Hersfelder Kreisblatt
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Nr. 57
Dienstag, den 15. Mai
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s h- Die von Lord Curzon unterzeichnete Note der eng- lischen Regierung besagt, daß bei sorgfältiger Prüfung, ■ die man ihr hätte zuteil werden lassen, die Antwort der ; deutschen Regierung ein besonderes Interesse in London gefunden hat. Trotzdem darf er nicht verhehlen, daß die Vorschläge der deutschen Regierung eine große Enttäuschung hervorgerufen haben, und daß die deutsche Regierung den ungünstigen Eindruck, den sie sowohl auf die englische Regierung als auch auf die ihr alliierten Regierungen gemacht hat, nach seiner Ansicht vorauszusehen und daher Hätte vermieden werden müssen. Die Vorschläge sind sowohl der Form wie dem Inhalt nach weit davon enternt, was die britische Regierung als Antwort auf den Rat, den er (Curzon) bei mehr als einer Gelegenheit der deutschen Regierung durch den Botschafter Dr. Sthamer in London habe zu- kommen lassen, und als Antwort auf die direkte Anregung in seiner Rede in dieser Hinsicht vernünftigerweise hätte erwarten können. Die Hauptgründe dieser Enttäuschung sind folgende: ^ ^^^
1. Die deutsche Regierung bietet als Gesamtsumme ihrer anerkannten Schuld einen Betrag an, der weit unter dem Betrage liegt, der die Grundlage des der Pariser Konferenz im letzten Jahre unterbreiteten briti- scheu Planes bot und der daher von vornherein für die alliierten Regierungen als unannehmbar hätte erkannt werden müssen. Außerdem wird selbst die Zahlung dieses unzulänglichen Betrages von dem Ergebnis einer Reihe internationaler Anleihen abhängig gemacht, sv- daß die Zahlung unter den angegebenen Bedingungen in hohem Grade ungewiß sein muß und zwar derart, als der von der deutschen Regierung vorgelegte Plan bedenkliche Bestimmungen enthält, die sich mit der Möglichkeit des Nichtzustandekommens der Anleihen belassen. Ueberdies enthält die zu diesem Punkte vor- zeschlagene Regelung übrigens Bedingungen, die für Deutschland weniger drückend sind, wenn die Anleihe nicht erfolgreich ist, sodaß kein wirklicher Anreiz für Deutschland gegeben ist, ihre Aufnahme zu versuchen.
2. Ganz besonders ist es zu bedauern, daß die öeut- !che Antwort es unterläßt, mit größter Genauigkeit die M«^»»MMMMMM^u^bLLeichiiru, die die deutsche Re-
ungen gegenübergestellt, die in einer ge' lugelegenheit dieser Art des praktischen
lauzielle Vorschläge in dieser Richtung zu erhaMn, ehen sich die alliierten Regierungen unbestimmten Zn- icherungen und Verweisungen auf künftige Versandungen gegenübergestellt, die in einer geschäftsmäßigen Angelegenheit dieser Art des praktischen Wertes ent- ^Die"Mttäuschnug ist umso größer, als die britische ä Regierung den Glauben aufrecht erhalten möchte, in dem deutschen Memorandum Anzeichen dafür zn finden, daß die deutsche Regierung dre ihr obliegen- Seu Verpflichtungen anerkennt nnd gewillt ist, eine ernsthafte Anstrengung zur Erfüllung ihrer Verbmd- lichkeiten aus dem Vertrag von Versailles zu mache» und zwar in einer Weise, die die Alliierten sowohl als billig wie als aufrichtig anscheu könne«.
Wenn Deutschland die Absicht hatte, den Weg zu eurer schnellen und wirklichen Lösung eines Problems zu gehen, das, wenn seine Regelung nicht gelingt, die politische und wirtschaftliche Lage Europas und tatsächlich der ganzen Welt in äußerste Berwrrrung bringt, dann erscheint es unglücklich, daß es nicht eine scharre Würdigung der Grundlagen hat erkennen lasten, auf denen allem eine solche Lösung denkbar ist. Die britische Regierung ist ihrerseits überzeugt, daß Deutschland es in seinem eigenen Jntcreste als vorteilhaft erkennen wird, eine große Bereitwilligkeit zu zeigen, sich mit den Realitäten der Frage ernstlich auseinander zu setzen und daß es unter Ausschaltung aller unge- klärten und strittigen Punkte dazu schreitet,
k seine Vorschläge noch einmal zu erwägen nud sie zu " erweitern derart, daß sie zu einer brauchbaren Grundlage für weitere Erörterungen werden.
