HersMer Tageblatt
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Hersfelöer Kreisblatt"
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Nr. 196
Sonnabend, den 22. August
1925
Das Wichtigste.
Frankreich verb reitet Siegesnachrichten vom marokkanischen Kriegsschauplatz.
— Die Stockholmer Kirchenkonferenz be- tMwelt ine Beziehungen der Kirche zu den wirt- 1 chaftlichen und industriellen Fragen.
~ Polen nutzt seine Manöper zu unglaublich er Krregshehe aus.
preisselllong und MrlschaWrise.
r?^'^^ ^^ maßgebenden Instanzen der deutschen Wirft chaft und der Reichsregierung haben in den letzten Tagen wiederholt sehr eingehende Besprechungen stattqefun- den, die der Wirtschaftskrise und ihrer Milderung galten. Zahlreiche Vorschläge sind dem Kanzler unterbreitet worden, der Ruhrbergbau, der unter der Krise wohl am schwersten zu leiden hat, hat es sich nicht nehmen lassen, speziell seine Lage und die Wege, die zu einer Wiederbelebung der deutschen Gutererzeugung, zu vermehrtem Kohlenabsatz und Wiederbe- schaftigung der arbeitslosen Bergleute führen, in einer Denk- schrift zu skizzieren. Diese Vorstellungen haben den Kanzler veranlaßt, seine Ministerien aufzufordern, ihm Vorschläge zu unterbreiten, wie gleichzeitig die die arbeitende Bevölkerung auf das schwerste benachteiligende Teuerung zu bannen und die Wirtschaft aus der Krise herauszuführen sei. Es sind ihm von den zuständigen Stellen zahlreiche Hinweise gegeben worden, die ihn veranlaßten, im Reichstagsplenum einen allgemeinen Preisabbau anzukündigen, der sich auf alle Waren erstrecken soll.
Diese Erklärung des Kanzlers darf nun nicht so aufge- faßt werden, als würde über Nacht eine rapide Preissenkung stattfinden. Behördliche Eingriffe lehnt die Regierung überhaupt einmal ab- Sie will lediglich mit den Wirt- ichaftsorganisationvn und den Gewerkschaften zusammen- arbeiten, um,eine allmähliche Besserung heroe-zuM-ren. «o denkt sie zuerst an eine Senkung der Lebensmittelpreise, die nachgewiesenermaßen viel zu hoch sind. Das bewiesen zu haben, kann z. B. der Landbund Kottbus für sich in Anspruch nehmen, der vor kurzem eine Fleischverkaufsstelle ein- richtete, die ihr Fleisch direkt vom Landwirt bezog und direkt an den Verbraucher weitergab. Der Erfolg war, daß der Landwirt wesentlich höhere Verkaufspreise für sein Vieh erzielte, trotzdem aber das Fleisch im Kleinhandel ganz beträchtlich billiger verkauft werden konnte. Daraus geht unzweideutig hervor, daß der Zwischenhandel, der heute auch noch viel ausgedehnter als vor dem Kriege ist, die Ware unangemessen verteuert. Nun denkt die Regierung daran, die Länder und Gemeinden aufzufordern, ähnliche Verkaufsstellen einzurichten, um dem Handel gegenüber eine Konkurrenz zu schaffen, die ihn zwingen soll, auf die überhohen Gewinne zu verzichten und seine Waren billiger an den Käufer zu bringen.
Eine Senkung der Lebensmittelpreise würde für die deutsche Wirtschaft wesentliche Erleichterungen schaffen. Be- kanntlich streiken auch jetzt wieder viele tausend Arbeiter wegen Lohnforderungen, es ist auch bekannt, daß die hohen Lebensmittelpreise der Vergangenheit unheilvolle Lohnkämpfe ausgelöst haben, die zum Teil zur Schließung zahlreicher Fabriken geführt haben, da diese nicht mehr die beträchtlichen Lohnsummen aufzubringen vermochten. Besonders im Ruhrgebiet hat sich das Anziehen der Lebensmittelpreise schon von jeher wirtschaftsschädigend bemerkbar gemacht. Die aus ihm resultierenden Lohnerhöhungen der Bergarbeiter haben den Bergbau finanziell so belastet, daß er zahlreiche Zechen stillgelegt hat, weil es ihm nicht möglich ist, die Mehrbelastungen auf die Preise abzuschieben. Heute wird in der Tat die Kohle mit Verlust verkauft, da die Selbstkosten (Löhne, Steuern, Zinsen,, Soziallasten usw.) weit höher sind als der erzielte Erlös- Unter diesen Umständen und angesichts der herrschende Absatz-not wird die Zahl der Arbeiterentlassungen in diesem Herbst ins Ungemessene steigen. , Das besonders mag den Kanzler veranlaßt haben, eine Preissenkungsaktion ein- zuleiten.
