sich eng verbunden und in voller Uebereinstimmung mit chren Völkern sind, ab, sich mit einem Vorschläge ohne Aufrichtigkeit und ohne Be- dentung z« befassen. Sie versichern noch einmal, daß ein Friede nicht möglich ist, solange sie nicht die Ge-
deutung z« befassen. Sie versichern noch einmal, daß ein Friede nicht möglich ist, solange sie nicht die Gewähr haben für Wiederherstellung der verletzten Rechte und Freiheiten, für die Anerkennung des Grundsatzes der Nationalitäten und der freien Existenz der kleinen Staaten, solange sie nicht sicher sind einer Regelung, die geeignet ist, endgültig die Ursachen zu beseitigen, Sie seit langem die Völker bedroht haben, und die einzig wirklichen Bürgschaften für die Sicherung der Welt zu geben.
Die alliierten Mächte halten daraus, zum Schluß die folgenden Betrachtungen anzustellen, die die eigentümliche Lage hervorheben sollen, in der sich Belgien nach 2%iährigem Kriege befindet: Kraft der durch die fünf Großmächte Europas, unter denen sich auch Deutschland befand, unterzeichneten Verträge erfreute sich Bel- Bien vor dem Kriege einer besonderen Satzung, die sein )ebiet unverletzlich machte und es selbst unter den Schutz dieser Großmächte bei europäischen Konflikten
ernst über die Folgen nachgedacht. Es ist Ihnen unangenehm, daß Lena einen Mann Heiraten soll, der
weder einen Namen, noch Rang, noch Titel hat, wenn ich nun ein Adelswappen hätte, würden dieser Ver
bindung gar keine Hindernisse entgegenstehen, es würde Ihnen nicht einfallen, Lena zu fragen, ob sie an meiner Seite glücklich werben könne. Davon müssen Sie nun absehen, es steht für Sie zu viel auf dem Spiele, und
wenn Sie —"
„Genug!" fiel der Bankier ihm in die Rede. „Sie haben mir das alles schon gesagt, Sie kennen auch meine Antwokt. Ich biete Ihnen eine Summe an —"
„Das genügt mir aber nicht! Hätten Sie die Dokumente vernichtet, so wären Sie nicht in diese fatale Lage gekommen,' Sie taten es nicht, nun müssen Sie die Folgen tragen. Mir kann niemand einen Bor- wurf darüber machen, daß ich die Gelegenheit benutze, um mein Interesse zu wahren. Meine Pflicht wäre es übrigens, die Papiere dem Gericht zu übergeben!"
„Wir wollen die Sache beide noch einmal überlegen/ sagte Deminberg nach einer langen Pause, sich zur Ruhe zwingend,' „so wie es jetzt ist, rann eS zwischen uns nicht bleibest."
„Ganz einversiandett."
„Treibest Sie die Sache nicht zu weit! Ueber die Summe werden wir uns schon einigen, vorausgesetzt, daß Sie nicht gar zu unverschämt sind. Wenn ich mich mit meinem Neffen einige, werden Sie wegen bet Kassette einen ferneren Stand haben."
„Es Hindert Sie stichts, diese Einigung noch heute zu versuchest.^
»Gewiß nichst aber ich wUl heute ungestört sein. Erichgen Sie die Geschäfte, ich fühle mich nicht wohl."
Der Lsommerzienrat schivankte hinaus) Burgmann Mbta ihm Stiren triumphierenden Blick nach.
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stellte. Gleichwohl hat Belgien in Mißachtung, dieser Vertrage den ersten Angriff Deutschlands über sich ergehen lassen müssen. Deshalb hält es die belgische Regierung für notwendig, genau den Zweck auseinander« zusetzen, weshalb Belgien niemals aufgehört hat, in den Kampf an der Seite der Ententemächte für die Sache des Rechts und der Gerechtigkeit einzutreten. Belgien hat immer peinlich die Pflichten beobachtet, die ihm eine Neutralität auferlegte. Es hat zu den Waffen gegriffen, um seine Unabhängigkeit und seine Neutralität zu verteidigen, die durch Deutschland verletzt worden sind, und um feinen internationalen Verpflichtungen treu zu bleiben. Am 4. August hat der Reichskanzler im Reichstage anerkannt, daß dieser Angriff ein Unrecht gegen das Völkerrecht sei und hat sich im Na- men Deutschlands verpflichtet, es wieder gutzumachen. Seit 2% Jahren hat sich diese Ungerechtigkeit grausam verschärft durch die Kriegsmatznahmen und eine Besetzung, die die Hilfsmittel des Landes erschöpft, feine Industrien zugrunöerichtet, seine Städte und Dörfer zerstört und die Niedermetzelungen, die Hinrichtungen und die Einkerkernngen häuft. Und in dem Augenblick, in dem Deutschland zur Welt von Frieden und von Menschlichkeit spricht, führt es belgische Bürger zu Tausenden weg und bringt sie in Sklaverei. Belgien hat vor dem Kriege danach gestrebt, in gutem Einvernehmen mit allen seinen Nachbarn zu leben. Sein König und seine Regierung haben nur ein Ziel: die Wiederherstellung des Friedens und des Rechtes. Aber sie wollen nur einen Frieden haben, der ihrem Lande berechtigte Wiedergutmachungen, Garantien und Sicherheiten für die Zukunft verbürgen würde.