Die britische Regierung wird im gegebenen Zeitpunkt bereit fein, an einer solchen Erörterung an der Serie ihrer Alliierten teilzunehmen, mit denen es ein praktisches Interesse an diesen Fragen teilt, deren Losung es ebenso sehr wünscht, wie es wünscht, einer Lage von internationalen Gefahren ein Ende zu machen. Aber sie kann der' deutschen Regierung nicht verhehlen, daß der erste Schritt zur Verwirklichung einer solchen Hortung die Anerkennung Deutschlands sein könne, daß eine viel ernsthaftere und viel bestimmtere Mitwirkung erforderlich ist, als sie bisher jedesmal zutage getreten «Die der deutschen Botschaft in Rom übermittelte Note der italienischen Regierung bewegt sich rm wesentlichen in den Gedankeugängeu der englischen Note. Sie druckt die Ueberzeugung aus, daß die deutsche Note nicht geeignet sei, den alliierten Regierungen als Grundlage für eine Einleitung der Diskussion zu dienen. Italien habe fein sehr erhebliches Interesse daran, Mit Rücksicht auf [feine gegenwärtige finanzielle und wirtschaftliche Lage das Nevarationsvroblem und das Problem der interalliierten Kriegsschulden als immer enger miteinander verbunden anzusehen, und es sonne nicht umhin, darauf zu drängen, daß die beiden Fragen so bald mls möglich gelöst werdest, wobei auch die Ausgaben für den Wieder^ lauf bau der eigenen besetzt geweenen Provinzen berückt 'siäniat werden müssen. Diese Notwendigkeit erkläre deut
lieb seine Haltung sowohl bei den Beschlüssen der Reparationskommission als auch bei anderen Ereignissen- die nach der letzten Konferenz von Paris eingetreten sind, woset zu berücksichtigen und in erster Linie auzu- nehmen sei, daß die italienischen Interessen und seine Forderungen bei der Lösung der äußerst ernsten Lage nicht geringer sind, als diejenigen eines anderen Staates. Wie in vielen amtlichen Aeußerungen und besonderen Aktronen der italienischen Regierung bekundet worden ist. sei Italien geneigt, seinen Anteil an den Opfern zu tragen, um zu einer allgemeinen wirtschaftlichen Wiederherstellung Europas ju gelangen. Es könne aber nicht zugeben, daß ihr mehr aufgelegt werde, als ihre Kräfte bei vernünftiger Schätzung zulassen. Auch dürfe nicht vergessen werden, welche Leistungen Italien hinsichtlich der ReparaMnen der kleineren Staaten hacke, betten es aus Generosität und Mäßigung sowie aus Rücksicht auf deren äußerste Notlage erhebliche Konzessionen bewilligt habe, ohne sich bisher auf das Recht der in den Verträgen festgelegten Mitbeantwortung Deutschlands zu berufen oder auf dieses Recht zurückzugresten.
Der deutschen Regierung, so heißt es weiter in der Note, ist übrigens bekannt, daß die italienische Regierung sich zu ihrem lebhaften Bedauern gezwungen iah, dem von der englischen Regierung der Konferenz in Paris vorgelegten Plan zur Regelung der Nevarauvnen nicht berzutreien, obwohl das Memorandum Bonar Laws hohe Ziele anstr« bte, dabei aber die unabweisbaren Forderungen Italiens nickst genügend berückstaniaie, Wach diesen nnmit cklaren Vorgängen müsse die italienische Regierung mit berechtigtem Staunen bervorheben
'baß das deutsche Memorandum vom 2. Mai weit Mute den Borschlägen zurückbleibt, die in dem Plane der bri tischen Regierung enthalten waren. Abgesehen davon daß die für die Reparc Konen ««gebotene Suvune wer niedriger ist als irgend ein noch so geringer Betrag» bei man vernünftigerweise hätte erwarten können, ist die in ternationale Anleihe, mit der die Zahlung dieser Sumup vollständig bewirkt werden soll, nur als das Mittel an gegeben, ohne daß gesagt wird, wie für ihre Unterbrich mmg und ihre Zulassung gesorgt werden soll. Ebenst fehlen alle konkreten Augaben über Garantien und Pfärn der sowe jede Bürgschaft über bereu tatsächlichen Gestellung. Der Lettische Borschlag stellt daher keinen vollständigen Plan dar, wie das unbedingt notwendig gewesen wäre,, um zu einer auch nur grundsätzlichen Erörterung Anlaß zu geben. Vielmehr beschränkt er sich auf eine Reihe von unbestimmten und ungenauen Angaben, die Sie'sie Mrbkifcßcn^i^^^^Ä^
stet wird^vorr der italienischen Regierung bedauert, weil er zum allgemeinen Schaden jeden Anfang einer Lösung des Problems verzögert und weil er eine Ansicht stärken kann, die gewisse Anhänger hat, nämlich die Ansicht, daß Deutschland unter dem Einfluß einer gewissen inuervö- litischen Strömung sich seiner eigenen Verpflichtungen zu entziehen sucht. "
Da bie italienische Regierung unter diesen Umständen : festblerbe» muß, daß die deutschen Vorschläge keine rve- fentließe Aenderung der Lage herbeigeführt haben, und obwohl sie in ihrer Erwartung getäuscht wurde, wiederholt sie ihren Rat, daß sowohl im Interesse Deutschlands als im allgemeinen Interesse des Friedens und der europäischen Wirtschaft eine baldige neue Entschließung der dentschen Regierung zn Vorschlkigen führen möge, die durch ihren Inhalt und ihre Vestiulmtheit geergnet erscheinen, von der italienischen Regierung zusammen mit ihren Alliierten mit Aussicht auf Erfolg einer Prüfung unterzogen zu werben.