Gelingt es, durch einen Abbau der Lebensmittelpreise weiteren Lohnerhöhungen den Boden zu entziehen, dann wird sich diese Aktion automatisch auf die Industrie ausdehnen, die ebenfalls von ihren hohen Preisen herunter muß, wenn sie von der ausländischen Konkurrenz nicht restlos zerschlagen werden soll. Sie muß auch mit Rückncht auf, unsere Land- wirtschaft ihre Erzeugnisse verbilligen, da diese durch die neuen Zölle nicht ausreichend genug geschützt ist, um vor der Atasseneinfuhr billigerer ausländischer, landwirtschaftlicher Produkte geschützt zu sein. Vielmehr liegen die Dinge so, daß sich zahlreiche ausländische Getreidefirmen bereits rüsten, Getreide nach Deutschland einzuführen, das trotz der Zölle noch billiger als das deutsche Getreide sein wird. Diese Ge- sahr haben die Landwirte erkannt, ihre Organisationen haben dem Kanzler auch versprochen, die Intensivierung mit allen Mitteln vorwärts zu treiben, um die heimische Produktion zu erhöhen und gleichzeitig so weit zu verbilligen, daß eine ausländische Getreideeinfuhr erfolgreich bekämpft werden kann. Das ist aber wieoerum nur möglich, wenn die Industrie besonders die landwirtschaftlichen Maschinen erheblich im Preise herabsetzt.
Dieses Zieh also die Verbilligung der industriellen Produktion, kann aber nur dann erreicht werden, wenn einmal
die Regierung die mit Steuern und Abgaben überbelastete deutsche Wirtschaft entlastet, vor allem die Gemeinde n zu größerer Sparsamkeit und zur Milderung der Gewerbesteuern zwingt, zum anderen aber müssen die Gewerkschaften ebenfalls soviel Einsicht aufbringen, um ihre Mitglieder, die Arbeiter, zu veranlassen, zur Borkriegsarbeitszeit zurückzukehren und nach erfolgtem Preisabbau für Lebensmittel in Zurückführung der Löhne auf den Friedensstand einzuwilligen, damit in zweiter Linie die industriellen Gestehungskosten gesenkt werden können. DanÄ>en hat natürlich auch die Industrie alle Kräfte anzustrengen, um ihre Produktion auf eine rentable Basis zu stellen, damit sie dem Ausland gegenüber wieder konkurrenzfähig wird und unseren Export steigern kann.
Im Rahmen dieser allgemeinen Preisabbauaktion wird es auch gelingen, die Wirtschaftskrise allmählich zu lindern und vor allem den Ruhrkohlenbergbau, der immer mehr zu- sammenbricht, zu retten. Aber auch der Bergbau wird um eine Senkung der Kohlenpreise nicht herumkommen, schon wegen der nach Deutschland gelangenden englischen Kohle, von der im vergangenen Jahre nicht weniger als sieben Millionen Tonnen eingeführt wurden. Und auf den Halden der Ruhrkohle 'liegen zehn Millionen Tonnen! Eine Preisermäßigung läßt sich aber nur ermöglichen, wenn die Bergleute sich bereiterklären, wieder achteinhalb Stunden wie vor dem Kriege zu arbeiten und somit die Gestehungskosten der Tonnenförderung zu verringern, wenn weiterhin die Reichsbahn sich bereit erklärt, der Kohle die Friedensiarife zuzu- gestehen, damit sie wieder billiger der verbrauchenden Industrie zugeführt werden kann, wenn schließlich die Gemeinden und das Reich auf wesentliche Steuern verzichten. Gerade der Kohlenbergbau ist in erster Linie in die Lage zu versetzen, daß er seine Preise senken und seine Förderung und seinen Absatz wieder steigern, dabei aber doch Gewinne erzielen kann, um seine ausländischen Schulden abzutvagen und seine Betriebe mit neuen technischen Hilfsmitteln zur billigeren Kchle- gewinnuna versehen zu können. Dem Bergbau ist deswegen zuerst zu helfen, weil er das Fundament der gesamten deut- dariteM und diese nicht gesunden kann, solange ihre Basis brüchig bleibt- «y4 , - ^gy»
' Eine Erreichung des gesteckten Zieles, Preisabbau, das ja in Wirklichkeit Beseitigung der Wirtschaftskrise heißt, ist jedoch nur zu erreichen, wenn Reich und Wirtschaft, Länder, Gemeinden Gewerkschaften, Handel und Verkehr verständnisvoll zusammenarbeiten. Die jetzt herrschende Wirffchaftskrise ist «t einem guten Teil unsere Schuld. Wir muffen gerade deswegen alle Kräfte ausbieten, um uns von dieser Schuld wieder zu befreien und durch bedeutende Verbilligung der Produktion nicht nur unseren Export zu heben, sondern auch das deutsche Volk wieder dem Konsum zuzufuhren.
