Satzpls« auf dem Straßesdamm. Durch ein ganz eigenartiges Berkehrshindsmis find in Berlin zahlreiche Per- sÖuen schwer M Echcchen gekommen. Unweit der Teltower StroHe verlor pWtzüch ein Auto der Firma Riedel, Ehe- ^che Fotmk, jebenfctfls infolge Platzens eines Ballons eine L»«enge Salzsäure, die sni) aus weiter Fläche ; Der den Fahrdamm «goß. Personen, die mit den Füßen der Sänre znnahe kamen, stürzten wegen der durch sie ent- stolndoue» mcherordenüichen Glätte zu Boden und erlitten dadv«h mehr oder weniger schwere Verbres- H«Hg<K Die Lieider fielen ihnen natiirlich wie Zunder »o« Körper. Die Polizei sperrte die gefährdete Stelle dt weitem Umkreffe ab und sorgte dafür, daß die ^trn^fiwHn^ti'ii1^ der gefährlichen Säure mit Sand und Dass« M ÄMtzk flies «ld den Danun wieder passierbar
Der EWMWMMtz N» Berschmähleu. In Spandau stürzte sichot» 31 Jahre öfter Arbeiter K. von der Schulenburg. drücke he die Höret. K überschritt mit einer geschiedenen Frq», mit her er ein Liebesverhältnis unterhielt, die Brücke. Er vertang«! so» ihr, daß sie ihn heirate. Als die Frau das MmLaßte er sie und erklärte ihr, daß sie mit ^11 ^^g^gg^ (p>^ j|^ Der Fniu gelang es aber, sich loszu- w^. Seeaal ewtf K Diantel und Hut fort und sprang
über das DrstckengMnder in die Havel. Die Leiste konnte noch nicht geborgen werden.
Zu einem Nieseuskaudalprozeß wird sich das Strafverfahren gegen den Apotheker Paul Heiser, der sich in nächster Zeit wegen Verbrechens gegen § 218 vor dem Schöffengericht zu verantworten haben wird, gestalten. Hunderte von Frauen und Mädchen aus allen Kreisen der Bevölkerung sind in die Skandalaffäre hineingezogen. Das Cr- nrittlnngsverfahren hat dadurch einen so riesenhaften Um= fang angenommen, daß Heiser sich selbst bezichtigt hat, in den letzten vier Jahren mehr als in 11000 Fällen in seinem „Institute" Gingriffe vorgenommen zu haben. Dr auffallende Tatsache, daß ein Angeklagter selbst seine Straftaten, durch die er vieljährige Zuchthausstrafen zu erwarten hat, aufdeckt, ist darauf zurückzuführen, daß Heiser die Absicht hat, durch einen Skandalprozeß von riefen hafiem Ausmaß die Aufhebung des einschlägiger Strafparagraphen herbeizuführen. Er hat bereits längere Zeit Propaganda nach dieser Richtung gemacht unl Dorträge im „Syndikalistischen. Frauenbund" gehalten. 9hv seine Bezichtigung hin hat die Staatsanmastschost gegen nam haft gemachte Frauen und Mädchen - ein Ermittinugsver fahren ein geleitet.
Razzia in Breslau. A der Messe vsav.ILU tete die Breslauer Strinji.- : in der Nacht zum Man tag eine großzügig angelegte SLvi im Innern der Stadt
^^Ä^^^^ ^^ ^ 125 Polizerbeannen ^ Personen, die sich iroch auf den. Straßen befanden und sich nicht vollgültig aus- zuweffen vermochten, wurden nach dem Hauptbahnhof ab- Unters die Feststellung der Personalien. Unter den Sistierten befand |i^ u. a. auch ein p o l n i s ch e r §p^u, der sofort der politischen Polizei zugeführt wurde, ^^wurd^mchrere von verschiedenen Stoatsanwalffchas- v Sch-verveckvecher feftgeiwmmen. Die Aktion, d« m Presto* zum ersten Male in dieser Art durchaeführt w^ ^i h^r ba- Mtgnug der gesamten Bevölke^rg ge- Dnden, und fcC i» Kürze wiederholt werden.
Sch-m wieder -i» Selbstmord eines Polizeiwachtmeisters.
^ Sonntag hat sich der Unterwachtmeister
Müller von der 2. Bereiffchast Berlin-Lichtenberg in fernem Zimmer durch einen Revolverschuß in die rechte Schläfe getötet Das Motiv ist wahrscheinlich Furcht vor Be- strastMA. Es ist dies der dritte Selbstmord eines Polizei- beamtet innerhalb na» drei Tagen.
« Paratyphuserkrmtkungeu in Hameln. Wie aus Sa- gedrahtet wird, sind dort etwa 60 Erkrankungen an Paraty^hus vorgekommen. Ob die Erkrankungen auf den Genuß verdorbenes Wassers oder von Fleisch zurückzuführen sind, tanzte wch «icht fest gestellt werden.
Amtliche Bekmtmchuugeu.
Bekanntmachung.