Der erste Eindruck in Berlin.
^Aus Berlin wird gemeldet: Die „Montagspost" sagt nach Beleuchtung mancher Steifheiten und unter Hinweis auf die Lücken, die bie englische Note enthält: Es war nicht Deutschland, das aus einer Geldfrage eine Machtfrage gemacht hat. Deutschland hat nie aufgehört, hu betonen, daß es den Frieden der Welt an der Geldfrage nicht scheitern lassen werde. Es wird an jeder Erörterung mit den Alliierten, die Lord Curzon offenbar für möglich hält, teilnehmen, auch weutl es große Opfer kostet, allerdings nur unter der Voraussetzung her Nnantastbarkeit der Souveränität des Reiches.
- Der „Lokalanzeiger" will aus demokratisch gerichteten Wirtschaftskreisen erfahren haben, daß man mit der englischen Note noch einigermaßen zufriederr sein könne. Sie vermeide jede aggressive Fort« und lasse in ihrem Hauptteil alle Möglichkeiten offen.
Eine hervorrage«de Regierungsseite erklärt sich dagegen dem „Lokalanzeiger" gegenüber sehr yeffimiftifdj. Die englische Note gebe der Garantie- und Anleihefrage eine ganz falsche Auslegung. Auch Curzou überschätze leider die deutsche Leistungsfähigkeit. Zubern sei auf den in der letzten deutschen Note gemachten Vorschlag, der mf Hughes zurückgeht, in den Antworten garnicht eingegangen worden. Man wisse daher in Berliner Regie- cungskreifen tatsächlich nickt, auf welcher Grundlage wei- ierhin verhandelt werden könne.
Englische Kritik an Eurzons Note.
«London. Die britische Antwortnote auf die deutsche EntswäSigunasnote findet in der Presse geteilte Aufnahme. Die Kritik daran betrifft hauptsächlich das Fehlen einer Klarstellung der britischen Reparationsvolitik, insbesondere die Ignorierung des deutschen Vorschlages, bte. gesamte Reparationsfrage einem internationalen Tribunal zu unterbreiten. Die meisten Blätter stimmen jedoch Curzons Anregung bezüglich neuer deutscher Vorschläge zu.
« Neuvork. „Neuvork SeralS" berichtet über den Eru-
druck der Curzoiruote in Lotidon und spricht davon, saß in parlameutarischen Kreisen Londons das Gefühl vor-, herrsche, daß der englische Außenminister klarer hätte, sein können, vor allem bezüglich der Frage, was er eigentlich von Deutschland verlange. Das Blatt schreibt, wir können nicht bestreiten, daß der Ausgangspunkt der sei, die französische Empfindlichkeit zu schonen, und daß Lord Curzon daher die Frage der deutschen Leistungs-^ fähigkeit itnb des Zahlungsmodus nicht aufgeworfen hat. In liberalen Kreisen gibt man der Meinung Ausdrucks daß Lord Curzyn das Bestreben habe, die englische Absicht mit der amerikanischen in Einklang zu bringe« utt® damit das ganze Entschädiaungsproblem einer vrakti-, fetten Lösung mufüBrcu.
« Paris. Die „Tirnes" schreiben über die englische und' die italienische Note, daß eine Uebereinstimmung mit der französisch-belgischen Note von vornherein unmöglich gewesen sei. Schon der Umstand, daß Frankreich unb Belgien in der Hauptsache ihre Stellutlgnahme zu der Ruhrbesetzung in ihrer Antwort niederlegten, während England und Italien diese Frage nicht berührten, wäre eine Uebereinkunft hinderlich gewesen. , .