Das 25jährige Jubiläum des Zeppelinbaues.
^ Friedrichshafen. (Sonderbericht.) Die große Festveranstaltung zum fünftlndzwanz igj ähri gen Jubiläum des ersten Zeppelins begann mit einer Begrüßungsfeier im Srale der Zeppelin - Lustschiffbaugesellschaft. Unter den Gästen bemerkte man den Reichswehrminffter Dr Keßler, den Reichsverkehrsminister Krohne, den Reichstag sprüsidenten Löbe, den bayerischen Ministerpräsidenten Held, die früheren Ministerpräsidenten Stegerwald und von K ni I lin g. Der Saalbau war festlich mit Grün und den blauweißen Hausfarben des Grafen Zeppelin geschmückt, Auch die Angestellten und Arbeiter des Werkes mit ihren Familien nahmen an der Feier teil, wobei den Mitarbeitern, die bereits von Anfang an an dem Werke mitbauten, besondere Ehrenplätze zugewiesen wurden. Nach kurzen Begwißungsworterr Or. E ck e n e r s nahmKommerzien- rat C o l z m a n n das Wort zu längeren Ausführungen, die er vor allem an die Wegbereiter und Mtarbeiter des geppdin» Werkes Ächtete. Er erinnerte daran, daß die erste Feier dieser Art im Jahre 1913 zum 75. Geburtstag des Grafen verunstaltet worden sei, als es nach Jahren schweren Ringens endlich gelungen war, das Unternehmen auf feste Füße zu stellen. Inzwischen seien die Stürme des Krieges und der Nachkriegszeit über Deutschland gezogen, und über dem Werke Zeppelins hängen die drohenden Wolken der Bestim- muuqen des Friedensvertrages. Trotzdem sei heilte t»s Empfinden: Glaube, Liebe und Hoffnung. Ehrend gedachte der Redner dann der Mitarbeiter des Werkes, besonders Dr. Eckeners und Dr. Dürrs und gab darauf einen zu- sammen fassenden Ueberblick über die Geschichte des Zeppelin- uwrkes von feiner Gründung an. Er erwähnte, daß das Werk während des Krieges, als zu erkennen war, daß die Armeeluftschiffahrt nur Opfer an Menschenleben und Alatcrial kostete, Ludendorff gebeten habe, sobald wie möglich der Armeelustschiffahrt ein Ende zu machen, weil diese Waffe nur in der Hand der Marine Wert habe. Mer Wochen später war die Armeeluftschiffahrt aufgegeben. Die Erzerrgung wurde auf die Hälfte herabgesetzt. Das sei nicht ge- schäftsmäßig, doch im Geiste Zeppelins ge- w e f e n. Der Redner schilderte darauf die schwere Lage des Zoppelinwerkes in der Gegenwart. Trotzdem, fichr er fort, werden wir, die wir aus der Schule Zeppelins summen, die Hoffnung nicht aufgeben, daß es gelingen wird, auch über die schwere Zeit hinwegzukonnnen und das Werk aufrecht zu erhalten. Schließlich spiegelt unser Werk voch nur die Lage des deutschen Vaterlandes
wieder. Herr Schob sagte im Namen sämtlicher Arbeiter, daß die Leitung des Werkes sich darauf verlassen könne, daß der gleiche Geist die Arbeiterschaft auch weiter beseelen werde.
Krupp von Bohlen hat zum ZeppÄin-JubiläMn folgendes Telegramm gesandt: „Zum 25jährigen Bestehen sende ich herzliche Glückwünsche. Mögen dem Unternehmen viele weitere glänzende Erfolge trotz jetzt fast unüberwindlich scheinender Schwierigeiten beschieden sein und der Name des unvergeßlichen Begründers auf seinen Luftschiffen durch die ganze Welt getragen werden!*
Sven Hedin sandte folgenden Glückwunsch: „Denkt stolz an die ruhmreichen Jahre, die hinter euch liegen, zurück, und vorwärts zu neuen Taten! Lenkt schaffensfreudig den Blick und Saut ein Schiff, das führe zum Pol den Namen Zeppelin! So wünscht es euch am Ehrentage Sven Hedin.* illußerdem sind Glückwunschtelegramme eingegangen, u. a. von der Leitung des Norddeutschen Lloyd, der Hamburg- Amerika-Linie, dem Lustfahrerverband und dem sudeten- deutschen Studendenverband.