Feindliche Pressestimmen.
Der Ton der Pressestimmen in den feindlichen Ländern, besonders der der englischen Blätter, ist fast noch anmaßender als -er Ton der Note selber, was schließlich nicht Wunder nehmen kann. Der „Corriere della Sera" schreibt: Weml der Gegner Wirt lief) den Frieden will, muß er die Bedingungen der Alliierten annehmen, andernfalls es überflüssig ist, von Frieden zu sprechen. „Jdea Nazionale" meint, die verbündeten Regierungen hätten eine historische Tat vollbracht, die für die Zukunft Europas und der Welt entscheidend sein werde. Die „Daily News" schreiben, wichtig sei die Feststellung, daß die deutschen Friedensvorschläge nur ein Kriegsmanöver seien. Dre „Times" bezeichnen die deutsche Note als einen unverschämten Triumphgesang, in dem Deutschland nicht einmal im Umriß Friedensbedingungen gebe, wie sie Wilson verlangt habe. Die „Morning Post" nennt die Antwort der Verbündeten einen wichtigen moralischen Sieg der Zivilisation. Ein Friede zu den Bedingungen Deutschlands könne unmöglich angenommen werden. Der „Daily Telegraph" schreibt zur Antwortnote, die Alliierten hätten unglücklicherweise nicht mit einer großen, sondern mit einer verbrecherischen Macht zu tun. Deutschland solle nicht daran denken, eine neue Note abzusenden, bevor es zur Buße bereit sei. „Daily Chronicle" endlich meint: Wenn die Alliierten, um Deutschland chre Bedingungen aufzuzwingen, auch neue Opfer bringen müßten, so sollten sie sich doch dessen bewußt sein, daß sie auf diese Weise ihre Pflicht gegen die stärkeren Geschlechter erfüllten.
bündeten Mächte seitens Her Entente schreibt das „Berl. Tagebl.": In der Note der Entente nach irgendwelchen Wendungen zu suchen, die kein absolutes Nein sprechen, wäre ein kindliches Spiel. Der „Lo- kalanz." sagt, es werde niemanden erschüttern, das die Ablehnung des Friedensangebotes, mit der wohl jeder rechnete, erfolgt sei. Das Erstaunen müsse überall die Begründung erregen. Die Antwort könne nur auf den Schlachtfeldern erreicht werden. Die „Boss Z t g." meint: Auf diese höhnische Ablehnung unseres Vorschlages sei für unsere Regierung wie die unserer Verbündeten jede Möglichkeit des weiteren Verhan- delns geschwunden. Nur eme Antwort dürfte es geben daß das kühle Eisen unserer Waffen die Fiebertemperatur unserer Feinde wieder dem normalen Zustande näherbringen werde. Die „Tgl. Rdsch." urteilt: Wenn das deutsche Friedensangebot heute auch abgelehnt sei, so werde der Friedensgedanke mit dieser Ablehnung nicht erstickt. Die „Kreuzztg." meint: Schon die Form der Ablehnung verdient, daß unsere Quittung darauf nur mit dem Schwerte gegeben werden. Die „Post" sagt: Man hört eine erneute Kundgebung des Hasses und Vernichtungswillens gegen Deutschland und seine Verbündeten. Die Dtsch. T g z t g." schreibt: Der Sinn der Note bedeutet, daß man Deutschland dazu bringen möchte, nachzugeben. Der
bist jetzt mein Sklave, und mein Wille wird fortan in diesem Hause herrschen."
Er zog an der Glocke und gleich darauf trat der alte Buchhalter ein.
„Der Herr Kommerzienrat hat sich in seine Privat- wohnung zurückgezogen," sagte Burgmann mit dem Tone eines Mannes, der zu befehlen gewohnt ist, „ich werde heute die Briefe unterzeichnen, sorgen Sie dafür, daß Sie mir auch rechtzeitig vorgelegt werden."
Der alte Mann erinnerte sich der Mitteilungen, die er am Tage zuvor seinem Chef gemacht hatte; er schlug vor dem forschenden Blick des Prokuristen die Augen nieder.
„Es soll geschehen," erwiderte er.
„Und dann noch eins: dem Kommerzienrat sind Mitteilungen über mich gemacht worden in Bezug auf die Anstellung und Entlassung unseres Personals: ich möchte wissen, wer mich verleumdet hat?"
„Verleumdet? Ich weiß davon nichts."
„Es ist geschehen," erwiderte Burgmann, „und ich werde denjenigen, der es getan hat, herausstnöen. Wen» man glaubt, durch solche Mittel mich von meinem Pw stett verdrängen zu köuuen, so wird man sich getäuscht indem ich siehe so fest, daß nichts meine Stelln,ra er» chüttern kann."
Der alte Buchhalter sah den Prokuristen betroffen an und schüttelte das graue Haupt.
„Was Sie damit sagen wollen, weiß ich nicht,- ein# geanete er, „von eine« Berieumbung ist mir nichts bekannt, im übrigen kümmere ich mich nicht gerne um Dinge, die mich nichts angehen." .
„Sie tun wohl daran," nickte Burgmann, „in einem Geschäft, wie dem unsrtgen, muß Rad in Rad etw greisen/
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