Die Rücksicht auf Frankreich.
« Berlitt. Die Montags-Ausgabe des „B. T." schreibt zu den beibett Noten: Wenn Curzon wie Mussolini in ihren Noten kein Verständnis für Deutschlands Lage und für Deutschlands Möglichkeiten an den Tag legen, so dürfte sich klar zeigen, daß ihre Noten nicht von der objektiven Betrachtung unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten ausgehen, sondern von der politischen Rücksicht auf Frankreich. Wie weit angesichts dieser Eiustellung Englands und Italiens sich die angesponuenen Fäden weiter spinnen lassen, wird mit äußerster Skepsis zu be-: urteilen sein. -
Zustimmung in Frankreich. ' k
«Paris. Die gesamte Morgenpresse bespricht die beiden in Berlin überreichten Noteir der englischen und der italienischen Regierung und findet barut manches, was: für die französische Politik als vorteilhaft erklärt wird. So sagte ein Minister einem Redakteur des „Echo be Paris", die euglifche Note nelune Deutschland jede Illusion, denn es müffe die Vorschläge Bonar Laws als ein Minimum anseben. Besonders glücklich sei man über die italienische Antwort, und zwar aus zwei Grüuden: Sie werfe die Frage der interalliierten Schulden auf und spreche von Pfändern und Garantien, die man von Deutschland verlangen müsse. Der italienische und fran- zösifche Standpunkt sei also einander sehr nahe gerückt, wenn nicht identisch.
»-<• Berlin. Der Reichskanzler Dr. Cuno ist tut Laufe des Montagvormittags wieder in Berlin eingetroffen. Im Laufe des Naclnnittags wird voraussichtlich eine Kabiucttssitzuug stattfinden, die sich mit der englischen und der italienischen Antwortnote beschäftigen wird. Es ist aber zweifelhaft, ob die Reichsregierung bereits in dieser Sitzung zn eittetn endgültigen Ergebnis kommen wird.
«Berlin. In: Laufe des Nachmittags finden Bera-> tungen mit den einzeln.en Regierungsstellen statt. Bon, einer Gesamtstellungnahme des Kabinetts zu der eng-! tischen itttb der italienischen Antwort kann demgemäß! noch nicht gesprochen werden. 'Allerdings muß gesagt werden, daß der negative Ton der beiden Antworten diel Siimmitng herabgedrückt hat, umsomehr als die italienische und die englische Regierung auf wesentliche Punkte des deutschen Angebots überhaupt nicht näher eingegangen sind. So wird die Frage der Sicherungen und des deutschen Planes einer großzügigen Kooperation zwischen den einzelnen Ländern nicht ausgenommen. Fernerhin läßt die Haltung der beiden Regierungen zur Ruhrbesetzung insbesondere das betonte Einstehen für die Entente einerseits und das völlige Schweigen über die Leiden der Bevölkerung in den besetzten Gebieten andererseits erlernten, daß die internationale Lage um nicht klarer aeworden ist als vordem. Die englische Regierung weiß auf das deutsche Angebot im wesentlichen weiter nichts zil empfehlen als eine Erweiterung der deutschen Vorschläge und eine Revision des Reparations- planes. Wie und nach welcher Richtung hin diese Erweiterung und Revision erfolgen soll, wird leider auch
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bau derjenige der eine ernsthafte Lösung der Ruhr- und der EntsWdigungsfrage anstrebt, sich an den Zahlen des deutschen Angebots nicht zu stoßen braucht, zumal ja die Unterwerfung unter ein Sachveritandigengremiunr ausdrücklich erwähnt wird. Auch die von der deutschen Regierung absichtlich offen gelassene Garantiefrage braucht kein Mdernisgrund zu sehr. Aber wie gesagt, es müßte eitr fester Wille, den Konflikt zu lösen, vorhanden sein Eine Aussprache im Reichstag über die SS die englische und die italienische
Note sowie über die internationale Situation wird, wie wir Obren, vorläufig nicht erfolgen.
Die llWiiökling des Rußrgefiieis.
Der Patzzwang. ।
« Aus Essen wird gemeldet: Die Paßverordnung beü Generals Degoutte ist hier durch Plakate veröffentlicht worden. Sie gilt für die besetzten Gebiete der Ruhr und des Brückenkopfes Düsseldorf. Die Bestimmungen entsprechen beut Inhalt der Verordnung 167 der Rhein- landkommission. Wie sich die Franzosen die Durchführung der Verordnung denken, bleibt rätselhaft. Dem WoMaut nach feilte sie am 15, Mai witernaebt für die