Friedrichshafen. (Telegramm.) Nachdem eine Besichtigung der Werke und des Zeppelin-Museums sowie ein Aufstieg zu einer Freiballonfahrt ausgeführt waren, begann das von der Stadt Friedrichshafen im Tiergarten-Hotel gegebene Frühstück. Das Hauptereignis dieser Veranstaltung war die große programmatische Rede Dr. Eckeners, die einmal im Hinblick auf den zu erwartenden Aufruf zu einer Volksspende, dann aber auch nach der politischen Seite hin für die weitere Entwicklung des Zeppelin-Problems große Bedeutung hat.
Dr. Eckener gedachte zunächst der Persönlichkeit des Grafen Zeppelin. Zum zweiten wollen wir uns klare und kühle Rechenschaft darüber geben, wie
unsere gegenwärtige Lage
ist. Es ist kein Geheimnis, daß sie nicht gut sein kann, nachdem, abgesehen von dem einen L. Z. 126, seit sechs Jahren nicht gearbeitet werden kann, um wirtschaftlich und technisch voranzukommen. Trotzdem sind wir keine Pessimisten und glauben, daß es bei besonderen Anstrengungen gelingen wird, iAi£^J^X■äiüka^l^£LJ1££l^^ Gewiß scheint, es, als kommen. Denn gerade die Lebens- und Leistungsfähigkeit des Zeppelinluftschiffes ist es, der die Besorgnisse und Maßnahmen einer feindlichen Politik gelten. Dr Eckener ver- breitete sich dann über den Wettbewerb von Flugzeug und Zeppelin. Es fei nicht richtig, daß das Luftschiff nicht die größten Möglichkeiten habe. Nur die Verfügungen der Entente verhinderten, daß der Beweis hierfür erbracht werden könnte. Die Entente verbot zunächst, Luftschiffe zu bauen, und kam jetzt auf den überaus hübschen Einfall, starre Luftschiffe von mehr als 30 000 Kubikmeter Inhalt als Kriegs- fahrzeuge zu bezeichnen und mit dieser Begriffsbestimmung den Bau von Verkehrsluftschiffen zu verbieten. Mit dieser Entscheidung ist nicht einmal dem formellen Recht, wie es sich argeblich aus dem Mktat des Vertrages von Versailles ergeben soll, Rechnung getragen, denn dieses Diktat bestimmt nur, daß die bewaffnete Macht Deuffchlands keine Lufffchiffe besitzen darf, sagt aber nichts von dem
Privatbesitz von Luftschiffen.
Dr. Eckener protestiert dann entschieden gegen die Fittion von der Schuld Deutschlands am Kriege, die zum Vorwand genommen würde, um den Bau von Groß-Kustschfffen für Verkehrszwecke zu untersagen, genau wie ganz Deutschland auf das schärfste dagegen protestieren müsse. Man sollte doch meinen, daß die Tage der Schuldlüge allmählich gezählt sein müßten. Es wäre wohl würdiger, wenn man auf der Gegen- feite endlich auch zugeben würde, daß es sich nur um eine
reine Machtpolitik
handelt. Da die Fiktion von der Schuld am Kriege nicht mehr lange aufrecht zu erhalten sei, schiebe man jetzt die „b e - rühmte* Sicherheitsfrage vor. ülber wir erheben ent- chieden Einspruch dagegen, daß das Luftschiff hier als Kom- aenfationsobjett oder dergleichen ausersehen wird, denn es st nicht wahr, daß das Luftschiff heute noch als Kriegsinstrument in Betracht kommt gegenüber den modernen Flugzeugen mit ihren Angriffswaffen. Wohl aber ist das starre Luftschiff geeignet, ein ganz unübertreffliches Verkehrsmittel über große Entfernungen zu werden. Den Beweis hat die Fahrt mit dem L. Z. 126 nach Amerika erbracht. Uedrigens sind die Betriebskosten auf Fernfahrten viel geringer als man annimmt. Auch als Vermessungsschiff wird das Luftschiff eine außerordentlich bedeutsame Rolle spielen. Die Landvermessung der Zukunft wird vom Luftschiff aus geschehen. Eine bedeutsame Aufgabe aber füllt den: Luftschiff als wissenschaftliches Forschungsinstrument zu. Mit einem Zeppelin kann man täglich über das arktische Gebiet fahren, dort Zwischenlandungen ausführen und das Polargebiet durchforschen und damit vollbringen, was alle bisherigen Expeditionen in Jahrzehnten nicht heimzubringen vermochten. 28enn die Nordpolfahrten mehr als ein ehrgeiziger Sport sind, so muß das Luftschiff jetzt dazu verwcmdt werden. Wenn irgend etwas zum Zusamincnhalten der Nationen zwingt, so ist es gerade die Luftschiffahrt. Ich bin also sicher, daß mit Rücksicht auf den allgemeinen Kulturfortschrttt man bald w« den ganz zwecklosen
Drangsalieruugen des deutschen Luftschiffbaues
abkouunen wird. Zum mindesten aber glaube ich, daß die