Die Dreienbergstraße wird, soweit dieselbe Eigentum der HerSfelder Kreisbahn ist, wegen Vornahme baulicher Veränderungen für den Fuhrverkehr vom Mittwoch den 14. Mai ab biS auf weiteres gesperrt.
Die Zu- und Abfuhr nach dem Kreisbahnhof HerSfeld muß während dieser Zeit über die Bahnüberführung in km 153,6/153,7 der Reichsbahn erfolgen.
Von der Landeckerstraße nach dem Kreisbahnhof ist während der Sperre die Zu- und Abfuhr nicht möglich.
Hersfeld, den 13. Mai 1924.
Die Direktion der HerSfelder Kreisbahn.
HerSfeld, den 10. Mai 1924.
An die Herren Bürgermeister des Kreises.
Im Anschluß an meine Verfügung vom 8. Mai 1924, A. I. 2763 (Kreisblatt Nr. 85) bringe ich nachstehend nochmals die Vorschriften für die Durchführung der Neuwahlen der Beigeordneten, Schöffen- und Schöffenstellvertreter zur Kenntnis:
1. Bildung und Zusammensetzung des Wahlvorstandes erfolgt gemäß § 48 der Landgemeindeordnung.
2. Die Wahlvorschläge müssen mit mindestens einer Nüterfohrift srrfehen ^ fem rmd Wd ^PaM Woblvor-I stand vor der Wahl zu überreichen.
Gleichzeitig mit den Wahlvorschlägen sind die Annahmeerklärungen der Bewerber vorzulegen.
ES ist gestattet, Ersatzleute in beliebiger Zahl in die Wahlvorschläge aufzunehmen. Dieselben sind alS solche zu bezeichnen.
3. Verbindung von Wahlvorschlägen find nach den Bestimmungen deS Wahlgesetzes vom 30. November 1918 zulässig.
4. Der Wahlvorstand prüft die Wahlvorschläge und stellt etwaige Mängel sofort ab.
5. Die Stimmzettel müssen von weißem Papier sein. Sie sollen 9 : 12 cm groß sein und sind von dem Wähler in einem mit amtlichem Stempel versehenen Umschlag von der Größe 12 : 15 cm abzugeben.
6. Die Wahlverhandlung und die Ermittelung der Wahlergebniffes sind öffentlich.
7, . Die aus die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Stimmzettel werden nacheinander durch 1, 2, 3, 4 usw. geteilt, bis von den sich hierbei ergebenden Teilzahlen so viele Höchstzahlen der Grtße nach auSgesondert werden können, wie Mitglieder zu wählen sind.
8. Ueber die Wahl ist ein Wahlprotokoll zu führen und vom Wahlvorstand unterschriftlich zu vollziehen.
Der Vorsitzende deS KreisausschufseS
I. A. L 2806. Haus childt, kom. Landrat.
daß die nicht mehr schulpflichtigen Schüler, die zum weiteren freiwilligen Schulbesuch zugelassen sind, nicht in die alljährlich nach dem Stande vom 1. Februar aufzustellende Uebersicht über die Zahl der die öffentliche Volksschule besuchenden Kinder sowie der vorhandenen planmäßigen Schulstellen ausgenommen werden dürfen (siehe Erlaß im Amtl. Schulblatt für April Seite 34.) Tgb. I. Nr. 4979. Der kom. Landrat
I. V.: Funke.
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Im Termin wird nicht bezahlt. Den Herrn Bürgermeistern wird ortsübliche Bekanntmachung anheimgegeben.
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am Mittwoch, den 14. Mai abends 8‘|3 Uhr im Sternsaal.
Tagesordnung:
1. Gewerbesteuer.
2. Grundsteuer.
3. Hauszinssteuer.
4. Goldbilanzen.
5. Anfragen.
Die Mitglieder und ihre Angestellten werden ersucht, zahlreich zu erscheinen.
Der Vorstand.
Sonmilart „ Nauanträge sind wieder Vorrätig in Ludwig Funk Buchdrullerei.
Jagdorvuung.
Auf Grund der §§ 39, 40 Abs. 2 der Jagdordnung vom 15. Juli 1907 wird der Schluß der Schonzeit für Rehböcke auf Donnerstag den 29. Mai *1924 festgesetzt. Die Schonzeit der Rehkälber erstreckt sich auf daS ganze Jahr.
Cassel, den 9. April 1924.
Der Bezirksausschuß zu Cafsel. gez. (Unterschrift.)
HerSfeld, den 7. Mai 1924.
Wird veröffentlicht.
Tgb. 1. Nr. 4819. Der kom. Landrat
I. V.: Funke.
HerSfeld, den 3. Mai 1924.
Diejenigen Herren Bürgermeister und GutSvorsteher deS Kreises, die meine Verfügung vom 20. März d. Js., I. Nr. 3035, betreffend die Erhebung der Beiträge zur Landwirts chaftSkammcr, noch nicht erledigt haben, werden hieran mit feist bis zum 18. M»i d, }e. erinnert. Tgb. 1. Nr. 4875. Der kom. Landrat.
J. V.: Funke.
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HerSfeld, den 7. Mai 1924. Ich mache die Schulvorstände darauf aufmerksam,
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